DE18501C - Maschine zum Konischschneiden der Schienen für Peitschenstöcke - Google Patents

Maschine zum Konischschneiden der Schienen für Peitschenstöcke

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Publication number
DE18501C
DE18501C DENDAT18501D DE18501DA DE18501C DE 18501 C DE18501 C DE 18501C DE NDAT18501 D DENDAT18501 D DE NDAT18501D DE 18501D A DE18501D A DE 18501DA DE 18501 C DE18501 C DE 18501C
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DE
Germany
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rail
knife
disk
ring
catcher
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Active
Application number
DENDAT18501D
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English (en)
Original Assignee
G. M. WEIDENHAMMER in Aglasterhausen (Baden)
Publication of DE18501C publication Critical patent/DE18501C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27JMECHANICAL WORKING OF CANE, CORK, OR SIMILAR MATERIALS
    • B27J1/00Mechanical working of cane or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVs 185O]1 -
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. November 1881 ab.
Diese Maschine hat den Zweck, Holz- oder Rohrschienen, aus welchen Peitschenstöcke besserer Qualität zusammengesetzt werden, konisch zuzuschneiden. Die auf beiden Seiten etwas ausgehöhlte Scheibe F, Fig. 1, 2, 3 und 6, hat einen in zwei rechtwinkligen Absätzen abgedrehten Rand. Der untere Absatz i erhebt sich ringförmig auf der Vorderseite der Scheibe und ist von dem gesprengten Ringe k umgeben, während um den oberen Absatz ein ebenfalls gesprengter Ring ζ liegt. Beide Ringe sind mit je einer Sprengstelle an der Scheibe befestigt. Durch die Schrauben / kann der Ring k excentrisch von dem Absatz i abgeschraubt werden, Fig. ι; ebenso kann der Ring ζ von dem äufseren Rande T der Scheibe durch die Schrauben I1 abgeschraubt werden, Fig. 3.
Die Scheibe F wird auf den Vierkant der Axe B, welche in Lagern auf dem eisernen Stuhle A, Fig. 2 und 4, läuft, aufgeschoben und befestigt. Auf derselben Axe B befinden sich die feste und lose Riemscheibe C bezw. C1. Zwischen denselben und der Scheibe F erhebt sich an dem Stuhle A die Scheibe D, welche in der Mitte eine Durchlafsöffnung für die Axe B und oben eine Erhöhung / hat. An derselben sind die beiden rechtwinklig gebogenen Arme EE befestigt, an welche die durch Fig. 9 und 10 dargestellten Messer angeschraubt werden. An der Rückwand der Scheibe F kann sich in den Führungen h h1 der Fänger H auf- und abbewegen. Derselbe besteht aus der mit dem ringförmigen Absatz ν versehenen Führungsstange t, Fig. 5, die nach unten zu in eine Gabel ausläuft, welche die um eine Axe leicht drehbare Rolle s hält. An das obere Ende der Stange t ist das abgebogene Stück w angeschraubt. Zwischen den Führungen h und A1 wird die Stange t von der Spiralfeder u umgeben. Durch letztere wird der Fänger und mit ihm das winkelförmige Stück w fest auf den Ring k bezw. den von dem Ringe ζ umzogenen Absatz gedrückt. Der Fänger H ist an der Scheibe F so angebracht, dafs die Rolle ί bei Umdrehung der Scheibe F über den Rand der Scheibe D leicht oder ohne dieselbe zu berühren hinwegläuft. Trifft aber bei der Umdrehung der Scheibe F die Rolle s die Erhöhung / der Scheibe JD, so wird unter Zusammendrücken der Spirale u die Rolle .? und mit dieser der Fänger in die Höhe gehoben, so dafs sich das Stück w von den Absätzen bezw. dem Ringe k entfernt. Will man mit dem horizontal liegenden Messer schneiden, so schraubt man das Stück w an den Fänger an; das Stück w1 aber wird an demselben befestigt, wenn man mit dem vertical stehenden Messer schneiden will. Durch ersteres wird die Schiene der Spaltfläche nach, durch letzteres von der Seite konisch zugeschnitten. Die Scheibe F bewegt sich in der durch Pfeile angegebenen Richtung. Will man die Schiene der Spaltfläche nach konisch zuschneiden, Fig. 8 c, so wird auf einen der Arme E das horizontal liegende Messer G, Fig. 1 und 9, aufgeschraubt. Durch Anziehen der Schrauben /, welches in der Weise erfolgt, dafs man die zweite um zwei, die dritte um drei Gänge einschraubt, wenn die erste um einen Schraubengang gedreht wird, wird der gesprengte Ring k von dem Absatz i excentrisch abgehoben, 'Fig. 1. Bei der Umdrehung der Scheibe F werden sich deshalb die

