DE178274C - - Google Patents
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- DE178274C DE178274C DENDAT178274D DE178274DA DE178274C DE 178274 C DE178274 C DE 178274C DE NDAT178274 D DENDAT178274 D DE NDAT178274D DE 178274D A DE178274D A DE 178274DA DE 178274 C DE178274 C DE 178274C
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- lever
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60P—VEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
- B60P1/00—Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
- B60P1/04—Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element
- B60P1/26—Means for controlling movement of tailboards or sideboards
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)
- Catching Or Destruction (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
.— M 178274 KLASSE 636. GRUPPE
von Straßenkippwagen.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Vorrichtung zum selbsttätigen
öffnen und Schließen der Entladewand von Straßenkippwagen.
Das öffnen erfolgt bekanntermaßen beim Kippen des Ladekastens durch ein einerseits
an dem Wagengestell und andererseits an der Verschlußvorrichtuhg der Entladewand
angreifendes biegsames Zugglied.
Die Vorrichtung nach der Erfindung besteht darin, daß nach erfolgter Kastenentleerung
beim Einholen des Wagenkastens der mit dem Zugglied verbundene Hebel der Verschlußvorrichtung
an einem festen Anschlag des Wagengestelles anstößt und dabei die selbsttätige Schließung bewirkt, wobei die
Verschlußvorrichtung während des Einholens des Wagenkastens durch eine Feder in der
geöffneten Lage gehalten wird.
In der Zeichnung ist die neue Vorrichtung in drei Ausführungsbeispielen dargestellt und zeigt:
In der Zeichnung ist die neue Vorrichtung in drei Ausführungsbeispielen dargestellt und zeigt:
Fig. ι die Ansicht einer Ausführungsfofm
der Vorrichtung am Wagen.
Fig. 2 läßt das Hebelwerk einer zweiten Anordnung und
Fig. 2 läßt das Hebelwerk einer zweiten Anordnung und
Fig. 3 die Seitenansicht zu Fig. 1 im Schnitt nach der Linie A-B mit einer weiteren
Ausführungsform der Verschlußteile erkennen, während
Fig. 4 eine Einzelheit hierzu veranschaulicht.
Der Ladekasten α (Fig. 1 und 3) ist mit seinen Stützbalken b in den aus L-Eisen bestehenden
Scherbäumen c gelagert und kann um die Achse d dieser Bäume gekippt werden.
Die hintere Klappe "e zur Entleerung des Kasteninhaltes ist um die Stange f be^
weglich, so daß sie durch ihr eigenes Gewicht das Bestreben hat, den Ladekasten beim Umlegen aus der Entlade- in die Ladestellung
möglichst schnell zu schließen. Die Festlegung dieser Klappe wird nach Fig. 1
durch einen oder mehrere Haken g bewirkt, die auf einer gemeinsamen Welle h des
Ladekastens festsitzen. Auf der gleichen Welle ist ein Hebel i befestigt, der durch
Laschen mit einem um den Bolzen k drehbaren doppelarmigen Hebel / gelenkig verbunden ist. Das vordere längere Ende dieses
Hebels ruht bei festgelegter Klappe auf einer Querschiene m, die an den Scherbäumen
c verschraubt ist und wird mit der Querschiene vermittels, einer durchhängenden
Kette η verbunden.
Soll die Entleerung des Kastens α erfolgen, so wird derselbe im Sinne des Pfeiles um
die Achse d gedreht. Das Hebelwerk des Kastens macht diese Drehung mit, verharrt
jedoch so lange in der geschlossenen Stellung, bis die Kette m straff gespannt ist.
