DE223702C - - Google Patents

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DE223702C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J1/00Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies
    • B41J1/08Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies with types or dies carried on sliding bars or rods
    • B41J1/12Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies with types or dies carried on sliding bars or rods on side surfaces thereof, e.g. fixed thereto
    • B41J1/14Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies with types or dies carried on sliding bars or rods on side surfaces thereof, e.g. fixed thereto the types or dies being movable relative to the bars or rods

Landscapes

  • Common Mechanisms (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 15 g. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Februar 1909 ab.
Die Erfindung betrifft eine Umschaltevorrichtung für den Papierträger an Schreibmaschinen, dessen Drehachse senkrecht stehend angeordnet ist. Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf eine Schreibmaschine, bei der der Papierträger und das Druckwiderlager für die Typen, welche beide im allgemeinen von der Papierwalze gebildet werden, aus getrennten Teilen bestehen, und zwar aus dem eigentliehen Papierträger, an dem das Papier aufgehängt wird, und einer als Druckwiderlager dienenden Scheibe. Bei der für die Erfindung in Betracht kommenden Schreibmaschine ist der Papierträger auf einer drehbaren, in senkrechter Richtung verschiebbaren Spindel gelagert. Durch die Drehung der Spindel wird der Buchstabenabstand hergestellt, und durch die Bewegung derselben in senkrechter Richtung der Zeilenabstand. Das Anheben des Papierträgers erfolgt mittels einer neben der Papierträgerspindel angeordneten Schaltstange, mit der die Spindel drehbar verbunden ist. Die Erfindung besteht darin, daß die Schaltstange in einer hohlen Stange geführt ist, die im allgemeinen durch eine Feder in ihrer Ruhestellung gehalten wird. Soll jedoch ein Umschalten des Papierträgers stattfinden, so wird diese Hülse in senkrechter Richtung verschoben. Die Schaltstange ist mit der hohlen Stange durch einen Sperriegel verbunden; infolgedessen muß die Schaltstange der umschaltenden Bewegung der hohlen Stange folgen. Die das Druckwiderlager für die Typen bildende Scheibe ist mit der hohlen Stange fest verbunden. Demnach folgt auch die Scheibe der Umschaltbewegung der hohlen Stange.
In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand veranschaulicht.
Fig. ι ist ein senkrechter Längsschnitt durch die Schreibmaschine,
Fig. 2 ein wagerechter Schnitt gemäß Fig. 1 nach der Linie 2-2,
Fig. 3 eine Darstellung des Schaltgestänges,
Fig. 4 eine Einzeldarstellung der das Druckwiderlager bildenden Scheibe und eines mit dieser verbundenen Schutzschildes und
Fig. 5 eine Ansicht der linken Seite der Schreibmaschine.
Auf dem hinteren Teile der wagerecht angeordneten Grundplatte 1 der Schreibmaschine ist ein senkrecht stehender Hohlzylinder 3 befestigt, der die Unterstützung für die zum Führen des Papiers dienenden Teile bildet. Vor dem Hohlzylinder 3 befindet sich eine gebogene Führungsplatte 4. Im oberen Teile des Zylinders 3 ist eine wagerechte Platte 9 angeordnet. Oberhalb der Platte 9 befindet sich ein Papierträger 10, der von einer wagerecht angeordneten, am oberen Ende einer senkrecht stehenden Stange 11 befestigten sektorförmigen Platte gebildet wird. Die Stange 11 ist in einer senkrecht stehenden, in der Mitte des Hohlzylinders 3 drehbar angeordneten Hohlwelle 12 geführt. Sie kann sich in dieser in der Längsrichtung verschieben und nimmt an ihrer Drehbewegung teil. Diese Drehbewegung dient zur Herstellung des Wort-
und Buchstabenabstandes. Die Herstellung des Zeilenabstandes erfolgt durch Bewegung der in der Hohlwelle 12 längsverschiebbaren, den Papierträger 10 tragenden Stange 11. 5 Oberhalb der Platte 9 ist eine Scheibe 17 angeordnet, die beim Schreiben als Widerlager für das Papier dient. Das zu beschreibende Papier wird am Papierträger befestigt und legt sich vor die Scheibe 17. Diese ist mittels eines Armes 19 und einer Platte 21 am oberen Ende einer senkrecht angeordneten Hohlstange 22 befestigt, die hinter der Hohlwelle 12 und der Stange 11 vorgesehen ist und oben in einer Bohrung der Platte 9 und unten in einer Lagerbüchse geführt ist, die von einem an der hinteren Wandung des Zylinders 3 befestigten Arm 23 getragen wird (Fig. 1). Die Hohlstange 22 ist am unteren Teile abgesetzt. Um ihren abgesetzten Teil ist zwischen dem Absatz und dem Tragarm 23 eine Schraubenfeder 24 angeordnet, die die Stange 22 zu heben sucht.
