DE3045211C2 - - Google Patents
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- Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
- Devices For Checking Fares Or Tickets At Control Points (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Zange gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Beispielsweise aus der DD-PS 1 17 836 ist eine derartige Zange bekannt geworden,
deren Kodierfelder zur Darstellung von alpha-numerischen Zeichen eingerichtet
sind. Diese Zange dient zum Perforieren von Kennmarken, das heißt also, daß auf
ein Kärtchen jeweils nur ein einziges alpha-numerisches Zeichen (z. B. zur Kabel
kennzeichnung) aufzubringen ist. Demnach ist die exakte Positionierung und
schließlich Aneinanderreihung von in zeitlichem Abstand aufeinanderfolgend
durchzuführenden Markierungen hier nicht gefragt. Diese Zange eignet sich daher
nicht für ein System, welches aufeinanderfolgende, auf jeweils festgelegten
Positionen des Kärtchens auszuführende Perforationen in problemloser Weise
ermöglicht.
In der DE-GM′S 18 78 608 wird ein umgebauter Bürohefter gezeigt, dessen
Backen als Matrize/Patrize mehrere Löcher bzw. Stanzstifte aufweisen und der
dazu dient, Lochungen eines Telex-Lochstreifens überzustanzen, um fehlerhafte
Lochmuster unwirksam zu machen. Positionierstifte dienen der rastergerechten
Positionierung nur in Längsrichtung, indem sie in die Vorschubperforation eingreifen,
wobei zwei solcher Positionierstifte wohl deshalb vorgesehen werden, um die
Zugkraft besser zu verteilen, wenn jemand beim Einlegen des Papierstreifens
ungeschickterweise zu fest ziehen sollte, wodurch die Vorschubperforation, die
die kleinsten Durchmesser hat, einreißen könnte. Denn die Seitenführung wird
durch die Seitenwände eines Führungsbettes für den Lochstreifen bewirkt. Das
Gerät ist nicht freihand zu betätigen und zufolge der auf einen Lochstreifen
zugeschnittenen Führung nicht für ein praxistaugliches Abrechnungssystem geeignet,
denn solche schmalen Streifen sind als Aufzeichnungsmedium anstelle eines
Zahlungsmittels ungeeignet - sie würden knittern, verknoten und reißen.
In der US-PS 23 07 617 ist ein System zur Handlochung von Hollerith-Karten
mittels einer Zange beschrieben, wonach an den einzelnen Lochpositionen
kleine Positionierhilfslöcher vorgestanzt sind. Die Lochzange hat in Verlängerung
des eigentlichen Stanzstiftes einen dünnen und spitz zulaufenden Fühlerstift,
ist also in einer bestimmten Position ein Loch zu zwicken, wird die Zange
zunächst ungefähr in diese Position gebracht, bis der Fühlerstift in das dortige
Positionierhilfsloch eingreift, womit die axakte Position sichergestellt ist.
Daraufhin wird die Zange wie gewohnt betätigt, um das gewünschte Loch mit
entsprechend großem Durchmesser anzubringen. Dieses Führungsprinzip erlaubt
es jedoch nicht, eine maschinenlesbare Individualisierung der einzelnen aufeinander
folgend hergestellten Löcher zu realisieren und ist daher für ein Gastronomie-
Abrechnungssystem untauglich.
