DE1963252B2 - Benzoldiazoniumverbindungen sowie diese enthaltendes Einkomponenten-Diazotypiematerial - Google Patents
Benzoldiazoniumverbindungen sowie diese enthaltendes Einkomponenten-DiazotypiematerialInfo
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Description
Die Erfindung betrifft neue Benzoldiazoniumverbindüngen,
die sich vom einseitig diazotierten p-Phenylendiamin
ableiten, und die als lichtempfindliche Verbindungen in Diazotypiematerial wirksam sind.
Benzoldiazoniumverbindungen, die in 4-Stellung zur Diazoniumgruppe eine tertiäre Aminogruppe
tragen, werden in der Diazotypie schon seit längerem als lichtempfindliche Substanzen verwendet. Diese Verbindungen
können weitere Substituenten im Benzol-
ring enthalten, vorzugsweise in 2- und 5- oder 2- und
3-Stellung zur Diazoniumgruppe, ι. B. Acyiaminogruppen,
Alkoxygruppen oder Halogenatome. Die Eigenschaften der genannten Verbindungen, die sie für
Diazotypiezwecke geeignet machen, werden weitgehend durch die erwähnten Substituenten bestimmt.
Es ist auch bekannt, daß man zur Herstellung von
Einkomponentcn - Diazotypiematerialien bevorzugt
rasch kuppelnde Diazoniumverbindungen verwendet,
ίο da dann erst die Farbstoffbildung beim Entwickeln in
vertretbarer Geschwindigkeit erfolgt. Erfolgt die Farb-Stoffbildung
zu langsam, so diffundiert während des Entwickeins die wasserlösliche Diazoniumverbindung
von den nichtbelichteten in die ausbelitliteten Teile
des Kopiermaterials. Man erhält dadurch unerwünscht verwaschene Linien.
Diazoniumverbindungen für Einkomponenten-Diazotypiematerialien werden mehrfach in der Literatur
beschrieben. Aus der niederländischen Patentschrift 6 610 037 sind Verbindungen bekannt, die in 2- und
3-Stellung zur Diazoniumgruppe je ein Halogenatom »ragen, aus der britischenPatentschrift 1 082 889 Verindungen,
die m 2-Stellung zur Diazoniumgruppe
eine Acylam.nogruppe und in 3-Stellung einen Alkoxy-
a5 rest tragen. Die Kupplungsgeschwindigkeit all dieser
Verbindungen reicht für die heutigen Anforderungen nlcht aus-. ?a zunehmend Einkomponenten-Diazotypiematenalien
bevorzugt werden die bereits mit
schwach sauren Entwicklern entwickelt werden können.
Das gleiche gilt für Verbindungen, die in 2-Stellung eine Alkylmercaptogruppc und in 3-Stellung zur
Diazoniumgruppe ein Halogenatom tragen.
In u.d" französischen Patentschrift 93 482 werden
Verbindungen beschrieben, die in 2-Stellung eine
Acylaminogruppe und in 5-Stellung einen Phenoxyrest tragen. Diese Verbindungen kuppeln zwar etwas
schneller, jedoch ist auch ihre Kupplungsgeschwindigkeit in saurem Medium noch nicht ganz befriedigend.
Außerdem haben sie den Nachteil, daß sie im allgemeinen Azofarbstoffe bilden, die im ultravioletten
Spektral bereich verhältnismäßig schlecht absorbieren.
Eine noch höhere Kupplungsgeschwindigkeit haben
die Verbindungen, die in 2-Stellung zur Diazoniumgruppe
eine Acylaminogruppe, in 5-Stellung eine Alkoxygruppe tragen und bei dene,i im Unterschied
zu ^εη obengenannten Verbindungen in 4-Stellung
keine tertiäre Aminogruppe sondern ein Thioäther- oder Acylaminorest steht britische Patentschriften
1 064 129 und 1 045 242, deutsche Offenlegungsschrift
1 814 283 und deutsche Patentschriften 1 256 065 und 1 251 656). Diese Verbindungen haben jedoch den
Nachteil, daß sie verhältnismäßig lichtunempfindlich sind.
Aufgabe der Erfindung war es, neue Benzoldiazoniumverbindungen zu finden, die gute Lichtempfindlichkeit
und Stabilität mit erhöhter Kupplungsgeschwindigkeit vereinen.
