DE44553C - Typen-Schreibmaschine - Google Patents
Typen-SchreibmaschineInfo
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- DE44553C DE44553C DENDAT44553D DE44553DA DE44553C DE 44553 C DE44553 C DE 44553C DE NDAT44553 D DENDAT44553 D DE NDAT44553D DE 44553D A DE44553D A DE 44553DA DE 44553 C DE44553 C DE 44553C
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
- B41J1/00—Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies
- B41J1/04—Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies with types or dies carried upon levers or radial arms, e.g. manually operated
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung bezieht sich auf einige Neuerungen in der
Construction einer Typen-Schreibmaschine.
Auf beiliegender Zeichnung zeigt:
Fig. ι die vollständige Maschine in der Ansicht von oben in der Stellung, in welcher
mit dem Bedrucken eines Papierbogens begonnen werden soll,
Fig. 2 einen Verticalschnitt durch die Unterplatte, den unteren Wagen und den geneigt
stehenden Kopf der Maschine, während der obere Wagen und der das Papier tragende
Cylinder in Ansicht erscheinen.
Fig. 3 giebt einen Schnitt nach χ - χ durch einen Theil des Maschinenkopfes, während
Fig. 4 ein Verticalschnitt nach Linie 1 - 1 in
Fig. 3 ist.
Fig. 5 zeigt die Ansicht eines der konischen Rädchen an den Typenstangen, und
Fig. 6 ist ein Schnitt durch den unteren Theil einer Typenstange nebst Zubehör.
Fig. 7 zeigt einen verticalen Längsschnitt nach 2-2, Fig. 2, durch die Unterplatte, den
Ständer und einen Theil des Kopfes der Maschine.
Fig. 8 ist eine Vorderansicht eines Theiles des Kopfes und zeigt den Mechanismus, durch
welchen die auf den Typenstangen befindlichen Zeichen und Buchstaben gewechselt werden
können.
Fig. 9 stellt eine Unteransicht derselben Theile dar.
Fig. 10 bezieht sich auf den Mechanismus zum Fortschieben des Wagens, während
Fig. 11, 12, 13 und 14 Mechanismen für
den Papiercylinder zeigen.
Fig. 15 und 16 sind Darstellungen von Theilen, welche den zur Bewegung des Farbebandes
bezüglichen Mechanismus betreffen.
Fig. 17 erläutert die Theile zum Anschlagen der Glocke bei bevorstehendem Zeilenende.
Fig. 18 ist ein Schnitt nach Linie 6 - 6 in Fig. 2 und 25 und betrifft den Wagentransportmechanismus.
Fig. 19 ist eine obere Ansicht auf einen Theil der Grundplatte unter Weglassung des
Wagens.
Fig. 20 zeigt die Ansicht eines Zählwerkes.
Fig. 21 und 22 sind Ansichten eines Zeigers zum Auffinden fehlerhafter Stellen.
Fig. 23 und 24 beziehen sich auf den Wagentransportmechanismus.
Fig. 25, 26 und 27 betreffen einzelne der in Fig. 18 angegebenen Theile.
Fig. 28 ist ein Schnitt durch den oberen Theil des Maschinenkopfes.
Fig. 29 ist eine untere Ansicht davon.
Fig. 30 bis 37 sind kleinere Theile, auf welche bei der Beschreibung der Maschine
zurückgegangen werden wird.
In den Figuren bezeichnet A die Maschinenunterplatte, welche die zwei aufrecht stehenden
Längsrippen A1 A1 trägt. Diese Längsrippen
sind auf ihrer äufseren Seite mit je einer schmalen Längsnuth α versehen (Fig. 2).
In gewissen Abständen von einander sind zwischen den Rippen kurze Wellen gelagert,
die je ein Paar von Scheiben b b tragen (Fig. 2
und ι q), deren oberste Kante nur sehr wenig
über die Oberkante der Rippen A1 Ax übersteht.
Mit B ist ein Wagen bezeichnet, der im wesentlichen aus einer rechteckigen Platte besteht,
die auf den eben genannten Scheiben b b aufruht. Die Platte ist mit zwei nach
unten gehenden Rippen c versehen, die ihrerseits je eine Schiene c1 tragen, welche in die
schmalen Nuthen α einfassen und auf diese Weise den Wagen sicher bei seiner Hin- und
Herbewegung führen. Der Wagen B ist ferner mit zwei aufwärts stehenden Längsrippen d d
versehen, an deren Aufsenseite eine Längsnuth eingearbeitet ist, in welche die Schienen e des
oberen Wagens C hineinfassen. Der obere Wagen C trägt zwei Ständer C1 (Fig. 7;, in
welchen der Papiercvlinder D gelagert ist, dessen Oberfläche in bekannter Weise mit
einem elastischen Material bekleidet ist.
Zwei Ständer E (Fig. 1, 2 und 7) sind auf
geeignete Weise mit der Grundplatte A verbunden und tragen in ihren nach rückwärts
gebogenen Lagern Zapfen El für den Maschinenkopf,
welcher durch einen federnden Bolzen E'2 (Fig. 1, rechts' in seiner normalen
Lage gehalten wird, und zwar so, dafs der Kopf etwas geneigt nach vorn liegt, um die
Typenhebel in eine für den Arbeitenden möglichst günstige Lage zu bringen.
