DE212545C - - Google Patents

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DE212545C
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lock
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B13/00Devices preventing the key or the handle or both from being used
    • E05B13/002Devices preventing the key or the handle or both from being used locking the handle

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  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Schloßsicherung, welche beim Veiv schieben des Hauptriegels mittels des Schlüssels neben der bereits bekannten Mitnahme des Nachtriegels auch noch eine das Niederdrücken der Klinke verhindernde Stütze in den Drehbereich der Klinke bringt und gleichzeitig eine Schließschiene in das Schloßblech eintreten läßt, so daß bei einer einmaligen
ίο Handhabung des Schlüssels von außen die Tür viermal verschlossen wird. Die Neuerung läßt sich nicht nur in ein neues Türschloß einbauen, sondern auch mit Leichtigkeit an jedem schon im Gebrauch befindlichen Schloß anbringen.
In beiliegender Zeichnung veranschaulicht Fig. ι die Sicherung in wirksamer Stellung; die dünnen Linien geben die Umrisse eines Kastenschlosses an. Fig. 2 zeigt den Seitenriß, Fig. 3 den Schnitt I-II durch die Sicherungsnuß, Fig: 4 den Grundriß der abgenommenen Schließschiene und Fig. 5 den Schlüssel mit umgeändertem, d. h. der Vorrichtung angepaßtem Schlüsselschaft.
Die Vorrichtung ist, falls sie nicht unmittelbar in das Schloß eingebaut ist, auf einem Blech N montiert, welches durch Schrauben mit dem eigentlichen Schlosse verbunden wird. Direkt vor dem Schlüsselloch befindet sich
3.0 die Nuß A der Sicherung, welche durch das Blech N hindurchgeht und auf der Vorderseite mit einem bartartigen Mitnehmer B, auf der Rückseite mit einem Vierkant versehen . ist, gegen dessen Seiten sich die Feder 0 anlegt. Ferner besitzt die Nuß auf beiden Seiten eine vierkantige Aushöhlung. Wird nun der Schlüssel K in das Hauptschloß gesteckt, so ragt dessen unteres Ende L, welches der Aushöhlung der Nuß A in seiner Form angepaßt ist, in diese, so daß jede Bewegung des Schlüssels eine solche der Sicherungsnuß bewirkt. Beim Auf- oder Zuschließen des Hauptschlosses faßt selbsttätig der bartförmige Mitnehmer B bei einer ein- bzw. zweimaligen Umdrehung in die Angriffe C1 bzw. C2 der Schiene D, welche durch eine Feder E auf die Widerlager F und G gedrückt wird und schiebt diese in der ihr durch diese Widerlager und die Schlitzführung M vorgeschriebene Bahn zurück oder vor. Die Feder E faßt mit ihren freien Enden in die dreieckigen Ausschnitte der Schließschiene D und begrenzt die jeweiligen Endstellungen derselben. An der Sicherungsschiene D befindet sich nach oben gerichtet eine Stütze H, die beim Verschließen der Tür unter die Schloßklinke faßt und in gesicherter Stellung ein Herabdrücken der Türklinke unmöglich macht, also ein öffnen der Tür verhindert. Außerdem ist an der Sicherungsschiene nach unten eine Gabel I angebracht, welche den Nachtriegel faßt und so auch diesen der Bewegung der Sicherheitsschiene entsprechend verschiebt. Bei Schlössern, die in die Tür eingelassen sind, wird die Gabel I verkürzt und bewirkt das Vor- und Zurückschieben des Nachtriegels im Innern der Tür. Die Nuß A kann inwendig anstatt mit einem Vierkant-, auch mit einem Dreikantoder anders profilierten Loch versehen sein, nur muß der Schlüssel K an seinem unteren
Ende L der entsprechenden Form der Höhlung des Schloßzapfens angepaßt werden. Von der Innenseite des Schlosses wird die Sicherung ebenfalls durch den Vierkantansatz des Schlüssels in die wirksame Stellung gebracht; da indes die Nuß sich . vor dem inneren Schlüsselloch befindet, so kann der Schlüssel nicht in das Schloß selbst eingeführt werden. Der Hauptriegel tritt also hierbei nicht in ίο Tätigkeit, so daß die Sicherung gegen öffnen in diesem Falle nur eine dreifache ist. Die Sicherung kann auch durch einen besonderen Drücker unabhängig vom Hauptschloß ein- und ausgerückt werden.

Claims (1)

  1. Patent-An spruch:
    Schloßsicherung, bei welcher mit dem von der Außenseite des Schlosses bewirkten Vorschub des Hauptriegels auch gleichzeitig der Nachtriegel vorgeschoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß die den Nachtriegel vorschiebende Klammer, Gabel 0. dgl. mit einer verschiebbaren Schiene verbunden ist, welche bei. dem Vorschieben selbst als Schließorgan in das Schließblech eingreift und eine an ihr befestigte Klinkenstütze in den Drehbereich der Klinke bringt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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