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Beschreibung zu der Patentanmeldung betreffend Flüssige Toner für
das elektrostatische Reproduktionsverfahren Die Erfindung betrifft flüssige Toner
für die Herstellung von Kopien oder Abzügen nach elektrographischen Reproduktionsverfahren,
in welchem weniger Bestandteile enthalten sind als dies üblich ist, bei Menrkompcnenten
Tonern, da die funktionellen zigenschaften einer Vielzahl von bisher angewandten
Feststoffen nun zu einem komplexen Molekül zusammen gefaßt werden. dadurch erhalt
rnan eine bessere Bildfixierung, Beständigkeit gegen Abblättern, besseren Kontrast,
klaren Hintergrund, bessere Lagerzeit und einen breiteren Farbbereich.
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Ein flüssiger Toner enthält amphipathische laioleküle, die aufgebaut
sind aus verschiedenen Teilen unterschiedlicher Funktionen,
wobei
eine davon eine chromophore Gruppe, entsprechend der gewünschten Farbe des Toners,
sein kann und zumindest eine Gruppe von einem flüssigen Trägersystem gelöst oder
solvatisiert und eine andere nicht gelöst oder nicht solvatisiert wird.
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Die bekannten Toner wie auch die erfindungsgemäßen können für die
verschiedensten Anwendungsgebiete angewandt werden, wo es um die selektive Abscheidung
auf einer Unterlage ankommt, So können die Toner z,B. für zum Aufbau eines sichtbaren
Bildes oder Musters auf einer Folie angewandt werden, z., zur Herstellung eines
Halb- bn-Bildes, eines Strichmusters oder einer photographischen Reproduktion eines
Zeichens, einer Ziffer, einer Zeichnung oder eines Buchstaben. Die weiteste, derzeitige
Anwendung von flüssigen Tonern und das Hauptanwendungsgebiet der erfindungsgemäßen
Toner liegt im Bereiche der elektrophotographischen Reproduktion als flüssiger Entwickler,
insbesondere für Bürovervielfältigungsmaschinen. Darüberhinaus k önnen die erfindungsgemäßen
Tonerflüssigkeiten auch in schnell druckenden oder reproduzierenden Apparaten für
verschiedene Druckverfahren, Rückvergrößerungen von Mikro filmen, Faksimilldruck
und Aufzeichnungsmaterialien von Geräten und dergleichen, Anwendung finden.
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Im allgemeinen lassen sich die bekannten, flüssigen Toner in zwei
Klassen einteilen, und zwar einerseits übliche, flüssige Toner und andererseits
flüssige Toner, die auf einem oerpulver beruhen.
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Die üblichen, flüssigen Toner bestehen aus einer Pigmentdispersion
in einem flüssigen Kohlenwasserstoffsystem, wobei sich das Dispersionsmittel durch
leichtes verdampfen auszeichnen soll, das heißt eine dünne Schicht soll relativ
schnell, d.h.
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in wenigen Sekunden, bei einer temperatur unterhalb des Verkohlunbspunktes
von Papier verdampfen, so daß ein sehr schnelles Trocknen
erreicht
wird. Darüberhinaus soll es nicht giftig sein und weder zu einer Beschädigung der
Haut noch zur Schäden infolge Einatmung führen. Schließlich soll es einen geringen
Geruch aufweisen, so daß dieses kittel auch in maschinen zur Anwendung gelangen
kann, die sich in einem mäßig gut gelüfteten Raum befinden Schließlich muß ein vollständiges
Einfärben garantiert werden, d.h. bei Anwendung zusammen mit einem filmbildenden
Mittel soll es aus der Schicht vollständig entweichen können und einen lösungsmittelfreien
Film zurücklassen. Schließlich soll die Verdampfung nicht über längere Zeit mehr
stattfinden, wenn die Reproduktion bereits als trocken erscheint. Darüberhinaus
soll das Dispersionsmittel eine ausreichende Fließfähigkeit besitzen, um die suspendierten
Feststoffteilchen aus dem Kopierpapier nach entsprechender Wanderung fixieren zu
können, dies gilt insbesondere, wenn eine elektrostatische Anziehung zwischen den
Feststoffteilchen und der Fläche stattfindet, so daß die Teilchen schnell angezogen
werden und zur Ableitung der elektrostatischen Ladung führen, wodurch eine sichtbare
Reproduktion durch Entwicklung mit Hilfe des Toners stattfindet. Das Dispersionsmittel
soll physikalisch und chemisch inert sein zu dem auf den Kopierpapieren angewandten
Bindemitteln, schließlich soll es nicht zu einem Abfließen der elektrostatischen
Ladung auf dem Kopierpapier führen, bevor das latente Bild aufgebaut und entwickelt
ist, um damit einen hohen Kontrast zu gewährleisten, und schließlich soll es billig
sein.
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Für diesen Zweck eignen sich flüssige Kohlenwasserstoffe aus Erdölprodukten.
Diese Produkte hatten vorzugsweise bestimmte physikalische bigens chaften entsprechend
den bevorzugten, flüssigen Systernen nach der Erfindung.
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Die kontinuierliche Phase der üblichen, flüssigen Toner enthält dispergiert
oder auch zum Teil gelöst Substanzen, die die erforcer3icnen, funktionellen Eigenschaften
für das in Aussicht
genommene Verfahren, insbesondere die elektrophotographische
Reproduktion, aufweisen. Diese Substanzen sind: a) Pigmente und b) ein Fixiermittel,
welches üblicherweise ein thermoplastisches Kunstharz ist, welches die Möglichkeit
aufweist, in der Wärme zu fließen; dies kann wünschenswert sein, um die Bindung
zwischen dem selektiv abgeschiedenen Material und dem Kopierpapier zu verbessern,
wenn das abgeschiedene Material auf der Unterlage aufgeschmolzen wird. Dadurch wird
eine bessere Verankerung der Substanz an dem Träger erreicht, c) ein Dispersionsmittel,
welches üblicherweise eine langkettige, organische Verbindung ist, wie ein synthetisches
Polymerisat, welches etwas öllöslich ist und einige polare Gruppen enthält, z.B.
"FOA 2'g, Schmieröl Nr. 564 oder Lecithin (siehe ältere Anmeldung USSN 767 031 vom
11. 9. 1968). Die Feststoffteilchen, z.B. das Pigment sollen gut dispergiert bleiben,
Ein Absetzen und Zusammenbacken soll verhindert werden. Schließlich soll d) noch
ein die Ladung beeinflussendes Mittel vorhanden sein. Dies ist üblicherweise eine
Metallverbindung einer Fettsäure oder Harzsäure. Das die Ladung beeinflussende Mittel
wird von den Pigmentteilchen adsorbiert und führt dadurch zur Bildung von Pigmenta,ggregaten
in der dispersen Phase. Die physikalische Erklärung für diese Erscheinung ist noch
nicht vollständig bekannt. Es wird jedoch angenommen, daß dies auf einer Oberflächenerscheinung
beruht. Die Dispersion dieser Aggregate wird durch das Dispersionsmittel stabilisiert,
möglicherweise durch einen e@tropischen Rückstoßmechanismus. Obige Ausführungen
sind eine extrem zusa.m.mengefaßte Beschreibung üblicher Toner, ohne daß auf Details
oder spezielle Ausführungsformen zur Herstellung handelsüblicher, flüssiger Toner
eingegangen werden konnte.
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Wie oben bereits erwähnt beruht die zweite Art von flüssigen Tonern
auf Tonerpulvern, wobei ein vorgemahlenes, trockenes Tonerpulver zur Anwendung gelangt,
wie fein gemahlene, elektroskopiscbcefärbte Substanzen, z.B. Gemische von @uß und
Polystyrol
als disperse Phase in einem flüssigen Kohlenwasserstoffsystem, wie oben erwähnt.
Die Tonerpulver dieser zweiten Art von flüssigen Tonern sind zu unterscheiden von
den Pigmenten, wie sie üblicherweise in flüssigen Tonern angewandt werden, und zwar
hinsichtlich der Größenordnung der Teilchen des bei der zweiten Tonerart angewandten
il'onerpulvers 3ei dem Tonerpulver handelt es sich um ein Material, dessen Korngröße
2 oder 3 Größenordnungen über der Korngröße der Pigmente in üblicherweise flüssigen
Tonern ist. Die kontinuierliche Phase der flüssigen Toner auf der Basis eines Tonerpulvers
enthält im allgemeinen eine die Ladung beeinflussende Substanz, die in der kontinuierlichen
Phase meist gelöst oder dispergiert ist. Die kontinuierliche Phase hat im allgemeinen
eine höhere Viskosität als die bei üblichen Tonern, so daß weitgehendst ein Absetzen
dieser großen Tonerteilchen verhindert wird. Diese zweite Art an flüssigen Toner
enthält normalerweise auch ein Fixiermittel.
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Beide oben abgehandclten, flüssigen Toner weisen wesentliche Nachteile
auf, die weitgehend auf folgenden Tatsachen beruhen: a) die Feststoffe des Toners
stellen verschiedene Verbindungen dar, wovon einige sich überlappende Funktionen
besitzen. Jede davon ist jedoch höchst wünschenswert oder sogar notwendig für unterschiedliche
Hauptfunktionen b) Ungleichmäßigkeit der Teilchengröße der ungelösten Feststoffe,
Ein Nachteil ist die Korngrößenverteilung der dispersen Phase. Bei üblichen Tonern
sind nicht alle Pigmentteilchen der dispersen Phase in den durch die Ladung beeinflussendEn
Substanz hervorgerufenen Aggregate umfaßt. Aus Gründen, die von den PhysiRochemitern
noch nicht ermittelt werden konnten, ist ein gewisser Teil des Pigments relativ
frei suspendiert von den anderen gelteilchen und Aggregaten. Diese nichyzu Aggregaten
vereinigten Teilchen haben eine sehr geringe Korngröße, möglicherweise im Bereich
von m/ur:i und werden manchmal als "Unterkorn" bezeichnet.
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Diese neigen dazu, in den bildfreien Bereichen sich abzusetzen und
führen zu einer geringen Gesamtfärbung, z.B, einer Graufärbung des Hintvrgrunds,
worin sich die flüssigen Toner von den festen Tonern unterscheiden. Es ist in der
einschlägigen Technik allgemein bekannte daß die Hintergrundverfärbung bei trockenen
Tonern sehr viel weniger merkbar ist als bei flüssigen Tonern. Darin liegt einer
der Hauptgründe , daß flüssige Toner sich noch nicht in sehr großem Umfang durchsetzen
konnten Mit Tonerpulvern auf der Basis von flüssigen Entwicklern mit ihren größeren
Korngrößen ist die Korngrößenverteilung der dispersen Phase einheitlicher, so daß
die Hintergrundbereiche im wesentlichen frei von abgelagerten Tonerteilchen sind.
Infolge der beträchtlichen Korngröße ist es jedoch nicht möglich, Massen herzustellen,
in denen es zu keinem Absetzen der Tonerteilchen während der Lagerzeit kommt, so
daß diese relativ kurz ist, wobei die abgesetzten Teilchen zu einem Zusammenbacken
neigen, wodurch wieder das Redispergieren nach einer längeren Lagerzeit erschwert
wird. Die große Teilchengröße führt nicht nur zu dem oben aufgezeigten Nachteil,
sondern auch zu einer schlechten Auflösung, so daß kleine Details nicht mehr herauskommen,
d.h. zu größeren Bereichen in der Kopie zusammenlaufen. Bisher war es noch nicht
möglich, eine monodisperse Korngrößenverteilung zu erreichen, d.h. eine im wesentlichen
identische Korngröße der dispersen Phase, welche größer ist als die der üblichen
Toner, wodurch das "Unterkorn" eliminiert wird diese Korngröße soll jedoch kleiner
sein als die von Tonerpulvern in flüssigen Entwicklern, so daß eine zufriedenstellende
Auflösung der Kopie und ein entsprechendes Absetzverhalten gewährleistet wird.
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Ein weiterer Nachteil der bekannten, flüssigen Toner liegt darin,wenn
sie in Apparaten angewandt werden, die kontinuierlich arbeiten. Ist das Gerät Stunden
und 'l'age lang in Betrieb, so wird der flüssige Ton er aufgebraucht und muß aufgefrischt
werden,
Oberflächlich betrachtet» erschent dies einfach. Es scheint,
daß man nichts anderes tun müßte, als zusätzliche Feststoffe und/oder kontinuierliche
Phase, entweder in Form von mehr flüssigem Toner, mehr Trägersystem oder einem Konzentrat
von flüssigem Toner zuzufügen. Aus verschiedenen Gründen werden jedoch die verschiedenen
Bestandteile eines flüssigen Tonersystems, insbesondere für elektrophotographische
Reproduktionsverfahren, unterschiedlich schnell verbraucht. Die Geschwindigkeiten
variieren z.B. in Abhängigkeit von der Beanspruchung, z.B. ob mehr oder weniger
Bildbereiche je Kopie vorliegen, oder ob mehr oder weniger Lösungsmittel mit der
Kopie ausgeschleppt wird. Letzteres hängt ab von dem Entwicklungsbehälter,der Walzenspannung,des
Badvolumens, des Überlaufs, der Umwälzgeschwindigkeit und der Papiergeschwindigkeit.
Darüberhinaus haben die verschiedenen Komponenten unterschiedliche Verdunstungsgeschwindigkeiten.
Die Temperatur bei der Entwicklungsstufe beeinflußt das System, die unterschiedlichen
Geschwindigkeiten, mit denen die einzelnen Komponenten von der Kopie aufgenommen
werden, die unterschiedlichen Potentiale der verschiedenen Teile des latenten, elektrostatischen
Bildes. Diese Ursachen sind sicher nicht vollständig aufgeführt mit allen ihren
Variablen, die zu einer unterschiedlichen Geschwindigkeit des Verbrauchs der einzelnen
Komponenten des Systems führen.
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Man kann also sagen, daß es physikalisch undurchführbar ist, ein
derartiges flüssiges Tonersystem so weit aufzufrischen, daß optimale Leistungsfähigkeit
für den Hauptteil der Betriebzeit gewährleistet ist. Je mehr Komponenten in dem
System vorliegen - wie oben aufgeführt, enthalten die bekannten, flüssigen Toner
eine Vielzahl von Komponenten -,um so schwieriger ist das Problem der bevorzugten
Erschöpfung und entsprechenden Auffrischung. Es ist in der Praxis nicht einfach,
die verschiedenen Komponenten mit verschiedenen jengen und Geschwindigkeiten, mit
welchen sie erschöpft werden, wieder aufzufüllen. Selbst inascninell
würde
dies eine wirtschaftliche Verschwendung sein. Bei un Kopiermaschinen ist dies vollständigXdurchführbar.
Bisher hat man in der Praxis die flüssigen Toner mit Konzentraten aufgefrischt,
die grob gesagt die Mengenanteile an Feststoffen der ursprünglichen, flüssigen Toner
en'th'alten;mit zunehmendem Auffrischen des Toners in der Vorrichtung sinkt jedoch
die Qualität des abgeschiedenen Materials, bis schließlich ein Punkt erreicht ist,
wo der flüssige Toner vollständig ersetzt werden muß. Bisher konnte dieses Problem
noch nicht gelöst werden, da die Anzahl der erforderlichen Feststoffe nicht verringert
werden konnte.
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Ein weiteres Problem, welches bei verschiedenen Arten von Apparaten
zur elektrostatischen Vervielfältigung auftritt, ist bei Anwendung von flüssigen
Tonern die langsame Fixierung.
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Dies gilt insbesondere bei Vorrichtungen, von denen eine extrem hohe
Geschwindigkeit für elektrostatisch entwickelte Kopien verlangt wird. Derzeit benötigt
man mehrere Minuten für die elektrostatische Entwicklung des Bildes, bis dieses
ausreichend trocken ist, wenn nicht eine getrennte Heizvorrichtung vorgesehen wira,
um die Kopie zu handhaben, z.B, durch Aufrollen, ohne daß es zu einem Verschmieren
der frisch entwickelten Kopie kommt. Um dies zu vermeiden, war man häufig ge-zwungen,
extrem leistungsfähige Heizvorrichtungen anzuwenden, die unnötigerw,eisQ das Gerat
verteuern und kompliziert machen. Dazu benötigt man viel Raum, eine Kühlvorrichtung
und beträchtliche Anschlußleistung für elektrischen Strom. All diese -Nachteile
verhindern die umlangreiche -Anvrendung von flüssigen Tonern.
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Die anfängliche Verschmierbarkeit eines elektrostatisch entwickelten
Bildes ist nicht zu verwechseln mit der Verschmierbarkeit des vollständig getrockneten
Bildes, z.B. der Kopien durch die Hand der damit arbeitenden Person, de ein solches
Blatt, z.B. aus Papier,mit einem derartigen Bild möglicherv/eise Stunden oder Tage
später erhält.
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Das gleiche Problem der Unmöglichkeit, die derzeitig flüssigen Toner
sehr schnell anfänglich zu fixieren, besteht insbesondere auch beim Ausdrucken von
Computern oder Rechenmaschinen, die eine sehr hohe Geschwindigkeit aufweisen. Ein
Computer kann bis zu Millionen Zeichen je Sekunde ausdrucken.
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Es gibt jedoch keinen flüssigen Toner, mit dem sich auch nur annähernd
eine Entwicklung mit der gleichen Geschwindigkeit durchführen durchführen läßt.
Die derzeit höchsten/Soplergeschwindigkeiten liegen bei etwa 2,3 bis 3,0 m/min (9g
bis 120 in./min)- entsprechend 9000 Blatt je h. Häufig werden hierfür andere Druckverfahren
benötigt, z.B. solche, die nicht nach der elektrostatischen Methode arbeiten, z,B.
