DE199504C - - Google Patents
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- Publication number
- DE199504C DE199504C DENDAT199504D DE199504DA DE199504C DE 199504 C DE199504 C DE 199504C DE NDAT199504 D DENDAT199504 D DE NDAT199504D DE 199504D A DE199504D A DE 199504DA DE 199504 C DE199504 C DE 199504C
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- roller
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
- B66B5/00—Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators
- B66B5/02—Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions
- B66B5/16—Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well
- B66B5/26—Positively-acting devices, e.g. latches, knives
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 199504 KLASSE 35 a. GRUPPE
Fangvorrichtung für Aufzüge. Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. März 1907 ab.
Die Erfindung betrifft eine Fangvorrichtung an Aufzügen, die, wie an sich bekannt ist, bei
Überschreitung der normalen Abwärtsgeschwindigkeit des Fahrkorbes selbsttätig" oder
von Hand zur Wirkung gebracht werden kann und in gleichfalls bekannter Weise auf eine beliebige
Normalgeschwindigkeit einstellbar ist. Gemäß der Erfindung wird die Einrückung
der, wie bekannt, in Zahnstangen des Aufzug-Schachtes eingreifenden und elastisch gelagerten
Fänger dadurch herbeigeführt, daß auf die Gelenkverbindung der Fänger eine Druckfeder dann zur Wirkung kommt, wenn
eine von der anderen Seite auf das Fängergelenk wirkende Daumenscheibe durch eine
vorher gespannte Feder umgestellt wird, nachdem diese Feder durch die selbsttätig oder von
Hand bewirkte Auslösung eines Gesperres, mit dem sie mittels eines biegsamen Metallbandes
und einer Trommel verbunden ist, entlastet wurde.
Die Zeichnung veranschaulicht eine der Erfindung gemäß ausgeführte Einrichtung, und
zwar zeigt:
Fig. ι einen Schnitt durch den Fahrstuhlschacht und den Fahrkorb mit der Fangvorrichtung
in Normalstellung,
Fig. 2 einen ähnlichen Schnitt, wobei die Fangvorrichtung sich in eingerückter Stellung
befindet,
Fig. 3 die Schnittansicht einer abgeänderten Form der Auslösevorrichtung,
Fig. 4 einen Schnitt durch das in den Fig. 1
und 2 gezeigte Auslösegehäuse.
Fig. 5 und 6 sind Einzelansichten.
An den Wänden des Fahrstuhlschachtes be
finden sich Zahnstangen 1, welche zum Eingriff der Fänger dienen. Unter dem Boden
des Fahrkorbes 2 ist eine Achse 3 fest gelagert, auf der eine Trommel 4 drehbar angeordnet
ist. Die Trommel 4 schließt, wie Fig. 4 zeigt, eine Feder 5 ein, deren eines Ende an der
Innenwand, der Trommel 4 und deren anderes Ende auf der Achse 3 festgemacht ist. Am
äußeren Umfang der Trommel 4 ist ein biegsames Metallband 6 befestigt, das über eine
Rolle geleitet, durch den Boden des Fahrkorbes geführt und auf. einer Walze 6' aufgewickelt
ist. An der Achse der Walze 6' befindet sich eine Handkurbel 7, welche vom Innern des
Fahrkorbes aus gedreht wird. Außerdem ist auf der Walze 6' ein Sperrad befestigt, in welches
eine Klinke 15 eingreift. Diese Klinke ist auf elektromagnetischem Weg'e auslösbar,
vorzugsweise aber zugleich so gestaltet, daß sie auch von Fland bewegt werden kann. An
der Stirnseite der Trommel 4 sitzt eine Daumenscheibe 8, welche auf die Gelenkverbindung
9 der beiden Fänger 10 wirkt. Auf diese Gelenkverbindung stützt sich von der anderen
Seite her eine Feder 11, die an der Unterseite des Fahrkorbbodens gelagert ist. Die Enden
der Fänger 10 sind in Ringen 12 geführt, die an Stangen 13 sitzen.
Die Stangen 13 sind in Bohrungen des Fahrkorbbodens
g'eführt und nehmen Federn auf, durch welche die Ringe 12 und die Stangen 13
ständig nach abwärts gedrückt werden. Zur selbsttätigen Auslösung der Fangvorrichtung
ist ein Reibrad 16 vorgesehen, dessen Achse mittels einer Kupplung 18 mit der Achse 17
des Kegelrades 19 verbunden ist. Das Kegel-
rad 19 steht in Eingriff mit dem Kegelrad 19'
der Welle 20, deren eines Ende 21 mit dem Geschwindigkeitsmesser 22 derart verbunden
ist, daß der Zeiger 23 die Anzahl der Um-5' drehungen der Welle 20 auf einer Ziffernscheibe
angibt. In dieser Scheibe ist ein Schlitz 24 vorgesehen, in welchem ein isolierter
Knopf 25 verschiebbar ist. Dieser Knopf und der Zeiger 23 sind an eine elektrische Leitung
26 angeschlossen, in welcher ein Elektromagnet 27 eingeschaltet ist. Im Bereich dieses
Elektromagneten befindet sich die Klinke 15 des auf der Walze 6' sitzenden Sperrades.
