DE214622C - - Google Patents

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DE214622C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/02Exposure apparatus for contact printing
    • G03B27/04Copying apparatus without a relative movement between the original and the light source during exposure, e.g. printing frame or printing box
    • G03B27/06Copying apparatus without a relative movement between the original and the light source during exposure, e.g. printing frame or printing box for automatic repeated copying of the same original

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Exposure And Positioning Against Photoresist Photosensitive Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 214622 -KLASSE 576V GRUPPE
INBUFFALO5NeW-YoRk.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. November 1908 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Apparat zur Herstellung einer größeren Anzahl von photographischen Kopien auf einer lichtempfindlichen Metallplatte oder einem lithographischen Stein, welche nachher in irgend beliebiger Weise für den Druck hergerichtet werden.
Der Zweck der Erfindung besteht darin, die Kopien auf den lichtempfindlichen Oberflächen ίο in im voraus bestimmten Stellungen anzubringen. Der Apparat besteht aus einem Gestell zum Halten einer Lichtkammer; letztere ist mit einer durchsehe nenden Vorderplatte versehen, auf welcher das zu kopierende Negativ oder Positiv angebracht wird. Der Lichtkammer gegenüber befindet sich ein Rückenträger oder eine Preßvorrichtung, welche gegen die hintere Fläche der. Platte oder des Steines drückt und einen dichten und gleichmäßigen Kontakt zwischen dem Negativ und der lichtempfindlichen Fläche hervorbringt. Die lichtempfindliche Platte oder der Stein ist in einem Halter gelagert, welcher in dem Gestell quer zu der Achse der Lichtkammer derart verstellbar ist, daß jeder Teil der lichtempfindlichen Oberfläche vor die feststehende Lichtkammer gebracht werden kann. Auf der Zeichnung ist
Fig. ι eine Ansicht der Vorrichtung, von der Seite betrachtet, auf welcher die Lichtkammer angeordnet ist. . ■ ■
Fig. 2 ist eine Ansicht von der Seite, auf welcher der Rückenträger angeordnet ist.
Fig. 3 ist ein Horizontalschnitt in Richtung der Linie 3-3 der Fig. 2.
Fig. 4 ist ein Vertikalschnitt in Richtung der Linie 4-4 der Fig. 3.
Fig. 5 ist ein Schnitt durch die obere Stange und die damit verbundenen Teile des Plattenhalters in größerem Maßstabe. ;
Fig. 6. ist eine ähnliche Ansicht der unteren Stange und der damit verbundenen Teile.
Fig.. 7 ist ein Horizontalschnitt von einem der Exzenter und der mit ihm verbundenen Teile des Rückenträgers in größerem Maßstabe.
Fig. 8 ist eine Vorderansicht der Lichtkammer.
Fig. 9 ist ein teilweiser Horizontalschnitt durch den Rückenträger in Richtung der Linie 9-9 der Fig. 4.
Fig. 10 ist ein Längsschnitt in Richtung der Linie 10-10 der Fig. 2.
Fig. 11 ist ein Schnitt durch den verstellbaren Träger für einen lithographischen Stein.
Fig. 12 ist ein Vertikalschnitt in Richtung der Linie 12-12 nach Fig. il in größerem Maßstabe.
Fig. 13 ist eine Ansicht des Tragrahmens mit einer modifizierten Haltevorrichtung für lichtempfindliche Metallplatten.
Fig. 14 ist ein Vertikalschnitt in Richtung der Linie 14-14·-nach Fig: 13.
Das Gestell des Apparates kann beliebige Konstruktion haben und trägt die Lichtkammer A und dieser gegenüberstehend den Rückenträger oder die Preßvorrichtung B. Das Gestell trägt ferner eine verschiebbare Vorrichtung zum Tragen einer lichtempfindlichen Metallplatte C oder eines Steines D, welche so angeordnet ist, daß die lichtempfindliche Fläche desselben sich zwischen der Lichtkammer und
dem Rückenträger befindet. Die Lichtkammer drückt das an ihr befestigte Negativ E gegen die lichtempfindliche Fläche, während der Rückenträger gegen die hintere Seite der Platte 5 oder des Steines drückt und diese gegen die lächtkammer preßt.
Das Gestell besteht aus einem rechteckigen aufrecht stehenden mittleren Rahmen F, welcher die Haltevorrichtungen für die Platte oder
ίο den Stein trägt Und aus zwei Seitenrahmen G, H, von welchen der eine die Lichtkammer und der andere den Rücken träger trägt (Fig. 4).