In der Gastronomie, insbesondere in Diskotheken aufgrund der meist schlechten
Lichtverhältnisse, ist die Bargeldzahlung ein Handicap. In Grenznähe kann es
zudem schwierig sein, die Münzen auseinanderzuhalten. Zweckmäßiger ist hier
ein Wertkartensystem, welches eine bargeldlose Abwicklung des Konsumverkehrs
erlaubt, d. h., es ist nur beim Betreten und Verlassen des Lokals mit Geld zu
hantieren.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine zu einem Abrechnungssystem passende
Zange anzugeben, mit der einer Entwertung entsprechende Stanzungen in einem
Kärtchen von Hand ausgeführt werden können, die zur maschinenlesbaren Auswertung
und Abrechnung den Erfordernissen der Gastronomie entsprechend tauglich sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Zufolge der beiden Positionierstifte, die in entsprechende zwei Positionierlöcher
des Kärtchens eingreifen, wird nicht nur die Position, sondern auch die Ausrichtung
von Zange und Kärtchen bestimmt, so daß eine jeweils zangenspezifische Kodierung
der Stanzstifte im Kodierfeld lagegenaue Lochmuster im jeweiligen Stanzfeld
des Kärtchens zu erzeugen erlaubt. Das kodierte Lochmuster läßt daher maschinen
lesbar erkennen, wer welche bzw. wieviele Entwertungen auf dem Kärtchen
anbrachte, wenn jeder Bedienungsperson eine individuell kodierte Zange zugeordnet
wird. Das Kodierfeld erlaubt eine den praktischen Bedürfnissen gemäß ausreichende
Anzahl von Kodierungen, ohne mit den Positionierlöchern zu interagieren und
die maschinelle Auswertung zu stören. Durch die Durchmesserabstimmung wird
die Gefahr vermindert, daß die Löcher für die Positionierstifte am Kärtchen
ausreißen und daß man einen Positionierstift fälschlicherweise dort einführt, wo
vorher ein Stanzstift gestanzt hat. Durch die durchgehend planen
Ebenen ist der ungehinderte Gebrauch von Kärtchen und der Lochung in mehreren
Spalten und Reihen gewährleistet.
Durch die Merkmale des Anspruchs 2 erreicht man, daß man die Positionierhilfe
mit einem größeren Abstand voneinander anordnen kann, so daß auch die Kärtchen
winkelmäßig genau positioniert werden können.
Durch die Merkmale des Anspruchs 3 erreicht man, daß die Positionierstifte bei ein
gesetztem Kärtchen an der Oberseite des zu stanzenden Feldes austreten, was
psychologisch günstiger ist. Außerdem bewegen sich die Positionierstifte dann eher
auf einer einer Geraden angenäherten Bahn, was die Konstruktion vereinfacht. Die
Positionierstifte und die Stanzstifte sind natürlich geradlinig und nicht etwa bogen
förmige Elemente.
Durch die Merkmale des Anspruchs 4 kann man zum einen die Positionierstifte kürzer
halten als wenn sie im anderen Endbereich vorgesehen wären. Zum andern erhält
man eine korrekte arbeitsmäßig einfachere Lage des Kärtchens.
Durch die Merkmale des Anspruchs 5 erhalten die Positionierstifte kurz vor dem
Schließen der Zange eine Führung und die Fläche, mit der das Kärtchen später
gehalten wird, wächst um die Fläche zwischen den Positionierstiftlöchern. Es entsteht
also in diesem Bereich niemals ein Knick im Kärtchen.
Durch die Merkmale des Anspruchs 6 kann man den Raster genügend klein machen,
so daß genügend viele Abrechnungsvorgänge auf einem Kärtchen Platz haben und
die Stanzlöcher später doch noch gut lesbar sind. Außerdem können dann trotz dieser
sehr einfachen Zange bis zu 32 Bedienungspersonen im System arbeiten.
Durch die Merkmale des Anspruchs 7 erhält man ganz ähnliche Vorteile wie gemäß
Anspruch 6, hat jedoch soviele Kombinationsmöglichkeiten, daß selbst bei z. B.
30 Bedienungspersonen für jede Art der Lochung ein Loch für die Paritätskontrolle
übrig bleibt.
Indem man kreisrunde Stanzstifte verwendet, können diese sowohl billig hergestellt
werden als auch sind die Stanzlöcher durch einfache Bohrungen herstellbar.