Das Gehäuse für den Kopf der Maschine ist zusammengesetzt aus dem unteren Ring F,
dem oberen Ring F\ dem zwischen beiden befindlichen Mantel F'2 aus dünnem Blech und
der centralen Deckelplatte FK Auf der Oberkante des unteren Ringes F sind eine Reihe
von Lagern G, und zwar 26 Stück befestigt: dieselben haben zwei nach abwärts gerichtete
Lappen /', zwischen denen die kurzen Hülsen G1 in einem Drehzapfen gelagert sind, derart, dafs
die Hülse nur in einer Verticalebene schwingen kann. In jede der Hülsen G1 ist eine Typenstange
H so eingesetzt, dafs sie sich wohl in ihrer Achse drehen, aber nicht in dem Schlitz
verschieben kann, und zwar ist zu diesem Zwecke die Stange, soweit sie in der Hülse
liegt, dünner gedreht, so dafs sie hier den einen Ansatz bildet, während am Ende der
Stange die Nabe eines konischen Rädchens g den zweiten Ansatz bildet, zwischen denen die
Hülse liegt (Fig. 6). Das obere Ende der Typenstange H ist dreiseitig geformt und besitzt
auf den drei Seiten je einen grofsen, einen kleinen Buchstaben und eine Zahl, ein
Interpunctions- oder anderes Zeichen in erhabener Schrift. Am oberen Ende der Hülse G1
befindet sich ein Lappen gl, welchen das gegabelte Ende der Druckstange / umfafst und
mit welchem dasselbe gelenkig verbunden ist, wie die Fig. 2, 4 und 6 zeigen. Die Stangen
/ werden in Büchsen h geführt, welche in die Ringkappe F1 eingeschraubt sind. Diese
Stangen I tragen am oberen Ende Knöpfe /', auf welchen das entsprechende Zeichen des zu
druckenden Buchstabens sichtbar ist. Sämmtliche Druckstangen / mit ihren Knöpfen sind
in gleich weiten Abständen von einander im Kreise angeordnet (Fig. 1).
Die Drücker und Typenstangen werden in ihrer Ruhe- oder höchsten Stellung mittelst
Drahtfedern /?' gehalten (Fig. 4 und ö), von denen das eine Ende in ein Loch des Böckchens
G eingreift, während das andere Ende durch ein Loch der betreffenden Druckstange /
hindurchgeführt ist. Jede Druckstange / besteht aus zwei Theilen, die dicht unter der
Schraubbüchse /1 mit einander und mit dem einen Ende eines Hebels J durch Scharnier
verbunden sind.
Dieser Hebel J (Fig. 2) ist mit einem Schlitz i
versehen, durch welchen als Drehpunkt ein Draht J1 hindurchgeht, der gleichzeitig für
sämmtliche Hebel J als Drehpunkt dient. Dieser Drahtring J1 ist, wie aus den Fig. 28
und 29 hervorgeht, in eine halbrunde Nuth auf der Unterseite einer Reihe von abwärts
gerichteten Ansätzen j auf der centralen Kappe F?' eingelegt. Die Ansätze j halten
zwischen sich die Hebel J und dienen ihnen als Führung, so dafs sie in gleich weiten Abständen
von einander gehalten werden. Der Ring J] ist an die Ansätze / mittelst weniger
Schrauben /'', die gleich weit von einander auf dem Umkreise vertheilt sind, gehalten, und
zwar in der Weise, dafs die Schraubenköpfe in Aussparungen des Ringes zum Theil eingreifen.
Die inneren Enden der Hebel J (Fig. 2) sind nach abwärts gebogen und endigen in
eine Nase /r, welche, wenn der Drücker /' niedergedrückt wird, an den unteren Flantsch
einer kurzen Spindel J- anstofsen und dieselbe in der Bohrung des Deckels i73 hochschieben.
In der Spindel J'2 ist über dem Flantsch eine Nuth k] (Fig. 4) eingedreht, in
welcher das Ende eines Hebels K liegt, der in einem Böckchen λ·1'-' auf der Unterseite der
Ringkappe F1 gelagert ist. Das untere Ende des Hebels K ist gegabelt, eine kleine Spiralfeder
k 2 sucht stets das gegabelte Ende nach
aufsen zu drücken.
L sind Spatienhebel, welche den Wagen mit dem zu bedruckenden Papier fortschieben, um
den Zwischenraum zwischen zwei zu druckenden Wörtern herzustellen. Diese Hebel drehen
sich um Zapfen, welche in der Deckelplatte i73 gelagert sind; innen greifen die Hebel unter
eine Scheibe A-3, die oben auf der Spindel J2
sitzt, so dafs, wenn also einer dieser Spatienhebel L mit dem Daumen oder Finger niedergedrückt
wird, der Papierwagen um eine Thei-
C 7 Γ ~
lung vorwärts bewegt wird, ohne dafs eine Typenstange niedergedrückt zu werden braucht.
Durch die Anordnung des Schlitzes i in jedem der Hebel J und die unmittelbare Verbindung
des äufseren Endes dieser Hebel mit der Druckstange / erreicht man, dafs bei Abwärtsbewegung
der letzteren die Nase k in nahezu verticaler Richtung nach aufwärts bewegt
wird, so dafs die Spindel J~ unter Vermeidung aller unnöthigen Reibung verschoben j
werden kann.
Ein Zahnkranz L1 (Fig. 2 und 4) ist in
einer entsprechenden Nuth des unteren Rin- \ ges F gelagert. In diesen Zahnkranz greifen
sämmtliche Rädchen g dann ein, wenn die Typenstange H in ihrer Ruhe- oder höchsten
Lage sich befindet. Der untere Ring F ist, wie aus Fig. 9 hervorgeht, an einer Stelle |
bei / schlitzartig durchbrochen, um die Verbindung des innen liegenden Zahnkranzes L1 j
mit einem radialen Arme L- zu ermöglichen, j der mittelst Schräubchen /' an dem Zahn- :
kranz L1 befestigt ist, so dafs bei Bewegung des Armes L'2 auch der Zahnkranz L1 innerhalb
enger Grenzen gedreht wird, infolge \ dessen auch sämmtliche Zahnrädchen g mit den
Typenstangen H sich drehen.