Gegenstand der Erfindung sind vom einseitig diazotierten p-Phenylendiamin abgeleitete Benzoldiazoniumverbindungen,
die durch die allgemeine Formel (S. 27) gekennzeichnet sind, worin
R1 und R2 Alkyl- mit 1 bis 4 C-Atomen, Benzy
oder Cyclohexylreste oder zusammer mit dem Stickstoffatom Pyrrolidin, ge
gebenenfalls mit Methyl substituierte; Piperidin, Piperazin, N-Methylpiper
azin, N-Methylpiperazin, N-Acylpiper
azin, Thiomoipholin. «ygebeneiifnlls mil
Methyl substituiertes Morpholin oder Hepta- bzw. Hexamethylenimin,
und einer der Reste
und einer der Reste
R-1 und R1 Wasserstoff und der andere Chlor oder
Brom,
X das Anion der Diazoniumverbinduns,
η 0 oder 1 und
η 0 oder 1 und
R6 und R6 gegebenenfalls mit Alkoxy-, Diäthylamino
oder Halogen substituierte Aikylreste mit 1 bis 7 C-Atomen, Aralky'-reste
mit 7 bis IOC-Atomen, Cycfoalkylreste mit 5 bis 7 C-Atomen oder
Arylreste bedeuten, oder
R1 und R- den Piperidinring bilden,
R3 Wasserstoff.
R4 Chlor,
R3 Wasserstoff.
R4 Chlor,
R5 /5-Piperidino-äthyl,
R6 Methyl und
;; Null ist.
R6 Methyl und
;; Null ist.
mit Alkoxygruppen, Halogenatomen üder Diäthylaminogruppen
substituiert sein können.
X ist eines der in der Diazotypie üblichen Anionen, die stabile Diazoniumsalze bilden. Das Diazoniumsalz
kann z. B. als Chlorid, Sulfat. Tetrafluoroborat-Hexitfluorophosphat
oder als Doppelsalz mit Zink, chlorid, Zinntetrachlorid oder Cadmiumchlorid vorliegen.
Beispiele für erfindungsgemäße Brnzoldiazoniumverbindungen
sind:
(Die Schmelzpunkte beziehen sich auf die entsprechenden Nitroverbindungen, die noch reduziert
und diazotiert werden. Sofern diese Nitroverbindungen Öle sind, sind zusätzlich die Schmelzpunkte [mil
einem Stern gekennzeichnet] der Nitroverbindungen angegeben, die noch acyliert, reduziert und diazotiert
werden. Die Stickstoffwerte beziehen sich auf die Diazoniumverbindungen.)
1. 2-(N-Methyl-N-acetyl-amino)-3-chIor-4-dimethylaminobenzoldiazoniumhydrogensulfat,
Fp 121°C;
Fp 121°C;
Die erfindungsgemäßen Diazoniumverbindungen zeichnen sich gegenüber den bekannten Verbindungen
durch eine erhöhte Kupplungsgeschwindigkeit bei
euter Lichtempfindlichkeit und Stabilität aus.
Vorzugsweise werden die erfindungsgemäßen Verbindungen
in Einkomponenten-Diazotypiematerial verv. endet. Dieses Material ist gut lichtempfindlich und
laßt sich sowohl mit alkalisch ·η als auch mit schwach
sauer gepufferten Entwicklerlösungen entwickeln. Naturgemäß fällt jedoch der Vorteil der hohen Kupplungsgeschwindigkeit
der erfindungsgemäßen Diazoniumverbindungen bei der Entwicklung in neutralem oder schwach saurem Medium besonders ins Gewicht,
da bei diesen pH-Werten die Entwicklung allgemein langsamer erfolgt.
In Kombination mit sehr langsam kuppelnden Azokomponenten, z. B. 7'-Hydroxy-l',2',4,5-naphthimidazol
oder l-Hydroxy-S-biguanidino-naphthalin,
können die erfindungsgemäßen Verbindungen auch in Zweikomponenten-Diazotypiematerialien verwendet
werden, die durch Ammoniakdampf oder durch Erwärmen entwickelt werden.
In den erfindungsgemäßen Verbindungen können R1 und R2 jeweils Alkyl- mit 1 bis 4 C-Atomen,
Benzyl- oder Cydohexylreste sein, oder zusammen mit dem tertiären Stickstoffatom Pyrrolidin, gegebenenfalls
mit Methyl substituiertes Piperidin, Piperazin, N-Methylpiperazin, N-Acylpiperazin. Thiomorpholin,
gegebenenfalls mit Methyl substituiertes Morpholin oder Hepta- bzw. Hexamethylenimin bilden. Die Wirkungsweise
dieser Reste ist in der Diazotypie an sich bekannt.
Als Halogetiatom für R2 oder R' wird aus wirtschaftlichen
Gründen und wegen der leichten Zugänglichkeit vorzugsweise Chlor gewählt. Es können aber auch Verbindungen
verwendet werden, in denen R3 oder R4
Brom bedeutet.
Der Acylrest CO — O» — R" kann sowohl von
einer aliphatischen oder aromatischen Carbonsäure (/; == O) als auch von einem Kohlensäurehalbestcr
abgeleitet sein (« — 1), wobei mit dem Aminostickstoffatom
eine Urethangruppierung entsteht.