Der mittlere Rahmen F (Fig. 2) besteht aus aufrechten Endpfosten 20, 21 und oberen und unteren 'Rahmenstücken 22 und 23. Der Seitenrahmen G (Fig. ι und 8), in welchem die Lichtkammer A gelagert ist, besteht aus senkrechten Pfosten 24, welche an ihren einwärts gebogenen oberen Enden an dem oberen Längsrahmenstück 22 befestigt und oben miteinander durch ein Horizontalstück 25 verbunden sind, während die unteren Enden durch ein Horizontalstück 26 verbunden sind. Die Pfosten 24 sind in der Höhe der Lichtkammerachse mit einer horizontal gekrümmten Brücke oder einem Querstück 27 versehen (Fig. 3), das durch Füße 28 und passende Verbindungsstücke versteift ist. Die oberen und unteren Enden der Pfosten 24 sind mit den oberen und unteren Enden der Pfosten des mittleren Trägers durch schiefe Streben 29 verbunden.
Der Seitenrahmen H, in welchem der Rückenträger gelagert ist, besitzt ähnliche Konstruktion und besteht aus den Pfosten 30 (Fig. 2 und 4), die oben und unten mit dem Mittelrahmen verbunden sind. Ferner hat er eine horizontale untere Strebe 31 und eine zwischenliegende horizontale gebogene Brücke (Querstück) 32, Füße 33 und schiefstehende Versteifungsstreben 34.
Der feststehende mittlere Rahmen F ist mit einem rechteckigen Tragrahmen / ausgestattet (Fig. 1), welcher die Haltevorrichtungen für die Platte oder den Stein trägt, und welcher vertikal in dem feststehenden Rahmen verstellbar ist. Die Pfosten 20 und 21 des letzteren sind zu diesem Zwecke mit aufrecht verlaufenden Nuten und der Tragrahmen mit in letzterem gleitenden Zungen (35) ausgestattet (Fig. 3). Der Tragrahmen wird in dem feststehenden Rahmen durch Pfostenschrauben 36 bewegt (Fig. 1), welche in Lagern 37 und 38 des feststehenden Rahmens drehbar sind und in mit Muttergewinde versehene Knaggen 39 des Tragrahmens eingreifen. Diese Schrauben werden gleichzeitig durch eine horizontale Welle 40 gedreht, welche mit den Pfostenschrauben durch Kegelzahnräder 41 gekuppelt ist (Fig. 1 und 4).
Die Stellung des Tragrahmens in dem feststehenden Rahmen wird durch Zeiger 42 bestimmt, die verstellbar auf einer senkrechten Skala 43 des feststehenden Gestelles angebracht ' sind, und durch einen Zeiger 44, der mit dem Tragrahmen verbunden ist (Fig. 1 und 3).
Die Haltevorrichtungen des Tragrahmens zur Befestigung der lichtempfindlichen Platte können beliebiger Konstruktion sein; am besten bestehen sie, wie gezeichnet, aus oberen und unteren Haltevorrichtungen, welche gleichzeitig horizontal zwischen den oberen und unteren Stangen 45 und 46 des Tragrahmens verstellbar sind.
Die oberen Haltevorrichtungen (Fig. 1, 2, 4 und 5) bestehen aus einer Längshaltestange 47, die auf ihrer oberen Seite mit einer schwalbenschwanzförmigen Zunge 48 versehen ist. Letztere gleitet in einer zwischen dem oberen Gliede 45 des Tragrahmens und der Seitenplatte 49 angeordneten Längsnut. Die Stange 47 ist auf ihrer unteren Seite mit einer Rippe 50 ausgestattet, gegen welche der obere Teil der licht- ^ empfindlichen Platte C durch eine Klemmplatte 51 gehalten wird. Letztere wird gegen die Platte C und gegen die Rippe 50 durch eine Keilplatte 52 gepreßt, die auf ihrer Arbeitsfläche geschlitzte Keile oder Keilflächen 53 besitzt, welche sich gegen die Muttern 54 der Bolzen 55 legen; letztere sind an den Klemmplatten befestigt. Durch Längsbewegen der Keilplatte in der einen oder anderen Richtung wird diese festgezogen oder freigegeben. Diese Längsbewegung wird durch einen Hebel 56 bewirkt, welcher mit der oberen Stange 47 drehbar verbunden ist und durch einen Lenker 57 mit der Keilplatte in Verbindung steh£. Die. obere Stange 47 ist mit einer mit Muttergewinde versehenen Knagge 58 ausgestattet, in welche eine horizontal liegende Stellschraube 59 eingreift ; letztere ruht in Lagern 60 auf dem oberen Teile des Tragrahmens.
