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Maschine zum selbsttätigen Ausschliessen von Typenzeilen.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Maschine ist bestimmt, bei Typenzeilen, welche mit dicken provisorischen Spatien über die gewünschte Länge gesetzt sind, selbsttätig den Längenüberschuss zu messen und durch die Anzahl der Spatien zu dividieren und hierauf von jeder Spatie den auf sie entfallenden Teil des Überschusses abzufräsen.
Eine ähnliche Einrichtung ist aus der österr. Patentschrift Nr. 1400 ; ; bekannte wobei das Messen des Längenüberschusses der Zeile und die Einstellung des Fräsers zum Bearbeiten der Spatien durch Keile geschieht. Die zu bearbeitenden Spatien werden einzeln aus der gesetzten Zeile herausgenommen, abgefräst und wieder in die Zeile "eingeführt, was pmständlich und langwierig ist und deshalb bei der den Gegenstand der Erfindung bildenden Maschine vermieden wird.
Diese Maschine kann sowohl für von Hand gesetzte als auch von Einzeltypengiess-und Setzmaschinen hergestellte Typenzeilen Verwendung finden und ist in der nachstehenden Beschreibung als Ausführungsbeispiel in Verbindung mit einer Einzeltypengiess-und Setzmaschine erläutert, welche direkt vom Tastbrette aus gesteuert wird, also nur eine Person zur Bedienung benötigt.
Die hauptsächlichsten Merkmale der Maschine sind aus der nachstehend beschriebenen Arbeitsweise deutlich zu erkennen.
Die am Tastbrette getippten Buchstaben werden von der Giessmaschine sofort abgegossen und in der richtigen Reihenfolge aus der Giessform herausgestossen, so dass sie Silben, Worte und schliesslich eine Zeile bilden. Die zur Trennung der Worte dienenden Spatien bekommen nicht wie beim Handsatz ein Drittelgeviert Dicke, sondern das doppelte = zwei Drittelgeviert.
Die Zeile wird deshalb auch länger als ihr Normalmass gesetzt und die erlaubte Überschreitung der Normallänge, welche proportional der Spatienanzahl zunimmt, wird automatisch an der vor dem Tastbrette angebrachten Skala angezeigt. Die aus der Giessform herausgestossenen Typen gelangen in die wagrechte Mündung eines schraubenförmig gewundenen Kanals, in welchem sie durch einfache Seitwärtsverschiebung aufgerichtet werden, so dass sie mit der Bildseite nach oben zu stehen kommen. Nach Beendung der Zeile wird diese vermittelst eines besonderen Hebels von der Giessform ab nach der Seite befördert, wobei sie einen Anschlag, welcher auf die genaue Zeilenlänge eingestellt ist, um so viel verschiebt, als die Zeile zu lang ist, d. h. um das Mass, um welches die in der Zeile befindlichen Spatien dünner werden müssen, damit die Zeile ihre normale Länge bekommt.
Durch ihre Verschiebung gelangt aber die Typenzeile auf eine nach oben verschiebbare Platte, welche in dem Führungskanal den Boden bildet. Unmittelbar nach der Seitwärtsverschiebung wird die Zeile von der erwähnten Platte gehoben und gelangt vor eine mittels Transportschraube in der Längsrichtung bewegliche Mutter, welche die Typenzeile an einem
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Ankunft einer Spatie der Fühlhebel in die Lücke und bewirkt dadurch das Anhalten der Transportschraube und ihrer Mutter. Das bei dem Fühlhebel vobeigeschobene Wort samt Spatien gelangt in eine Rinne, die auf einem Schlitten befestigt ist und eine Bewegung nach vorwärts und rückwärts ausführen kann.
Gleichzeitig mit dem Abstellen der Transportschraube durch den Fühlhebel wird ein Exzenter in Umdrehung versetzt, das den Schlitten mit der Rinne und dem darin befindlichen Wort samt Spatie nach vorne schiebt und dann in die ursprüngliche Lage zurückkehrt. Bei der Vorschiebung wird zunächst das in der Rinne befindliche Wort samt der darauffolgenden Spatie festgeklemmt und von dem übrigen Teil der Typenzeile getrennt. Die Verschiebung wird an einer Stelle für einen Augenblick unterbrochen, das Wort mit der Spatie, die von einer Wand der Rinne festgeklemmt waren, vom Drucke befreit, und da die Typen von einer federbelasteten Platte gehalten sind, werden sie von dieser gegen einen festen Anschlag gepresst und dadurch genau ausgerichtet.
Darauf schliesst sich die Rinne wieder und bei der weiteren Fortsetzung der Vorwärtsbewegung wird die am Ende der Rinne befindliche Spatie an einem sich schnell drehenden Fräser vorbeigeführt, welcher von ihrer Dicke so viel abnimmt, als jede der in der Zeile enthaltenen Spatien zu stark ist. Das Zurückziehen des Schlittens mit der Rinne bewirkt das Einkuppeln der Transportschraube, die ein weiteres Wort an die abgefräste Spatie andrückt und in die Rinne einschiebt, bis die nächste Spatie vor dem Fühlhebel erscheint, die Bewegung der Transportschraube unterbricht, den Exzenter einschaltet, welcher den nun die beiden Worte tragenden Schlitten mit der zweiten Spatie am Ende an dem Fräser vorbeischiebt und wieder zurückkehrt, damit ein weiteres Wort in die Rinne eingeschoben werden kann. Dieser Vorgang wiederholt sich bis an das Ende der Zeile.
Ist nun das letzte Wort in die
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Rinne eingeführt, so befindet sich die Mutter der Transportschraube am äussersten Ende ihrer Bahn und bewirkt durch Berührung des am Ende der Bahn angebrachten Umschalthebels den Rückgang der Transportmutter. Durch die Umkehrung der Bewegung der Transportschraube wird aber auch das den Vor-und Rückgang des Schlittens bewirkende Exzenter ausgekuppelt, und zwar in dem Augenblicke, wo der Schlitten am weitesten vorgeschoben ist. In dieser Stellung befindet sich die Rinne dem Eingange in das Zeilenschiff gegenüber und da auch an dieser Stelle die Typenzeile vom Drucke der Seitenwand der Rinne befreit wird, bewirkt die am Anfange der Zeile wirkende federbelastete Platte das Einschieben der fertigen Zeile in das Zeilenschiff.
Die Transportmutter trägt eine Schiene, die beim Rückgange der Mutter mitgenommen wird, und da das Ende der Schiene hinter die'federbelastete Platte eingreift, so wird diese letztere bei einem eventuellen Versagen der Feder zwangsweise von der Stange mitgenommen und dadurch wird das richtige und rechtzeitige Einschieben der Zeile in das Zeilenschiff gesichert.
Da jede Zeile eine andere Anzahl Spatien enthält und der auszuschliessende Raum bei jeder Zeile ein anderer ist, muss der die Spatien bearbeitende Fräser die Spatien bei jeder Zeile mehr oder weniger abschwächen, um die über das Normalmass gesetzte Zeile durch Abschwächen der Spatien auf ihre normale Länge zu reduzieren. Das Mass, um das die Spatien in jeder einzelnen Zeile abgeschwächt werden müssen, lässt sich dadurch ermitteln, dass man den Längenüberschuss der Zeile durch die Anzahl der Spatien dividiert und den die Spatien bearbeitenden Fräser um das so berechnete. Mass vorschiebt, damit er von der vorbeigeführten Spatie soviel abnehmen kann.
Wie am Anfange der Beschreibung gesagt, wird-dieses Mass ohne Zählapparat ermittelt, und zwar auf folgende Weise :
Der die Spatien bearbeitende Fräser ist in einem Schlitten gelagert und kann mehr oder weniger gegen die an ihm vorbeigeführten Spatien geschoben werden. Dieser Schlitten trägt an einem Ende den Fräser und an dem anderen Ende einen Schieber, der eine gerade, zum Anschlagen an einen Reduzierhebel bestimmte Stahlplatte trägt. Der Reduzierhebel berührt mit seinem freien Ende eine Stange, auf welcher der auf die genaue Zeilenlänge einstellbare Anschlag sich befindet, der von der seitwärts verschobenen Typenzeile um den Längenüberschuss nach der Seite bewegt wird, um den Reduzierhebel um dasselbe Mass zu verstellen.
Das freie Ende des Reduzierhebels führt eine Kreisbewegung aus, die gegen das gelagerte Ende zu (gegen den Drehpunkt) sich verkleinert, so dass die Mitte des Hebels nur den halben Weg des verstellten Hebelendes ausführt, ein Punkt in einem Drittel der Hebellänge von der Drehachse aus nur ein Drittel des Weges des Hebelendes und jeder weitere Bruchteil des Hebels gegen die Drehachse zu einen kleineren Weg durchläuft, der im gleichen Verhältnis zu der Bewegung des Hebelendes steht, wie der Bruchteil zu der ganzen Länge des Hebels. Der Reduzierhebel ist in eine bestimmte Anzahl Bruchteile eingeteilt und von einem bis zum zweiten, dritten usw. je um 2 mm abgestuft, so dass seine Dicke von einem Bruchteil zum nächsten um je 2 mm zunimmt.
In der Ruhestellung steht die gerade Stahlplatte, welche an dem beweglichen Schieber des Fräserschlittens befestigt ist, unter dem freien Ende des Reduzierhebels. Der bewegliche Schieber steht mit der Spatientaste am Tastbrette in Verbindung und wird bei jeder neu angetasteten Spatie um 2 mm angehoben, so dass bei der ersten Spatie die gerade Stahlplatte des Schiebers das Ende des Reduzierhebels berührt, bei einer zweiten Spatie wieder um 2 mm angehoben wird und die Stufe in der Mitte des Reduzierhebels berührt. Bei einer dritten Spatie wird von der Stahlplatte die Stufe berührt, die sich in einem Drittel der Länge des Reduzierhebels befindet usw.
