DE714612C - Zahnraederstufengetriebe mit UEberholungskupplungen - Google Patents

Zahnraederstufengetriebe mit UEberholungskupplungen

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DE714612C
DE714612C DEA86924D DEA0086924D DE714612C DE 714612 C DE714612 C DE 714612C DE A86924 D DEA86924 D DE A86924D DE A0086924 D DEA0086924 D DE A0086924D DE 714612 C DE714612 C DE 714612C
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DE
Germany
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gear
clutch
overhaul
cable drum
transmission
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DEA86924D
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English (en)
Inventor
Karl Macrander
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ARDELTWERKE
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ARDELTWERKE
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D1/00Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
    • B66D1/02Driving gear
    • B66D1/14Power transmissions between power sources and drums or barrels
    • B66D1/24Power transmissions between power sources and drums or barrels for varying speed or reversing direction of rotation of drums or barrels, i.e. variable ratio or reversing gearing
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H37/00Combinations of mechanical gearings, not provided for in groups F16H1/00 - F16H35/00
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H2700/00Transmission housings and mounting of transmission components therein; Cooling; Lubrication; Flexible suspensions, e.g. floating frames
    • F16H2700/02Transmissions, specially for working vehicles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Zahnräderstufengetriebe mit Überholungskupplungen Es ist bekannt, schaltbareZahnräderstufengetriebe mit überholungskupplungen auszurüsten, durch die eine Unterbrechung clz#r Kraftübertragung bei einem Wechsel in der Gangstufe des Getriebes vermieden wird. Bei diesen Überholungskupplungen erfolgt das Umschalten auf eine höhere Gangstufe in der Weise, daß die Kupplung der neuen Stufe zugeschaltet wird, während die Kupplung der bisherigen Gangstufe noch eingeschaltet bleibt: die letztgenannte Gangstufe schaltet sich dabei selbsttätig durch diejenigen Kräfte aus, die beim gleichzeitigen Eingeschaltetsein zweier Gangstufen zwischen treibender und angetriebener Welle auftreten. Bei den meisten Ausführungsformen der Überholungskupplungen wird bei diesem Überholungsvorgang ein steilgängiges Gewinde für den selbsttätigen Schaltvorgang benutzt.
  • Die Anwendung von mehrstufigen. Überholungsgetriebe.n in der bei Fahrzeugantrieben üblichen Bauart für den Antrieb von Hubwerken bei Hebezeugen macht keinerlei Schwierigkeiten, solange der Motor lediglich bei der Hubbewegung eingeschaltet wird und bei der Senkbewegung als Bremse dient. Soll-dagegen eine Seiltrommel über ein mehrstufiges Überholungsgetriebe von einem umkehrbaren Motor aus auch im Senksinne angetrieben werden können, wie dies beispielsweise beim Senken des leeren Lastgeschirre notwendig sein kann, so ergeben sich erhebliche Schwierigkeiten. Der Überholungsvorgang tritt nämlich dann beim Zuschalten der Kupplung einer höheren Stufe nicht ein, denn die Überholungskupplungen können an sich nur bei den bekannten einfachen Ausbildungsformen in einer Drehrichtung wirksam sein. Wenn also die Schraubenrichtung in der Überholungskupplung dem Hubdrehsinn entsprechend gewählt ist, so ist ein selbsttätiges Ausschalten beim Arbeiten irn Senksinne mit Hilfe dieses Schraubenganges nicht möglich.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, trotz der genannten Schwierigkeiten ein ohne Unterbrechung der Kraftübertragung schaltbares Zahnräderstufengetriebe unter Verwendung der üblichen Überholungskupplungen zu schaffen, das zwischen einem -Motor mit umkehrbarer Drehrichtung und einer Welle mit gleichförmiger Richtuni des Lastmomentes, also beispielsweise der Antriebswelle der Lastseiltrommeln eines Hebezeuges anwendbar ist. Nach der Erfindung wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Einrückhebel der für den Motorlauf im Hubsinne ausgebildeten Überholungskupplungen so ausgebildet sind, daß jeder der Einrückhebel gleichzeitig von Hand und von einem zweiten selbsttätig sich in eine 11-stimmte Lage einstellenden Körper beeinflußbar ist. Dieser zweite Körper ist in die Kraftübertragungsleitung der jeweils folgenden Stufe so eingefügt, daß er sich entsprechend der Richtung des jeweils übertragenden Drehmomentes in eine der beiden zwischen zwei Anschlägen gegebenen Grenzlagen einstellt, und zwar so. daß die von ihm beeinflußte Überholungskupplung beim Motorlauf im Senksinne durch eine entsprechende Bewegung d,-s Einrückhebels ausgerückt wird. wenn die Kupplung der nächsthöheren Gangstufe eingeschaltet wird. Nach der Erfindung wird also in dem Getriebe für die Überholungskupplungen eine zusätzliche Betätigungseinrichtung angeordnet, die das Getriebe für diejenigen Anwendungsfälle geeignet macht, bei denn es sich in der bisher b2-kannten Form nicht anwenden ließ.
