DE72355C - Typenradschreibmaschine - Google Patents

Typenradschreibmaschine

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DE72355C
DE72355C DENDAT72355D DE72355DA DE72355C DE 72355 C DE72355 C DE 72355C DE NDAT72355 D DENDAT72355 D DE NDAT72355D DE 72355D A DE72355D A DE 72355DA DE 72355 C DE72355 C DE 72355C
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DE
Germany
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type
lever
slide
typewriter
carriage
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT72355D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. E. WILSON in New-York, V. St. A., und E. S-TORREY in London
Publication of DE72355C publication Critical patent/DE72355C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J1/00Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies
    • B41J1/22Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies with types or dies mounted on carriers rotatable for selection
    • B41J1/32Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies with types or dies mounted on carriers rotatable for selection the plane of the type or die face being parallel to the axis of rotation, e.g. with type on the periphery of cylindrical carriers

Landscapes

  • Character Spaces And Line Spaces In Printers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Schreibmaschine zeichnet sich durch grofse Einfachheit und sichere Wirkungsweise aus und gehört zu der Gattung von Schreibmaschinen, bei welchen das Bedrucken durch Niederbewegen eines rotirenden Typenrades gegen das Papier erfolgt.
Auf den beiliegenden Zeichnungen stellt dar: Fig. ι die Vorderansicht der Schreibmaschine, Fig. 2 einen Schnitt durch dieselbe,
Fig. 3 die Vorderansicht derselben nach Fortnehme des Typenrades, zum Zweck, die dahinter befindliche Glocke sichtbar zu machen, Fig. 4 einen zweiten Querschnitt,
Fig. 5 den Grundrifs der Schreibmaschine nach Fortlassung des Typenrades,
Fig. 6 einen Querschnitt durch das rechte Ende der Fig. 5 und von rechts gesehen;
Fig. 7, 8 und 9 zeigen Einzeltheile, während Fig. 10 bis 21 eine Abänderung der Schreibmaschine mit ihren Einzeltheilen veranschaulichen.
Auf der Grundplatte A wird der zu bedruckende Bogen mittelst der um den Zapfen b drehbaren, federnden Stange α festgehalten, die mit ihrem . anderen Ende unter den Haken d geschoben ..wird. Damit der Bogen sowohl beim Einbringen desselben in die Maschine, als auch beim Beginn einer neuen Zeile stets eine richtige Lage erhält, ist die Grundplatte mit einer Anzahl sich rechtwinklig schneidender Linien f versehen, gegen welche die Papierkante gelegt wird.
Der das Typenrad tragende Schlitten D besitzt an seinem hinteren Ende eine Hülse h, mittelst welcher ersterer auf der an den Ständern g befestigten gezahnten Stange B verschiebbar ist. Eine zweite, der ersteren parallele Stange E ist gleichfalls durch den Schlitten hindurchgeführt, welcher einen länglichen Schlitz E1 besitzt, zum Zweck, die nöthige Drehung des Schlittens um die Stange B beim Auf- und Niederbewegen desselben zu ermöglichen. Im vorderen Theil des Schlittens D ist der Hebel F gelagert, welcher mit Schlitzen E1 m versehen ist, um die Stange E und die Anschlagschraube / durchtreten zu lassen. Durch die Feder G wird der Hebel F im Ruhezustande in der aus Fig. 2 ersichtlichen Stellung gehalten, und da sich hierbei der Hebel F gegen die Stange E legt, so wird auch der um die Stange B drehbare Schlitten D nach oben, d. h. in seine Hochstellung gedrückt. Bei dieser Stellung wird der Schlitten durch den am hinteren Ende des Hebels F befindlichen Sperrzahn F"1 am Fortrücken gehindert, indem letzterer zwischen zwei Zähne der Zahnstange B eingreift (Fig. 8); aufserdem ist an demselben Hebel F noch eine zum schrittweisen Fortbewegen des Schlittens dienende Sperrklinke H drehbar angebracht, welche sich mit ihrem gebogenen Zahn η gegen die Verzahnung der Stange B legt. Das am Umfange mit Buchstaben versehene Typenrad / ist lose auf dem Zapfen J des Hebels J2 (Fig. 7) aufgesteckt und kann mittelst