Somit wird die Stahlplatte und mit ihr auch der den Fräser tragende Schlitten bei einer Spatie in der Zeile um die ganze Bewegung des Reduzierhebelendes verschoben, bei zwei Spatien um die Hälfte der Bewegung, bei drei Spatien um ein Drittel usw. Bei z. B. zehn Spatien in der Zeile wird der Fräserschlitten durch den Reduzierhebel um ein Zehntel des Überschusses der normalen Länge gegen die Bahn der Spatien vorgeschoben und da der Fräser von jeder Spatie ein Zehntel der Differenz abfräst, hat die Typenzeile am Ende der Operation ihre normale Länge erreicht.
Nach dem beschriebenen Einstellen des Fräsers werden durch Anschlagen einer für den Ausschliessapparat bestimmten Taste folgende Operationen selbsttätig bewirkt : i. Einrücken der ersten Kurvennuttrommel mit ihrem Antrieb.
2. Seitwärtsverschieben der Typenzeile durch den Transporthebel, wodurch sie, im schraubengangförmigen Kanal laufend, aufgerichtet wird.
3. Verschieben der Stange, welche den Überschuss der Länge der Zeile auf den Reduzierhebel überträgt, Festspannen des Linealträgers und Verschiebung des Fräserschlittens um den Längenüberschuss der Typenzeile, dividiert durch die Anzahl der Spatien.
4. Heben der Zeile und Festklemmen des Fräserschlittens.
5. Rückgang des Transporthebels, Entspannen und Senkung des Linealträgers, Einrücken der Transportschraube und Rückziehen des Zeilenwagens in die Anfangsstellung.
6. Vorschub der Typenzeile durch die Transportschraube, bis die erste Spatie vor dem Kontrollhebel angekommen ist.
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7. Ausschalten des Antriebes der Transportschraube und Einschalten des Zeilenwagens.
8. Vorschub des Zeilenwagens und Festklemmen des ersten Wortes mit der Spatie im Zeilenwagen.
9. Anhalten des Zeilenwagens, Entspannen und Ausrichten der Typen und der Spatie.
10. Aufnahme der Vorwärtsbewegung des Wagens, Festklemmen der Typen und Vorbeiführen der Spatie an dem Fräser (Abfräsen der Spatie auf ihr richtiges Mass).
11. Rückgang des Zeilenwagens und Einschalten der Transportschraube mit ihrem Antrieb.
12. Wiederholung der Operationen 6 bis 11 bis zum Ende der Typenzeile.
13. Ankunft und Anpressen der Transportmutter an den Umschalthebel und Entfernen des Schiebers für die Entlastung der Typenzeile im Zeilenwagen.
I4. Einrücken des Zeilenwagens mit seinem Antrieb, Vorschub desselben bis zum Eingang in die Ablegerinne und Auskupplung des Wagens mit seinem Antrieb.
15. Rückgang der Transportmutter und Einschieben der Typenzeile in die Ablegerinne.
I6. Ankommen der Transportmutter in der Anfangsstellung, Einrücken der zweiten Kurven- nuttrommel und Ausschalten des Antriebes der Transportschraube.
17. Heben der Typenzeile in der Ablegerinne und der Scheidewand vor dem Zeilenschiff und Freilassen des Fräserschlittens, damit er sich in seine Anfangslage zurückziehen kann.
18. Einschieben der Zeile in das Zeilenschiff und Herabsenken der Scheidewand.
19. Abstellen der zweiten Kurvennuttrommel.
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der Träger des Fräserschlittens und die Deckplatte der Transportschraube abgenommen sind, Fig. 3 ein Grundriss in dem die oberen Teile zum Teil abgehoben gedacht sind, um den schraubengangförmigen Kanal zum Aufrichten der Typenzeile, den Fühlhebel und Fräser ersichtlich zu machen, Fig. 4 eine Gesamtansicht des Fräserschlittens und des Reduzierhebels, Fig. 5 und 5a zeigen den Reduzierhebel in zwei Ansichten, Fig. 6 stellt den Fräserschlittenträger mit Schlitten in Seitenansicht dar, Fig. 7 ist ein Längsschnitt durch den Fräserschlitten und durch den Linealträger nach A-A (Fig. 8), Fig. 8 ein Grundriss und teilweiser Schnitt des Fräserschlittens mit seinem Träger nach B-B (Fig. 7), Fig.
9 zeigt die Anordnung des Fühlhebels in Verbindung mit der Ausrückstange, Fig. 10 ist ein Schnitt nach C-C (Fig. 9) durch den verstellbaren Schlitten der Ausrückanordnung, Fig. II ist ein Querschnitt nach D-D (Fig. 9) durch dieselbe Anordnung, Fig. 12 veranschaulicht in schematischer Darstellung die Übertragung des Tastenanschlages auf die Einrückung des Antriebes der Ausschliessmaschine, Fig.
I3 die Anordnung der Kupplungen für das Einrücken der Ausschliessmaschine, Fig. 14 zeigt das Lager mit den Kurvennuttrommeln für das Einrücken der Ausschliessmaschine im Grundriss und teilweisen Schnitt, Fig. 15 ist eine Seitenansicht der Ausschliessmaschine mit ihrem Antriebe, Fig. 16 eine Ansicht von der der Giessmaschine zugekehrten Seite, Fig. 17 eine Ansicht der Maschine von hinten, Fig. 18 stellt einen Querschnitt nach E-E (Fig. 3) dar, Fig. 19 einen Schnitt nach F-F (Fig. 3), Fig. 20 einen Schnitt nach G-G (Fig. 3), Fig. 21 zeigt die Einrichtung zur Auskupplung des Zeilenwagens am Ende der Zeile im Schnitt nach H-H (Fig. 3), Fig. 22 den Schieber zum Ein-und Entspannen der eingeklemmten Zeile.
Am Tastbrette T der Typengiess-und Setzmaschine M (Fig. 12) ist ein besonderer Tast- hebel Z angebracht, der zum Fortschicken der bereits gesetzten Typenzeile dient. Dieser Tast- hebel ist durch ein in bekannter Weise aus einem äusseren schlauchartigen Schuborgan und einem inneren Zugorgan zusammengesetztes Zugseil K mit dem auf der entgegengesetzten Seite der . Maschine befestigten Sperrhebel 1 (Fig. 13, 14, 15 und 16, in den Fig. i und 2 nicht gezeichnet) verbunden.
Der Sperrhebel 1 ist mittels eines eingeschraubten Drehbolzens 2 an dem auf der linken Seite der Giessmaschine befestigten Ständer 3 so angeschraubt, dass er leicht schwingen kann, und wird durch eine Feder 4 gegen den auf der Welle 5 sitzenden Kupplungsring 6 gepresst.'
Der Hebel 1 liegt mit seinem keilförmigen Ende la auf dem Ringe 6 auf (Fig. 13 und 14) und hält den in der Kurvennuttrommel 7 verschiebbar gelagerten Kupplungskeil 8 von dem
Kupplungsring 6 fern. Auf der Welle 5 ist ausserhalb des Ständers 3 ein Zahnrad 9 befestigt, das in ein kleines, mit der Schnurscheibe 10 fest verbundenes Zahnrad 11 eingreift.
Die Schnurscheibe 10 ist um ihre Achse lose drehbar und besitzt zwei abgestufte Ein- drehungen, wovon die mit dem grösseren Durchmesser für die sie antreibende gekreuzte Schnur 12 (Fig. 12 und 15) bestimmt ist, während zu der zweiten eine Schnur 13 gehört, die die eigentliche Ausschliessmaschine antreibt ; die Schnurscheibe dient somit auch als Zwischenscheibe für die
Kraftübertragung auf die Ausschliessmaschine. Die Drehbewegung wird auf die Schnurscheibe 10 durch die gekreuzte Schnur 12 von dem durch Motor oder Transmission dauernd angetriebenen Vorgelege 14 aus übertragen, das als gemeinsames Vorgelege für die ganze Maschine dient.
Da die Schnurscheibe 10 dauernd umläuft, wird auch das Zahnrad 9 fortwährend gedreht, das auf.der Welle 5 sitzt und infolgedessen diese in fortwährender Drehung erhält, wodurch auch der
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mittels eines Stiftes auf der Welle 5 befestigte Kupplungsring 6 gredreht wird. Da aber der Sperrhebel 1 den federnden Kupplungskeil 8 von dem Kupplungsring 6 entfernt hält, steht die Kurven- nuttrommel7 solange still, bis durch einen Druck auf den Tasthebel Z der Sperrhebel 1 gegen die Feder 4 gedrückt wird, wodurch sich das keilförmige Ende la des Sperrhebels 1 von demKupplungsring 6 abhebt. Der federnde Kupplungskeil 8 springt infolgedessen in eine Nut des Kupplungsringes 6 ein, wodurch die Kurvennuttrommel in Drehung versetzt wird.
Da der Tasthebel Z jedesmal nur durch einen kurzen Schlag gesenkt wird, so kommt auch der dadurch gehobene Sperrhebel 1 nach erfolgter Einkupplung der Kurvennuttrommel 7 unter der Einwirkung der Feder 4 sofort wieder in seine frühere Lage und zu Ende der ersten Umdrehung der Kurvennuttrommel 7 wird der Kupplungskeil 8 von der Schrägfläche des Hebelendes la in die Kurvennuttrommel zurückgedrängt. Dadurch wird er mit dem sich weiter drehenden Kupplungsring 6 ausser Eingriff und damit die'Kurvennuttrommel nach einmaliger Umdrehung zum Stillstand gebracht.
Im Ständer 3 sind zwei Kurvennuttrommeln nebeneinander angeordnet, von denen die vorerwähnte und mit 7 bezeichnete das Seitwärtsverschieben der gesetzten Typenzeile und das Einrücken der Ausschliessmaschine besorgt und-wie vorerwähnt-durch die Taste Z in Bewegung gesetzt wird, was nach Beendigung des Setzens einer jeden Zeile geschieht.