Schlagdrucken (impact printing). Es wäre daher sehr wünschenswert, einen flüssigen
Toner für elektrostatische Druckverfahren zu haben, der eine sehr schnelle Fixierung
gestattet, d.h. eine Fixierung, welches ein Bild liefert, welches bei mechanischer
Handhabung etwa 20 sec nach Verlassen des Entwicklerbades bereits kaum mehr einem
Verschmieren zugänglich ist.
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Ein weiteres Problem bestand bisher bei Anwendung von flüssigen Tonern
beim elektrostatischen Drucken oder Kopieren, welches trotz verschiedenster Versuche
nicht behoben werden konnte, nämlich einen flüssigen Toner so zuzuführen, daß er
wie ein Strahl zur Einwirkung gelangt und elektrostatisch gerichtet ist. Die bisher
verfügbaren Toner weisen viele Nachteile auf, so daß sie,trotzdem diese neue Druckart
wirtschaftlich sehr vielversprechend ist, sich in der Praxis noch nicht durchsetzen
konnte.
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Die Erfindung betrifft nun einen verbesserten, flüssigen Toner, enthaltend
eine monodisperse Phase mit in etwa gleicher Teilchengröße, die zwischen dem sogenannten
Unterkorn üblicher Toner und den Pigmenten von Tonerpulvern liegt, d,h. eine Korngröße
über 25 m/um bis nicht mehr als 25 /um besitzt. Ein
weiteres Kennzeichen
des erfindungsgemäßen Toners ist die verringerte Anzahl der verschiedenen Feststoffe
in der dispersen Phase, so daß die Probleme der bevorzugten Erschöpfung einzelner
Substanzen aus dem Toner verringertSind, Darüberhinaus führt der erfindungsgemäße
Toner zu einer überragenden Fixierung der selektiv abgeschiedenen Feststoffe, so
daß es nur zu einem sehr geringen Verschmieren kommen kann0 Der erfindungsgemäße
Toner ist wesentlich beständiger hinsichtlich einer bevorzugten Erschöpfung einzelner
Teile der flüssigen Tonermasse während des Gebrauchs, z.B bei einem Vervielfältigungsapparat,
der kontinuierlich oder nur zeitweise arbeitet. Die selektive Abscheidung ist zumindest
ebenso gut wie bei den üblichen rl'onerni Es findet praktisch keine Hintergrundverfärbung
statt, da eine Abscheidung von Farbteilchen auf den bildfreien Bereichen verhindert
ist. Schließlich zeichnet sich der erfindungsgemäße Toner durch eine überragende
Stabilität gegenüber Absetzen aus, so daß dessen Lagerzeit sehr vergrößert werden
kann. Darüberhinaus ist auch die Betriebszeit des erfindungsgemäßen Toners gegenüber
den bekannten wesentlich verbessert. Man kann also eine wesentlich größere Fläche
selektiv beschichten, als dies mit den bekannten Tonern möglich war, mit anderen
Worten kann die Häufigkeit des Auffrischens wesentlich verringert und damit die
Wirtschaftlichkeit und Wirksamkeit des Toners verdessert werden. Bei dem erfindungsgemäßen
Toner kann ein beliebiges Lösungsmittelsystem, wie es für flüssige Toner und die
dafür konstruierten Apparate brauchbar ist, angewandt werden.
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Man kann also bei dem erfindungsgemäßen Toner jedes beliebige Lösungsmittelsystem
anwenden, welches die Entwicklung eines latenten, elektrostatischen Bildes gestattet
und darüberhinaus in der Lage ist, die selektive Abscheidung von Toner der gewünschten
Farbe und Farbtiefe zu ermöglichen. Der erfindungsgemäße, flüssige Toner ist schnell
trocknend und hinterläßt in kürzester Zeit ein Bild, welches, trotzdem es noch frisch
ist,
in der Repromaschine zu keinem Verschmieren neigt. Man kann
also ein aufkopiertes Bild in vergleichsweise kurzer Zeit, z.B. bis herunter zu
20 sec sicher handhaben, ohne befürchten zu müssen, daß das Bild beschädigt wird,
So kann man es z.B.
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aufrollen oder falten, Aufgrund des schnellen, anfänglichen Fixierens
kann der erfindungsgemäße Toner auch in elektrostatischen Reproduktionsmaschinen
angewandt werden, die mit außerordentlich hoher Geschwindigkeit arbeiten, wie die
Ausdrucker von Computern oder Reproduktionen von Kathodenstrahl-Schirmbildern oder
Faksimile, wie auch für Rückvergrößerungen von Mikrofilmen und Schriftbilder mit
Hilfe von durch Spiegel abgelenktLichtstrahlen.
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Der erfindungsgemäße, flüssige Toner läßt sich auch sehr einfach
überall dort anwenden, wo ein Strahl aus Tinte oder Druckfarbe die Aufzeichnung
bewirkt, d.h. man kann einen flüssigen Toner in Form eines Tröpfchenstrahls leicht
anwenden zur Bilddarstellung mit'Hilfe elektrostatischer Ablenkung.
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In besonderer Weise eignet sich der erfindungsgemäße, flüssige Toner
für Bürokopierverfahren, insbesondere in Verbindung mit schnell arbeitender, elektrostatischer
Entwicklung, auch läßt er sich wirksam anwenden in allen langsamer arbeitenden,
elektrostatischen Entwicklungsgeräten.
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Der erfindungsgemäße Toner läßt sich in hervorragender Weise für
alle Arten von Substraten oder Unterlagen anwenden sowie auf alle Arten von aufgezeichneten,
latenten, elektrostatischen Bildern. Seine Wirksamkeit ist hervorragend bei allen
Unterlagen oder Aufzeichnungsmaterialien einschließlich den beliebigen, elektrophotographischen
Aufzeichnungsmaterialien.
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Beispiele für übliche Produkte dieser Art sind solche mit einer Kunststoffschicht,
die als disperse Phase Zinkoxid enthält,oder organische, photoleitende Substrate,Harzschichten
enthaltend Titandioxid odegSchicllten bestehend aus einem dielektrischen Terephthalat,
welche ein latentes, elektrostatisches Bild tragen, das aufgebaut worden ist durch
eine Kathodenstrahlröhre. Bei den Substraten oder Unterlagen, die mit dem erfindungsgemäßen
Toner behandelt werden können, kann es sich um solche handeln, die entweder aktinisch
sensibilisiert oder nicht-aktinisch sensibilisiert sind, d.h, die aufgeladene Schicht
läßt sich durch Belichtung entladen oder sie ist in dieser Richtung nicht empfindlich.
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Der erfindungsgemäße, flüssige Toner besteht im wesentlichen aus
einem Lösungsmittelsystem, einem eine Farbe hervorrufenden Mittel und einer komplexen
Substanz, die im Molekül mehrere Gruppierungen aufweist, von denen zumindest eine
von dem Lösungsmittelsystem solvatisiertund zumindest eine davon nicht solvatisiert
wird. Die farbliefernde Substanz ist gegebenenfalls eine der Gruppierungen des Moleküls
in der Art eines C-hromophoren. Zumindest eine dieser Gruppierungen ist eine harzartige
und dient als Fixierstelle. Die nicht solvatisierende Gruppierung stellt feste Körper
im Lösungssystem, das die kontinuierliche Phase der Dispersion bildet, dar und gestattet
die Einstellung der gewünschten Korngröße und die elektrophoretische Abscheidung
im Rahmen des Bildaufbaues innerhalb eines Substrats, d.h. ermöglicht die elektrostatische
Anziehung, die zwischen einem Teilchen und einem latenten, elektrostatischen Bild
auf dem Kopierpapier herrscht. Die solvatisierte Gruppierung bewirkt, daß diese
ganze Substanz in Suspension verbleibt., und verhindert damit ein Absetzen, mit
anderen orten wirkt diese als Dispersionsmittel. Diese komplexe Substanz weist also
mehrere Funktionen auf, die bei den bekannten rl'Qnern nur durch verschiedene Feststoffe
nebeneinander hervorgerufen werden konnten. Die Gruppierung, die der Substanz den
harzartigen
Charakter verleiht, kann entweder die solvatisierte
und/oder nicht solvatisierte Gruppierung sein. Bei dieser komplexen Substanz handelt
es sich also um ein sozusagen"maßgeschneidertes Molekül", also eine auf synthetischem
Wege hergestellte Substanz aus einzelnen Teilen, die verschiedene Funktionen besitzen,
für die man bisher die Anwesenheit mehrerer Feststoffe benötigte. Dadurch, daß die
komplexe Substanz die Eigenschaften mehrerer Komponenten der bekannten Toner in
sich vereinigt, ist die Badauffrischung sowie die Gleichmäßigkeit und Größe der
Pigmentfeinheit und alle damit zusammenhängenden Probleme wesentlich vereinfacht.
Eine weitere sehr wünschenswerte Komponente des flüssigen Toners ist die die Ladung
beeinflussende Substanz.
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Eine wesentliche Komponente der erfindungsgemäßen, flüssigen Toner
ist das Lösungsmittelsystem. Dabei soll nicht zumikusdruck gebracht werden, daß
das Lösungsmittelsystem wichtiger als die komplexe Substanz ist, sondern daß die
Art des Lösungsmittelsystems die spezielle Art des komplexen Moleküls beeinflußt.
Ist einmal das Lösungsmittelsystem ausgewählt, so sind damit schon bestimmte Parameter
der Feststoffe für den flüssigen Toner zur Entwicklung, insbesondere die komplexe
Substanz festgelegt. Im allgemeinen kann man jedes beliebige Lösungsmittelsystem
anwenden, welches in der vorgesehenen Maschine brauchbar ist und die die Anwendung
der erfindungsgemäßen Toner gestatten. So kann man nicht-polare Lösungsmittelsysteme
anwenden, wie sie allgemein üblich sind für die meisten bildgerechten Abscheidungen,
insbesondere auf dem Gebiete der elektrophotographischen Toner, jedoch ist der erfindungsgemäße
Toner nicht beschränkt auf nicht-polare Lösungsmittelsysteme, sondern man kann auch
ein polares Lösungsmittelsystem anwenden, wo dies gegeben erscheint, Legen des außerordentlich
breiten Anwendungsgebietes von flüssigen Tonern in Verfahren und Vorrichtungen,
bei denqnicht-polare Lösungsmittel angewandt werden, wird im folgenden die erfindung
an den Beispielen und der Zusammensetzung
der Feststoffe in Verbindung
mit einer nicht-polaren, kontinuierlichen Phase, nämlich dem Lösungsmittelsystem
erläutert0 Derartige nicht-polare Lösungsmittelsysteme umfassen organische, nicht-polare
Flüssigkeiten oben erwähnter Eigenschaften, wie sie insbesondere oben unter den
Absätzen a bis h erwähnt sind. Ein ausgezeichnetes und vielfach angewandtes Lösungsmittel
auch auf dem Gebiet der flüssigen, elektrcstatisc'iien Toner ist eine Erdölfraktion.
Eine solche hat als Lösungsmittelsystem außer den oben erwähnten, allgemeinen, physikalischen
Eigenschaften noch eine Verdampfungsgeschwindigkeit, die zumindest der von Kerosin
entspricht, jedoch geringer ist als <ile von Hexan Das Verdampfen der Flüssigkeit
aus dem Film wird bei einer Temperatur etwas unter dem Verkohlungspunkt von Papier
schnell sein, z.B. 2 sec betragen. Es wird daher zweckmäßig sein, die Temperatur
des Films von flüssigem Toner so weit zu erhöhen, daß die Verdunstung des Lösungsmittels
nach bildgerechter Abscheidung durch elektrostatische Anziehung auf dem latenten,
geladenen Bild möglichst rasch erfolgt. Eine solche Erdölfraktion hat eine geringe
KB-Zahl (Kauributanol), nämlich unter 35, vorzugsweise zwischen 26 und 35. Aufgrund
dieser tiefen KB-Zahl ist die Wahrscheinlichkeit, daß die Erdölfraktion das Bindemittel
der Schicht angreift, gering, nämlich des Bindemittels für das Zinkoxid bei Schichten
für elektrophotographische Reproduktion oder die eine Deckschicht oder eine Leimung,
z.B.
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auf Papier beeinflussen könnte. Die Erdölfraktion soll im wesentlichen
frei von Aromaten sein. Diese Bezeichnung wird hier in dem Sinn gebraucht, daß der
Anteil an Aromaten in dem organischen irägersystem nicht mehr als 2 Gew.-,Ó ausmacht.
Die Aromaten neigen sehr zum Angriff auf das Bindemittel der Schich-t, nämlich das
Einbettungsmaterial für Zinkoxid, jedoch ist bei Konzentrationen unter 2 ,; diese
Tendenz vernachlässigbar oder unmerklich. Diese Erdölfraktion besitzt einen hohen
elektrischen Widerstand, z.B. in der Größenordnung von zumindest 109# . cmJ eine
Dielektrizitätskonstante von weniger als 3,5, so daß diese
nicht
zu einer Ableitung des elektrostatischen Ladungsbildes im Falle eines elektrostatischen
Reproduktionsverfahrens neigt.
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Der Flammpunkt nach Tagliabue in geschlossenem Tiegel liegt bei mindestens
380C, vorzugsweise zwischen 49 und 660C (120 bis 1520F). Aufgrund dieser Eigenschaften
ist die Handhabung der Fraktion als nicht feuergefährlich zu bezeichnen. Das paraffinische
Lösungsmittel ist auch nicht-toxisch. Es besitzt keinen schlechten Geruch oder ist
vorzugsweise geruchlos, so daß es klassifiziert werden kann als "mit schwachen Geruch",
in Übereinstimmung mit der geringen Dielektrizitätskonstante und dem hohen Widerstand
ist diese Flüssigkeit nicht polar.
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Sie hat eine geringe Viskosität und gestattet daher eine schnelle
Wanderung der Feststoffteilchen und Gruppen, die in großer Zahl von dem elektrostatischen
Ladungsbild angezogen werden. Die Viskosität liegt zwischen 0,5 und 2,5 cP bei Raumtemperatur.
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Darüberhinaus ist diese Erdölfraktion auch billig.
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Derartige Erdölfraktionen als nicht-polare, organische Flüssigkeiten
mit bestimmten physikalischen Eigenschaften sind im Handel erhältlich (hell Sol
7111,Isopar H, Isopar K, Isopar L, Amsco O.iS, Amsco 46o Solvent, Amsco Odorless
Insecticide Base") sowie geruchlose Kerosine. Alle diese Produkte sind schwachriechende,
paraffinische Lösungsmittel. Die Dielektrizitätskonstante des Handelsproduktes "Shell
Sol 71" beträgt bei Kaumtemperatur 2,06. flir die anderen Lösungsmittel liegt sie
in der gleichen Größenordnung. Die anderen physikalischen Bigenschaften der oben
erwähnten Lösungsmittel sind in folgender Tabelle zusammengefaßt. In der Siedeanalyse
ist der Siedebginn nach ASTi.i D-1078 ermittelt.
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Siede- Flamm- K.B. Anilin- Speze -beginn -ende punkt Zahl punkt Gew.
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°C(°F) (°F)°C (°F)°C (°F)°C 15°C Shell Sol @@@@@@@@ @@@@@@@@ @@@@@@@@
@@ @ @@@@@@@ @ @@@@ 71 Isopar H 177(350) (371)187 (123)5G5 26,9 (183)84 0,7571 Isopar
K 176(349) (383)195 (126)52 26)5 (185)85 0,7587 Isopar L 188(372) (406)206 (144)63
-- (187)86 0,7674 Amsco OldS 178(352) (386)147 (125)51,5 27,0 (184,5) 0,7608 84,8
Amsco 460 190(375) (456)180 (150)655 34,5 (146,5) 0,8108 Solvent 64 Amsco Odorless
Insecticide Base 190(375) (482)193 (152)665 26,5 (175,0) 0,7711 80 Der wesentliche
Punkt der Erfindung liegt nun in der Anwendung einer komplexenSubstanzinnerhalb
des Lösungsmittelsystems, welche durch die oben erwähnten Gruppierung aufgebaut
ist. Der flüssige Toner kann eigentlich als Latex Toner" angesprochen werden, d.h.
er schaut aus wie Kautschukmilch und besteht aus einer kontinuierlichen Phase, in
der sich gegebenenfalls Zusätze, die für die bildgerechte Abscheidung benötigt werden,
befinden, sowie eine disperse Phase, die ein amphipathisches Polymerisat ist. Unter
dem Begriff Latex ist hier eine kolloidale Dispersion eines Polymerisats in einer
beliebigen Flüssigkeit zu verstehen, wie sie beispielsweise erhalten wird durch
Emulsions- oder Suspensionspolymerisation. Eine amphipathische Substanz ist ein
solcher Stoff, der eine Affinität gegenüber zwei verschiedenen ivIaterialien zeigt,
z.B. für Ölund wasser oder zwei verschiedene Phasen, so daß die eine Gruppierung
des amphipathischen Polymers, welches die komplexe Substanz darstellt, solvatisiert
wird durch die Phase gegenüber welcher sie Affinität besitzt
und
die in vorliegendem Fall das Lösungsmittelsystem ist. Eine andere Gruppierung wird
durch die gleiche Phase nicht solvatisiert, d.h. sie ist in dieser Phase unlösliche
Dieses Phänomen tritt ein, wenn ein aEpathisches Polymer sich in einem Lösungsmittelsystem
befindet, wobei zumindest eine Gruppierung des Polymers von diesen solvatisiert
und zumindest eine Gruppierung von diesen nicht-solvatisiert ist. Das amphipathische
Polymer vereinigt in einem komplexen Molekül ein Fixiermittel, welches eine oder
mehrere Gruppierungen darstellt; ein Dispersionsmittel, welches eine oder mehrere
Gruppierungen darstellt,und gegebenenfalls einen Chromophor, der eine oder mehrere
Gruppierungen umfaßt. Diese komplexe Substanz, d.h. das amphipathische Polymer bewirkt
durch die Tatsache, daß es ein Molekül und nicht eine Mischung von Pigmentteilchen
mit anderen Komponenten ist, einen sehr engen Bereich der Korngrößenverteilung der
nicht-solvatisierten Teilchen, die schließlich auf den Träger, also auf dem Kopierpapier
abgeschieden werden als elektrostatische Entwicklung und führt damit zu einer bildgemäßen
Abscheidung. Die Korngrößenverteilung der nicht-solvatisierten Teilchen in dem erfindungsgemäßen,
flüssigen Toner geht vorzugsweise über zwei Größenordnungen, insbesondere über eine
Größenordnung. Diese Bereiche sind solche, die man als 1monodispers11 bezeichnen
kann.
