DE684595C - Rauchfangeinrichtung fuer Lokomotivschuppen - Google Patents

Rauchfangeinrichtung fuer Lokomotivschuppen

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DE684595C
DE684595C DET48020D DET0048020D DE684595C DE 684595 C DE684595 C DE 684595C DE T48020 D DET48020 D DE T48020D DE T0048020 D DET0048020 D DE T0048020D DE 684595 C DE684595 C DE 684595C
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DE
Germany
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chimney
counterweight
guide rod
weight
funnel
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Expired
Application number
DET48020D
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Torfit Werke G A Haseke & Co
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Torfit Werke G A Haseke & Co
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J11/00Devices for conducting smoke or fumes, e.g. flues
    • F23J11/02Devices for conducting smoke or fumes, e.g. flues for conducting smoke or fumes originating from various locations to the outside, e.g. in locomotive sheds, in garages

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ladders (AREA)

Description

  • Rauchfangeinrichtung für Lokomotivschuppen Die Erfindung bezieht sich auf eine Rauchfangeinrichtung für Lokomotivschuppen, bei der ein Rauchfangtrichter unter dem Einfluß eines mit ihm durch ein Zugorgan verbundenen Gegengewichts bewegt wird, das an einer vertikalen Führungtsstange geführt ist und das zwecks Aufsetzens des Rauchfangtrichters auf den Lokomotivschornstein angehoben und mittels einer durch ein Sperrgewicht betätigten Klinke an einer Verzahnung der Führungsstange festgestellt und beim Wegfahren der Lokomotive infolge des durch die Freigabe des Trichters auf das Zugoran ausgeübten ruckartigen Zuges gelöst' wird.
  • Bei bekannten Rauchfangeinrichtungen dieser Art wird das Gegengewicht an einer unabhängig von der Führung des Gegengewichts angeordneten Zahnstange mittels eines doppelarmigen Hebels festgestellt, welcher am oberen Ende des Gewichts schwenkbar angebracht ist und dessen eines Ende in der Sperrlage des Gegengewichts in die Zahnstange eingreift, während das andere Ende ein kleines Gegengewicht trägt und an dem Zugorgan des Rauchfangtrichters befestigt ist. Derartige Einrichtungen beanspruchen verhältnismäßig viel Platz, außerdem wird bei diesen Einrichtungen der Bolzen, um den die doppelarmige Klinke verschwenkbar ist, verhältnismäßig stark beansprucht. Es ist ferner vorgeschlagen worden, den größeren Teil des Gegengewichts als Sperrgewicht auszubilden, welches in einem Kasten an einem Hebel angelenkt ist, der seinerseits am Kasten angelenkt ist. Dabei sollte das Sperrgewicht in der Sperrlage mit seiner der Führungsstange zugekehrten unteren Kante in eine Verzahnung der Führungsstange eingreifen. Diese Bauart macht zwei Gelenke erforderlich. Außerdem kann beim Abgleiten des Sperrgewichts an der Führungsstange die Verzahnung der Führungsstange durch das abgleitende Sperrgewicht beschädigt werden.
  • Durch die Erfindung werden diese Nachteile vermieden. Demgemäß besteht das Hauptmerkmal der Erfindung darin, daß der größere Teil des Gegengewichts als schwenkbares Sperrgewicht 3 ausgebildet und mit dem Zugorgan q. starr verbunden ist. Eine solche Vorrichtung ist überaus einfach und billig in der Herstellung und arbeitet sehr zuverlässig im Betrieb. Ein einziger Bedienungsmann kann das Gegengewicht mühelos mit einer Hand in die Sperrlage anheben. Erfindungsgemäß kann das Sperrgewicht in einem mit ihm zusammen das ganze Gegengewicht bildenden Kasten aufgehängt sein, der in entsprechenden Ausschnittew, seiner oberen und seiner unteren Abschluß:f` wand mittels Bolzen an der Führungsstab .;. geführt ist. Durch eine solche Führung,: wird ein Ecken des Gegengewichts bei seiner' Bewegung auf der Führungsstange mit Sicherheit vermieden.
  • Vorteilhaft wird das Sperrgewicht aus mehreren lösbar miteinander verbundenen Teilgewichten zusammengesetzt. Dadurch wird die Möglichkeit geschaffen, das gesamte Gegengewicht von Fall zu Fall entsprechend den jeweiligen Betriebserfordernissen durch wenige Handgriffe zu verändern.
  • Eine Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht. Darin zeigt Abb. i das Gegengewicht eines Rauchfangtrichters in Seitenansicht, und zwar in der Sperrlage, Abb. 2 dasselbe wie Abb. i, aber in Ruhelage, Abb. 3 die Vorderansicht zu Abb. i, wobei ein Teil der vorderen Wand des Gewichtskastens weggebrochen ist, und .
  • Abb. 4 das Gegengewicht gemäß Abb. i bis 3 in Draufsicht.
