DE273450C - - Google Patents

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DE273450C
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transfer cylinder
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41CPROCESSES FOR THE MANUFACTURE OR REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES
    • B41C1/00Forme preparation
    • B41C1/06Transferring

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Exposure And Positioning Against Photoresist Photosensitive Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
273450 KLASSE 15 d. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. März 1912 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine neue Umdruckvorrichtung zum Übertragen von Zeichnungen auf Druckplatten. Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß die die Originalzeichnung tragende Platte bzw. die die Form tragende Platte und diejenige Platte, auf die die Originalzeichnung übertragen werden soll, um sodann als Druckform zu dienen, in ein und derselben Ebene liegen
ίο und über dieser Ebene eine Übertragungswalze so angeordnet ist, daß sie über beide Platten hinwegläuft. Eine der Druckformen, beispielsweise die die Originalzeichnung aufnehmende, ist mit Bezug auf die Laufbahn der Walzen in an sich bekannter Weise so verstellbar, daß sie in der Längsrichtung, in der Querrichtung und schief zur Bahn des Zylinders verstellt werden kann. Auf diese ■ Weise ist es möglich, die Zeichnungen oder jeden Teil der Zeichnung von der einen Druckform auf die andere Druckform in jeder beliebigen im voraus bestimmten Stellung auf die letztere zu bringen.
Auf der Zeichnung ist
Fig. ι eine Vorderansicht einer Umdruckvorrichtung der neuen Art.
Fig. 2 -ist ein Längsschnitt derselben.
Fig. 3 ist eine Draufsicht, wobei der Übertragungszylinder weggelassen ist.
Fig. 4 ist ein Horizontalschnitt, teilweise in vergrößertem Maßstabe, in Richtung der Linie 4-4 nach Fig. 1 und zeigt die Vorrichtung zum Heben und Senken der einen Platte.
Fig. 5 ist ein Schnitt in Richtung der Linie 5-5 nach Fig. 6.
Fig. 6 ist eine teilweise Vorderansicht der A'Orrichtung nach Fig. 4.
Fig. 7 ist ein Schnitt in Richtung der Linie 7-7 nach Fig. 5.
Fig. 8 ist ein Querschnitt durch die Maschine in vergrößertem Maßstabe und zeigt den Hauptübertragungszylinder, die Platte für die Form und andere Teile in Seitenansicht.
Fig. 9 ist ein teilweiser Horizontalschnitt und zeigt die Platte für die Form, auch teilweise in Draufsicht.
Fig. 10 ist eine Draufsicht auf die zweite Platte, teilweise im Schnitt.
Fig. 11 ist ein Querschnitt in vergrößertem Maßstabe und zeigt insbesondere den zweiten Übertragungszylinder.
Fig. 12 ist eine Seitenansicht desselben.
Fig. 13 ist ein Schnitt in Richtung der Linie 13-13 nach Fig. 11.
Fig. 14 ist ein Schnitt in Richtung der Linie 14-14 nach Fig. 11.
Fig. 15 ist ein Querschnitt und zeigt den Hauptübertragungszylinder sowie die Vorrichtungen, um denselben von seinen Schienen abnehmen zu können.
Fig. 16 ist eine Seitenansicht, teilweise in Richtung der Linie 16-16, nach Fig. 15.
Fig. 17 ist eine teilweise Hinteransicht der Vorrichtung zum Abhalten des Ubertragungszylihders von der Führungsschiene.
Fig. 18 ist eine teilweise Seitenansicht des Hauptübertragungszylinders.
Fig. 19 ist eine Draufsicht, teilweise im Schnitt, und zeigt in vergrößertem Maßstabe den einstellbaren Halter für die Druckfläche.
Fig. 20 ist ein Schnitt in Richtung der Linie 20-20 nach Fig. 19 in vergrößertem Maßstabe.
Fig. 21 ist eine Seitenansicht, teilweise ein Schnitt der Vorrichtung zum Einstellen des Halteschlittens.
Fig. 22 ist eine Draufsicht desselben, teilweise im Schnitt.
Fig. 23 ist ein Schnitt in Richtung der Linie 23-23 nach Fig. 19.
Fig. 24 ist eine Seitenansicht der Vorrichtung ' nach Fig. 19, teilweise in Richtung der Linie 24-24 geschnitten.
Fig. 25 ist eine Draufsicht und zeigt in vergrößertem Maßstabe die Registriervorrichtung. Fig. 26 ist ein Querschnitt durch die Maschine und zeigt insbesondere die zweite Platte und die Registriervorrichtung in Stellung darüber.
Fig. 27 ist ein Längsschnitt in vergrößertem Maßstabe und zeigt die zweite Platte und Registriervorrichtung.
Fig. 28 ist ein Querschnitt in vergrößertem Maßstabe durch die Lichtkammer und die zweite Platte.
Fig. 29 ist eine Draufsicht auf die Lichtkammer.
Fig. 30 ist ein Querschnitt und zeigt die zweite Platte und die Lichtplatte in Arbeitsstellung.
Die Maschine besitzt ein feststehendes Gestell A. Dieses Gestell enthält zwei Formträger B und C, von welchen der erstere die Platte mit der Originalzeichnung und der zweite die Platte trägt, auf welche die Originalzeichnung übertragen werden soll. Diese Platten liegen hintereinander mit Bezug auf die Laufbahn eines Übertragungszylinders. Jede ist für sich verstellbar gelagert und insbesondere mit Vorrichtungen ausgestattet, die ein vertikales Verstellen ermöglichen, so daß beide Platten in die richtige Lage mit Bezug auf den Übertragungszylinder gebracht werden können. Die Vorrichtungen müssen so angeordnet werden, daß ein rasches Bewegen der Platten bei der Herstellung des Umdruckes in und außer Druckstellung ermöglicht ist.