Durch die Merkmale des Anspruchs 8 erhält man ein übersichtliches, platzsparendes
Lochungsbild, das der rechteckigen Form eines Kärtchens entgegen kommt und den
anderen Endbereich der Zange durch die Bohrungen zum einen gleichmäßig und zum
andern nicht übermäßig schwächt.
Durch die Merkmale des Anspruchs 9 erhält man eine hohe Datendichte, und außer
dem wird die Genauigkeit der Stanzlöcher im Kärtchen umso besser, je näher das
Kodierfeld an den Positionierstiften liegt.
Durch die Merkmale des Anspruchs 10 erreicht man, daß das ebene Kärtchen auch
eben gehalten wird und beim Schließen der Zange keine Tendenz auftritt, die ver
ursachen könnte, daß das Kärtchen verrutscht.
Durch die Merkmale des Anspruchs 11 erreicht man, daß die Blattfeder das Kärtchen
auf den einen Endbereich niederdrückt, daß die Stanzstifte eine Vorführung haben,
daß das Kärtchen parallel zu den Stanzstiften von diesen heruntergeschoben werden
(so daß die soeben hergestellten Stanzlöcher nicht ausreißen) und daß man auch
trotz allem die Stanzstifte kurz und damit stanzstabil machen kann.
Durch die Merkmale des Anspruchs 12 erreicht man, daß in besonders lichtarmer
Umgebung ebenfalls sicher gearbeitet werden kann, so daß es auf keinen Fall vor
kommt, daß die Bedienungsperson z. B. wegen der ja schon vorhandenen Positionier
löcher für die Positionierstifte diese mit der letzten Stanzung verwechselt. Man muß
dann jeder Bedienungsperson eine bestimmte Stanzstift-Umfangsgestalt zuordnen, wie
z. B. Strich, Kreuz, Stern, Viertelsmond, Quadrat usw.
Die Erfindung wird nunmehr anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels beschrieben.
In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 die Obersicht auf eine Zange,
Fig. 2 eine Ansicht in Richtung des Pfeils A in Fig. 1 im Maßstab 2 : 1,
Fig. 3 eine Ansicht gemäß Pfeil B in Fig. 1 im Maßstab 2 : 1, jedoch ohne Blattfeder,
Fig. 4 eine Ansicht gemäß Pfeil B in Fig. 1 der Blattfeder im Maßstab 2 : 1,
Fig. 5 eine Anzahl möglicher Anordnungen der Stanzlöcher, aber auch der
Löcher, die in ein Kärtchen zu stanzen sind für den Fall von 25 Bedienungspersonen,
Fig. 6 die Draufsicht auf ein Kärtchen im Maßstab 2 : 1,
Fig. 7 die Draufsicht auf den linken oberen Bereich eines Zusatzkärtchens im Maßstab 2 : 1,
Fig. 8 den Querschnitt eines Stanzstiftes bestimmter Umfangsgestalt.
Eine Zange 11 hat einen ersten doppelarmigen Hebel 12 und einen zweiten doppel
armigen Hebel 13. Sie sind in einem Mittenbereich durch eine Achse gegeneinander
in üblicher Weise schwenkbar verbunden, so daß sich die Hebel 12, 13 um eine geo
metrische Querachse 14 schwenken können, die in Fig. 1 senkrecht zur Zeichnungs
ebene steht. Jeder Hebel 12, 13 trägt an seinen Enden mit Schrauben 16 angeschraubt
einen massiven Schuh 18, 19 aus Metall, der eine Form ähnlich einem Bremsschuh hat.
Der Schuh 18 besitzt auf seiner Innenseite eine Ebene 21, die nicht nur parallel zur
Querachse 14 ist, sondern durch diese geht, was wegen der Kröpfung 22 möglich ist.
Innerhalb eines strichpunktiert gezeichneten Kodierfeldes 23 sind Stanzlöcher bildende
Durchgangsbohrungen 24, 26, 28, 29, 31, 32 vorgesehen, die kreiszylindrisch sind.