'Der Arm L'2 besitzt auf seiner Unterseite einen Stift m, dessen Kopf in ein Querstück wz1
ausläuft (Fig. 8 und 9). Zwischen letzterem und dem Arme L- ist genügend Zwischenraum
vorhanden, um die Enden zweier Drahtfedern η
einzulegen, welche auf der Unterseite des Rin- ; ges F mittelst zweier Schrauben nl befestigt ]
sind. Die Federn drücken mit beträchtlicher Spannung beiderseitig gegen den Stift in, und
es wird daher der Arm L'2 in seiner mittleren Lage erhalten. Bei einer etwaigen Verschiebung
wird dann die eine der beiden Federn noch stärker gespannt, während die andere
Feder der Seitenbewegung des Stiftes η nicht nachfolgen kann, da sie sich an einen Stift ο
(Fig. 9) anlehnt. Läfst der Seitendruck auf den Arm L- nach, so drückt ihn die ange- ]
spannte Feder wieder in seine Mittelstellung : zurück.
Wenn der Arm L- in seiner Mittellage sich befindet, so liegen die Typenstangen sämmtlich
derart, dafs sie beim Niederdrücken die betreffenden kleinen Buchstaben auf das darunter
liegende Papier abdrucken. Wird jedoch der Arm L2 nach der einen oder anderen
Richtung seitlich verschoben, so drehen sich alle Typenstangen um ein Drittel ihres Umfanges,
und es wird nunmehr beim Niederdrücken entweder ein grofser Buchstabe oder eine Zahl auf das um den Druckcylinder liegende
Papier aufgedruckt.
In den Fig. 1, 2, 8 und 9 bezeichnet M einen dreiarmigen Hebel, welcher bei o1 in
einem Ständer Af1 gelagert ist. Der untere Arm des Hebels M ist gegabelt und umfafst
den Arm L2; die anderen beiden Arme des Hebels M gehen schräg nach oben aus einander
und sind an ihren Enden etwas, verbreitert, um bequem mit dem Finger darauf
drücken zu können, wodurch, wie schon erwähnt, der Zahnkranz und die Typenstangen
nach der einen oder anderen Richtung verdreht werden, um entweder grofse Buchstaben
oder Zahlen drucken zu können.
Durch ein Loch des Hebels M geht ein Stift ρ hindurch und wird von einer Feder pl
nach hinten in eine Nuth des Ständers M1 hineingedrückt, um dem Hebel seine Mittelstellung
zu sichern (Fig. 2 und 8).
Auf der inneren Fläche des oberen Theiles des Ringes F sind eine Reihe von Rippen q
(Fig. 2 und 4) angebracht, deren nach innen gerichtete Kante nach einem Radius geformt
ist, der von dem Zapfen des Lagerböckchens G aus geschlagen ist.
Die Rippen, von denen ebenso viele wie Typenstangen vorhanden sind, liegen in derselben
Ebene, in welcher die Mittellinie der Typenstangen schwingt (Fig. 3).
Jedes Zahnrädchen g der Typenstangen H besitzt an dem unteren Ende seiner Nabe drei
Nuthen q\ welche sich unter gleichen Winkeln kreuzen (Fig. 5). In eine dieser Nuthen, je
nach der Stellung des Zahnrädchens, tritt beim Niederdrücken der Typenstangen die Rippe q
hinein, so dafs also die Rippen als Führung für dieses Zahnrädchen, gleichzeitig also auch
für die Typenstange selbst dienen. Diese Einrichtung sichert daher stets die genaue Lage
der Typenstangen, wenn letztere behufs Drückens eines grofsen Buchstabens oder einer Ziffer gedreht
werden mufs.
Die Nuthen sind an ihrem Ende ein klein wenig erweitert, um die Rippe ohne Stofs eintreten
zu lassen.
JV sind zwei Spulen mit Flantschen, welche sich auf Wellen r verschieben und mit denselben
sich drehen (Fig. 15 und 16). In Ständern
JV1, die an dem Ring F rechts und links vom Kopf befestigt sind (Fig. 1 und 7),
lagern die Wellen r für die Spulen JV.
Jede Spule JV besitzt vorn eine Nabe n-\ in einer radialen Durchbohrung derselben liegt
lose ein Stift n3, auf dessen äufseres Ende j eine gebogene Blattfeder n* drückt; letztere ist
j mit ihrem anderen Ende an die Nabe angeschraubt. Das untere Ende des Stiftes n3
reicht in eine gewellte Nuth rl hinein, die in die Welle r eingearbeitet ist, so dafs die
Spule JV gezwungen wird, sich mit der W7elle zu drehen. Infolge der gewellten Nuth kann
die Spule in jeder beliebigen Stellung auf der Welle verschoben und festgehalten werden.
Auf der Welle r sitzt ein Sperrrad r3, in dessen Zähne eine Sperrklinke r4 (Fig. 7) ein-
fällt. Diese Sperrklinken werden durch Federn r7 (Fig. 7) stets an das Rad rs herangezogen.
Beim Niedergange von r4 wird daher die Spulenwelle gedreht und auf diese
Weise das auf der Spule befindliche Farbenband aufgewunden.