  • In Abb. i ist ein Teil der dem Beschauer zugekehrten Seitenwand weggebrochen.
  • Das Gegengewicht besteht im wesentlichen aus einem Kasten, der aus den beiden miteinander verbundenen Hälften i und 2 zusammengesetzt ist, und einem in diesem Kasten untergebrachten Sperrgewicht 3. An dem Gegengewicht greift ein Sei14 an, das über Rollen 5 und 6 geführt und mit seinem anderen Ende an dem Rauchfangtrichter 7 befestigt ist. In der in Abb. i gezeigten Stellung ruht der Rauchfangtrichter auf dem Lokomotivschornstein B.
  • Das Sperrgewicht 3 ist aus den beiden großen Teilgewichten 9 und io und den vier kleinen Teilgewichten 1i, 12, 13 und 14 zusammengesetzt, die durch Schrauben 15 zusammengehalten werden. Zwischen den Teilen 9 und io ist ein T-förmiger Halter 16 angeordnet, der an seinem oberen Ende als flacher Stab ausgebildet ist. Der stabförmige Teil des Halters 16 ist mittels eines Bolzens 17 an den beiden Konsolen i8 schwenkbar aufgehängt, die ihrerseits an der oberen Abschlußwand des Kastenteiles i befestigt sind. An dem oberen Ende des Halters 16 ist eine Öse i9 vorgesehen, an der das Seil 4 befestigt ist. An der Stelle, wo der Halter 16 mit seinem stabförmigen Ende durch die obere Abschlußwand des Kastenteils i hindurchtritt, weist diese eine Aussparung 2o auf. Der Gewichtskasten i, 2 ist auf einer T-förmigen Führungsstange 21 geführt, die an ihrem mittleren Steg mit einer Verzahnung 22 versehen ist. An den Stellen, wo @tli@se Führungsstange durch die obere und i. #, untere Abschlußwand des Kastenteils :2 .hindurchtritt, weisen diese Aussparungen 23 `auf. Zur Erleichterung der Führung des Gewichtskastens auf der Führungsstange 2i dienen zwei Rollenpaare 24 und 25, die mittels Konsolen 26 und 27 an dem Kastenteil ?, angebracht sind. Zum Verstellen des Gewichtskastens von Hand dient ein Handgriff 28. Die beiden Kastenteile i und 2 sind durch Schrauben 29 miteinander verbunden. An der der Führungsstange 2i zugekehrten Unterkante des Sperrgewichts ist eine Nase 3o befestigt, mit der das Sperrgewicht in der Sperrlage (Abb. i) in eine Zahnlücke der Verzahnung der Führungsstange 21 eingreift.
  • Zwecks Aufsetzens des Rauchfangtrichters 7 auf den Lokomotivschornstein 8 wird das Gegengewicht an dem Handgriff 28 soweit angehoben, bis der Trichter 7 auf den Schornstein 8 aufsetzt (Abb. i). In diesem Augenblick fällt das Sperrgewicht 3 mit seiner Nase 3o selbsttätig in eine Zahnlücke der Verzahnung 22 ein und bewirkt dadurch die Feststellung des Gegengewichts an der Führungsstange. Beim Wegfahren der Lokomotive wird der Rauchfangtrichter 7 freigegeben und übt infolgedessen einen ruckartigen Zug auf das Seil 4 aus. Durch diesen Zug wird das Sperrgewicht 3 aus seiner Eingriffslage herausgeschwenkt, so daß das Gegengewicht an der Führungsstange 2i abwärts in die in Abb.2 gezeigte Ruhelabe gleitet und dabei den Trichter 7 emporzieht.
  • Die Nase 30 ist lösbar an der Unterkante des Sperrgewichts 3 befestigt, so daß sie leicht ausgewechselt werden kann. Zweckmäßig wird sie aus besonders hartem Material, etwa aus gehärtetem Stahl, hergestellt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rauchfangeinrichtungfür Lokomotivschuppen, bei der ein Rauchfangtrichter unter dem Einfluß eines mit ihm durch ein Zugorgan verbundenen Gegengewichts bewegt wird, das an einer vertikalen Führungsstange geführt ist und das zwecks Aufsetzens des Rauchfangtrichters auf den Lokomotivschornstein angehoben und mittels einer durch ein Sperrgewicht betätigten Klinke an einer Verzahnung der Führungsstange festgestellt und beim Wegfahren der Lokomotive infolge des durch die Freigabe des Trichters auf das Zugorgan ausgeübten ruckartigen Zuges gelöst wird, dadurch gekennzeichnet, daß der größere Teil des Gegengewichts als schwenkbares Sperrgewicht (3) ausgebildet und mit dem. Zugorgan (q.) starr verbunden ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dä#-,, durch gekennzeichnet, daß das Sperrgewicht (3) in einem mit ihm zusammen das ganze Gegengewicht bildenden Kasten (I, 2) aufgehängt ist, der in entsprechenden Ausschnitten (23) seiner oberen und seiner unteren Abschlußwa,nd mittels Rollen (2q., 23) an der Führungsstange (:I) geführt ist.
  3. 3. Einrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrgewicht aus mehreren lösbar miteinander verbundenen Teilgewichten (9, 1O, 1I, 12, 13, I4) besteht.
DET48020D 1937-01-12 1937-01-12 Rauchfangeinrichtung fuer Lokomotivschuppen Expired DE684595C (de)

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