Die zweite Kurvennuttrommel wird dagegen erst nach der Bearbeitung (Ausschliessung) der Zeile durch die Ausschliessmaschine eingekuppelt und besorgt dann das Einschieben der fertigen Zeile in das ZeilenschiS. Da diese beiden Kurvennuttrommeln einen gemeinsamen Antrieb durch die Schnurscheibe 10 und das Zahnrad 11 erhalten und die zweite auch in den übrigen Teilen mit der vorherbeschriebenen Anordnung übereinstimmt, so sind die gleichen Teile der zweiten Trommel mit den gleichen Ziffern mit Weiser b bezeichnet.
Wie bereits oben bemerkt wurde, ist die Ausschliessmaschine beispielsweise in Verbindung mit einer Letterngiess-und Setzmaschine erläutert, von der als einzige Bestandteile, die hier
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in den Fig. i und 2 gezeichnet sind. Die Ausschliessmaschine ist auf der linken Seite der Typengiess-und Setzmaschine so aufmontiert, dass die aus der Giessform Gf nach links ausgestossenen Typen Tp von der Klinke 15 angehalten werden können, die, um eine Achse 16 drehbar, durch
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das andere Ende 15a der Klinke 15 sein hinter die Lettern Tp eingreifendes Ende gehoben und sofort wieder gesenkt wird, sobald sich die neu hinzugekommene Letter hinter der Klinke 15 befindet.
Damit während des Hebens der Klinke 15 die bereits eingeführten Lettern nicht herausschlüpfen können, werden sie von unten aus noch durch eine zweite federnde Klinke 17 (Fig. 18) gehalten, die beim Anheben der Klinke 15 nicht berührt wird und in der Sperrlage verbleibt ; sie wird erst durch die neueingeführte Type niedergedrückt und schnappt hinter dieser sofort wieder ein. Die Klinke 17 ist in dem Unterteil 18 eines schraubengangförmig gewundenen Kanals eingelassen, der von einem Oberteil 19 überdeckt ist, so dass die am Eingange wagrecht eingeschobenen Typen Tp durch fortschreitendes Weiterschieben nach links, zwischen den beiden Schraubenflächen des Ober-und-Unterteiles gleitend, aufgerichtet werden. Auf diese Weise kommen sie mit dem Schriftbilde nach oben zu stehen.
An ihrem linken Ende wird die Typenzeile von einem Block 20 (s. a. Fig. 3) gehalten, der, auf einer runden Führungsstange21 gleitend, (Fig. 18) die Typenzeile beim Seitwärtsverschieben begleitet, damit die am Ende der Zeile befindlichen Typen nicht umfallen können. Der Block 20 wird von einem Finger 22, der auf einer verschiebbaren Stange 23 befestigt ist (Fig. i und 2) gegen die Typen leicht angepresst, da die Stange 23 auf ihrem zweiten (in der Zeichnung nicht sichtbarem) Ende durch eine leichte Zugfeder belastet ist, durch die auch der Block 20 nach dem Übertreten jeder Zeile in den Zeilenwagen in seine Anfangslage zurückgeführt wird.
Die Stange 23 wird in einem auf der Giessmaschine gelagerten Ständer 24 geführt und da der mit ihr fest verbundene Finger 22 bei jeder neu gegossenen und in den schraubengangförmigen Kanal eingeschobenen Type um deren Dicke
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erreicht ist, die Zeile durch Anschlagen der Taste Z am Tastbrette T fortschicken und das richtige Ausschliessen erfolgen lassen zu können. Durch den Tastenanschlag wird zunächst, wie bereits beschrieben, der Sperrhebel la (Fig. 13 und 14) von dem Kupplungsring 6 abgehoben und dadurch mittels des Kupplungskeiles 8 die Kurvennuttrommel 7 mit dem auf der beständig angetriebenen Welle 5 befestigten Kupplungsring 6 gekuppelt. Auf diese Weise wird eine vollständige Umdrehung der Kurvennuttrommel 7 hervorgerufen.
Die Kurvennuttrommel 7 betätigt, wie aus Fig. i und 2 ersichtlich, einen langen einarmigen Hebel 25, der mittels eines mit Rolle versehenen
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Zapfens in die Nut der Kurvennuttrommel eingreift. Der Hebel 25 ist mittels des eingeschraubten Drehbolzens 26 an dem Ständer 3 befestigt und kann um seine Achse eine Schwenkbewegung nach links ausführen, so dass sein zweites, unter den Klinkenarm 15a greifendes Ende die Klinke 15 mitnimmt.
Da die Klinke 15 auf der Achse 16 nicht nur drehbar, sondern auch verschiebbar angeordnet ist, so gleitet sie, vom'Hebel 25 nach links gezogen, auf ihrer Achse 16 entlang und drückt die gesetzte Typenzeile in dem schraubengangförmigen Kanal 18 und 19 so weit nach links, bis auch die letzte sich an die Klinke 15 anlehnende Type in dem senkrechten Teil des Kanals 18 und 19 angekommen ist, wo nun die ganze Typenzeile mit den Schriftbildern nach oben aufgerichtet steht. An dieser Stelle bildet der Schieber 27 (Fig. 20) den Boden zwischen den beiden Kanalhälften 18 und 19 und die nun aufrecht stehende Typenzeile ruht auf dem Schieber 27. Der Schieber 27 wird von einem doppelarmigen Hebel 28 betätigt, der in den Schieber 27 mit seinem gabelförmigen Ende an zwei Stellen (Fig. 18) eingreift und ihn dadurch parallel führt.
Auf diese Weise erhält der Schieber 27 eine Auf-und Abwärtsbewegung. Der doppelarmige Hebel 28 wird von der Kurvennuttrommel 7 betätigt (Fig. 16), die an ihrer linken Seite 7a (Fig. i) entsprechend geformt ist und dem Hebel 28 im geeigneten Augenblicke eine Bewegung erteilt, welche die über dem Schieber 27 angekommene Typenzeile sofort nach oben schiebt. Fig. 20 zeigt im Schnitt die oberste Stellung des Schiebers 27. Die den Boden für die Typenzeile bildende obere Fläche des Schiebers 27 ragt ungefähr 2 mm über den kurzen Schenkel einer winkelförmigen Schiene 29 hinaus, derart, dass die von dem Schieber 27 angehobene Typenzeile etwa 2 mm höher steht als die winkelförmige Schiene 29, die federnd angeordnet ist und sich beim Herabziehen des Schiebers 27 unter die Typenzeile einschiebt.
Dies wird dadurch ermöglicht, dass der Schieber 27 auf seinem oberen Ende an der Seite, wo sich die winkelförmige Schiene 29 auf ihn legt, über seine ganze Länge abgeschwächt ist, so dass die Typen in der Breite über den Schieber 27 vorstehen. Infolgedessen kann die federnde Schiene 29 unter die höher stehenden und an der der Schiene 29 zugekehrten Seite vorstehenden Typen eintreten, so dass diese schon vor dem Senken des Schiebers 27 über dem kurzen Schenkel der winkelförmigen Schiene 29 stehen. Sobald der Schieber 27 gesenkt wird, schiebt sich die Schiene 29 vollständig unter die Typenzeile und bildet nun für diese den Boden.
Die Schiene 29 ist auf dem Träger 30 des Ständers 31 befestigt, der seinerseits auf der Konsole 32 ruht, die die gesamte Ausschliessmaschine trägt und auf der linken Seite der Giessmaschine befestigt ist (Fig. 2, 3, 16, 17 bis 20).
Durch das Hinaufschieben gelangt die Typenzeile mit ihrem rechten Ende vor die Schlussplatte 33 (Fig. 18 und 20), die auf der Transportmutter 34 befestigt ist und zum Weiterbefördern der vor ihr stehenden Typenzeile nach links dient. Die Transportmutter 34 (Fig. 2 und 18) sitzt auf der langen Gewindespindel 35 und wird auf dem Träger 30 (Fig. 20) geführt ; ausserdem wird noch durch eine Deckschiene 36 die genaue Führung der Transportmutter gesichert. Nachdem die Typenzeile durch das Hinaufschieben auf die federnde Schiene 29 gebracht worden ist, senkt sich der durch die Kurvennuttrommel 7a und durch den Hebel 28 betätigte Schieber 27 und zu gleicher Zeit wird der Hebel 25 durch die Kurvennuttrommel 7 nach rechts bewegt, wodurch er samt der von ihm betätigten Klinke 15 in die ursprüngliche, in den Fig. i und 2 ersichtliche Stellung gebracht wird.
Dadurch ist zwar die durch die Kurvennuttrommeln 7 und 7a erteilte Bewegung beendet, aber während des Vor-und des Rückganges des Hebels 25 wurden noch weitere Bewegungen veranlasst, die weiter unten beschrieben sind. Die erste davon ist das Andrücken der nach links beförderten Typenzeile vor dem Heben gegen eine einstellbare Klinke 37 (Fig. 3), die, in einen. Träger 38 eingelassen, sich mit diesem auf einer vierkantigen Stange 39 verschieben und festspannen lässt. Dieser Träger 38 (Fig. 3 und : 20) besitzt zwei Arme, von denen der untere die Klinke 37 trägt, während der obere zu einem Zeiger 38a ausgebildet ist, welcher auf einer in die Deckschiene 36 eingravierten Einteilung auf bestimmte Zeilenlänge eingestellt wird.
Der Klinkenträger 38 wird auf der Vierkantstange 39 mittels einer Schraube 40 festgestellt und die durch den Zeiger auf der Teilung angegebene Länge gibt die genaue Zeilenlänge an, die man nach dem Ausschliessen erhalten will. Da aber fast jede Zeile wegen der dicker gegossenen Spatien die normale Länge überschreitet, d. h. vor dem Ausschliessen länger ist, als es der auf normale Länge eingestellte Zeiger angibt und da auch die von dem Träger 38 getragene Klinke 37 nur das Einführen einer auf die angegebene Länge gesetzten Typenzeile zulässt, ohne dass sie seitwärts verschoben wird, so wird bei jeder länger gesetzten Typenzeile die Klinke 37 von der seitwärtsbewegten Zeile um so viel nach links verschoben, als die gesetzte Typenzeile länger ist, d. h. um so viel, als sie die normale Länge überschreitet.
