DE193749C - - Google Patents
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- DE193749C DE193749C DENDAT193749D DE193749DA DE193749C DE 193749 C DE193749 C DE 193749C DE NDAT193749 D DENDAT193749 D DE NDAT193749D DE 193749D A DE193749D A DE 193749DA DE 193749 C DE193749 C DE 193749C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
- B60B9/00—Wheels of high resiliency, e.g. with conical interacting pressure-surfaces
- B60B9/26—Wheels of high resiliency, e.g. with conical interacting pressure-surfaces comprising resilient spokes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Springs (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-■Ml93749 KLASSE 63 d. GRUPPE #£
JAMES CARLILE in LONDON.
Federndes Rad. Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. November 1906 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März ή
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in England vom 6. November 1905 anerkannt.
die Priorität
Die Erfindung bezieht sich auf ein federndes Rad für Fahrzeuge aller Art, bei dem
die Felge mit der Nabe durch ein endloses Seil verbunden ist, das über an der Felge und
der Nabe angeordnete Rollen geführt wird. Durch die besondere Art und Weise der Seilführung und Verbindung nach der Erfindung
wird eine Aufhängung der Nabe erreicht, bei welcher die einzelnen Teile des Rades nach jeder geringfügigen Verschiebung
sogleich ihre symmetrische Lage wieder einnehmen.
Zu diesem Zwecke ist eine Anzahl radialer Speichen am einen Ende nur an der Nabe
und eine gleiche Anzahl ähnlicher Speichen in derselben Weise an der Felge befestigt,
wobei immer eine an der Felge befestigte Speiche mit einer solchen an der Nabe abwechselt
und die freien Enden beider Speichengrnppen in kurzer Entfernung von der
Nabe bzw. der Felge endigen. An den freien Enden der Speichen sind Führungsrollen vorgesehen,
über die ein endloses Drahtseil oder ein anderes biegsames Verbindungsglied geführt
wird, mittels dessen die Speichen gegeneinander verspannt werden. Das über die Rollen an den freien Enden der Speichen
gehende Drahtseil ist stets gespannt. Bei der Verwendung des Rades für leichte Fahrzeuge,
z. B. bei Fahrrädern, können in den Verbindungsdraht in geeigneten Abständen Federn eingeschaltet sein, um eine größere
Nachgiebigkeit zu erzielen.
In den Zeichnungen zeigt
Fig. ι eine Ausführungsform des Rades in Seitenansicht,
Fig. 2 im Schnitt.
Fig. 3 und 4 sind die entsprechenden Darstellungen einer anderen Ausführungsform.
Fig. 5 stellt eine weitere Ausführungsform des Rades dar, und
Fig. 6 zeigt einen Schnitt nach 6-6 der
Fig. 5· Nach Fig. ι und 2 sind die inneren Enden
der Speichen α an der Nabe b befestigt, während ihre äußeren Enden in kurzer Entfernung
von der Felge endigen und mit Führungsrollen c versehen sind. Eine Gruppe
paarweise angeordneter Speichen if, die gegen "
die Speichen α versetzt sind, sind an ihren äußeren Enden mit der Felge und an ihren
inneren Enden mit zwei konzentrisch zu der Nabe angeordneten Metallringen e verbunden.
An den inneren Enden der Speichen d sind ebenfalls Rollen/ vorgesehen. Um die
Rollengruppen c, f sind Drahtseile g geführt, deren Enden in geeigneter Weise miteinander
verbunden sind.
Bei der in Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsform des Rades sind drei Rollen h
an dem einen Ende der Nabe b, drei Rollen hl
an dem entgegengesetzten Ende angebracht, und eine entsprechende Anzahl von Rollen i
ist mit der Felge j verbunden. Die Rollen h, hl sind mittels die Speichen der ersten
Ausführungsform ersetzender Gewindestangen
55
60
und zugehörigen Gewindehülsen k gegenüber der Nabe einstellbar, während die Rolle i an
der Felge j mittels Ketten /, die gleichfalls an die Stelle der Speichen der ersten Ausführungsform
treten, befestigt sind. Ein' Seil m ist über drei Rollen h und die drei
entsprechenden Rollen i geführt, während die übrigen -Rollen h1 und i in entsprechender
Weise miteinander verbunden sind. Die Felge
ίο besteht aus Metall und hat die in Fig. 4
dargestellte Querschnittsform, wobei die die Rollen i haltenden Ketten abwechselnd an
den der mittleren Einfalzung der Felge gegenüberliegenden Rändern durch Bolzen befestigt
sind.
Die endlosen Seile können aus Stahl-, Draht-, Darmsaiten oder Baumwollseilen bestehen,
je nach der erforderlichen Festigkeit. Bei der Ausführungsform des Rades nach den Fig. 5 und 6 sind an der Felge Speichen
d vorgesehen, die wie nach Fig. 1 und 2 durch Ringe e miteinander verbunden sind.