Die Durchgangsbohrungen 24, 26, 28 liegen parallel zur Querachse 14 und hierzu
und zu diesen liegen auch die Durchgangsbohrungen 29, 31, 32 parallel, so daß eine
2 × 3-Anordnung entsteht, die ihre größere Ausdehnung parallel zur Querachse 14 hat.
Die so gebildeten Durchgangsbohrungen haben zum Nachbarn immer den gleichen
Abstand. Gemäß Fig. 2 links vom Kodierfeld 23 dicht an dieses angrenzend sind zwei
senkrecht abstehende Positionierstifte 33, 34 vorgesehen, die in den linken Eckbe
reichen der Ebene 21 sitzen. Ihr Durchmesser liegt bei 1,47 mm. Der Durchmesser
der Durchgangsbohrungen 24 usw. liegt bei 1,3 mm.
Der andere Schuh 19 hat eine ebenfalls durch die Querachse 14 laufende Ebene 36,
die nach einem Knick 37 in eine hierzu unter etwa 15° spitzwinklige Ebene 38
übergeht. Links hat die Ebene 36 wieder ein Kodierfeld 39 entsprechend dem Kodier
feld 23, die bei geschlossener Zange 11 deckungsgleich aufeinander liegen. Im Kodier
feld 39 sind entsprechend der Anordnung der Durchgangsbohrungen 24 usw. Stanzstift
positionen 42, 43, 44, 46, 47, 48 vorgesehen. "Positionen" deshalb, weil gemäß
Fig. 5 ja nicht alle Stanzstifte vorhanden sein müssen. Dagegen kann man aus Ratio
nalisierungsgründen die Durchgangsbohrungen 24 usw. vorsehen, da diese ohne Stanz
stifte ja inaktiv sind.
Entsprechend den Positionierstiften 33, 34 sind links vom Kodierfeld 39 Durchgangs
bohrungen 51, 49 vorgesehen, in die die Positionierstifte 33, 34 bei noch nicht ganz
geschlossener Zange 11 einzutauchen beginnen.
Auf der Ebene 38 ist mittels Schrauben 52 eine dünne, ebene Blattfeder 53 befestigt,
die gerade so breit ist wie der Schuh 19 hoch ist. In geöffnetem Zustand und wenn
die Blattfeder 53 ungespannt ist, steht ihr äußeres Ende erheblich über vorhandenen
Stanzstiften. Wird die Zange 11 geschlossen, dann drückt die Ebene 21 mit ihrem
äußeren Bereich die Blattfeder 53 gegen die Ebene 36. Dabei durchqueren vorhandene
Stanzstifte Durchgangsbohrungen 54, 56, 57, 58, 59, 61, die in gleicher Weise
angeordnet sind wie die Durchgangsbohrungen 24 usw., über diesen deckungsgleich
liegen, jedoch einen erheblich größeren Durchmesser als der Außendurchmesser evtl.
vorhandener Stanzstifte hat. Außerdem sind die Durchgangsbohrungen 54, 57 durch
Anschrägungen 62, 63 angeschnitten. Ersichtlich sind für die Positionierstifte 33, 34
keine Durchgangsbohrungen vorgesehen.
Fig. 5 zeigt nun, welche Stanzstiftpositionen bei 25 Bedienungspersonen besetzt
werden. Es ist klar, daß die Stanzstiftpositionen schon insofern vorbereitet werden, als
die Bohrungen für die Stanzstifte schon vorhanden sein können. Es werden dann in diese
Löcher, die am besten ebenfalls Durchgangsbohrungen sind, nur an bestimmten Stellen
Stanzstifte eingesetzt.
Für die Bedienungsperson 01 hat die Stanzstiftposition 48 einen Stanzstift, was "01"
bedeutet. Die Stanzstiftposition 44 ist ebenfalls besetzt, damit man eine Paritäts
kontrolle machen kann.