Die unteren Haltevorrichtungen (Fig. 1, 2, 3, 4, 6 und 10) bestehen aus einer Längsstange 66, die auf ihrer unteren Seite mit einer Rippe 67 ausgestattet ist. Letztere gleitet in einer Längsnut in der oberen Seite der unteren Querstange 46 des Tragrahmens und ist an ihrer oberen Seite mit einer Rippe 68 ausgestattet, gegen welche der untere Teil der lichtempfindlichen Platte C durch eine Klemmstange 69 gepreßt wird. Diese Klemmstange ist mit Bolzen 70 ausgestattet, no welche durch eine Keilstange 71 beeinflußt werden. Diese Keilstange ist mit einem Hebel verbunden, der nicht gezeichnet ist, da diese Teile ähnlich konstruiert sind und wirken wie die entsprechenden Teile der oberen Haltevorrichtungen. Die Längsstange 66 ist mit einer mit Muttergewinde versehenen Knagge 74 ausgestattet, in welche eine horizontale Stellschraube 75 eingreift. Letztere ist in Lagern 76 des Tragrahmens gelagert. .
Die horizontal verstellbaren Schrauben 59 und 75 (Fig. 1) werden gleichzeitig unter Ver-, mittlung der beiden vertikalen Wellen 77 gedreht, welche in Lagern.78 des mittleren Rah-
mens gelagert sind und durch die Lager 79 in den Seiten des Tragrahmens / hindurchgehen. Die obere Schraube 59 ist beiderseitig mit den Wellen 77 durch je ein Kegelzahnrad 80 gekuppelt, welches auf der Schraube befestigt ist und in ein Kegelzahnrad 81 eingreift, dessen Nabe in dem oberen Lager· 79 gelagert ist. Die Nabe enthält einen Längskeil oder eine Feder, welche in eine Nut der Welle eingreift, wodurch ein treibender Eingriff der Welle mit dem Rad 81 erreicht wird, wenn der Tragrahmen in dem Hauptgestell gehoben oder gesenkt wird. Die untere Schraube 75 ist an jedem Ende in ähnlicher Weise mit den Wellen 77 durch die Kegel-Zahnräder 82 und 83 gekuppelt. Die senkrecht stehenden Wellen 77 sind an ihren unteren Enden durch die Räder 84 mit einer Handwelle 85 gekuppelt, durch welche sie in Umdrehung versetzt werden können.
Die horizontale Stellung der Haltestangen in dem Tragrahmen / kann leicht durch einen Zeiger 86 an der oberen Haltestange und einer Ska'a 87 an dem oberen Gliede des Hauptrahmens abgelesen werden; zur Einstellung dienen die an der Skala verstellbar befestigten Zeiger 88.
Die Lichtkammer A kann gegen, den Mittelrahmen F in horizontalen Führungen 90 (Fig. i, 3 und 4) an- und abgerückt werden.
Diese Führungen 90 verlaufen an den Pfosten 24 des Seitenrahmens G lotrecht zu der Ebene des mittleren Rahmens. Die Seitenstücke 91 der Lichtkammer sind mit seitlichen Rippen 92 ausgestattet, welche in den Nuten der Führungen 90 gleiten. Die Lichtkammer ist mit passenden elektrischen Beleuchtungsvorrichtungen 93 versehen (Fig. 3 und 4) und hat eine durchscheinende Vorderplatte 94, auf welcher das zu kopierende Negativ oder Positiv E angebracht werden kann.
Die Lichtkammer wird gegen die lichtempfindliche Fläche durch eine Schraube 95 an- oder abgerückt (Fig. 1, 3 und 4), welche durch Arme 96 mit der Hinterseite der Lichtkammer verbunden ist und sich in einer mit Schraubengewinde versehenen Muffe 97 dreht, welche in dem ■ Brückenstück 27 des Seitenrahmens G angeordnet ist; diese Schraube ist mit einem Handrad 98 ausgestattet.
