DE589729C - Elektrischer Antrieb mit Haupt- und Hilfsmotor fuer Cotton- und aehnliche Wirkmaschinen - Google Patents

Elektrischer Antrieb mit Haupt- und Hilfsmotor fuer Cotton- und aehnliche Wirkmaschinen

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DE589729C
DE589729C DEH128148D DEH0128148D DE589729C DE 589729 C DE589729 C DE 589729C DE H128148 D DEH128148 D DE H128148D DE H0128148 D DEH0128148 D DE H0128148D DE 589729 C DE589729 C DE 589729C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/94Driving-gear not otherwise provided for
    • D04B15/99Driving-gear not otherwise provided for electrically controlled

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Elektrischer Antrieb mit Haupt- und Hilfsmotor für Cotton- und ähnliche Wirkmaschinen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erzielung von niedrigen Geschwindigkeiten für das Beobachten einzelner Arbeitsvorgänge und für das Einstellen von Arbeitsmaschinen, die mit Haupt- und Hilfsmotor ausgerüstet sind und bei denen der Hilfsmotor zum Betrieb mit den niedrigen Geschwindigkeiten dient. Solche Vörrichtungen werden vielfach bei Cotton- und ähnlichen Wirkmaschinen benutzt. Die niedrige Geschwindigkeit wird in der Hauptsache für das Beobachten einzelner Arbeitsvorgänge zu Beginn der Arbeit beim Einstellen der Arbeitsmaschine oder auch vorübergehend während des Laufes zur Prüfung des ordnungsmäßigen Arbeitens gebraucht. Bei den bekannten Vorrichtungen werden jedoch entweder besondere Überholungskupplungen nötig, die kein Zurückdrehen der Maschine gestatten, oder der Hilfsmotor liegt im Kraftfluß hinter dem Hauptmotor, wodurch für diesen eine Sonderausführung mit zwei Wellenstümpfen notwendig wird. Außerdem sind besondere umständliche Verriegefungen nötig.
  • Die Erfindung betrifft die Ausbildung des Hilfsantriebes und löst die Aufgabe, einen in der Herstellung sehr einfachen und billigen Hilfsantrieb zu schaffen, der außerdem insofern äußerst bequem zu bedienen ist, als durch Bewegung eines einzigen Handgriffes sämtliche für das In- oder Außerbetriebsetzen des Haupt- und Hilfsmotors erforderlichen mechanischen und elektrischen Schaltungen durchgeführt werden. Ferner liegt ein besonderer Zweck und Vorteil noch darin, daß sich die Einrichtung auch nachträglich als geschlossenes Aggregat an beliebige Maschinen anbringen läßt.
  • Die Erfindung besteht darin, daß der Hilfsmotor mit einem zugleich als steuerbare Kupplung dienenden Getriebe verbunden ist und das Ein- und Auskuppeln durch Schwenk-oder Schubbewegung des Hilfsantriebes erfolgt.
  • Es sind zwar schon Webstuhlantriebe bekannt, bei denen der Webstuhlinotor durch Verschwenken oder Verschieben mit einem Reibrad gegen eine Antriebsscheibe gedrückt werden kann, jedoch ist dabei die Aufgabenstellung eine ganz andere, und die bekannte Anordnung läßt sich nicht ohne weiteres auf besondere Hilfsantriebe für Wirkmaschinen übertragen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt, die die Anwendung der Erfindung bei einer Cottonwirkmaschine zeigt. In der Zeichnung sind nur die wesentlichsten für die Erfindung erforderlichen Teile, insbesondere der Antrieb der Cottonwirkmaschine dargestellt., während die Cottonwirkmaschine selbst fortgelassen ist. Aus dieseln Beispiel sind weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung zu entnehmen. Die Handradwelle der Cotton wirktnaschine ist in der Fig. i mit i und die Haupt- oder EZzenterwelle mit 2 bezeichnet. Auf der Handradwelle ist ein Kettenrad 3 fest angeordnet, welches über eine Kette 4 von dem Hauptantriebsmotor 5 gedreht wird. Die Handradwelle trägt ferner ein Schneckenrad 6, in das eine Schnecke 7 eingreift. Die Schnecke 7 ist, wie die Fig. 2, welche eine Ansicht des Schneckentriebes und die dazugehörigen Teile in Richtung 29 darstellt, zeigt, auf der Welle 9 des Hilfsmotors io befestigt. Der Hilfsmotor ist um die Achse i i schwenkbar gelagert. Die Welle 9 ist im Lager 12 geführt, das einen nach unten gerichteten Ansatz mit einem Schlitz 13 hat, in den ein Arm 14., durch einen Bolzen geführt, eingreift. Die Verlängerung 15 unter dem Schlitz 13 des Ansatzes trägt einen Kontakt 16, der mit den elektrischen Kontakten 17 und 18 zusammenarbeitet. Der Arm 1.4 gehört zu dem zweiarmigen, um das Lager i9 drehbaren Hebel 2o, dessen zweiter Arm mit 21 bezeichnet ist. Dieser trägt einen Puffer 22, welcher mit dem Gegenpuffer 23 der Schaltstange 2.4 zusammenarbeitet. Die Schaltstange 2q. erstreckt sich in bekannter Weise über die Länge der Maschine und ist in Lagern 25 und 26 geführt; sie trägt eine Zahnstange 27, die mit einem Zahnrad 28 zusammenarbeitet, wenn