Die Klinke 37 ist im Träger E8 eingelassen ; deshalb wird nicht die Klinke allein, sondern mit ihr auch der Träger 38 und die Vierkantstange 39, auf der er befestigt ist, verschoben. Die Vierkantstange ist im Ständer 31 mit ihren beiden Enden wagrecht geführt und trägt auf ihrem linken Ende, das aus dem Ständer hinausragt, einen Finger 41 (Fig. i), der zum genauen Einstellen auf-der Vierkantstange 39 verschiebbar angeordnet ist und die Seitwärtsverschiebung der Stange 39 auf den Reduzierhebel 42 überträgt (Fig. i).
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Wie in der allgemeinen Beschreibung der Maschine ausgeführt ist, wird die auf den Reduzierhebel übertragene Seitwärtsverschiebung, die dem Überschuss der Zeilenlänge gleich ist, auf einen Fräserschlitten übertragen, aber der Zahl der in der Typenzeile enthaltenen Spatien entsprechend so reduziert, dass von jeder nur der auf sie entfallende Bruchteil des ganzen Überschusses abgefräst werden kann. Dies wird durch den Reduzierhebel 42 erreicht, der im Träger des Fräserschlittens 43 zwischen zwei einstellbaren Spitzen 44 und 44a schwenkbar gelagert ist (Fig. 1, 4,6 und 15).
Dieser Reduzierhebel 42 besteht aus einer vierkantigen Achse a (Fig. 5 und 5a), die an beiden Enden für die Spitzen 44 und 44a angebohrt ist und an einer Seite in eine stufenartig ausgearbeitete Platte b ausläuft, deren Stufen gleichmässige Höhe, z. B. 2 mm, besitzen. Parallel mit dieser stufenartigen Platte b ist ein Bügel c angeordnet, der an der vierkantigen Achse sitzt und dessen freies Ende in der Verlängerung der inneren Fläche der stufenartigen Platte b liegt, wobei die durch Bügelende und Platteninnenfläche gedachte Ebene auch die Drehachse des Hebels enthält. In Fig. 5a ist diese Ebene durch eine strichpunktierte Linie angedeutet. Der auf der Vierkantstange 39 befestigte Finger 41 berührt in der normalen Lage das zugespitzte Ende des Bügels c. Wenn z.
B. die gesetzte Typenzeile die normale Länge um den, Wert x überschreitet, so wird die Stange 39 und mit ihr auch der Finger 41 um ebensoviel nach links verschoben, wodurch das zugespitzte Ende des Bügels c mitbewegt wird. Dabei führt die erste unterste Stufe der'Platte bei einer Bewegung des zugespitzten Endes um den Wert x nur eine
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dem spitzen Ende des Bügels c liegt. Jede weitere Stufe stellt einen Bruchteil dieser Entfernung dar und somit durchläuft auch jede weitere Stufe einen kleineren Weg, der sich zu dem vom spitzen Ende zurückgelegten Wege verhält, wie die Entfernung des Angriffspunktes der Stufe
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Träger 46 befestigt ist und in der Ruhestellung unter der stufenartigen Platte b des Reduzierhebels 42 steht.
Der Träger 46 ist als Schlitten ausgebildet und gleitet auf der Vorderfläche des winkelförmigen Fräserschlittens 47. In die Rückseite des Trägers ist eine Zahnstange 48 mit Sperrzähnen eingelassen, in welche die Klinken 49 und 50 eingreifen (Fig. 6,7 und 8). Die Schiebeklinke 49 ist in einem Gehäuse 52 versenkbar angeordnet und wird von einer Druckfeder nach vorn-gedrückt (Fig. 8). Das Gehäuse 52 ist auf der Achse 51 befestigt, die im senkrechten Teil des Fräserschlittens 47 gelagert ist.
Der Schiebeklinke 49 gegenüber ist im Gehäuse 52 eine Stange 53 angebracht, die mit dem Tastbrette in beliebiger Weise so verbunden ist, dass beim jedesmaligen Anschlagen der Spatientaste das Ende der Stange 53 gesenkt wird, wodurch die Schiebeklinke 49, die in einen Zahn der Zahnstange 48 eingreift ; diese und mit ibr auch den ganzen Träger 46 samt Stahlplatte 45 hebt. Damit der Träger, der auf seinem oberen Ende durch eine Druckfeder 54 belastet ist, nach dem Heben durch die Schiebeklinke 49 nicht wieder in seine frühere Lage zurückgeht, wird er von der Sperrklinke 50, die durch die Feder 55 gegen die Zahnstange gedrückt wird, angehalten. Somit wird bei jedesmaligem Antasten einer Spatie das Lineal 45 um dje Höhe eines Zahnes der Zahnstange 48 gehoben.
Die stufenartige Platte b des Reduzierhebels 42, deren innere Fläche sich an das Lineal 45 anlehnt, kommt beim Antasten jeder neuen Spatie mit einer anderen Stufe dem Lineal gegenüber zu stehen, da die Teilung der Zahnstange 48 den Abstufungen des Reduzierhebels 42 entspricht. So wird z. B. bei Einführung einer zweiten Spatie in die gesetzte Zeile das Lineal 45 der untersten Stufe des Reduzierhebels 42 gegenüber zu stehen kommen, bei der dritten Spatie der weiteren Stufe gegenüber, die ein Drittel der gesamten Länge darstellt, usw. Wenn dann die Vierkantstange 39 die Überschussbewegung auf den Reduzierhebel 42 überträgt, so wird das Lineal 45 von demjenigen Zahn (Stufe) der Platte b des Reduzierhebels verschoben, der der Anzahl der angetasteten Spatien entspricht.
Somit wird bei zwei Spatien das Lineal 45 um die Hälfte der Überschussbewegung, bei drei Spatien um ein Drittel usw. nach links bewegt. Da das Lineal 45 auf dem Träger 46 befestigt ist und dieser seinerseits auf dem Fräserschlitten 47 sitzt, so wird die dem Lineal 45 erteilte Verschiebung auch auf den Fräserschlitten 47 übertragen, der sich um einen der Spatienzahl entsprechenden Bruchteil des Längenüberschusses nach links verschiebt. Damit der Träger 46 von der Schiebeklinke 49 leicht nach oben bewegt und damit er von der'Druckfeder 54 in seine Anfangsstellung wieder niedergedrückt werden kann, muss er sich in seiner Führung am Fräserschlitten leicht bewegen, d. h. er muss in seiner Führung etwas Spielraum haben.
Da es aber nötig ist, dass der Fräserschlitten 47 genau um den Bruchteil des Längenüberschusses verschoben wird, so muss man den Spielraum zwischen dem Schlitten 47 und dem Träger 46 aufheben, was mit Hilfe eines am Fräserschlitten befestigten Spannbügels 56 und einer Druckschraube 57 erreicht wird. Der Kopf der Druckschraube 57 ist durch einen Arm 58 ersetzt (Fig. 7, 1, 4 und 17), der vom Hebel 25 aus durch eine Zugstange 59 (Fig. i und 17) und
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weitere Organe betätigt wird.
Die Zugstange 59 ist mit einem Ende am Hebel 25 befestigt, während das andere Ende mit einem langen Schlitten 60 verbunden ist, der auf einer Grundplatte 61 in wagrechter Richtung geführt wird. Über der Grundplatte 61, die auf der Konsole 32 befestigt ist, ist auf dem Ständer 31 ein langer geschlitzter Hebel 62 angeordnet, der um die Achse 63 schwenkbar ist und mit seinem schrägen Schlitz die in den Schlitten 60 eingeschraubte Schraube 64 umfasst.
Während die Schraube 64 beim Vorwärtsschieben des Schlittens 60 in diesem schrägen Schlitz gleitet, wandelt sie durch die am Hebel 25 befestigte Zugstange 59 die wagrechte Bewegung in eine senkrechte um, so dass die federnde, am freien Ende des langen Führungshebels befestigte Zugstange 65, deren zweites Ende mit dem Hebel58 verbunden ist, diesen auf und ab bewegt und durch Vermittlung der Druckschraube 57 den Linealträger anspannt oder entspannt. Da die Seitwärtsverschiebung der Typenzeile durch den Hebel 25 sofort nach dem Anschlagen der Taste Z erfolgt, wird gleichzeitig auch das Anpressen des Linealträgers 46 an den senkrechten Teil des Fräserschlittens bewirkt, also bevor das linke Ende der Typenzeile die Klinke 37 erreicht hat und dadurch die Vierkantstange 39 verschoben wurde.
Der Lineälträger 46 bildet mit dem an ihn angedrückten Fräserschlitten 47 also gewissermassen ein Stück, so dass bei der Übertragung der Bewegung der Vierkantstange 39 auf den Reduzierhebel 42 und von diesem auf den Fräserschlitten 47 kein toter Gang entstehen kann. Die Zugstange 65 ist im Innern mit einer Druckfeder versehen, die den Zweck hat, den Hebel 58 schon vor der Beendigung der Bewegung des Hebels 25, d. h. vor Ankunft der Typenzeile an der Klinke 37, in die Spannlage zu bringen.
Durch das Auftreffen der Typenzeile auf Klinke 37 wird der Fräserschlitten 47 um einen Bruchteil des Überschusses der Zeilenlänge nach links geschoben. Dabei wird auch der im rechten Ende gelagerte Fräser 66 um denselben Betrag mitbewegt und somit in seine Arbeitslage eingestellt. Damit er in dieser ihm durch den Reduzierhebel 42 gegebenen Lage verbleibt, ist auch hier eine Spannschraube 67 angebracht, die im Fräserschlittenträger 43 (Fig. 7 und 8) geführt ist und deren vierkantiger Kopf in einem Langloche des Fräserschlittens 47 versenkt liegt. Die Schraube 67 ist an ihrem aus dem Fräserschlittenträger 43 herausragenden Ende mit einem Hebel 68 versehen, der die Mutter der Spannschraube bildet, so dass man mit Hilfe dieses Hebels den Fräserschlitten 47 mit dem Träger 43 festspannen und somit die gegebene Stellung des im Schlitten 47 gelagerten Fräsers 66 sichern kann.