  • Zur weiteren Erläuterung der Einzelhieiten der Erfindung und ihrer Vorteile sowie zur Erläuterung besonderer bevorzugter Ausführungsformen sind in der beiliegenden Zeichnung einige Ausführungsbeispiele dargestellt.
  • Abb. i zeigt zunächst schematisch eine Getriebeanordnung. Der Hauptzweck dieser Abbildung liegt darin, den Grundgedanken der Erfindung möglichst klar zu veranschaulichen. Iss handelt sich tun .in zweistufiges Getriebe, das zwischen einem Motor 11 und einer Seiltrommel S angeordnet ist. Die treibende Welle des Getriebes ist mit T und die angetriebene Welle mit A bezeichnet. Die beiden Wellen sind durch zwei Zahnräderpaare miteinander verbunden, von denen die Zahnräder i und 2 für die erste Gangstufe, die Zahnräder i i und 12 für die zweite Gangstufe dienen. Das Zahnrad 2 ist lose auf der Welle A gelagert und durch die Überholungskupplung 3 mit der Welle verbindbar. Ebenso ist das Zahnrad 12 lose auf der Welle A gelagert und durch die einfache Schaltkupplung 13 mit der Welle kuppelbar. Der Einrückkörper 5 der Kupplung 3 wird durch den Einrückhebel6 betätigt, dessen unteres Ende an einer Wandermutter 7 befestigt ist, die auf dem Gewinde 8 läuft. Durch Drehen der Kurbel 9 läßt sich also die Kupplung 3 ein-und ausrücken, wobei das obere Ende des Hebels 6 als Festpunkt dient. Das oben,-Ende des Hebels 6 ist dir Erfindung entsprechend an einem Körper gelagert, der sich nach der Richtung des Drehmomentes in der Kraftübertragungsleitung der zweiten Gangstufe einzustellen vermag. Ist also die erste Stufe (Kupplung 3) eingeschaltet und die zweite Stufe (Kupplung 13) ausgeschaltet, so findet in der zweiten Stufe keime Kraftübertragung statt: der Körper 15 bleibt also unverändert in der dargestellten Lage. in der :r durch die Kraft der Feder 2o gehalten wird. Der Körper 15, an (lein (las obere Ende des Hebels () in einem Muffenring gelagert :st, behält auch seine Lage hei. wenn beim Motorlauf im Hubsinne die Kupplung i 3 zugeschaltet wird. Die Kraftübertragung erfolgt dann nämlich vom Motor.11 über die Ruder ii und 12, und zwar über den auf dun Motorwelle T angeordneten Gewindekörper i 4 und über das zugehörige -Muttergewinde im Körper 15. Beim Motorlauf im Hubsinne wird die auf der Achse des Zahnrades verschiebbare Mutter 15 durch den Einfuit des Gewindes nach links gedrückt, also am Anschlage i9 des Gewindekörpers 14- festgehalten. Eine Bewegung des Körpers i 5 findet also nur beim Motorlauf im Senksinne statt. wenn dann die Kupplung 13 eingerückt ist. In diesem Falle verschiebt sich dir Körper 15 gegen die Kraft der Feder 2o nach recht: bis an den Anschlag, i," , und diese Bewegen schaltet dann die Kupplung 3 aus, indem dann schaltet dann die Kupplung 3aus, indem dann die Wandermutter 7 als Festpunkt für die Bewegung des Hebels 6 dient.
