DE214622C - - Google Patents
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B27/00—Photographic printing apparatus
- G03B27/02—Exposure apparatus for contact printing
- G03B27/04—Copying apparatus without a relative movement between the original and the light source during exposure, e.g. printing frame or printing box
- G03B27/06—Copying apparatus without a relative movement between the original and the light source during exposure, e.g. printing frame or printing box for automatic repeated copying of the same original
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- Exposure And Positioning Against Photoresist Photosensitive Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 214622 -KLASSE 576V GRUPPE
INBUFFALO5NeW-YoRk.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Apparat zur Herstellung einer größeren Anzahl von
photographischen Kopien auf einer lichtempfindlichen
Metallplatte oder einem lithographischen Stein, welche nachher in irgend beliebiger
Weise für den Druck hergerichtet werden.
Der Zweck der Erfindung besteht darin, die Kopien auf den lichtempfindlichen Oberflächen
ίο in im voraus bestimmten Stellungen anzubringen.
Der Apparat besteht aus einem Gestell zum Halten einer Lichtkammer; letztere ist mit einer
durchsehe nenden Vorderplatte versehen, auf welcher das zu kopierende Negativ oder Positiv
angebracht wird. Der Lichtkammer gegenüber befindet sich ein Rückenträger oder eine Preßvorrichtung,
welche gegen die hintere Fläche der. Platte oder des Steines drückt und einen
dichten und gleichmäßigen Kontakt zwischen dem Negativ und der lichtempfindlichen Fläche
hervorbringt. Die lichtempfindliche Platte oder der Stein ist in einem Halter gelagert, welcher
in dem Gestell quer zu der Achse der Lichtkammer derart verstellbar ist, daß jeder Teil
der lichtempfindlichen Oberfläche vor die feststehende Lichtkammer gebracht werden kann.
Auf der Zeichnung ist
Fig. ι eine Ansicht der Vorrichtung, von der Seite betrachtet, auf welcher die Lichtkammer
angeordnet ist. . ■ ■
Fig. 2 ist eine Ansicht von der Seite, auf welcher der Rückenträger angeordnet ist.
Fig. 3 ist ein Horizontalschnitt in Richtung der Linie 3-3 der Fig. 2.
Fig. 4 ist ein Vertikalschnitt in Richtung der Linie 4-4 der Fig. 3.
Fig. 5 ist ein Schnitt durch die obere Stange und die damit verbundenen Teile des Plattenhalters
in größerem Maßstabe. ;
Fig. 6. ist eine ähnliche Ansicht der unteren Stange und der damit verbundenen Teile.
Fig.. 7 ist ein Horizontalschnitt von einem der Exzenter und der mit ihm verbundenen Teile des
Rückenträgers in größerem Maßstabe.
Fig. 8 ist eine Vorderansicht der Lichtkammer.
Fig. 9 ist ein teilweiser Horizontalschnitt durch den Rückenträger in Richtung der Linie
9-9 der Fig. 4.
Fig. 10 ist ein Längsschnitt in Richtung der Linie 10-10 der Fig. 2.
Fig. 11 ist ein Schnitt durch den verstellbaren Träger für einen lithographischen Stein.
Fig. 12 ist ein Vertikalschnitt in Richtung der Linie 12-12 nach Fig. il in größerem Maßstabe.
Fig. 13 ist eine Ansicht des Tragrahmens mit einer modifizierten Haltevorrichtung für lichtempfindliche
Metallplatten.
Fig. 14 ist ein Vertikalschnitt in Richtung der Linie 14-14·-nach Fig: 13.
Das Gestell des Apparates kann beliebige Konstruktion haben und trägt die Lichtkammer
A und dieser gegenüberstehend den Rückenträger oder die Preßvorrichtung B. Das Gestell
trägt ferner eine verschiebbare Vorrichtung zum Tragen einer lichtempfindlichen Metallplatte C oder eines Steines D, welche so
angeordnet ist, daß die lichtempfindliche Fläche desselben sich zwischen der Lichtkammer und
dem Rückenträger befindet. Die Lichtkammer drückt das an ihr befestigte Negativ E gegen
die lichtempfindliche Fläche, während der Rückenträger gegen die hintere Seite der Platte
5 oder des Steines drückt und diese gegen die lächtkammer preßt.
Das Gestell besteht aus einem rechteckigen aufrecht stehenden mittleren Rahmen F, welcher
die Haltevorrichtungen für die Platte oder
ίο den Stein trägt Und aus zwei Seitenrahmen G, H,
von welchen der eine die Lichtkammer und der andere den Rücken träger trägt (Fig. 4).