Die Platte B (Fig. 2, 8 und 9) ist an ihren beiden Seiten mit Führungsrippen b ausgestattet, welche vertikal in verstellbaren Führungen b1 des Maschinengestelles gleiten. In vertikaler Richtung wird die Platte B durch Schrauben D verstellbar gehalten, welche einerseits mit der Platte verbunden sind und anderseits in rotierende Schraubenmuffen eingreifen, die drehbar gelagert sind und gegen Längsverschiebung in Lagern von Querstücken d des Maschinengestelles gehalten werden. Diese Schraubenmuffen d1 sind insbesondere aus Fig. 8 ersichtlich. Die Lager für diese Muffen sind daselbst mit d2· bezeichnet. Die beiden Schraubenmuffen sind durch konische Zahnräder d3 mit einer Welle d* gekuppelt (Fig. 2), so daß sie gleichmäßig gedreht werden können. Die Welle di ist in dem Maschinengestell gelagert und durch Zahnradgetriebe d5 und d6 (Fig. 8) mit einer Welle D1 gekuppelt, welche in dem Hauptgestell der Maschine drehbar gelagert ist.
Auf der Vorderseite der Maschine ist die Welle D1 mit einem Handgriff oder einem Handrad d1 ausgestattet, so daß ein Drehen der Welle möglich ist.
Die Platte C wird durch Schrauben d8 verstellbar getragen (Fig. 2), die in Schraubenmuffen d9 eingreifen. Letztere sind in ähnlicher Weise wie die Schrauben D mit einer Welle D2 gekuppelt (Fig. 1), und auf diese Weise können die Platten B und C unabhängig voneinander durch Drehen der Wellen D1 und D2 eingestellt werden, so daß die Druckflächen, ganz gleichgültig, welcher Art sie sind, in ein und dieselbe horizontale Ebene eingestellt oder in sonstige zum Drucken geeignete Beziehung zu dem Übertragungszylinder gebracht werden können.
Es sind noch Vorrichtungen zum Einstellen der Wellen D1 und D2 angeordnet, welche ein rasches Bewegen der Platte in und aus der Druckstellung mit Bezug auf den Ubertragungszylinder ermöglichen, nachdem die Platten für eine bestimmte Arbeit in der oben genannten Weise bereits eingestellt sind. Diese Vorrichtungen sind vorteilhaft wie folgt ausgebildet :
Auf einem exzentrischen Zapfen e einer Welle e1 ist ein Handhebel E1 drehbar gelagert (Fig. ι und 4 bis 7). Die Welle e befindet sich auf der Vorderseite des Hauptmaschinengestells. Der Handhebel E1 ist mit einem geschlitzten Teil versehen, durch welchen die Welle D1 frei hindurchgeht. In diesem geschlitzten Teil besitzt der Handhebel ein Zahnradsegment e2 (Fig. 6), welches mit einem Rade e3 in Eingriff ist. Letzteres ist auf der Welle D1 befestigt, so daß die Welle gedreht werden muß, wenn der Hebel E1 gedreht wird. Dreht man die Lagerwelle e1 in der einen oder anderen Richtung unter Vermittlung des Handgriffs e4, der von der Welle hervorragt, so wird das Zahnradsegment e2 auf dem Hebel E in oder außer Eingriff mit dem Zahnrad es gebracht. Die Lagerwelle e1 ist mit einer Klinke e5 ausgestattet, welche in die eine oder in die andere der beiden Kerben e6 eingreift (Fig. 7), welche in dem Wellenlager angeordnet sind. Auf diese Weise wird der Hebeldrehpunkt festgestellt, so daß das Zahnsegment e2 mit dem Zahnrad e3 entweder in oder außer Eingriff festgehalten werden muß.
Nachdem die Platte B so eingestellt ist, daß die richtige Druckbeziehung zwischen ihrer
Druckfläche und dem Übertragungszylinder durch Drehen der Welle D1 erreicht und die Maschine für den Umdruck fertig ist, wird der Handhebel E1 heraufgedreht, bis er gegen einen festen Anschlag e7 des Maschinengestelles trifft. Die Welle e1 wird gedreht, um das Zahnradsegment in Eingriff mit dem Zahnrad es zu bringen. Durch Niederdrücken des Handgriffes wird die Welle D1 in solcher Richtung
ίο gedreht, daß die Platte B von dem Übertragungszylinder nach unten bewegt wird; hebt man aber den Hebel E1, bis er durch den Anschlag e1 angehalten wird, so wird die Platte zurück in die Druckstellung gebracht. Auf diese Weise wird durch die einfache Benutzung des Handhebels die Druckfläche rasch wiederholt in genau die gleiche Druckstellung gebracht und wieder in die Tiefstellung zurückgeführt. Wenn es notwendig ist, die Platte B für verschiedene Arten Arbeit einzustellen, wird der Handhebel E1 von der Welle D1 durch Drehen der Welle e1 losgekuppelt, und ■ die Welle d1 kann nach Wunsch gedreht werden, um die notwendige Einstellung der Platte B zu erreichen. ■
Die Platte C wird in ähnlicher Weise gehoben und gesenkt, so daß ihre Druckfläche mit Bezug auf die Druckstellung des Uber-
. tragungszylinders eingestellt werden kann.