O1 und O2 sind zwei Hebel (Fig. 7 und 10),
welche bei r" und rfi sich um Zapfen drehen
können; ein Ende derselben ist mit der Klinke r4 gelenkig verbunden, während das
andere Ende auf dem Sperrrad P1 aufliegt (Fig. 10).
Je ein Plättchen P ist seitlich an den Ständern E angebracht (Fig. 7); dasselbe ist mit
zwei ungleich tiefen Einschnitten p-p3 (Fig. 31)
versehen, in welche die Klinkhebel r4 eingelegt werden, je nachdem sie in das Sperrrad
r3 einfallen sollen (Fig. 7, rechts) oder nicht (Fig. 7, links). !
Wird bei der gezeichneten Stellung mit der Maschine gearbeitet, so dreht der rechte Klinkhebel
r4 die zugehörige Spule und das Farbband wird auf diese Spule auf- und von der
linken Spule abgezogen. Die Klinke r* auf der linken Seite ist dabei durch Einlegen in
den kurzen Einschnitt ρΆ aufser Eingriff mit
dem betreffenden Sperrrad. Beide Klinken r4 werden auf- und abbewegt, einfach dadurch,
dafs die Enden der beiden mit ihnen verbundenen Hebel O1 O- über ein Sperrrad P1 hinweggleiten
(Fig. 10) und bei Drehung des letzteren hoch- und niedergehen. Diese letztere
Bewegung wird dann auf die Klinken r4 übertragen.
Der Hebel O- ist am Ende wie eine gewöhnliche Schaltklinke geformt, der andere
Hebel O1 hat eine hakenförmige Nase. Durch diese einfache Anordnung wird gleichzeitig ein
unbeabsichtigtes Rückwärtsgehen des Rades P1 verhütet.
Die Welle P2 des Rades P1 ist in den Rippen Αχ der Grundplatte A gelagert", auf
derselben sitzt ferner, fest damit verbunden, das Schaltrad P3, die Muffe P1 und die Kupplungsscheibe
P"J, während das gleichfalls auf P2 angebrachte Zahnrad P(i sich frei auf der
Welle drehen kann (Fig. 2 und 19). Das Zahnrad P0 greift in eine Zahnstange Q. ein,
welche an der Unterseite des unteren Wagens J3 (Fig. 2) befestigt ist, so dafs, wenn
sich der Wagen infolge der Feder ts und Schnur £9 verschiebt, das Zahnrad in Umdrehung
gesetzt wird. Das Zahnrad PR ist mit der Scheibe P5 in der Weise gekuppelt
(Fig. 23 und 24), dafs auf der Nabe des Zahnrades eine keilartige Nuth p4 eingearbeitet ist,
in welche ein flacher Keil 5 einfällt. Letzterer ist in einem Schlitze des vorspringenden Randes
sl der Kupplungsscheibe P" geführt und
wird durch eine Spiralfeder s2 stets in die Keilnuth p* hineingezogen. Wird daher das
Zahnrad PG in der Pfeilrichtung Fig. 24 gedreht, so nimmt es die Scheibe P5 und daher
auch die Welle P2 mit herum, und zwar um je einen Zahn, entsprechend der Entfernung
zweier zu druckenden Buchstaben, je nachdem es die Schaltung des Schaltrades P3 zuläfst.
Der eigentliche Schaltschieber R umfafst einen Zapfen, der in den Schlitz si eines
Hebels R1 (Fig. 7) durch Schraube s3 eingestellt
werden kann. Der Hebel R1 schwingt um seinen Drehpunkt in einem Arme R- und
ist am anderen Ende mit einem Stift s5 versehen,
den das gegabelte Ende des Hebels K umfafst. Wenn daher, wie früher erwähnt,
ein Buchstabe gedruckt wird (Fig. 2), so hebt gleichzeitig die Nase k des Hebels J die Spindel
J- hoch, wodurch der Hebel K eine kurze Bewegung erhält, die er auf den soeben erwähnten
Hebel R' überträgt, der seinerseits den Schieber R um eine bestimmte Länge
nach rechts (Fig. 7) zieht. Der Schieber R wird ferner dadurch geführt, dafs sein verbreitertes
Ende mit einem Schlitze auf der Nabe des Schaltrades P3 entlang gleitet (Fig. 2
und 7); an diesem Ende ist ein Zahn t fest aufgeschraubt, welcher in eine Zahnlücke a]
des Schaltrades P3 bineinpafst. Wie Fig. 7 zeiet. sind die Zähne des Schaltrades P3 nicht
auf dem Umfange, sondern auf der Vorderfläche angebracht; die Zähne sind daher rechteckio
eeformt und entstehen dadurch, dafs der vorstehende Rand des Rades P3 radial genuthet
ist.
Auf dem Schieber R ist aufser dem Zahn t auf der anderen Seite des Schaltrades ein
zweiter Schaltzahn angebracht, der indessen nicht unmittelbar mit dem Schieber verbunden
ist. Wie die Fig. 7, 19, 32 und 33 zeigen, ist zunächst auf dem Schieber R ein Böck-
; chen b3 angebracht; dasselbe ist durchbohrt und nimmt den Zapfen £4 auf, an dessen
einer Seite der Zahn tl mit Nase c- und an
dessen anderer Seite ein kurzer Arm bs befestigt
ist. Die Nase c2 fällt ebenso in die Lücken al des Schaltrades ein, wie der Schaltzahn
t auf der anderen Seite des Schiebers. Beide Schaltzähne c- und ί greifen nicht zu
gleicher Zeit in das Schaltrad, sondern je nach der Stellung des Schaltschiebers R entweder
; der eine oder der andere Zahn, so dafs, wenn
der eine Zahn im Eingriff steht, der andere aufser Eingriff ist. Der Arm b5 wird in seiner
Aufwärtsbewegung durch einen Stift o3 an dem Böckchen b3 begrenzt, während seine Ab-
! wärtsbewegung verschieden grofs ist, je nachdem der Arm auf einen Vorsprung dl oder e-
\ (Fig. 34 bis 36) fällt. Wie aus den Fig. 7
j und ι 9 hervorgeht, ist noch ein zweiter Schaltschieber
d3 vorhanden. Das eine Ende desselben ist verbreitert und eigenthümlich geformt.
