DE2010964C2 - Auswurfvorrichtung für Schriftstücke in einer Bearbeitungseinheit - Google Patents
Auswurfvorrichtung für Schriftstücke in einer BearbeitungseinheitInfo
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Description
Schriftstücke zwangsläufig stets an der gleichen Stelle
festgehalten werden, damit das Bedrucken oder eine andere Arbeit genau durchführbar ist
Die Behandlung der Schriftstücke, bei denen es sich
z. B. um- Briefe bzw. Briefumschläge mit verschiedener
Länge und Dicke und unterschiedlichem Gewicht handeln kann, muß zuverlässig sein. Das Auswerfen des
Schriftstücks soll schnell und genau in einem kurzzeitigen Zyklus erfolgen, ohne daß Justierungen zum Kompensieren von Größen- und Gewichtsänderungen des
Schriftstücks notwendig sind. Ebenso, schwierig ist es,
einen siets gleichbleibend zuverlässigen Betrieb während einer langen Betriebsdauer zu gewährleisten und
zu vermeiden, daß die Schnellauswurfvorrichtung aus Versehen in Betrieb gesetzt wird.
Die Erfindung soll nun anhand der Zeichnung an einem bevorzugten Ausführungsbeispiel näher erläutert
werden.
F i g. 1 zeigt in beträchtlich vergrößertem Maßstab eine Seitenansicht einer automatischen, mit einer
Schneiiauswurfeinrichiung versehenen Verrichtung zur
Behandlung eines Schriftstückes gemäß der Erfindung,
wobei eine Druckwalzenanordnung in ihrer verriegelten Ausgangsposition gezeigt ist in welcher sie zum
Empfang eines Schriftstücks bereit ist, sowie Auswurfwalzen und ein Auswurfsntriebsgetriebe;
F i g. 2 ist eine Seitenansicht der in F i g. 1 dargestellten Vorrichtung im gleichen Maßstab, in welcher die
Druckwalzenanordnung in ihrer entriegelten Stellung zu Beginn des Auswurfzyklus gezeigt ist;
F i g. 3 ist eine einem Teil der F i g. 2 entsprechende Seitenansicht welche die Zusammenarbeit der Druck-
und Auswurfwalzen mit einem Lösemechanismus für einen Schriftstückanschlag zum Ausstoß des Schriftstücks zeigt;
F · g. 4 ist eine Seitenansicht der Auswurfwalzen und
des zugehörigen Getriebes gemäß F i g. 1 in kleinerem Maßstab;
F i g. 5 ist eine Draufsicht auf die Vorrichtung gemäß F i g. 4 und zeigt zugleich ein System zum Anheben der
Druckwalzenanordnung zurück in ihre eingeklinkte oder verriegelte Ausgangsposition am Ende fines Auswurfzyklus;
F i g. 6 ist eine Draufsicht auf die Druckwalzenanordnung und eine Tragfläche für das Schriftstück, wobei der
Maßstab noch größer ist als in F i g. 1;
F i g. 7 ist eine Draufsicht auf die Tragfläche und den Anschlaglösemechanismus, die der F i g. 6 entspricht
wobei jedoch die Druckwalzenanordnung entfernt worden ist; so
F i g. 8 ist eine Endansicht der Vorrichtung gemäß Fig. 6; und
F i g. 9 ist eine perspektivische auseinandergezogene Darstellung der Einzelteile der Druckwalzenanordnung.
Es sei zunächst auf die F i g. 1,2 und 3 verwiesen. Die
dargestellte Vorrichtung besitzt eine Auflagefläche 9, auf die Schriftstücke eines nach dem anderen gelegt
werden. Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel handelt es sich bei den Schriftstücken um Briefe bzw. Briefumschläge L (F i g. 2), auf deren obere rechte Ecke je-
weils ein Poststempel eines entsprechenden gewählten Wertes gedruckt wird. Die Briefumschläge können von
Hand auf die Flache 9 gelegt oder im Falle eines umfangreichen Postausgangs automatisch von einer Verschubeinheit zugeführt werden, wie sie beispielsweise
aus der USA-Patentschrift 30 72 052 bekannt ist.
Jeder auf die Auflagefläche 9 gelegte Brief wird zwischen einem allgemein mit 10 bezeichneten Auswurfan
triebsmechanismus, der sich unter dem Brief befindet und einer schnellwirkenden Förden ollenanordnung 11,
die sich über dem Brief befindet, angeordnet Der in ein
Bodenteil der Maschine untergebrachte Antriebsmechanismus 1.0 weist zwei Förderrollen 12 und 14 auf, die
durch öffnungen 16 in der Auflagefläche Zugang zur Unterseite des Briefumschlags L haben. Die Rollen 12
und 14 werden von einem Getriebe angetrieben, wenn der Briefumschlag ausgestoßen wird. In der Förderrollenanordnung 11 sind zwei Förderrollen 22 und 24 vorgesehen, die bewegt werden können und gegenüber den
Rollen 12 bzw. 14 angeordnet sind.