Diese Einstellung geschieht durch den Handhebel E2, welcher mit einem gezahnten Segment ausgestattet ist. Letzteres kann mit dem Zahnrad auf der Welle D2 durch Drehen der Welle es in und außer Eingriff mit dem Zahnrad der Welle D2 gebracht werden.
F stellt den Hauptübertragungszylinder dar,
Γ der mit' einer glatten Gummihaut, welche auf dem Zylinder befestigt ist, überzogen ist. Dieser Zylinder ist derart angeordnet, daß er zunächst über die Druckfläche der Platte' B hinweggeführt wird, und dabei einen Abdruck der Platte B aufnimmt; dann wird er über die Druckfläche der Platte C hinweggeführt, wobei der Abdruck auf' dieser Platte übertragen wird.
Die Gummihaut f kann auf dem Zylinder in passender Weise befestigt werden; beispielsweise können ihre Enden durch Klammern Z"1 an Stangen f2 befestigt sein (Fig. 15. und 18), welche in den Enden der Zylinder drehbar gelagert sind und so gedreht werden können, daß die Haut auf dem Zylinder gespannt wird. Diese Bewegung kann durch einen Schraubenschlüssel erfolgen, welcher auf die Enden der Stangen, die zu diesem Zwecke die richtige Querschnittsgestaltung erhalten werden, gesetzt werden kann.
Der Zylinder F ist in Lagern g in einem Schlitten G drehbar gelagert. An seinem Ende sind Laufräder g1 angeordnet, welche auf Führungs- und Tragschienen ga laufen, die an der vorderen und hinteren Wandung des Gestelles A angeordnet sind. Die Räder g1 sind mit herumlaufenden keilförmigen Nuten versehen, mit denen sie auf entsprechend dachartigen Flächen der Schieneng·2 laufen. Zwischen diesen Flächen sind Zähne g3 angeordnet, welche in die Zähne g4 der Schienen g2 eingreifen. Wenn man somit den Zylinder F dreht, so wird er gleichzeitig auf den Schienen entlang fortbewegt. Die Zähne auf den Rädern und den Schienen liegen vorteilhaft schief, so d%ß ein Minimum von toter Bewegung zwischen den Rädern und den Schienen gegeben ist, und daß eine positive Bewegung des Zylinders ermöglicht ist, ohne daß ein Gleiten oder Verschieben auf der- Schiene stattfindet; ein gegebener Punkt auf dem Zylinder muß somit mit demselben Punkt der Druckfläche in den verschiedenen aufeinanderfolgenden Arbeitsgängen des Zylinders zusammenfallen. Die schiefen Flächen der Räder tragen auch das Gewicht des Zylinders und verhindern die Abnutzung der Zähne auf den Rädern und der Schiene. Die Enden des Zylinderschlittens greifen unter die Schienen und sind mit Rollen g6 ausgestattet. Diese Rollen laufen auf nach unten gerichteten Schienen g6 auf der vorderen und hinteren Seite des Maschinengestelles, so daß der Zylinder nicht von der Führungsschiene abgehoben werden kann. Diese Rollen g5 sind in Lagern g7 gelagert (Fig. 1), welche derart verstellbar sind, daß ein toter Gang zwischen dem Zylinder und der Führungsschiene nicht eintreten kann.
Der Übertragungszylinder wird von einem elektrischen Motor H o. dgl. derart angetrieben, daß er sich auf den Schienen entlang fortbewegen muß (Fig. 3). Der Motor selbst ist auf dem einen Ende des Schlittens G angeordnet. Die Ankerwelle des Motors ist unter Vermittlung eines Getriebes h (Fig. 3) mit einem Rade h1 verbunden, welches auf der Achse des Über tragungszylinders befestigt ist.
An den beiden Längsseiten der Platte B sind Klammern J angeordnet (Fig. 2), welche die Druckplatte auf der Grundplatte befestigen, namentlich wenn eine dünne Platte verwendet wird. Jede der gezeichneten Klammern besteht aus einem unteren und einem oberen Stab, zwischen welchen das Ende der Platte ergriffen wird. Die untere Stange wird durch einen Bolzen * getragen (Fig. 9), welcher in Löchern i1 gleitet. Diese Löcher i1 sind an dem Ende des Tisches vorgesehen, während die Stange nach außen, entgegen dem Widerstände von Federn ϊ1 gepreßt wird, welche die Druckplatte spannen, wenn man die Welle is dreht. Diese Welle ist mit Exzentern ausgestattet, gegen welche sich verstellbare Flügelschrauben i5 der Stange anlegen (Fig. 9). Die Klammer kann so eingestellt werden, daß sie. parallel oder gering schief mit. Bezug auf den anliegen-
den Rand der Platte liegt, wie dies nötig wird, wenn man eine Druckplatte leicht und gleichmäßig auf der Unterlage befestigen will.