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oder Dispersion Der flüssige Toner,der als Emulsion bezeichnet werden
kann, wird beispielsweise wie folgt hergestellt. Zuerst wird ein Lösungsmittelsystem
ausgewählt, z.B ein nicht-polares Lösungsmittel, wie eine Erdölfraktion, wie oben
definiert, jedoch kann man auch andere Lösungsmittel, z.B. polare wie Wasser anwenden.
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Es muß darauf hingewiesen werden, daß eine bildgerechte Abscheidung
unter Ausnutzung elektrostatischer Phänomene, wie z.B Slektrophorese, nicht nowendigerweise
die anwendung eines nicht-polaren Lösungsmittelsystems erforderlich macht. Derartige
elektrostatische Verfahren unter {erwendung von Wasser
als Trägersystem
zur elektrostatischen Reproduktion sind bereits bekannt (USA-Patentschrift 3 425
829).. Weitere brauchbare Lösungsmittel umfassen die Alkohole, z.B, mit 1 bis 6
Kohlenstoffatomen wie Äthylenglykol, Äther, wie Äthylisobutyläther, Methylisobutyläther,
die (C1-C4)-Alkylmonoäther von Äthylenglykol, weiters Dioxan, Ketone einschließlich
Aceton, Methyläthylketon, Methylisopropylketon und Äthylisobutylketone; schließlich
Ester einschließlich Äthylacetat, Amylacetat, Butylpropionat sowie die Acetate der
Mono-(C1-C4)-alkyläther von Äthylenglykol. Darüberhinaus sind auch brauchbar Halogenkohlenwasserstoffe
wie Chloroform, Äthylendichlorid, Monochlorbenzol und verschiedene chlorierte Kohlenwasserstoffe.
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Nach Auswahl des Lösungsmittelsystems wird ein polymeres Molekülgerüst
ausgewählt, welches von dem gewählten Lösungsmittelsystem solvatisiert werden kann,
daher welches bis zur Löslichkeitsgrenze vollständig löslich ist. Anschließend wird
eine Propfpolymeri-sation, Blockpolymerisation oder Mischpolymerisation in der Weise
ausgeführt, daß nicht-solvatisierende Polymerketten, also polymere Ketten, die durch
das gewählte Lösungsmittel nicht solvatisiert werden, in dem Lösungsmittelsystem
erzeugt werden und chemisch gebunden werden an das solvatisierbare, polymere Gerüste
Für die Erfindung ist der Mechanismus, nachdem die Ketten erzeugt Und chemisch angehängt
werden, nicht kritisch. So kann man zuerst. die Ketten bilden und diese dann auf
das Gerüstpolymer aufpropfen oder aber es wird ein aufpropfbares j'-.'lonomer zuerst
mit detn Gerüstpolymer umgesetzt, woraufhin erst dieses monomer polymerisiert wird
mit weiteren, propfbaren Monomeren in Gegenwart des Lösungsmittelsysteme Die nicht-solvatisierende
Gruppierung, das ist der Teil oder die Ketten, die von einem Monomer stammen, welches
üblicherweise und vorzugsweise durch das Lösungsmittelsystem
solvatisiert
werden können zur Erleichterung der Durchführung der Reaktion und zur Verringerung
der für die Reaktion erforderlichen Zeit und auch zur Vermeidung der Notwendigkeit
für Lösungsvermittler oder ein mehrteiliges Lösungsmittelsystem.
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Mit Fortschreiten der Reaktion zur Bildung der Ketten werden die neugebildeten
Ketten zunehmend nicht solvatisiert und werden eventuell ein nicht-solvatisierter
Teil des Lloleküls, der eine disperse Phase darstellt, und zwar trotz der Tatsache,
daß das Gerüstpolymer noch immer in dem Lösungsmittelsystem solvatisiert ist. Es
ist interessant zu beobachten, daß die Reaktion, wie sie anfänglich stattfindet,
eine Transformation der klaren Lösung des gelösten Gerüstpolymers und des gelösten
ldionomeren zuerst über eine leicht trübe Stufe führt und dann immer trüber wird
mit fortschreitender Reaktionszeit, bis schließlich die Dispersion gebildet ist.
-
Es ist jedoch auch möglich, ein umgekehrtes Verfahren anzuwenden,
bei dem ein nicht-solvatisiertes Gerüstpolymer teilvreise solvatisiert wird durch
eine Propf- oder Blockpolymerisation, Wie bereits erwähnt, liegt die größte ßedeutung
für flüssige Toner in der elektrophotographischen Reproduktion, also bei den sogenannten
"flüssigen" Xerokopieverfahren und Maschinen. Das bei diesen flüssigen Tonern üblicherweise
angewandle Lösungsmittel ist eine Erdölfraktion, wie oben gekennzeichnet und soll
zur Erläuterung der Erfindung im Rahmen der verschiedenen Verfahrensstufen zur Bildung
der komplexen Substanz als Beispiel für ein spezielles Lösungsmittel herangezogen
werden.
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Angenommen, daß das Lösungsmittel eine Erdölfraktion ist, wird ein
Gerüstpolymerisat ausgewählt, welches durch diese Erdölfraktion gelöst oder solvatisiert
werden kann. Die weitgehend angewandte Erdölfraktion ist ein geruchloses Testbenzin.
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Es gibt die verschiedensten Kunststoffe, die von dem Testbenzin gelöst
werden können, z.B. Naturprodukte, wie Kautschukkrepp, raffiniertes, oxidiertes
Leinöl, angebauter Kautschuk sowie auch synthetische Polymere, Alkydharze, Polyisobutylen,
Polybutadien, Polyisopren, Polyisobornylmethacrylat, Acrylsäurepolymere, langkettiger
Ester von Acryl- oder Methacrylsäure wie die Stearyl-, Lauryl-, Isodecyl-, Octyl-,
2-Äthylhexyl-oder Hexylester, Butylester der Acryl-oder ethacrylsäuren, Polyvinylester,
langkettiger Säuren wie die von Vinylstearat, Vinyllaurat, Vinylpalmitat und Vinylmyristat,
Polyvinylalkyläther wie Poly(vinyläthyläther), Poly(vinylisopropyläther), Poly (vinylisobutyläther)
und Poly(vinyl-n-butyläther). Obige Beispiele zeigen Polymerisate ähnlicher Struktur,
so daß sie von diesem Lösungsmittel solvatisiert werden können, d.h. die Polymeren
und das Lösungsmittel haben einen ähnlichen Grad der Polarität. Solange diese ähnliche
Polarität aufrechterhalten wird, kann man folgende, weitere Substanzen anwenden,
wie auch Block- und Blockmischpolymere sowie Terpolymere, Tetrapolymere und mehrfache
Monomer-Polymersysteme ganz allgemein gesprochen als Gerüstpolymerisate, Copolymere,
wie Lauryl-methacrylat/ butyl-acrylat, t-Octyl-methycrylat butylme-thacrylat, Laurylmethacrylat/glycidyl-methacrylat,
2-Äthyl-hexyl-acrylat acrylsäure, Isodecyl-methacrylat /diäthylaminoäthyl-methacrylat
und Vinyl- toluol /b utadien; Terpo lymere, wie Lauryl-methacrylat/ isodecyl-methacrylat/methyl-methacrylat,
Stearyl-methacrylat/ cyclohexyl-acrylat/methacrylsäure, Octyl-acrylat/crotonsäure/
dodecyl-methacrylat, Glycidyl-methacrylat/stearyl-methacrylat/ lauryl-methacrylat,
Lauryl-methacrylat/octyl-methacrylat/ glycidyl-methacrylat und Isodedyl-methacrylat/stearyl-methacrylat/
acrylsäure; Tetrapolymere, wie N-Vinylpyrrolidon/butyl-acrylat/ lauryl-methacrylat/stearyl-methacrylat
und Acrylsäure/stearylacrylat/methyl-methacrylat/isode cyl-acrylat, können auch
angewandt
werden, darüberhinaus auch Block- und Propfmischpolymere
oder Terpolymere sowie Polymerisate aus mehreren Monomeren als Mischpolymerisat.
-
Gegebenenfalls kann man die polymere Gerüststruktur mit oder ohne
zusätzlichen Ketten in einem anderen Lösungsmittel herstellen, als sie dann letzten
Endes zur Anwendung gelangt, nämlich dem Lösungsmittelsystem des flüssigen Toners.
Dieses erste Lösungsmittel kann man entweder extrahieren oder es stellt einen Teil
eines Lösungsmittelgemisches für den flüssigen Toner dar, Viele Monomere, die zum
Aufbau der polymeren Gerüstsubstanz wünschenswert erscheinen, werden nicht ausreichend
solvatisiert oder gelöst durch geruchloses Testbenzin oder andere Lösungsmittel,
die im flüssigen Toner zur Anwendung gelangen, um die Polymerisation der angestrebten
Weise in diesem Lösungsmittel durchzuführen. Eine Mischpolymerisation mit derartig
ungenügend solvatisierten litonomeren kann man in einem Lösungsmittel mit einer
höheren KB-Zahl zusammen mit anderen Monomeren vornehmen, die durch das geruchlose
Testbenzin ausreichend solvatisiert werden, solange das erhaltene Mischpolymer genug
Anteile des zweiten Monomeren aufweist, so daß es sich in dem Testbenzin löst oder
davon solvatisiert wird. Eine Mischpolymerisation derart kann man z.B. in Benzol
durchführen. Das erhaltene Mischpolymer wird durch Zugabe von Methanol ausgefällt,
das Lösungsmittel entfernt und in Testbenzin der Kunststoff gelöst, der nun als
Gerüstpolymer für die folgende Propf- oder Blockpolymerisation bzw. Mischpolymerisation
dienen kann.
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Das oben erwähnte Polymerisat, welches sich als Gerüstpolymer anwenden
läßt t für elektrophotographische Tonersysteme auf der Basic von Testbenzin, welches
oft auch als "Vorprodukt" bezeichnet wird, sind nicht-beschränkt auf Additionspolymere,
sondern cs können auch Kondensate als Gerüstsubs-tanz oder Vorprodukte dienen, voraus%setzt,
daß sie bei dem gewählten Lösungsmittelsystem
ausreichend solvatlsiert
oder gelöst sind, z.B0 die durch Selbstkondensation erhaltenen Polymeren der 12-Hydroxystearinsäure,
Wie erwähnt, ist der. erfindungemäße Toner nicht beschränkt auf ein bestimmtes Lösungsmittel,
darüberhinaus besteht auch keine Begrenzung hinsichtlich der Monomeren, die zur
Herstellung des Polymerisats dienen. Als Beispiele für Gerüstpolymere, die zusammen
mit Testbenzin erfindungsgemäß angewandt werden können, mögen folgende Gruppen von
Substanze dienen: a) Homopolymere von 04-C22-Ester der Acryl- oder Methacrylsäure,
wie Polyhexylmethacrylat und -acrylat, Polyisodecylmethacrylat oder -acrylat, Polylaurylmethacrylat
oder -acrylat, Polytetradecylmethacrylat oder -acrylat, Polystearylmethacrylat oder
-acrylat, jeweils mit Molekulargewichten in Bereichen zwischen etwa 103 bis 106,
vorzugsweise jedoch nicht weniger als 104.
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b) Mischpolymere aus den obigen Monomeren, die zur Herstellung der
Homopolymeren dienten, sowie mit niederen Alkylestern der Acryl- oder ethacrylsäure,
vorausgesetzt, daß das Verhältnis der solvatisierten zu den nicht-solvatisierten
Monomeren in einem solchen Bereich gehalten wird, daß sichergestellt ist, daß das
Mischpolymer in dem Testbenzin eine ausreichende Lösung oder Solvatierung erfährt.
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c) Mischpolymere der oben erwähnten Methacrylsäure- oder Acrylsäureester
mit Monomeren enthaltend weitere funktionelle Gruppen, wie Acryl- oder ethacrylsäure,
Krotonsäure, Maleinsäure, Fumarsäure, Atropinsäure, Itaconsäure, Citraconsäure,
Acrylsäureanhydrid oder Methacrylsäure anhydrid, Meleinsäureanhydrid, Acryl- oder
Methacrylsäurechlorid, Acrylo-oder Methacrylonitril, Acrylamid und dessen Derivate,
Methacrylamid und dessen Derivate, Hydrbxyäthylme thacrylat und-acrylat, Hydroxypropylmethacrylat
und -acrylat, Dimethylaminomethacrylat und -acrylat, Dimethylaminoäthylmethacrylat
und -acrylat, Diäthylaminomethylmethacrylat und -acrylat, Diäthylaminomethacrylat
und -acrylat,
Diäthylaminoäthylmethacrylat und -acrylat, t-Butylaminoäthylmethacrylat
und -acrylat, Allylalkohol und dessen Derivate, Zimtsäure und deren Derivate, Styrol
und dessen Derivate, die Derivate von Methallylalkohol, Propargylalkohol, Inden
und Derivate, Norbornen und Derivate, Vinyläther, Vinylester und andere Vinylderivate,
Glycidylmethacrylat und -acrylat, Mono- und Dimethylmaleat,-fumarat oder die entsprechenden
Äthylverbindungen.
-
d) Homopolymere von Olefinen, wie Polybutadien, Polyisopren, Polyisobutylen
und Mischpolymere dieser Monomeren mit oben aufgeführten ionomeren unter Berücksichtigung
der foraussetzung-hinsichtlich der unter b) beschriebenen Löslichkeit.
-
e) Terpolymere und Tetrapolymere, wie oben erwähnt.
-
f) Polycarbonate, Polyamide, Polyurethane und Epoxide.