Claims (1)

  1. abgeschraubten Theile des Ringes k dem horizontal liegenden Messer G mehr nähern, als die weniger oder gar nicht abgeschobenen. Die Scheibe F wird in Umdrehung gesetzt dadurch, dafs man den Transmissionsriemen von der Leerscheibe C1 auf die Scheibe C schiebt. Wird nun bei der Umdrehung der Scheibe der Fänger H auf die beschriebene Art in die Höhe geschoben, so hat der Arbeiter die Schiene unter dem Messer G her unter den Fänger H einzuschieben. Hat dann der Fänger H bezw. die Rolle s die Erhöhung / der Scheibe D passirt, so wird durch die Spiralfeder u der Fänger heruntergeschnellt, wobei dieser die Schiene fafst und dieselbe nun unter dem Messer her die Umdrehung der Scheibe mitmachen läfst. Da nun der Ring k, welcher die Unterlage der Schiene bildet, excentrisch abgeschraubt ist, wird diesem entsprechend bei der weiteren Umdrehung die Schiene durch denselben immer näher an das Messer gedrückt und hierdurch konisch zugeschnitten. Die an dem Messer G befindliche, durch die Spiralfeder s * herabgedrückte Rolle r drückt bei diesem Vorgange die Schiene* immer fest auf 'ihre Unterlage auf. Da sich bei dem Abschrauben des Ringes k die Sprengstellen von einander entfernen, wird der gebildete Zwischenraum durch das Holzstück m, Fig. i, ausgefüllt, welches etwas über den Ring hervorsteht und gleichzeitig dem Arbeiter eine Marke ist, wann und wie weit er die Schiene unter den Fänger zu stecken hat. Soll die Schiene seitwärts konisch zugeschnitten werden, so wird das vertical stehende Messer J auf einen der Arme E aufgeschraubt und der Ring ζ von dem Aufsenrande T der Scheibe F durch die Schrauben ll in ähnlicher Weise wie der Ring k abgedrückt, Fig. 3. Hat der Fänger H die untergeschobene Schiene gefafst, so macht letztere die Umdrehung der Scheibe F mit und wird hierbei durch den allmälig abgeschraubten Ring ζ immer näher an das Messer J gedrückt, welches die Schiene nun diesem entsprechend von der Seite konisch zuschneidet. Die durch Spiralfedern hervorgedrückten Stollen t und t1, Fig. io, welche sich in einem Gehäuse an dem Messer J befinden, halten die Schienen in der gewünschten Lage.
    Pa τ ent-An spruch:
    An einer Maschine zum Zuschneiden von konischen Rohr- und Holzschienen für Peitschenstöcke der eiserne Stuhl A in Verbindung mit der Scheibe D, den Armen E, den Riemscheiben C und C1, der Scheibe F mit den Ringen k und z, den Schrauben /und ll, dem Fänger H und den Messern J und G.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT18501D Maschine zum Konischschneiden der Schienen für Peitschenstöcke Active DE18501C (de)

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