Die Platte C ist gleichfalls vorteilhaft an beiden Enden mit ähnlichen Klammern ausgestattet, welche zum Befestigen und Straffspannen einer dünnen Platte auf der Platte C dienen. Die Platte C ist ferner mit Saugvorrichtungen ausgestattet, welche die Papierbutter auf derselben festhalten, wenn die Maschine dazu benutzt wird, um direkt auf Papier zu drucken. Zu diesem Zwecke ist die Platte mit einer am Rande herumlaufenden Saugleitung oder Kammer iB ausgestattet (Fig. 10, 26 und 27), während die Ränder der Platte bei i7 abgeschrägt und mit Löchern versehen sind, welche mit der Saugleitung in Verbindung stehen. Ein Rohr is verbindet die Saugleitung i6 mit einer Saugpumpe. Die geflanschte obere Stange i9 der Klammern il (Fig. 27 und 28) dient als Anschlagstreifen für die Blätter. Die Blätter werden so auf die Druckplatten gelegt, daß der eine Rand derselben gegen den Führungsstreifen i9 liegt, während eine passende, nicht gezeichnete Kontrollvorrichtung vorgesehen ist, welche das Ansaugen bewirkt, so daß die Enden des Blattes gegen die perforierten Ränder der Platte gezogen werden und das Blatt weich und fest auf der Druckplatte liegt.
Die Druckfläche wird auf der Platte B durch einen einstellbaren Halter K verstellbar befestigt, so daß durch geeignete Verstellung die auf der Platte B angeordnete Druckform in die geeignete Stellung mit Bezug auf den Übertragungszylinder gebracht werden kann. Dieser Halter kann beliebiger Art sein, wenn er nur die notwendige Einstellbarkeit zuläßt. Bei der gezeichneten Ausführungsform besteht der Halter aus einer Grundplatte K1 (Fig. 20), welche auf der Platte B abnehmbar befestigt ist. Auf der Grundplatte K1 ist eine Platte K2 angeordnet, welche auf der Grundplatte verdreht werden kann. Ferner wird die Einstellvorrichtung noch durch eine Platte K3 vervollständigt, welche radial auf der drehbaren Platte K2 angeordnet ist. Eine kreisrunde Platte /£4 dient dazu, die eigentliche Druckform in passender Weise zu befestigen. Sie ist drehbar auf dem Schlitten K3 angeordnet. Die Grundplatte /v4 ist mit herabhängenden Bolzen k versehen, welche in Fig. 3 und 20 in punktierten Linien angegeben sind, und welche mit entsprechend angeordneten Löchern der Platte B oder mit anderen geeigneten Vorrichtungen zusammentreffen, so daß der Halter abnehmbar auf dem Drucktisch angeordnet ist. Die Platte K2 ist auf der Grundplatte durch einen zentral herabragenden Bolzen k1 drehbar auf der unteren Seite gelagert. Dieser Bolzen ist in einem zentralen Loch angeordnet, und die drehbare Platte K2 ist mit gegenüberliegenden Flanschen k2 versehen, zwischen welchen der Schlitten K3 auf der drehbaren Platte geführt wird. Die obere Platte K* ist drehbar auf dem Schlitten K3, beispielsweise unter Vermittlung eines herabragenden Ringflansches kz auf der oberen Platte gehalten, welche einen gleichförmig erhöhten Teil des Schlittens umschließt.
k4· (Fig. 19, 23 und 24) bedeutet eine Stellschraube zum Einstellen der drehbar gelagerten Platte K2. Diese Schraube &4 ist an dem einen Ende mit einem geriffelten Kopf versehen und am anderen Ende mit Schraubengewinde, welches mit den gezahnten Segmenten k6 und £7 an dem anderen Ende der drehbaren Platte K2 in Eingriff gebracht werden kann. Die Schraube ist durch einen Lagerklotz ^8 in einer Höhlung des Gleitklotzes £9 gelagert, so daß die Schraube in und außer Eingriff mit den gezahnten Segmenten gebracht werden kann. Der Gleitklotz k9 ist so angeordnet, daß er in einen gekrümmten Führungsschlitz k10 der Grundplatte K1 eingreift, der konzentrisch zu dem Mittelpunkt der drehbar gelagerten Platte K2 verläuft. Der Gleitklotz k9 kann in jede gewünschte Lage der Führungsnut k10 gebracht werden und in der gewünschten Stellung durch ■ Anziehen der Stellschraube k11 gehalten werden, die durch den Klotz getragen wird. Die Stellschraube geht durch ein Loch des Fingerstückes k12 hindurch, welches beweglich an dem Ende des Klotzes k9 durch eine Schraube kVi gehalten wird. Letztere geht durch einen Schlitz des Fingerstücks k12 hindurch. Das Fingerstück arbeitet mit der Stellschraube K1 zusammen, was den Zweck hat, die Stellschraube in der Stellung zu halten, in welcher sie mit den gezahnten Segmenten k1, ke entweder in oder außer Eingriff gehalten wird. Wenn es gewünscht wird, die drehbare Platte K12 einzustellen, wird sie auf der Grundplatte mit der Hand in angenähert die gewünschte Stellung eingestellt. Der Gleitklotz k9 wird dann in seine gekrümmte Führung A10 gebracht und die Stellschraube kl in Eingriff mit einem der gezahnten Segmente auf der drehbaren Platte; der Klotz wird mit Hilfe der Stellschraube k11 festgestellt. Dreht man dann die Stellschraube £4, so kann die drehbare Platte genau in die gewünschte Stellung gebracht werden. Das Schraubengewinde, welches mit dem gezahnten Segment in Eingriff ist, hält die drehbare Platte in der Stellung, in welcher sie eingestellt ist, fest. Die drehbare Platte ist mit Zeigern ku ausgestattet, welche auf einer Skala der gekrümmten Führung k10 spielen und die Einstellung der drehbaren Platte angeben.
