DE282273C - - Google Patents
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- DE282273C DE282273C DENDAT282273D DE282273DA DE282273C DE 282273 C DE282273 C DE 282273C DE NDAT282273 D DENDAT282273 D DE NDAT282273D DE 282273D A DE282273D A DE 282273DA DE 282273 C DE282273 C DE 282273C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
- B41J1/00—Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies
- B41J1/08—Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies with types or dies carried on sliding bars or rods
- B41J1/12—Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies with types or dies carried on sliding bars or rods on side surfaces thereof, e.g. fixed thereto
- B41J1/14—Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies with types or dies carried on sliding bars or rods on side surfaces thereof, e.g. fixed thereto the types or dies being movable relative to the bars or rods
Landscapes
- Handling Of Cut Paper (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 282273 -■ KLASSE \5g. GRUPPE 2,6.
OTTO GESERICK in CHARLOTTENBURG.
einer Umschalttaste.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Januar 1914 ab.
Bei allen Schreibmaschinen, welche nicht die an und für sich unübersichtliche Volltastatur
besitzen, bei welcher für jeden einzelnen Buchstaben oder für jedes einzelne Zeichen eine
besondere Taste vorgesehen ist, wird die Umschaltung von Kleinbuchstaben auf Großbuchstaben,
Zahlen oder Zeichen durch eine besondere Umschalttaste bewirkt, die mit dem betreffenden Zeichen zusammen, allerdings
ίο schon etwas früher, anzuschlagen ist. Diese
Umschalttaste muß, wenn man den einer Umschaltung bedürfenden Buchstaben zu schreiben
beabsichtigt, etwas früher niedergedrückt werden als die das betreffende Zeichen bzw.
den Buchstaben aufweisende Taste. Man braucht also zu einem der Umschaltung bedürfenden
Buchstaben stets beide Hände, für die Umschaltung meistens die linke, für das
Schreiben die rechte Hand, wobei noch die umschaltende Hand doppelt so lange beschäftigt ist wie die andere, das Zeichen schreibende
rechte Hand. Es ist daher eine Hand doppelt so lange in Anspruch genommen, als ein gewöhnliches Zeichen zu schreiben dauern
würde. .
Die Erfindung betrifft zur Vereinfachung der Umschaltung eine Vorrichtung, welche als
wichtiges Merkmal die Tatsache enthält, daß man mit jeder von beiden Händen einzeln
jedes Zeichen für sich umschalten kann und dabei doch nicht mehr Zeit verbraucht, als ein
einfaches Zeichen zu schreiben dauern würde. Die Umschaltung soll gemäß der Erfindung
durch einen fühlbar stärkeren Druck auf die gewöhnliche Buchstabentaste erzielt werden,
der eine die Taste in der ersten Tiefstellung erhaltende Federspannung überwindet und dadurch
die Taste in eine zweite Tiefstellung führt. Man braucht also zum Schreiben von solchen der Umschaltung bedürfenden Zeichen
nur dieselbe Zeit wie für ein gewöhnliches Zeichen. Außerdem ist bei der Vorrichtung
gemäß der Erfindung die jeweilig nicht schreibende Hand stets für das nächste Zeichen
bereit.
Da stets die Großbuchstaben im Gegensatz zu den Kleinbuchstaben umgeschaltet werden,
wenigstens hat sich dies in der Praxis so herausgestellt, liegt es schon in einfacher
Weise im Gefühl, für einen Großbuchstaben einen größeren Druck zu verwenden wie für
einen Kleinbuchstaben; dasselbe gilt für die seltener vorkommenden Zahlen und Zeichen,
besonders für das Semikolon, den Doppel punkt, das Ausrufungszeichen und das Fragezeichen.
Das Wesentliche der Erfindung besteht also darin, mit derselben Buchstabentaste zwei verschieden
starke Drucke auszuüben, von denen der leichtere für das gewöhnliche Schreiben, der stärkere für die der Umschaltung bedürfenden
Zeichen benutzt wird. Durch den stärkeren Druck soll die Papierwalze innerhalb des Wagens so weit angehoben werden,
daß von den mehrfachen am Typenhebel angeordneten Buchstaben' dann die der Umschaltung
entsprechenden Buchstaben und Zeichen, anschlagen.
Ein Ausführungsbeispiel der die Erfindung bildenden Vorrichtung ist auf der Zeichnung
in Fig. ι in einer Seitenansicht, und in Fig. 2 in einer Draufsicht schematisch dargestellt,
wobei aus Gründen der besseren Übersichtlichkeit nur drei von den in der Tastatur
hintereinanderliegenden Tasten mit a, b und c bezeichnet wiedergegeben sind.
Wenn eine der gewöhnlichen Buchstabentasten a, b, c, z. B. die Taste a, so weit heruntergedrückt
wird, bis ihr sie tragender Hebel mit dem Vorsprung d gerade den Umschalter ν
berührt, so führt sie eine in Fig. 1 punktiert dargestellte Kreisbogenbewegung um den Drehpunkt
e aus und drückt den an den Tastenhebel bei f angelenkten Vorsprung g gegen
den Hebel i, der selbst um den Drehpunkt k schwingbar angeordnet ist. Dasselbe gilt auch
für die Tasten b und c. Der Ausschlag der um die Drehpunkte e und k schwingbaren Teile
ist in der Fig. 1 durch zwei punktierte Kreisbogen angedeutet. Im Schnittpunkt dieser
beiden um die Drehpunkte β und k geschlagenen Kreisbogen wird der Hebel i vom Vorsprung
g abschnappen und durch die Feder h in seine ursprüngliche Lage zurückgeschnellt.
