DE70895C - Färbvorrichtung für Schreibmaschinen - Google Patents

Färbvorrichtung für Schreibmaschinen

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DE70895C
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DENDAT70895D
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A. O. PETIT, Nelson Place 14, Newark-New-Jersey, A. N. PETIT, New-York, 69 Wesh 99. Strafse, und S. W. ADAMS, 315, 6. Strafse, Brooklyn, V. St. A
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J31/00Ink ribbons; Renovating or testing ink ribbons
    • B41J31/14Renovating or testing ink ribbons
    • B41J31/16Renovating or testing ink ribbons while fitted in the machine using the ink ribbons

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  • Printers Characterized By Their Purpose (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE IB: Druckerei.
Vorliegende Schreibmaschine gehört zu derjenigen Gattung, welche mit einer einzigen Schreibtaste arbeiten, und ist auf beiliegender Zeichnung durch die Fig. 1 in der Seitenansicht und durch die Fig. 4 im Grundrifs dargestellt, während die Fig. 2, 3 und 5 bis 10 Einzelheiten veranschaulichen.
i. Die Anschlagvorrichtung.
Ein winklig gebogener Hebel 1, 2, 3 ist um eine verticale Achse 4 des Gestelles drehbar angeordnet. Im Theil 3 dieses Hebels ist die mit Knopf 13 versehene Taste 12 um eine horizontale Achse schwingend gelagert. Der Theil 3 trägt aufserdem einen Zeiger 15, welcher über dem Kreisausschnitt 16 hin- und herbewegt werden kann. Der Kreisausschnitt 16 ist mit zwei Reihen Zeichen bedruckt. Die eine Reihe besteht aus den Buchstaben des Alphabets, während die andere Zahlen und sonstige Zeichen erkennen läfst.
Der andere Theil des Hebels 1, 2, 3 läuft in den Kreissector 5 aus, welcher dazu dient, dem Typenrad 45 eine entsprechende Bewegung zu ertheilen. Zu dem Zwecke sitzt die Trommel 6, Fig. 9, lose auf dem Zapfen 46, welcher mit dem Rad 45 fest verbunden ist. An dem Sector 5 sind zwei Metallbänder, welche in den Fig. 2 und 3 durch volle und strichpunktirte Linien dargestellt sind, vermittelst Schrauben 9 und 10 befestigt.
Das von der Schraube 10 ausgehende Band läuft um die Trommel 6 herum und ist am Stift 7 befestigt, wogegen das von der Schraube 9 ausgehende Band sich über dem ersteren befindet und beim Stift 8 endigt. Auf der Trommel 6 sitzt nun ein Stift 50, welcher das Rad 45 mitnimmt. Unterhalb der Taste 12 trägt das Gestell Zähne 43, 44, zwischen welche die Taste beim Niederdrücken gelegt wird, um ein genaues Einstellen des Hebels zu erlangen. Ein Hebel 17, welcher bei Bethätigung der Taste 12 mitgenommen wird, ist um den Zapfen 18 drehbar und hebt mit Hülfe seines Armes 19 den um Zapfen 22 drehbaren Arm 21 hoch, wodurch die mit Kautschuk gefütterte Platte 23 das auf einer Walze befindliche Papier gegen das Typenrad schlägt.
2. Die Papier-Einspann- und -Fortbewegungsvorrichtung.
Ein Wagen, welcher in den Schienen 33 des Gestelles läuft, trägt zwei Gummiwalzen 36, welche durch die Federn 37 zusammengehalten werden (Fig. 7 und 8). Aufserdem hat dieser Wagen einen aus Gummi spiralförmig gebogenen Behälter ab c de, Fig. 7. Will man einen Bogen zwischen die Walzen spannen, so bethätigt man den Hebel 41, wobei dessen Excenter 42, Fig. i, die Federn 37 aus einander drückt. Ist das Papier in die Walzen gebracht, dann durchläuft es den in Fig. 7 durch strichpunktirte Linien angegebenen spiralförmigen Weg.
