DE199255C - - Google Patents
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- DE199255C DE199255C DENDAT199255D DE199255DA DE199255C DE 199255 C DE199255 C DE 199255C DE NDAT199255 D DENDAT199255 D DE NDAT199255D DE 199255D A DE199255D A DE 199255DA DE 199255 C DE199255 C DE 199255C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C9/00—Travelling gear incorporated in or fitted to trolleys or cranes
- B66C9/04—Travelling gear incorporated in or fitted to trolleys or cranes to facilitate negotiation of curves
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Carriers, Traveling Bodies, And Overhead Traveling Cranes (AREA)
- Control And Safety Of Cranes (AREA)
Description
| <2ixnpt: | Uin-ia |
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-Jlß 199255 KLASSE 356. GRUPPE
A.-G. in WETTER, Ruhr.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung betrifft ein Kurvenfahrwerk für Verladebrücken,
Bockkrane, Laufkrane u. dgl., bei welchem beim Eintreten in die Kurve die Geschwindigkeit der einen Laufradseite gegen·-
über derjenigen der anderen Laufradseite entsprechend dem Kurvenradius selbsttätig während
des Fahrens geändert wird. Das Kennzeichen der Erfindung besteht darin, daß
to durch Öffnen oder Schließen eines Stromkreises die jeweils erforderliche Räderübersetzung
in der Antriebsvorrichtung für die beiden Laufradseiten eingeschaltet wird, derart,
daß letztere bei Erreichen der Kurve mit verschiedener, bei Verlassen der Kurve mit
gleicher Geschwindigkeit angetrieben werden. Auf beiliegender Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung an einem auf Flur laufenden Bockkran schematisch veranschaulicht.
Es bezeichnet α das auf Flur angeordnete Gleise, auf dem der Kran mit Hilfe der Räder
b V verfahren werden kann. Der Antrieb dieser Räder b b' erfolgt von der geteilten
Welle c aus unter. Einschaltung, von Winkelrädern d d' und e e' sowie der senkrechten
Wellen //'. Der Antrieb der Welle c selbst erfolgt unter Einschaltung geeigneter
Übersetzungen vom Elektromotor g, dem der
Strom auf irgendeine der bekannten Arten zugeführt wird. Auf der Welle h des Motors
g ist das mit Zahnrad i' der Welle c in Eingriff stehende Zahnrad 2 fest aufgekeilt,
während die beiden Zahnräder k und ./ lose
auf der Welle h sitzen. Auf dieser verschiebbar ist noch die Muffe m angeordnet,
derart, daß sie mit der Welle h gedreht wird. Die beiden Enden dieser Muffe m tragen
Kupplungshälften η und 0, welche mit den an den Zahnrädern k und / angebrachten
anderen Hälften ή und o' gekuppelt werden
können. Zur Verschiebung der Muffe m ist ein dreiarmiger, um den Zapfen χ drehbarer
Hebel vorgesehen, dessen einer Arm ρ an einen über die Muffe m gelegten Schleifring
q angelenkt ist, dessen zweiter Arm p'
ein Gewicht r trägt und dessen dritter Arm p" mit einem Solenoid s in Verbindung steht,
in dem ein Magnetkern ί verschiebbar gelagert ist. Das Gewicht r hat das Bestreben,
eine Drehung des Hebels ρ ρ' ρ" im entgegengesetzten
Sinne des Uhrzeigers, d. h. eine Verschiebung der Muffe m nach links, und eine Kupplung der beiden Teile η und ή
herbeizuführen. Durch eine Leitung ν kann das Solenoid s unter Strom gesetzt werden,
welcher durch geeignete Kontaktstücke einer an der geraden Strecke oder der Kurve dem
Krangleise entlanggeführten Speiseleitung w entnommen wird. Je nachdem nun die eine
oder andere der Kupplungen η η' und 0 0' eingeschaltet wird, wird die Drehung der
Welle entweder durch die Zahnräder k k' oder / /' auf den rechten Teil der Welle c
übertragen. Die Übersetzungsverhältnisse sind hierbei derart gewählt, daß, wenn die Übertragung
durch k Ic' erfolgt, die beiden Teile der Welle c mit gleicher Geschwindigkeit an-
getrieben werden. Zum Fahren in der Kurve ist die Übersetzung IV vorgesehen, welche
entsprechend dem Kurvenradius den rechten Teil der Welle c schneller oder langsamer
antreibt, je nachdem Rad b' oder b auf der äußeren Kurvenbahn läuft.