In F i g. 1 sind die Rollen 22 und 24 in ihrer angehobenen Position dargestellt Die schnellwirkende Verbindungsanordnung innerhalb der Anordnung 11 ist ebenfalls in ihrer angehobenen, verriegelten Anfangsposition
gezeigt In den F i g. 2 und 3 sind die Rollen 22 und 24 dagegen in ihrer Stellung gezeigt in der sie einen Briefumschlag L nach unten gegen die Förderrollen 12 und
14 drücken, damit der gestempelte Briefumschlag sehne" und genau in F i g. 3 nach rechsr aus der Maschine herausgeführt wird.
Die Förderrollen 22 und 24 werden von einer Lagerung getragen, die einen Lagerarm 25 enthält der bei 26
in der Nähe seiner Mitte an einem Gleitteil 20 befestigt ist Das Gieitteil 20 (vgL auch F i g. 9) weist ein Gleitelement 27 auf, das zwischen Gleitbahnen 28 nach oben
und unten gleiten kann, welche durch zwei parallele Führungselemente 29 und 30 (F i g. 9) dre Rahmens der
Walzenanordnung 11 gebildet sind Dieser Rahmen besitzt eine mit den Führungselementen 29 und 30 aus
einem Stück bestehende RückplaUe 31 sowie eine Frontplatte 32, die einen rechtwinklig abgebogenen,
sich nach hinten erstreckenden Rahmenteil 33 aufweist
Damit das Gleitelement 27 zwischen den Gleitbahnen 28 gehalten wird, überlappt ein Rand der Frontplatte 32
mit einem für eine freie Gleitbewegung ausreichenden Zwischenraum einen Rand des Gleitelements 27. Ähnlich überlappt der Rand einer anderen Frontplatte 34
(F i g. 9) den anderen Rand des Gleitelements 27. Das Glei :eil 20 als Ganzes besitzt ein Montageglied 36, das
mittels Nieten 38 und 39 starr am Gleitelement 27 befestigt ist
Damit für die Ränder der beiden Frontpiatten 32 und
34 so viel Spiel besteht daß sie frei zwischen das Gleitelement 27 und das Montageglied 36 passen, sind beide
Nieten 38 und 39 jeweils mit Abstandsschultern versehen, die zwischen das Eelement 27 und das Glied 36
eingesetzt sind. Das Glied 36 wirkt ebenfalls als Gleitelement Der Lagerzapfen 26 ist am Montageglied 36
befestigt und ragt nach vorne in die Bohrung eines Zapfens 40 hinein, der auf einem aufgerichteten Flansch 42
des Laflcrarms 25 vorgesehen ist Ein Sprengring 43 hält
den Lagerarm auf diesem Lagerzapfen 26.
Der Lagerarm 25 kann eine beschränkte Schwingbewegusig um den Lagerzapfen 26 ausführen, was den
Zweck hat den von den beiden Förderrollen 22 und 24 auf dia Oberseite des ausgestoßenen Briefumschlags L
ausgeübten Druck {F i g. 2) weitgehend auszugleichen.
Zur Ei'inöglbhung dieser beschränkten Schwingbewegung enthält der aufgerichtete Flansch 42 (P i g. 9) ein
Langloch 44, durch das sich das äußere Ende des unteren Niets 39 frei hindurch erstreckt.
In der Förderrollenanordnung 11 befindet sich eine
Schnellwirkungsverbi.;dungsanordniing, welche die
Förderrolle aus ihrer in F i g. 1 dargestellten angehobenen Ausgangsposition nach unten in ihre Auswurfposition auf der Briefoberfläche gemäß F i g. 2 bringt Diese
5 6
Verbindungsanordnung enthalt einen Verbindungshe- erreicht der Verbindungshebel 46 eine Position, bei welbel 46, dessen unteres Ende schwenkbar auf dem freien eher er vertikal verlfiuft, und sich der Hauptarm 50 einer
Ende des unteren Niets 39 gelagert und von einem vertikalen Anordnung nähert, so daß eine Kipphebel-Sprengring 47 gehalten ist. wirkung erreicht wird, welche die auf die Rollen 22 und
Das obere Ende des Verbindungshebels 46 ist mittels 5 24 wirkende Kraft der Feder 54 vervielfacht Die Anordeines Lagerzapfens 48 am Hauptarm 50 eines Federhe- nung 11 arbeitet also nicht nur sehr schnell, sondern sie
bels 51 befestigt Dieser Federhebel ist schwenkbar mit- gewährleistet auch einen beträchtlichen Druck auf die
tels eines Hauptlagerzapfens 52 am Rahmen bzw. der Rollen 22 und 24 am Ende ihres Abwärtshubes, so daß \l
Frontplatte 32 montiert Bine Hauptzugfeder 54 ist zwi- der bedruckte oder gestempelte Briefumschlag L fi
sehen einen L-förmigen Arm 56 des Hebels 51 und eine 10 schnell und genau aus der Maschine herausbefördert v;j
von einem Vorsprung des Führungselements 29 gebil- wird.