  • Abb. i zeigt also rein schematisch die für den Aufbau eines zweistufigen Getriebes nach der Erfindung benötigten Teile: es wird also außer den beiden Zahnräderpaaren 1, 2 und 11. 12 und den zugehörigen Kupplungen ,; und 13 noch eine weitere Vorrichtung benötigt, die aus den Teilen 1.4, 15, 18 und 2,) > besteht und die gewissermaßen als Meßeinrichtung für die Richtung des in der zweiten Getriebestufe jeweils übertragenen Drehmomentes bezeichnet werden kann. Diese Meßeinrichtung betätigt zusätzlich den Hebel 6 zum Einrücken der Kupplung 3 der ersten Getriebestufe, wobei der Hebel gleichzeitig auch von Hand mit Hilfe der Kurbel o zum.Ein- und Ausrücken der Kupplung 3 beeinflußbar ist. In der Praxis wird zweckmäßig die geschilderte Meßeinrichtung nicht als besonderer Bauteil für sich ausgeführt, sondern mit einem gegebenen Bauteil vereinigt. Ein Beispiel hierfür ist in Abb. 2 dargestellt, die die Vereinigung der Meßeinrichtung mit dem Zahnrad i i zeigt. Die 311 Abb.2 dargestellte Ausführungsform kann ölso in einem Getriebe nach Abb. i an Stelle der beiden' Bauteile 15 und ii treten. Die treibende Welle T ist hier ohne Unterteilung durchgeführt, was eine einfachere -Lagerung ermöglicht, und trägt ein Gewindestück-24. Die Mutter zu diesem Gewindestück wird unmittelbar von dein Körper des Zahnrades i i gebildet. Das Zahnrad i i ist also auf dein Gewinde 24 zwischen den beiden Anschlägen 28 und 2.g verschiebbar. Das linke Ende der Nabe des Zahnrades i i trägt eine Ringnut, in der das obere Ende des Hebels 6 gelagert ist. Die Feder 3o-hält den Körper des Zahnrades i i in der gezeichneten Stellung, wenn keine Kraftübertragung durch <las Zahnrad i i stattfindet. In der Wirkungsweise gleicht also die Ausführungsform nach Abb.2 restlos den entsprechenden Teilen in Abb. i. Die Zahnbreite des Rades ii nach Abb. 2 ist dabei wesentlich breiter als die Zahnbreite des Rades ii nach Abb. i, damit der richtige Zahneingriff im Verhältnis zum Rade 12 auch bei einer Verschiebung des Rades i i in der Achsenrichtung erhalten 'bleibt.