Mittelst einer Schraube rf4, welche
durch einen Schlitz e4 des Lappens von d:]
hindurchgeht, wird letzterer auf dem Böckchen /' ?l des Schiebers R gehalten, so dais er eine
geringe Hin- und Herbewegung auf dem Schieber machen kann. Mittelst einer Schraube d'2,
welche durch einen Schlitz eines kurzen Anschlageeisens d'' hindurchgeht, kann letzteres
auf dem Lappen von d3 gehalten werden; eine '
Feder rf5 sucht den Anschlage/1 stets nach links
zu ziehen.
Der Lappen hat endlich einen zweiten Anschlag e-, und beide Anschläge d] und ebegrenzen,
wie erwähnt, den Abwärtsgang des Armes £>5 in der Weise, dafs, wenn der Arm b"
auf den Anschlag d[ fällt, dann gerade die
Drehung der Nase c2 des Schaltzahnes tl gleich
derjenigen ist, welche einer Zahntheihing ax
entspricht; wenn dagegen der Arm d~' auf den Anschlag e'2 fallt, so greift der Schahzahn f1
mit seiner Nase c'2 in die zweitfolgende Lücke al des Schaltrades P3 ein. Die Stange d3,
an welcher der Lappen mit den beiden Anschlägen rf1 und e2 befestigt ist, endigt rechts
in ein Auge, dessen Zapfen in den Schlitz .v + des Hebels R ' eingestellt und befestigt werden
kann. Wie aus Fig. 7 zu ersehen, liegt der Zapfen tür die Stange d?l weiter vom Drehpunkt
entfernt als der Zapfen s'A für den Schieber R, so dafs die Stange d"· etwas ■
gröfseren Hub hat als der Schieber R
Die eben beschriebene Anordnung hat den Zweck, nach Beendigung eines Wortes für den
nun folgenden Zwischenraum nicht erst einen besonderen Spatienhebel niederdrücken zu
müssen, sondern mit dem Niederdrücken der letzten Type eines Wortes auch gleichzeitig
den nöthigen Zwischenraum bis zum nächsten Worte herzustellen, also den Wagen um so
viel zu verschieben, wie dem Zwischenräume zwischen zwei Wörtern entspricht.
Da im Durchschnitt die Wörter aus sechs Buchstaben bestehen, so wird, wenn das Niederdrücken
eines besonderen Spatienhebels nicht besonders zu geschehen braucht, der siebente
Theil der Zeit erspart, welche bei anderen Typen-Schreibmaschinen erforderlich ist. Um
diesen Zeitgewinn zu erreichen, ist die soeben beschriebene Einrichtung geschaffen; man hat
nur nöthig, gleichzeitig mit der betreffenden letzten Type eines Wortes einen der Spatienhebel
L mit niederzudrücken, da diese Hebel L die Spindel J'2 höher ausheben, als es die
Nasen der Hebel J zu thun vermögen. Es macht demnach auch der Schalthebel K einen
gröfseren Ausschlag, und die Folge ist, dafs sowohl der Schieber R wie auch die Stange ds
stärker nach rechts verschoben wird, als wenn die Scheibe J2 nur durch einen Typenhebel J
hochgehoben wird. Bei der Drehung des Schaltrades P3 wird demnach auch der Arm b"
infolge des gröfseren Ausschlages der Stange d?'
nach rechts nicht mehr auf den Anschlag d', sondern auf den tiefer liegenden Anschlag e2
auftreffen, wodurch das Rad P:i nicht um
einen, sondern gleich um zwei Zähne verdreht wird.
An einem der Ständer E (Fig. 1) isi das
Gehäuse Λτ2 für einen Registrirapparai angebracht,
welcher aus der Schnecke o'1 (Fig. 20), dem Schneckenrade 0" mit Stift o°, dem
Schaltrade o~ und den feststehenden Zeigern o8
und o1' besteht. Das Rad 0" ist mit einer
Theilung von 1 bis 1 000 versehen, das Rad o7
mit einer solchen von 1 bis 10. Auf der Schneckenwelle o1 sitzt hinten das Schah
welches von einer in einem Böckchen ol:! verschiebbar gelagerten Schaltstange o12
mit Schaltzahn ο" gedreht wird (Fig. 7, 19, 20 und 37). Die Stange o12 ist an einem
Ende mit einem Bund ausgerüstet, sowie mit einer Feder η ■', um die Stange stets nach links
(Fig. 7} zu schieben. Diese Stange ο12 liegt in der Schwingungsebene des Hebels i?1; indessen
ist der Schahhebel o1" so justirt, dais er nur
dann von dem Hebel R1 getroffen wird, wenn letzterer den gröfseren Ausschlag am Ende
eines Wortes, wie oben erklärt, macht; das Registrirwerk zählt daher die Wörter, nicht
die einzelnen Buchstaben.
Eine Gegenklinke ;z" auf dem Böckchen on
fällt ebenfalls in die Zähne des Schalträdchens o"J und verhindert dessen unbeabsichtigte
Rückwärtsdrehung. wenn die Klinke o" zurückgeht.