des Knopfes I2 so gestellt werden, dafs der gewünschte Buchstabe auf der Vorderseite der Typenscheibe unter dem Zeiger N erscheint. Diese auf der Vorderseite der Typenscheibe befindlichen Buchstaben sind gegen die Typen auf dem Umfange derart verstellt, dafs der hinter dem- Zeiger . befindliche Buchstabe der augenblicklich an der Typenscheibe zu unterst sich befindenden und zum Abdruck bereiten Type entspricht. Durch Anordnung der Typenscheibe an dem um den Zapfen P drehbaren Hebel J2, welcher gabelförmig gestaltet ist und mit seinen Enden O den Schlitten D umfafst, ist erstere pendelartig gegen letzteren beweglich; eine Feder q, welche in einer Aussparung r des Schlittens gelagert ist, legt sich einerseits gegen den Schlitten, andererseits gegen den Hebel J2 und drückt letzteren sammt der Typenscheibe nach oben. Letztere ist auf ihrer Unterseite und nahe am Rande mit einer Verzahnung L versehen, deren Zähnezahl der Anzahl der Buchstaben entspricht und die den Zweck hat, beim Niederdrücken der Typenscheibe durch Eingriff des Schlittenvorsprunges Ai1 in die Verzahnung eine Drehung der Typenscheibe während des Bedrückens zu verhindern. Die Versorgung der Typen mit Druckfarbe erfolgt durch die Farbenpolster O, die an der Feder s befestigt sind und einen Ausschnitt O2 zum Durchtritt der abzudruckenden Type besitzen.
Die Wirkungsweise der Schreibmaschine ist wie folgt: Nachdem der Bogen in Uebereinstimmung mit den Linien ff auf der Grundplatte A befestigt ist, dreht man die Typenscheibe mittelst des Knopfes /2 so, dafs die betreffenden Buchstaben hinter den Zeiger zu stehen kommen. Hierauf drückt man die Typenscheibe / mittelst des Knopfes Γ2 nieder, es kommt dadurch zunächst der Vorsprung M1 mit der Verzahnung L in Eingriff und verhindert eine Verdrehung der Typenscheibe; gleichzeitig tritt die betreffende Type durch den Ausschnitt O2 des Farbenpolsters, während die benachbarten Typen durch Gegenpressen gegen letzteres mit Farbe versehen werden. Bei weiterem Niederdrücken des Knopfes /2 wird auch der Schlitten D nach abwärts bewegt und die Type abgedruckt. Hierbei legt sich der Hebel F gegen die Stange E, so dafs das hintere Ende des ersteren hochgeht. Infolge dessen tritt der Zahn F2 aus der Zahnstange B heraus und die Sperrklinke H fällt mit ihrem Zahn η in die nächste Zahnlücke ein (Fig. 9). Läfst man nun den Knopf P wieder los, so wird der Schlitten D unter Einwirkung der Feder G angehoben; der Hebel jF bewegt sich abwärts und hierbei schiebt die hierdurch niedergedrückte Sperrklinke H den Schlitten um einen Zahn weiter; der Sperrzahn F2 greift hierauf wieder in die Zahnstange B ein (Fig. 8).
Ist der Schlitten am Ende der Zeile angelangt, so stöfst ersterer mit dem oberen Ende des Sperrhebels S1, Fig. 6, gegen den entsprechend gebogenen Arm T, Fig. 3 und 5, des auf der Stange E verstellbaren Anschlages, der durch den in B eingreifenden Arm T'2 in der gewünschten Lage erhalten wird. Hierdurch wird der Ansatz v, Fig. 6, des Klöppelarmes Q. ausgelöst und letzterer schlägt unter Vermittelung des durch die Feder u bethätigten Winkelhebels J?1, der mit Q. aus einem Stück besteht, gegen die am Ständer t befestigte Glocke R. Das Wiedereinklinken des Ansatzes ν hinter den Sperrhebel Sl geschieht durch Anheben des Winkelhebels i?1 durch den Hebel F.
