DE239999C - - Google Patents

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DE239999C
DE239999C DENDAT239999D DE239999DA DE239999C DE 239999 C DE239999 C DE 239999C DE NDAT239999 D DENDAT239999 D DE NDAT239999D DE 239999D A DE239999D A DE 239999DA DE 239999 C DE239999 C DE 239999C
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DE
Germany
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J1/00Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies
    • B41J1/22Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies with types or dies mounted on carriers rotatable for selection
    • B41J1/32Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies with types or dies mounted on carriers rotatable for selection the plane of the type or die face being parallel to the axis of rotation, e.g. with type on the periphery of cylindrical carriers

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  • Labeling Devices (AREA)

Description

Giften -
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 239999 -KLASSE \5g. GRUPPE
EMIL BOUSSE in BERLIN.
Bei den bekannten Schreibmaschinen mit verschiedene Schriftarten aufweisendem Typenrad sind die Typen einer jeden Schriftart je auf einem Felde des als Vollring ausgebildeten Typenrades in untereinander in der Drehrichtung desselben liegenden Reihen angeordnet, von denen jede Typen einer Gruppe aufweist. Zwecks Einstellung einer Type einer Reihe oder Gruppe wird das Typenrad aus seiner
ίο Mittelstellung nach der einen oder anderen Richtung durch Anschlagen der entsprechenden Typentaste gedreht. Die Anzahl der Tasten entspricht der Anzahl der in einer Reihe des Feldes liegenden Typen. Wird von einer Schriftart auf die andere übergegangen, so ist die Einstellung des Typenrades sehr umständlich. Außerdem soll die Drehung des Typenrades aus seiner Mittelstellung nach zwei Richtungen keinen unnötigen Kraftaufwand erforderlich machen. Man hat deshalb an Typenradschreibmaschinen mit.nur einer Schriftart in Vorschlag gebracht, das Typenrad nach einer Richtung sich drehen zu lassen, was durch die Wirkung einer Feder geschieht, die bei jedem Typentastenanschlag gespannt wird. Die Anzahl der Typentasten entspricht hierbei der Zahl der in einer in der Drehrichtung des Typenrades liegenden Reihe befindlichen Typen. Durch die Erfindung wird bezweckt, bei Anordnung der Typen des mit mehreren Schriftarten versehenen Typenrades in mehreren untereinander angeordneten, in der Drehrichtung des Typenrades liegenden Reihen, von denen jede sämtliche Typen einer Schriftart aufweist, und bei Drehung des Typenrades nur nach einer Riehtung die Dreheinstellung des Typenrades mit einer geringeren Anzahl Tasten zu bewirken, als die Zahl der in einer Reihe liegenden Typen beträgt. Dieser Zweck wird dadurch erreicht, daß die Typen jeder Reihe oder Schriftart in Gruppen geteilt sind, und daß beim Einstellen einer Type einer Gruppe letztere durch eine der besonderen Tasten in die zur Druckeinstellung der Type geeignete Stellung gebracht wird, worauf die Einstellung der Type erfolgen kann,
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand veranschaulicht, und zwar zeigen Fig. 1 einen senkrechten Längsschnitt und Fig. 2 eine Draufsicht desselben.
■ Rechts und links von der Leer- oder Zwischenraumtaste befinden sich die Typentasten an den Enden der Hebel a, welche durch unter Federwirkung stehende Stifte b in ihrer gewöhnlichen Lage gehalten werden und auf Stützen e ihren Drehpunkt haben. Wird eine Typentaste niedergedrückt, so hebt der Hebel α den unter Federwirkung stehenden Stift b empor, wodurch er mit seinem oberen Ende über seine Führung herausragt. Gleichzeitig wird durch den Typentastenhebel α ein Bügel c, welcher an seinen Enden mit Armen gelenkig verbunden ist, die bei d in senkrechter Ebene schwingbar gelagert sind, niedergedrückt, wodurch der eine Arm eines zweiarmigen, auf dem Zapfen g drehbaren Hebels f bewegt wird, dessen anderer Arm an seinem Ende h eine auf der Achse η des Typenträgers verschiebbar an-