  • Abb. 3 zeigt als weiteres Beispiel schematisch die Anordnung eines dreistufigen Getriebes zwischen dem Motor Ml und der Seiltrommel S'. Es sind hier also drei Zahnräderpaare i, 2 und i i, 12 und 21, 22 auf den beiden Wellen T und A angeordnet. Zur Schaltung der drei Stufen dienen die Kupplungen 3, 13 und 23, von denen die beiden Kupplungen 3 und i3 der ersten beiden Stufen als Überholungskupplungen ausgebildet sein müssen. Dementsprechend sind auch die Einrückhebel 6 und 16 dieser beiden Kupplungen so ausgebildet, daß sie gleichzeitig von Hand durch die beiden Wandermuttern 7 und 17 und außerdem noch von Richtungsmessern für die Drehmomentrichtung in der jeweils folgenden Stufe beeinflußbar sind. Diese Meßeinrichtungen sind nach der in Abb:.2 angegebenen Ausführungsform ausgebildet. Aus diesem Grunde ist das Zahnrad 1z mit breiten Zähnen versehen, es schiebt sich nach rechts, wenn beim Motorlauf im Senksinne die Kupplung 13 zu der Kupplung 3 zugeschaltet wird, und, zieht dabzi das untere Ende des Hebels 6 ebenfalls nach rechts, wodurch. die Kupplung 3 sich selbsttätig ausschaltet. Beim Motorlauf im Hubsinne behält dagegen das Zahnrad 12 die gezeichnete Stellung unverändert bei; wird also beim Motorlauf im Hubsinne die Kupplung 13 zur Kupplung 3 zugeschaltet, so erfolgt die selbsttätige Ausschaltung der Kupplung 3 durch die. im Innern der Kupplung untergebrachte Überholungseinrichtung der an sich bekannten und deshalb in Abb.3 nicht dargestellten Bauart. Zwischen den Rädern 1-2 und 22 ist in Abb. 3 noch eine Besonderheit dargestellt, die bei Getrieben finit mehr als zwei Getriebestufen zweckmäßig ist. Die beiden Räder 12 und 22 sind nämlich durch eine Klaueneinrichtung miteinander so verbunden, daß .eine Bewegung des Rades 22 in axialer. Richtung auch eine Bewegung des Rades 12 nach sich zieht. Die Klauenverbindung ermöglicht dabei auch in axialer Richtung noch ein gegenseitiges Spiel. Das Rad 22 bleibt also in der gezeichneten Lage, auch wenn sich das Rad 12 beim Motorlauf im Senksinne nach rechts verschiebt und dadurch mit Hilfe des Hebels 6 die Kupplung 3 löst. Verschiebt sich aber das Rad 22 beim Motorlauf im Senksinne, so tritt dabei zwangsläufig eine gleichartige Bewegung des Rades 12 ein. Beim Einschalten der dritten Stufe beim Motorlauf im Senksinne -erfolgt also eine Einwirkung der zusätzlichen Aus: rückvorrichtung auf die Einrückhebel 6 und 16 der beiden vorhergehenden Stufen. In gleicher Weise kann auch bei einem Getriebe mit mehr als drei Stufen dafür gesorgt werden, daß. die zusätzliche Ausrückvorrichtung an einer höheren Getriebestufe auf die EinrückhebeI aller vorhergehenden Stufen im Auskuppelsinne einwirkt.
  • Zu den beiden Abb. i und 2 ist noch zu bemerken, daß sich noch eine weitere Vereinfachung der Meßeinrichtung für die Richtung des ubertragenen Drehmomentes dadurch erreichen läßt, daß die Zahnräder 11, 12 bzw. 21, 22 als Zahnräder mit Schrägverzahnung ausgebildet werden. Es erübrigt sich dann die Anordnung eines Schraubentriebes zwischen den Zahnrädern und der zugehörigen Welle. Die Zahnräder können vielmehr einfach auf der zugehörigen Welle zwischen zwei Anschlägen verschiebbar angeordnet werden. Der seitliche Anteil des Zahndruckes bewirkt dann die Verschiebung des Zahnradkörpers zwischen den beiden Anschlägen je nach der Richtung des jeweils übertragenen Drehmomentes. Auch auf diese Weise läßt sich eine Vereinfachung des Getriebes und eine Ersparnis an besonderen Bauteilen erzielen.