R6 und R" können Alkylgruppen mit 1 bis 7, Aralkylgruppen
mit 7 bis 10 und Cycloalkylgruppen mit 5 bis 7 Kohlenstoffatomen oder Arylgruppen bedeuten, die
2. 2-(N-Me!hyl-N-äthoxycarbonyl-amino)-3-chlor-4 - dimethylamine - benzoldiazoniumhydrogensulfat,
Fp 750C;
3. 2-(N-Propyl-N-äthoxycarbonyl-amino)-4-dimethylamino
- 5 - chlor - benzoldiazoniumchlorid-Zinntetrachlorid,
Fp 82° C;
4. 2 - (N - Propyl - N - benzyloxycarbonyl - amino)-
4 - dimethylamine - 5 - chlor - benzoldiazoniumtetrafluoroborat,
Öl Fp+ 90 bis 92°C Nber': 12.2% Ngef': 12,7%;
5. 2-(N- Cyclohexyl -N - acetyl-amino)-4-dimethylamino
- 5 - chlorbenzoldiazoniumtetrafluoroborat, Fp 1380C;
6. 2-(N-Cyclohexyl-N-acetyl -amino)- 3-chlor-4-dimethylaminobenzoldiazoniumchlorid
- Zinkchlorid, '
Fp 880C;
7. 2-(N-Cyclohexyl-N-äthoxycarbonyl-amino)-4-dimethylamino
- 5 - chlor - benzoldiazoniumtetrafluoroborat,
Fp83°C;
8. 2-(N-n-Butyl-N-acetyl-amino)-4-dimethylamino-5-chlorbenzoldiazoniumtetrafluoroborat,
Öl Fp+ 107 bis 108°C N„er': 14,6% Ngef': 14,7%;
9. 2-(N-Benzyl-N-acetyl-amino)-4-dimethylamino-
5 - chlorbenzoldiazoniumchlorid - Zinntetrachlorid,
Fp83 = C;
10. 2-(N-Benzyl-N-acetyl-amino)-3-chlor-4-dimethylaminobenzoldiazoniumtetrafluoroborat,
Fp 114°C;
11. 2 - (N - Benzyl - N - äthoxycarbonyl - amino) - 4 - dimethylamine
- 5 - chlor - bcnzoldiazoniumtetrafiuoroborat,
Fp 690C;
I 963 252 '
5 b
12.2-(N-Benzyl-N-Sthoxycarbony|-emino)-3-chlor- 26. 2- (N - Methyl- N- acetyl ^
4 - dimethylamino - benzoldiazoniumtetrafiuoro- 5 - dilor - benzold.azoniumte
borat. Fp 130 bis 131 C;
P * ' j ■)-] T.(N.viethyl-N-äthoxycarbonyl-amino)-4-pipei·-
13. 2-[N-(/J-Phenyl-äihyl)-N-äihoXycarbonyI-amino]- " ' Fdino - 5 - chlor - benzoldiazoniumchlorid - Ζ,,,η-4
- dimethylamino - 5 - chlor - benzoldiazonium- tetrachlorid,
chlorid-Zinkchlorid, Fp 71 Dis 7rC;
P ' l0 28 2-(N-Propyl-N-acetyl-amino)-4-piperidino-5-Lhior-
14. 2-(N-Methyl-N-äthoxycarbonyl-amino)-4-(N-me- " ' benzoldiazoniumchlorid-Zinntetrachlorid^
thyl-N-n-butyl-aminoJ-S-chlor-benzüldiazonium- Öl Fp-98 bis 99 C Nher . /,3 /u Nger · /,-■ ,..
tetrafluoroborat, . .. , .. xr . . .
thyl-N-n-butyl-aminoJ-S-chlor-benzüldiazonium- Öl Fp-98 bis 99 C Nher . /,3 /u Nger · /,-■ ,..
tetrafluoroborat, . .. , .. xr . . .
Öl Fp- 93 bis 94°C NW: 13,6% Nger': 13,6%; 29. 2-[N-(/?-Diäthy.ammo-athyl)-N-acetyl-anin.,,].
^iidioDchlorbenzoIdiazoniumhexaflLäorü
15. 2-<N-Methyl-N-acety!-amino)-4-(N-methyI-N-cy- phosphat-Hexafluorophosphorsäure,
clohexylamino)-5-chlor-benzoldiazoniumchlorid- Öl Öl" Ni,er : 10,4 0 Ngef-: iU,~./„,
Zinkchlorid, .
clohexylamino)-5-chlor-benzoldiazoniumchlorid- Öl Öl" Ni,er : 10,4 0 Ngef-: iU,~./„,
Zinkchlorid, .