Für die Bedienungsperson 02 hat man eine Zange, deren Stanzstiftposition 42 besetzt
ist, was 2 bedeutet. Außerdem ist die Stanzstiftposition 44 besetzt, was wiederum
der Paritätskontrolle dient. Die Bedienungsperson 03 hat eine Zange, deren Stanzstift
position 48 besetzt ist, was - wie vorher - "1" bedeutet. Die Stanzstiftposition 42
heißt wie vorher "2", was insgesamt 3 ergibt. Eine Paritätskontrolle erhält man dann
wegen der zwei später im Kärtchen vorhandenen Löcher ohnehin.
Die Bedienungsperson 04 hat eine Zange, deren Stanzstiftposition 47 besetzt ist, was
"4" bedeutet, und die besetzte Stanzstiftposition 44 dient wieder der Paritäts
kontrolle.
Die Bedienungsperson 05 hat eine Zange, deren Stanzstiftposition 48 (= 1) und 47
(= 4) besetzt ist, was zusammen 5 macht. Bei der Bedienungsperson 06 ist die Zange
mit den Positionen 42 und 47 besetzt, was 2 + 4 = 6 ergibt und keine Paritätskontrolle
benötigt.
Bei der Bedienungsperson 07 sind die Stanzstiftpositionen 42, 48 und 47 besetzt, was
2 + 1 + 4 = 7 ergibt, und die Stanzstiftposition 44 ist wiederum aus Paritätsgründen
besetzt. Die Bedienungsperson 08 hat eine Zange, deren Stanzstiftposition 43 und 44
besetzt ist, wobei die Stanzstiftposition 43 "8" bedeutet und 44 wieder für die
Paritätskontrolle maßgeblich ist.
Bei der Bedienungsperson 09 sind die Stanzstiftpositionen 48 (= 1) und 43 (= 8)
besetzt, was zusammen "9" ergibt. Bei der Bedienungsperson 10 sind die Stanzstift
positionen 42, 43 besetzt, was 8 + 2 = 10 ergibt usw.
Selbst bei 25 Bedienungspersonen sind maximal vier Stanzstifte vorhanden, was die
Kärtchen kaum schwächt. Die Anordnung ist so getroffen, daß, wenn z. B. die Kärt
chen aus dem Material Syntape der Firma American Tobacco besteht, die Kärtchen
ohne weiteres zerknüllt werden können und trotzdem verarbeitbar bleiben.
Ein Kärtchen 64 ist 87 mm lang und 55 mm hoch und aus dem erwähnten Material
Syntape. Es hat damit etwa Scheckkartengröße. Der obere Rand und der untere Rand
sind parallel zueinander, ebenso der rechte und linke Rand, und diese Gruppen stehen
senkrecht aufeinander. Mit einem Mittenabstand von 3,75 mm vom oberen Rand sind
die Taktlöcher vorgesehen, die alle auf einer Geraden 66 liegen, die parallel
zum oberen Rand ist. Ihr Durchmesser ist 1,3 mm. Das linke obere Taktloch 67
hat vom linken Rand einen Abstand von 2,5 mm. Darauf folgt ein Taktloch 68 mit
einem Abstand von 3 mm. Die darauffolgenden Taktlöcher 69, 70 sind jeweils 2,5 mm
voneinander entfernt. Darauf folgt wieder ein Taktloch 71 mit einem Abstand von 3 mm.
Insgesamt sind zehn solcher Dreiergruppen vorhanden, die untereinander den 2,5-mm-
Abstand haben und zueinander den 3-mm-Abstand haben.