Der Träger 43, der auf der Konsole 32 befestigt ist (Fig. i und 15), ist winkelförmig ausgebildet (Fig. 6) ; er ist auf seiner inneren, wagrechten Fläche mit zwei Führungsleisten 69 und 69a versehen, zwischen denen der Fräserschlitten geführt wird. Damit der Fräserschlitten 47 nach der Entspasnnung der Schraube 67 in seine frühere Lage zurückgebracht werden kann, ist er mit einer Zugfeder 70 (Fig. 7) versehen, die mit einem Ende am Fräserschlitten 47, mit dem anderen am Träger 43 befestigt ist und die den Fräserschlitten in der Ruhestellung (Fig. 7) rechts, hält.
Damit der Kopf der Schraube 67 bei der Entspannung sich auch. von dem Fräserschlitten abheben und diesen vollständig freigeben kann, ist unter. dem Kopfansatz der Schraube 67 eine Druckfeder angeordnet (Fig. 7), der Kopf selbst aber vierkantig ausgeführt, damit sich die Schraube 67 beim Anspannen oder Lösen nicht drehen kann. Der als Mutter für die Schraube 67 dienende Hebel 68 besitzt zwei Arme (Fig. i), von denen der kürzere durch eine federnde Zugstange 72 mit dem Hebel 73 (Fig. i, 15 und 17) in Verbindung steht.
Der Hebel 73 ist auf einer langen Welle 74 befestigt, die zugleich den doppelarmigen Hebel 28 trägt und in den auf der Konsole 32 befestigten Lagern 75 und 75a ruht (Fig. 17
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nach dem Aufrichten einer Typenzeile im Kanal 18 bis 19 im Augenblicke, wo er die aufgerichtete Zeile mittels des Schiebers 27 Hinaufschiebt, so wird dadurch auch seine Welle 74 gedreht und mit ihr der Hebel 73, der mittels der Zugstange 72 und des Hebels 68 den Fräserschlitten in seiner Lage festklemmt. Ebenso wie die federnde Zugstange 65 ist auch die Zugstange 72 für einen Überhub eingerichtet, nur mit dem Unterschiede, dass sich die Zugstange 65 durch übermässigen Druck verkürzt, wogegen die Zugstange 72 sich verlängert, da die eine auf Druck, die andere auf Zug beansprucht wird und dementsprechend konstruiert ist.
Nachdem der Linealträger 46 durch Einwirkung des Hebels 25 mittels der Zugstange 59 auf dem Fräserschlitten festgeklemmt worden ist, erfolgt in der bereits beschriebenen Weise das Verschieben des Reduzierhebels und das Einstellen des Fräserschlittens, worauf dieser durch den Hebel 68 festgeklemmt wird. Sofort nach dem Heben der Zeile bzw. nach dem Festklemmen des Fräserschlittens 47 kehrt der lange Hebel 25 in seine Anfangsstellung (Fig. I) zurück und mit ihm auch die Zugstange 59, wodurch der Linealträger 46 vom Drucke der Schraube 57 entlastet wird. Beim'Rückgange des Armes 58 wird durch ihn ein kurzer, auf der, Achse 76 der Klinke 50 (Fig. 6 und 8) befestigter Hebel 77 nach rückwärts bewegt, wodurch auch die Klinke 50 aus der Zahnstange 48 ausgehoben wird.
Damit auch noch die zweite in die Zahnstange 48 eingreifende Klinke 49 ausser Eingriff kommt, ist sie mit einem Stift 78 (Fig. 8) versehen, der seitwärts aus dem Gehäuse 52 herausragt und hinter der Klinke 50 vorsteht. Durch die Bewegung der Klinke 50 nach rückwärts wird auch dieser Stift 78 mitgenommen und mit ihm auch die Klinke 49, so dass nun beide Klinken die Zahnstange 48 freilassen und der Linealträger 46 von der Feder 54 herabgedrückt werden kann,
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wodurch das- Lineal 45 wieder in seine unterste Lage kommt, um beim Setzen einer neuen Typenzeile durch Antasten des Spatienhebels von neuem stufenweise gehoben werden zu können.
Damit der Arm 58 nur beim Herabgehen, d. h. beim Entspannen des Trägers 46 den kurzen Hebel 77 betätigt und nicht beim Hinaufgehen, ist der Hebel 77 mit einem Schnapper 79 ver- sehen, der beim Heben des Armes 58 von einem an ihm befestigten Anschlag oder einer Warze 80 zurückgelegt wird, ohne dass der Hebel 77 bewegt wird. Beim Herabgehen (beim Entspannen) dagegen verbleibt der Schnapper 79 in seiner Lage, so dass in diesem Falle auch der Hebel 77 und mit ihm die Klinke 50 bewegt und der Träger 46 freigegeben wird.
Wie aus der vorstehenden Beschreibung ersichtlich ist, wird der Linealträger 46 sofort nach erfolgtem Feststellen des Fräserschlittens 47 in seine Anfangsstellung gebiacht, damit er beim Weitersetzen einer neuen Typenzeile aufs neue, der Spatienzahl entsprechend eingestellt werden kann. Da von hier ab erst die eigentliche Operation des Ausschliessens,. nämlich des Abfräsens der absichtlich zu stark gegossenen Spatien, beginnt, wozu auch der Fräserschlitten 47 mit seinem Fräser 66 in eine bestimmte Lage gebracht und in dieser von der Schraube 67 festgeklemmt wurde, so ist es nötig, dass er in dieser Lage so lange verbleibt, bis alle in der zu bearbeitenden Typenzeile vorhandenen Spatien abgefläst sind.
Da der das Anspannen der Schraube 67 bewirkende Hebel 73 nach dem Anziehen der fedeindengzugstange 72 sofort wieder in seine Anfangslage zurückkehrt, so würde er die Zugstange 72 wieder vor sieh schieben und die Schraube 67 entspannen. Dies wird dadurch verhindert, dass zunächst die in der Zugstange angeordnete Feder sich wieder entspannt und die Zugstange verkürzt, ohne dass sie dadurch eine Bewegung ausführt, und zweitens durch einen Schlitz72a in der Zugstange 72 (Fig. 15 und 16), in dem die Schraube 73a des Hebels 73 beim Rückgang des letzteren gleitet, ohne dadurch die Zugstange 72 zu beeinflussen. Deshalb bleibt auch der Fräserschlitten 47 bis zu Ende der Operation in seiner Lage festgeklemmt und wird erst beim Einschieben der ausgeschlossenen Zeile durch den Hebel 81 entspannt, wie später noch erläutert werden wird.
Die Beschreibung der Bearbeitung der gesetzten Typenzeile wurde dort unterbrochen, wo von der Übernahme der Zeile seitens der winkelförmigen Schiene 29 die Rede war. Die Zeile befindet sich in diesem Augenblicke vor der auf der Transportmutter 34 befestigten Schlussplatte 33 (Fig. 18). In dieser Stellung wird sie unten und auf der einen Seite durch die winkelförmige Schiene 29 (Fig. 20) geführt und vorn durch eine Führungsplatte 82 (Fig. 18) gegen Heiausfallen gesichert, welche die obere Verlängerung des Unterteiles 18 des schraubengangförmigen Kanals, d. h. seines senkrechten Teiles, bildet und auf diesem durch Schrauben 83 und 83a befestigt ist (Fig.
3 und 18)., In dem so gebildeten Kanal wird die Typenzeile von der Mutter 34 nach links befördert, und zwar soweit, bis die erste in der Zeile befindliche Spatie vor einen Fühlhebel tritt und die Vorwärtsbewegung unterbrochen wird.
Die Transportmutter 34 wird von der Schraubenspindel 35 angetrieben, die auf beiden Enden in durch den Träger 30 miteinander verbundenen Armen des Ständers 31 gelagert und auf ihrem rechten Ende mit einem Zahnräder versehen ist (Fig. 2). Das Zahnrad 84 ist auf dem Ende der Schraubenspindel 35 festgekeilt und steht mit dem losen Zwischenrade 85 in Eingriff,
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ist ebenfalls mit ihren Enden in den Armen des Ständers 31 gelagert, ausserdem aber noch ungefähr in der Mitte ihrer Länge in zwei aufrechten Wänden 31a und 31b (Fig. 3) des Ständers 31 geführt, zwischen denen ein Kuppelmuff 88 nach rechts und links verschiebbar ist.
Auf der in Fig. 3 rechten Seite des Kuppelmuffes 88 ist ein grosses Zahnrad 89, auf der in Fig. 3 linken Seite das kleine Zahnrad 90 lose drehbar auf der Welle 87 angeordnet ; beide sind durch eine Hülse 91 auseinandergehalten, die auf der Welle 87 mittels eines durchgehenden Stiftes 92 befestigt ist und auf der der Kuppelmuff 88 sich nach rechts und links verschieben kann, soweit es der durchgehende Stift 92 erlaubt (Fig. 17). Das grosse Zahnrad 89 trägt auf seiner in Fig. 3linken Nabe Kuppelzähne, wogegen das kleine Zahnrad 90 auf seiner rechten Seite mit solchen versehen ist, so dass entweder das eine oder das andere Zahnrad mit dem Kuppelmuff 88 in Eingriff kommt, wenn dieser gegen das eine oder das andere verschoben wird.
Diese beiden Zahnräder werden von einer
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die die Schnurscheibe 93 umschlingt, dann über eine Spannrolle 98 läuft und noch eine zweite Schnurscheibe 99 antreibt, deren Zweck weiter unten erläutert werden wird. Das grössere Zahnrad 94 steht mit dem grossen Zahnrad 89 unmittelbar in Eingriff und die auf das Rad übertragene Drehbewegung wird beim Einrücken des Kuppelmuffes 88 in das Zahnrad 89 zum Vorwärtsbewegen der Transportmutter 34 und mit-ihr auch der Typenzeile nach links (Fig. 2) benutzt, wogegen die von dem kleineren Zahnrad 95 durch ein Zwischenrad 100 (Fig.