Die Spatienhebel können, wie dargestellt, innerhalb des Kreises der Typendrücker oder
aber auch aufserhalb dieses Kreises angeordnet sein, worin ein principieller Unterschied nicht
liegt.
An dem Wagen B ist eine Schnappfeder tA
(Fig. 14) angebracht, welche in eine Vertiefung einer der Schienen e des Wagens C einfällt,
um beide Wagen B und C mit einander zu verbinden, so dafs sie mit einander bewegt
werden, dann aber auch, um sie durch einen leichten Druck von einander trennen zu können,
wenn dies, namentlich bei unrichtigem Buchstabendruck, erforderlich erscheint.
An der Unterseite des Wagens B (Fig. 18)
ist bei t"' eine Schnur ?'·', die zweekmäfsig aus
einer Darmsaite besteht, befestigt; sie wird auf eine spiralig geriefte Trommel /s aufgewunden.
Letztere sitzt fest auf der NN7ClIe i7, welche
einerseits in der Rippe A1 der Unterplatte und andererseits in der gezahnten Nabe 5 (Fig. 1
und 25) gelagert ist, die ihrerseits als Ver-■ schlufs für eine auf der Grundplatte A bej
festigte Hülse S' dient. Um die Welle t1 ist
eine Spiralfeder ?(i gewunden und in die
Hülse S] eingelegt; ein Ende der Feder ist mit der Welle t~, das andere mit der Nabe 5
verbunden. Wenn daher das Schaltrad P3
infolge der oben beschriebenen Schaltung einen Zahn freigiebt. so dreht die gespannte Feder tc>
die Trommel, welche die Schnur aufzuwickeln sucht und auf diese Weise den Wagen zu
sich heranzieht. Die Drehung erfolgt jedesmal um so viel, als die Schaltung gestattet, das
heilst gleich der Entfernung zwischen zwei Buchstaben oder zwischen zwei Wörtern. Ist
endlich die Papierwalze D so weit verschoben, dafs die zu druckende Zeile zu Ende ist und
der Wagen wieder für den Anfang einer neuen Zeile zurückgezogen werden mn fs, so wird bei
der Rückwärtsbewegung von Hand durch Abziehen der Schnur ?'■' von der Trommel ts
die Feder t1' wieder gespannt, so dafs beim
Beginn der neuen Zeile die Feder wieder im Stande ist. den Wagen nach links zu verschieben.
Die gezahnte Nabe S wird an der Drehung um die Welle t~ verhindert, dadurch, dafs
eine federnde Klinke it Fig. 26 . welche an der Grundplatte befestigt ist. in die Zähne der
Nabe 5 einfällt; um die Spiralfeder i''' nach Belieben an- und nachspannen zu können.
sind zwei oder mehr Bohrungen in der Nabe 5 vorgesehen, in welche ein Schlüssel eingesteckt
werden kann.
Eine Glocke D Fig. 1 und 2 dient dazu, das Ende einer Zeile rechtzeitig anzuzeigen.
Die Glocke wird von einem Hammer ν angeschlagen, welcher auf dem einen Ende einer
Welle U sitzt Fig. 2 und 17:, die in Lagern U1 sich drehen kann und auf deren
anderem Ende eine Spiralfeder τ1 aufgesetzt
ist. Zwischen den Lagern U1 ist die Welle U
mit einer l.ängsnuth v- versehen, in welche
die Spitze der Druckschraube v' ,Fig. 2 und ·}0'
eines Schiebers U- eingreift. Letzterer ist auf seiner oberen Hache mit einer Abschrägung r'
versehen, gegen welche das untere Ende eines am Wagen B befestigten Armes T" dann anstöfst,
wenn der Wagen so weit verschoben ist. dafs das Ende der Druckzeile nahezu erreicht
ist. Der Arm T" gleitet an der Abschrägung ν"' vorbei, verdreht infolge dessen
die Welle U mit ihrem Hammer v. bis endlich beim Abwärtsgleiten des Armes T* von ν '
der Hammer von der inzwischen gespannten Spiralfeder v' niedergeschnellt wird und auf
die Glocke aufschlägt.
Der Arm V ist an dem Wagen B nicht unmittelbar befestigt, sondern er kann sich um
einen Zapfen nach rechts Fig. 17 drehen, nach links jedoch nicht, da ein Anschlag w
eine solche Rückdrehung verhindert. Eine Drahtfeder u>\ bei u>- an dem Wagen befestigt,
sucht stets die gezeichnete Lage des Armes wieder herzustellen. Hat demnach der Arm den Schieber U- bei der Verschiebung
des Wagens nach rechts verdreht und zieht man nun den Wagen wieder nach links zurück,
so gleitet jetzt der Arm V über den Schieber U1 hinweg, ohne ihn zu verdrehen.
Der Schieber wird je nach der Länge der zu druckenden Zeile auf der Welle U eingestellt.
An der Unterseite des Wagens B ist der Stift n·'·'' vFig. 17) angebracht, welcher gegen
den vorstehenden Stift w4 an der Rippe A1
der Grundplatte A anstöfst, um zu verhindern, dafs der Wagen B ganz herausgezogen werden
kann.