Das Negativ E kann an der Vorderplatte der Lichtkammer durch geeignete Vorrichtungen, vorteilhaft durch' die aus Fig. 1, 3, 4 und 8 angegebenen, befestigt werden. Diese Befestigung wird gebildet durch quer verlaufende abgeschrägte Stangen 100 und 101, welche die
5.5 abgeschrägten oberen und unteren Ränder des Negativs überlappen. Diese Stangen sind verstellbar mit zwei vertikalen Schrauben 102 verbunden, so daß ein Andrücken der Stangen gegen die Platte möglich ist. Die obere Stange ist" mit den Muffen 103 verbunden, welche auf dem oberen, nicht mit Schraubengewinde versehenen Teil der Schraubenspindel gehoben oder gesenkt werden können, während die untere Stange, mit mit Innengewinde versehenen Muffen 104 verbunden ist, in welchen die Schrauben laufen. Diese Schrauben werden gleichzeitig durch eine horizontale Welle 105 gedreht, welche mit den Schrauben durch Kegelzahnräder 106 gekuppelt ist. Die Schrauben und ihre verbindenden Wellen sind in Konsolen 107 und 108 gelagert, welche auf einem rechtwinkligen Rahmen K angeordnet sind. Letzterer ist etwas größer als die Lichtkammer und mit dieser verstellbar in der Weise verbunden, daß ihm eine teilweise Drehung parallel zur Vorderfläche der Kammer gegeben werden kann.
Die drehbare Verbindung des Rahmens K mit der Lichtkammer kann durch Arme 110 und in hervorgebracht werden, welche an der Kammer durch Schrauben 112 befestigt sind. Letztere greifen in gekrümmte Schlitze 113 des Rahmens. Der obere Teil des letzteren kann mit einem Zahnsegment 114 ausgestattet sein, in welches eine Stellschnecke 115 eingreift.. Letztere ist in einem Arm 110 drehbar gelagert. Die oberen und unteren Teile der Vorderplatte sind vorteilhaft durch lichtdichte Vorhänge 116 bedeckt.
Um das Negativ E an der durchscheinenden Vorderplatte zu befestigen, werden die Muffen 103 der oberen Stange 100 auf den Schrauben gelockert; die untere Stange 101 wird in die richtige Stellung mittels der Schrauben gebracht, und das Negativ E wird auf die untere Stange aufgesetzt; hierauf wird die obere Stange auf die Platte gelegt und mit den Schrauben befestigt.
Die untere Stange 101 kann in der Mitte durch eine geschlitzte Stange 117 versteift sein (Fig. 4 und 8), welche mit einer Muffe 118 auf der Querwelle 105 durch eine Schraube 119 befestigt werden kann. Gegen seitliche Verschiebung kann das Negativ E durch seitliche Anschläge
120 gehalten werden, welche durch die Muffen
121 an den Schrauben 102 befestigt werden können. Wenn die Schrauben gedreht werden sollen, so werden die untere Strebe 117 und die seitlichen Anschläge abgenommen.
Das Rückenlager oder die Preßvorrichtung B ist in dem Seitenrahmen H in derselben Weise gelagert, in welcher die Lichtkammer in dem Seitenrahmen G gelagert ist und steht der Lichtkammer derart gegenüber, daß sie gegen die hintere Seite der Platte oder des Steines an der Stelle drückt, die sich der Lichtkammer und dem Negativ gegenüber befindet.
Die aufrecht stehenden Pfosten 30 des Seitenrahmens H sind mit horizontalen Führungen 130 versehen, welche lotrecht zu der Ebene des Hauptrahmens angeordnet sind (Fig. 2, 3 und 4). Die Seitenstücke 131 des Rahmens 132 des Rückenträgers sind mit seitlichen Rippen 133 ausgestattet, welche in den Nuten der Füh-
rungen gleiten. Der Rückenträger ist gegen die hintere Seite der Platte oder des Steines durch eine Schraube 134 verstellbar (Fig. 2 und 4), welche an der äußeren Seite des Rückenträgers mit radialen Armen 135 ausgestattet ist, und j welche in einem Muttergewinde des Querstückes 32 des Seitenralimens H läuft. Diese Schraube ist mit einem Handrad 136" ausgestattet.
Es ist oft wünschenswert, die Lichtkammer von der Seite des Apparates aus zu verstellen, von welcher der Rückenträger verstellt wird. Der in Fig. 2 ersichtliche, zu diesem Zweck bestimmte Mechanismus besteht vorteilhaft aus einer horizontalen Stellwelle 140, welche in dem Querstück 32 gelagert ist. Ferner gehört hierzu noch die schief stehen de Welle 141, die Längswelle 142, Horizontalwelle 143 und die schief gerichtete Welle 144 und die die Teile miteinander verbindenden Kegelzahnradpaare 145, 146, 147 und 148. Die schiefliegende Welle 144 ist an ihrem oberen Ende durch ein Rad 149 mit einem Rad 150 auf der mit Muttergewinde versehenen Muffe 97 verbunden, in welcher die Stellschraube 95 der Lichtkammer läuft. Wenn dieser Mechanismus nicht verwendet werden soll, so kann die Schraube 95 direkt in dem Querstück 27 laufen.