Unterhalb und mittig zu den Taktlöchern 67, 68 sind acht Positionierlöcher 72
vorgesehen, die einen gleichen Mittenabstand von 5 mm zueinander haben. Ihr
Durchmesser ist 1,5 mm. Rechts vom Positionierloch 72 ist ein Positionier
loch 73 im Abstand von 8 mm vorgesehen. Darunter ist ein Feld aufgedruckt, in dem
die Zahl "6" steht. Rechts vom Positionierloch 73 ist ein Positionierloch 74
mit 8 mm Abstand unterhalb des 3-mm-Abstands vorgesehen, und unter diesem befinden
sich sieben weitere Positionierlöcher gleicher Gestalt. Auf diese Weise entsteht
gemäß Fig. 6 ein Rasterfeld für Positionierlöcher, in die die Positionierstifte 33,
34 eingeführt werden können. Da das erste Stanzfeld die Zahl "6" hat, ist in das letzte
rechts unten befindliche Stanzfeld die Zahl "85" eingedruckt.
Fig. 6 zeigt ein Abrechnungskärtchen, das mit 6 beginnt. Der Kunde hat
also für den Eintritt schon fünf Einheiten (z. B. DM) abgezogen bekommen. In die
Stanzfelder 6, 7, 8 usw. werden von der jeweiligen Bedienungsperson diejenigen Stan
zungen eingebracht, die in Fig. 5 dargestellt sind. Braucht der Kunde nunmehr vier
Einheiten, dann stanzt die Bedienungsperson ihren Kode aus Fig. 5. Verbraucht
der Besucher dann darauf folgend sechs Einheiten, so erhält das Stanzfeld 15 eine Stanzung
usw.
Unterhalb der Taktloches 67 ist nahe dem Positionierloch 72 ein Erkennungsloch 75
von Anfang an eingestanzt, das einem menschlichen oder maschinellen Leser sagt, daß
es sich hier um ein Abrechnungskärtchen handelt. Im Fall der Fig. 7 ist dieses Erkennungs
loch 75, das den gleichen Durchmesser wie die Taktlöcher und wie die Stanz
löcher hat, nahe einem etwas weiter unten angeordneten Positionierloch angeordnet.
Der menschliche oder maschinelle Leser erfährt hieraus, daß es sich um ein Zusatz
kärtchen handelt, dessen linkes oberes Stanzfeld 1 beginnt und mit 2, 3 usw. durchnumeriert ist.
Ein solches Zusatzkärtchen wird verwendet, wenn die 85 Einheiten des Abrechnungskärtchens
nicht ausreichen.
Sowohl das Abrechnungskärtchen nach Fig. 6 als auch das Zusatzkärtchen nach Fig. 7
haben links und rechts unten Löcher 76, 77, die jeweils unter dem ersten bzw.
letzten Taktloch senkrecht darunter liegen und einem maschinellen Leser sagen, daß
das Lesen entweder beginnt oder zu Ende ist.
Statt der Stanzungen gemäß Fig. 5 können auch andere Stanzungen vorgenommen
werden. Fig. 8 zeigt den Querschnitt eines kreuzförmigen Stanzstiftes 78. Hier liegt
die Zuordnung zur Bedienungsperson in der Form des Stanzstiftes. Entsprechend ist
natürlich dann auch das Stanzloch ausgebildet.
Claims (12)
1. Perforationszange für die Kodierung von Kärtchen, mit zwei um eine Querachse an
einander schwenkbar gelagerten doppelarmigen Hebeln und mit einer
davon gegeneinander bewegbaren Patrize-Matrize-Perforieranordnung,
bei der im geschlossenen Zustand der Zange etwa parallel gegenüber
liegende Ebenen ausgebildet sind, von denen die eine Ebene ein
Kodierfeld mit einer Mehrzahl von Stanzlöchern und die andere Ebene korrespondierend
Aufnahmelöcher für wenigstens einen senkrecht zu dieser Ebene stehenden
Stanzstift besitzt,
dadurch gekennzeichnet, daß die gegenüberliegenden Ebenen im gesamten
Zangenbackenbereich ohne Erhöhungen ausgebildet sind und daß zum Eingriff in
vorgestanzte Löcher des Kärtchens zwei Positionierstifte (33, 34) an
einer der Ebenen (21) senkrecht dazu abstehend angebracht sind, wobei das
Kodierfeld (23) in Richtung parallel zu einer Linie zwischen den Positionier
stiften (33, 34) eine zeichenerkennungsmäßig ausreichend kleinere Abmessung
als der Abstand zwischen den Positionierstiften hat und die Positionierstifte
(33, 34) einen größeren Umriß als ein Stanzstift (42 . . .) haben.
