DE199385C - - Google Patents

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DE199385C
DE199385C DE1907199385D DE199385DD DE199385C DE 199385 C DE199385 C DE 199385C DE 1907199385 D DE1907199385 D DE 1907199385D DE 199385D D DE199385D D DE 199385DD DE 199385 C DE199385 C DE 199385C
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DE
Germany
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locking hook
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Expired
Application number
DE1907199385D
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D57/00Delivering mechanisms for harvesters or mowers
    • A01D57/12Rotating rakes

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Verbesserung der Steuerungsvorrichtung für die Weiche von Mähmaschinen mit Ablegevorrichtung, die darin besteht, daß ein ein- und ausrückbarer Hebel auf den Sperrhaken der Weiche einwirkt. Durch das Verstellen der Weiche werden die Arme in bekannter Weise so geführt, daß sie das Getreide entweder auf der Plattform anlegen ίο oder von der Plattform ablegen.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung im Zusammenhang mit dem Stellwerk dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine schaubildliche Darstellung des Rechenkopfes mit dem Stellwerk,
Fig. 2 eine Oberansicht der Weiche. Die Fig. 3 und 4 zeigen den Sperrhaken der Weiche mit dem Stellwerk ohne den Ausrückhebel, während in
Fig. 5 der Ausrückhebebel im Zusammenhang mit dem Stellwerk dargestellt ist.
Fig. 6 ist eine Oberansicht des Ausrückhebels mit der umlegbaren Stütze. Die.
Fig. 7 und 9 zeigen die Stütze im größeren Maßstabe in verschiedenen Ansichten. ,
Die Führung der Arme durch eine den Rechenkopf bildende Kurvennut, die mit" einer Weiche ausgestattet ist, und die durch die Beeinflussung dieser Weiche durch ein Stellwerk bedingte Bewegung wird dabei ebenfalls als bekannt vorausgesetzt. Bekanntlich ist jeder Rechen behufs planmäßiger Hebung und Senkung in Bolzen drehbar und mit einer Führungsrolle α versehen, welche in einer Kurvennut zwangläufig geführt wird. Läuft die Rolle innerhalb der Führungsnut, so legt der Rechen ab, läuft die Rolle auf der Führung, z. B. ai in Fig. 1, so wird der Rechen hochgehoben und am Ablegen verhindert. Um die Rechen nach Bedarf in der Führung oder auf der Führung kreisen zu lassen, ist eine Rechenweiche vorgesehen, die in der Fig. 2 mit dem Mitnehmer c zusammen dargestellt ist. Im Laufe der Bewegung stößt eine Rolle, z. B. aa in Fig. ι und 2, gegen den Mitnehmer und dreht die Rechenweiche b in die in Fig. 2 gezeichnete Lage, weil der Mitnehmer c mit dem Ansatz d in die Rechenweiche eingehakt ist (Fig. 3 und 4).
Um die Weiche in dieser Stellung festzuhalten, gleitet beim Einlegen der Weiche der Ansatz e (Fig. 1 und 4) unter einer Führung f des Sperrhakens g hinweg und hakt sich in der Endstellung der Rechenweiche in die Kerbe h ein (Fig. 4), da der Sperrhaken durch die Feder i stets heruntergezogen wird. Hierdurch wird die Rechenweiche festgehalten. Dadurch ist aber der nun folgenden Rolle αλ der Weg in die Führung versperrt (Fig. 1 und 2), und die Rolle ax wird gezwungen, zunächst auf die Weiche b und dann auf die Führung k aufzulaufen. Der zugehörige Rechen wird gehoben und am Ablegen verhindert. Denselben Weg nehmen die nun folgenden Rollen und Rechen, solange eben die Weiche eingelegt ist, d. h. durch den Sperrhaken festgehalten wird. Es handelt sich also zunächst darum, in bestimmten Zeiten den Sperrhaken auszurücken, je nachdem jeder 2., 3., 4. oder 5. Rechen ablegen soll. Dazu dient, wie bekannt, ein Stellzeug, welches in den Fig. 1, 4 und 5 gezeichnet ist. Auf der Rechenkopfwelle sitzt eine Schnecke p, welche in die auf der Rückseite des Segmentes η befindliche Verzahnung eingreift. Bei fortschreitender Drehung der Schnecke ρ wird das Segment
gehoben und durch den am Segmente befindlichen Ansatz q der Sperrhaken g ausgerückt (Fig. ι und 4). Durch die Feder r (Fig. 1) wird die dadurch freigewordene Weiche zurückgezogen, die nächste herankommende Rolle α hat innerhalb der Führung freie Bahn, und der zugehörige Rechen legt ab.
Um nun mit jedem beliebigen Rechen ablegen zu können, ordnet man am Segmente η