Der mittlere Rahmen F (Fig. 2) besteht aus aufrechten Endpfosten 20, 21 und oberen und
unteren 'Rahmenstücken 22 und 23. Der Seitenrahmen G (Fig. ι und 8), in welchem die Lichtkammer
A gelagert ist, besteht aus senkrechten Pfosten 24, welche an ihren einwärts gebogenen
oberen Enden an dem oberen Längsrahmenstück 22 befestigt und oben miteinander durch
ein Horizontalstück 25 verbunden sind, während die unteren Enden durch ein Horizontalstück
26 verbunden sind. Die Pfosten 24 sind in der Höhe der Lichtkammerachse mit einer
horizontal gekrümmten Brücke oder einem Querstück 27 versehen (Fig. 3), das durch Füße
28 und passende Verbindungsstücke versteift ist. Die oberen und unteren Enden der Pfosten
24 sind mit den oberen und unteren Enden der Pfosten des mittleren Trägers durch schiefe
Streben 29 verbunden.
Der Seitenrahmen H, in welchem der Rückenträger gelagert ist, besitzt ähnliche Konstruktion
und besteht aus den Pfosten 30 (Fig. 2 und 4), die oben und unten mit dem Mittelrahmen
verbunden sind. Ferner hat er eine horizontale untere Strebe 31 und eine zwischenliegende
horizontale gebogene Brücke (Querstück) 32, Füße 33 und schiefstehende Versteifungsstreben
34.
Der feststehende mittlere Rahmen F ist mit einem rechteckigen Tragrahmen / ausgestattet
(Fig. 1), welcher die Haltevorrichtungen für die Platte oder den Stein trägt, und welcher vertikal
in dem feststehenden Rahmen verstellbar ist. Die Pfosten 20 und 21 des letzteren sind zu
diesem Zwecke mit aufrecht verlaufenden Nuten und der Tragrahmen mit in letzterem gleitenden
Zungen (35) ausgestattet (Fig. 3). Der Tragrahmen wird in dem feststehenden Rahmen
durch Pfostenschrauben 36 bewegt (Fig. 1), welche in Lagern 37 und 38 des feststehenden
Rahmens drehbar sind und in mit Muttergewinde versehene Knaggen 39 des Tragrahmens eingreifen.
Diese Schrauben werden gleichzeitig durch eine horizontale Welle 40 gedreht, welche
mit den Pfostenschrauben durch Kegelzahnräder 41 gekuppelt ist (Fig. 1 und 4).
Die Stellung des Tragrahmens in dem feststehenden Rahmen wird durch Zeiger 42 bestimmt,
die verstellbar auf einer senkrechten Skala 43 des feststehenden Gestelles angebracht '
sind, und durch einen Zeiger 44, der mit dem Tragrahmen verbunden ist (Fig. 1 und 3).
Die Haltevorrichtungen des Tragrahmens zur Befestigung der lichtempfindlichen Platte
können beliebiger Konstruktion sein; am besten bestehen sie, wie gezeichnet, aus oberen und
unteren Haltevorrichtungen, welche gleichzeitig horizontal zwischen den oberen und unteren
Stangen 45 und 46 des Tragrahmens verstellbar sind.
Die oberen Haltevorrichtungen (Fig. 1, 2, 4 und 5) bestehen aus einer Längshaltestange 47,
die auf ihrer oberen Seite mit einer schwalbenschwanzförmigen Zunge 48 versehen ist. Letztere
gleitet in einer zwischen dem oberen Gliede 45 des Tragrahmens und der Seitenplatte 49 angeordneten
Längsnut. Die Stange 47 ist auf ihrer unteren Seite mit einer Rippe 50 ausgestattet,
gegen welche der obere Teil der licht- ^ empfindlichen Platte C durch eine Klemmplatte
51 gehalten wird. Letztere wird gegen die Platte C und gegen die Rippe 50 durch eine
Keilplatte 52 gepreßt, die auf ihrer Arbeitsfläche
geschlitzte Keile oder Keilflächen 53 besitzt, welche sich gegen die Muttern 54 der
Bolzen 55 legen; letztere sind an den Klemmplatten befestigt. Durch Längsbewegen der
Keilplatte in der einen oder anderen Richtung wird diese festgezogen oder freigegeben. Diese
Längsbewegung wird durch einen Hebel 56 bewirkt, welcher mit der oberen Stange 47 drehbar
verbunden ist und durch einen Lenker 57 mit der Keilplatte in Verbindung steh£. Die.
obere Stange 47 ist mit einer mit Muttergewinde versehenen Knagge 58 ausgestattet, in welche
eine horizontal liegende Stellschraube 59 eingreift ; letztere ruht in Lagern 60 auf dem oberen
Teile des Tragrahmens.