Die Fortbewegung des Wagens findet auf folgende Weise statt: Der Arm 24 des He-
bels 17, Fig. 5, hebt das eine Ende des um Zapfen 26 drehbaren Hebels 25. Hierbei wird die mit der Feder 29 verbundene Sperrklinke 28 unter den nächsten Zahn der unter dem Wagen sitzenden Zahnstange 31 gebracht. Wird jetzt die Taste 12 nach dem Niederdrücken durch die Feder 14 hochgehoben, so geht auch der Hebel 17 in seine ursprüngliche Lage zurück, wobei die Feder 32 den Hebel 25 zurückzieht und die Sperrklinke 28 die Zahnstange 31 um einen Zahn weiter stöfst. Zur gröfseren Sicherheit erhält der Hebel 25 einen Arm 27, welcher genau in eine Zahnlücke eingreift. Ein Anschlag 30 begrenzt die Bewegung des Hebels 25; wird dieser Anschlag fortgenommen, so bewegt sich die Stange immer um zwei Zähne weiter. Man kann so den Zwischenraum der Buchstaben reguliren.
Um die Zwischenräume der Linien zu erhalten, ertheilt man dem mit Riefen versehenen Knopf 38 eine Vierteldrehung, wodurch das mit der Feder 40 versehene (viereckige) Excenter 39 die Walzen 36 und hierdurch das Papier mitnimmt, welch letzteres gerade um den Zwischenraum zweier Linien weiterbewegt wird.
3. Die Druckvorrichtung.
Das Typenrad 45 hat auf seiner Oberfläche drei Reihen Typen:
ι. grofse Buchstaben,
2. kleine Buchstaben,
3. Zahlen und sonstige Zeichen.
Um grofse Buchstaben zu erhalten, drückt man auf den Hebel 54, Fig. 4 und 9, wobei sein Ende 52 nach Ueberwindung der Feder 56 den Zapfen 46 und hierdurch das Typenrad 45 ein entsprechendes Stück hebt. Bei Hebung dieses Typenrades bleibt jedoch die Trommel 6 in ihrer ursprünglichen Lage. Der Bund 47 der Stange 46 trägt das Rad 45, während der Bund 48 derselben Stange auf der Platte 49 des Gestelles aufruht. Aehnlich wie der Hebel 54 wirkt der Hebel 55 mit seinem Ende 53. Dieser Hebel dient zur Hervorbringung von Zahlen und sonstigen Zeichen.
Damit nur der gewünschte Buchstabe angeschlagen wird, ist zwischen der Kautschukplatte 23 und dem Typenrad 45 eine Schutzplatte 22, Fig. 4, angeordnet, welche mit einer Oeffnung versehen ist, die gerade genügt, den gröfsten Buchstaben hindurchzulassen.
Der Papierwagen besitzt noch eine Zahnstange 59, Fig. 4 und 10, welche auf ein Zahnrad 60 einwirkt, das seine Bewegung mittelst eines zweiten Zahnrades auf eine mit Schwamm überzogene Walze 61 überträgt. Ein Schreibband, welches über zwei solcher Walzen 61 und die Führungsrollen 62 läuft, wird nach und nach durch die Walzen 61 mit Farbstoff getränkt. Die Walzen 61 müssen zu diesem Zweck von Zeit zu Zeit mit Farbe versehen werden.
Die Zwischenräume zwischen zwei Worten werden durch die Spatientaste 57 gebildet. Diese Taste hebt mit Hülfe des Armes 58 den Hebel 25 hoch (Fig. 6) und bewirkt so die Weiterbewegung der Zahnstange 31.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Färbvorrichtung für Schreibmaschinen, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Zahnrades 60, welches von der Zahnstange 59 des Papierwagens angetrieben wird und die Bewegung auf ein zweites Zahnrad überträgt, das eine gemeinschaftliche Achse mit einer Walze 61 aus schwammartigem Material hat, in Verbindung mit einer ferneren Walze 61, über welche ein Farbband läuft, das andererseits über die Rollen 62 geführt wird, zum Zwecke, das Farbband nach und nach mit Farbe zu tränken.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT70895D Färbvorrichtung für Schreibmaschinen Expired - Lifetime DE70895C (de)

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