Fp 120 bis 1210C; 30. 2-[NM7^Piperidin0-ätliy ^Ν'^Ψ1'3™1"0!-4"-31-
ϊ0 pendino-S-chlor-benzoldiazoniumhexafluorof ;-,os-
16. 2-(N-Methyl-N-äthoxycarbonyI-amino)-4-(N-me- phat-Hexafluorophosphorsäure
thyl-N-cyclohexyl-amino)-5-chIor-benzoldiazo- Öl Fp^ 104 bis 1OdC Nber : 10,3 /o Ngef : 10.' ,: niumtetrafluoroborat, , . ,
thyl-N-cyclohexyl-amino)-5-chIor-benzoldiazo- Öl Fp^ 104 bis 1OdC Nber : 10,3 /o Ngef : 10.' ,: niumtetrafluoroborat, , . ,
Öl Fp-128 bis 131°C Nher': 12,8% Nger.: 12,4%; 31. 2-(N-Methyl-N-acetyl-amino)-4-i4 -meth>!-Pi-
35 peridino) - 5 - chlor - benzoldiazoniumtetraflucro-
17. 2-(N-Methyl-N-acetyl-amino)-4-(N-methyl- borat,
N-benzylamino^S-chlor-benzoIdiazoniumchlorid- Fp 129 bis 13O0C;
Zinkchlorid,
N-benzylamino^S-chlor-benzoIdiazoniumchlorid- Fp 129 bis 13O0C;
Zinkchlorid,
Öl Fp+ 90 bis 93°C Nbcr': 12,8 Nge(": 11,5%; 32. 2-(N-MethyI-N-acetyl-amino)-4-(3 -methvi-yu-
30 peridino) - 5 - chlor - benzoldiazoniumchlorid-
18. 2-(N-Cyclohexyl-N-acetyl-amino)-4-diäthylamino- Zinntetrachlorid,
5 - chlor - benzoldiazoniumtetrafluoroborat, Öl Fp+ 111 bis 112°C Nber': 9,3% Nger': 9.4/
Fp 112bisll3°C;
33. 2-(N-Methyl-N-äthoxycarbonyl-amino)-4-hc-pta-
19. 2-(N-Cyclohexyl-N -chloracetyl-amino)- 4-diäthyl- 35 methylen - imino - 5 - chlor - benzoldiazoniumamino
- 5 - chlor - benzoldiazoniumtetrafluoro- hydrogensulfat,
borat, Fp 95 bis 960C;
Fp 93 bis 950C;
34. 2 - (N - Methyl - N - acetyl - amino) - 4 - morpholino-
20. 2 - (N - Cyclohexyl - N - äthoxycarbonyl - amino)- 40 5 - chlor - benzoldiazoniumhydrogensulfat,
4-diäthylamino -S-chlor-benzoldiazoniumtetra- Fp 126 bis 128°C;
4-diäthylamino -S-chlor-benzoldiazoniumtetra- Fp 126 bis 128°C;
fluoroborat,
Fp 105 bis 1060C; 35. 2-(N-Methyl-N-acetyl-amino)-4-morphoIino-
5-brom-benzoldiazoniumchlorid-Zinkchlorid,
21. 2-(N-Ben7yl-N-äthoxycarbonyl-amino)-3-chlor- 45 Fp 125 bis 1270C;
4 - diäthylumino - benzoldiazoniumtetrafluoro- _,, „ ... ., , . xt , , ■ \ λ l r
ut 36. 2-(N-Methyl-N-benzoyl-amIno)-4-moφholιno-
ut 36. 2-(N-Methyl-N-benzoyl-amIno)-4-moφholιno-
ΕΓ°Γ^<-u· 7o"r 5 - chlor - benzoldiazoniumchlorid - Zinkchlorid-
rp 76 bis 7» C; xr , . . . . ,
Natriumchlorid,
22. 2-(N-Methyl-N-acetyl-amino)-4-pyrrolidino- 5°
5 - chlor - benzoldiazoniumchlorid - Zinntetra- 37, 2-(N-Methyl-N-äthoxycarhonyl-amino)-4-morchlorid,
pholino - 5 - chlor - benzoldiazoniumhydrogen-Fp 140 bis 142° C; sulfat,
Fp 99 bis 100°C;
23. 2-(N-CyclohexyI-N-acetyl-amino)-4-pyrrolidino-
5 - chlor - benzoldiazoniumchlorid - Zinkchlorid, 38. 2-[N-(y-Methoxy-propyl)-N-benzyloxycarbonyl-Fp
167°C; amino]-4-morpholino-5-chlor-benzoldiazonium-
chlorid-Zinntetrachlorid,
24. 2-(N-Cyclohexyl-N-äthoxycarbonyl-amino)- 6o Ö1 F^+ 169 bis 173°C Nber': 7'7% Neef': 7'8%:
4- pyrrolidino> - 5 - chlor - benzoldiazoniumchlo- 39 2-(N-Cyclohexyl-N-acetyl-amino)-4-morpholinop
iöe°i. ' S-chlor-benzoldiazoniumhydrogensulfat,
v rp löJ L,,
25. 2-(N-Benzyl-N-äthoxycarbonyI-amino)-4-pyrro- 65 4O. 2- (N - Cyclohexyl - N- äthoxycarbonyl - amino)-lidino
- 5 - chlor - benzoldiazoniumchlorid - Zinn- 4-morpholino-5-chlor-benzoldiazoniumchloridtetrachlorid,
Zinntetrachlorid,
Fpll4°C; FpISl0C;
