DE41127C - Neuerung an Typen-Schreibmaschinen mit Zeigereinstellung - Google Patents

Neuerung an Typen-Schreibmaschinen mit Zeigereinstellung

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Publication number
DE41127C
DE41127C DENDAT41127D DE41127DC DE41127C DE 41127 C DE41127 C DE 41127C DE NDAT41127 D DENDAT41127 D DE NDAT41127D DE 41127D C DE41127D C DE 41127DC DE 41127 C DE41127 C DE 41127C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
paper
segment
plate
type
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT41127D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. BECKER in Boston, 50 Hartford Street, Mass., V. St. A
Publication of DE41127C publication Critical patent/DE41127C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J1/00Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies

Landscapes

  • Drawing Aids And Blackboards (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die auf der Zeichnung dargestellte Typenschreibmaschine enthält eine Indexplatte, welche frei auf einer Vorschubstange gleitet und auf derselben arbeitet. Auf der Platte ist ein die Kautschuktypen tragendes Segment drehbar befestigt, dessen Hebel auf der Indexplatte die genaue Einstellung der Typen controliren läfst. Das zu beschreibende Papier wird über eine Unterlage mittelst einer mit der Hand zu bewegenden Walze fortgeschoben.
Der an einer Seite der Indexplatte drehbare Druckhebel hat an seiner unteren Fläche einen Vorsprung, der im niedergedrückten Zustande die betreffende Type auf das Papier herabprefst. Ein schwingender Hebel, der über die ganze Länge der Maschine gelagert ist, steht in loser Verbindung mit dem Druckhebel und bringt ihn mittelst einer Feder stets in die gehobene Normallage zurück.
Eine am Druckhebel drehbare Sperrklinke greift in die Zähne der Vorschubstange und verschiebt, indem sie die Zähne nach einander berührt, die Indexplatte und die damit verbundenen Theile; sie dient gleichzeitig, wenn sie durch die Hand des Schreibenden ausgelöst ist, zum Zurückziehen des Schreibmechanismus in die Anfangsstellung an der linken Seite des Papierblattes.
Fig. ι der Zeichnung ist die Oberansicht der Maschine und Fig. 2 ein Querschnitt davon. Die Hinteransicht eines Theiles der Maschine in Fig. 3 zeigt den Druckhebel und Fig. 4 die linke Seitenansicht, in welcher der Schlitten mit den Schreibmechanismen fortgelassen ist. Die Fig. 5, 6, 7 und 8 geben Details.
Die Vorschubwalze a, welcher man eine geriffelte Oberfläche giebt, liegt in Lagern auf dem Gestell A über die ganze Breite der Maschine und ist an einem Ende mit einem Handrade a1 versehen, mittelst dessen sie gedreht wird. Die federnden Finger w1 der Stange n> halten das Papier auf der Walze a.
Auf der bei α6 α1 parallel zu der Walze a am Gestell A befestigten runden, oben zahnartig gekerbten Vorschubstange α4 gleitet die Indexplatte B, deren Arme b seitlich abstehen und die Stange al umfassen. Der segmentförmige Theil b1 der Platte B enthält die Zahlen, Buchstaben und Interpunktionszeichen.
Das Segment Z, welches die Typen trägt, dreht sich um einen im Mittelpunkt der Indexplatte B befindlichen Stift Zl\ sein hinterer Theil bildet einen Rahmen mit eingesetzter Kautschukplatte c1; die Centrirplatte χ ist mittelst Schrauben darauf befestigt. Auf der Unterseite der Platte c\ Fig. 6, sind Zahlen, Buchstaben und Zeichen angeformt, welche denen der Indexplatte B entsprechen.
Der Arm Ζ*· geht von dem Segment Z unterhalb des Theiles b1 der Indexplatte B durch, Fig. 1 und 2; an seinem Knopfende Z3 befindet sich der Zeiger Z4", welcher beim Schreiben auf das entsprechende Zeichen des Indexbogens bl an der Platte B eingestellt wird.