Die unteren Haltevorrichtungen (Fig. 1, 2, 3,
4, 6 und 10) bestehen aus einer Längsstange 66, die auf ihrer unteren Seite mit einer Rippe 67
ausgestattet ist. Letztere gleitet in einer Längsnut in der oberen Seite der unteren Querstange
46 des Tragrahmens und ist an ihrer oberen Seite mit einer Rippe 68 ausgestattet, gegen welche
der untere Teil der lichtempfindlichen Platte C durch eine Klemmstange 69 gepreßt wird. Diese
Klemmstange ist mit Bolzen 70 ausgestattet, no welche durch eine Keilstange 71 beeinflußt
werden. Diese Keilstange ist mit einem Hebel verbunden, der nicht gezeichnet ist, da diese
Teile ähnlich konstruiert sind und wirken wie die entsprechenden Teile der oberen Haltevorrichtungen.
Die Längsstange 66 ist mit einer mit Muttergewinde versehenen Knagge 74 ausgestattet,
in welche eine horizontale Stellschraube 75 eingreift. Letztere ist in Lagern 76
des Tragrahmens gelagert. .
Die horizontal verstellbaren Schrauben 59 und 75 (Fig. 1) werden gleichzeitig unter Ver-,
mittlung der beiden vertikalen Wellen 77 gedreht, welche in Lagern.78 des mittleren Rah-
mens gelagert sind und durch die Lager 79 in den Seiten des Tragrahmens / hindurchgehen. Die
obere Schraube 59 ist beiderseitig mit den Wellen 77 durch je ein Kegelzahnrad 80 gekuppelt,
welches auf der Schraube befestigt ist und in ein Kegelzahnrad 81 eingreift, dessen Nabe in
dem oberen Lager· 79 gelagert ist. Die Nabe enthält einen Längskeil oder eine Feder, welche
in eine Nut der Welle eingreift, wodurch ein treibender Eingriff der Welle mit dem Rad 81
erreicht wird, wenn der Tragrahmen in dem Hauptgestell gehoben oder gesenkt wird. Die
untere Schraube 75 ist an jedem Ende in ähnlicher Weise mit den Wellen 77 durch die Kegel-Zahnräder
82 und 83 gekuppelt. Die senkrecht stehenden Wellen 77 sind an ihren unteren
Enden durch die Räder 84 mit einer Handwelle 85 gekuppelt, durch welche sie in Umdrehung
versetzt werden können.
Die horizontale Stellung der Haltestangen in dem Tragrahmen / kann leicht durch einen
Zeiger 86 an der oberen Haltestange und einer Ska'a 87 an dem oberen Gliede des Hauptrahmens
abgelesen werden; zur Einstellung dienen die an der Skala verstellbar befestigten
Zeiger 88.
Die Lichtkammer A kann gegen, den Mittelrahmen
F in horizontalen Führungen 90 (Fig. i, 3 und 4) an- und abgerückt werden.
Diese Führungen 90 verlaufen an den Pfosten 24 des Seitenrahmens G lotrecht zu der Ebene des
mittleren Rahmens. Die Seitenstücke 91 der Lichtkammer sind mit seitlichen Rippen 92 ausgestattet,
welche in den Nuten der Führungen 90 gleiten. Die Lichtkammer ist mit passenden elektrischen Beleuchtungsvorrichtungen 93 versehen
(Fig. 3 und 4) und hat eine durchscheinende Vorderplatte 94, auf welcher das zu kopierende
Negativ oder Positiv E angebracht werden kann.
Die Lichtkammer wird gegen die lichtempfindliche Fläche durch eine Schraube 95 an- oder
abgerückt (Fig. 1, 3 und 4), welche durch Arme 96 mit der Hinterseite der Lichtkammer verbunden
ist und sich in einer mit Schraubengewinde versehenen Muffe 97 dreht, welche in dem ■ Brückenstück 27 des Seitenrahmens G angeordnet
ist; diese Schraube ist mit einem Handrad 98 ausgestattet.