Um diejenige Stelle auffinden zu können, an welcher man aus Versehen einen falschen
Buchstaben oder ein unrichtiges Wort gedruckt hat. und welche daher nachträglich richtig gestellt
werden mufs, ist ein Zeiger W1 (Fig. 21
und 22! angeordnet. Dieser Zeiger kann um einen Zapfen an dem Ständer W gedreht werden,
welch letzterer auf der Grundplatte A angebracht wird. Der Zeiger erhält einen
Stilt ii'"\ der gegen Ansätze des Ständers W
anschlägt, um den Ausschlag des Zeigers nach beiden Seilen hin .zu begrenzen. Wenn der
Zeiger nicht gebraucht wird, liegt er nach unten, wie Fig. 2 zeigt, ist er aber, wie in
Fig. 21 und 22, hochgedreht, so zeigt er auf diejenige Stelle des Papieres, auf welche die
nächste Type beim Niederdrücken trifft. Ist daher ein Fehler beim Schreiben vorgekommen,
so wird zunächst der Kopf der Maschine umgeklappt, darauf der Zeiger W1 · hochgedreht
und beide Wagen (B und C) zusammen so weit verschoben, dafs der Zeiger auf die fehlerhafte
Stelle hinweist; dann wird der Wagen C allein nach links herausgeschoben, um die betreffende
Stelle ausradiren zu können, darauf wieder zurückgeschoben, bis er die vorige
Stellung zum Unterwagen B wieder erlangt, der Zeiger alsdann zurückgeschlagen, auch der
Kopf der Maschine wieder in die richtige Lage gebracht und endlich der richtige Buchstabe
gedruckt.
Die Papierwalze D ruht in Lagern C ' des Wagens C; aiii beiden Enden der Walze
aufserhalb der Lager ist je ein geränderter Kopf C2 angebracht, um damit die Walze
von Hand drehen und auch den Wagen der Länge nach verschieben zu können, auch um
die Walze beim Aufbringen eines neuen Blattes bequem drehen zu können.
Auf der Welle der Papierwalze, fest verbunden mit derselben, sit/.t innerhalb der
Lager je ein Sperrrad C:!; zwischen diesem
und der Walze eine Hülse rt2, die sich jedoch lose auf der Welle drehen kann. An der
Hülse ti"- ist das eine Ende einer Stange a :!
i.Fig. 11 und 12) befestigt, deren anderes Ende
in einer Bohrung des geschlitzten und die Hülse umfassenden Armes D1 geführt wird.
An dem entgegengesetzten Ende des Armes D1 ist eine der Papierwalze parallel laufende
Schiene D- befestigt. Diese Schiene trägt das
Führungsblech D4, welches die Einführung eines Papierbogens um den Papiercylinder erleichtern soll.
Jeder der beiden Arme D1 besitzt einen j Schaltzahn a* (Fig. 7 und 12), der in die
Zähne des Rades C3 einfällt und mit welchem die Papierwalze um je einen oder mehr Zähne,
je nach der Breite zwischen den Druckzeilen, gedreht wird. Eine Spiralfeder um die
Stange a?l, zwischen einem Ende des Schlitzes
im Arm D! und der Hülse α-, preist den Schaltzahn a4 stets in die Zähne des Rades C3
ein; durch einen Druck auf die Schiene D2
kann man leicht den Zahn a~l in den nächstfolgenden
Zahn des Rades C3 gelangen lassen.
Eine Spiralfeder b6, einerseits am Wagen C,
andererseits am Arme D1 befestigt, sucht letzteren um die Papierwalze rechts (Fig. 1 2) herumzudrehen
und die Schiene D- stets in hochgehobener Lage zu erhalten. Drückt der Arbeitende
auf den Finger b7 des gebogenen und an der Unterseite des Armes D1 befestigten
Hebels D3, so geht die Schiene D- abwärts und der Schaltzahn al fällt in den nächsten
Zahn des Rades C3 ein, worauf nach Loslassen die Feder br' den Arm D1 dreht, bis
D:i am Anschlag c3 liegt und die Papierwalze
um eine Zeile verschiebt.
Die vordere Kante der Ständer C' ist mit
zwei Anschlägen c3 und c1 versehen (Fig. 12),
zwischen welchen der Ständer nach einem | Kreis aus der Mitte der Walze ausgearbeitet j
ist, so dafs der Arm D3 in diesem Ausschnitte ! liegen kann. Die Entfernung zwischen den |
Anschlägen ist gleich der doppelten Breite zweier Druckzeilen und der Breite des Ar- j
ines D3 an der Stelle, wo er in dem Ausschnitte liegt. Um nun aber nicht das Papier
um die doppelte Druckzeilenbreite, sondern nur um die einfache zu verschieben, ist ein
Anschlag dR (Fig. ii) angeordnet, bestehend
aus einem Stückchen Blech, welches'an seinem oberen Ende um einen Zapfen gedreht werden
kann, dessen unteres Ende aber um so viel tiefer als der Anschlag c?>
liegt, als die einfache Breite zwischen zwei. Druckzeilen beträgt.
Will man also in engem Zeilenabstand drucken, so läfst man den Anschlag da in der
Stellung hä'neen, wie dies Fig. 11 zeigt; soll
der Zeilenabstand doppelt so grofs werden, so dreht man das Blech d'A herum, so dafs
es auf den Stift d~ zu liegen kommt; alsdann wird der Arm D3 bis zu dem Anschlag c3
hochgehoben und der Schaltzahn a4 fällt nicht
in den nächsten, sondern in den zweitnächsten Zahn des Rades C3 ein.
Ist eine Druckzeile beendet, so legt der Arbeitende einen Finger seiner linken Hand auf
das Ende des Wagens B, drückt mit dem Daumen auf den Griff b 7 des Armes D3, bis
letzterer auf den Anschlag c4 stöfst, und schiebt
zu gleicher Zeit die Wagen B und C nach rechts. Beim Loslassen wird dann das Papier
um eine bezw. zwei Zeilenentfernungen verschoben, je nachdem der Hülfsanschlag d6 benutzt
wird oder nicht.