41. 2- (N - Benzyl - N - acetyl - amino) - 4 - morpholino-S-chlor-benzoldiazoniumchlorid-Zinkchlorid,
Fp 132°C;
42. 2-(N-Benzyl-N-äthoxycarbonyl-amino)-4-mor· phoIino-S-chlor-benzoldiazoniumtetrafluoroborat,
Fp 1380C;
43. 2-[N-(4'-Methoxy-phenyI)-N-acetyl - amino] 4-morpholino-5-chlor-benzoldiazoniumchlorid-Zinntetrachlorid,
Fp 170 bis 171° C;
44. 2-(N-Methyl-N-acetyl-amino)-4-(3'-methyl-morpholino)-5-chIor-benzoldiazoniumhydrogensulfat,
Fp 198 bis 2000C;
45. 2-(N-Methyl-N-acetyl-amino)-4-(3',5'-dimethyI-morpholinoJ-S-chior-benzoldiazoniumhydrogensulfat,
Fp 131 bis 1340C;
46. 2-(N-Methyl-N-acetyl-amino)-4-(N-methyl-piperazino) - 5 - chlor - benzoldiazoniumchlorid - Zinkchlorid,
Fp 178 bis 180° .
Zur Darstellung der erfindungsgemäßen Diazoniumverbindungen
wird 2,5-Dichlor-anilin acetyliert, nitriert und entacetyliert. 2,5-Dichlor-4-nitro-anilin wird
dann alkyliert, z. B. methyliert. Durch Umsetzung mit einem primären Amin, z. B. Butylamin, erhält man
2- Chlor-4- nitro- 5- butylamino-Ν,Ν- dimethyl- anilin,
das dann acyliert, reduziert und diazotiert wird.
Bei einem zweiten Syntheseweg geht man von 3,4-Dichloranilin aus, das acetyliert, nitriert und entacetyliert
wird. 3,4-Dichlor-6-nitro-anilin setzt man z. B. mit Morpholin um und erhält über eine anschließende
Sandmeyer-Reaktion 2,5-Dichlor-4-morpholino-nitrobenzol.
Die Umsetzung mit z. B. /-Methoxy-propylamin liefert 2-NiInM-ChIOr-S-ITiOrPhO-lino-N-(y-methoxy-propyl)-anilin,
das mit Chlorameisensäureäthylester umgesetzt und dann reduziert und diazotiert wird.
Der Träger des mit den erfindungsgemäßen Verbindungen hergestellten Diazotypiematerials kann opak
sein, wie Papier, Leinen, beschichtete Papiere und metallische Werkstoffe oder durchscheinend wie beschichtete
und nicht beschichtete Pauspapiere oder durchsichtig wie z. B. Celluloseacetat-, Polyester- oder
Polycarbonatfolien. Wenn die Oberfläche des Trägers hydrophob ist wie bei den Kunststoffolien, wird die
Diazoniumverbindung vorzugsweise in eine hydrophile Filmschicht, die man auf die Oberfläche des hydrophoben
Trägers aufgetragen hat, zusammen mit den üblichen Zusätzen eingebracht.
Ein ausgezeichnetes Diazotypiematerial erhält man bei Verwendung eines transparenten Trägers, z. B.
natürliches Transparentpapier, transparentisiertes Papier, Pausleinen oder Polyesterfolie, der auf der Oberfläche
eine hydrophile Filmschicht trägt, die man durch oberflächliche Hydrolyse einer Lackschicht aus Cellulose-
oder Polyvinylester hergestellt hat.
Wenn der Träger durchsichtig oder zumindest durchscheinend ist, eignet sich insbesondere das mit
diesem hergestellte Diazotypiematerial sehr gut zur Herstellung von Zwischenoriginalen.
Die lichtempfindliche Schicht des Diazotypiematerials kann außer der erfindungsgemäßen Diazoniumverbindung
und gegebenenfalls einer Kupplungskomponente noch die üblichen Zusätze enthalten, z. B.
Säuren wie Citronensäure, Weinsäure, Borsäure, Sulfosalicylsäure, Stabilisatoren wie Naphthalin-l,3,6-trisulfonsäure
und ihre wasserlöslichen Salze, Antioxydantien wie Thioharnstoff, Metallsalze wie Aluminiumsulfat,
Bindemittel wie Gelatine, Gummiarabicum und Kunstharz sowie Kieselsäuredisper-
lo sionen.