Die Wirkungsweise ist nun folgende:
Beim Fahren auf gerader Strecke sei die Leitung ohne Strom, so daß das Solenoid s
Beim Fahren auf gerader Strecke sei die Leitung ohne Strom, so daß das Solenoid s
ίο unbeeinflußt ist und Gewicht r die Kupplung
η η' eingerückt erhält. Da die beiden Zahnräder i und k, ebenso die beiden Zahnräder
V und k' gleich groß gewählt sind, so werden bei eingerückter Kupplung η η' beide
Teile der Welle c und damit auch die Laufräder b b' mit gleicher Geschwindigkeit angetrieben,
wie solches zum Befahren der geraden Strecke notwendig ist. Gelangt der Kran an die Kurve, so wird die Leitung ν
durch entsprechende Kontaktstücke mit der von Kurvenanfang bis Kurvenende am Krangleise
entlanggeführten Speiseleitung n> in Verbindung gebracht, wodurch Strom durch
das Solenoid s geschickt und der Magnetkern t in das Solenoid hineingezogen wird,
in welcher Lage der Kern t gehalten wird, solange das Solenoid unter Strom ist. Durch
die Einwärtsbewegung des Kernes t wird die Wirkung des Gewichtes r überwunden und
dem Hebel ρ p' p" eine Drehung im Sinne des Uhrzeigers erteilt, d. h. also Kupplung
η η' wird ausgerückt und gleichzeitig Kupplung 0 0' eingerückt, so daß wegen der Ungleichheit
der Zahnräder i und / sowie V und V die beiden Teile der Welle c mit verschiedener
Geschwindigkeit angetrieben werden. Da die Leitung w nur bis zum Ende der Kurve
geführt ist, so wird beim Verlassen der Kurve das Solenoid s stromlos, wodurch infolge des
Gewichtes r die Muffe m wieder nach links verschoben und die Kupplung 0 o' aus- und
die Kupplung η η' eingerückt wird, so daß beide Räder b b' wieder mit gleicher Geschwindigkeit
angetrieben werden. Beim .Stromloswerden des Solenoids wird dann gleichzeitig durch die Gewichtswirkung auch
der Magnetkern t nach rechts verschoben.
Selbstverständlich ist, daß die Verhältnisse auch so gewählt sein können, daß durch entsprechende
Anordnung der Speiseleitung w das Solenoid beim Befahren der geraden
Strecke unter Strom ist und das Gewicht beim Befahren der Kurve zur Wirkung kommt. In diesem Falle müssen dann die
Zahnräder k und / sowie k' und /' miteinander vertauscht werden.
Claims (4)
1. Kurvenfahrwerk für Verladebrücken, Bockkrane, Laufkrane u. dgl., bei welchem
beim Eintreten in die Kurve die Geschwindigkeit der einen Laufradseite gegenüber derjenigen der anderen Laufradseite
entsprechend dem Kurvenradius selbsttätig während des Fahrens geändert wird, dadurch gekennzeichnet, daß durch
öffnen oder Schließen eines Stromkreises die jeweils erforderliche Räderübersetzung
in der Antriebsvorrichtung für die beiden Laufradseiten eingeschaltet wird, derart,
daß letztere bei Erreichen der Kurve mit verschiedener, bei Verlassen der Kurve
mit gleicher Geschwindigkeit angetrieben werden.
2. Ausführungsform des Kurvenfahrwerkes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß entlang der Kurve eine elektrische Leitung vorgesehen ist, deren Strom bei Erreichen der Kurve mit Hilfe
geeigneter, am Krangerüst angebrachter Kontaktstücke das Ausrücken einer Kupplung
und das gleichzeitige Einrücken einer zweiten Kupplung bewirkt.
3. Ausführungsform des Kurvenfahrwerkes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß entlang der geraden Strecke der Kranfahrbahn eine elektrische Leitung vorgesehen ist, deren Strom mit Hilfe
geeigneter, am Krangerüst angebrachter Kontaktstücke eine Kupplung eingerückt
erhält, während bei Erreichen der Kurve infolge Stromunterbrechung diese Kupplung
selbsttätig ausgerückt und gleichzeitig eine zweite Kupplung eingerückt
wird. . ,95
4. Ausführungsform des Kurvenfahrwerkes nach den Ansprüchen 1, 2 und 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Hälften der beiden Kupplungen auf einer gemeinschaftlichen Muffe sitzen,
die unter dem Einfluß eines Gewichtes (Feder o. dgl.) steht, welches bei geöffnetem
Stromkreis die eine Kupplung-eingerückt erhält, während beim Schließen
des Stromkreises einem Magnetkern eine Verschiebung erteilt wird, welche durch Einschaltung geeigneter Zwischenglieder
entgegen der Wirkung des Gewichtes eine Verschiebung der Muffe hervorbringt und so ein Ausrücken der einen Kupplung
und gleichzeitiges Einrücken der anderen Kupplung bewirkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE199255C true DE199255C (de) |
Family
ID=461992
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT199255D Active DE199255C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE199255C (de) |
-
0
- DE DENDAT199255D patent/DE199255C/de active Active
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