Zum Einstellen des Schlittens K3 radial auf der drehbaren Platte K2 wird die letztere vorteil-
haft mit einer gezahnten Stange I versehen, welche in der Längsrichtung derselben verläuft. Der Schlitten ist mit, einer Stellschraube P-ausgestattet, welche in einem Lagerstück P drehbar in Lagern Is an der unteren Seite der Schraubenplatte gelagert ist. Hierdurch kann die Schraube in und außer Eingriff mit der gezahnten Stange I gebracht werden. Die Schraube I1 ist derart angeordnet, daß sie in
ίο Eingriff mit der Zahnstange I durch eine Stellschraube /4 gehalten wird. Wenn die Stellschraube aus der gezahnten Stange Z herausgeschraubt ist, kann der Schlitten K3 in jede beliebige Stellung auf der drehbaren Platte K2 gebracht werden. Wenn man dann die Schraube mit der gezahnten Stange in Eingriff bringt und die Schraube dreht, so kann der Schlitten in genauester Weise in die gewünschte Stellung gebracht werden. Diese Stellung wird durch einen passenden Zeiger I5 des Schlittens angegeben, der über einer Skala auf dem benachbarten Flansch der drehbaren Platte spielt. Die drehbare obere Platte Ki ist auf der Schlittenplatte in ähnlicher Weise durch eine Stellschraube le eingestellt, die mit Schraubengewinde versehen ist. Letzteres greift in die Zähne, die an dem Rande der oberen Platte angeordnet sind. Die Stellschraube I6 ist in einem Lager k1 gelagert, das in einer Ausnehmung des Schlittens Kz angeordnet ist. Diese Schraube kann in und außer Eingriff mit dem gezahnten Rand der' oberen Platte durch ein Fingerstück P gebracht werden. Die obere Platte K1 oder der Tisch kann ungefähr in die gewünschte Stellung von Hand gebracht werden, während die Feinstellung durch Benutzung der Stellschraube le, die in Eingriff mit dem gezahnten Rand der oberen Platte steht, bewirkt wird. Man dreht die Stellschraube, bis ein Zeiger P, der auf dem Tisch angeordnet ist, auf einer Skala des Tisches K3 die gewünschte Stellung angibt.
Dadurch, daß die Platte K2 auf der Grundplatte K1 drehbar angeordnet ist und der Schlitten K3 radial auf der drehbar gelagerten Platte verschiebbar ist, kann die Druckfläche auf der oberen Platte K4· in jede gewünschte Lage gebracht werden, und zwar sowohl in der Längsrichtung als auch in der Querrichtung der Platte, so daß der Druck auf den Übertragungszylinder in jede gewünschte Lage sowohl in der Längsrichtung als auch mit Bezug auf den Umfang des Ubertragungszylinders gebracht werden kann. Durch Einstellung der oberen Platte K1, drehbar auf dem Schlitten K3, kann auch die Druckfläche in jede gewünschte Winkelstellung gebracht werden.
Der Halter K bildet eine Vorrichtung, welche leicht von der Platte B abgenommen werden kann, sofern sie nicht benutzt wird, und gewünschtenfalls ebenso leicht wieder aufgebracht werden kann. Bei Arbeiten, in denen die Druck" form nicht in die verschiedenen Stellungen auf der Grundplatte gebracht zu werden braucht, j wird der Halter abgenommen, und die Druckj form wird direkt auf die Platte durch bekannte und geeignete Mittel gebracht. Wenn aber dünne, biegsame Druckformen verwendet werden, so können sie durch die bereits beschriebenen Klammern festgestellt und gespannt werden.
Ein weiterer Übertragungszylinder M ist ähnlich wie der Übertragungszylinder F angeordnet und rollt über die Platten B, C und überträgt einen Druck von der Druckform auf die Druckfläche. Der zweite Übertragungszylinder ist .· jedoch kürzer als der Hauptzylinder und, wie Fig. 11 bis 14 angibt, so angeordnet, daß er in der Querrichtung der Platten B, C in jede gewünschte Stellung gebracht werden kann. So Auch kann er mit Bezug auf seinen Umfang und winklig mit Bezug auf die Tragräder so verstellt werden, daß ein Druck auf den Zylinder auf jeden gewünschten Teil der den Druck aufnehmenden Fläche erzeugt werden kann. Die den Druck aufnehmende Gummihaut ist vorteilhaft auf dem Zylinder M durch eine Spannvorrichtung m gehalten, welche ähnlich derjenigen des Hauptzylinders F gestaltet ist. Der Übertragungszylinder M ist mit genuteten und gezahnten Trag- und Antriebsrädern N, N1 ausgestattet, welche auf der Tragschiene des Hauptübertragungszylinders laufen. Diese Räder sind mit Lagern η ausgestattet, die sich in Lagern in den Enden eines Schlittens n1 befinden. Dieser Schlitten ist ähnlich dem Schlitten für den Hauptübertragungszylinder, und der Zylinder M wird durch einen nicht gezeichneten Motor angetrieben, welcher vom Schlitten getragen wird und durch passende Zahnräder n2 und n3 mit den Rädern N gekuppelt ist. Die Räder N und N1 sind an ihrer inneren Seite mit Kreisscheiben oder Platten w4· ausgestattet, welche in der Drehrichtung mit Bezug auf die Räder N und iV1 verstellt werden können. Sie sind miteinander durch Führungsröhren n5 und Bolzen w6 verbunden. Die Führungsrohre M5 gehen durch den Übertragungszylinder hindurch, welcher so angeordnet ist, daß er durch die Führungsröhre quer zur Maschine in den verschiedenen Stellungen festgestellt werden kann. Die einstellbaren Scheiben w4 sind lösbar mit den Tragrädern N und N1 befestigt, so daß sie sich mit denselben drehen müssen. Die Befestigung geschieht beispielsweise durch unter dem Einfluß von Federn stehende Gleitdaumen n* auf den Rädern, welche mit Zähnen auf dem Umfang der einstellbaren Scheibe in Eingriff gebracht werden können. Diese Schrauben na sind mit konischen Köpfen versehen, die mit den konischen Flächen der Klinken zusammentreffen, so daß die
Klinken die Scheiben von den Drehrädern loslösen und es ermöglichen, daß der Zylinder frei eingestellt werden kann und mit Bezug auf die Drehräder verdreht werden kann. Die Nabe einer der verstellbaren Scheiben «4 geht durch die Nabe des Tragrades iV1 hindurch und ist auf seinem äußeren Ende mit einem Arm oder einem Handgriff w9 versehen, so daß er gedreht und hierbei der Zylinder M eingestellt werden
ίο kann. Die Stellung dieses Handgriffes mit Bezug auf eine Skala n10 auf dem Schlitten n1 gibt die Dreheinstellung des Zylinders M an. Wenn der Zylinder M in die gewünschte Stellung gedreht ist, so werden die Klinken ns so verschoben, daß sie den Zylinder mit den Tragrädern N und iV1 fest verkuppeln.