ίο Schlitze an (im vorliegenden Falle 5) und je nachdem der Hebel m im 2., 3., 4. usw. Schlitz eingestellt ist, wird der nachfolgende , 2., 3., 4. usw. Rechen ablegen. Will man die Arbeit unterbrechen und (z. B. beim Umkehren) sämtliche Rechen am Ablegen verhindern , so genügt ein vom Kutschersitz ausgeführter Tritt gegen einen Winkelhebel, um mittels des Hebels s (Fig. 1 und 4) das ganze Stellzeug auszurücken. Dann bleibt der Sperrhaken in Eingriff, die Weiche b bleibt eingelegt, die Rollen laufen auf die Führung k auf und heben die zugehörigen Rechen hoch, so lange, bis der Zug am Hebel 5 aufhört und das Stellzeug wieder in Tätigkeit tritt. Diese ganze Einrichtung ist bekannt.
Bei feuchtem Wetter, bei viel Gras oder Klee, ist es notwendig, kleinere, leichter trocknende Lagen zu bilden, also jeden Rechen ablegen zu lassen. Um dies bei den älteren Maschinen der vorher erläuterten Ausführung zu ermöglichen, mußte der Mitnehmer c erst gelöst und der Haken d auf dx herumgedreht
. und eingehakt werden (Fig. 3). In dieser Stellung stoßen die Rechenrollen α an den Mitnehmer nicht an, und die ganze Weiche ist außer Tätigkeit. Die Rollen laufen sämtlich in den Führungen k, und alle Rechen legen ab. Will man jetzt, bei derart eingestellter Maschine, vom Kutschersitz aus die Arbeit unterbrechen und die Flügel am Ablegen hindern, so ist ohne weiteres klar, daß ein Ausrücken des Stellzeuges nicht zum Ziele führt, weil ja die Weiche völlig ausgeschaltet ist.
Stellt man die Maschine so, daß jeder Rechen ablegt, so ist man nicht imstande, vom Kutschersitz aus die Arbeit zu unterbrechen. Beim Umkehren und auf der Anwand arbeitet die Maschine weiter, ohne daß der Fahrer von seinem Sitze aus die Rechen am Ablegen hindern könnte.
Diesem Ubelstande abzuhelfen und um die Arme während des Arbeitens unabhängig von der Einstellung des Stellwerkes beliebig an- oder ablegen zu lassen, hat man schon bei Maschinen anderer Bauart verschiedene Einrichtungen getroffen, so durch Verschieben einer mit Nocken versehenen Scheibe. Bei einer anderen Ausführung wird diese Abweichung von 'der Einstellung durch Auslösung einer Klinke, die mit der Weiche verbunden ist, bewirkt, so daß man auch hier eine weitere Bewegungsfreiheit für di.e Arme hat. .
Nach der vorliegenden Erfindung wird der Sperrhaken durch eine unter ihn greifende Stütze ν ausgerückt gehalten, und es wird nun die Feststellung der Weiche dadurch erreicht, daß dem Sperrhaken seine Stütze entzogen wird, so daß er herabfällt und einhakt, wodurch die Rechen am Ablegen gehindert werden.
Wie aus den Fig. 5 und 6 ersichtlich, ist der Hebel s, der durch einen Tritt vom Kutschersitz aus gezogen werden kann, über den Drehpunkt hinaus verlängert. Diese Verlängerung S1 greift mit ihrem Ende unter den Sperrhaken g und hebt diesen aus, solange die Weiche freies Spiel, hat und jeder Rechen ablegen soll. Einfach durch einen Tritt gegen die Zugvorrichtung des Hebels s, S1 wird die Stütze ν unter dem Sperrhaken g weggezogen. Sofort fällt der Sperrhaken unter dem Druck der Feder i nieder, hakt in die Nase e ein, hält die Weiche b fest und hindert dadurch die Rechen am Ablegen, solange der Tritt gegen die Zugvorrichtung des Hebels anhält.
Wenn der Tritt aufhört, setzt sich sofort das Stellzeug / in Tätigkeit, der Sperrhaken g 'wird durch die Nase q hochgehoben, die Stütze des Hebels S1 greift wieder darunter und hält ihn ausgerückt: Alle Rechen legen wieder ab.
Um wie bisher mit dem Stellzeug arbeiten zu können, wenn die Rechen in bestimmten Zeiten ablegen sollen, ist die Stütze ν des Hebels S1 (Fig. 7, 8 und 9) zum Umlegen eingerichtet und durch den Federbolzen w nicht nur lotrecht, sondern auch wagrecht feststellbar, je nachdem der Bolzen auf w oder χ gesetzt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Stellwerk für die Rechenweiche an Mähmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß der vom Kutschersitz aus zu drehende Ausrückhebel (s) an einem Ende (s-J eine umlegbare, sowohl lotrecht wie wagrecht feststellbare Stütze (v) trägt, die bei lotrechter Stellung der Stütze unter den Sperrhaken (g) für den Anschlag der Weichenzunge, gedreht werden kann und diese dann ausrückt, während bei wagrechter Lage der Stütze das Stellzeug wieder in der gewöhnlichen Weise in Tätigkeit tritt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1907199385D 1907-01-03 1907-01-03 Expired DE199385C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE199385T 1907-01-03

Publications (1)

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DE199385C true DE199385C (de) 1908-06-13

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ID=34608559

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DE1907199385D Expired DE199385C (de) 1907-01-03 1907-01-03

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