3) auf das kleinere Rad 90 übertragene Drehbewegung die Transportmutter durch Vermittlung der Welle 87 und der Zahnräder 86, 85 und 84 in ihre Ruhelage nach rechts bringt, da durch das zwischen-
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geschaltete Rad 100 die Welle 87 in umgekehrter Drehrichtung angetrieben wird ; diese Bewegung wird auch auf die Gewindespindel 35 übertragen. In der Ruhestellung befindet sich der Kuppelmuff 88 in der Mitte zwischen den beiden mit Kuppelzähnen versehenen Zahnrädern 94 und 95 (Fig. 3), die in fortwährender Drehbewegung, das eine im Uhrzeigersinne, das andere entgegengesetzt, erhalten werden, ohne den Kuppelmuff 88 zu berühren. Dieser ist, wie aus Fig. 17 und 21 ersichtlich, mit einem eingedrehten Halse versehen, in den ein Arm 101 eingreift, der auf der Schubstange 102 (Fig-3) befestigt ist.
Die Schubstange 102 ist, ebenso wie die Welle 87 und die Schraubenspindel 35, in den beiden Armen des Trägers 31 gelagert und durchdringt auch die beiden Wände 31a und 31b des Ständers 31, in denen sie sich nach rechts und links verschieben und damit auch den Kuppelmuff 88 mit dem rechten Zahnrad 89 (Fig. 3) oder mit dem linken 90 kuppeln kann. Gegen den Arm 101 drückt eine auf die Schubstange 102 aufgesteckte Druckfeder 103, die sich gegen den Ständer 31a stützt und den Arm 101 und mit ihm die Schubstange 102 nach links drückt. Dabei würde sie den Kuppelmuff 88 mit dem linken Zahnrade 90 kuppeln, wenn sie daran nicht verhindert würde.
Wie aus der Fig-3 ersichtlich, trägt die Schubstange 102 nahe dem linken Ende einen abgestuften Ring 104 (Fig. 9 und 11). Mit seiner Stufe liegt der Ring 104 an eine Nase des Sperrhebels 105 (Fig. 3) an ; er kann sich deshalb nicht nach links verschieben. Infolgedessen kann auch der Kuppelmuff 88 mit dem Zahnrade 90 so lange nicht in Eingriff kommen, bis die Transportmutter 34 mit einer Erhöhung 34a (Fig. 2) am Ende ihrer Bewegung nach links den Hebel 105 so weit verschoben hat, dass die Abstufung des Ringes 104 von der Nase des Sperrhebels 105 abrutscht. Der Ring mit der Schubstange kann sich dann soweit nach links verschieben, bis das Eingreifen des Kuppelmuffes 88 in das Zahnrad 90 erfolgt und dadurch der Rückgang der Transportmutter 34 bewirkt wird.
Man kann den Hebel 105 auch Umschalthebel nennen, da er die Umschaltung der Bewegung der Transportmutter von links nach rechts ermöglicht. Dies geschieht natürlich nur in dem Augenblicke, wenn die Transportmutter am Ende ihrer Bahn angelangt ist, d. h. wenn das Ausschliessen der Zeile beendet ist, sonst aber steht immer der um den Stift 106 drehbare Umschalthebel mit seiner Nase vor dem Ringe 104 und verhindert die Einkupplung. Zum Einkuppeln für die Bewegung der Transportmutter nach links ist der Hebel 25 mit einer Warze 107 (Fig. i und 2) versehen, welche die Klinke 108 des Hebels 109 berührt.
Diese Klinke 108 lässt beim Vorgehen des Hebels 25 diesen Hebel ohne Einwirkung auf den Hebel 109 vorbeigehen, während beim Rückgange des Hebels 25 in seine ursprüngliche Stellung, d. h. nach dem Heben der Typenzeile vor die Schlussplatte 33, die Klinke 108 von der anderen Seite von der Warze 107 mitgenommen und dadurch der Hebel 109 verstellt wird, bis die Warze 107 unter der Klinke 108 durchgeglitten ist, worauf der Hebel 109 wieder in seine Anfangslage zurückfällt. Die Achse 112 des Hebels 109 ist in den Augen 113 und 113a gelagert und trägt auf ihrem anderen Ende einen kurzen Hebel 114 (Fig. 3 und 20), der gegen einen auf der Schubstange 102 befestigten Daumen 115 drückt.
Die Schubstange drängt ihrerseits mit ihrem Arm 101 den Kuppelmuff 88 gegen das Zahnrad 89 und rückt dieses dadurch
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feder unmittelbar auf den Fühlhebel 116 wirken lassen würde, so ist zwischen der Schubstange 102 und dem Fühlhebel IM der Schieber 118 mit dem Keilstück 22C angeordnet, dessen schiefe Fläche so gewählt ist, dass mit geringer Kraft auf den Zahn 117 des Fühlhebels 116 gedrückt und die Schubstange 102 in der ihr vom Hebel 25 gegebenen Stellung gehalten wird, bei welcher das Zahnrad 89 in Eingriff mit dem Kuppelmuffe 88 steht.
Die an dem Zahn 117 des Fühlhebels 116 vorbeigleitenden Typen können also nicht nur ungehindert ihre Bewegung ausführen, sondern sind ausserdem noch vor Beschädigung durch übermässigen Druck geschützt. Die an der Nase 117 des Fühlhebels 116 vorbeigeführten Typen verlassen dabei den aus der winkelförmigen Schiene 29, dem Tläger 30 und der Führungsplatte 82 gebildeten Kanal und treten sofort in den Zeilenwagen ein, in dem sie festgeklemmt, an dem Fräser 66 vorbeigeführt und zurückbefördert werden, worauf sich das nächste Wort an die Typen anschliesst, um derselben Bearbeitung unterzogen zu werden. Der Zeilenwagen besteht aus einem Schlitten 125, der auf der Konsole 32 zwischen zwei Führungsleisten 126 und 126a geführt ist (Fig. 2, 3 und 18).
An seiner Stirnfläche ist eine lange Stahl schiene 127 befestigt,'welche die Vorderwand des Kanals am Zeilenwagen bildet, in den die Typenzeile vermittelst der Transportmutter 34 eingeführt wird. Diese Stahlschiene 127 trägt nahe dem rechten Ende einen Lagerbacken 128, in dem die Schraubenspindel129 drehbar gelagert ist. Das andere Ende dieser Spindel reicht in das Gehäuse 130, das ebenfalls auf der Stahlschiene 127 befestigt ist.
Die Schraubenspindel 129 ist mit einem steilen Gewinde versehen und wird von einer im Gehäuse 130 angeordneten Uhrfeder so angetrieben, dass die auf der Schraubenspindel129 sitzende Mutter 131, die auf der Stahlschiene geführt und dadurch gegen Mitdrehen gesichert ist, federnd nach rechts gedrückt wird, so dass die'in den Zeilenwagen eingeschobenen Typen durch den auf der Mutter 131 befestigten winkligen Anschlag 132 zusammengehalten werden. Da sie aber von der Transportmutter 34 zwangläufig in den Zeilenwagen hineingedrückt werden und auf den winkelförmigen Anschlag 132 sowie auf die Mutter 131 einen Druck ausüben, so wird dadurch die Schraubenspindel129 infolge des steilen Gewindes gedreht, wodurch die im Gehäuse 130 angeordnete Uhrfeder angespannt wird.
Auf diese Weise kann die Mutter 131 bis auf das linke Ende der Schraubenspindel 229 gedrängt werden. Sobald aber die eingeschobene Typenzeile nach rechts Ausgang findet, wird sie sofort von der durch die angespannte Uhrfeder belasteten Schraubenspindel129 herausgedrückt, bis die Mutter 131 wieder in ihrer Anfangsstellung am Lager 128 ankommt.
Damit die in den Zeilenwagen eingeführten Typen, die während des Vorbeischiebens an dem Fräser von der Mutter 22 nach aussen gedrückt werden, ihre Lage nicht verändern, ist an dem Schlitten 125 ein zweiter Schlitten 133 (Fig. 19) angebracht, der zwischen zwei an dem unteren Schlitten 125 angeschraubten Führungsleisten 134 und 134a geführt und an seinem vorderen Ende mit einer Winkelschiene 135 versehen ist, die mit dem Schlitten 133 fest verbunden ist und sich mit ihm gegen die Stahlschiene 127 bewegen kann, um den die Typen einschliessenden Raum zu verschmälern oder zu erweitern, damit er einerseits auf die jeweilige Kegelstärke der Typen eingestellt werden kann, sowie auch andrerseits, um die Typen an die Stahlschiene anzupressen und sie somit während des Abfräsens der Spatien festzuhalten.
Der sogenannte Zeilenwagen, der nach jeder Spatie eine Vor-und Rückwärtsbewegung ausführt, wird von einem Hebel 136 angetrieben, der auf der Welle 137 drehbar angeordnet ist Fig. 18 und 19) und mit seinem gabelförmigen Ende den Zapfen 138 umfasst, der im Schlitten 125 sitzt. Die Vor-und Rückwärtsbewegung wird dem Hebel 136 von der Kurvennutscheibe 139 erteilt, welche auf die am Hebel 136 sitzende Gleitrolle 140 einwirkt. Die Kurvennutscheibe 139 sitzt lose auf der Welle 141, auf welcher der Kuppelring 142 befestigt ist, der sich mit der Welle 141 mitdreht und die Kurvennutscheibe 139 nur dann in Umdrehung versetzt, wenn ein in der an den Kuppelring anliegenden Seitenfläche eingelassener Kuppelkeil ausgelöst wird und in den Kuppelring 142 einspringt.