dete Nase 58 geschaltet Wie in F i g. 6 dargestellt ist, ist die Rolle 22, die sich
Wie aus den F i g. 1 und 2 ersichtlich ist, bewirkt die bezüglich der Ausstoßrichtung des Briefumschlags L in
am L-förmigen Arm 56 des Federhebels 51 angreifende einer hinteren Position befindet, konisch abgeschrägt
Federkraft der Hauptfeder 54 ein Drehmoment entge- 15 Die Abschrägung verläuft so, daß der größere Durchgen dem Uhrzeigersinn um den Hauptlagerzapfen 52 messer der Rolle an den Lagerarm 25 angrenzt, das
herum. Der Hauptarm 50 drückt also nach unten auf den heißt dem oberen Rand des Briefumschlags zugewandt
Verbindungshebel 46, welcher diesen Druck auf die als ist Durch die Abschrägung wird erreicht daß die ausge-Lagerzapfen dienende Niete 39 des Gleitteils 20 über- stoßenen Briefumschläge derart gelenkt werden, daß sie
trägt, also bestrebt ist das Lagerteil nach unten in Rieh- 20 sich längs einer geraden Linie bewegen, obwohl ihr
tung zur Auflagefläche 9 zu schieben. Hauptteil zur Seite der Rollen 12 und 14 hin versetzt ist.
Damit das Gleitteil 20 in seiner angehobenen Aus- in F i g. 6 verläuft die Auswurfrichtung nach rechts, wie
gangsposition verriegelt wird, weist es eine Sperrein- durch den Pfeil 80 angedeutet ist der in der Bahnspur
richtung in Form einer Sperrkerbe 60 (F i g. 9) auf, die der Rollen 12 und 14 liegt Der Hauptteil der Briefumsich im Rand des Gleitelements 27 befindet In die 25 schlage liegt rechts von dieser Bahnspur bzw. dem Pfeil
Sperrkerbe 60 greift ein Verriegelungsglied ein, nämlich 80, erstreckt sich also in eine Richtung, die durch einen
ein schwenkbar gelagerter Verriegelungshebe! 62 Pfeil 81 dargestellt ist. Das Trägheitsmoment dieser ver-(F i g. 2 und 9) mit einer abgeschrägten Nase 64, die in setzten Masse ist normalerweise bestrebt, den Brief aus
die Sperrkerbe 60 hineinpaßt Der Mittelteil dieses He- der Bahnspur heraus in Richtung des Hauptteils des
bels 62 ist auf einem an der Rückplatte 31 befestigten 30 Briefes (Pfeil 81) zu drehen, wie durch den unterbroche-Lagerstift 66 (F i g. 9) montiert, und der Verriegelungs- nen Pfeil 82 gezeigt ist, doch wird dies durch die konihebel ist so angeordnet, daß er sich zwischen der Rück- sehe Rolle 22 verhindert, die somit eine zuverlässig geplatte 31 und der Frontplatte 32 befindet, zwischen de- radlinige Bewegung gewährleistet
nen ein ausreichend großer Zwischenraum besteht In Es sollen nun die Arbeitsschritte und zugehörigen
der Nähe des Lagerstiftes 66 ist das Führungselement 30 35 Funktionen der Anordnung zur Behandlung und zum
teilweise ausgeschnitten, so daß der Hebel 62 um ein Auswurf eines Schriftstücks zur weiteren Erläuterung
begrenztes Stück um seinen Lagerstift 66 hin- und her- der Erfindung beschrieben werden,
schwenkbar ist, und dadurch die Nase 64 aus der Sperr- Im Betrieb wird der Briefumschlag L eingelegt wie in
kerbe 60 herausziehen kann. F i g. 2 dargestellt ist, bis sein vorderes Ende gegen die
Ein Betätigungsarm 68 für den Verriegelungshebel 62 40 vertikale Fläche eines entfernbaren Briefanschiags 84
erstreckt sich von letzterem aus nach rechts, und ein stößt, der schwenkbar auf einem Bolzen 86 montiert ist
Handbetätigungsstift 70 ragt nach vorne durch einen Eine Feder 85 (F i g. 2 und 8) drückt den Briefanschlag
gekrümmten Schlitz 72 in der Frontplatte 32 hindurch. 84 normalerweise entgegen dem Uhrzeigersinn um sei-Das Ende des Betätigungsarmes 68 ragt femer durch nen Lagerbolzen 86 herum, so daß sein vorspringendes