Bei der weiteren Drehung des Kastens wird der Doppelhebel / festgehalten; das kürzere
Ende dieses Hebels nähert sich mit dem Hebel i dem Kastenboden, während die
Haken g um die Welle h abwärts schwingen, so daß die Klappe e frei wird, aufgeht und
die Entleerung erfolgt. Damit sich nach er-
folgter Löschung beim Niederziehen des Ladekastens in die Ruhestellung die Klappe
vor ihrer Festlegung durch die Haken g sicher an die hintere Kastenöffnung anlegen
kann, ist eine Schraubenfeder ο vorgesehen, die das Hebelwerk in der geöffneten Lage
erhält. Der Verschluß erfolgt erst beim Auftrefifen des doppelarmigen Hebels / an der
Querschiene m, wobei das Gewicht des Ladekastens die Spannung der Schraubenfeder ο
überwindet und den Hebel so dreht, daß sich die Haken e hinter die Klappe legen.
Fig. 2 zeigt eine weitere Ausbildung der Hebelteile nach Fig. i. Der Hebel / ist entsprechend
kleiner, wie auch die Form und Stellung des Hebels i sowie der Haken g
etwas abweicht. Als Zwischenstück kommt ein Winkelhebel q sowie eine Zug- und
Druckstange r hinzu. Die Wirkung ist jedoch dieselbe wie bei der vorbeschriebenen
Einrichtung. ■
Bei der Verschlußvorrichtung nach Fig. 3 und 4 ist gegenüber den ersteren Einrichtungen
nur die Querschiene m sowie die Kette η beibehalten, welch letztere aber keine
offene, sondern geschlossene ist. Unter dem Ladekasten und an diesem drehbar ist eine
Welle s vorgesehen. Am vorderen Ende derselben sitzt ein besonders geformter einarmiger
Hebel /, welcher die Funktion der Doppelhebel I nach Fig. 1 und 2 übernimmt.
Dieser Hebel liegt an der Querschiene m auf, wobei die geschlossene Kette η über diesen
und die Schiene m läuft (Fig. 4). Der Verschlußteil g der Klappe hat hier nicht Haken-,
sondern Daumenform; derselbe sitzt fest am unteren Ende der Welle s, um die Klappe zu
hintergreifen. Wird der Ladekasten gekippt, wobei sich die Kette nach einer bestimmten
Hebung spannt, so dreht dieselbe den Hebel / und damit den Verschlußdaumen g
in die strichpunktiert gezeichnete Lage; die Klappe wird frei und öffnet den Kasten.
Beim Umlegen des Kastens in die Ruhelage stößt der Hebel / gegen die Querschiene m 45,
und begibt sich in die gezeichnete Lage. Die Welle s dreht sich mit, wobei der Daumen
hinter die Klappe e tritt und diese festhält.
An Stelle der offenen oder geschlossenen Ketten können natürlich ebensogut andere
Zugorgane oder auch Gelenkhebel treten.
Die Einrichtungen.sind so beschaffen, daß
das Öffnen der Klappe beim Kippen des Kastens wie üblich nicht durch die bedienende
Person, sondern durch die lebendige Kraft der bewegten Lademassen selbst bewirkt wird,
da sich der Schwerpunkt dieser Massen während der Periode der Öffnung bereits außerhalb
des Kastendrehpunktes befindet.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum selbsttätigen öffnen
und Schließen der Entladewand von Straßenkippwagen, bei der das selbsttätige öffnen beim Kippen durch ein einerseits
an dem Wagengestell befestigtes, andererseits an der Verschlußvorrichtung der Entladewand angreifendes biegsames Zugglied
vermittelt wird, gekennzeichnet durch einen am Untergestell sitzenden festen Anschlag (m), gegen den beim Zurückdrehen
des Wagenkastens der mit dem Zugglied verbundene Hebel (I) der Verschlußvorrichtung
anstößt und diese damit selbsttätig in die Schließstellung zurückführt.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch
eine Feder (0), die die Verschlußvorrichtung in die. Lösestellung zu bewegen bestrebt
ist, zum Zweck, beim Zurückdrehen des Wagenkastens die Verschlußvorrichtung in der Lösestellung zu erhalten, bis
die Entladewand sich gegen den Wagenkasten gelegt hat.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE178274C true DE178274C (de) |
Family
ID=442684
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT178274D Active DE178274C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE178274C (de) |
-
0
- DE DENDAT178274D patent/DE178274C/de active Active
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