Innerhalb der Hohlstange 22 ist eine verschiebbare Schaltstange 25 gelagert, die auf einer Seite mit abwärts gerichteten Sperrzähnen versehen ist und einen wagerecht angeordneten Arm 26 trägt. In einem über die Stange 11 ragenden Teil des Armes 26 ist in der Längsrichtung derselben eine Stellschraube 27 angebracht. Diese ist hohl ausgeführt. In der Stellschraube 27 ist ein mit Kopf versehener Zapfen 28 drehbar angeordnet. Zwischen dem Kopf des Zapfens 28 und einer Aussparung der Schraube 27 sind Kugeln angeordnet. Der Zapfen 28 ist unten mit der längsverschiebbaren, den Papierträger 10 tragenden Stange 11 fest verbunden. Die Stange 11 und der Papierträger sind durch die beschriebene Verbindung mit der Schaltstange 25 in senkrechter Richtung bewegbar.
Die Schaltstange 25 erhält eine weitere Führung durch eine Stange 30, die in einem hülsenartigen Teil 31 der Platte 9 geführt ist. Von dem oberen Teil der Hülse 31 ragt ein Anschlag 32 nach vorn in die Bahn der Tragplatte 21. Dieser Anschlag dient zur Begrenzung der Aufwärtsbewegung der Platte 21 unter der Wirkung der Feder 24, wenn die das Druckwiderlager bildende Scheibe 17 nach einer Umschaltung wieder in ihre gewöhnliche Stellung gebracht wird.
Der Antrieb für die Schaltstange besteht aus einer Klinke 39, die an einem von der Platte 9 nach unten ragenden hülsenförmigen Teil 38 geführt ist. Die Schaltstange 25 wird durch eine federnde Klinke 44 festgehalten, die in einer seitlichen Büchse 46 der Hohlwelle 22 gelagert ist (Fig. 3).
Die Typenhebel 40 sind mit senkrecht stehenden Drehachsen 42 versehen (Fig. 1). Ihre Köpfe 41 enthalten je drei Typen, von denen der obere einen kleinen Buchstaben, die mittlere einen entsprechenden großen Buchstaben xind die untere eine Zahl oder ein Satzzeichen aufweist.
Die Umschaltvorrichtung für die das Druckwiderlager bildende Scheibe 17 ist mit zwei Umschalttasten 52 und 53 versehen, die auf der linken Seite der Grundplatte 1 angeordnet sind und durch eine Aufschrift als Tasten für große Buchstaben und als Zahlen gekennzeichnet sind (Fig. 2). Mittels dieser Tastenhebel wird die Scheibe 17 aus ihrer gewöhnlichen oberen Stellung für den Druck kleiner Buchstaben in ihre mittlere oder untere Stellung für den Abdruck großer Buchstaben oder Zahlen bewegt.
Unterhalb des Tragarmes 23 (Fig. 1 und 3) ragt von der Hohlwelle 22 ein Arm 54 nach links (Fig. 2). Auf der Grundplatte sind zwei in senkrechten Ebenen schwingbare Hebel 55 und 56 quer gelagert. Diese ragen mit ihren linken Armen unter die Umschalthebel 52 und 53. Ihre rechten Arme legen sich auf die Oberfläche des Armes 54. Die Umschalthebel sind durch Lenkstangen 57 und 58 mit den linken Armen der Hebel 55 und 56 verbunden (Fig. 2 und 5). Der Drehzapfen des Umschalthebels 53 für die Zahlen tragenden Typen ist vor dem Zapfen des Hebels 52 für go die große Buchstaben tragenden Typen gelagert. Infolgedessen legt sein hinteres Ende eine größere Bahn zurück als dasjenige des Hebels 52, wenn die Tasten beider Hebel um einen gleichen Betrag niedergedrückt werden. Wird einer der beiden Umschalthebel angeschlagen, so werden die Stange 22 und alle an sie angeschlossenen Teile mittels der Hebel 55 bzw. 56 abwärts bewegt. Die Umschalthebel werden durch Blattfedern 59 und 60 in ihrer Ruhelage gehalten. Diese sind auf der Grundplatte befestigt und legen sich von unten gegen die rechten Arme der Hebel 55 und 56. Sie bringen die Tastenhebel in ihre Ruhestellung zurück, sobald der auf die Umschalttasten ausgeübte Druck aufhört. Die Feder 24 hält die Hohlstange 22 im allgemeinen in ihrer angehobenen Stellung. Wenn jedoch der Umschalthebel 52 zum Einstellen der großen Buchstaben niedergedrückt wird, so wird die als Druckwiderlager dienende Scheibe und das Papier in die Stellung gebracht, in der die mittleren Typen zum Drucken kommen. Wenn andererseits der Umschalthebel 53 für die Zahlen angeschlagen wird, so wird die Druckwiderlagscheibe 17 und das Papier in die zum Drucken der untersten Zeichen des Typenhebelkopfes erforderliche Stellung gebracht. Unter dem rechten Ende des Hebels 55 ragt durch die Grundplatte eine Stellschraube 67 hindurch (Fig. 3), durch die die Bewegung des Hebels begrenzt wird.