P stellt eine Schraube dar, die an ihren Enden
drehbar gelagert ist und gegen Längsverschie-
. bung in den Naben der verstellbaren Scheibe nl gehalten wird. Sie geht durch eine mit Muttergewinde versehene Muffe ft des Zylinders M hindurch. Diese Schraube kann mit Hilfe eines Handgriffes ft1, der auf dem einen Ende derselben angeordnet ist, benutzt werden, um den Zylinder quer auf den Führungsstangen in jede gewünschte Lage zu bringen. Diese Querverstellungen werden durch eine Scheibe angegeben, welche an dem Ende der Schraube befestigt und welche mit einem Zeiger versehen ist.
Letzterer spielt über einer Skala, die mit dem anliegenden Ende des Schlittens n1 versehen ist.
Bei der Verwendung der Maschine wird der Hauptübertragungszylinder F dann benutzt, wenn ein größeres Bild reproduziert und Arbeit geleistet werden soll, welche eine Längsverstellung des Zylinders nicht erfordert. Nachdem die Druckform und die Druckfläche in der passenden Weise eingestellt und auf den Platten B, C festgestellt sind, werden diese Platten unter Vermittlung der Schrauben D1 und D2, wie vorher beschrieben, eingestellt, so daß die Druckform und die Druckfläche in die richtige Stellung mit Bezug auf den Übertragungszylinder gebracht sind; dann wird der Treibmotor für den Zylinder in Gang gesetzt, so daß der Zylinder sich hierbei auf den Tragschienen über die Platten hinwegrollen muß. Dadurch, daß man den Handhebel E1 benutzt, wird die Platte B gehoben, wie vorher erklärt, so daß sie in die Stellung kommt, in welcher der Zylinder einen Abdruck von der Druckform abnehmen kann. Die Platte C wird nunmehr in einer ähnlichen Weise durch Benutzung des Handhebels E2 gehoben, so daß sie in eine solche Stellung kommt, daß auf der Druckfläche, die von dieser Platte getragen wird, der Übertragungszylinder ein Bild aufdrucken kann. Die Platten B, C werden dann mit Hilfe ihrer Hebel herabgelassen und der Treibmotor für den Übertragungszylinder umgesteuert, so daß der Zylinder in seine Anfangslage zurückgebracht werden kann.
Die in Fig. 25 bis 27 dargestellte Registervorrichtung dient dazu, die Druckform und Druckfläche in genau dieselbe Beziehung zu dem Übertragungszylinder zu bringen. Diese Vorrichtung besteht aus einem offenen rechteckigen Rahmen m, der mit einer Platte aus Glas oder sonstigem durchscheinenden Material ausgefüllt ist. Diese Glasplatte liegt dicht über der Druckform und der Druckfläche. Die Seitenteile des Rahmens m sind mit einer Nut ausgestattet, mit deren Hilfe sie auf den Schienen, auf denen auch der Übertragungszylinder läuft, laufen können, so daß die ganze Registervorrichtung von der Stellung über der Druckform nach der Druckplatte geschoben werden kann. Auf der vorderen Seite des Rahmens befindet sich ein Bolzen w2, der in Löcher des Hauptrahmens eingesetzt werden kann, so daß er die Registervorrichtung in entsprechender Stellung über den Platten B, C hält. Eines der Löcher ist aus Fig. 1 ersichtlich und mit mz bezeichnet. Die erwähnte Glasplatte ist mit Kreuzlinien m4 und mit einem Kreis m5 versehen, der die Schnittlinie der Kreuzlinien als Mittelpunkt hat. Die Ecken der Platten sind vorteilhaft weggeschnitten, so daß Öffnungen me entstehen. Auf diese Weise ist die Druckform und die Druckfläche auf ihren Grundplatten zu verstellen, und es können darauf befindliche Registermarken mit den Registerlinien auf der Glasplatte in die richtige Stellung gebracht werden. Bringt man somit zunächst die Registervorrichtung über die Druckform und versieht man diese Fläche mit den Registerlinien der Registerplatte entsprechenden Linien und bringt man dann die Registervorrichtung über die Druckfläche, worauf man dann auch diese Fläche so verschiebt, daß die entsprechenden Merklinien mit den Registerlinien in Übereinstimmung sind, so ist die Druckform und die Druckfläche leicht in Übereinstimmung mit Bezug aufeinander und mit Bezug auf den Übertragungszylinder zu bringen. Nachdem die Druckform und die Druckfläche in die richtige Lage gebracht sind, wird die Registervorrichtung von der Maschine abgenommen. Zu diesem Zwecke ist die ganze Registervorrichtung mit geeigneten Handgriffen m"1 ausgestattet, mit deren Hilfe sie leicht von den Schienen abgehoben werden kann.