-
Ist einmal dieser Gerüstlcunststoff oder dieses Vorprodukt ausgewählt,
so erden an dieses Gerüstpolymer Ketten unterschiedlichen Grades der Polarität von
dem des Lösungsmittels zu diesen Ketten zugesetzt, obwohl aufgepropft oder blockpolymerisiert
auf das solvatisierte Gerüstpolymer sind sie selbst nicht solvatisiert oder löslich
in dem Lösungsmittelsystem und wirken daher als disperse Phase. Dieses Binbringen
derartiger Ketten wird entweder durch Blockpolymerisation oder Propfpolymerisation
vorgenommen, wie bereits erwähnt. Geeignete ionomere, die Polymere zu bilden vermögen,
welche zu polar sind als daß sie von Testbenzin solvatisiert oder gelöst werden
können, sind Winylacetat, rdethylacrylat, Methacrylat, Äthylacrylat und -me thacrylat,
Propylacrylat und -me thacrylat, Isopropylacrylat und -methacrylat, Hydroxyäthylacrylat
und -me thacrylat, Hydroxypropylacrylat und -methacrylat, Acrylonitril, Methacrylonitril,
Acrylamid, Methacrylamid, Acrylsäure und deren Anhydrid, Methacrylsäure und das
Anhydrid, Monomethylmaleat oder-fumarat, Monoäthylmaleat oder-fumarat, Styrolvinyltoluolmaleinsaure
und dessen Anhydrid, Erotonsäure und dessen Anhydrid1
Nach jcredit;(.dec)der
jcredit;(.dec)Erfindung jcredit;(.dec)liegt jcredit;(.dec)keine jcredit;(.dec)Begrenzung
jcredit;(.dec)auf jcredit;(.dec)Homopolymerejcredit;(.dec) bei jcredit;(.dec)dieser
jcredit;(.dec)weiteren jcredit;(.dec)Polymerisationsstufe jcredit;(.dec)vor. jcredit;(.dec)Mischpolymere,jcredit;(.dec)
Terpolymere jcredit;(.dec)oder jcredit;(.dec)Polymere jcredit;(.dec)mit jcredit;(.dec)einer
jcredit;(.dec)größeren jcredit;(.dec)Komplexizität,jcredit;(.dec) jedoch jcredit;(.dec)der
jcredit;(.dec)entsprechenden jcredit;(.dec)Polarität, jcredit;(.dec)können jcredit;(.dec)vereinigt
jcredit;(.dec)werdenjcredit;(.dec) mit jcredit;(.dec)dem jcredit;(.dec)ausgewählten,
jcredit;(.dec)solvatisierten jcredit;(.dec)oder jcredit;(.dec)gelösten jcredit;(.dec)Gerüstpolymerjcredit;(.dec)
unter jcredit;(.dec)Bildung jcredit;(.dec)einer jcredit;(.dec)Dispersion.jcredit;(.dec)
Wird jcredit;(.dec)zur jcredit;(.dec)Herstellung jcredit;(.dec)dieser jcredit;(.dec)Dispersion
jcredit;(.dec)eine jcredit;(.dec)Propfpolymeri-jcredit;(.dec) sation jcredit;(.dec)angewandt
jcredit;(.dec)und jcredit;(.dec)sind jcredit;(.dec)keine jcredit;(.dec)äthylenisch
jcredit;(.dec)oder jcredit;(.dec)anders jcredit;(.dec)unge-jcredit;(.dec) sättigte
jcredit;(.dec)Bindungen jcredit;(.dec)in jcredit;(.dec)dem jcredit;(.dec)Gerüstpolymer
jcredit;(.dec)zum jcredit;(.dec)Ansetzen jcredit;(.dec)der jcredit;(.dec)Propf-jcredit;(.dec)
polymerisation jcredit;(.dec)vorhanden, jcredit;(.dec)so jcredit;(.dec)kann jcredit;(.dec)man
jcredit;(.dec)polymere jcredit;(.dec)Ketten jcredit;(.dec)auch jcredit;(.dec)aufjcredit;(.dec)
ein jcredit;(.dec)gesättigtes jcredit;(.dec)Gerüstpolymer jcredit;(.dec)aufpropfen
jcredit;(.dec)unter jcredit;(.dec)Anwendung jcredit;(.dec)übli-jcredit;(.dec) cher
jcredit;(.dec)Aktivierungsmethoden. jcredit;(.dec)Diese jcredit;(.dec)ebenfalls
jcredit;(.dec)brauchbare jcredit;(.dec)Methodejcredit;(.dec) führt jcredit;(.dec)zu
jcredit;(.dec)einer jcredit;(.dec)zufälligen jcredit;(.dec)Aktivierung jcredit;(.dec)durch
jcredit;(.dec)einen jcredit;(.dec)Initiator jcredit;(.dec)anjcredit;(.dec) einer
jcredit;(.dec)oder jcredit;(.dec)mehreren jcredit;(.dec)Stellen jcredit;(.dec)des
jcredit;(.dec)Gerüstpolymeren, jcredit;(.dec)welche jcredit;(.dec)dannjcredit;(.dec)
zur jcredit;(.dec)Einleitung jcredit;(.dec)der jcredit;(.dec)Aufpropfung jcredit;(.dec)des
jcredit;(.dec)Monomeren jcredit;(.dec)dient. jcredit;(.dec)Eine jcredit;(.dec)bevor-jcredit;(.dec)
zugte jcredit;(.dec)iv1ethode jcredit;(.dec)gegenüber jcredit;(.dec)dieser jcredit;(.dec)zufälligen
jcredit;(.dec)Aktivierung jcredit;(.dec)liegt jcredit;(.dec)darin,jcredit;(.dec)
das jcredit;(.dec)Gerüstpolymer jcredit;(.dec)so jcredit;(.dec)aufzubauen, jcredit;(.dec)daß
jcredit;(.dec)äthylenisch jcredit;(.dec)ungesättigtejcredit;(.dec) Doppelbindungen
jcredit;(.dec)oder jcredit;(.dec)andere, jcredit;(.dec)ungesättigte jcredit;(.dec)Stellen
jcredit;(.dec)in jcredit;(.dec)Gruppie-jcredit;(.dec) rungen jcredit;(.dec)vorliegen,
jcredit;(.dec)die jcredit;(.dec)als jcredit;(.dec)Ansatzpunkte jcredit;(.dec)für
jcredit;(.dec)die jcredit;(.dec)Aktivierung jcredit;(.dec)desjcredit;(.dec) Initiators
jcredit;(.dec)für jcredit;(.dec)eine jcredit;(.dec)in jcredit;(.dec)situ-Propfpolymerisation
jcredit;(.dec)sein jcredit;(.dec)können.jcredit;(.dec) So jcredit;(.dec)kann jcredit;(.dec)man
jcredit;(.dec)ein jcredit;(.dec)Gerüstpolymer, jcredit;(.dec)welches jcredit;(.dec)in
jcredit;(.dec)Testbenzin jcredit;(.dec)solvati-jcredit;(.dec) siert jcredit;(.dec)ist
jcredit;(.dec)und jcredit;(.dec)aus jcredit;(.dec)eine in jcredit;(.dec)Mischpolymeren
jcredit;(.dec)von jcredit;(.dec)Stearylmethacrylat/jcredit;(.dec) glycidylmethacrylat
jcredit;(.dec)(fi%ne%mtCervte,rhältniS jcredit;(.dec)27:1 ), jcredit;(.dec)Molekulargewicht
jcredit;(.dec) etwa jcredit;(.dec)10 jcredit;(.dec)000 jcredit;(.dec)bis jcredit;(.dec)150
jcredit;(.dec)000 besteht, anwenden. jcredit;(.dec)idit jcredit;(.dec)diesem jcredit;(.dec)Polymer
jcredit;(.dec)kann jcredit;(.dec)lleth-jcredit;(.dec) acrylsäure jcredit;(.dec)in
jcredit;(.dec)Gegenwart jcredit;(.dec)eines jcredit;(.dec)Polymerisationsinhibitor
jcredit;(.dec)reagierenjcredit;(.dec) unter jcredit;(.dec)Ausbildung jcredit;(.dec)einer
jcredit;(.dec)äthylenisch jcredit;(.dec)ungesättigten jcredit;(.dec)Doppelbindung,jcredit;(.dec)
welche jcredit;(.dec)einer jcredit;(.dec)Veresterungsreaktion jcredit;(.dec)zur
jcredit;(.dec)Aktivierung jcredit;(.dec)und jcredit;(.dec)anschlie-jcredit;(.dec)
ßend jcredit;(.dec)einer jcredit;(.dec)Polymerisation jcredit;(.dec)oder jcredit;(.dec)lXlischpolymerisation
jcredit;(.dec)in jcredit;(.dec)situ jcredit;(.dec)zu-jcredit;(.dec) gänglich jcredit;(.dec)ist.
jcredit;(.dec)Auf jcredit;(.dec)diese Weise jcredit;(.dec)'lassen jcredit;(.dec)sich
jcredit;(.dec)die jcredit;(.dec)Vorprodukte jcredit;(.dec)fürjcredit;(.dec) eine
jcredit;(.dec)Propfpolymerisation jcredit;(.dec)oder jcredit;(.dec)Propfmischpolymerisation
jcredit;(.dec)herstelien. jcredit;(.dec) Der jcredit;(.dec)Begriff jcredit;(.dec)"Vorprodukt"
jcredit;(.dec)wird jcredit;(.dec)hier jcredit;(.dec)in jcredit;(.dec)dem jcredit;(.dec)Sinne
jcredit;(.dec)angewandt, jcredit;(.dec)alsjcredit;(.dec) er jcredit;(.dec)sich jcredit;(.dec)bezieht
jcredit;(.dec)auf jcredit;(.dec)das jcredit;(.dec)oben erwähnte jcredit;(.dec)Gerüstpolymer
jcredit;(.dec)wie jcredit;(.dec)auchjcredit;(.dec) auf jcredit;(.dec)ein jcredit;(.dec)zur
jcredit;(.dec)Aktivierung jcredit;(.dec)behandeltes jcredit;(.dec)Gerüstpolymer,
jcredit;(.dec)welchesjcredit;(.dec)
seinerseits dann als isusgangsmaterial
für die Reaktion zur Bildung der Dispersion dient.
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Die verschiedensten Reaktionen können zur Anwendung gebracht werden,
um diese äthylenisch ungesättigten Doppelbindungen in die entsprechenden Gruppen
des Vorprodulrts einzubringen. Bezeichnet man das Comonomere des Gerüst,polymeren
als Monomer A (ein Comonomer ist mindestens eines von zwei Monomeren, die die Gerüstkette
aufbauen und welches in geringeren Mengenanteil vorliegt und schließlich eine ungesättigte
Stelle vor der Mischpolymerisation aufweist; diese ungesättigte Stelle hatte bei
der Bildung des Mischpolymeren reagiert, es enthält jedoch noch eine reaktive Gruppe).
Das Vorprodukt-Monomer kann als Monomer B bezeichnet werden. Das Vorprodukt wird
speziell ausgewählt im Hinblick auf die Reaktionsfähigkeit mit der reaktiven Gruppe
des Comonomeren. Im folgenden wird eine Aufstellung von beispielhaften Ausführungsformen
betreffend die Monomeren A für die sich Monomere B eignen, angegeben.
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Monomer A Monomer B
| Glycidyl-methacrylat ß / Acrylsäure |
| oder'-acrylat - - | Methacrylsäure |
| Maleinsäure |
| Fumarsäure |
| Atropinsäure |
| Allylamin |
| Vinylamin |
| \ / thacrylat |
| und der -acrylat |
| Hydroxypropyl-methacrylat |
| Acryl- oder Methacryl- l | und -acrylat |
| säurechlorid Acrylamid |
| ethacrylamid |
| Allylalkohol |
| Allylamin |
| Vinylamin |
| Acrylsäure Vinylpyridine |
| fethacrylsäure Glycidyl-me thacrylat |
| Maleinsäure i Vinylarnin |
| Crotonsäure Allylamin |
| Alkylhydrogenmale ate Dialkylaminoalkyl- v |
| Alkylhydrogenfumarate t methacrylate und -acrylate |
| X z Allylamin |
| Vinylisoeyanat Vinylainin |
| ethacrylylaceton |
| Cyanomethylacrylat Vinylamin |
| J- l- Allylamin |
| > / Allylamin |
| Vinyl-ß-chloräthylsulphon | |
| > Allylalkohol |
| Hydroxyalkyl-me thacrylate |
| Glycidyl-methacry,lat |
| Methacrylsäureanhydrid \ / Vinylarnin |
| Acrylsäureanhydrid Allylamin |
| Maleinsäureanhydrid Hydroxyalkyl-me thacrylate |
| Allylalkohol |
| Vinylsulfonsäure zu f N-Hydroxyme thyl-me thacryl- |
| Vinylphospllorsäure } Säure amide |
| Alkoxyme thyl-me thacryl- |
| y V arnide |
Man kann natürlich auch umgekehrt vorgehen, d.h. Monomer B kann
mischpolymerisiert werden in das Gerüstpolymer, woraufhin die Kondensation mit Monomer
A zur Bildung des Vorprodukts erfolgen kann.
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Sobald das Vorprodukt vorliegt, kann man die Dispersion in einem
flüssigen System, in welchem das Vorprodukt oder eine zusätzliche Fraktion (Gruppierung)
vollständig solvatisiert und die andere Fraktion (Gruppierung) nicht vollständig
solvatisiert ist, herstellen durch Polymerisation des Monomeren oder der Comonomeren,
die ausgewählt wurden für den zusätzlichen Teil, der vorzugsweise die disperse Phase
darstellt in Gegenwart von oder in Verbindung mit dem Vorprodukt. Nach einer bevorzugten
Ausgestaltung der Erfindung wird das gewählte Monomer oder die Monomeren zu einem
Material polymerisiert, welches in dem angewandten Lösungsmittelsystem nicht solvatisiert
bzw. gelöst wird. Ein Beispiel -dafür ist bei einem System auf der Basis von Testbenzin
ein Vorprodukt, aufgebaut aus Stearylmethacrylatglycidylmethacrylat-methacrylsäure,
wofür als monomere für die zusätzliche Fraktion ivlethylmethacrylat, Methylacrylat,
Äthylmethacrylat, Äthylacrylat, isopropylmethacrylat, Styrolvinylacetat, Vinylchlorid,
Vinyltoluol, Acrylonitril und I.-lethacrylonitril angewandt werden können, wie auch
die Homopolymeren oder Mischpolymeren oder ein oder mehrere oben erwähnter Produkte
mit jaleinsäureanhydrid, Crotonsäureanhydrid, Acrylsäuremonomethylmaleat, Monomethylfumarat,
Monoäthylmaleat, Monoäthylfumarat, Methacrylsäure, Dime thylaminome thylme thacrylat
oder Terpolymere oder Tetrapolymere der oben erwähnten Substanzen.
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Sobald diese Polyerisation durchgeführt ist, polymerisiert ein Teil
des Ionomeren mit dem VorprodulLt, d.h. dem solvatisierten Gerüstpolymeren unter
Bildung eines Propfmischpolymeren, welches nun eine Form der komplexen, "maßgeschneiderten"
Substanz darstellt, wie sie erfindungsgemäß zur Anwendung gelangt und die Stabilisierung
von dispersen Teilchen, die nicht propfmischpolymerisiert
sind,
bewirkt.
-
Es wird darauf hingewiesen, daß die disperse Phase. die im Prinzip
die nicht solvatisierte Gruppierung des komplexen, amphipathischen Harzmoleküls
darstellt,auch dispergierte, nicht-aufgepropfte, nicht-solvatisierte Polymerteilchen
umfassen kann. Obzwar letztere nicht besonders wünschenswert sind im Hinblick auf
die Tatsache, daß sie nicht-solvatisiert sind, sind sie zulässig und können sich
darüberhinaus auch elektrophoretisch so verhalten, daß sie selektiv angezogen werden
von den unterschiedlich elektrostatisch aufgeladenen Bereichen, so daß sie zum Aufbau
einer elektrostatischen Reproduktion dienen können, Bei einer Dispersion, wie sie
oben beschrieben wurde, von einem komplexen, maßgeschneiderten, amphipathischen
Harzmolekül sind die fixierenden und dispergierenden Funktionen in einem Molekül
vereinigt, welches sich in dem elektrostatischen System entsprechend verhält. Mit
anderen Worten ist eine größere Anzahl von solchen Molekülen in einem speziellElüssigen
Toner in der Lage, die Ladung entsprechend zu bestimmen und eine Fixierung hervorzurufen,
nicht jedoch infolge der solvatisierten Gruppierung zum Absetzen neigen, darin liegt
seine Dispersionsfähigkeit. Diese Molekül umfaßt also sowohl ein Äquivalent eines
Fixiermittels als auch ein Äquivalent eines Dispersionsmittels, so daß beide Substanzen
mit bestimmter Geschwindigkeitt aufgebraucht werden, abhängig von ihren fjengen
anteilen innerhalb dieses Moleküls hdenn sie also aufgefrischt werden müssen, braucht
dies nicht in unterschiedlichen Geschwindigleiten zu erfolgen, um wieder das ursprüngliche
Optimum zu be-' wirken, noch findet eine Abweichung von den ursprünglich optimalen
Bedingungen statt. Es ist offensichtlich, daß zumindest, was die Funktion als Dispersionsmittel
und Fixiermittel anbelangt, gegenüber den bekannten Tonern bereits eine wesentliche
Verbesserung
erreicht ist.
-
.Natürlich kann man dieses komplexe Molekül zusammen mit dem Lösungsmittelsystem
noch nicht als flüssigen Toner anwenden, d.h. zum Aufbau einer sichtbaren, selektiven
Abscheidung auf einer unterschiedlich elektrostatisch geladene Bereiche aufweisenden
Unterlage. Es ist darüberhinaus notwendig, daß der flüssige Toner eine'farbgebende
Substanz, und zwar von Schwarz bis zu Weiß über alle Schattierungen enthält.
-
Mit anderen Worten ist es notvrendig, die dispergierten Teilchen zu'färben,
so daß, wenn sie bevorzugt angezogen werden von den unterschiedlich elektrostatisch
aufgeladenen Bildbereichen der Unterlage und darauf abgeschieden werden, der aus
dem Film durch diese Abscheidung gebildete Niederschlag gefärbt ist, daß er eigentlich
erst jetzt sichtbar wird, wobei man die gewünschte Farbe hervorrufen kann. Der Begriff
"Film" wird hier nicht in dem Sinne einer weitgehend ununterbrochenen Schicht angewandt,
sondern bezeichnet einen Überzug, der nur physikalisch einen geringen Teil einer
Fläche bedeckt und jede beliebige Umfangsfarm aufweisen kann, abhängig von dem wiederzuwgebenden
Bild oder Informationsmaterial.
-
Eine möglichkeit der Dispersion, eine Farbe zu verleihen, liegt in
der Anwendung von Pigmenten oder Farbstoffen, die in der Dispersion physikalisch
dispergiert werden, z,B. durch Mahlen in einer Kugelmühle oder Mischen unter Einwirkung
hoher Scherkräfte.
-
Als Pigment kann man ein beliebiges Farbpigment anwenden, wie es
für flüssige Entwickler in der elektrophotographischen Reproduktion üblich ist.
Diese Pigmente stellen im wesentlichen sehr feine Feststoffe, deren eilchengröße
im Untermikronbereich liegen, dar und die in der Lasse opak sind. Sie sind in dem
flüssigen System unlöslich. Es gibt die verschiedensten
Arten und
Ausführungsformen von Pigmenten. Als Beispiele können Metallpulver wie Aluminium,
Pulver von Metalloxiden wie magnetisches Eisenoxid, Metallsalze wie Cadmiumselenid,
Bleijodid, Bleichromat oder auch organische Farbstoffe wie "Acetamine Black", Nigrosinbasen
Nr. 424 (C.I. 50415 B), Hansagelb G C.I. 11680 leicht-benzinlösliche Nigrosifte
SFB C.I, -50415, Rubanox Red CP-1495, C.I. 15630 und schließlich verschiedene Rußsorten
mit einer Teilchengröße von etwa 25 m/um und auch Chromgrün genannt werden.
-
Befindet sich in der dispersen Phase ein Farbpigment, so soll dieses
vorzugsweise mit dem amphipathischen Polymer nicht reagieren. Es wird angenommen,
daß die Pigmentteilchen an den.nicht-solvatisierten Gruppierungen der Dispersion
lediglich durch Kräfte zweiter Ordnung gehalten werden, d.h. sie werden von der
dispersen Phase in Form des komplexen, amphipathischen Harzmoleküls in Dispersion
gehalten.