  • In Abb. d. ist schließlich ein Anwendungsbeispiel für das Getriebe nach der Erfindung dargestellt, und zwar für einen im Hebezeugbau besonders häufigen und `nichtigen Fall der Anwendung mehrstufiger Getriebe. Es handelt sich hier um ein -Zweitrommelwindwerk zur Bedienung von Greifern und ähnlichen Vorrichtungen, bei dem die Trommel SS für das Schließseil und. die Trommel SS für das Halteseil von einem gem-insamen Motor 17 angetrieben werden. In dem Getriebekasten 4.o liegt in der Mitte die Motorwelle 31, gleichlaufend dazu die Wellen .Ii und 5i zum Antrieb der beiden Trommeln, von denen die Welle 5 1 lediglich mit gleichbleibender Geschwindigkeit durch die Kupplung j-1 an die Motorwelle anschließbar ist, während zwischen der Welle -p der Schließseiltrommel SS und der MotorwelIe 31 ein zweistufiges Getriebe mit den Kupplungen 3.4 und 44. angeordnet ist. Beim Einschalten der Kupplungen .1...1. und 54 werden beide Trommein mit gleicher Geschwindigkeit angetrieben, der Greifer wird also gehoben oder gesenkt. Ein Geschwindigkeitsunterschied zwischen beiden Seilen Iäßt sich zunächst dadurch erzielen, daß eine der beiden Kupplungen 44 oder 4.5 geöffnet Wird und die -zugehörige Welle durch die Bremse .I8 festgehalten wird, die von dein Steuergerät .I9 bedient wird; damit ist die Möglichkeit gegeben, den stillstehenden Greifer zu öffnen oder zu schließen. Um den Greifer auch während des Hubvorganges schließen und während des Senkvorganges öffnen zu können, ist die zweite Getriebestufe zwischen den Wellen 31 und 41 vorgesehen. Um dabei Antriebsunterbrechungen und damit unbeabsichtigte Bewegungen des Greifers .zu vermeiden, ist das zweistufige Getriebe der Erfindung entsprechend ausgebildet. Es enthält also außer den beiden Zahnräderpaaren 32, 42 und 33, -13 die Überholungskupplung .44. und die einfache Schaltkupplung 3.I find zusätzlich noch eine Meßvorrichtung für die Richtung des jeweils übertragenen Drehmomentes in der Kraftübertragungsleitung der zweiten Geschwindigkeitsstufe, die auf den Einrückhebel der ersten Geschwindigkeitsstufe einzuwirken vermag. Diese Meßvorrichtung entspricht in ihrem Aufbau der Abb. 2 und ist mit dein Zahnrad 33 der zweiten Stufe verbunden. Der Antrieb dieses Zahnrades erfolgt also durch einen Gewindekörper, der am angetriebenen Teil der Kupplung 34. angeordnet ist; das Zahnrad bildet den Mutterkörper zu diesen. Gewinde und ist zwischen den Anschlägen 3; und 38 verschiebbar. Die Verschiebung wird auf den Einrückhebel ..15 der Kupplung .I4. übertragen, dessen äußeres Ende von einem Schaltgerät 4.6, also beispielsweise einem elektrohydraulischen Schaltgerät, bewegbar ist. Der Zahnradkörper 33 wird durch die am Hebel .15 angreifende Feder 39 in der gezeichneten ; -Normalstellung gehalten, also nur gegen die Kraft der Feder in Bewegung gesetzt, wenn beim Motorlauf im Senksinne die Kupplung 34 eingeschaltet wird und damit ein Ausschalten der Kupplung .14. erforderlich wird.