Um eine innige Berührung der lichtempfindliehen Fläche mit dem Negativ auf der ganzen Fläche der letzteren zu erzeugen, wird die Preßplatte 155 des Rückenträgers vorteilhaft derart in dem Rahmen 132 desselben gelagert, daß der Druck auf verschiedene Teile der Preßplatte unabhängig ausgeübt werden kann. Zu diesem Zwecke kann der Rahmen 132 mit Wellen 156 ausgestattet sein, welche Daumen oder Exzenter 157 besitzen (Fig. 4 und 7), die auf die Platte 155 einen Druck ausüben können. Vorteilhaft sind noch zwischen den Exzentern und der Platte leicht nachgiebige Vorrichtungen, wie beispielsweise Federn 158 und Bolzen 159, angeordnet (Fig. 3, 7 und 9).
Die Hauptdruckplatte 155 ist vorteilhaft mit einer Ergänzungspreßplatte 160 ausgestattet (Fig. 4 und 9), die eine nachgiebige Oberfläche 161 besitzt und mit der Hauptplatte durch Bolzen 162 verbunden ist. Letztere gehen durch Öffnungen in der Hauptplatte hindurch und können durch Querschrauben 163 gehalten werden.
Ein lithographischer Stein D (Fig. 11 und 12) kann mit der unteren Haltestange 66 durch eine Grundplatte 165 verbunden werden, welche an der Stange nach Wegnahme der Rippen 68 befestigt wird (Fig. 6). Die Grundplatte 165 ist auf ihrer oberen Seite mit einer schwalben- i schwanzförmigen Nut 166 versehen, welche einen in der Längsrichtung beweglichen Schlitten 167 aufnimmt. Dieser trägt den Stein und wird durch Rollen 168 getragen. Der Stein wird zwischen den Ständern 169, welche in der schwalbenschwanzförmigen Nut befestigt sind, gehalten. Die Köpfe dieser Ständer sind mit Schrauben 170 versehen, welche gegen die Seitenränder des Steines drücken.
In den Fig. 13 und 14 ist die lichtempfindliche Platte C in einem Rahmen 171 befestigt, welcher horizontal verstellbar durch Schrauben 59 und 75 in dem vertikal verstellbaren Tragrahmen I befestigt ist, und welcher an seinen oberen und unteren Enden mit Haltevorrichtungen 172 und 173 für die Platten ausgestattet ist. Die untere Haltevorrichtung kann in dem Rahmen 171 durch Hebel 174 bewegt werden, so daß ein Straffspannen der Platten ermöglicht ist.
Bei Benutzung des Apparates zur Herstellung einer Kopie auf der lichtempfindlichen Platte wird zunächst die Lichtkanimer so eingestellt, daß das Negativ in dichter Berührung mit der lichtempfindlichen Schicht ist, dann wird der Rückenträger so eingestellt, daß er gegen die hintere Seite der Platte oder des Steines preßt. Nötigenfalls werden auch die Hilfspreßvorrichtungen, die aus den Exzentern der Wellen 156 bestehen, zu Hilfe genommen, sofern noch ein zusätzlicher Druck notwendig ist, um eine innige und gleichmäßige Berührung der Druckplatte mit der lichtempfindlichen Schicht zu erreichen.
Wenn es sich darum handelt, eine größere Anzahl gleicher Kopien auf der lichtempfindlichen Fläche zu erzeugen, so wird der Trägerrahmen oder die Haltevorrichtung der Platte, eventuell auch beide, nach jeder Belichtung verschoben, so daß die verschiedenen Teile der I lichtempfindlichen Fläche aufeinander folgend der Lichtkammer und dem Rückenträger gegenüberkommen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Apparat zur Erzeugung einer Mehrzahl von photographischen Kopien auf einer ebenen lichtempfindlichen Metallplatte oder . einem Stein, bei welchem die lichtempfindliche Platte zwischen einer das aufzukopierende Negativ tragenden Lichtkammer und einem dieser gegenüberliegenden Rückenträger angeordnet ist, gekennzeichnet durch einen in der Ebene der lichtempfindlichen Platte nach verschiedenen Richtungen verschiebbaren Halter für die Platte.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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