-
Es wurde festgestellt, daß Reproduktionen, z.B. nach dem elektro
statischen Verfahren unter Verwendung dieses Systems nicht zum Verschmieren neigen,
und zwar in einem so weitgehenden Ausmaß und mit solchen weiteren Vorteilen, wie
sie mit bekanntn, flüssigen Tonern nicht erreichbar waren.
-
Besonders vorteilhaft ist der klare Hintergrund der Reproduktion und
die Leich-tigkeit des Auffrischens der Tonerflüssigkeit.
-
Es muß jedoch darauf hingewiesen werden, daß die Reproduktionen noch
nicht v&rschmiersicher sind, jedoch besitzen die erfindunc,sgemäßen, flüssigen
Toner eine ganz bestimmte Anvrendbarkeit in der Praxis, z.B, eignen sie sich zur
Abscheidung des Leuchtstoffschirms für Farbfernsehröhren, Bei einer bevorzugten
Ausführungsform nach der Erfindung sind die Reproduktionen oder Bilder, die man
mit dem erfindungsgemäßen oner erhält, verschmiersicher, wobei dies dadurch erreicht
wird,
daß Pigmente oder Farbstoffe angewendet werden, die chemisch in der Dispersion gebunden
sind.Mit anderen Worten werden sie entweder chemisch' gebunden oder sind Teil des
komplexen Moleküls. Die chemische Bindung an das Vorprodukt kann vor der Propf-
oder Blockpolymerisation zur Einbringung der zusätzlichen Ketten erfolgen, oder
aber setzt an diese Ketten, die aufgepropft oder aufpolymerisiert worden sind, ane
Die Farbstoffe im Gegensatz zu den Pigmenten, die zum Anfärben eines bestimmten,
komplexen, amphipathischen Harzmoleküls, insbesondere der dispersen, nicht-solvatisierten
Phase, dienen, werden durch Kräfte zweiter Ordnung oder durch Adsorption gebunden.
Die Farbstoffe können jedoch auch chemisch reagieren mit dem komplexen Molekül nach
dessen Aufbau oder mit dem Vorprodukt oder mit den Ketten, die aufgepfropft oder
aufpolymerisiert werden.
-
Die Bindung der Farbstoffe durch Kräfte zweiter Ordnung oder Adsorption
in einem flüssigen Toner erfolgt durch Erwärmen der Dispersion und des Farbstoffs
während einer ausreichenden Zeit, z.B. 1 bis 12 h. Als Beispiel für derartige Farbstoffe
kann man disperse Farbstoffe zum Anfärben von Polyestern oder Mischpolymeren von
Acrylnitril und Vinylchlorid erwähnen, wobei die disperse Phase ein Polyester oder
ein Mischpolymer des Acrylnitrils mit Vinylchlorid ist, z,B. '8Latyl orange 3R (C.I.
Dispers Orange 26)> Calcosperse Gelb GL (C.I. Disperse Yellow 57); Calcosperse
Blau- B (C.I. Disperse Blue 77); Foron Blau BGL (C.I. Disperse Blue 73); Latyl Braun
MS (C.I. Disperse Brown 2) und Latyl Violet BN (C.I. Violet 27). Weiters sind brauchbar
Farbstoffe für Polyacryl-Kunststoffe, wenn die diesperse Phase ein Polyacrylat ist,
z.B. Sevron Blue BGL (C.I.
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Basic Blue 35); Sevron Brilliant Red 3B (C.I. Basic Violet 15); Deorlene
Brilliant Red 33 (C.I. Basic Red 26); Calcozine Acrylic Blue G (C.I. Basic Blue
38);Astrazon Yellow Brown GGL
(C.I. Basic Orange 30) und Astrazon
Red'5BL (C.I. Basic Red 24).
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Die Anwendung eines Farbstoffs, der durch Kräfte zweiter Ordnung
oder Adsorption fixiert wird, eignet sich für viele Zwecke infolge der guten, Abschmierbestandigkeit
und ist überlegen zu den bisher im Handel erhältlichenflüssigen Toner.
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Ähnlich fixierte Pigmente führen jedoch zu nicht-verschmierbeständigen
Abscheidungen. Ein mit Farbstoff gefärbter, flüssiger Toner läßt sich hervorragend
anwenden überall dort, wo die Bereiche, auf denen er abgeschieden wird, keinem Abrieb
unterworfen wird, d.h. eine Anwendung, wo es zukeinem Verschmieren kommen kann,
z,B, als Leuchtstoffschichten oder Schirmmaterialien in Farbfernsehröhren und auch
für Reproduktionszwecke.
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Bei einer weiteren, sehr zweckmäßigen Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes
wird eine disperse, nicht-solvatisierte bzw. gelöste Phase eines Mischpolymeren
hergestellt, welches reaktionsfähige Gruppen enthält, welche mit reaktionsfähigen,
chromophoren Gruppen zu reagieren vermögen, z.B. eine disperse Phase eines MischpoXymeren
enthaltend basische Gruppen, die sich mit sauren Farbstoffen umsetzen lassen. Ein
Beispiel für eine derartige Dispersion ist ein Terpolymer von Acrylnitril, 2-Methyl-5-vinylpyridin
und Vinylacetat. Ein solches Terpolymer reagiert mit säuregruppenenthaltenden Farbstoffen,
wie Pontacyl Brilliant Blue A (C.I. Acid Blue 7); Calcocid Brilliant Blue FFR (C,I.
Acid Blue 104); Femazo Brown N (C.I. Acid Brown 14); Crocein Scarlet N (C.I. Red
73); Oxanal Yellow I (C.I. Acid Yellow 63) und Benzyl Black 4BN (C.I.
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Black -26A).
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Ein solches komplexes, maßgeschneidertes molekül ist trifunktionel.
Es enthält nicht nur eine dispergierende und eine fixierende Funktion, sondern auch
eine färbende Funktion. Dieses eine Molekül hat eine bestimmte Brschöpfungsgeschwindigkeit
für
alle dieser drei Funktionen, so daß ein flüssiger Toner, enthaltend eine derartige
Substanz, der damit aufgefüllt wird, gleichzeitig diese drei Funktionen, die mit
gleicher Geschwindigkeit verbraucht wurden, wieder auffüllt, Darüberhinaus enthält
der flüssige Toner eine im wesentlichen monodisperse Phase, d,h, die disperse Phase
besitzt nur eine ganz schmale Korngrößenverteilung. Ein solcher Toner wird also
immer mit maximaler Wirksamkeit arbeiten.
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Es ist offensichtlich, daß die Anwendung eines Lösungsmittelsystems
und die Kombination einer fixierenden, dispergierenden und färbenden Funktion in
einem einzigen Molekül nur noch eine Funktion nicht umfaßt, d.h. die Richtung der
Ladung. Demzufolge ist die Zusammenstellung des Bades nun wesentlich einfacher,
der Betrieb viel wirksamer und das Nachfüllen leicht, Infolge der im wesentlichen
monodispersen Phase ergibt dieser Toner hervorragende Auflösung.
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Eine weitere Methode zur Herstellung eines komplexen, trifunktionellen,
amphipathischen Harzmoleküls mit den drei Funktionen Fixieren, Dispergieren und
Färben besteht darin, daß man eine disperse Phase eines Mischpolymeren, enthaltend
Säuregruppen, bildet, die mit basischen Farbstoffen zu reagieren vermögen. Ein Beispiel
für eine disperse Phase in einer derartigen Dispersion ist ein Mischpolymer von
Vinylacetat und Maleinsäure. Als Farbstoff mit basischen Gruppen mögen folgende
Substanzen dienen: Magenta (C.I. Solvent Red 41, C.I. No.
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425108), Crystal Violet (C.I. Solvent Violet 9, C.I. No.
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4255513), Bismarck Braun (C.I. Solvent Brown 12, C,I. No.
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2i010B), Victoria Blue BA (C.I. Solvent-Blue 4, C.I. No.
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44045B), Victoria ßlue R (C.I. Solvent Blue 6, C.I. No.
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44040R), Victoria Blue 4R (C.I. Solvent Blue 2, C.I. No0 4256313),
Copying Black 5K (C.I. No. 11975), Janus Green B (C.I. No. 11050), Auramine 0 (C.I.
Solvent Yellow 34, C.I. No.
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41000B), Victoria Green (C.I. Solvent Green 1,-C.I. No.
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42000B), und Rhodamine (C.I. Solvent Red 49, C.I. No, 4517013).
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Eine weitere Möglichkeit zur Herstellung eines trifunktionellen,
komplexen, maßgeschneiderten, amphipathischen Harz moleküls liegt in der Möglichkeit
der chemischen Reaktion zur Bindung eines Chromophoren an durch Blockpolymerisieren
oder Pfropfpolymerisieren modifizierte Vorprodukte. Dabei wird eine disperse Phase
in Form eines Mischpolymeren, enthaltend elektronenaufnehmende Gruppen, angewandt,
wie lialeinsäure oder Crotonsäure, die Lewis'sche Säuren sind und die dann mit den
Farbstoffvorprodukten, wie allgemein bekannt, zu reagieren vermögen. Ein Beispiel
für ein solches komplexes Molekül ist ein Terpolymer aus aleinsäureanhydrid/vinylacetat/styrol
(an einem solvatisierten Gerüstpolymer). Dieses Terpolymer reagiert mit einem Farbstoffvorprodukt,
wie bisimethylaminophenyl) -benzotriazyl-methan. Mit einem solchen flüssigen Toner
erhält man tief-blau-gefärbte Abscheidungen.
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Wenn das Pigment oder der Farbstoff umgesetzt wird mit den zusätzlichen
Gruppen der dispersen Phase, so kann der Pigmentanteil zwischen nur-5 ß und einer
theoretischen Menge von 100 ,0 (berechnet auf die stöchiometrische Menge) schwanken.
Bevorzugt wird jedoch ein Anteil von etwa 1-0 bis 50 ß der stöchiometrischen Menge,
insbesondere etwa 25 ,Ölo.
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Es gibt noch eine weitere Möglichkeit nach der Erfindung zur Herstellung
gefärbter Dispersionen, die als flüssige Toner angewandt werden sollen. Dieses Verfahren
besteht darin, daß das Vorprodukt selbst, nämlich das Gerüstpolymer , gefärbt ist
und die solvatisierte Phase, im Gegensatz zu dem Anfärben der dispersen, nicht-solvatisierten
Phase. Dafür kann man einige der oben erwähnten Verfahren für das Anfärben der dispersen
Phase durch chemische Reaktion oder durch Bindungskräfte
zweiter
Ordnung oder Adsorption oder auch durch chemische Umsetzung mit Chromophoren heran
ziehen. Besonders bevorzugt wird die Anwendung eines Farbstoffs, welcher in das
Vorprodukt mischpolymerisiert ist, d.h. mit dem solvatisierten Gerüstpolymer,vor
dieses pfropf- oder blockpolymerisiert wird mit nicht-solvatisierenden Gruppierungen
oder Ketten. Ein Beispiel hierfür wird unten angegeben.
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Es konnte festgestellt werden, daß gegebenenfalls sowohl die disperse
Phase als auch das solvatisierte Vorprodukt in einer beliebigen, oben erwähnten
Weise angefärbt werden können.
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Wie oben bereits ausgeführt wurde, erhält man eine stabile die die
Dispersion, die praktisch benötigten Bestandteile eines flüssigen Toners umfaßt,
nämlich ein flüssiges Lösungsmittelsystem mit einem komplexen, amphipathischen Harzmolekül,
welches solvatisierte und nicht-solvatisierte Gruppierungen enthält und trifunktionell
im Hinblick auf fixierende, dispergierende und färbende Wirkung ist oder einschließt
ein getrenntes, nichtreagierendes, farbgebendes Mittel. Darüberhinaus ist es außerordentlich
wünschenswert, dem flüssigen Toner eine die Ladung richtende Substanz zuzugeben.
Dies führt zu einer Farbvertiefung der elektrastatisch- erhaltenen Reproduktionen
und zu einer Verbesserung des Kontrastes. Nach der Erfindung ist in dem flüssigen
Toner neben dem Lösungsmittelsystem eine Substanz enthalten,das komplexe i\-Iolekül
und eine getrennte, en farbgebende Substanz, wenn diese nicht ein Bestandteil des
komplexen Lioleküls ausmacht sowie ein die Ladung richtenden Stoff entsprechender
Konzentration, der die Anwendung des flüssigen Toners in wirksamer Weise für den
angegebenen Zweck gestattet. Bei der elektrostatischen Entwicklung ist eine die
Ladung richtende Substanz in entsprechender Konzentration in jedem Fall erforderlich.
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Die ertindungsgemäßen Toner gestatten eine große Variationsmöglichkeit
hinsichtlich des Lösungsmittelsystems, und zwar von nicht-polaren bis zu polaren
Substanzen,, außerdem gibt es bekanntlich eine große Anzahl von die Ladung beeinflussenden
Substanzen, so daß in obiger Beschreibung zwangsläufig nicht alle brauchbaren Materialien
aufgezählt werden konnten.
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Die Erfindung wurde anhand eines Lösungsmittels in Form einer Erd-Ölfraktion,
insbesondere geruchlosen Testbenzins, erläutert.
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Es erscheint daher nicht erforderlich, darüberhinaus auch noch eine
Liste für alle bekannten und brauchbaren Substanzen für die Einstellung der Ladung
aufzuführen.
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Die Substanzen zur Einstellung der Ladung in üblichen, flüssigen
Tonern für die elektrostatische Reproduktion dient verschiedenen Zwecken. Im allgemeinen
sind sie von den Pigment teilchen adsorbiert und scheinen als brücke zwischen den
feinsten Teilchen. zu einer Agglomerierung oder teilweisen Flockung -zu führen unter
Bildung von Aggregaten, - die letztlich abgeschieden werden auf der elektrostatisch
aufgeladenen Unterlage, wie einem elektrostatischen Ladungsbild oder auch in den
bildfreien Bereichen im Falle eines umgekehrten Toners. Die die Ladung beeinflussenden
Substanzen scheinen um diese Aggregate eine derartige Umgebung zu schaffen, die
verantwortlich ist für die Beeinflussung des elektrischen Feldes, entweder durch
elektrostatische und/oder Polarisationseffekte. Sie beeinflus,-sen ebenfalls die
Leitfähigkeit der kontinuierlichen Phase, wodurch die Wirkung des elektrischen reldes
zum Aufbau des latenten Bildes, entweder durch Anziehung oder Abstoßung der suspendierten
Aggregate, erleichtert wird.
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Wie erwähnt, sind bei den erfindungsgelmläßen, flüssigen Tonern die
Teilchen offensichtlich monodispers und verbleiben dies auch infolge der entropischen
iNbstoßunt, der Ketten des
polymeren Vorprodukts. In diesem System
haben die Mittel zur Beeinflussung der Ladung offensichtlich nur eine zweifache
Bedeutung, indem nämlich eine korrekt molekulare Umgebung um die Teilchen geschaffen
wird und andererseits zur Modifizierung der Beitfähigkeit der kontinuierlichen Phase.
Mit anderen Worten sind sie weder nötig, noch braucht man sie im Hinblick auf irgendeine
Unterstützung in Verbindung mit einer Ausflockung oder Aggregation.
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Die üblicherweise angewandten, verschiedenen Substanzen zur Ladungsbeeinflussung
in flüssigen, elektrostatischen Tonern für die Entwicklung von auf elektrophotographischem
Wege hergestellten Kopien oder Bildern innerhalb von Bürokopiermaschinen oder dergleichen
sind für die erfindungsgemäßen Toner brauchbar. Es handelt sich dabei z.B. um folgende
Substanzen: "Aerosol OT" d. i. Di-2-äthylhexylnatrium-sulfosuccinat, "Aerosol TR"
d.i. Di-tridecylnatrium-sulfosuccinat, die Aluminium-,Chrom-, Zi4 und Calciumsalze
der 3,5-Dialkylsalicylsäure, worin die Alkylgruppe die Propyl-, Isopropyl-, Butyl-,
Isobutyl-, Butyl-, Amyl-, Isoamyl- oder eine andere Alkylgruppe mit bis zu 18 C-Atomen
sein kann, oder die gleichen Salze der Dialkyl-#-resorinsäure mit obigen Alkylgruppen@
die Isopropylaminsalze der Dodecylbenzolsulfonsäure, Aluminium-; Vanadium-und Zinn-Harzseifen.
Die Harzseifen werden hergestellt durch Zusatz einer Lösung des entsprechenden Metallsulfats
zu einer Lösung des Natriumresinats ("bresinat 731").
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Ferner sind brauchbar Aluminiumstearat, die Octoate von Kobalt, Eisen
und iflangan, ein teilweise imidisiertes Polyamin mit schmieröllöslichen Polyisobutylenketten
("OLOA 1200") und freie, sekundäre Amine. Dieses Produkt kann durch folgende Eigenschaften
charakterisiert werden: spezifisches Gewicht 0,92 g/cm3, Flammpunkt (offener Tiegel
nach Cleveland) 220°C (425°F), Viskosität bei 98°C (210°F) 400 Seibold-sec (etwa
11,33°E),
Farbe nach ASd D-1500s L55D,,Stickstoffgeha'lt 2 %, Alkalinität (SM-205-15) 43.