Es sind noch Vorrichtungen angebracht, welche es ermöglichen, den Ubertragungszylinder mit seinen Tragrädern von den Schienen abzuheben, so daß der Zylinder in dieser Stellung gedreht werden kann, ohne daß eine horizontale Bewegung auf der Schiene eintritt. Dies wird notwendig, wenn der Ubertragungszylinder gereinigt werden soll, oder wenn auf demselben ein Druck auf einer ganz bestimmten
Stelle seines Umfanges erzeugt werden soll. Zu diesem Zwecke sind die Schienen g2 an dem Ende der Maschine jenseits der Platte B mit kurzen Schienenabschnitten R ausgestattet (Fig. 15 und 16), welche so gesenkt werden können, daß sie mit den Tragrädern des Übertragungszylinder außer Eingriff kommen, während der Zylinderschlitten mit seinen Rädern fest über den Schienenspalten steht, die auf diese Weise in der Schiene entstanden sind. Ähnliche bewegbare Schienenabschnitte R1 sind auch am anderen Ende der Schienenbahn vorgesehen, so daß auch an jener Stelle der Übertragungszylinder gedreht werden kann, während er selbst in horizontaler Richtung unbeweglich steht.
Die Schienenabschnitte R werden durch Schlitten r getragen, welche in Führungen r1 auf der Innenseite der Hauptgestelles verschiebbar gelagert sind. Die unteren Enden der Schlitten werden durch Federn r 2 gehalten, gegen welche feststehende Scheiben r3 einer Welle r4 anschlagen. Diese Welle f 4 ist in den Seitenwandungen des Maschinengestelles gelagert und an ihrem vorderen Ende mit einer zum Drehen derselben bestimmten Handkurbel r6 ausgestattet. Diese Welle besitzt ferner' noch feste Scheiben r6 (Fig. 17), welche unter den Enden des Zylinderschlittens g liegen und den Schlitten tragen können. Die Scheiben r3 und r 6 sind rand und mit einem flachen Abschnitt versehen, derart, daß der Abschnitt der Scheiben r 3 diametral dem Abschnitt der anderen Scheiben r 6 gegenüberliegt. Bei der in Fig. 15 dargestellten Stellung trägt der kreisrunde Rand der Scheiben rs die Schienenabschnitte R in dem Niveau der festliegenden Schienen, während die Abflachung * der Scheiben r6 sich in ihrer oberen Stellung befindet. Die Räder g1 ruhen dann auf dem beweglichen Abschnitt R und tragen den Übertragungszylinder. Dreht man aber die Welle r4 um eine halbe Umdrehung, so muß die Abflachung der Scheiben r6 mit dem Ende des Schlittens G zusammentreffen und den Zylinder tragen. Da sich aber dann die Abflachungen der Scheiben r3 oben befinden, so werden die beweglichen Schienenabschnitte R nach unten gehen und durch die Federn r2 außer Eingriff mit dem Zylinder gebracht werden. Der Schlitten g wird in dieser Lage festgehalten, und der Übertragungszylinder kann frei in demselben gedreht werden, wie dies zum Reinigen seiner Oberfläche oder zum Einstellen seiner Lage mit Bezug auf die Druckflächen notwendig ist. Die Räder des Ubertragungszylinders können somit nach Belieben mit der Tragschiene in und außer Eingriff gebracht werden, ohne daß der Übertragungszylinder gehoben wird; man braucht nur die Welle r4 um eine halbe Umdrehung zu drehen.
Der zweite Übertragungszylinder kann in ähnlicher Weise mit den Laufschienen außer Eingriff gebracht werden. Man bringt ihn nur in eine solche Stellung, in der die Räder N, N1 auf den beweglichen Schienenabschnitten R1 sich befinden, und senkt dann diese Schienenabschnitte durch das Drehen einer Welle r'1'.