Diese Anordnung stimmt mit der eingangs beschriebenen Anordnung
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und, in dem schrägen Schlitze des doppelarmigen Hebels 144 gleitend, erteilt er diesem eine Schwenkbewegung um seine Achse'146. Dadurch bewegt sein anderes Ende, das in das gabelförmige Ende des Sperrhebels 143 eingreift, diesen letzteren um seine Achse 147, so dass sich sein keilförmiges Ende 243a von dem Kuppelring 242 abhebt und die Kurvennutscheibe 239 durch den vorspringenden Kuppelkeil mit dem sich drehenden, Kuppelring 142 kuppelt.
Dadurch wird der Kurvennutscheibe 139 eine Drehbewegung erteilt, die das Vorschieben und Zurückziehen des Hebels 136 und mit ihm auch des Schlittens 125, d. h. des ganzen Zeilenwagens, bewirkt, worauf nach einer Umdrehung die Kurvennutscheibe 139 auf bekannte Weise ausgerückt wird. Da das Zurückziehen des Schlittens 125 sehr schnell erfolgt, ist der Hebel 136, damit auf der steilen Stelle der Kurvennut in der Kurvennutscheibe 139 keine Klemmung entsteht, mit einer Zugfeder 148 versehen, die beim Rückgange mithilft.
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Das Festklemmen der zwischen die Stahl schiene 127 und die Winkel schiene 135 eingeführten Typen wird auf folgende Art erzielt : Der obere Schlitten 133 des Zeilenwagens und auch der untere Schlitten 125 sind mit zwei länglichen Schlitzen versehen, in denen zwei Spannhebel
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und 3 ist er von oben sichtbar. Der im rechten Schlitz untergebrachte Spannhebel ist in den 'Zeichnungen nicht zu sehen, da er nur als Daumen ausgeführt ist, der auf der Welle 150 des, linken langen Spannhebels 149 befestigt ist.
Die Welle 150 ist im unteren Schlitten 125 gelagert und der auf ihr befestigte Hebel 149 drückt beim Heben seines langen, mit Stellschraube 151 versehenen Endes mit seinem anderen, nach oben stehenden daumenförmigen Ende auf die Innenwand des Schlitzes in dem oberen Schlitten und schiebt ihn nach vorne, wodurch die Winkelschiene 135 gegen die lange Stahlschiene 127 gedrückt wird und die zwischen beiden befindlichen Typen festgeklemmt werden. Die Stellschraube 151 hat den Zweck, je nach der Grösse des Schriftkegels den Raum zwischen 127 und 135 zu vergrössern oder zu verkleinern.
Durch Einstellung dieser Schraube 151 kann man ausserdem noch die Spannung regeln ; damit sich diese nicht ver- ändert, trägt der Hebel 149 auf der rechten Seite eine flache Feder 152 (Fig. 3), welche in kleine im Kopf der Schraube 151 eingearbeitete Einschnitte eingreift und die Schraube vor ungewolltem Losspannen sichert. Die Stellschraube 151 drückt auf eine im Hebel 149 eingelassene, bewegliche Klinke 153. Eine Feder drückt auf den kürzeren Arm der Klinke 153, wodurch ihr längerer Arm gegen die Stellschraube gepresst wird.
Die Klinke 153 trägt ausserdem an der linken Seite eine Gleitrolle 156, die beim Vor-und Rückgange des ganzen Zeilenwagens auf der oberen bearbeiteten Fläche der Konsole 32 läuft und sich an bestimmten Stellen der Bahn in halbrunde Vertiefungen versenkt, wodurch ein Entspannen des oberen Schlittens 133 und damit ein leichtes Entfernen der Winkelschiene 135 von der Stahlschiene 127 ermöglicht wird. Da der Daumen des Spannhebels 149 nur einseitig auf den oberen Schlitten 133 einwirkt, so ist im Innern der Schlitten 133 und 125 eine Druckfeder angeordnet, die den oberen Schlitten 133 gegen die Daumen der Spannhebel drückt, derart, dass, wenn der Druck auf den Spannhebel 149 nachlässt, der Schlitten 133
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sich beständig drehenden Hauptvorgelege 14.
Die abgefrästen Späne fallen in den unter dem Fräser 66 angeordneten Trichter 167 (Fig. 18), von wo sie durch eine Saugvorrichtung, die an das Rohr 168 angeschlossen wird, abgesaugt werden.
Der über einer Spatie eingeschnappte Fühlhebel 116 muss aus dieser Lage (Fig. 3) nach rückwärts verdrängt werden, damit das nächste Wort an dem Fühlhebel vorbeigleiten kann.
Das Verdrängen des Fühlhebels erfolgt zugleich mit dem Einrücken des Kuppelmuffes 88 für die neue Vorwärtsbewegung der Schraubenspindel 35 und wird von den zurückkehrenden Schlitten 125 und 133 bewirkt. Auf dem oberen Schlitten 133 ist ein Gehäuse 169 (Fig. 3) befestigt, in dem ein federnder Stift 170 (Fig. 2) angeordnet ist, der beim Rückgange des Schlittens 133 gegen das zugespitzte Ende des Fühlhebels 116 trifft und ihn in seine Anfangsstellung zurückdrängt.
Da der Stift aber über das Hebelende hinausgeht, um den Fühlhebel 116 wieder frei zu geben, wird er, sobald der Fühlhebel 116 an der Innenwand des Trägers 30 anliegt und nicht mehr nach rückwärts weichen kann, vermöge seiner zugespitzten Form durch den Widerstand in das Gehäuse 169 hineingedrückt und geht an dem nun in seine Anfangsstellung versetzter Fühlhebel vorbei.
Ein auf den Schlitten 133 ausserdem noch befestigter Ständer 171 trägt einen federbelasteten Schnapper 172, der auf einen Stift 173 um goo drehbar ist (Fig. 2 und 3). Beim Vorgange des Schlittens 133, d. h. bei der Vorwärtsbewegung des ganzen Zeilenwagens, streift der Schnapper 172 an dem Kontrollhebel. ? 4 und wird dadurch um 900 nach rückwärts verdrängt ; er verschwindet in einer Ausnehmung des Ständers 171, springt aber sofort wieder hervor, sobald er an dem Kontrollhebel 124 vorüber ist. Beim Rückgange des Schlittens aber, wo das Einrücken des Kuppelmuffes 88 erfolgen soll, schlägt der Schnapper 172 an den Kontrollhebel 124 von der entgegengesetzten Seite an. Da er sich nach dieser Seite nicht umlegen kann, drückt er den Kontrollhebel jf.
M, der um seine Achse 174 schwingt, nach rechts. Infolge der Verbindung des Kontrollhebels mit der Schubstange 102 durch den Stift 123 schiebt der Schnapper auch diese nach rechts und bewirkt dadurch die Einkupplung für die weitere Vorwärtsbewegung der Typenzeile.
Da der Schnapper 172 über das umgebogene Ende des Kontrollhebels 124 hinausgeht und den Kontrollhebel freilässt, so würde sich der Kuppelmuff 88 sofort wieder auskuppeln, weil die Schubstange von der Feder 103 fortwährend nach links gedrückt wird ; da aber zu derselben Zeit der Fühlhebel 116 und mit ihm der Schieber 118 nach rückwärts gedrängt wurden, so hat sich dadurch das Keilstück 120 dem abgesetzten Ende der Schubstange 102 vorgelegt, die nun von der schiefen Fläche des Keilstückes 120 verhindert wird, sich nach links zu verschieben.
Durch den Druck der Schubstange auf das Keilstück wird der Fühlhebel mit seiner Nase 117 an die in Bewegung gesetzte Typen-
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Einrichtung schon erwähnt wurde, bleibt der Zeilenwagen, wenn die Typenzeile vollständig in den Wagen eingeschoben ist, in der Vorderstellung stehen. Die darin befindliche Typenzeile wird in die angrenzende Ablegerinne eingeschoben und der Zeilenwagen verbleibt in dieser Lage bis zum Abschicken einer neuen Typenzeile. Das Entspannen der Typenzeile im Zeilenwagen im Augenblicke des Einschiebens in die Ablegerinne wird auf folgende Art und Weise bewirkt :
Die auf der Transportmutter 34 befestigte Schlussplatte 33 ist aus einer langen Schiene gebildet, deren rechtes Ende an der Transportmutter als Haken ausgebildet ist und hinter die Typenzeile eingreift, die sich unter der Transportmutter befindet.
Nach links ist sie als eine lange, flache Schiene ausgebildet, die parallel mit der Schraubenspindel 35 verläuft und auf ihrem linken Ende einen rechtwinklig nach aussen gerichteten Arm 33a (Fig. 2) trägt, der hinter einen auf dem winkligen Anschlag 132 befestigten Stift 175 greift. Durch diese Anordnung wird beim Rückgange der Transportmutter die ausgeschlossene Typenzeile zwangläufig aus dem Zeilenwagen in die Ablegerinne überführt. Dies ist aber nicht der einzige Zweck der als lange niche Schiene ausgebildeten Schlussplatte 33. Sie bewirkt ausserdem die Entspannung der Typenzeile, indem sie beim Ankommen der Transportmutter 34 am äussersten linken Ende ihrer Bahn mit ihrem Arme 33a gegen den kurzen Arm des wagrecht gelagerten Doppelhebels 176 (Fig. 17) drückt, dessen beide Arme nach abwärts gerichtet sind.
Der längere Arm verstellt die aus den Schienen 158 und 159 gebildete Gabel. Infolge des seitlichen Druckes auf den kurzen Arm des Hebels 176 dreht sich die ihn tragende, auf der Platte 177 gelagerte Welle 178 und mit seinem zweiten längeren Arm zieht er die aus den Schienen 158 und 159 gebildete Gabel nach links heraus.
