DE181971C - - Google Patents
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- DE181971C DE181971C DENDAT181971D DE181971DA DE181971C DE 181971 C DE181971 C DE 181971C DE NDAT181971 D DENDAT181971 D DE NDAT181971D DE 181971D A DE181971D A DE 181971DA DE 181971 C DE181971 C DE 181971C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B59/00—Locks with latches separate from the lock-bolts or with a plurality of latches or lock-bolts
Landscapes
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 181971 ·- KLASSE 6Ba. GRUPPE .75.
Schloß mit Riegel und Falle oder mit verriegelbarer Falle.
Die Erfindung erstreckt sich auf die Anwendung einer mit ihrem Drehpunkt sich
hebenden und senkenden Zuhaltung in der Form eines zweiarmigen Hebels bei allen
Türschlössern mit Riegel und Falle oder mit verriegelbarer Falle.
Diese Zuhaltungskonstruktion soll bezwecken, daß bei Türschlössern beliebiger Konstruktion,
je nach der Anordnung der einzelnen Teile,
ίο die Anzahl der Triebfedern verringert oder
diese ganz weggelassen werden können, wodurch eine gleichmäßige Wirkung des Schlosses
dauernd gesichert und die Reparaturbedürftig-' keit verringert werden soll.
In folgendem sind in Fig. 1 bis S fünf
verschiedene beliebige Beispiele angeführt.
Die Zuhaltung ^ bei den verschiedenen Schloßkonstruktionsbeispielen in Fig. 1 bis 5
besteht aus einem zweiarmigen Hebel mit dem in Schlitzen oder zwischen Leisten des
Schloßbleches sich drehenden sowie hebenden und senkenden zweiseitig gelagerten Zapfen d
als Zuhaltungsstift, welcher gleichzeitig den bekannten Zuhaltungshaken vertritt.
An dem unteren Teile ist der Angriff ^1
für den Schlüssel ausgebildet, aber auch der Angriff ^2 für die Feder/ (Fig. 1 und 4)
oder eine Verlängerung mit Gewicht ^3 als
Ersatz für die Feder f (Fig. 2, 3 und 5).
Der obere Teil ^4 der Zuhaltung \ wirkt
nun entweder wie eine Gegenfeder auf den Nußflügel η1 der Nuß η (Fig. 1 und 4) oder
wie eine Fallenfeder auf die Falle e (Fig. 2 und 3).
Mit Haken ^5 versehen (Fig. 4), bewirkt
der obere Teil ^4 der Zuhaltung die Übertragung
der Bewegung der Nuß η durch den Nußflügel nl auf den Angriff r1 des Fallenriegels
r und ersetzt gleichzeitig die Gegenfeder für den Nußflügel w1.
Mit zwei Haken ^5 und ^8 (Fig. 5) versehen,
bewirkt die Zuhaltung \ die Übertragung der Bewegung der Nuß η durch den
Nußflügel n! auf den Angriff r1 des Fallenriegels
r, ersetzt die Gegenfeder für die Nuß η und die Triebfeder für den Fallenriegel
r mittels des Hakens ^6 auf den Angriff
r1.
Die Zuhaltung ^ wird also bei allen Schloßkonstruktionen
(Fig. I, 2, 3, 4 und 5) entweder durch die Feder / oder das Gegengewicht ^8 so belastet, daß sie stets bei einem
an einer Tür befestigten Schloß in die Ruhelage gedrängt wird.
Ohne einen Angriff durch den Schlüssel befindet sich der Stift d stets in der untersten
Lage in einem Zuhaltungseinschnitte des Riegels b (Fig. i, 2 und 3) oder des Fallenriegels
r (Fig. 4 und 5) und drängt die Zuhaltung mit dem oberen Teile ^4 (Fig. 1
und 4) die Nuß η (Fig. 2 und 3) die Falle e
oder (Fig. 5) den Fallenriegel r in die Ruhelage und verstärkt die Wirkung des Gegengewichtes
n2 der Nuß η (Fig. 2, 3 und 5).