Die Buchstaben und Zeichen auf dem Kautschuksegment c1 sind in umgekehrter Reihenfolge angeordnet wie diejenigen auf dem Indexbogen b\ so dafs also, wenn der Zeiger Z* über einem bestimmten Buchstaben etc. der Indexplatte steht, der betreffende Buchstabe
des Kautschuksegmentes c1 in der Druckstellung liegt.
Das zu bedruckende oder zu beschreibende Papier wird durch die Walze α über die Unterlage d verschoben, welche sich parallel zur Walze α und der Zahnstange α4 über die ganze Länge der Maschine erstreckt. Die Zahnstange a*, Fig. ι und 5, ist zwischen den Führungsarmen b der Indexplatte B von der Hülse y umgeben, welche an der Bewegung der Indexplatte B theilnimmt. Bei y1 ist die Hülse y ausgeschnitten (Fig. 1 und 3), um Raum für das Durchgreifen der Sperrklinke g zu schaffen, welche in die Zähne der Zahnstange <z4 eingreift. An der Hülse y sitzen zwei Farbkissen y2 (Fig. 5), welche bis unter das die Typen tragende Kautschuksegment cl reichen, so dafs die niedergedrückten Typen über dieselben hinstreichen; sie stehen genügend weit von einander ab, damit zwischen ihnen die heruntergedrückten Typen das Papier erreichen können, um sich dort abzudrucken.
Der Druckhebel e, welcher an der Indexplatte B drehbar ist, besitzt unten einen stellbaren Stift e2 (Fig. 3) und zwei flache Federn, welche sich, wenn der Hebel niedergedrückt ist, auf das Kautschuksegment c1 auflegen, wobei die Federn die Typen in Berührung mit den Farbekissen y2 bringen, während der Stift β2 die gewünschte Type auf das Papier herunterprefst.
Ein Bügel f kann über der Zahnstange α4, an welcher er drehbar ist, schwingen; er liegt zwischen zwei Vorsprüngen e3 e4 (Fig. 8) des Druckhebels e und wird durch die Feder f1 in die Höhe gedrückt. Der Druckhebel e nimmt also an der Bewegung des Bügels f Theil, kann sich aber längs desselben frei verschieben.
Die an der Hinterseite des Hebels e befindliche Sperrklinke g greift durch ihr Eigengewicht in die Zähne der Stange α4 ein, die so angebracht sind, dafs die Klinke g, wenn der Hebel e gehoben ist, hinter einen Zahn eben eingreift, beim Niederdrücken des Hebels e aber denselben und mit ihm die seinen Drehpunkt enthaltende Indexplatte -B nach rechts verschiebt, und zwar um einen Zahn; in den nächsten Zahn stemmt sich die Klinke erst bei der nächsten Bewegung des Druckhebels. Es verschiebt sich also der Typenmechanismus Schritt für Schritt nach rechts, bis die Zeile vollendet ist; dann löst der Schreibende die Klinke g aus und bringt die Schreibvorrichtung in die Anfangsstellung an der linken Seite des Papierblattes zurück.
An der Feder f1 ist eine Daumenplatte f'2 angebracht, welche mit einer Arretirung zusammenwirkt, die in der auf der Zeichnung dargestellten Maschine durch das Handrad a1 gebildet wird, welches die Abwärtsführung der Platte /2 beschränkt. Ist der Bügel / durch die Vermittelung der Daumenplatte f2 niedergedrückt, so geht der Hebel e nur so weit nach unten, dafs die Klinke g den Mechanismus verschiebt. Dadurch wird der Zwischenraum zwischen zwei Worten etc. gebildet. Drückt man aber den Bügel / unmittelbar abwärts, so ist die dem Hebel e ertheilte Bewegung genügend, nicht nur die Indexplatte zu verschieben, sondern auch mittelst des Stiftes e2 das Kautschuksegment so weit nach unten zu bringen, dafs es druckt. Ein zu weites Hinäbbewegen des Stiftes e2 und des Hebels e verhindert der Vorsprung e\ welcher beim Niedergang des Hebels e gegen einen der Arme b stöfst.·
Am Typensegment sitzt das als Centrirvorrichtung dienende Metallsegment x, welches mit einer Anzahl von Löchern mit versenktem Rande versehen ist (Fig. 8). An der Unterseite des Hebels e ist ein Stift ν angebracht, welcher beim Niederdrücken des Hebels in eines der Löcher des Segmentes χ eindringt und durch Hinabgleiten an dessen schrägen Rändern die Lage des letzteren und des Typensegmentes c1 in der Weise bestimmt, dafs der Stift e2 genau über dem betreffenden Buchstaben der Kautschukplatte c1 zu stehen kommt, welcher nach Mafsgabe der Stellung des Zeigers Z^ gedruckt werden soll.