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Für den gleichen Zweck ,kann man auch anwenden Sojabohnenlecithin,
ein Aluminiumsalz eines 1 s 1 Gemischs von Mono-und Di-2-äthylhexylester der Phosphorsäure
sowie eine viskose, leicht bräunliche Flüssigkeit, bestehend aus 50 Gew.-/'o eines
Terpolymeren in Kerosin ("Alkanol DOA"). Das Terpolymer besteht aus 50 Gew.- Octadecenylmethacrylat,
40 Gew.-% Styrol und 10 Gew.-% Diäthylaminoäthylmethacrylat, spezifisches Gewicht
bei 250C (770F) 0,888 g/cm3, Säurezahl 0,2 (mg KOH/g). Der gesamte Monomergehalt
beträgt maximal 15,5 Gew.-. Der Stickstoffgehalt der Base beträgt 0,4 + 0,03 %,Längen
zahl 13,8 (Äq.
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mg KOH/g).
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Die angewandten Substanzen zur Beeinflussung der Ladung sind vorzugsweise
in dem flüssigen Lösungsmittelsystem löslich.
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Die einzige-unlösliche, oben aufgeführte Substanz ist Aluminiumstearat.
Man kann auch mehrere Substanzen für den gleichen Zweck anwenden. Wenn sich eine
solche Substanz in der Dispersion gelöst befindet, so verringert sie den Widerstand
von 1014 auf nicht weniger als 2 x 109#. , cm, vorzugsweise auf 1013 bis 1O10. .
cm, insbesondere zwischen 2 x 1012 und 1011 #.cm. Es konnte festgestellt werden,
dat3 die Leitfähigkeit des Toners nicht per se die einzige Eigenschaft für annehmbare
Reprpduktionen ist. Häufig ergibt sich, daß bei Einstellung der gleichen Tonerleitfähigkeit
mit zwei verschiedenen Substanzen zur Ladungsbeeinflussung die erhaltenen Reproduktionen
nicht gleichwertig sind.
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Die Anteile der verschied@nen Feststoffe in dem flüssigen Toner (amphipathisches
Molekül, eventuell eine farbgebende Substanz und ein die Ladung beeinflussender
Stoff) können sehr weit schwanken, so daß man eigentlich keine bestimmten Werte
dafür
jcredit;(.dec)angeben jcredit;(.dec)sollte. jcredit;(.dec)So jcredit;(.dec)kann
jcredit;(.dec)beispielsweise jcredit;(.dec)die jcredit;(.dec)Zusammen-jcredit;(.dec)
setzung jcredit;(.dec)mit jcredit;(.dec)der jcredit;(.dec)Maschinenartdem jcredit;(.dec)Klima,
der jcredit;(.dec)Maschinengeschwindigkeit,der jcredit;(.dec)Papiersorte jcredit;(.dec)und
jcredit;(.dec)der jcredit;(.dec)Erfahrung jcredit;(.dec)des jcredit;(.dec)dieMaschine
jcredit;(.dec) bedienenden jcredit;(.dec)Personals jcredit;(.dec)abhängen, jcredit;(.dec)um
jcredit;(.dec)nur jcredit;(.dec)einige jcredit;(.dec)Einflüsse jcredit;(.dec)zujcredit;(.dec)
ervtähnen. jcredit;(.dec)alias jcredit;(.dec)die jcredit;(.dec)farbgebende jcredit;(.dec)Substanz
jcredit;(.dec)anbelangt, jcredit;(.dec)so jcredit;(.dec)kann jcredit;(.dec)derenjcredit;(.dec)
Anteil jcredit;(.dec)im jcredit;(.dec)Hinblick jcredit;(.dec)auf jcredit;(.dec)die
jcredit;(.dec)Farbintensität jcredit;(.dec)des jcredit;(.dec)Farbstoffs jcredit;(.dec)oderjcredit;(.dec)
Pigments jcredit;(.dec)und jcredit;(.dec)die jcredit;(.dec)angestrebte jcredit;(.dec)Bildintensität
jcredit;(.dec)variiert jcredit;(.dec)werden.jcredit;(.dec) im jcredit;(.dec)allgemeinen
jcredit;(.dec)kann jcredit;(.dec)man jcredit;(.dec)jedoch jcredit;(.dec)sagen, jcredit;(.dec)daß
jcredit;(.dec)die jcredit;(.dec)Anteile jcredit;(.dec)derjcredit;(.dec) einzelnen
jcredit;(.dec)Feststoffe jcredit;(.dec)zusammen jcredit;(.dec)höher oder jcredit;(.dec)tiefer
jcredit;(.dec)liegen jcredit;(.dec)können,jcredit;(.dec) jedoch jcredit;(.dec)ohne
jcredit;(.dec)strengen jcredit;(.dec)Verhältnissen. jcredit;(.dec)Unter jcredit;(.dec)Berücksichtigungjcredit;(.dec)
von jcredit;(.dec)obigen jcredit;(.dec)Ausführungen jcredit;(.dec)und jcredit;(.dec)um
jcredit;(.dec)eine jcredit;(.dec)einwandfreie jcredit;(.dec)Nacharbeitungjcredit;(.dec)
der jcredit;(.dec)Erfindung jcredit;(.dec)zu jcredit;(.dec)ermöglichen, jcredit;(.dec)werden
jcredit;(.dec)im jcredit;(.dec)folgenden jcredit;(.dec)angenähertejcredit;(.dec)
obere jcredit;(.dec)und jcredit;(.dec)untere jcredit;(.dec)Grenzwerte jcredit;(.dec)für
jcredit;(.dec)die jcredit;(.dec)verschiedenen jcredit;(.dec)Feststoffejcredit;(.dec)
je jcredit;(.dec)1 jcredit;(.dec)Tonerflüssigkeit jcredit;(.dec)genannt.jcredit;(.dec)
Ist jcredit;(.dec)ein jcredit;(.dec)Farbstoff jcredit;(.dec)oder jcredit;(.dec)Pigment
jcredit;(.dec)chemisch jcredit;(.dec)gebunden jcredit;(.dec)oderjcredit;(.dec) durch
jcredit;(.dec)Kräfte jcredit;(.dec)zweiter jcredit;(.dec)Ordnung, jcredit;(.dec)insbesondere
jcredit;(.dec)Adsorption, jcredit;(.dec)an jcredit;(.dec)dasjcredit;(.dec) komplexe,
jcredit;(.dec)amphipathische jcredit;(.dec)Molekül@, jcredit;(.dec)so jcredit;(.dec)rechnet
jcredit;(.dec)man jcredit;(.dec)mit jcredit;(.dec)einerjcredit;(.dec) enge jcredit;(.dec)von
jcredit;(.dec)etwa jcredit;(.dec)0,03 jcredit;(.dec)bis jcredit;(.dec)30 jcredit;(.dec)g/l.
jcredit;(.dec)Enthält jcredit;(.dec)das jcredit;(.dec)komplexe, jcredit;(.dec)amphi-jcredit;(.dec)
pathische jcredit;(.dec)Molekül jcredit;(.dec)keinen jcredit;(.dec)Chromophor, jcredit;(.dec)so
jcredit;(.dec)ist jcredit;(.dec)die jcredit;(.dec)gleiche jcredit;(.dec)Menge jcredit;(.dec)
an jcredit;(.dec)komplexem jcredit;(.dec)Molekül jcredit;(.dec)anwendbar. jcredit;(.dec)Wird
jcredit;(.dec)ein jcredit;(.dec)nicht jcredit;(.dec)an jcredit;(.dec)das jcredit;(.dec)komplexe,jcredit;(.dec)
amphipathische jcredit;(.dec)Molekül jcredit;(.dec)gebundener, jcredit;(.dec)farbgebender
jcredit;(.dec)Stoff jcredit;(.dec)angewandt,jcredit;(.dec) so jcredit;(.dec)liegt
jcredit;(.dec)dessen jcredit;(.dec)Menge jcredit;(.dec)ebenfalls jcredit;(.dec)zwischen
jcredit;(.dec)etwa jcredit;(.dec)0,03 jcredit;(.dec)und jcredit;(.dec)30 jcredit;(.dec)g/l.
jcredit;(.dec) Die jcredit;(.dec)die jcredit;(.dec)Ladung jcredit;(.dec)beeinflussende
jcredit;(.dec)Substanz jcredit;(.dec)soll jcredit;(.dec)in jcredit;(.dec)einer jcredit;(.dec)Menge
jcredit;(.dec)vonjcredit;(.dec) etwa jcredit;(.dec)1 x 10 jcredit;(.dec)Ó bis 10
g/l jcredit;(.dec)Die vorliegen. jcredit;(.dec)erfindung jcredit;(.dec)wird jcredit;(.dec)nunjcredit;(.dec)
an jcredit;(.dec)einer jcredit;(.dec)Reihe jcredit;(.dec)von jcredit;(.dec)Beispielen
jcredit;(.dec)näher jcredit;(.dec)erläutert, jcredit;(.dec)und jcredit;(.dec)zv/ar'be-
jcredit;(.dec) fassen jcredit;(.dec)sich jcredit;(.dec)die jcredit;(.dec)ersten
jcredit;(.dec)neun jcredit;(.dec)Beispiele jcredit;(.dec)mit jcredit;(.dec)der jcredit;(.dec)Herstellung
jcredit;(.dec)derjcredit;(.dec) Vorprodukte, jcredit;(.dec)d.h. jcredit;(.dec)des
jcredit;(.dec)Gerüstpolymeren, jcredit;(.dec)d.h. jcredit;(.dec)der jcredit;(.dec)Hauptkettejcredit;(.dec)
des jcredit;(.dec)amphipathischen jcredit;(.dec)Moleküls. jcredit;(.dec)In jcredit;(.dec)den
jcredit;(.dec)weiteren jcredit;(.dec)Beispielen jcredit;(.dec)sindjcredit;(.dec)
dann jcredit;(.dec)die jcredit;(.dec)folgenden jcredit;(.dec)Umsetzungen jcredit;(.dec)dieser
jcredit;(.dec)Hauptkette jcredit;(.dec)zur jcredit;(.dec)Herstellungjcredit;(.dec)
der jcredit;(.dec)Dispersionen jcredit;(.dec)der jcredit;(.dec)Vorprodukte jcredit;(.dec)und
jcredit;(.dec)schließlich jcredit;(.dec)der jcredit;(.dec)Toner-jcredit;(.dec) dispersion
jcredit;(.dec)erläutert.jcredit;(.dec)
Beispiel 1 In ein trockenes,
ca. 230 g fassendes Becherglas (8 oz.) wurden 100 g 2-Äthylhexylacrylat und 1 g
Azobisisobutyronitril als Polymerisationsinitiator eingebracht. Das Becherglas wurde
in ein Wasserbad von 75 t 2°C gestellt. nach etwa 30 min fand eine exotherme Polymerisation
statt. Die Temperatur stieg bis auf 12000 in etwa 15 min nach binsetzen der Reaktion.
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Nach Abkühlen auf 90°C wurde das Beoherglas vom Wasserbad genommen,
abgedeckt und in einen Ofen von 90°C über Nacht zur Beendigung der Polymerisation
gestellt. Man erhielt ein nahezu wasserklares, dick-sirupartiges Produkt.
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Beispiel 2 400 g Petroläther (Siedebereich 90 bis 1200C) wurden in
einen 1 l-Kolben mit Rührer, Thermometer, Rückflußkühler und Tropftrichter eingefüllt
und das ganze auf rückfließendes Sieden unter Atmosphärendruck erwärmt. Eine Lösung
von 1,2 g Äzobisisobutyronitril in 200 g 2-Äthylenhexylacrylat und 6 g Glycidylmethacrylat
wurden über den Tropftrichter in den rückfließenden Strom innerhalb von 3 h eingebracht.
Das ganze wurde weitere 2 h rückfließend gekocht, währenddem 4 g Acrylsäure, 0,14
g Di-t.-butylphenol und 1 g Lauryldimethylamin zugefügt wurden. Das ganze wurde
weitere 12 h unter Stickstoffstrom zum rückfließenden Sieden gebracht, um etwa 25
% der Glycidylringe des Copolymeren zu vercstern. Man erhielt eine einigermaßen
viskose strohfarbige Flüssigkeit.
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Beispiel 3 Ein 500 cm3 Reaktionsgefäß mit Rührer, Thermometer, Rückflußkühler
und Tropftrichter wurde rait 250 g eines isoparaffinischen Lösungsmittels ("Isoper
E") beschickt. Nach Erhitzen auf 93 + 1°C wurde eine Lösung von 250 g 2-Äthylhexylacrylat
und 1,5 zu 5 g Azobisisobutyronitril innerhalb von 3 h eingetropft.
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Das Gemisch wurde auf dieser Temperatur 3 h erhalten zur vervollständigung
der
Polymerisation. Die Reaktionen fanden alle bei Atmosphärendruck statt. Man erhielt
eine leicht viskose, strohfarbige Flüssigkeit.
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Beis»iel 4 In einem 1 l-Kolben mit Rührer, Thermometer und Rückflußkühler
wurden 400 g Petroläther, Siedebereich 90 bis 120°C, unter Atmosphärendruck bei
mäßiger Rückflußges chwindigkei t gehalten und eine Lösung von 194 g Lauylmethacrylat,
6 g Clycidylmethacrylat und 3 g Benzoylperoxid-Paste (60 Gew.-% in Dioctylphthalat)
aus einem 250 cm3 Tropftrichter in den rückfließenden Strom zugetropft. Das Iüonomergemisch
wurde mit solcher Geschwindigkeit zugeführt, daß die gesamte enge in 3 h eingebracht
war. Danach wurden noch 4o min unter Rückfluß gekocht, schließlich 0,5 g Lauryldimethylamin
zugesetzt und noch 1 h gekocht. Daraufhin wurden ü,1 g Hydrochinon und 3 g lilethacrylsäure
zugeführt und unter Stickstoff weiter gekocht, bis etwa 52 % der Glycidylgruppen
verestert waren. Dazu benötigte man etwa i6 h. Man erhielt ein leicht viskoses,
ströfarbiges, flüssiges Produkt.
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Beispiel 5 Beispiel 4 wurde wiederholt, jedoch die Veresterung nur
bis 25 % der Glycidylgruppen geführt.
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Beispiel 6 In einen 5 l Reaktor mit Heizmantel, Rührer, Thermometer,
Rückflußkühler und einer Vorrichtung zum Durchleiten von Stickstoff wurde unverschlossen
2,4 kg obiges, isoparaffinisches Lösungsmittel (Isopar G) auf 110 # 1°C erhitzt,
in dem durch den Heizrnantel Triäthylenglykol entsprechender Temperatur geleitet
wurde. L)ie Temperatur des Glykols wurde in dem Heizmittelkreis in entsprechender
Weise geregelt. Die Anlage ist so ausgestattet, daß mit Hilfe eines Drei-Weg-Hahns
die Beheizung
über den Wärmeträger/Glykol abgeschaltet und dafür
eine Kühlung mit Wasser vorgenommen werden kann, und zwar soll die Umschaltmöglichkeit
sehr schnell sein, damit während der exothermen Polymerisation, wenn nötig, ausreichend
gekühlt werden kann. Sobald das Lösungsmittel die obige Temperatur erreicht hat,
wird ein Gemisch von 1,0357 kg Isodecylmethacrylat, 36 g Glycidylmethacrylat und
18 g einer Paste, bestehend aus 50 -zr Benzoylperoxid in Dioctylphthalat innerhalb
einer Zeit von 3 h mit Hilfe eines Tropftrichters in den dickflußkühler eingebracht.
Nach beendigter Zugabe wird die Reaktionsmasse noch 30 min bei 110 + 1°C gehalten,
dann 3 g Lauryldimethylamin zugesetzt und noch 1 h die Temperatur eingehalten.
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Nun wurden 0,6 g Hydrochinon zugesetzt und während der Veresterungsreaktion
Stickstoff durchgeleitet. Anschließend wurden 18 g Methacrylsäure zugesetzt und
die Reaktionstemperatur während der Säurezugabe noch beibehaltenfbis 25 Vo der Glycidylringe
verestert waren. Dazu benötigte man rund 8 h.
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Man erhielt eine leicht viskose, strohfarbige Flüssigkeit.
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Beispiel 7 In der Anlage des Beispiels 4 wurden 1,44 kg des gleichen
Lösungsmittels auf 110 # 1°C erwärmt und dann eine Lösung von 1,2786 kg Stearylmethacrylat,
32,4 g Glycidylmethacrylat und 16,2 obiger taste in 720 g des Lösungsmittels während
3 h zugetropft, während die Temperatur der Reaktionsmasse konstant blieb, Nach beendeter
Zugabe wurde bei gleicher temperatur noch weitere 4o min belassen, dann 2,8 g Lauryldimethylamin
zugesetzt und bei gleicher Temperatur noch 1 h die Reaktion masse gehalten. Nun
wurden 0,54 g Hydrochinon zugefügt und Stickstoff während der V-eresterungsreaktion
durch die Masse geleitet. Schließlich wurden 1-6,2 g Methacrylsäure bei der Realtionstemperatur
zugetropft und die Temperatur aufrechterhalten (ca. 7 h)@ bis 24 % der Glycidylringe
verestert waren. Man erhielt eine leicht viskose, strohfarbige Flüssigkeit.
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Beispiel 8 In einen 500 cm3 Dreihals-Rundkolben wurden an offener
Atmosphäre 197,8 g obigen Lösungsmittels eingebracht. Der Kolben war mit einem Rührer,
einem Thermometer, einem Thermofühler und einem Rückflußkühler versehen. Das Lösungsmittel
wurde auf 110 + 10C unter Rühren erwärmt und dann ein Gemisch von 96 g Laurylmethacrylat,
3 g Glycidylmethacrylat und 0,74 g Benzoylperoxid, 99 @-ig, in 50 cm3 Benzol und
5 g p-Phenylazoacrylanilid zugeführt. vas Gemisch wurde bei Raumtemperatur in 30
min in einem Magnetrührer gehalten. Es löste sich der Hauptanteil, jedoch nicht
das ganze p-Phenylazoacrylanilid.