Das Negativ E kann an der Vorderplatte der Lichtkammer durch geeignete Vorrichtungen,
vorteilhaft durch' die aus Fig. 1, 3, 4 und 8 angegebenen,
befestigt werden. Diese Befestigung wird gebildet durch quer verlaufende abgeschrägte
Stangen 100 und 101, welche die
5.5 abgeschrägten oberen und unteren Ränder des Negativs überlappen. Diese Stangen sind
verstellbar mit zwei vertikalen Schrauben 102 verbunden, so daß ein Andrücken der Stangen
gegen die Platte möglich ist. Die obere Stange ist" mit den Muffen 103 verbunden, welche auf
dem oberen, nicht mit Schraubengewinde versehenen Teil der Schraubenspindel gehoben
oder gesenkt werden können, während die untere Stange, mit mit Innengewinde versehenen
Muffen 104 verbunden ist, in welchen die Schrauben laufen. Diese Schrauben werden
gleichzeitig durch eine horizontale Welle 105 gedreht, welche mit den Schrauben durch
Kegelzahnräder 106 gekuppelt ist. Die Schrauben und ihre verbindenden Wellen sind in
Konsolen 107 und 108 gelagert, welche auf einem rechtwinkligen Rahmen K angeordnet sind.
Letzterer ist etwas größer als die Lichtkammer und mit dieser verstellbar in der Weise verbunden,
daß ihm eine teilweise Drehung parallel zur Vorderfläche der Kammer gegeben
werden kann.
Die drehbare Verbindung des Rahmens K mit der Lichtkammer kann durch Arme 110
und in hervorgebracht werden, welche an der Kammer durch Schrauben 112 befestigt
sind. Letztere greifen in gekrümmte Schlitze 113 des Rahmens. Der obere Teil des letzteren
kann mit einem Zahnsegment 114 ausgestattet sein, in welches eine Stellschnecke 115 eingreift..
Letztere ist in einem Arm 110 drehbar gelagert.
Die oberen und unteren Teile der Vorderplatte sind vorteilhaft durch lichtdichte Vorhänge 116
bedeckt.
Um das Negativ E an der durchscheinenden Vorderplatte zu befestigen, werden die Muffen
103 der oberen Stange 100 auf den Schrauben gelockert; die untere Stange 101 wird in die
richtige Stellung mittels der Schrauben gebracht, und das Negativ E wird auf die untere Stange
aufgesetzt; hierauf wird die obere Stange auf die Platte gelegt und mit den Schrauben befestigt.
Die untere Stange 101 kann in der Mitte durch
eine geschlitzte Stange 117 versteift sein (Fig. 4 und 8), welche mit einer Muffe 118 auf der Querwelle
105 durch eine Schraube 119 befestigt werden kann. Gegen seitliche Verschiebung
kann das Negativ E durch seitliche Anschläge
120 gehalten werden, welche durch die Muffen
121 an den Schrauben 102 befestigt werden
können. Wenn die Schrauben gedreht werden sollen, so werden die untere Strebe 117 und die
seitlichen Anschläge abgenommen.
Das Rückenlager oder die Preßvorrichtung B ist in dem Seitenrahmen H in derselben Weise
gelagert, in welcher die Lichtkammer in dem Seitenrahmen G gelagert ist und steht der Lichtkammer
derart gegenüber, daß sie gegen die hintere Seite der Platte oder des Steines an der
Stelle drückt, die sich der Lichtkammer und dem Negativ gegenüber befindet.
Die aufrecht stehenden Pfosten 30 des Seitenrahmens H sind mit horizontalen Führungen 130
versehen, welche lotrecht zu der Ebene des Hauptrahmens angeordnet sind (Fig. 2, 3 und 4).
Die Seitenstücke 131 des Rahmens 132 des
Rückenträgers sind mit seitlichen Rippen 133 ausgestattet, welche in den Nuten der Füh-
rungen gleiten. Der Rückenträger ist gegen die hintere Seite der Platte oder des Steines durch
eine Schraube 134 verstellbar (Fig. 2 und 4), welche an der äußeren Seite des Rückenträgers
mit radialen Armen 135 ausgestattet ist, und j welche in einem Muttergewinde des Querstückes
32 des Seitenralimens H läuft. Diese Schraube ist mit einem Handrad 136" ausgestattet.
Es ist oft wünschenswert, die Lichtkammer von der Seite des Apparates aus zu verstellen,
von welcher der Rückenträger verstellt wird. Der in Fig. 2 ersichtliche, zu diesem Zweck bestimmte
Mechanismus besteht vorteilhaft aus einer horizontalen Stellwelle 140, welche in
dem Querstück 32 gelagert ist. Ferner gehört hierzu noch die schief stehen de Welle 141, die
Längswelle 142, Horizontalwelle 143 und die schief gerichtete Welle 144 und die die Teile
miteinander verbindenden Kegelzahnradpaare 145, 146, 147 und 148. Die schiefliegende Welle
144 ist an ihrem oberen Ende durch ein Rad 149 mit einem Rad 150 auf der mit Muttergewinde
versehenen Muffe 97 verbunden, in welcher die Stellschraube 95 der Lichtkammer läuft. Wenn
dieser Mechanismus nicht verwendet werden soll, so kann die Schraube 95 direkt in dem
Querstück 27 laufen.