Die folgenden Beispiele sollen die Erfindung verdeutlichen.
Weißes Lichtpausrohpapier wird mit einem Vorstrich aus feinteiliger Kieselsäure und Polyvinylacetat
versehen und dann mit einer Lösung von
0,5 g Citronensäure,
3.5 g naphthalin-l,3.6-trisulfonsaurem Natrium
ao und
ao und
1,7 g 2-(N-Methyl-N-acetyl-amino)-4-(N-methyl-N - cyclohexyl - amino)- 5 - chlor- benzol - diazonium-chlorid-Zinkchlorid
(Nr. 15) in
ml Wasser
ml Wasser
bestrichen und getrocknet. Nach bildmaßiger Belichtung
wird mit der folgenden Lösung entwickelt:
0,33 g Phloroglucin,
9.6 g Trinatriumcitrat,
2,4 g Natriumbenzoat,
2,4 g Natriumbenzoat,
0,2 g Adipinsäure,
2,0 g Natriumadipat,
2,0 g Natriumadipat,
5.7 g Natriumchlorid,
0,2 g Natriumsalz einer Dialkylnaphthalinsulfonsäure als Netzmittel in
ml Wasser.
Der pH-Wert der Lösung ist etwa 6.
Der pH-Wert der Lösung ist etwa 6.
Die Kopien zeigen kräftige braunviolette Linien, die sofort nach dem Antragen der Entwicklerfiüssigkeit
erscheinen.
Natürliches Transparentpapier wird mit einer Lösung von
0,5 g Citronensäure,
3,0 g naphthalin-l,3,6-trisulfonsaurem Natrium,
0,02 g Saponin und
3,0 g naphthalin-l,3,6-trisulfonsaurem Natrium,
0,02 g Saponin und
3,4 g 2-(N-Methyl-N-acetyl-amino)-4-(4'-methylpiperidino) - 5 - chlor - benzoldiazoniumtetrafluoroborat
(Nr. 31) in
ml Wasser und
ml Isopropanol
ml Wasser und
ml Isopropanol
beschichtet und getrocknet. Man belichtet dann unter einer Tusche- oder Bleistiftzeichnung und entwickelt
das latente Bild nach der sogenannten Dünnschichtmethode durch Antragen der folgenden Lösung:
0,6 g Phloroglucin,
0,4 g Resorcin,
1,5 g Natriumbenzoat,
5,0 g Trinatriumcitrat,
1,0 g Natriumformiat,
1,0 g Thioharnstoff,
0,4 g Resorcin,
1,5 g Natriumbenzoat,
5,0 g Trinatriumcitrat,
1,0 g Natriumformiat,
1,0 g Thioharnstoff,
0,1 g Natriumsalz einer Alkylnaphthalinsulfon-
säure als Netzmittel in
ml Wasser.
ml Wasser.
Der pH-Wert ist etwa 7,0.
309 586/456
Sofort nach dem Antragen des Entwicklers erscheint das entwickelte EiId in dunkelbraunen Linien, die
UV-Licht sehr gut absorbieren. Die erhaltene Kopie eignet sich deshalb ausgezeichnet als Zwischenoriginal
zur Herstellung weiterer Kopien. Ähnlich gute Ergebiu-se erhält man mit den Verbindungen Nr. 5, 8.
und 45.
Transparentpapier wird mit Acetylcellulose lackiert
und die Lackschicht oberflächlich bis zu einer Tiefe von etwa 3,5 μ hydrolysiert. Nach Entfernung der zur
Hydrolyse verwendeten Chemikalien durch Waschen mit Wasser wird die hydrophile Oberfläche mit der
folgenden Lösung sensibilisiert:
0,5 g Citronensäure,
4,0 g naphthalin-l,3,6-trisulfonsaures Natrium,
0,1 g Saponin und
4,0 g 2 - (N - Benzyl - N - äthoxycarbonyl - amino)-3-chlor-4-dimethylamine-benzoldiazonium-
tetrafluoroborat (Nr. 12) in
85 ml Wasser und
15 ml Isopropanol.
85 ml Wasser und
15 ml Isopropanol.
Man belichtet unter einer Vorlage und entwickelt mit der im Beispiel 1 angegebenen Lösung. Die erhaltene
Kopie zeigt violette Linien auf transparentem Untergrund und eignet sich sehr gut als Zwischenoriginal.