eine öffnung 73 in der Nähe des Endes des Schlitees 72 45 Ende 87 normalerweise auf der Auflagefläche 9 ruht
heraus. Eine Feder 74 (F i g. 9) ist auf einem Bolzen 76 Um zu gewährleisten, daß das vordere Ende des Briefmontiert und wird von einem Sprengring 77 gehalten. Umschlags L mit Sicherheit gegen den Anschlag 84
Das eine Ende dieser Feder reicht nach vorne unter den stößt, ohne unter diesem aufgerissen oder verklemmt zu
Arm 68, um diesen nach oben zu drücken und dem Ver- werden, und um den Brief vor dem Druck- oder Stemriegelungshebel 62 ein Drehmoment entgegen dem 50 pelvorgang in Stellung zu halten, ist ein schräg "ach
Uhrzeigersinn um seinen Lagerstift 66 zu erteilen. Auf oben verlaufender Ablenknocken 88 vorgesehen, der als
diese Weise wird die Nase 64 des Hebels 62 in die Sperr- Hemmglied zum Anhalten des Briefes dient und nach
kerbe 60 gedrückt, wodurch das Gleitteil 20 in seiner oben bis etwas über die Höhe der Fläche 9 reicht Dieser -v
angehobenen Ausgangsposition verriegelt wird. Wenn Nocken 88 ist auf einer sich längs erstreckenden „ J
das Gleitteil 20 in seiner angehobenen Position verrie- 55 Schwenklagerwelle 89 montiert (wie am besten in den f ϊ
gelt ist, erstreckt sich, wie aus F i g. 1 erkennbar ist, der F i g. 2 und 7 und 8 zu erkennen ist), und wird von einer §<
Hauptarm 50 fast senkrecht zu den Führungsbahnen 28 Feder 91 nach oben gedrückt, so daß er oben gegen den ·;;
und somit der Bewegungsrichtung des Gleitteils 20. Er Briefumschlag L druckt, wie in F i g. 2 dargestellt ist Auf |\
ragt dabei über die Führungsbahnen hinaus. Gleichzei- diese Weise wird der Brief festgehalten und mit seinem |j
tig schließt der Verbindungshebel 46 einen relativ gro- 60 vorderen Ende mit Sicherheit in die richtige Stellung §3
Ben Winkel mit der Bewegungsrichtung des Gleitteils 20 gebracht gf
ein. Wenn also der Verriegelungshebel 62 gelöst wird, Eine (nicht dargestellte) Fühlsonde spricht auf das ^
befindet sich der Hauptarm 50 in der günstigsten Stel- Vorhandensein des Briefumschlags L an und schaltet ein
lung, um den FörderroUen 22 und 24 eine große Ab- Gerät zum Messen des Schriftstücks ein. Beim hier br-. wärtsbeschleunigung zu erteilen. Auf diese Weise ist 65 handelten bevorzugten Ausfühnsngsbeispie! der Erfineine schnelle Abwärtsbewegung gewährleistet dung berechnet dieses Meßgerät, welcher Poststempel-Wenn, wie in F i g. 2 dargestellt ist die FörderroUen wert auf den Briefumschlag aufzudrucken ist Anschlie- j
22 und 24 sich der unteren Grenze ihres Hubes nähern, Bend an den MeB- und Berechnungsvorgang wird dann
der Stempel auf die obere rechte Ecke des in seiner
festgelegten Position befindlichen Briefumschlags L aufgedruckt Diese Druck- und Meßanordnungen sind
nicht Gegenstand der Erfindung und daher in der Zeichnung nicht dargestellt
Der Stempelaufdruck wird auf folgende Weise auf den Briefumschlag L aufgebracht Es ist ein bewegliches
Drue'/o'lied (nicht dargestellt) vorgesehen, das normalerweise so angeordnet ist, daß seine Oberseite in der
gleichen Ebene liegt wie die Flächt; 9. Das Druckglied
befindet sich in einem AusnehmungsbereicÄ P der Auflagefläche 9 (vgl. F i g. 7). Wenn der Stempeldruck erfolgen soll, stößt das Druckglied, z. B. eine Druckplatte,
den Briefumschlag nach oben gegen die (nicht dargestellten) Druckstempel, welche sich oben an einer geschützten Stelle befanden.