die Stange in Richtung 29 verschoben wird. Das Zahnrad 28 steht in Verbindung mit der Antriebswelle der Walze 30, welche den Hauptantriebsmotor 5 elektrisch steuert. Diese Verbindung ist durch die strichpunktierte Linie 31 angedeutet. Zur elektrischen Steuerung des Hilfsmotors io dient die Schalteinrichtung 32. Die elektrische Schaltung ist schematisch dargestellt, und zwar ist angenommen, ctaß das Netz 33 die elektrische Kraft liefert. Es führt ein Kabel 34 zur Schaltwalze 30, von hier ein Kabel 35 zum Hauptantriebsmotor 5 und ein Steuerkabel 36 zu den Kontakten 17. Die Kontakte 17 sind mit an sich bekannten und daher nicht näher dargestellten Hilfskontakten in der Schaltwalze 30 verbunden, welche das Einschalten des Hauptantriebsmotors 5 nur in der Nullstellung der `'Falze 30 gestatten. Die Schalteinrichtung 32 ist durch das Kabel 37 an das Netz 33 angeschlossen. Sie dient zur Steuerung des Hilfsmotors io und ist dementsprechend durch ein Kabel 38 mit dem Motor io elel@trisch verbunden. Ferner ist ein Hilfssteuerkabel39 angeordnet, das die Kontakte iS mit der Schalteinrichtung 32 elektrisch verbindet, und zwar liegen die Kontakte 18 im Erregerstromkreis eines den Hilfsmotor io einschaltenden Schützes. Die Steuereinrichtung 32 ist zweckmäßig eine an sich bekannte Schützensteuerung, mit welcher der Motor io ein- und ausgeschaltet wird. Zuili Ein- und Ausschalten dient das Schließen und Offnen der Kontakte 18.
  • Die Vorrichtung ist in dem Zustand gezeichnet, in dem die Cottonwirkmaschine durch den Hilfsmotor angetrieben wird. In dieser Stellung steht die Schaltwalze 30 in ihrer Nullstellung, und der Motor 5 ist ausgeschaltet. Da die Welle i von dem Hilfsmotor angetrieben wird, so dreht sich der Anker des Hauptantriebsmotors 5, jedoch stromlos, mit, weil er durch den Kettentrieb mit der Welle i verbunden ist. Soll der Hilfsmotor ausgeschaltet werden, so wird die Steuerstange 24 in Richtung 29 verschoben. Dadurch wird zunächst, noch ehe die Zahnstange 27 in das Zahnrad 28 eingreift, erreicht, daß sich der Hebel 22 um sein Lager 19 in Richtung 4.a dreht und sich der Kontakt iS öffnet, «-as in an sich bekannter Weise den Hilfsmotor io stillsetzt. Ferner wird durch diese Drehbewegung des Hebels 2o die Schnecke 7 außer Eingriff mit mit dem Schneckenrad 6 gebracht, weil der Hilfsmotor io um die Achse ii schwenkbar gelagert ist. Erst nachdem die Teile 6 und 7 außer Eingriff sind, wird durch den Kontakt 16 der Kontakt 17 geschlossen und damit das Einschalten des Hauptmotors 5 vorbereitet. Kurz darauf greift die Zahnstange 27 in das Zahnrad 28 ein, und es kann durch Bewegen der Steuerstange 29 der Hauptmotor 5 in an sich bekannter Weise auf die gewünschte Arbeitsgeschwindigkeit geregelt werden.
  • Damit die Schnecke 7 nicht unnötig weit nach unten bewegt wird, ist ein Anschlag 41 angeordnet, gegen den sich der Hebel 2o mit seinem Arm 21 legt. Soll die Cottonwirkinaschine stillgesetzt werden, so wird die Steuerstange 2.4 in Richtung 8 bewegt. Die Walze 30 wird dadurch wieder in ihre Nullstellung zurückgedreht. Nachdem das geschehen ist und derHauptmotor 5 vom Netz 33 abgeschaltet ist, stößt der Puffer 23 gegen den Puffer 22 des Hebels 2o und schaltet damit den Hilfsmotor io ein. Sollen Hilfs- und Hauptmotor außer Betrieb bleiben, so läßt man die Steuerstange 2¢ in einer Stellung stehen, in welcher der Hauptmotor 5 ausgeschaltet und der Hilfsmotor io noch nicht eingeschaltet ist.
  • Die Fig. 3 zeigt den Hilfsmotor in ausgeschaltetem Zustand, in dem auch die Schnecke 7 nicht mehr in das Schneckenrad 6 eingreift.
  • Das gezeichnete Ausführungsbeispiel zeigt einen schwenkbar gelagerten Hilfsmotor. Die Erfindung ist jedoch an die Schwenkbarkeit nicht gebunden, sondern man kann den Hilfsmotor auch verschiebbar machen, wie es bereits oben kurz angedeutet ist. Durch das Verschieben des Motors kann eine Kupplung eincind ausgerückt «'erden, über die der Hilfsmotor die Cottonwirkmaschine antreibt. Als t,#upplungen können Reibkupplungen oder auch Klauenkupplungen dienen. Bei Verwenclung der letzteren muß dafür gesorgt werden, claß die ineinandergreifenden Klauen abgeschrägt sind, damit diese ineinandergleiten können, wenn beim Kuppeln die Zähne der miteinander zu verbindenden Kupplungsteile anfeinandertreffen sollten.
  • Bei der dargestellten Vorrichtung, bei der als Küpplunj die Schnecke und das Schneckenrad dient, ist diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Schnecke mit axialem Spiel auf ihrer \Velle sitzt, so daß bei kurz vorher eingeschaltetem Hilfsmotor ein sicheres und ruhiges Ei»-reifen der Verzahnung ermöglicht wird.