Um eine innige Berührung der lichtempfindliehen Fläche mit dem Negativ auf der ganzen
Fläche der letzteren zu erzeugen, wird die Preßplatte 155 des Rückenträgers vorteilhaft derart
in dem Rahmen 132 desselben gelagert, daß der Druck auf verschiedene Teile der Preßplatte
unabhängig ausgeübt werden kann. Zu diesem Zwecke kann der Rahmen 132 mit Wellen 156
ausgestattet sein, welche Daumen oder Exzenter 157 besitzen (Fig. 4 und 7), die auf die
Platte 155 einen Druck ausüben können. Vorteilhaft sind noch zwischen den Exzentern und
der Platte leicht nachgiebige Vorrichtungen, wie beispielsweise Federn 158 und Bolzen 159,
angeordnet (Fig. 3, 7 und 9).
Die Hauptdruckplatte 155 ist vorteilhaft mit einer Ergänzungspreßplatte 160 ausgestattet
(Fig. 4 und 9), die eine nachgiebige Oberfläche 161 besitzt und mit der Hauptplatte durch
Bolzen 162 verbunden ist. Letztere gehen durch Öffnungen in der Hauptplatte hindurch und
können durch Querschrauben 163 gehalten werden.
Ein lithographischer Stein D (Fig. 11 und 12)
kann mit der unteren Haltestange 66 durch eine Grundplatte 165 verbunden werden, welche an
der Stange nach Wegnahme der Rippen 68 befestigt wird (Fig. 6). Die Grundplatte 165
ist auf ihrer oberen Seite mit einer schwalben- i schwanzförmigen Nut 166 versehen, welche
einen in der Längsrichtung beweglichen Schlitten 167 aufnimmt. Dieser trägt den Stein und
wird durch Rollen 168 getragen. Der Stein wird zwischen den Ständern 169, welche in der
schwalbenschwanzförmigen Nut befestigt sind, gehalten. Die Köpfe dieser Ständer sind mit
Schrauben 170 versehen, welche gegen die Seitenränder des Steines drücken.
In den Fig. 13 und 14 ist die lichtempfindliche
Platte C in einem Rahmen 171 befestigt, welcher
horizontal verstellbar durch Schrauben 59 und 75 in dem vertikal verstellbaren Tragrahmen I
befestigt ist, und welcher an seinen oberen und unteren Enden mit Haltevorrichtungen 172
und 173 für die Platten ausgestattet ist. Die untere Haltevorrichtung kann in dem Rahmen
171 durch Hebel 174 bewegt werden, so daß ein Straffspannen der Platten ermöglicht
ist.
Bei Benutzung des Apparates zur Herstellung einer Kopie auf der lichtempfindlichen Platte
wird zunächst die Lichtkanimer so eingestellt, daß das Negativ in dichter Berührung mit der
lichtempfindlichen Schicht ist, dann wird der Rückenträger so eingestellt, daß er gegen die
hintere Seite der Platte oder des Steines preßt. Nötigenfalls werden auch die Hilfspreßvorrichtungen,
die aus den Exzentern der Wellen 156 bestehen, zu Hilfe genommen, sofern noch ein
zusätzlicher Druck notwendig ist, um eine innige und gleichmäßige Berührung der Druckplatte
mit der lichtempfindlichen Schicht zu erreichen.
Wenn es sich darum handelt, eine größere Anzahl gleicher Kopien auf der lichtempfindlichen
Fläche zu erzeugen, so wird der Trägerrahmen oder die Haltevorrichtung der Platte,
eventuell auch beide, nach jeder Belichtung verschoben, so daß die verschiedenen Teile der I
lichtempfindlichen Fläche aufeinander folgend der Lichtkammer und dem Rückenträger gegenüberkommen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Apparat zur Erzeugung einer Mehrzahl von photographischen Kopien auf einer ebenen lichtempfindlichen Metallplatte oder . einem Stein, bei welchem die lichtempfindliche Platte zwischen einer das aufzukopierende Negativ tragenden Lichtkammer und einem dieser gegenüberliegenden Rückenträger angeordnet ist, gekennzeichnet durch einen in der Ebene der lichtempfindlichen Platte nach verschiedenen Richtungen verschiebbaren Halter für die Platte.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE214622C true DE214622C (de) |
Family
ID=476190
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT214622D Active DE214622C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE214622C (de) |
-
0
- DE DENDAT214622D patent/DE214622C/de active Active
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