Wenn das Druckglied angehoben wird, bewegt sich auch ein Teil 92 nach oben, das nachfolgend Abstreifteil
genannt wiru (F i (;. 3). Der Leiicrzäpicii 86 für urn
Briefanschlag 84 ist auf diesem Abstreifteil 92 montiert. Wenn das Abstreifteil sich also nach oben bewegt, hebt
es den Briefanschlag 84 von der Auflagefläche ab und bringt ihn in eine angehobene Position, die in F i g. 8 mit
84' und 87' bezeichnet ist
Ein Hebel 93 zum Anheben des Anschlags 84 (vgl. F i g. 1,2,3 und 8) ist auf einem Lagerzapfen 97 montiert
der unter der Auflagefläche 9 angeordnet ist und dessen Achse sich quer zur Auswurfrichtung bzw. zum Pfeil 80
erstreckt Eine Feder 99 drückt den Hebel 93 um seinen Lagerzapfen 97 herum in seine angehobene Schwenkstelluig. Normalerweise drückt der Briefanschlag 84
den Hebel 93 in die in F i g. 1 und 2 dargestellte schräge Stellung hinab. Der Briefanschlag 84 enthält eine horizontal vorspringende Leiste 83, die mit ihrer Unterseite
auf dem Hebel 93 ruht und diesen nach unten drückt
Wenn das Abstreifplattenteil 92 sich nach oben betjugtrt WiP weiter oben besehrieben wurde hebt es den
Anschlag 84 in die in F i g. 3 dargestellte angehobene Stellung, so daß der Hebel 93 sich schnell aus seiner
Ausgangsposition 93' (F i g. 3) in seine angehobene Position 93 bewegen kann. In dieser angehobenen Position
dient der Hebel 93 zum Aufbocken des Anschlags 84. Wenn sich also das Abstreifteil 92 wieder nach unten
bewegt, hält der Hebel 93 den Anschlag 84 in seiner angehobenen Stellung. Die Kraft der mit dem Hebel 93
verbundenen Feder 99 ist so schwach, daß beim Auswurf des Briefes (vgl. F i g. 3) dessen vorderes Ende den
Hebel 93 leicht in seine Ausgangsposition 93' zurückstößt. Wenn der Hebel 93 auf diese Weise niedergedrückt wird, kann der Anschlag 84 nach unten zur Auflagefläche 9 zurückschwingen, doch da der Brief nun
schon unter dem Anschlag 84 vorbeiläuft, wird seine Auswurfbewegung nicht durch den Anschlag beeinträchtigt
Am Ende des Druckvorgangs bewegt sich ein Arm 90 (F i g.8) nach unten, der das Abstreifteü 92 nach unten
mitnimmt, wodurch eine Auslosestange 94 ebenfalls nach unten gezogen wird. Diese Stange 94 gleitet in
einem Paar ortsfester Führungen 95. Ein auf dem oberen Ende der Stange 94 montierter Schaltring 96 wird
dabei aus seiner Ausgangsposition 96' in seine bei 96 dargestellte Schalt- und Auslöseppsition hinabgezogen.
Der Schaltring 96 greift an einer schräg abfallenden Nasenfläche 98 (F i g. 8) eines Auslösehebels 100 an, der
bei 102 schwenkbar auf einem am nach hinten verlaufenden Rahmenteil 33 angenieteten Zapfen montiert ist
Der Schaltring 96 schiebt dabei die Nasenfläche 98 aus ihrer Position 98' nach links, so .daß der Auslösehebel
100 entgegen dem Uhrzeigersinn um den Zapfen 102 geschwenkt wird. Eine auf dem Zapfen 102 montierte
Feder 103 steht mit ihrem einen Ende mit dem Hebel 100 im Eingriff, und zwar mittels einer Anordnung 104
s aus einer Mutter und einer Sicherungsscheibe, die sich auf einem Bolzen 1OS befindet (Fig. 9).
Diese Feder 103 drückt den Auslösehebel im Uhrzeigersinn um den Zapfen 102 herum (F i g. 8). Diese Drehbewegung des Hebels 100 wird durch eine Anschlag-
schulter 101 (F i g. 9) begrenzt, die an einer Anschlagnase 107 angreift, welche vom Rahmenteil 33 vorspringt.
Am Anschlaghebel 100 ist ein flacher Federarm 106 befestigt, der einen anderen Arm des Auslösehebels bildet und sich in F i g. 8 nach links erstreckt, und zwar
allgemein rechtwinklig bezüglich des Armes oder Hebels 100. Die Winkelbeziehung zwischen dem Federarm
106 und dem Hebel 100 kann dadurch justiert werden, daß man die Anordnung 104 auf dem Bolzen 105 löst.