Eine Klinkenfeder rf8, die am hinteren Ende
auf dem Wagen befestigt ist, fällt mit ihrer Klinke ebenfalls in die Zähne des Rades C3
ein. Das freie Ende der Feder reicht bis dicht unter den Arm D''1 und steht in einer Linie
mit dem Anschlag cl (Fig. 1 1 und 12). Wenn
man daher aus irgend welchen Gründen das Papier aut der Walze zurückdrehen will, so
drückt man den Finger b~ nieder und zieht ihn auch gleichzeitig so weit nach vorn, dafs
der Arm D3 über den Anschlag c4 hinweggeht und auf die Feder d* niederdrückt; es wird
dann nicht blos die Klinke der Feder ds aus
den Zähnen des Schaltrades herausgeschoben, sondern auch der Klinkzahn α4, so dafs also
das Schahrad C*'' ganz frei ist und die Papierwalze beliebig gedreht werden kann.
Dicht hinter dem geränderten Knopf C2 und vor dem Lager C' ist auf jeder Seite
der λλ'εΐΐε eine Scheibe iii11 (Fig. 1 1) mit dem
bogenförmigen Schlitz c'' aufgesetzt, in welchen
ein in dem Ständer C befindlicher Stift e8 eingreift und dadurch die Drehung der Scheibe
um die Welle in bestimmten Grenzen hält. Jede Scheibe ist ferner mit einem Arm e'''
ausgerüstet, und eine Stange e7 längs der Papierwalze verbindet beide Arme mit einander.
Der Zweck der Stange ist der, das um die Walze liegende Papier auf der hinteren Seite niedrig zu halten.
Um ein Blatt Papier, welches bedruckt werden soll, in die Maschine einzuführen, dreht
man zunächst die Stange e'' so weit herum, dafs sie dicht an der Schiene D2 anliegt. Das
Papierblatt wird dann zwischen der Walze D und dem Führungsblech D1 von hinten eingeschoben,
bis unter die Federn D''D'\ welche
auf den Wagen C aufgeschraubt sind und, durch das Blech D' hindurchgehend, auf die
Walze D drücken. Alsdann wird die Stange e~ in ihre Anfangsstellung :Fig. 1 i) zurückgedreht.
Aus Fig. 7 ist zu ersehen, dafs die Platte des Wagens B bis über die Führungsfippen c
und d hinaus verlängert ist und hier einen mit breitem Kopf versehenen Stift B' trägt.
Der Wagen C ist dagegen, wie Fig. 14 zeigt, auf der Unterseite, aber am anderen Ende, mit
einem halbkreisförmig ausgesparten Ansatz B-versehen, welcher in den Kopf des Stiftes B1
hineingreift, wenn der Wagen C nach links bis an das äufserste Ende aus den Führungen
c d heraus verschoben wird. In dieser Stellung läfst sich dann der AVagen C um den
Stift B] drehen, so dafs er quer zum Wagen B
steht; der Zweck dieser Einrichtung ist der, das Aufbringen des Papieres auf die Walze
Claims (1)
- bequemer bewerkstelligen zu können, als wenn beide Wagen in einer Richtung liegen.Will man aus irgend welchen Gründen den oberen Wagen C ganz von dem linieren abheben, so bringt man ersteren in die soeben erwähnte Stellung rechtwinklig zum Wagen B und schiebt nun den Wagen C ein wenig nach rückwärts, so da fs die Verbindung zwischen B- und B' aufgehoben wird, worauf man den oberen Wagen vom unteren abheben kann.Pa τ ε ν τ - A ν s i> ι; f c H F:i. Eine Typen-Schreibmaschine, charakterisirt durch im Kreise angeordnete Typenstangen H. welche an ihrem oberen Ende auf zwei, drei oder mehr Flächen die Drucktypen tragen, am unteren Ende in der Hülse G1 mittelst Triebes g und Zahnkranz L1 durch Niederdrücken von Al um ihre Achse drehbar sind und mittelst eines Drückers //' um einen Zapfen der Hülse G1 so schwingen können, dafs die Type die das Papier tragende Walze D trifft.An der unter i. angegebenen Maschine die Schaltung des Schahrades P3 unter dem Einflufs der Feder tK und Kupplung P6P5 derart, dafs solches sich beim Niederdrücken eines Typenhebels / nur um einen Zahn (durch Hebel K und Schieber R), beim Niederdrücken eines der Spatienhebel L aber um zwei Schaltzähne verdrehen kann, indem in ersterem Falle der mit der Klinke c- verbundene Arm b* bis rf1, in letzterem Falle bis <?'- fällt (Fig. 7, ig und 33VAn der unter 1. angegebenen Maschine ein Zählwerk, welches nur bei dem Niederdrücken eines Spatienhebels L und der dadurch bewirkten Schwingung R] (Fig. 20) um einen Zahn geschaltet wird und damit die einzelnen Wörter zählt.
Bei der unter 1. angegebenen Maschine die Anordnung eines umlegbaren Plättchens rf° (Fig. ι 1 1, durch dessen jeweilige Stellung die Papierwalze von Hand mittelst der Schiene D1 D- um den Zwischenraum einer oder zweier Druckzeilen gedreht werden kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE44553C true DE44553C (de) |
Family
ID=319783
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT44553D Expired - Lifetime DE44553C (de) | Typen-Schreibmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE44553C (de) |
-
0
- DE DENDAT44553D patent/DE44553C/de not_active Expired - Lifetime
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