Claims (1)

  1. Durch Einstellen der Schraube kann der Ausschlag des Hebels 55 so geregelt werden, daß die das Druckwiderlager bildende Scheibe 17 genau gegenüber den mittleren Typen des Typenkopfes zu liegen kommt.
    Vor der Druckwiderlagscheibe 17 ist zwischen dem Papier und dem Farbband ein Schild 68 aus dünnem Metall, Zelluloid oder ähnlichem Stoffe angebracht (Fig. 1 und 4).
    Dieser Schild enthält einen Schlitz, durch den das Drucken der Typen vonstatten geht. Er verhindert ein Beschmutzen des Papieres, wenn ein Farbband mit starkem Farbauftrag Verwendung findet. Er ist am oberen Ende einer senkrechten Stange 61 befestigt, die sich auf einen am unteren Ende der Hohlstange 22 befestigten Arm 62 legt (Fig. 2). Eine an einem Stift 64 der Stange 61 angreifende Feder 63 drückt einerseits den Schild 68 leicht gegen das vor der Druckwiderlagscheibe 17 befindliche Papier und.andererseits die Stange 61 auf den Arm 62 nach unten. Auf der Platte 4 ist das obere Lager für die Stange 61 angeordnet.
    , Der Schild 68 für das Farbband folgt der Bewegung der Hohlstange 22, der Scheibe 17 und des Papierträgers 10 in senkrechter Richtung, so daß der Schildschlitz sich immer gegenüber dem Typendruckpunkt vor der Druckwiderlagscheibe .17 befindet und die Typen immer durch ihn hindurch auf das Papier auf treffen.
    PateνT-A νSPRUcn:
    Umschaltevorrichtung für den Papierträger an Schreibmaschinen, dessen senkrecht stehende Drehachse zwecks Herstellung des Zeilenabstandes durch eine Schaltstange in senkrechter Richtung bewegt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltstange (25) in einer hohlen Stange (22) geführt ist, die zum Zwecke des Umschaltens mit der Schaltstange in senkrechter Richtung bewegt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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