Auf diese Weise ist uic Sciiauwirkuiig ues Äusiöserhe
bels bezüglich des Verriegelungshebels 62 justierbar.
Die Bewegung des Auslösehebels 100 entgegen dem Uhrzeigersinn um den Zapfen 102 herum, hat zur Folge,
daß der Federarm 106 aus seiner Ausgangsposition 106' nach unten schwingt. Der Federarm 106 ist steif in der
Vertikalebene, d. h. in der Ebene seiner Kreisbewegung
um den Zapfen 102, aber in einer Richtung parallel zur Achse des Zapfens 102 ist er biegbar. Normalerweise
erstreckt sich das Ende des Federarms 106 nach vorne über des Ende des Betätigungsarms 68 des Verriege
lungshebels 6Z
Wenn der Federarm 106 nach unten schwingt, stößt er gegen den Betätigungsarm 68, was zur Folge hat daß
der Hebel 62 im Uhrzeigersinn um seinen Lagerzapfen 66 geschwenkt wird, so daß seine Nase 64 aus der Kerbe
60 zurückgezogen wird. Durch die Entriegelung des Gleitteils 20 können die Hauptfeder 54 und der Federhebe! 51 die Förderrolle!! 22 und 24 schnell nach unten
auf den Briefumschlag L drücken, wie in F i g. 2 dargestellt ist
Der im Grundteil der Maschine vorgesehene Mechanismus zur Betätigung des Armes 90 (F i g. 8) schaltet
auch einen (nicht dargestellten) Auswurfantriebsmotor ein, der mit einer Welle 108 (F i g. 4 und 5) eines Zahnrades 109 im Antriebsgetriebe des Auswurfantriebsme-
chanismus tO verbunden ist Das Zahnrad 109 treibt ein Zahnrad 110, das an einem größeren Zahnrad 111 befestigt ist welches mit Zahnrädern 112 und 114 kämmt, so
daß die beiden Förderrollen 12 und 14 mit hoher Geschwindigkeit angetrieben werden. Im gleichen Augen-
blick, in dem die Förderrollen 22 und 24 nach unten auf den Brief auf treffen, beginnen sich also die Rollen 12
und 14 mit hoher Geschwindigkeit zu drehen, um den Brief aus der Maschine hinaus zu befördern. Das Vorderende des Briefes drückt den Anhebhebel 93 nieder,
wie schon beschrieben wurde und in F i g. 3 dargestellt ist
Wie in den F i g. 4 und 5 dargestellt ist, sind zusätzliches Auswurftransportwalzen 116 und 118 vorgesehen,
um den gestempelten Brief schnell in F i g. 4 und 5 nach
eo rechts abzuschieben. Das Antriebszahnrad 109 kämmt
auch mit einem Zahnrad 119, das an einem größeren Zahnrad 120 befestigt ist, welches ein an der Walze 116
befestigtes kleineres Zahnrad 121 antreibt, so daß die Walze 116 mit großer Geschwindigkeit gedreht wird.
RS Gegenüber der Walze 116 ruht auf dem Brief eine Führungs- oder Andrückrolle 122, die auf einem schwenkbar gelagerten Arm 123 montiert ist
Das Antriebsgetriebe für die Schlußtransportwalze
118 umfaßt die Walzenwelle 124, die mit einem Zahnrad
12S verbunden ist, das mit einem Zwischenzahnrad 127 kämmt, welches ein an der Welle 128 der Walze 118
befestigtes Zahnrad 127 antreibt Gegenüber der Walze 118 ruht auf dem Brief eine auf einem schwenkbar gelagerten
Arm 130 montierte Andrückrolle 129. Es ist nur ein kurzer Augenblick erforderlich, um den Brief längs
des gewünschten Pfades aus der Maschine herauszuführen.
Um die Andrückwalzenanordnung 11 erneut zu spannen,
d. h. in ihre Ausgangsposition zurückzustellen, ist ein Tauchstößel 132 (Fig.4, 5 und 7) vorgesehen, der
sich nach oben durch eine Zugangsöffnung 134 in der Auflagefläche 9 hindurchbewegen kann. Am Ende des
Betriebszyklus wird dieser Stößel 132 von einem Antriebsmechanismus mit einem Nocken 136 und einem
Hebelsystem 138 angehoben.