Um den Schlitten nach Bedarf verschieben zu können, ist der Hebel H mit einem Ansatz H3 und einem Arm H2 versehen. Durch Anheben des letzteren wird, da sich der Ansatz H3 gegen den Schlitten stützt, sowohl der Sperrzahn F'2 als auch der Sperrzahn η angehoben, so dafs nunmehr der Schlitten freigegeben ist.
In den Fig. 10 bis 21 ist eine andere noch mehr vereinfachte Ausführungsform der vorigen Schreibmaschine zur Ansicht gebracht.
Der Schlitten E verschiebt sich bei dieser Anordnung mittelst der Hülse D auf einer in den Ständern B drehbar gelagerten Zahnstange B', welche die Schwingungen des Schlittens mitmacht. Das durch den Knopf H drehbare Typenrad F sitzt auf der um α drehbaren Spindel G, an deren hinterem Ende die Sperrklinke / sitzt, die zur Hervorbringung der schrittweisen Bewegung mit den Zähnen N M ausgerüstet ist. Fig. 15 und 16 stellen die Sperrklinke in gesenktem und gehobenem Zustande dar, entsprechend der gehobenen und gesenkten Stellung des Schlittens E der Fig. 13 und 12. Letzterer, sowie die Spindel G stehen unter der Einwirkung der Spiralfeder V, welche in dem cylindrischen Theil T des Schlittens eingeschlossen ist und sich einestheils gegen die Spindel G, anderentheils gegen einen Bund des Bolzens W stützt, der auf der Stange X entlang gleitet. Dieselbe ist von der in Fig. 19 veranschaulichten Form und in den Augen Y, Fig. 10, 12 und 13, der Ständer B gelagert. Durch entsprechende Drehung mittelst der Handgriffe Z wird das Papier auf der Grundplatte A festgeklemmt.
S1 S ! sind die Farbenpolster für das Typenrad , die einen Ausschnitt besitzen und an der Feder 5 angebracht sind. Das Typenrad selbst besteht aus einem Cylinder F, Fig. 17, durch dessen Oeffnungen die in Streifen geschnittenen Gummitypen Q hindurchragen und
durch eine Blattfeder R fest gegen die innere Wandung geprefst werden. Zur Verhütung einer Drehung des Typenrades während des Drückens ist letzteres gleichfalls mit einer Verzahnung O versehen, in welche der V-förmig gestaltete Vorsprung P P1 eingreift. Derselbe dient gleichzeitig zur Begrenzung der Schwingbewegung des Typenrades F bezw. der Spindel G gegen den Schlitten E, indem sich P1 gegen den Grund der Zahnlücke der Verzahnung O legt.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Eine Typenradschreibmaschine, dadurch gekennzeichnet , dafs die unmittelbar zu drehende Typenscheibe / an dem schwingenden Schlitten um einen besonderen Zapfen P beweglich angeordnet ist, so dafs beim Niederdrücken der Typenscheibe letztere vor der Berührung mit dem zu bedruckenden Papier durch vorherigen Eingriff des Schlittenvorsprunges Ai1 in die Verzahnung L an einer unbeabsichtigten Drehung gehindert ist.
    An der durch Anspruch i. gekennzeichneten Schreibmaschine die Anordnung der Sperrklinken F2 H an dem Hebel F, welcher mittelst des Schlitzes E1 die durch den Schlitten gehende Stange E umfafst und mit Hülfe der Spiralfeder G den Schlitten in gehobener Lage erhält.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT72355D Typenradschreibmaschine Expired - Lifetime DE72355C (de)

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DENDAT72355D Expired - Lifetime DE72355C (de) Typenradschreibmaschine

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