Die Platte 177, die auf dem Fräserschlittenträger 43 befestigt ist, dient dem Arme 33a und dem Reduzierhebel 42 als Führung (Fig. 17). Der lange Arm des Hebels 176 ist an seinem Ende als Gabel ausgebildet, die den in der Schiene 159 befestigten Stift 179 umfasst und dadurch die Schienen zu und 159 betätigt. Durch Herausziehen dieser beiden Schienen aus ihrer normalen, in Fig. 22 gezeichneten Lage kommt die Vertiefung b, die das Entspannen der Typenzeile vor dem Abfräsen bewirkt, aus der Bahn der Rolle 156 (Fig. 19). Es findet also nach Beendigung des Ausschliessens einer Zeile kein Entspannen statt, so dass die am Schlusse der Zeile befindliche Type, die sich um die ganze Dicke einer Spatie nach links von dem Fräser entfernt befindet, in dieser Lage verbleibt und von dem Fräser nicht berührt wird.
Durch Herausziehen der beiden Schienen 158 und 159 nach links (Fig. 22) kommt aber die Vertiefung c in die Bahn der Rolle 156, und da in der äussersten Vorderstellung des Zeilenwagens die Rolle 156 sich über dieser Vertiefung
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sicher in der Ablegerinne 180 ankommt, bevor sie in das Zeilenséhiff eingeführt wird, ist die vorerwähnte Anordnung mit dem Arme 33a getroffen, welcher die abzulegende Typenzeile zwangläufig in die Ablegerinne 180 einschiebt.
Damit der in der äussersten Vorderstellung angelangte Zeilenwagen in dieser Stellung auch verbleibt und nicht, wie gewöhnlich, sofort wieder zurückkehrt, wird sein Antrieb im Augenblicke seiner Ankunft in der Vòrderstellung, wo auch das Einrücken für den Rückgang der Transportmutter 33 erfolgt, ausgerückt, ohne dass die Kurvennutscheibe 139 ihre Umdrehung vollendet. Der Zeilenwagen erhält seinen Antrieb. wie oben beschrieben, von der durch Schnur 13 angetriebenen Schnurscheibe 99 (Fig. 15), die auf der Welle 181 lose drehbar angeordnet ist und
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ist auf einem Ende der Welle 141 befestigt, die, wie oben angegeben, die Kurvennutscheibe 139 trägt, welche die Bewegung des Zeilenwagens vermittelt.
In den Kuppelmuff 182 ist ein Hals eingedreht, in den ein halber Ring 185 eingesetzt ist, der von der Kurbel 186 betätigt wird (Fig. 21).
Die Kurbel 186 ist auf einer stehenden Welle 187 befestigt, die in einer die Konsole 32 und den Ständer 31 durchdringenden Hülse 188 gelagert ist und auf ihrem oberen Ende eine Kurbel. M9 trägt, die einerseits von dem auf der Schubstange 102 befestigten Arm 101 (Fig. 21) oder andrerseits von einem auf der Schubstange 102 befestigten Ringe 190 verstellt wird (Fig. 3).
Im Augenblicke, wo der Zeilenwagen in der vordersten Stellung ankommt und die Schubstange 102 das Einrücken für die Rückwärtsbewegung bewirkt, hat auch die Nabe des Armes 101 den Zapfen 189a der Kurbel 189 nach links verschoben und die Kurbel verdreht, wobei die untere Kurbel 186 das Ausrücken der Kupplung 182 für die Schnurscheibe 99 veranlasst. Das Einrücken dieses Antriebes erfolgt erst wieder, wenn eine neue Zeile abgeschickt wird, d. h. wenn die Schubstange 102 vom Hebel 25 aus in der beschriebenen Weise das Einrücken für die Vorwärtsbewegung der Transportmutter bewirkt hat.
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Das Ausrücken des Antriebes für die Rückwärtsbewegung der Transportmutter 34 wird von der Mutter selbst bewirkt, indem sie, an dem rechten Ende ihrer Bahn ankommend, mit einem Ansatz 34a (Fig. 2) das Ende 191a des Aursückhebels 191 verstellt, wobei der Stift 193 (Fig. i und 3) der Schubstange 102, da der Hebel 191 um eine Schraube 192 schwenkbar ist und eine Bewegung nach rechts ausführt, ebenfalls nach rechts mitgenommen wird und dadurch den Kuppelmuff 88 mit dem ihn antreibenden Zahnrade 90 ausser Eingriff bringt.
Die an dem Hebel 191 befestigte Zugfeder 194 (Fig. 3) dient dazu, um einesteils nach dem Abgange der Transportmutter nach links den Ausrückhebel 191 in seine ursprüngliche Lage zu bringen, andrerseits aber auch die Schubstange 102 etwas weiter nach rechts zu ziehen, damit die Kuppelzähne des Kuppelmuffes 88 und des Zahnrades 90 im ausgerückten Zustande nicht aufeinanderschleifen. Die Transportmutter bleibt nämlich genau in dem Augenblicke stehen, wo die Kuppelzähne ausser Eingriff kommen. Damit sie sich nicht mehr berühren, ist es nötig, den Kuppelmuff 88 etwas weiter nach rechts zu entfernen. Dies wird durch die Feder 194 bewirkt, die den Hebel 191 gegen die Schraube 192 zieht.
Da das Loch für diese Schraube länglich ist, so wird der Hebel 191 durch Einwirkung der Transportmutter auf das Hebelende 191a und durch den Widerstand, den er am Stift 193 der Schubstange 102 findet, so beeinflusst, dass er, soweit es der Schlitz erlaubt, nach links vorrückt und die Feder 194 anspannt, die da der Widerstand gegen die Seitwärtsverschiebung des Kuppelmuffes, nachdem die Zähne ausser Eingriff gekommen sind, vermindert wurde, den Hebel um die Schlitzlänge und mit ihm auch den Stift der Zugstange 102 nach rechts zieht (Fig. 3), wodurch der Kuppelmuff 88 von dem Zahnrade 90 etwas weiter entfernt wird.
Die Ablegerinne 180 ist in einem Stück hergestellt und zwischen zwei Seitenwänden der Konsole 32 befestigt (Fig. 2, 19 und 20). Auf der oberen ebenen Fläche der Konsole 32 ruht das Zeilenschiff 195, dessen Boden etwas höher als der Boden der Ablegerinne 180 liegt. Die in die Ablegerinne 180 eingeführte Typenzeile muss deshalb gehoben werden, damit sie auf das Zeilenschiff gebracht werden kann. Das Heben der Typenzeile wird von einem im Boden der Ablegerinne 180 geführten Schieber 196 bewirkt, der durch eine Zugstange 197 mit einem Hebel 198 verbunden ist, der fest auf einem Ende der Welle 199 (Fig. 20) sitzt. Die Welle 199 ist in einem
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Ende den Hebel 200 (Fig. 15 und 16), der von der Kurvennuttrommel 7b verstellt wird.
Bei Ankunft der Transportmutter 34 in ihrer Anfangsstellung hat sie mit ihrem Ansatz 34a den um die Schraube 201 (Fig. 3) schwenkbaren Hebel 202 nach rückwärts geschwenkt und da das Ende dieses Hebels mit der Zugstange 203. verbunden ist, die den Sperrhebellb betätigt (Fig. I, 2,3 und 16), so wird dadurch auf die oben beschriebene Weise die Kurvennuttrommel 7b eingerückt, die eine Umdrehung ausführt und dabei den Hebel 200 so verstellt, dass der Schieber 196 die in der Ablegerinne befindliche Typenzeile auf die gleiche Höhe mit dem Zeilenschiff 195 hebt und sich nach einem kurzen Anhalten in dieser Stellung wieder senkt. Bevor er nach abwärts gezogen wird, erfolgt durch die Zugstange 204 (Fig. 16) das Einschieben der Typenzeile in das Zeilenschiff.
Die Kurvennuttrommel 7b verstellt ausser dem Hebel 200 noch den auf dem Ständer 3 befestigten Hebel 205, der durch Einwirkung auf den Hebel 206 (Fig. 20), der auf der schwenkbaren Platte 207 befestigt ist, das Einschieben der Typenzeile in das Zeilenschiff 195 bewirkt.
Auf der Platte 207 ist ein Anschlag 208 in der Längsrichtung der Platte verschiebbar angeordnet, gegen den sich das Ende der eingeschobenen Typenzeile anlehnt. Der Anschlag 208 wird der zu setzenden Zeilenlänge entsprechend eingestellt und mittels einer Schraube 209 in der gegebenen Lage festgeklemmt (Fig.'20). In die eine Seitenwand der Ablegerinne 180 ist eine über die ganze Länge der Ablegerinne gehende federnde Schiene 210 eingelassen, welche die eingeschobenen Typen leicht gegen das Zeilenschiff anpresst, damit sie während des Einschiebens nicht umfallen können.
Mit der Ankunft der Transportmutter < M in ihrer Anfangsstellung und mit dem dadurch veranlassten Ausrücken ihres Antriebes ist die eigentliche Arbeit des Ausschliessens beendet und durch die darauf erfolgte Einrückung der Kurvennuttrommel 7b ist auch das Einschieben in das Zeilenschiff erfolgt. Es bleibt nur noch die Entspannung des Fräserschlittens 47 zu bewirken, damit er in die Anfangslage zurückkehrt, bevor eine neue Typenzeile zum Ausschliessen abgeschickt wird. Das Entspannen der den Fräserschlitten 47 festhaltenden Schraube 67 wird durch einen auf der Welle 199 befestigten Hebel 211 (Fig. 16 und 17) bewirkt, der durch eine Zugstange 212 mit dem Winkelhebel.
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drückt mit seinem freien Ende auf das lange Ende des Hebels 68 (Fig. i), der die Mutter der Schraube 67 bildet, wodurch die Schraube 67 entlastet wird. Sie lässt dann den Fräserschlitten 47, auf den die Feder 70 ziehend wirkt, in seine Anfangsstellung zurückgehen. Diese Bewegung wii d zu gleicher Zeit mit dem Heben der Typenzeile in der Ablegerinne 180 bewirkt, da der das Heben bewirkende Hebel 200 mit dem das Entspannen bewirkenden Hebel 211 auf gemeinsamer Welle 199 befestigt ist.
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