Der Stößel 132 drückt nach oben gegen eine horizontale
Anschlagfläche 140, die sich am unterer. Ends des
Gleitteil!; 20 befindet Wenn die Gleitanordnung vom Stößel 132 zurück bis zur oberen Grenze ihres Hubes
angehoben worden ist wie in F i g. 8 mit ausgezogenen Linien dargestellt ist, greift die Nase 64 des Hebels 62 in
die Sperrkerbe 60 ein, so daß das Gleitteil 20 in seiner angehotsnen Stellung festgehalten wird und für den
nächsten Arbeitszyklus bereit ist
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen
30
35
so
55
Claims (6)
1. Auswurfvorrichtung für Schriftstücke in einer Bearbeir.ungseinhek, insbesondere füi Briefunischläge
in einer Frankiermaschine, mit einer Auflagefläche, mit freidrehenden, oberhalb und angetriebenen,
unterhalb des Schriftstückes angeordneten Förderrollen, wobei die oberen Förderrollen aus einer angehobenen
Bereitschaftsstellung durch eine Hauptfeder in eine an den unteren Förderrollen anliegende
Andrückstellung mittels eines Federhebels absenkbar sind, der einen Hauptarm besitzt und schwenkbar
am Rahmen gelagert ist, und mit einem im Zuführweg des Schriftstückes angeordneten, aus diesem
gesteuert schwenkbaren Anschlag, gekennzeichnet durch senkrechte Gleitbahnen (28) an
einem Rahmenteil (31), ein an den Gleitbahnen (28) gleitendes, die oberen Förderrollen (22, 24) aufweisendes
Gleiucil (20), eine Schnellverbindungsanordp.ung
zum Belegen des Gleitteils (20) aus der Bereitschaftsstellung
in die Andrückstellung, welche den Federhebel (51) und einen mit dem Hauptarm (SO)
und dem Gleitteil (20) schwenkbar verbundenen Verbindungshebel (46) aufweist, wobei der Federhebel
(51) und der Verbindungshebel (46) derart angeordnet sind, daß der Verbindungsnebel (46) in der
Andrückstellung des Gieitteils (20) parallel zu den Gleitbahnen (28) ist, einen schwenkbar gelagerten
Verriegelungshebel (62,64), der mit einer Sperrkerbe
(60) am Gleisteil (20) zusammenwirkt, um das Gleitteil (20) gegen die Kraft der Hauptfeder (54) in
der Bereitschaftsstellung zu haä.en, sowie Auslöseeinrichtungen
(100,1Ü6) Z6.T1 Ausklinken des Verriegelungshebels
(62,64) aus der Spe. ierbe (60).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die oberen Förderrollen (22,24) an den beiden Enden eines sich im wesentlichen senkrecht
zur Gleitbahn (28) erstreckenden Lagerarms (25) befestigt sind, der am unteren Ende des Gleitteils (20)
begrenzt schwingbar um ein Schwenklager (26) gelagert ist
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in Auswurfrichtung gesehen hintere
Förderrolle (22) konisch abgeschrägt ist
4. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslöseeinrichtung
einen drehbar auf dem Rahmen (31) montierten Auslösearm (100) mit einer schrägen
Nockenfläche (98) aufweist daß der Auslösearm (100) einen mit dem Verriegelungshebel (62) zusammenwirkenden
Feuerarm (106) aufweist, und daS die Auslöseeinrichtung ein Schaltglied (94,96) enthält
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet daß als Wiederspanneinrichtung
(132,134, 136, 138) ein Wiederspannstößel
(132) vorgesehen ist, der normalerweise unter die Auflagefläche in Fluchtung mit einer Zugangsöffnung
(134) in der Auflagefläche zurückgezogen ist und daß ein Stößelantriebsmechanismus mit einem
von der Ausstoßäntfiebseinriehtung (10) angetriebenen Nocken (136) und einem von diesem Nocken
betätigten Hebelsystem (138) vorgesehen ist
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung (104) zum Justieren
des Winkels zwischen dem Auslösearm (100) und dem Federarm (106) vorgesehen ist.
Die Erfindung betrifft eine Auswurfvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Bei einer bekannten Auswurfvorrichtung (vergleiche DE-PS 4 82 624) sind die oberen Förderrollen am Ende
eines Hebels angeordnet, der um eine zu der Achse der
Förderrollen seitlich beabstandete Achse schwenkbar ist Der Hebelarm ist über eine Federkraft belastet Bei
diesem System ist die Andrückkraft, die auf zugeführte Schriftstücke oder dergleichen, ausgeübt wird, unterschiedlich.
Bei relativ dünnen Schriftstücken ist die Andrückkraft geringer als bei relativ dicken Schriftstücken.
Dies kann dazu führen, daß Fehlförderungen auftreten.
