DE213848C - - Google Patents

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DE213848C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V21/00Supporting, suspending, or attaching arrangements for lighting devices; Hand grips
    • F21V21/14Adjustable mountings
    • F21V21/26Pivoted arms
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V29/00Protecting lighting devices from thermal damage; Cooling or heating arrangements specially adapted for lighting devices or systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fastening Of Light Sources Or Lamp Holders (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Patentschrift
KLASSE 21/. GRUPPE
JULIUS PINTSCH AKT.-GES. in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Dezember 1908 ab.
Bei Lampen für Fahrzeuge und Eisenbahnen ist es in vielen Fällen der Raumbeschränktheit wegen sehr notwendig, die Beleuchtungskörper in ganz anderer Weise auszubilden, wie dies sonst üblich ist. Man ist daher auch oft gezwungen, für solche Beleuchtungszwecke die Lampe in anderer Weise zu lagern, d. h. nicht senkrecht hängend oder nach oben aufrecht stehend sowie schräg anzuordnen, sondern
ίο vielmehr eine Lagerung in der horizontalen Richtung zu wählen. Es sind daher dafür schon besondere Lampen, sogenannte Röhrenlampen, zur Verwendung gekommen, z.B. bei den Leselampen für Eisenbahnwagen, wo Glasröhren von nur geringem Durchmesser nur mit einem einzigen Glühfaden durchspannt sind. Einer solchen horizontal liegenden Röhrenlampe angepaßt, werden dann auch die Beleuchtungskörper und die Schutzgläser ihre größte Längenausdehnung in der horizontalen Richtung haben, während sie in der vertikalen Richtung verhältnismäßig sehr klein gehalten sind im Gegensatz zu der sonst allgemein üblichen Anordnung, wobei die Schutzgläser in der vertikalen oder schrägen Richtung je nach der Lampenlage ihre größte Ausdehnung haben. In vielen Fällen ist es nun wünschenswert, die für elektrische Beleuchtung eingerichteten Beleuchtungskörper bei Versagen des elektrischen Lichtes sofort auch für andere Lichtzwecke (Notbeleuchtung) verwenden zu können und dabei womöglich auch die um die Glühbirne angebrachten Schutzgläser auch als Schutzgläser für die Notbeleuchtung (z. B.
Kerzen) benutzen zu können, zum Schutz gegen Zug und Feuersgefahr. Dies ist im
besonderen der Fall bei Innenbeleuchtung von Eisenbahnabteilen, Automobilen usw.
Bei solchen Lampen, welche, wie eingangs erwähnt, horizontal liegen, und bei. welchen die Schutzgläser in der vertikalen Richtung nur geringe Dimensionen einnehmen, läßt sich ohne weiteres eine Kerze oder eine frei brennende Flamme nicht einsetzen, da eine solche Flamme gegen die obere Glaswand brennen würde.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, bei solchen Lampen den Glaskörper dadurch auch für Notbeleuchtung verwenden zu können, daß man den Glaskörper aus der horizontalen in eine vertikale Lage schwenkt, so daß derselbe nunmehr als vertikaler Zylinder um die Flamme angeordnet werden kann.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung in zwei Vorderansichten dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 die Stellung der Lampe für den elektrischen Betrieb, d. h. unter normalen Verhältnissen, und Fig. 2 die Anwendung derselben als provisorischer Kerzenhalter.
Bei dieser Anordnung ist eine Röhrenlampe angeordnet; es kann aber auch selbstverständlich jede andere Lampenfassung und Lampe an Stelle dieser Röhrenlampe zur Anwendung gelangen. Nach der Zeichnung sind die Haiterstützen k, k1 in dem Lampengehäuse g untergebracht, welch letzteres mittels der Arme 5, b auf der Platte α aufgehängt ist. Die Platte, α ist mittels des Zapfens e drehbar mit der Unterlagsplatte d verbunden und wird durch eine Stellschraube c o. dgl., welche in entsprechende Vertiefungen bzw. Löcher der
Unterlagsplatte eingeschraubt werden kann, entweder in der wagerechten (Fig. i) oder der senkrechten (Fig. 2) Stellung festgehalten.
Das eine Ende des Lampengehäuses ist zu einem Deckel h ausgebildet, welcher durch ein . Scharnier mit dem Gehäuse verbunden und vermittels einer Schraube i festgeschlossen werden kann.
Versagt der elektrische Strom aus irgendeinem Grunde und soll die Lampe als Kerzenhalter dienen, so ist es nur nötig, die Schraube c zu lösen, die Platte α um einen Winkel von 90 ° zu drehen und in dieser Lage festzustellen, indem man die Stellschraube c in die Vertiefung c1 einschraubt. Die Klappe h wird dann geöffnet, die Lampe f herausgenommen und eine Kerze I in den Halter k eingesteckt und angezündet.
Die elektrischen Kontakte für die Lampe können so angeordnet werden, daß die Lampe auch in der senkrechten Lage (Fig. 2) mit . Strom gespeist werden kann.
Den unteren Boden der Lampe wird man zweckmäßig mit Öffnungen für die Luftzufuhr versehen.
Am Wesen der Erfindung wird dadurch nichts geändert, daß statt der Glasrohre mit zwei aufklappbaren Deckeln die Anordnung etwa derartig getroffen wird, daß man die Teilung in der Längsachse vornimmt und auf die Art etwa zwei muschelartige Gehäuse, die zusammengeklappt werden können, erhält, und die an beiden Enden öffnungen für die Luftzu- und -abfuhr erhalten.

Claims (2)

Patent-An Spruch E:
1. Elektrischer Beleuchtungskörper mit wagerecht angeordneter Glühlampe zur Beleuchtung von Eisenbahn- und anderen Wagen, dadurch gekennzeichnet, daß das Lampengehäuse bis in die senkrechte Lage der Glühlampe gedreht werden kann und in dieser feststellbar ist, so daß die Glühlampe in dieser Lage weiterbrennen oder herausgenommen und durch eine Kerze oder andere Lichtquelle ersetzt werden kann.
2. Beleuchtungskörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Lampengehäuse auf einer drehbar gelagerten Platte befestigt ist, welche in der wagerechten sowie in der senkrechten Lage festgestellt werden kann, wobei das Gehäuse aufklappbare Deckel besitzt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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