Dagegen ist die Nabe hier mit einer doppelten Anzahl kurzer Speichen a1 versehen, an
deren freien Enden die Rollen c1 bzw. c2 abwechselnd angeordnet sind. Über die
Rollen c1 und über bzw. unter die an den Ringen e befestigten Rollen /' sind kurze
endlose Seile geführt. In der Nähe der äußeren Enden der Speichen d sind Rollen 0
vorgesehen, mittels welcher diese Speichen mit den gegen sie versetzten kurzen Speichen der
Nabe durch ein endloses Seil p, das über die Rollen c2, 0 geführt ist, verbunden werden.
Die Spannung der Seile kann naturgemäß während des Betriebes durch Spannschlösser
o. a. geregelt werden, ebenso wie zur Erhöhung der Elastizität, besonders für leichte Fahrzeuge, Schraubenfedern in die
Seile eingeführt werden können.
Claims (4)
- Pate nt-An Sprüche:i. Federndes Rad für Fahrzeuge allerArt, dessen Nabe an der Felge durch über Rollen geleitete endlose Seile aufgehängt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Seile (g) abwechselnd über Rollen (c,f) geführt sind, die einesteils an den Enden von mit der Nabe b verbundenen Speichen (a) und andernteils an den Enden von zwischen den Speichen (a) angeordneten und an der Felge befestigten Speichen (d) angeordnet sind.
- 2. Rad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Enden der Nabe (b) zwei Gruppen symmetrisch verteilter und gegeneinander versetzter Rollen (h, h 1J angebracht sind, von denen jede Gruppe mit an der Felge (j) an Ketten (I) o. dgl, aufgehängten Rollen (i) durch ein Seil (m) verbunden ist, wobei die Rollen (i) an der Felge gegenüber dem zugehörigen an der Nabe versetzt sind (Fig. 3 und 4).
- 3. Rad nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Rollen (i) an der Felge (j) tragenden Ketten (I) mit dem einen Ende in der Mittelebene, mit dem anderen Ende abwechselnd an dem einen und dem anderen Seitenrande der Felge befestigt sind (Fig. 4). .
- 4. Rad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Felge mit zwei Gruppen innen durch je einen Ring (e) verbundener Speichen (d) und die Nabe mit der doppelten Anzahl kurzer, an ihren freien Enden die Führungsrollen (cx, c2) tragender Speichen (al) versehen ist, wobei die Verbindung von Felge und Nabe durch drei endlose Seile erfolgt, von denen das eine (p) abwechselnd über an den äußeren Enden der Felgenspeichen angebrachte Rollen (0) und über die Rollen (c2) an den entsprechenden, gegen sie versetzten Nabenspeichen (αΛ) geführt ist, während die beiden anderen zu beiden Seiten des inneren Speichenkranzes die Rollen (c2) der übrigen Nabenspeichen (d1) mit den gegen sie versetzten, an den Verbindungsringen (e) der Felgenspeichen (d) befestigten Rollen (fl) verbinden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.berlin. Gedruckt in der reichsdrüökereI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE193749C true DE193749C (de) |
Family
ID=456952
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT193749D Active DE193749C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE193749C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102012012586A1 (de) * | 2012-06-18 | 2013-12-19 | Alexander Degtjarew | Selbstzentrierte System zur Übertragung von mechanischer Bewegung und Dämpfung durch mechanische Einwirkung |
| DE102013019404A1 (de) * | 2013-11-14 | 2015-05-21 | Alexander Degtjarew | Das Rad des Beförderungsmittels mit dem universellen selbstzentrierten System. |
| RU2584321C1 (ru) * | 2015-02-16 | 2016-05-20 | Александр Васильевич Дегтярев | Воздушный винт с двумя универсальными самоцентрирующимися системами |
| RU2603298C2 (ru) * | 2015-02-12 | 2016-11-27 | Александр Васильевич Дегтярев | Воздушный винт |
-
0
- DE DENDAT193749D patent/DE193749C/de active Active
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102012012586A1 (de) * | 2012-06-18 | 2013-12-19 | Alexander Degtjarew | Selbstzentrierte System zur Übertragung von mechanischer Bewegung und Dämpfung durch mechanische Einwirkung |
| DE102013019404A1 (de) * | 2013-11-14 | 2015-05-21 | Alexander Degtjarew | Das Rad des Beförderungsmittels mit dem universellen selbstzentrierten System. |
| RU2603298C2 (ru) * | 2015-02-12 | 2016-11-27 | Александр Васильевич Дегтярев | Воздушный винт |
| RU2584321C1 (ru) * | 2015-02-16 | 2016-05-20 | Александр Васильевич Дегтярев | Воздушный винт с двумя универсальными самоцентрирующимися системами |
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