2. Zange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Positionierstifte
(33, 34) an einer Linie angeordnet sind, die parallel zur Querachse (14)
verläuft.
3. Zange nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Positionier
stifte (33, 34) - von der Querachse (14) aus gesehen - jenseits des Kodier
feldes (23) vorgesehen sind.
4. Zange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Positionierstifte
(33, 34) an derjenigen Ebene (21) angebracht sind, die die Stanzlöcher
(24 usw.) trägt.
5. Zange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß den Positionierstiften
(33, 34) Positionierstift-Löcher (49, 51) in der anderen Ebene (36) entsprechen.
6. Zange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kodierfeld (23, 39)
mindestens fünf in einem Raster angeordnete Stanzstift-Positionen (42 usw.)
umfaßt.
7. Zange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kodierfeld (23, 39)
sechs in einem Raster angeordnete Stanzstift-Positionen (42 usw.) umfaßt.
8. Zange nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Raster zwei Zeilen
und drei Spalten umfaßt und daß die Spaltenlänge für den zeichenerkennungs
mäßigen Abstand maßgebend ist.
9. Zange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kodierfeld (23)
sehr nahe an den Positionierstiften (33, 34) liegt.
10. Zange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kodierfelder
(23, 39) und der Bereich für die Positionierstifte (33, 34) jeweils eine Ebene
bilden, die parallel durch die Querachse (14) verläuft.
11. Zange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß über der den Stanz
stift (42) tragenden Ebene (36) eine Blattfeder (53) vorgesehen ist, die in
ihrem äußeren Endbereich wenigstens ein Loch (54 usw.) hat, das mit dem Stanz
loch (24 usw.) etwa deckungsgleich ist, daß der andere Endbereich der
Blattfeder (53) starr an dem zugehörigen doppelarmigen Hebel (13) befestigt
ist, daß die Blattfeder (53) eine Lage hat, bei der das Loch (54 usw.) der
Blattfeder (53) einen Abstand von dem Ende des Stanzstiftes (42 usw.) hat,
wenn die Zange (11) geöffnet ist, und daß die Blattfeder (53) wesentlich
dünner ist als der Stanzstift (42 usw.) hoch ist.
12. Zange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß maximal zwei,
vorzugsweise ein Stanzstift (75) vorgesehen ist, dessen Umfangsgestalt eine
personenbezogene Entwertungsinformation enthält.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803045211 DE3045211A1 (de) | 1980-12-01 | 1980-12-01 | Zange fuer perforierung von kaertchen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803045211 DE3045211A1 (de) | 1980-12-01 | 1980-12-01 | Zange fuer perforierung von kaertchen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3045211A1 DE3045211A1 (de) | 1982-07-15 |
| DE3045211C2 true DE3045211C2 (de) | 1988-11-17 |
Family
ID=6118009
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803045211 Granted DE3045211A1 (de) | 1980-12-01 | 1980-12-01 | Zange fuer perforierung von kaertchen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3045211A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20212449U1 (de) | 2002-08-09 | 2002-10-02 | Ringwald, Frieder, 76327 Pfinztal | System zur Verarbeitung von Bestell- oder Abrechnungsvorgängen im Gastronomiebereich |
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-
1980
- 1980-12-01 DE DE19803045211 patent/DE3045211A1/de active Granted
Cited By (1)
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| DE20212449U1 (de) | 2002-08-09 | 2002-10-02 | Ringwald, Frieder, 76327 Pfinztal | System zur Verarbeitung von Bestell- oder Abrechnungsvorgängen im Gastronomiebereich |
Also Published As
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|---|---|
| DE3045211A1 (de) | 1982-07-15 |
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