Darüber hinaus ist die bekannte Vorrichtung auch lediglich nur für eine kontinuierliche Förderung von
t5 Schriftstücken geeignet
Im Hinblick auf den vorbeschriebenen Stand der Technik stellt sich der Erfindung daher die Aufgabe,
eine Auswurfvorrichtung für Schriftstücke in einer Bearbeitungseinheit
anzugeben, die heutigen Bedürfnissen gerecht wird, nämlich einmal Förderstücke stark unterschiedlicher
Abmessung jederzeit zuverlässig fördert und zum anderen auch geeignet ist, intermittierbar zu
fördern.
Diese Aufgabe ist durch die im Kennzeichnungsteil des Patentanspruches 1 aufgeführten Merkmale gelöst Die an dem Rahmenteil vorgesehene senkrechte Gleitbahn, an der ein/je oberen Förderrollen aufweisendes Gleitteil gleitet sowie die Schnellverbindungsanordnung zum Bewegen des Gleitteils aus der Bereit-Schaftsstellung in die Andrückstellung ergibt daß die auf ein Förderstück ausgeübte Kraft unabhängig von der Dicke des Förderstückes im wesentlichen gleich ist Dabei besteht die Schnellverbindungsanordming aus einem Federhebel und einem mit dem Hauptarm und dem Gieiueil schwenkbar verbundenen Verbindungshebel, wobei der Federhebel und der Verbindungshebel so angeordnet sind, daß der Verbindungshebe! in der Andrückstellung des Gleithebels parallel zu der Gleitbahn ist Darüber hinaus ist noch ein Verriegelungssystem vorgesehen, das aus einem schwenkbar gelagerten Verriegelungshebel besteht der mit einer Sperrkerbe am Gleitteil zusammenwirkt um das Gleitteil gegen die Kraft der Hauptfeder in der Bereitschaftsstellung zu halten. Insgesamt kann die erfindungsgemäße Vorrichtung damit nicht nur Förderstücke unterschiedlicher Dicke mit nahezu gleicher Kraftbeaufschlagung fördern, sondern auch diese Förderung in vorteilhafter Weise intermittierend durchführen, wodurch eine zuverlässig und gleichzeUig wirtschaftlich arbeitende Vorrichtung gegeben ist
Diese Aufgabe ist durch die im Kennzeichnungsteil des Patentanspruches 1 aufgeführten Merkmale gelöst Die an dem Rahmenteil vorgesehene senkrechte Gleitbahn, an der ein/je oberen Förderrollen aufweisendes Gleitteil gleitet sowie die Schnellverbindungsanordnung zum Bewegen des Gleitteils aus der Bereit-Schaftsstellung in die Andrückstellung ergibt daß die auf ein Förderstück ausgeübte Kraft unabhängig von der Dicke des Förderstückes im wesentlichen gleich ist Dabei besteht die Schnellverbindungsanordming aus einem Federhebel und einem mit dem Hauptarm und dem Gieiueil schwenkbar verbundenen Verbindungshebel, wobei der Federhebel und der Verbindungshebel so angeordnet sind, daß der Verbindungshebe! in der Andrückstellung des Gleithebels parallel zu der Gleitbahn ist Darüber hinaus ist noch ein Verriegelungssystem vorgesehen, das aus einem schwenkbar gelagerten Verriegelungshebel besteht der mit einer Sperrkerbe am Gleitteil zusammenwirkt um das Gleitteil gegen die Kraft der Hauptfeder in der Bereitschaftsstellung zu halten. Insgesamt kann die erfindungsgemäße Vorrichtung damit nicht nur Förderstücke unterschiedlicher Dicke mit nahezu gleicher Kraftbeaufschlagung fördern, sondern auch diese Förderung in vorteilhafter Weise intermittierend durchführen, wodurch eine zuverlässig und gleichzeUig wirtschaftlich arbeitende Vorrichtung gegeben ist
Vorteilhafte Ausgestaltungen dieser Vorrichtung sind in den Unteransprüchen beansprucht
Insbesondere betrifft die Erfindung eine automatische Schriftstückbehandlungs- und Auswurfvorrichtung,
die beispielsweise für eine Bürodruckmaschine oder dergleichen, geeignet ist und Schriftstücke, weiche
in der Behandlungs- oder Bearbeitungsstation der Maschine in eine bestimmte Stellung gebracht werden.
Stück für Stück empfängt und nach Durchführung der gewünschten Behandlung oder Bearbeitung, wie z. B.
Drucken oder Lochen schnell und genau wieder ausstößt.
Häufig müssen im Bürobetrieb Schriftstücke an einer Arbeitsstation hinterlegt und nach Ausführung der gewünschten
Arbeit schnell und genau wieder aus der Arbeitsstation ausgeworfen werden, damit das Gerät bereit
für das nächste Schriftstück ist Dabei ergeben sich einige Schwierigkeiten. Beispielsweise sollen die
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| FR2037657A5 (de) | 1970-12-31 |
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