Die Falle e (Fig. 1, 2 und 3) oder der Falleririegel r (Fig. 4 und 5) kann durch die
Nuß η mit Hilfe des Drückers stets in bekannter Weise, ob bei offener oder verschlossener
Tür, bewegt werden und kehren nach dem Loslassen des Drückers durch den Druck der Feder/ (Fig. 1 und 4) oder durch
das Gegengewicht η 2 der Nuß «und durch
Unterstützung des Gegengewichtes ^3 von \
(Fig. 2 und 5) alle Teile in die Ruhelage zurück. In Fig. 3 wird die mit fest verbundenem
Gegengewicht e1 belastete Falle e durch
das Gegengewicht ^3 von ^ unterstützt, in
der Ruhelage gedrängt.
Soll nun der Riegel b (Fig. 1, 2 und 3) oder der Fallenriegel r (Fig. 4 und 5) durch
den Schlüssel vor- oder zurückgeschoben .
werden, so erfaßt dieser in bekannter Weise den Riegel b oder den Fallenriegel r, hebt
die Zuhaltung \ und somit den. Stift d aus seiner Ruhelage in einem der Zuhaltungseinschnitte
von b oder r, schiebt den Riegel oder Fallenriegel je nach der Drehrichtung
des Schlüssels vor oder zurück und läßt die Zuhaltung \ sinken. Der Stift d tritt wieder
in einen Zuhaltungseinschnitt Von b oder r (Fig. i, 2, 3, 4 und 5) ein und befindet sich
wieder in seiner Ruhelage.
Beim Verschließen des Fallenriegels r (Fig. 4 und 5) wird durch Heben der Zuhaltung
\ der Angriff r1 von dem Haken |5
befreit und kann durch die Drehung des Schlüssels unter dem Haken ^5 hinweggleiten.
Ist r und \ wieder in die Ruhelage versetzt, so kann die Nuß wieder in bekannter Weise
bewegt werden, ohne den Fallenriegel mitzuziehen. Sollte während des Zurückziehens
des Fallenriegels r mit dem Schlüssel eine Bewegung der Nuß η durch den Drücker
stattfinden und der Haken ^5 der Zuhaltung \
nicht zwischen den Nußflügel nl und den Angriff r1 des Fallenriegels, sondern hinter r1
treten, so kann der Fallenriegel durch weitere Drehung des Schlüssels in gleichem Sinne
mittels des Angriffes r2 vollständig zurückgezogen werden und tritt ^5 dann sicher in
die alte Lage zwischen nl und r1. Der Angriff
r2 vertritt dann auch gleichzeitig in einfächer
Weise den bekannten Wechsel an Türschlössern.
Um den Ausschlagwinkel der Nuß η zu beschränken, ist (Fig. 4 und 5) α der Anschlagstift
für den Nußflügel n1.
Das die bekannte Gegenfeder ersetzende fest verbundene Gegengewicht n2 der Nuß η
ist in der Dicke des Fallenkopfes beliebig auszubilden, und durch bauliche Änderung
des Schlosses und durch |Metalle von verschiedenem spezifischen Gewicht kann somit
auch dessen Wirkung beliebig geändert werden.
Ebenso kann auch die Wirkung des Gegengewichtes ^3 der Zuhaltung \ durch bauliche
Maßnahmen am Schlosse und durch Anwendung verschieden schwerer Metalle bei der Herstellung der Zuhaltung im Bedarfsfalle
beliebig geändert werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Schloß mit Riegel und Falle oder mit verriegelbarer Falle, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuhaltung (\) an ihrem Zuhaltungsstift (d) geradlinig geführt ist und zugleich um diesen Stift als zweiarmiger Hebel drehbar ist, während sie durch Feder oder Gewicht so belastet wird, daß sie den Verschlußriegel (b, Fig. 1, 2 und 3) oder die verriegelbare Falle (r, Fig. 4 und ζ) in der Ruhelage sperrt und gleichzeitig stets bestrebt ist, entweder die Nuß (n, Fig. ι und 4) oder die Falle (e, Fig. 2 und 2>) oder den Fallenriegel (V, Fig. ζ) in die Ruhelage zu drängen.Hierzu : Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE181971C true DE181971C (de) |
Family
ID=446103
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT181971D Active DE181971C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE181971C (de) |
-
0
- DE DENDAT181971D patent/DE181971C/de active Active
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