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Das Gemisch wurde in 5 cm3 Portionen im Abstand von 5 min während
insgesamt 3 h in das Lösungsmittel eingebracht und bei jeder Portion gut gerührt.
I-iach der letzten Zugabe wurde die Reaktionsmasse bei der Temperatur von 110 +
1°C 45 min gehalten, dann 0,25 Lauryldimethylamin zugesetzt. nach einer weiteren
Stunde 0,05 Hydrochinon eingebracht und die Stickstoffzufuhr begonnen. Nun wurden
1,49 g Methacrylsäure zugesetzt und die Reaktionstemperatur eingehalten bis ein
Abfall der Säurezahl anzeigt, daß 25 % der Glycidylringe resistent waren. Dazu benötigte
man ca. 6 h. Die Masse wurde auf 50°C gewühlt und langsam 2,7 1 Methylalkohol unter
heftigem Rühren eingeführt. Das ausgefällte Polymer konnte sich in 24 h absetzen
und wurde delantiert. Das Polymer wird dann 48 h bei Raumtemperatur an der Luft
und 4 h bei 500C getrocknet, anschließend in 300 v obigen Lösungsmittel gelöst,
wodurch man eine klare, -tieforange Lösung erhielt, die sich zur Herstellung der
Dispersion eignet.
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Beispiel 9 In obiges 500 cm3 Reaktionsgefäß wurden 197,8 g Lö-sungsmittel
"Isopar " eingetropft und auf 110 + 1 0C erwärmt. Ein Gemisch aus 86 g Laurylmethacrylat,
9,9 g N-1,1,3,3-Tetramethylbutylmethacrylamid, 2,97 g Glyeidylmethacrylat und 0,74
g
Benzoylperoxid mit konstanter Geschwindigkeit innerhalb v 3 h
zugetropft, während die Temperatur 110 # 1 1°C betrug. Es wurden noch weitere 6
h nach beendc-tcr Zugabe des lilonomergemisches polymerisiert. Eine Analyse der
Reaktionsmasse ergab 96,4 %-ige Polymerisation. Nun wurden u,12 g Lauryldimethylamin
eingebracht, 1 h auf Reaktionstemperatur gehalten und dann 0,05 g Hydrochinon zugesetzt
und mit Stickstoffspülung begonnen. Schließlich wurden 1,49 g Methacrylsäure zugesetzt
und die Masse auf Reaktionstemperatur gehalten, bis durch Abfall der Säurezahl erkenntlich
wird, daß 25 % der Glycidylringe verestert waren0 Dazu benötigte man etwa 9 h. flan
erhielt eine etwas viskose, strohfarbige Plüssigkeit.
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Aus obigen Produkten wurden nun die Dispersionen hergestellt.
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Beispiel 10 In obiges 500 cm3 Reaktionsgefäß wurden 360 g Lösungsmittel
"Isopar K", 185 g Vinylacetat, 30 g des Vorprodukts aus Beispiel 4, 15 g filethyihydrogenmaleat
und 4 g Azobisisobutyronitril zugesetzt. Die Reaktionstemperatur betrug 85 + 20
und wurde 4 h aufrechterhalten. Nun wurden nochmals 2 g Azobisisobutyronitril zugesetzt
und die Polymerisation bei der Reaktionstemperatur 4 h weitergeführt. Lian erhielt
eine dünne, blauweiße Dispersion mit einer Teilchengröße zwischen 0,04 und 0,2 Zum
Beispiel 11 Ein Gemisch von 27,5 g der Vorproduktlösung aus Beispiel 5, 30 g i:iethylmethacrylat,
0,5 g Methacrylsäure und 0,4 g Azobisisobutyronitril wurden zusammen mit 134 g Petroläther
(iedebereich 60 bis 90°C) und 29,5 gy Lösungsmittel "Isopar G" in ein 500 cm3 Reaktionsgefäß
eingebracht und unter mäßigem Sieden 2 h am Rückfluß belassen. @un wurden 1,4 g
einer 10 @-igen Lösung von n-Octylmercaptan in dem Lösungsmittel
"Isopar
K" zugesetzt und dann ein Chemisch von 166 g Methylmethacrylat, 3,4 g Methacrylsäure,
3 g einer 10 %-igen Lösung von n-Octylmercaptan in Lösungsmittel lsopar Ii sowie
0,4 g Azobisisobutyronitril mit konstanter Geschwindigkeit in den rückfließenden
Strom innerhalb von 2,5 zu h eingetropft. Bei mäßig rückfließendem @ieden wurde
die Reaktionsmasse noch 0,5 h gehalten und anschließend auf Raumtemperatur abgekühlt.
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tan erhielt eine glatte, weiße, ebvas viskose Dispersion mit einer
Teilchengröße von 0,4 bis 1 µm.
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Beispiel 12 In einem 2 l Dreihals-Rundkolben mit Rührer, Thermometer
und Rückflußkühler wurden 848,5 g Lösungsmittel "Isopar K", 70,7 b der Vorproduktlösung
des Beispiels 8, 471,4 g Vinylacetat und 9,4 g Azobisisobutyronitril eingebracht,
die Reaktionsmasse bei konstanter Bewegung auf c>>6 86 °C erhitzt und diese
Reaktionstemperatur 4 h beibehalten. Man erhielt eine leicht zitronengelbe Dispersion
mit einer Teilchengröße unter 0,2 µm und einem Feststoffgehalt von 31,7 %, Beispiel
13 Ein Gemisch von 18 g der vorproduktlösung des Beispiels 5, 110 g Methoxypropylmethacrylat,
3 g Azobisisobutyronitril und 200 g Lösungsmittel "Isopar K" wurden in ein 500 cm3
Reaktionsgefäß eingebracht und unter konstanter Bewegung erwärmt.
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Die exotherme Reaktion begann bei 78 bis 80°C, wodurch die Temperatur
auf maximal 120°C steigen konnte, anschließend wieder abfiel auf @@°C, wobei die
Polymerisation in 30 min beendet war.
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Ein geringer Anteil an Überkorn wurde entfernt durch Sieben der Masse
mik Hilfe eines Hylonsiebs, Offnungsweite 74 µm.
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man erhielt eine weiße Dispersion mit einer Teilchengröße von 0,@
µm.
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Beispiel 14 Eine Lösung von 15 g Polyvinyläthyläther ("Vinylit EDBM")
mit einer verringerten Viskosität von 4 # 0,5 - bestimmt an einer Probe von 100
cr: @enzol enthaltend 0,1 g Polymer bei 20°C, spezifisches Gewicht 0,960 - in 265
g Lösungsmittel "Isopar G" wurde in einem 500 cm3 Reaktionsgefäß mit Rückflußkühler
dadurch hergestellt, daß das Harz in kleine Stückchen zerschnitten und 20 h in dem
Lösungsmittel bei 90°C &, gerührt wurde. Die Lösung wurde auf Raumtemperatur
abgekühlt und 185 Vinylacetat und 2 g Benzoylperoxid, 99 @-ig, zugesetzt. Die Masse
wurde bis zum beginnenden Rückfließen, welches bei ca.
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95°C einsetzte, erhitzt und diese Temperatur dann 4 h gehalten.
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45 min nach Erreichen dieser Temperatur wurde die Lösung trüb.
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Nach 75 min Erwärmen wurde die Lasse so viskos, daß trotz laufendem
Rührer keine nennenwerte Bewegung stattfand und das Produk-t das Aussehen einer
dicken, weißen Creme hatte. nach 2 h bei dieser Temperatur wurde die masse wieder
dünn und nach 3 h h hatte sie die Konsistenz einer schweren Creme, die sie beibehielt.
Nach den 4 h wurde eine Lösung von 1,5 g Laurylperoxid in 30 g Lösungsmittel "Isopar
G" zugetropft während 3 h und einer l'emperatur von 95 + 2000 Bei dieser Reaktionstemperatur
wurde die Masse 3 h nach beendeter Zugabe gehalten.
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Man erhielt eine weiße Dispersion mit einer Teilchengröße von 0,7
bis 1,5 /un.
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Beispiel 15 Ein Gemisch von 180 g Lösungsmittel "Isopar K", 100 g
Vinylacetat, 15 g Vorproduktlösung des Beispiels 6, 2 g Azobisisobutyronitril wurden
in einen 500 cm3 Reaktionskolben mit Thermometer, Rührer, Rückflußkühler und Kühlschlange
eingefüllt, die Reaktionsmischung erhitzt und 4 h unter Rühren bei 86 @ 2°C gehalten.
Anschließend wurde über einen Rückflußkühler gekühlt, manchmal ist es erforderlich,
die Reaktionsmasse durch fließendes Wasser in den Kühlschlangen während den ersten
Stufen
der Reaktion zu kühlen. @an erhielt eine dünne, weiß bis bläulich-weiße Dispersion
mit so leinen Teilchen daß diese in einem optischen Mikroskop nicht aufgelöst werden
konnten. Feststoffgehalt der Dispersion 33 %.
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Beispiel 16 In einen 5 1 Glasreaktor mit Kühl- und Heizeinrichtung,
Thermometer, Rührer und Rückflußkühler im Sinne des Beispiels 6 wurden 2,16 kg Lösungsmittel
"Isopar K", 180 g Vorprodukt des Beispiels 5, 1,14 kg Vinylacetat, 60 g N-Vinyl-2-pyrrolidon
und 2it g Azobisisobutyronitril eingebracht, die Reaktionsmasse erwärmt und 4 h
auf 86 + 2°C erhitzt. lan erhielt eine dünne, weiße bis bläulich-weiße Dispersion,
wobei die disperse Phase so fein war, daß sie mit einem optischen Mikroskop nicht
bestimmt werden konnte.
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Beispiel 17 In einem 500 cm3 Reaktionsgefäß mit Rührer, Thermometer
und Rückflußkühler wurden 360 g Lösungsmittel "Isopar K", 190 g Vinylacetat, 30
g des Vorprodukts aus Beispiel 5, 10 g Krotonsäure und 4 g Azobisisobutyronitril
eingebracht,auf 85 + 20 erwärmt und bei dieser Temperatur 4 h gehalten. dann wurden
noch 2 g Azobisisobutyronitril zugesetzt und die Polymerisation bei dieser Temperatur
in 4 h zu Ende geführt. Man erhielt eine dünne, weiße Dispersion, Beispiel 16 In
einem 500 cm3 Reaktionsgefäß mit Rührer, Thermometer, Thermofühler, Rückflußkühler
und einer inneren Kühlschlange wurden 40 g "Schmierölzusatz 564", 264 g Lösungsmittel
"Isopar K" und 2,2 g Benzoylperoxid, 99 %, eingebracht. Bei dem Schmierölzusatz
handelt es sich um eine 40 Gew.-%-ige Lösung eines Hochpolymeren 9 : 1 aus Laurylmethacrylat
und Diäthylaminoäthylmethacrylat in @erosin. Unter dauerndem Rühren wurde die Masse
auf
80°C erwärmt und 2 h bei dieser Temperatur gehalten. Dann wurden
10 g Krotonsäure und 190g Vinylacetat auf einmal eingebracht, wodurch die Masse
dunkelbräunlich wurde sobald die Temperatur der Reaktionsmasse wieder 80°C erreichte,
wurde Azobisisobutyronitril in Portionen von U,2 g in Zeitabständen von 10 min bis
insgesamt 4,6 g eingebracht, wozu man 3 h und 40 min benötigte. Die Reaktionsmasse
wurde 2 h auf 80 + 20 nach beendeter Zugabe gehalten.- Wjan erhielt eine weiße Dispersion
mit einem Feststoffgehalt von 35,7 % und einer Dispersionsfeinheit von < 0,3
/um, Beispiel 19 Dies ist ein Beispiel für ein Anfärben der Dispersion, wobei angenommen
werden kann, daß der Farbstoff nicht reagiert mit der Dispersion, jedoch ist es
möglich, daß eine Wasserstoffbindung stattfindet. Ein Gemisch von 10 Gew.-% Sudan
Orange RA (Solvent Yellow 14, C.I. 12055) in dem Lösungsmittel "Isopar K" wurde
4 h in einer Kugelmühle gemahlen, 20 g dieser Aufschlämmung wurden dann 100 g des
in Beispiel 17 hergestellten Latex zugesetzt und das ganze 8 h unter Rühren auf
einer Temperatur von 55 bis 58°C (130 bis 1350F) gehalten. Anschließend wird durch
ein Nylonsieb, Maschenweite 74 /umlfiltriert und auf Raumtemperatur abgekühlt. Lian
erhielt eine goldorange-gefärbte Dispersion.
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Im folgenden werden Beispiele für die erfindungsgemäßen Toner und
deren Anwendung gebracht.
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Beispiel 20 3 100 g des in Beispiel 18 erhaltenen Latex wurden in
500 cm Dreihals-Rundkolben mit Rührer, Rückflußkühler und Thermometer eingebracht
und 2 g victoria Blau Base BA (.I. 44045B) zugefügt, auf. -80 + 5°C erwärmt und
bei dieser Temperatur das ganze 2 h gehalten. Die blaue Dispersion wird abgekühlt
und filtriert durch ein Nylonsieb, 74 /um Maschenweite, um restlichen Farbstoff
zu entfernen.
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4 g dieser gefärbten Dispersion wurden mit 2 1 Lösungsmittel "Isopar
K" verdünnt und 8 Tropfen einer 1 neigen Lösungsmittellösung von Aluminium-3,5-diisopropylsalicylat
zugesetzt. In der Dispersion liegt ein komplexer Stoff, der neben solvatisierten
und nicht-solvatisierten Gruppierungen auch eine chromophore Gruppe enthält, vor.
Die die Ladung beeinflussende Substanz ist eine getrennte Komponente.
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Wird dieser Toner in einer Kopiermaschine "Dennison Standard Book
Copier" angewandt, so erhält man schöne, blaue Reproduktionen, die weder verschmiert
sind noch eine Hintergrundverfärbung aufweisen.
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Beispiel 21 Zu der Dispersion des Beispiels.17 wurden 13,65 g "victoria
Blue Base BA" gegeben und das ganze 3 h bei 85 # 20 gehalten.
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Die dunkelblaue Dispersion wurde durch ein 74 /um Nylonsieb filtriert,
auf Raumtemperatur abgekühlt. Bei diesem Toner liegt ebenfalls ein komplexes, amphipathisches
Molekül mit einer chromophoren Gruppe vor.
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4 g dieser Dispersion wurden mit 2 l "Isopar G" Lösungsmittel zusammen
mit 20 Tropfen einer 1 Ó-igren Lösungsmittellösung von Aluminium-3,3-di-t-butyl-#-resorcinsäure
versetzt und dieser toner in obiger Kopiermaschine verwendet. Man erhielt leuchtend
blaue Reproduktionen mit klarem Hintergrund ohne Verschmieren.
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Beispiel 22 Die Dispersion des Beispiels wo wurde mit 6,8 g Auramin
0 und 6,8 g stnodamin versetzt und das ganze 3 h bei einer temperatur von b5 + 2°d
gehalten. Der leuchtend gelb-orange Latex wurde durch ein 7tF /um Nylonsieb gelassen
und. auf Raumtemperatur abgekühlt. dieser Toner enthält ebenfalls eine chromophore
Gruppe.
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10 g dieser Dispersion wurden mit 2 1 Lösungsmittel "Isopar G"
zersetzt
und 20 Tropfen einer t %-igen Lösungsmittellösung von Aluminium-3,5-di-t-butyl-#resorcinsäure
zugefügt. Das ganze wurde in einer Kopiermaschine "Scot-t 3 D Copier" angewandt.
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Man erhielt extren leuchtend -orange Kopien mit klarem Hintergrund.
Es fand kein Verschmieren statt, darüberhinaus fluorisierte der Farbstoff bei UV-Bestrahlung.
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Beipiel 23 Der Latex des Beispiels 10 wurdemit 13,65 g "Victoria Grün"
versetzt und 48 h bei 25 + 2°C gehalten. Die nunmehr dunkel-blau-grüne Dispersion
wurde durch ein 74 /um Nylonsieb filtriert und auf Raumtemperatur abgekühlt. Auch
dieser Toner enthielt eine chromophore Gruppe an dem komplexen, arnphipathischen
Molekül.
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4. g der Dispersion in 2 1 Lösungsmittel "Isopar G" zusammen mit
20 Tropfen einer 1 neigen Lösungsmittellösung von Aluminium-3,5-di-t-butyl-#-resorcinsäure
wurden in obiger Kopiermaschine angewandt. Man erhielt leuchtend-blau-grüne Kopien
mit klarem Hintergrund, die abschmierbeständig sind.
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Beispiel 24 3 g der Dispersion des Beispiels 15 wurden mit 0,25 g
Ruß als Schwarzpigment ("Raven 11") in einem Mörser mit Pistill gemischt, die Paste
mit einer geringen Lösungsmittelmenge "Isopar K" verdünnt und dann auf ein Volumen
von 2 1 aufgefüllt.
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Dieser Suspension wurden 30 Tropfen einer 1 @-igenLösungsmittellösung
von Aluminium-3,5-di-t-butyl-#-resorcinsäure zugesetzt und das ganze als Toner in
der Kopiermaschine "Dennison Standard Book Copier" angewandt. Man erhielt gute Kopien,
ohne daß es zu einem Verschmieren kam.