  • In der Abb. d. sind alle Kupplungen im eingeschalteten Zustande gezeichnet. Die drei Kupplungen 3.1, .:N. und 5-1 _ sind also von den drei Schaltgeräten 36, .6 und 56 durch die Einrückhebel 35. 45 und ;5 geschlossen. Beim Motorlauf im Hubsinne wird also bei dem gezeichneten Getriebezustand die Halteseil trommel HS über die Zahnräder 3.2. 5-2 1111(l 3; angetrieben, die Schließseiltrommel SS dagegen finit einer höheren Geschwindigkrit über die .Zahnräder 33, 4.3 und 4;. her Greifer Wird dann also gleichzeitig gehoben und geschlossen. Wird an der Einstellung der-Kupplungen nichts geändert, dagegen der Motor im Senksinne bewegt, so bewegt siele das Zahnrad 33 aus der gezeichneten Stellung vorn Anschlag 38 fort und zum Anschlag 3; hin, weil das Muttergewinde im Zahnrade 33 einen entsprechenden Drehsinn aufweist. Damit wird auch die Kupplung 44 offen gehal ten, trotzdem die Überholungseinrichtung in dieser Kupplung im Schließsinne zu wirken versucht, weil sie ja dafür eingerichtet i._. beim Motorlauf im Hubsinne die Kupplung beim Zuschalten der zweiten Stufe zu öffnen. Das einwandfreie Arbeiten des zweistufigun Überholungsgetriebes ist also auch bei diesem Anwendungsfall fier beide Drehrichtungen mit einfachen 'Mitteln gesichert.
  • Eine besondere Beachtung verdient noch der Betriebsfall, wenn beim Motorlauf im Senksinne die Kupplung 4... eingeschaltet und die Kupplung 34. ausgeschaltet ist und wein gleichzeitig die Seile nicht wesentlich belastet sind. E s wurde schon dargelegt. daß beine Motorlauf im Senksinne die Überholungseinrichtung der Kupplung A4 nicht durch einen schnelleren Antrieb des angetriebenen Teils dieser Kupplung in Tätigkeit setzt werden kann, daß also die Überholungseinrichtung in dieseln Falle gerade in Schließsinne zu wirken versucht. Dies bedeutet gleichzeitig die Möglichkeit, daß der angetriebene Teil der Kupplung ohne weiteres langsamer laufen kann als der treibende Teil durch einen Widerstand, beispielsweise durch Reibung in den, Zahnrädern -47, kann als-, die Kopplung beim :Motorlauf im Senksinne geöffnet werden. Beim Senken tritt also in der Kupplung -1.I kein zwangsläufiger Antrieb auf, eine Drehung des Zahnrades .I2 b:--wirkt also gewissermaßen nur, daß die an der Schließseiltrommel hängende Last das. Getriebe jeweils so Weit weiterbewegen kanu Wie es der Drehung des Rades .I2 entspricht. Diese Betriebsweise ist nicht immer erwünscht. bei leerem Lastgeschirr kann vielmehr ein positiver Antrieb der Seiltrommel erforderlich sein, damit das Teere Lastgeschirr nur das sich abwickelnde Seil nachzuholen braucht. Die Schwierigkeit läßt sich ab-,r ohne weiteres dadurch belieben, dala in (iei-LTberholungseinrichtung in der Kupplung .l .I eine Feder vorgesehen wird, die ini Schlief)-sinne auf die Kupplung wirkt und die stark genug ist, die Kupplung so v-eit geschloaen zu halten, daß gerade noch ein positiver Antrieb der Seiltrommel im Senksinne, also eine Überwindung der Reibungswiderstände im Getriebe möglich ist. Zweckmäßig wird da. bei die Spannkraft dieser Feder einstellbar gemacht. Da in der Abb. 4. die Überholungseinrichtung der Übersicht .halber nicht näher dargestellt ist, ist bei dem in Abb. i gezeigten Beispiel die Anordnung einer derartigen Feder an der Überholungseinrichtung gezeigt. Die Überholungseinrichtung besteht hier aus einem Steilgewinde d., auf dem der außere Lamellenträger der Kupplung 3 verschiebbar ist. Dieser äußere Lamellenträger wird nun entsprechend den vorstehenden Ausführungen in der Schließstellung durch eine Feder 25 gehalten, deren Spannung durch eine Anzahl von Schrauben 26 -einstellbar ist. Durch diese Feder wird also erreicht, daß auch beim Motorlauf im Senksinne die Seiltrommel S einen positiven Antrieb erhält, um das Seil io abwickeln zu können.