Ähnlich gute Ergebnisse erhält man mit den Verbindungen Nr. 26, 34 und 37.
mercaptoO-chlor^-dimethylamino-benzoldiazoniumtetrafluoroborat
an Stelle der genannten Diazoniumverbindung sind die entsprechenden Werte 38°,, nach
15 Sekunden und 55",, nach 30 Sekunden, bei Verwendung
von 2-(N-Cyclohexyl-N-acetylamino)-3-methoxy - 4 - dimethylamine - benzoldiazoniumtetrafluoroborat
sind die entsprechenden Werte 56°,, nach I 5 Sekunden und 74",, nach 30 Sekunden.
B e i s ρ i e I 5
Weißes Lichtpausrohpapier wird mil einer Lösung von
0,5 g Weinsäure,
3,5 g naphthalin-l,3.6-trisulfonsaurem Natrium
und
und
2,2 g 2-(N-Cyclohexyl-N-äthoxycarbonylamino)-4 - pyrrolidino - 5 - chlor - benzol - diazoniumchlorid-Zinkchlorid
(Nr. 24) in
100 ml Wasser
100 ml Wasser
an bestrichen und getrocknet. Nach bildmäßiger Belichtung
wird mit einer Lösung von
0,6 g Phloroglucin,
0,6 g Resorcin,
a5 1,5 g Thioharnstoff,
a5 1,5 g Thioharnstoff,
7,2 g Kaliumtetraborat,
0,8 g Kaliumhydroxid,
0,1 g isopropylnaphthalinsulfonsaurem Natrium in
100 ml Wasser
100 ml Wasser
Weißes Lichtpausrohpapier wird mit einem Vorstrich aus Reisstärke und Polyvinylacetat versehen und
dann mit einer Lösung von
0,5 g Citronensäure,
4,0 g naphthalin-l,3,6-trisulfonsaurem Natrium
und
2,0 g 2-(N-CycIohexyl-N-acetyl-amino)-3-chlor-
2,0 g 2-(N-CycIohexyl-N-acetyl-amino)-3-chlor-
4-dimethylamino-benzoldiazoniumchIorid-Zinkchlorid
(Nr. 6) in
100 ml Wasse;
100 ml Wasse;
sensibilisiert.
Belichtet man das so erhaltene Diazotypiematerial bildmäßig und entwickelt mit dem im Beispiel 1 beschriebenen
Entwickler, so erhält man Kopien in braunvioletten Linien auf weißem Grund.
Zur Bestimmung der Entwicklungsgeschwindigkeit wird ein unbelichteter Streifen nach der sogenannten
Dünnschichtmethode in einer Rillenwalzenmaschine mit dem Entwickler aus Beispiel 1 entwickelt und sofort
nach Austritt aus der Maschine in 3 Teile zerschnitten. Auf Teil I wird 15 Sekunden, auf Teil II
30 Sekunden nach dem Entwicklerantrag die weitere Entwicklung durch Belichtung mit einer starken Lichtquelle
gestoppt, während Teil III zum Erreichen der maximal möglichen Farbstoffdichte ein zweites Mal
durch die Entwicklungsmaschine geschickt wird. Bei diesem Material sind nach 15 Sekunden 89% und nach
30 Sekunden 96% der maximalen Dichte erreicht.
Behandelt man ein Material, das an Stelle der genannten Diazoniumverbindung eine äquimolare Menge
an 2,3 - Dichlor - 4 - dimethylamine - benzoldiazoniumchlorid-Zinkchlorid
enthält, auf die gleiche Weise mit dem gleichen Entwickler, so werden nach 15 Sekunden
57 "v und nach 30 Sekunden 76 % der maximalen Farbstoffdichte
erreicht. Bei Verwendung von 2-Äthylentwickelt.
Der pH-Wert dieser Flüssigkeit ist etwa 9,5.
Man erhält Kopien mit rotbraunen Linien. Ähnlich gute Ergebnisse erhält man bei Verwendung der Verbindungen
Nr. 13, 14, 18 und 23.
Weißes Lichtpausrohpapier wird mit einem Vorstrich aus Reisstärke und Polyvinylacetat versehen und
dann mit einer Lösung von
0,3 g Gummiarabicum,
0,5 g Citronensäure,
0,02 g Saponin und
0,5 g Citronensäure,
0,02 g Saponin und
1,76 g 2-(N-Cyclohexyl-N-äthoxycarbonylamino)-4-dimethyIamino-5-chlor-benzoldiazoniumtetrafluoroborat
(Nr. 7) in
100 ml Wasser
100 ml Wasser
bestrichen und getrocknet. (Material A) Durch Belichten unter einer Vorlage und Entwicklung mit einer
Lösung von
0,4 g Phloroglucin,
0,1 g Acetoacetanilid,
0,25 g Benzoesäure,
1,5 g Natriumbenzoat,
15,0 g Natriumformiat und
0,1 g Schwef elsäuremono - (2 - äthyl - hexyl) - ester
0,1 g Acetoacetanilid,
0,25 g Benzoesäure,
1,5 g Natriumbenzoat,
15,0 g Natriumformiat und
0,1 g Schwef elsäuremono - (2 - äthyl - hexyl) - ester
als Natriumsalz in
100 ml Wasser,
100 ml Wasser,
die einen pH-Wert von etwa 5,8 hat, erhält man Pausen
in kräftigen violetten Linien.