Die Wirkung der beschriebenen Einrichtung ist folgende:
Die Wirkung der beschriebenen Einrichtung ist folgende:
Vor Beginn der Abwärtsbewegung des Fahrkorbes wird die Kurbel 7 von Hand erfaßt
und mittels derselben die AValze 6' so gedreht,
daß das Metallband 6 auf dieser Walze aufgewickelt wird. Dabei gleitet die Klinke
15 auf dem Sperrad der Walze 6' und stellt diese Walze sofort fest, wenn die Kurbel 7 losgelassen
wird. Während des Aufwickeins des Metallbandes 6 auf der Walze 6' wird die
Trommel 4 durch den Zug des Metallbandes so gedreht, daß die darin untergebrachte Feder 5
gespannt wird. Mit der Trommel zugleich dreht sich die Daumenscheibe 8. Ist die Feder
5 gespannt und damit die Drehbarkeit der Welle 6' beendet, so befindet sich die Daumenscheibe
8 in der aus Fig. 1 ersichtlichen Lage, in welcher sie die Gelenkverbindung 9 der
Fänger 10 nach oben drückt und dabei die Feder 11 zusammenpreßt. Die Enden der Fänger
10 befinden sich alsdann außer Eingriff mit den Zahnstangen 1. Das Reibrad 16, welches
bei der Aufwärtsbewegung des Fahrkorbes ausgeschaltet ist, wird während des Niederganges
des Fahrkorbes fortgesetzt gedreht, um durch Vermittlung der Wellen 17 und 20
mittels des Zeigers 23 auf der Scheibe des Geschwindigkeitsmessers 22 die Geschwindigkeit
der Abwärtsbewegung anzugeben.
Überschreitet die Geschwindigkeit der Abwärtsbewegung des Fahrstuhles die Normalgrenze,
so kommt der Zeiger 23 in Berührung mit dem Knopf 25, wodurch der elektrische
Strom in der Leitung 26 geschlossen wird. Dadurch wird der Elektromagnet 27 erregt,
um nunmehr die Klinke 15 so anzuziehen, daß diese außer Eingriff mit dem Sperrad der
Walze 6' kommt. Die Walze 6' kann sich daher jetzt zurückdrehen, und das Metallband 6
kann sich \^on der Walze abwickeln. Durch
die Auslösung der Klinke 15 ist die Feder 5 entlastet worden. Sie dehnt sich nunmehr aus
und bringt dadurch die Trommel 4 so zur Drehung, daß das Ende des Metallbandes 6
auf dieser Trommel aufgewickelt wird.
Die Drehung der Trommel 4 bewirkt eine gleichzeitige Drehung der Daumenscheibe 8 in
die Stellung nach Fig. 2. Dadurch wird die Wirkung" der Daumenscheibe auf die Gelenkverbindung
9 der Fänger 10 aufgehoben, und die Feder 11 drückt das Gelenk so herab, daß
die Enden der Fänger 10 in die Zahnstangen 1 des Aufzugschachtes eingreifen und somit die
weitere Abwärtsbewegung des Fahrkorbes hindern. Beim Ausspreizen der Fangarme 10
werden die Stangen 13 nach oben geschoben und hierbei die auf ihnen sitzenden Federn zusammengepreßt,
wodurch eine wirksame Stoßdämpfung erzielt wird.
Unabhängig von der beschriebenen selbsttätigen Auslösevorrichtung kann das Anhalten
des Fahrkorbes auch dadurch bewirkt werden, daß vom Innern des Fahrkorbes aus die Klinke
von Hand ausgelöst wird.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform der Erfindung ist an Stelle der Feder
5 ein zweites, in entgegengesetzter Richtung gewundenes, biegsames Metallband 14
vorgesehen.
Claims (2)
1. Fangvorrichtung für Aufzüge, welche bei Überschreitung der normalen Abwärtsgeschwindigkeit
selbsttätig oder von Hand derart zur Wirkung gebracht werden kann, daß elastisch gelagerte Fänger in Zahnstangen
an den Schachtwänden eingreifen, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Gelenkverbindung
(9) der Fänger (10) von einer Seite eine Daumenscheibe (8), von der anderen Seite eine Feder (11) so wirkt,
daß bei Drehung der Daumenscheibe (8) die Fänger (1.0) durch den Druck der Feder
(11) g'espreizt werden.
2. Fangvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Daumenscheibe
(8) an einer Trommel (4) sitzt, welche durch eine Feder (5) beeinflußt
wird und mit dem einen Ende eines biegsamen Metallbandes (6) verbunden ist, dessen anderes Ende auf einer mit Handkurbel
(7) und Gesperre (15) versehenen Walze (6') befestigt ist, derart, daß durch
die selbsttätig" (z. B. elektromagnetisch) oder von Hand bewirkte Auslösung des Gesperres
die vorher gespannte Feder (5) entlastet wird, um die Trommel (4) zurückzudrehen
und dabei die Daumenscheibe (8) so einzustellen, daß die Fänger (10) in
die Spreizlage gebracht werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE199504C true DE199504C (de) |
Family
ID=462215
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT199504D Active DE199504C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE199504C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5411117A (en) * | 1992-07-07 | 1995-05-02 | Kone Elevator Gmbh | Safety device arrangement |
-
0
- DE DENDAT199504D patent/DE199504C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5411117A (en) * | 1992-07-07 | 1995-05-02 | Kone Elevator Gmbh | Safety device arrangement |
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