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mit Hilfe von Überholungskupplungen ohne. Unterbrechung der- Kraftübertragung schaltbares Zahnräderstufengetriebe zwischen einem Motor mit um- -kehrbarer Drehrichtung und einer Welle finit gleichbleibender Richtung des Lastmomentes, also beispielsweise der An-. triebswelle der Lastseiltrommeln eines Hebezeuges, dadurch gekennzeichnet, däß die Überholungskupplungen durch eine in die Kraftübertragungsleitung der folgenden höheren Getriebestufe eingeschaltete und zweckmäßig auf einer anderen Getriebewelle liegende Vorrichtung (15 nach Abb. 1, 12 und 22 nach Abb. 3 und 33 nach Abb. 4.) ausrückbar sind, die sich in Abhängigkeit von der Richtung des jeweils übertragenen Drehmoments in eine ihrer durch zwei Anschläge - gegebenen Grenzlagen einstellt und die zugehörige Leim Motorlauf im Hubsinne wirksame Überholungskupplung ( ; oder i 3 oder 44, beispielsweise durch Beeinflussung des zugehörigen Einruckhebels (6 oder 16 oder 45) öffnet, wenn beim Motorlauf im .Senksinne außer der betreffenden überholungskupplung noch zusätzlich die Kupplung der folgenden Stufe geschlossen wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als vom Drehmoment beeinflußte Vorrichtung ein an der Kraftübertragung der folgenden Stufe beteiligtes Zahnrad (ii nach Abb.-2 oder 12 oder 22 nach Abb.3 oder 33 nach Abb. 4) dient, das auf einem Steilgewinde zwischen zwei Anschlägen in der Achsenrichturig verschiebbar derart angeordnet ist, daß die Kraftübertragung zwischen dein Zahnkranz und der Achse durch das Steilgewinde erfolgt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das verschiebbare Zahnrad mit einer Schrägverzahnung versehen ist und sich durch den seitlichen Anteil des Zahndruckes gegen einen der beiden Anschläge anlegt. 4..
  4. Getriebe nach einem der Ansprüche i bis 3 mit mehr als zwei Getriebestufen, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Ausrückvorrichtung an der dritten und an den etwa folgenden Getriebestufen auf _ die Einrückhebel aller vorhergehenden Stufen im Ausrücksinne einzuwirken vermag (Abb,.3). ,3.
  5. Getriebe nach einem der Ansprüche i bis -1 zum Antrieb einer Seiltrommel, dadurch gekennzeichnet, daß die Überholungseinrichtung der im Getriebe angewendeten Überholungskupplungen durch einstellbare Federn (25 nach Abb. i) ini Schließsinne mit einer Kraft belastet sind, die zum zwangsläufigen Antrieb der Seiltrommel beim Motorlauf im Senksinne ausreicht, also ein Öffnen der Kupplung bei diesem Betriebszustand verhindert.
  6. 6. Anwendung des Getriebes nach einem der Ansprüche i bis 5 für den Antrieb zweier Seiltrommeln zur Bedienung von Greifern und ähnlichen Vorrichtungen durch einen gemeinsamen, umkehrbaren Antriebsmotor, dadurch gekennzeichnet, daß die Motorwelle (31) mit der einen Seiltrommel (Schließseiltrommel SS) über das in den genannten Ansprüchen geschilderte Stufengetriebe (32, 42) verbunden ist und außerdem finit der anderen Seiltrommel (Halteseiltro:mmel HS) durch einen weiteren ausschaltbaren Antrieb (32, 52), wobei jede Seiltrommel für sieh durch eine Bremse (.4$ und 49-) gehalten werden: muß.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE910860C (de) * 1951-11-18 1954-05-06 Hermann Ziegler Drehmomentregler
DE1095241B (de) * 1954-11-03 1960-12-22 Margaret Norma Blashill Geb Bo Drahtflechtmaschine mit von einer Schaltwelle gesteuerter Flechtspindel

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