geordnete Schraubenganghülse i hebt, die dadurch eine volle Umdrehung ausführt. Letzteres geschieht infolge eines oder mehrerer auf der Hülse I vorgesehener Schraubeng.änge, in welche Kugeln k, die vom feststehenden Lager I gehalten werden, eingreifen. . Ferner wird gleichzeitig auch ein Mitnehmer m, der auf der Schraubenganghülse i sitzt und längs "der Achse η geführt wird, eine volle Umdrehung
ίο mitmachen. Der Mitnehmer m wird durch die Feder ο stets niedergedrückt und infolge des Hubes der Schraubenganghülse i gehoben und gedreht; dadurch wird also durch j eden Hub der Typentasten α eine Spannung der Feder 0 erzeugt. Diese Spannung wird dadurch beim Rückgang der Spindel i gesichert, daß der Mitnehmer m seitlich eine Nase p trägt, welche bei seinem Vorwärtsdrehen einen Hebel q zur Seite drückt. Letzterer ist bei r drehbar und durch eine Feder s stets senkrecht gehalten. Sobald bei der Freigabe der gedrückten Taste der Mitnehmer durch die Wirkung der Feder 0 sich zurückdrehen will, wird er daran durch seine gegen den Hebel q sich legende Nase p verhindert. Die Spannung der Feder 0 wird zum Antrieb des Kreisringschiffchens t, welches auf Kugeln läuft und von dem Amboß u getragen wird, benutzt. Die Einrichtung besteht darin, daß die Feder 0 mit ihrem einen Ende an dem Mitnehmer m und mit ihrem anderen Ende an' einem Kugellagerring ν befestigt ist. An letzterem befinden sich die Arme w, χ und y, welche mit Anschlägen ζ versehen sind. Die Arme w, χ und y greifen an ihrem äußersten Ende schwalbenschwanzfÖrmig in Einschnitte des Kreisringschiffchens t ein. Die Anschläge ζ sind angeordnet, um den Kugellagerring ν mit seinen Armen und dem auf diesen ruhenden Typenringschiffchen t festzuhalten oder loszulassen', und- zwar dadurch, daß ein bei I gelagerter, senkrecht stehender Hebel II an seinem oberen Ende eine abwärts bewegliche Kappe III trägt. Diese steht durch einen Drehzapfen IV mit dem Hebelgestänge V, VI und VII in Verbindung. Der Hebel VI ist. auf dem feststehenden Zapfen VIII drehbar angeordnet. Die Lenkstange VII greift mit ihrem einen Ende an dem Hebel VI und mit ihrem anderen Ende an dem Bügel IX an, weleher durch jeden Tastenhebel α bei seinem Niederdrücken gehoben wird. Durch diesen Hub wird unter Vermittlung des Hebelgestänges V, VI und VII die Kappe III nach abwärts gezogen, so daß der jeweilig festgehaltene Anschlag ζ der Arme w, x, y losgelassen wird, und infolge der Wirkung der in Spannung versetzten Feder 0 beginnt das Kreisringschiffchen seine Drehung. Gleichzeitig mit der Freigabe des jeweiligen Anschlages ζ wird der unter Federwirkung stehende Stift b gehoben und stellt sich in die Bahn der nach oben gerichteten Ansätze x, von denen sich einer an jedem der Arme w, χ und y befindet. Nach Freigabe der niedergedrückten Taste geht der Stift b zurück, und die Kappe III hemmt nach einer vollen Umdrehung des Kugellagerringes ν jede weitere Bewegung desselben. Die Buchstaben, Ziffern und Zeichen sind auf dem Umfang des Kreisringschiffchens in einer Reihe verteilt, und zwar so, daß der von den Armen w und % getragene Ringschiffchenteil kleine Buchstaben, der von den Armen χ und y getragene große Buchstaben und der von den Armen y und w getragene Ziffern, Interpunktions- und sonstige Zeichen aufweist. Es können auch mehrere Schriftarten auf einem Schiffchen untergebracht werden, so sind z. B. gemäß Fig. 1 drei Schriftarten in den Reihen XI, XII und XIII angegeben. Der Amboß μ ist auf der Achse η angebracht. Damit er sich nicht drehen kann, ist er durch Stifte 1 (Fig. 2) in dem Bügel 2 gehalten. Dieser ist durch Stangen 3, welche mit Federn 4 versehen sind, nach unten gehalten und geführt, wozu gleichzeitig auch die Gestellrahmen 5 und 6 dienen. Der Bügel 2 kann einschließlich des Ambosses und des auf diesem liegenden ■ Kreisringschiffchens t jederzeit gehoben und gesenkt werden, um die Typenreihen der verschiedenen Schriftarten in die Druckstellung vor dem Hammer XIV zu bringen. Dies erfolgt zweckmäßig durch einen bügeiförmigen Hebel 7, welcher bei 8 drehbar ist und