Da der Bügel f über der Zahnstange α4 frei schwingt und die Indexplatte B auf der letzteren sich frei verschieben läfst, so kann man sämmtliches chwingenden Theile in die Höhe klappen, um das Papierblatt auf seine Unterlage zu bringen.
Die Glocke D (Fig. 1 und 2) am Typensegment dient zum Anzeigen, dafs die gerade geschriebene Zeile fast vollendet ist. Zu diesem Zwecke ist der Glockenhammer D1 am Bügel/ nahe von dessen rechtem Ende angebracht, so dafs also die Indexplatte mit der Glocke erst auf der ganzen Strecke von links nach rechts verschoben werden kann, ehe die Glocke in Berührung mit ihrem Hammer kommt.
Das Kautschuksegment c1, welches die Typen trägt, ist mit einer Reihe von Einkerbungen versehen, welche die einzelnen Typen von einander trennen (Fig. 6 und 7); es kann also jede Type, die sich unmittelbar unter dem Stifte e2 des Hebels e befindet, nach unten auf das Papier gedrückt werden, ohne dafs die daneben befindlichen mitgenommen wurden.
Die Schreibweise ist folgende: Zunächst wird das Papierblatt zwischen der Walze a und den federnden Fingern wl in seine richtige Lage gebracht (Fig. 1). Dann dreht man den Arm Z2, bis sein Zeiger auf dem Indexbogen bl über dem zu schreibenden Buchstaben steht. Damit wird auch das Typensegment cl entsprechend verschoben, worauf
man den Bügel f niederdrückt. Dieser führt den Hebel e gegen das Typensegment c1 und sein Stift e2 preist die Type auf das Papier.
Währenddem stemmt sich die Sperrklinke g gegen einen Zahn der Zahnstange <z4 und schiebt damit den ganzen Druckmechanismus nach rechts. Die Sperrklinke g erreicht die Grenze ihrer Bewegung, bevor der Hebel f vollständig herabgedrückt ist, so dafs also das Aufdrucken des Buchstabens etc. auf das Papier durch den Stift e2 während des vollständigen Stillstandes der verschiebbaren Theile stattfindet.
Läfst man den Bügel/ hierauf los, so führt ihn die Feder f1 (Fig. 4) in die Normalstellung zurück, wobei auch der Hebel e infolge seiner losen Verbindung mitgenommen wird; damit aber stellt sich auch die Serrklinke g zunächst aufrecht und fällt dann in den nächsten Zahn der Zahnstange a4 ein, um so. den nächsten Vorschub vorzubereiten. Soll der Druckmechanismus fortgeschoben werden, ohne zu schreiben (also beim Zwischenraum zwischen Worten u. s. w.), so drückt man die federnde Platte/2 herunter, wodurch der Druckhebel e nur theilweise herabgeprefst wird. Will man aber den ganzen Druckmechanismus nach der linken Seite des Papierbogens zurückführen (am Ende der Zeile, bei Absätzen etc.), so löst man die Klinke g aus und benutzt sie als Griff zum Zurückziehen des Schlittens.
Um einen gleichmäfsigen Zwischenraum zwischen den einzelnen Zeilen zu erzielen, ist an dem Handrad α2 ein Sperrrad angebracht, in welches eine Sperrklinke u eingreift; der Zwischenraum zwischen den einzelnen Zeilen regulirt sich also nach der Zahntheilung des Sperrrades (Fig. 4).

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Typenschreibmaschinen mit Zeigereinstellung die genaue Centrirung der Typenscheibe durch in derselben befindliche "konische Löcher, in welche der Stift ν des Druckhebels e eintritt, während zur Hervorbringung des Druckes ein zweiter Stift e? an demselben Hebel den eingestellten Gummistempel gegen das Papier prefst.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT41127D Neuerung an Typen-Schreibmaschinen mit Zeigereinstellung Expired - Lifetime DE41127C (de)

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