AT83961B - Türschloß mit schießender und sich gleichzeitig hebender Falle. - Google Patents

Türschloß mit schießender und sich gleichzeitig hebender Falle.

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AT83961B
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Carl Boehme
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Carl Boehme
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  Türschloss mit schiessender und sich gleichzeitig hebender Falle. 



   Die Erfindung betrifft ein Schloss, bei dem die Falle wie eine schiessende Falle wirkt und sich beim Schliessen der Tür nicht nur horizontal verschiebt, sondern auch hebt, und zwar liegt das Wesen der Erfindung darin, dass bei einem solchen Schloss durch Senken des Fallenkopfes bzw. durch Schrägstellung der Falle, welches beispielsweise durch Hochschieben des in einer gebrochenen Schlitzführung bewegten Knopfes geschieht, das Schloss   in der Schliessstellung gesichert ist, wodurch eine zuverlässige Verriegelung der Tür erreicht wird. Ferner besteht die Erfindung darin, dass die Entsicherung des Schlosses beim Schliessen   der Tür durch eine Abschrägung der   Brücke   des Schliessbleches, auf welche der entsprechend 
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 Angriffspunktes der Druckfeder auf die Falle und damit eine Entlastung der letzteren herbeigeführt wird. 



   Diese soeben gekennzeichnete Anordnung, die sich ganz besonders für Schlösser eignet, die aussen an der Tür befestigt, also nicht in die Tür eingearbeitet sind, zeichnet sich durch ihre Einfachheit und Billigkeit in der Herstellung sowie durch besonders zuverlässiges Funktionieren und geringe Federbeanspruchung aus. Infolge der nach zwei verschiedenen Richtungen vorhandenen Bewegungsfähigkeit der Falle schliessen auch schwerste mit dem neuen Schloss ausgestattete Türen so spielend leicht und sicher sperrend wie die teuerste, in Präzisionsarbeit hergestellten Sicherheitsschlösser. 



   Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar ist
Fig. i eine Ansicht auf ein geöffnetes   Schloss,  
Fig. 2 das Schliessblech für das Schloss in der Vorderansicht,
Fig. 3 dasselbe in Seitenansicht. 



   Fig. 4 den Fallenkopf des Schlosses als Einzelheit von vorn gesehen. 



   Die Anordnung ist wie folgt : Das Zurückziehen der Falle a geschieht von aussen in 
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 vergrössernd und die Wirkung der Sperrung vertiefend. In der Zeichnung ist diese Stellung der Falle durch punktierte Linien (Fig.   I)   angedeutet und die neue Stellung des Zapfens o mit   Oi   bezeichnet. Das Hochschieben des Fallenendes wird durch Fortführung der vorhandenen Schlitzführung im Winkel nach aufwärts (ql) ermöglicht, die Sicherung in dieser Stellung ergibt sich durch die Einwirkung der Feder f, die das Fallenende b bzw. den Zapfen o gegen den vorderen Rand der Schlitzführung q drückt. Die Anschläge i sichern ausserdem weiter vorn die   zwangläufige   Bewegung der Falle. 



   Beim Anschlagen des Fallenkopfes an dem Schliessblech i, also beim Schliessen der Tür und verriegeltem Schloss, wird jener durch die Abschrägung g an seiner unteren Fläche und durch die entsprechende Gestaltung der Brücke b nach oben gedrückt. Diese-Bewegung des Fallenkopfes, die zuerst-ungefähr bis zur Überschreitung der horizontalen Lagebei gehobenem Fallenende vor sich geht, hat zur Folge, dass die Falle durch den oberen Anschlag j, an welchem sie sich mit ihrer oberen Schmalseite hinschiebt, zwangläufig der 

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 ursprünglichen Lage zugeführt wird. Hierdurch wird die an ihrer hinteren Seite anliegende   Druckfeder f zurückgedrückt   und somit angespannt.

   Dabei gleitet ihr. freies Ende an der hinteren Stirnfläche des abgekröpften Teiles b nach aufwärts und springt, sowie die Falle bei ihrer Drehung eine bestimmte Lage erreicht hat, über die obere, hintere Kante der letzteren hinweg. Hierzu ist das freie Ende der   Feder f im   stumpfen Winkel angebogen, 
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 als die vorbeschriebenen Mitteln erzielt werden, beispielsweise durch die eigene Schwere der Falle oder des Fallenendes in Verbindung mit einer anderen Führung des Schlitzes q oder durch eine mit anderen Mitteln erzielte   Veränderung   des Federdruckes im Augenblick der   Auslösung   usw. 



   Der vorstehend beschriebene Vorgang tritt nur dann ein, wenn das Schloss bei geöffneter Tür verriegelt ist. Dann soll dadurch verhindert werden, dass die Tür unter Anwendung von Gewalt zugedrückt wird oder dass die Tür trotz der vorhanden gewesenen Verriegelung ohne einen besonderen Eingriff mittels Schlüssels von aussen wieder geöffnet werden kann. 



  In allen normalen Fällen wird dagegen die Tür durch Hochschieben des Knopfes   M,   o innen verriegelt und durch Herunterschieben desselben in die Anfangsstellung wieder entsichert. 



   Zum leichteren Anheben der Falle verdient noch die besondere Gestaltung der Brücke b des Schliessbleches (Fig. 2) erwähnt zu werden, die in Ansehung der doppelten Bewegungsfähigkeit der Falle mit ihrer Abschrägung keilförmig nach hinten ansteigt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : i. Türschloss mit schiessender und sich gleichzeitig hebender Falle, dadurch gekennzeichnet, dass durch Senken des Fallenkopfes. (t) bzw. durch Schrägstellung der Falle (a) das Schloss in der Schliessstellung gesichert ist, wodurch eine zuverlässige Verriegelung der Tür erreicht wird.

Claims (1)

  1. 2. Ausführung des Schlosses nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die Schrägstellung der Falle durch Hochschieben des in einer gebrochenen Schlitzführung (q, ql) bewegten Knopfes (n) geschieht. EMI2.2
AT83961D 1916-08-17 1916-08-17 Türschloß mit schießender und sich gleichzeitig hebender Falle. AT83961B (de)

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