bei 9 eine Pfanne besitzt, auf welcher die Führungsstangen 3 ruhen. Der bügeiförmige Hebel 7 trägt einen Arm 10, auf dem eine Taste 11 (im Grundriß Fig. 2 angegeben mit der Aufschrift »III. Serie«) angebracht ist. Durch die Anschlagschraube 12 wird der Hub dieser Taste begrenzt, und zwar so, daß dadurch die Typenreihe XIII des Typenringschiffchens t in die zur Druckeinstellung geeignete Stellung gegenüber dem Hammer XIV gelangt. Soll die Typenreihe XII zum Abdruck kommen, so erfolgt der Niederdruck der Taste 13, welche bei 14 an dem Arm 10 angelenkt ist und mit einem Ansatz 15 sich gegen den Arm 10 stützt und dadurch diesen mit herunterdrückt. Eine Anschlagschraube 16 bestimmt für die Taste 13 den Hub, welcher die Typenreihe XII des Typenringschiffchens in die zur Druckeinstellung geeignete Stellung gegenüber dem Hammer bringt. Bei Benutzung der Taste 11, deren Hub größer ist als der der Taste 13, gibt letztere im Gelenk 14 nach.
Zwecks Dreheinstellung des Typenringschiffchens sind die Typen einer in der Drehrichtung desselben liegenden Reihe in drei Gruppen geteilt, und der Anzahl der Typen einer Gruppe entspricht eine Anzahl Stifte b, die zum Anhalten des Typenringschiffchens in der der abzudruckenden Type entsprechenden Stellung dienen. Da neunzig Typen auf dem Typen-
ringschiffchen in einer Reihe vorgesehen sind, so sind dreißig Stifte b und ebensoviel Tasten vorhanden. Da ferner die Stifte b jeweilig nur mit einer Typengruppe zusammen wirken können, muß eine Einstellung der Typengruppen zu den Stiften b erfolgen. Zu diesem Zwecke sind zwei' Tastenhebel 17 und 18 vorgesehen, von denen der eine 17 zur Einstellung der die großen Buchstaben enthaltenden Typengruppe dient, während durch den anderen 18 die Einstellung der die Ziffern und Zeichen aufweisenden Typengruppe herbeigeführt wird. Die Tastenhebel 17 und 18 stehen mit dem vorstehend genannten, senkrecht stehenden Hebel II in Antriebsverbindung, der, wie bereits angegeben, mit an den Armen w, χ und y vorgesehenen Anschlägen ζ unter. Vermittlung der Kappe III zusammen wirkt. An den Enden der Tastenhebel 17 und 18 sind durch Einschnitte 19 und 20 Schrägflächen gebildet, gegen die sich das freie Ende des Hebels II legt, das beim Niederdrücken dieser Tastenhebel bewegt wird, so daß sich alsdann die beiden in. Fig. 1 punktiert angegebenen Lagen des' Hebels II ergeben, denen die versetzten Anschläge ζ zugewiesen sind, die sich gegen die Kappe III stützen, je nachdem, ob kleine Buchstaben, große Buchstaben oder Ziffern und Interpunktionen zu schreiben sind.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ■ i. ■ Schreibmaschine mit zylindrischem, nach einer Richtung drehbarem Typenträger, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Typenträger vorgesehene Anschläge (z), von denen je einer den in einer Reihe in der Drehrichtung des Typenträgers (t) liegenden Typengruppen entspricht, in verschiedenen Entfernungen von der Typenträgerachse (n) Vorgesehen sind und von einem mittels Tasten (17, 18) in die Bahn der Anschläge (z) zu bringenden Gegenanschlag (III) beeinflußt werden, durch den die Typengruppe der jeweilig abzudruckenden Type in der zur Druckeinstellung der Type geeigneten Stellung angehalten wird.
  2. 2. Schreibmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß. die Dreheinstellung des Typenträgers, der auf seiner Umfläche untereinander angeordnete, je einer besonderen Schriftart angehörende Typenreihen aufweist, durch eine auf der Typenträgerachse (n) verschiebbare, von den Typentasten beeinflußbare Schraubenganghülse (i) erfolgt, die bei ihrer Verschiebung eine in bekannter Weise die Drehbewegung des Typenträgers ftJ herbeiführende Feder (0) spannt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2762486A (en) * 1950-12-22 1956-09-11 Constantin P Lent Typewriter with multiple type faces

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2762486A (en) * 1950-12-22 1956-09-11 Constantin P Lent Typewriter with multiple type faces

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