Damit der Vorsprung g bei der Rückwärtsbewegung der Taste über die obere Kante des
Hebels i herübergleiten kann, ist er an den Teil f des Tastenhebels gelenkig und kraftschlüssig
angeschlossen und liegt also gegen diesen an (Fig. 1). Vorher hatte aber schon
das Schreiben eines Buchstabens auf folgende Weise stattgefunden: Durch die Bewegung des
Tastenhebels wird unter Vermittlung seines Vorsprunges g und des Hebels i durch die an
diesen Hebel i gelenkig angeordnete Schubstange I der Hebel m um die Achse 0 gedreht,
und zwar so weit, bis die am Hebel m befestigte Klinke η gerade hinter dem nach unten
ragenden Arm des Typenhebels q eingeschnappt ist, der selbst im Punkt p drehbar gelagert ist.
Wenn der Hebel i an der Schnittstelle der
beiden erwähnten Kreisbogen vom Vorsprung g des Tastenhebels abschnappt, erteilt die Feder h
durch die Hebelübertragung dem Typenhebel q eine ausreichende Bewegung, um den betreffenden
Buchstaben gegen das Papier der Papierwalze t zu schlagen, worauf der Typenhebel
q entweder unter Federwirkung oder durch sein eigenes Gewicht zurückschnellt.
Bis jetzt aber war die Taste α nur so weit heruntergedrückt, daß der sie tragende Hebel
mit seinem Vorsprung d gerade den Umschalter υ berührte; infolgedessen bleibt hierbei die
Papierwalze t in ihrer Grundstellung, so daß nur die untere Type r des Typenhebels q gegen
die Papierwalze schlägt. Drückt man aber so stark auf die Taste a, daß die Kraft überwunden
wird, welche die Schwere der Papierwalze auf den Umschalter ν nach oben hin
ausübt, und die um so viel größer sein muß als die Kraft der Feder h, daß die Unterschiede
bei Überwindung beider Widerstände bequem fühlbar sind, so wird die Papierwalze durch die Bewegung des Umschalters υ unter
Vermittlung des Hebelsystems x, y (Fig. 1) so weit gehoben, daß nunmehr nicht die untere
Type r desTypenhebels, sondern die obere Type s desselben gegen die angehobene Papierwalze
schlägt. Hierbei sind die Hehel x, y um die Zapfen ζ drehbar angeordnet.
Die neue Vorrichtung muß, um sicher zu wirken, zwei Bedingungen erfüllen. Es muß
erstens die Kraft, mit der der Typenhebel gegen die Papierwalze schlägt, und die ja doch
konstant sein muß, von derjenigen Kraft unabhängig gemacht sein, die man auf die jeweilige
Taste α bzw. b bzw. c ausübt. Es muß zweitens die Hebelübertragung so getroffen sein,
daß bei der Umschaltung der Papierwalze diese früher ihre Höchststellung erreicht hat, als der
Typenhebel q gegen sie schlägt, da im anderen Falle die Buchstaben verwischt erscheinen
würden.
Die erste Bedingung ist dadurch erfüllt, daß nach einem bestimmten Ausschlag der Taste a
bzw. b bzw. c der zugehörige Hebel i von dieser abrutscht, so daß auf ihn nur noch die
stets konstante Kraft der Feder h wirkt.
Auch die erwähnte zweite Bedingung ist aus folgendem Grunde erfüllt. In demselben
Augenblick, in dem der Typenhebel q mit seiner Bewegung beginnt, wird die Papierwalze t infolge
der Hebelanordnung nach oben verschoben. Nun hat aber der Typenhebel einen weit größeren Weg zurückzulegen als die Papierwalze,
außerdem wird diese in eine beschleunigtere Bewegung versetzt, als sie der Typenhebel ausführt, so daß die Papierwalze ioo
unbedingt ihre Höchststellung früher erreicht hat, als der Typenhebel gegen sie schlägt.
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Umschalten für Schreibmaschinen ohne Zuhilfenahme einer
Umschalttaste, dadurch gekennzeichnet, daß jede Buchstabentaste zwei durch verschieden
starken Druck auf die volle Tastenfläche hervorgerufene Tiefstellungeh zur Herbeiführung des Abdrucks eines Kleinbuchstabens
bzw. eines Großbuchstabens einnimmt, wobei zur Umschaltung auf Großbuchstaben und Zeichen ein stärkerer
Druck auf die gewöhnliche Schreibtaste auszuüben ist, die dadurch in die zweite Tiefstellung gelangt und dabei die Umschaltung
herbeiführt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an die gewöhnliche
Schreibtaste ein nach innen ragender
Vorsprung (g) angeschlossen ist, der im Ruhezustand gegen einen unter Federwirkung
stehenden Schnapphebel (i) anliegt, bei Bewegung aber diesen nach Zurücklegung eines bestimmten Ausschlages abgleiten
läßt, worauf unter Vermittlung der an sich bekannten Schubstange (/) der Typenhebel
(q) gegen die Papierwalze geschlagen wird, während bei Verstärkung des Tastendruckes durch Vermittlung des
unter " Federdruck stehenden Umschaltgestänges die Papierwalze in Schreibstellung
für Großbuchstaben gebracht wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch
gekennzeichnet, daß der Typenhebel mittels einer an die durch Federkraft (A) zurückgeschnellte
Schubstange (Z) angelenkten Mitnehmeklinke (n) bewegt wird und von letzterer abgleitet, bevor er die Druckstellung
erreicht hat.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE282273C true DE282273C (de) |
Family
ID=537938
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT282273D Active DE282273C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE282273C (de) |
-
0
- DE DENDAT282273D patent/DE282273C/de active Active
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