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Beispiel 25 Zu der Dispersion des Beispiels 17 wurden 13,65 g Kristall-
Violett
(C.I. 42555B) zugesetzt und das ganze 3 h bei 85 + 2 0C gehalten. Auch dieser Toner
ist ein Beispiel für ein komplexes, amphipathisches Molekül mit einer chromphoren
Gruppe. Die gefärbte Dispersion wurde durch ein 74 /um Nylonsieb filtriert und auf
Raumtemperatur abgekühlt. 3 g dieser Dispersion wurden 2 1 Lösungsmittel "Isopar
K" zusammen mit 0,05 g Aluminium-Harzseife zugesetzt. Dieser Toner eignete sich
für die Kopiermaschine "A-M Sunbeam 500 Copier" und liefert sehr gute, violette
Reproduktionen ohne Hintergrundverfärbung, Beispiel 26 Der Dispersion des Beispiels
17 wurden 13,65 g Magenta (C.I. 42510B) zugesetzt und das ganze 3 h bei 85 t 20
gehalten.
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Die gefärbte Dispersion wurde durch ein 74 /um Nylonsieb filtriert
und auf Raumtemperatur abgekühlt. Auch dieser Toner ist eine komplexe, amphipathische
Substanz mit einer chromophoren Gruppe.
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3 g dieses Latex wurden in 2 1 Lösungsmittel "Isopar G" zusammen mit
0,05 g Aluminium-Harzseife eingebracht und noch 20 g einer 10 %-igen Lösungsmittellösung
von "Aerosol OT" zugefügt. Bei Anwendung dieses Toners in obiger Kopiermaschine
erhält man Purpurreproduktionen, die abschmierfest sind und keine Hintergrundverfärbung
zeigen.
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Beispiel 27 Hier handelt es sich um einen sogenannten umgekehrten
Entwickler. Der Dispersion des Beispiels 17 wurden 13,65 g Victoria Blau BA (C.I.
44045B) zugesetzt und das ganze 3 h bei 85 # 2° gehalten. Die gefärbte Dispersion
wurde durch ein 74 µm Nylonsieb gelassen und auf Raumtemperatur abgekühlt,Auch hier
handelt es sich um einen Toner, dessen komplexes Molekül eine chromophore Gruppe
aufweist.
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6 g dieser Dispersion wurden 2 1 Lösungsmittel "Isopar K zusammen
mit o,6 g "OlOA 1200" zugesetzt und in einer Kopiermaschine "A-M Sunbeam Copier"
angewandt0 Man erhielt gut blaue, negative Reproduktionen.
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Beispiel 28 Auch hier handelt es sich um negative Entwicklung. Zu
der Dispersion des Beispiels 10 wurden 6,8 g "Auramin O" und 6,8 g Rhodamin zugesetzt
und 3 h das ganze bei 85 + 2 0C gehalten.
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Die nunmehr leuchtend gelb-orange Dispersion wurde'durch ein 74 /um
Nylonsieb gelassen und auf Raumtemperatur abgekühlt.
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Auch hier handelt es sich um einen Toner mit einem komplexen Molekül,
welches eine chromophore Gruppe trägt.
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8 g dieser Dispersion wurden in 2,5 l Lösungsmittel "Isopar G" zusammen
mit 100//kl einer 34,8 Gew,-<-igen Lösung von einem Aluminiumsalz einer 1 : 1
gewichtsCteiligen Mischung von Mono- und Di-2-äthylhexylestern der Phosphorsäure
im Lösungsmittel "Isopar H" und 10 cm3 einer 10 Gew.--igen Lösungsmittellösung von
"Alkanol DOA" zugesetzt0 In einer Kopiermaschine "Scott 30 Copier" erhielt man mit
diesem Toner extrem leuchtend-orange, negative Reproduktionen0 Beispiel 29 4 g der
Dispersion des Beispiels 19 wurden 2 1 Lösungsmittel "Isopar K" zusammen mit 20
Tropfen einer 1 neigen Lösung von Aluminiumdiisopropylsalicylat in "Isopar G" zugesetzt.
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Bei Anwendung als Toner in einer Kopiermaschine "Dennison Standard
Book Copier" erhielt man gelblich-orange Reproduktionen mit unverfärbtem Hintergrund,
die verschmiersicher sind.
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Bei den obigen Beispielen wurde jeweils nur eine farbgebende Komponente
angewandt. Man kann natürlich auch mehrere farbgebende, vorzugsweise zwei oder mehrere
Substanzen anwenden, um durch deren Zusammenwirken-eine größere Farbtiefe, z.B.
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bräunlich-schwarz, bläulich-schwarz oder purpur-schwarz zu erreichen.
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Die Erfindung kann auch noch in einer anderen Weise ausgeführt werden,
obzwar natürlich die Anwendung eines multifunktionellen, komplexen Moleküls mit
einer solvatisierten Gruppe und einer nicht-solvatisierten Gruppe in einem flüssigen
Lösungsmittelsystem die übliche Maßnahme ist, d.h. die Bildung eines amphipathischen
Polymeren in einem Lösungsmittel, in dem derartige Moleküle vollständig solvatisiert
sind, woraufhin ein anderes Lösungsmittel zugefügt wird, welches für eine Gruppiesich
rung des Polymeren ein Nicht-Lösungsmittel ist, Jedoch mischt mit dem ersten Lösungsmittel.
Auf diese Weise wird diese Gruppierung des amphipathischen Polymeren desolvatisiert,
sie bleibt jedoch festgebunden an der solvatisierten Gruppierung des Polymeren.
Man kann dann nach Wunsch das gesamte oder einen Teil des Lösungsmittels entfernen.
Dies ist ein außerordentlich ein facher Weg zur Herstellung eines amphipathischen
Blockpolymers als disperse Phase nach der Erfindung. Ein Beispiel dafür ist ein
Polyisopren/Polystyrol/Polyisopren-Polymerisat, hergestellt durch anionische Polymerisation0
Beispiel 30 9,2 g Styrol wurden in 60 cm3 Tetrahydrofuran eingebracht, welches 3,3
x 10 4 gapSthylnatrium als Katalysator enthielt.
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Dieses Gemisch wurde bei -800C in einen Dreihals-Rundkolben mit Rührer,
Thermometer und Stickstoffzuleitung in einem Trocken eisbad gbhalten. Die Reaktion
war in 15 min beendet, Man erhielt ein lebendes Polystyrol. Nach beendeter Polymerisation
wurden 6,3 g Isopren bei noch immer -800C zugesetzt. Das Isopren polymerisiert an
den Enden des lebenden Polystyrols unter Bildung eines Blockpolymeren. Die nunmehr
lebenden Enden des Blockpolymers, solvatisiert durch Tetrahydrofuran, können nun
pfropfpolymerisiert werden an ein entsprechendes Gerüstpolymer durch Umsetzung mit
3 g der Vorproduktdispersion oder -Hsung des Beispiels 8 bei Raumtemperatur unter
Bildung eines amphipathischen Polymers. Das Vorprodukt ist ebenfalls
in
Tetrahydrofuran solvatisiert. Ein solches Polymer kann als solvatisierte Phase eines
Nicht-Lösungsmittels für das Blockpolymer werden, dabei wird der Blockpolymerteil
aesolvatisiert oder ausgefällt. Das Nicht-Lösungsmittel kann Testbenzin sein, welches
bei Raumtemperatur zu dem gelösten oder solvatisierten, amphipathischen Polymer,aufgebaut
aus Styrol/Isopren- (Laurylmethacrylat-glycidylmethacrylat-methacrylsäure-p-phenolazoacrylanilid)
unter Bildung einer dieser goldgelben Dispersion in einen arbeitsfähigen Toner werden
noch 15 g Dispersion mit 2 l Testbenzin, enthaltend 30 Tropfen einer 1 %-igen Lösung
von Aluminium-3,5-di-t-butyl-@-resorcinsäure eingebracht. Man erhält in einer Kopiervorrichtung
"Dennison Standard Book Copier" gute Reproduktionen.
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Im vorhergehenden wurden die verschiedenen Eigenschaften des erfindungsgemäßen
Toners dargelegt und insbesondere die Tatsache abgehandelt, daß eine monodisperse
Korngröße vorliegt und der wesentliche Gesichtspunkt ein amphipathisches Molekül
ist, welches bifunktionell oder trifunktionell sein kann. Mit diesen Eigenschaften'
sind wesentliche wirtschaftliche Vorteile verbunden, So erlaubt der erfindungsgemãße
Toner eine sehr schnelle Fixierung des frisch entwickelten Bildes, er ist anwendbar
bei den verschiedensten Geräte typen, bei denen die Entwicklung eines elektrostatisch
aufgebauten Ladungsbildes mit einem Toner erfolgt.
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Die Eigenschaft der schnellen Fixierung des erfindungsge mäßen Toners
ist ganz besonders wertvoll bei sehr schnellen Arbeitsgeschwindigkeiten. Wie erwähnt,
kann man den erfindungsgemäßen Toner in allen üblichen elektrophotographischen Vervielfältigungsmaschinen
anwenden einschlieBlich Bürokopierapparate sowie schnellkopierenden Maschinen» also
solchen, die Je Stunde 660, 2400 oder sogar 2600 Blatt ausdrucken. Diese Maschinen
arbeiten jedoch,wie -noch erwähnt wird, relativ langsam E.s gibt
andere
Anwendungsgebiete, wo flüssige Toner zur Entwicklung eines elektrostatischen Ladungsbildes
herangezogen werden sollen, wenn nur die Fixierung ausreichend schnell geht. Ein
solcher Fall sind die Ausdruckgeräte von Computer oder Rechenanlagen.
-
Computer liefern bekanntlich Informationen mit extrem-hoher Geschwindigkeit,
Die derzeitigen Computer sind in der Lage, bis zu einer Milliarde Zeichen je Sekunde
zur Verfügung zu stellen. Dies liegt weit über der Leistungsfähgkeit der Entwicklung
elektrostatischer Ladungsbilder, im wesentlichen wegen der vergleichsweise geringen
Geschwindigkeit, mit der die anfängliche Fixierung stattfindet. Diese anfängliche
Fixierung erfolgt in der Zeitlwährend der die elektrostatische Unterlage mit dem
frisch entwickelten Bild den Entwickler verläßt und die Kopie in Vorrichtungen physikalisch
gehandhabt werden können, bei denen das frisch entwickelte Bild von einem Teil der
Vorrichtung berührt wird oder die Rückseite einer anderen Schicht oder dessen Teil
darauf gelangt. Damit ist gemeint, daß ein Träger mit einem frisch entwickelten,
elektrostatisch aufgebauten Bild nach Durchgang durch einen Trockner, welcher den
Träger nur über die Kanten erfaßt, nun verkleinert werden muß. Eine solche Verkleinerung
besteht im allgemeinen in einem Aufrollen des Trägers zu einer zylindrischen Rolle
oder einem Falten, z.B, ziehharmoniskaartig. Wenn das frisch entwickelte Bild zu
dieser Zeit, nämlich 20 sec nach Verlassen des Entwicklers1noch nicht vollsändig
fixiert ist, kommt es zu einem Verschmieren und/oder Abfärben, was natürlich sehr
unerwünscht ist. Der erfindungsgemäße Toner fiihrt jedoch zu so einer schnellen
anfänglichen Fixierung des frisch entwickelten Bildes» daß dieses Problem überwunden
erscheint, mit anderen Worten vermag der erfindungsgemäße Toner ein elektrostatisch
aufgebautes Ladungsbild in einer so kurzen Zeit bis herunter zu 20 sec nach dem
Aufbau zu entwickeln, ohne daß Wärme zur Einwirkung gebracht werden muß.
-
Diese Zeit ergibt sich aus der Notwendigkeit, daß der Bildträger von
Maschinenteilen berührt oder er gegen die Hinterseite eines anderen Bildträgers
gepreßt wird, ohne daß es-zu einem Verschmieren
kommen kann0 Demzufolge
eignet sich der erfindungsgemäße Toner insbesondere für schnelle Entwicklung trotz
der Tatsache, daß es auch sehr vorteilhaft ist, diesen-bei normalen Entwicklungsvorgängen
elektrostatischer Bilder mit geringeren Entwicklungsgeschwindigkeiten anzuwenden0
Es muß auch noch darauf hingewiesen werden, daß der neue Toner sich. für die verschiedensten
Geräte typen anwenden läßt, z,B. zur Rückvergrößerung von Mikrofilmen bei normalen
und hohen Arbeitsgeschwindigkeiten. Er kann aber auch angewandt werden in dem Reproduktionsteil
von faksimileerhaltenden Geräten, schließlich stellt er einen hervorragenden- elektrostatischen
Entwickler für Aufzeichnungsgeräte dar, die als bewegliches Element einen Elektronenstrahl
oder einen Lichtstrahl benützen, welcher auf dem elektrostatisch aufgeladenen Träger
eine Spur aufzeichnet mit Hilfe eines über eine Vielzahl von Achsen beweglichen
Spiegels.
-
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Toner liegt darin, daß
er mit der gleichen Leichtigkeit angewandt werden kann zur Entwicklung von sowohl
aktinisch sensibilisierten als auch aktinisch nicht-sensibilisierten, elektrostatischen
Trägermaterialien, so daß das gleiche Prinzip angewandt werden kann im Rahmen der
Herstellung des Toners ohne Rücksicht darauf, wofür er nun letzten Endes verwendet
werden soll, Eine weitere Gruppe von Geräten1für die die erfindungsgemäßen Toner
voll zufriedenstellen, sind elektrophotographische Geräte mit Kathodenstrahlröhren,
wie z.B, "Stromberg Datagraphix". Bei dieser Geräteart wird ein elektrostatisches,
latentes Bild mit Hilfe einer Kathodenstrahlröhre aufgebaut und dieses übetrae eng
uefich mäßig aufgeladenes Zinioxidpapier, so daß es sich dabei im wesentlichen um
ein elektrophotographisches Reproduktionsverfahren handelt. Ein weiterer Gerätetyp,
in dem der erfindungsgemäße Toner angewandt werden kann, ist der Videograph" von
A.B. Dick, bei dem ein latentes Bild mit Hilfe einer Kathodenstrahlröhre
aufgebaut
wird. Auch läßt sich der erfindungsgemäße Toner mit einem "Varian Statos recorder"
anwenden. Ei-ne weitere Anwendungsmöglichkeit des erfindungsgemäßen Toners liegt
in der Herstellung von Platten mit gedruckten Schaltungen.
-
Bei all den oben erwähnten Anwendungsgebieten führt der Toner zu
einer sichtbaren Abscheidung oder Abbildung durch bevorzugte Anziehung an einem
unterschiedlich elektrostatisch aufgeladenen TrägerE./ist die Anwendung des Toners
nicht begrenzt auf diese Art von Prozessen, er kann ganz allgemein dort verwendet
werden, wo ein flüssiger Toner charakterisiert ist durch die Anwesenheit eines flüssigen
Lösungsmittelsystems, enthaltend gefärbte Teilchen, so läßt sich der erfindungsgemäße
Toner auch anwenden in Druckverfahren mit Tintenstrahl (jet ink beam printing),
wobei der Toner in Form eines beweglichen, feinen Strahls angewandt wird, der aus
einem bestimmten Teil des Gerätes auf einen beschreib- oder bedruckbaren Träger
geführt wird. Dieser braucht nicht elektrostatisch geladen zu sein. Der Tintenstrahl,vorzugsweise
aufgeteilt in Tröpfchen, passiert in seiner Flugbahn den Raum zwischen zwei elektrostatischen
Ablenkplatten, welche die physikalische Orientierung von Teilen des dazwischen durchlaufenden
Strahls durch Veränderung der elektrostatischen Ladung als Funktion bestimmter Gegebenheiten,
die in den- Platten vorliegen, geändert werden. Ein derartiges Verfahren ist nur
durchführbar, weil das flüssige Lösungsmittel in hohem Ausmaß nicht leitend ist
und daher so geladen werden kann, daß es in entsprechender Weise mit dem fluktuierenden,
elektrostatischen Feld, welches es durchläuft, reagieren kann. Der erfindungsgemäße
Toner ist besonders wirksam in Geräten dieser Art infolge seiner geringen Viskosität,
so daß er sich in dem Strahl sehr fein zerteilen kann und darüberhinaus infolge
der hohen Oberflächenspannung, die die Aufteilung des Strahls in Tröpfchen erleichtert,
so daß er durch elektrostatische Mittel weiter beschleunigt werden kann.
-
Es darf die Tatsache nicht übersehen werden, daß neben der schnellen,
anfänglichen Fixierung, die ein Verschmieren nicht des frisch entwickelten Bilde
gestattet, die erfindungsgemäßen Toner noch den Vorteil besitzen, daß ein vollständig
getrocknetes Bild nicht verschmieren kann, selbst wenn Anstrengungen gemacht werden,
um das Bild zu zerstören, z.B. durch Reiben mit einem Finger über das entwickelte
Bild. Es wird angenommen, daß diese Fähigkeit, dem Verschmieren des frisch entwickelten
Bildes zu widerstehen und dem Verschmieren eines Bildes durch die Handhabung weitgehend
darauf beruht, daß mit einem amphipathischen Molekül im Sinne der Erfindung das
flüssige Lösungsmittelsystem sich leichter von dem Molekül trennt und in die umgebende
Atmosphäre entweichen kann, wodurch schnell ein trockener, entwickelter, sichtbarer
Bereich zurückbleibt0 Auch kann das Lösungsmittel viel leichter aus dem abgeschiedenen
Film, der im wesentlichen aus derartigen amphipathischen Molekülen besteht, entweichen.
-
Patentansprü ch e