S gibt eine Lichtkammer an (Fig. 28 bis 30), mit deren Hilfe die Druckaufnahmefläche beleuchtet werden kann, um photographische Drucke auf ihr hervorzubringen. Die Lichtkammer, welche aus einem Kasten oder einem Gehäuse besteht, ist mit elektrischen Lampen s oder sonstigen Lichtquellen ausgestattet. Sie besitzt eine durchscheinende untere Seite s1 zum Durchgang des Lichtes und ist drehbar so gelagert, daß sie leicht mit ihrem durchscheinenden Fenster nach unten gerichtet über die lichtempfindliche Fläche gebracht werden kann. Zu diesem Zwecke wird die Lichtkammer vorteilhaft durch einen Arms2 getragen, der bei s3 an den Hauptrahmen angelenkt ist. Auf diese Weise kann die Lichtkammer, wenn sie nicht gebraucht ist, umgeschlagen werden, wie in Fig. 30 in punktierten Linien angegeben ist. In den Seiten des Rahmens sind vier aus biegsamem Material bestehende Blenden s4 angeordnet, die auf unter Federkraft stehende Rollen s5 aufgewickelt sind, und die andererseits mit Schleifen s6 ausgestattet sind (Fig. 29). Diese Blenden gleiten über Führungsstangen s7, welche dieselben dicht gegen das Rahmenglas halten. Durch das Einstellen dieser Blenden kann ein Lichtdurchgang von jeder gewünschten Größe und an jedem gewünschten Punkte des Fensters erzeugt werden, so daß ein bestimmter Teil der Druckaufnahmefläche von bestimmter Größe exponiert werden kann. Auf diese Weise kann jeder gewünschte Teil einer lichtempfindlichen Platte dem Licht ausgesetzt werden, ohne daß man den anderen Teil der lichtempfindlichen Platte mit zu belichten braucht. Auf diese Weise kann aber auch jede gewünschte Anzahl von aufeinanderfolgenden Belichtungen in jeder gewünschten Lage auf der Aufdruckfläche erzeugt werden, so daß also eine belichtete Stelle nicht durch die Belichtung einer nachfolgenden Stelle schädlich beeinflußt wird. Die Maschine wird dabei natürlich in einem dunklen Zimmer aufzustellen sein. Diese Maschine hat keinerlei Beziehung zu denjenigen Methoden, bei welchen Druck erzeugt wird, · welcher photographische und andere Drucke hervorbringt, sobald sie dem Licht ausgesetzt werden, und es ist gleichgültig, ob die Drucke mit einer undurchlässigen Farbe oder mit einer lichtempfindlichen Druckaufnahmefläche oder mit einer lichtempfindlichen Farbe oder Substanz auf einer nicht lichtempfindlichen Fläche o. dgl. erzeugt wird, solange nur photographische Drucke dadurch erzeugt werden, daß die Druckflächen, dem Licht ausgesetzt werden.

Claims (11)

  1. Patent-An Sprüche:
    ι. Umdruckvorrichtung zum Übertragen von Zeichnungen auf Druckplatten, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Formenträger (B, C) nebeneinander in einer Ebene gelagert sind, in welcher der Übertragungszylinder rollt.
  2. 2. Umdruckvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Formenträger (B, C) unabhängig voneinander in senkrechter Richtung verstellbar sind, so daß jeder für sich mit Bezug auf den Übertragungszylinder in die Druckstellung gebracht werden kann.
  3. 3. Umdruckvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellvorrichtungen für die senkrechte Bewegung der Formenträger ausgerückt und die Formenträger unabhängig von dieser Einstellvorrichtung um einen bestimmten Betrag gesenkt und wieder in die eingestellte Lage gebracht werden können.
  4. 4. Umdruckvorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckform auf ihrem Träger (B) in der Laufrichtung des Ubertragungszylinders durch einen Halter verstellt werden kann, der einen beweglichen, die Druckform tragenden Teil trägt.
  5. 5. Umdruckvorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Übertragungszylinder in einem Schlitten gelagert ist und durch einen auf dem Schlitten gelagerten Motor auf einem Schienengleis zum Abrollen des Zylinders über den Formenträgern hinwegbewegt wird.
  6. 6. Umdruckvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten des Ubertragungszylinders mit Tragrädern versehen ist und der Übertragungszylinder in seinem Schlitten mit Bezug auf diese Tragräder verdreht und festgestellt werden kann, während gleichzeitig eine Verstellung in der Querrichtung des Schlittens möglich ist.
  7. 7. Umdruckvorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die die Druckform tragende Platte des Formenhalters mit einer Einstellvorrichtung ausgestattet ist, welche von der Platte losgekuppelt werden kann, so daß eine freie Bewegung der letzteren ermöglicht ist.
  8. 8. Umdruckvorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der auf Rädern über die Platten rollende Ubertragungszylinder mit Traggliedern verbunden werden kann, welche in der Drehrichtung mit Bezug auf die Räder verstellbar sind und damit nach dem Verstellen gekuppelt werden können, um eine achsiale Verstellung des Ubertragungszylinders mit Bezug auf die Räder zu ermöglichen.
  9. 9. Umdruckvorrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienen, auf welchen der Ubertragungszylinder läuft, mit beweglichen Schienenabschnitten versehen sind, welche nach unten so bewegt werden können, daß der Zylinder von der Laufbahn abgehoben ist.
  10. 10. Umdruckvorrichtung nach Anspruch 1 bis 9, gekennzeichnet durch eine auf den Laufschienen des Übertragungszylinders verschiebbare Registervorrichtung, welche von dem einen Träger (B) über den anderen (C) geschoben werden kann und mit einer durchscheinenden, mit Registerlinien versehenen Platte ausgestattet ist, so daß die Formenfläche mit der Druckfläche in Übereinstimmung gebracht werden kann.
  11. 11. Umdruckvorrichtung nach Anspruch ι bis 10, gekennzeichnet durch eine rechteckige Lichtkammer, welche nach Belieben auf die Druckaufnahmefläche gebracht wer- ^ den kann und eine Lichtquelle trägt, während ihre untere Seite durch auf Walzen in den vier Rändern der Kammer aufwickelbare Blendstreifen so abgeschlossen werden kann, daß das Licht an jedem bestimmten Punkt der Druckfläche zur Wirkung gebracht werden kann.
    Hierzu 4 Blatt Zeichnungen.
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