Bestimmt man die Entwicklungsgeschwindigkeit,
wie im Beispiel 4 beschrieben, so sind nach 5 Sekunden 87% und nach 10 Sekunden 91% der maximalen
Dichte erreicht.
Ersetzt man die erfindungsgemäßo Diazoniumverbindung
durch eine äquimolarc Menge von 2-(N-CycIohexyl - N - äthoxycarbonylamino) - 4 - dimethylamino-5
- (^' - chlor - phenoxy) - benoldia7oniumhydrogensulf at
(Material B), so sind die entsprechenden Werte 76% nach 5 Sekunden und 86% nach 10 Sekunden. Das
erfindungsueiiiäße Material A erreicht also bei der
Entwicklung 87% der maximalen Dichte bereits etwa in der halben Zeit wie das Material B.
Mit Acetylcellulose lackiertes Transparentpapier wird oberflächlich bis zu einer Tiefe von etwa 3,0 μ
hydrolysiert und die so erhaltene hydrophile Oberfläche mit einer Lösung von
0,5 g Citronensäure,
0,1 g Saponin und
0,1 g Saponin und
3,5 g 2-(N-Cyc!ohexyl-N-äthoxycarbonylamino)-4-dimethylamine-5-chlor-benzoldiazoniumtetrafluoroborat
(Nr. 7) in
10 ml Isopropanol und
90 ml Wasser
10 ml Isopropanol und
90 ml Wasser
bestrichen und getrocknet (Material Al). Belichtet man dieses Material unter einer Vorlage und entwickelt
mit dem oben angegebenen Entwickler, so erhält man eine transparente Pause mit dunkelvioletten
Linien, die wegen der hohen Absorption der Farbstoffe
für aktinisches Licht hervorragend als Zwischenoriginal zum Weiterpausen geeignet ist.
Zum Vergleich wurde der gleiche Träger mit einer Lösung beschichtet, die eine äquimolare Menge der
obengenannten bekannten Verbindung enthielt (Material Bl). Durch Belichten und Entwickeln mit dem
gleichen Entwickler erhält man hier Pausen mit blauschwarzen Linien, die aktinisches Licht viel schwächer
ίο absorbieren.
Die Bildstellen der mit dem Material A 1 erhaltenen Kopie haben, gegen den ausbelichteten Pausengrund
gemessen, bei 405 nm eine Transmission von 6,5%. Die Bildstellen der mit dem Material Bl erhaltenen
Kopie zeigen unter diesen Bedingungen eine Transmission von 13,8%.
Formel I
R2
— V- R3
Rs
CO-On-
Claims (2)
1. Benzoldiazoniumverbindungen mit einer acylierten
sekundären Aminogruppe in o-Stfllung, einer tertiären Aminogruppe in p-Stellung und
einem weiteren Substituenten in m-Steliung zur Diazoniumgruppe, gekennzeichnetdurch
die allgemeine Formell:
R4 — — R3
CO — On — R6
worin
R1 und R'- Alkyl- mit 1 bis 4 C-Atomen, Benzyl-
oder Cyclohexylreste oder zusammen mit dem Stickstoffatom Pyrrolidin,
gegebenenfalls mit Methyl substituiertes Piperidin, Piperazin. N-Methylpiperazin,
N-Acylpiperazin, Thiomorpholin, gegebenenfalls mit Methyl substituiertes
Morpholin oder Herta- bzw. Hexamethylenimin, '
und einer der Reste
R3 und R* Wasserstoff und der andere Chlor oder
grom
X das Anion der Diazoniumverbindung, η Null oder 1 und
R5 und R6 gegebenenfalls mit Alkoxy-, Diäthylamino-
oder Halogen substituierte Alkylreste mit 1 bis 7 C-Atomen, Aralkylreste
mit 7 bis 10 C-Atomen, Cycloalkylreste mit 5 bis 7 C-Atomen oder
Arylreste bedeuten, oder
und R* den Piperidinring bilden,
R3 Wasserstoff
R4 Chlor '
Rs ß-Piperidino-äthyl,
pe Methyl und '
R3 Wasserstoff
R4 Chlor '
Rs ß-Piperidino-äthyl,
pe Methyl und '
2. Einkomponenten - Diazotypiematerial mit einem Schichtträger und einer lichtempfindlichen
Schicht, dadurch gekennzeichnet, daß es als lichtempfindliche Substanz eine Diazoniumverbindung
nach Anspruch 1 enthält.
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