Claims (6)

  1. P_\TrXTANSPRLCIII:: i. Elektrischer Antrieb mit Haupt- und Hilfsmotor ;.ur Erzielung von niedrigen Geschwindigkeiten neben den üblichen Arbeitsgeschwindigkeiten, für das Beobachten einzelner Arbeitsvorgänge und für das Einstellen von Cotton- und ähnlichen Wirkmaschinen, dadurch gekennzeichnet, claß der Hilfsmotor mit einem zugleich als steuerbare Kupplung dienenden Getriebe verbunden ist und das Ein- und Auskuppeln durch Schwenk- oder Schubbewegung des Hilfsantriebes erfolgt.
  2. 2. Antrieb nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine unmittelbar mit der Schwenk- oder Schubvorrichtung des Hilfsantriebes gekuppelte Motorschaltvorrichtung, die bei der Schwenk- oder Schubbewegung des Hilfsantriebes den Hilfsmotor ein- bzw. ausschaltet.
  3. 3. Antrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Kupplung des Hilfsmotors mit der Wirkmaschine ein' Fallschneckengetriebe dient.
  4. 4. Antrieb nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fallschnecke mit axialem Spiel auf ihrer Welle gelagert ist. @.
  5. Antrieb nach den Ansprüchen i bis 4, gekennzeichnet durch eine einzige, sich längs der Arbeitsmaschine erstreckende Schaltstange, mit der sowohl der Hauptmotor als auch der Hilfsmotor von jeder beliebigen Stelle der Wirkmaschine aus gesteuert werden kann.
  6. 6. Antrieb nach den Ansprüchen i bis ;, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltstange bei einem Teil ihrer Bewegung nur den Hilfsrnotor bei ausgeschaltetem Hauptmotor und bei einem anderen Teil nur den Hauptmotor bei ausgeschaltetem Hilfsmotor steuert.
DEH128148D 1931-08-12 1931-08-12 Elektrischer Antrieb mit Haupt- und Hilfsmotor fuer Cotton- und aehnliche Wirkmaschinen Expired DE589729C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1013827B (de) * 1954-11-04 1957-08-14 Rund U Flachstrick Maschb Karl Freilaufgekuppelter, zusaetzlicher Handradantrieb fuer Rundstrickmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1013827B (de) * 1954-11-04 1957-08-14 Rund U Flachstrick Maschb Karl Freilaufgekuppelter, zusaetzlicher Handradantrieb fuer Rundstrickmaschinen

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