DE178274C - - Google Patents

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DE178274C
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lever
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P1/00Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
    • B60P1/04Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element
    • B60P1/26Means for controlling movement of tailboards or sideboards

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
.— M 178274 KLASSE 636. GRUPPE
von Straßenkippwagen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Oktober 1905 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Vorrichtung zum selbsttätigen öffnen und Schließen der Entladewand von Straßenkippwagen.
Das öffnen erfolgt bekanntermaßen beim Kippen des Ladekastens durch ein einerseits an dem Wagengestell und andererseits an der Verschlußvorrichtuhg der Entladewand angreifendes biegsames Zugglied.
Die Vorrichtung nach der Erfindung besteht darin, daß nach erfolgter Kastenentleerung beim Einholen des Wagenkastens der mit dem Zugglied verbundene Hebel der Verschlußvorrichtung an einem festen Anschlag des Wagengestelles anstößt und dabei die selbsttätige Schließung bewirkt, wobei die Verschlußvorrichtung während des Einholens des Wagenkastens durch eine Feder in der geöffneten Lage gehalten wird.
In der Zeichnung ist die neue Vorrichtung in drei Ausführungsbeispielen dargestellt und zeigt:
Fig. ι die Ansicht einer Ausführungsfofm der Vorrichtung am Wagen.
Fig. 2 läßt das Hebelwerk einer zweiten Anordnung und
Fig. 3 die Seitenansicht zu Fig. 1 im Schnitt nach der Linie A-B mit einer weiteren Ausführungsform der Verschlußteile erkennen, während
Fig. 4 eine Einzelheit hierzu veranschaulicht.
Der Ladekasten α (Fig. 1 und 3) ist mit seinen Stützbalken b in den aus L-Eisen bestehenden Scherbäumen c gelagert und kann um die Achse d dieser Bäume gekippt werden. Die hintere Klappe "e zur Entleerung des Kasteninhaltes ist um die Stange f be^ weglich, so daß sie durch ihr eigenes Gewicht das Bestreben hat, den Ladekasten beim Umlegen aus der Entlade- in die Ladestellung möglichst schnell zu schließen. Die Festlegung dieser Klappe wird nach Fig. 1 durch einen oder mehrere Haken g bewirkt, die auf einer gemeinsamen Welle h des Ladekastens festsitzen. Auf der gleichen Welle ist ein Hebel i befestigt, der durch Laschen mit einem um den Bolzen k drehbaren doppelarmigen Hebel / gelenkig verbunden ist. Das vordere längere Ende dieses Hebels ruht bei festgelegter Klappe auf einer Querschiene m, die an den Scherbäumen c verschraubt ist und wird mit der Querschiene vermittels, einer durchhängenden Kette η verbunden.
Soll die Entleerung des Kastens α erfolgen, so wird derselbe im Sinne des Pfeiles um die Achse d gedreht. Das Hebelwerk des Kastens macht diese Drehung mit, verharrt jedoch so lange in der geschlossenen Stellung, bis die Kette m straff gespannt ist. Bei der weiteren Drehung des Kastens wird der Doppelhebel / festgehalten; das kürzere Ende dieses Hebels nähert sich mit dem Hebel i dem Kastenboden, während die Haken g um die Welle h abwärts schwingen, so daß die Klappe e frei wird, aufgeht und die Entleerung erfolgt. Damit sich nach er-
folgter Löschung beim Niederziehen des Ladekastens in die Ruhestellung die Klappe vor ihrer Festlegung durch die Haken g sicher an die hintere Kastenöffnung anlegen kann, ist eine Schraubenfeder ο vorgesehen, die das Hebelwerk in der geöffneten Lage erhält. Der Verschluß erfolgt erst beim Auftrefifen des doppelarmigen Hebels / an der Querschiene m, wobei das Gewicht des Ladekastens die Spannung der Schraubenfeder ο überwindet und den Hebel so dreht, daß sich die Haken e hinter die Klappe legen.
Fig. 2 zeigt eine weitere Ausbildung der Hebelteile nach Fig. i. Der Hebel / ist entsprechend kleiner, wie auch die Form und Stellung des Hebels i sowie der Haken g etwas abweicht. Als Zwischenstück kommt ein Winkelhebel q sowie eine Zug- und Druckstange r hinzu. Die Wirkung ist jedoch dieselbe wie bei der vorbeschriebenen Einrichtung. ■
Bei der Verschlußvorrichtung nach Fig. 3 und 4 ist gegenüber den ersteren Einrichtungen nur die Querschiene m sowie die Kette η beibehalten, welch letztere aber keine offene, sondern geschlossene ist. Unter dem Ladekasten und an diesem drehbar ist eine Welle s vorgesehen. Am vorderen Ende derselben sitzt ein besonders geformter einarmiger Hebel /, welcher die Funktion der Doppelhebel I nach Fig. 1 und 2 übernimmt. Dieser Hebel liegt an der Querschiene m auf, wobei die geschlossene Kette η über diesen und die Schiene m läuft (Fig. 4). Der Verschlußteil g der Klappe hat hier nicht Haken-, sondern Daumenform; derselbe sitzt fest am unteren Ende der Welle s, um die Klappe zu hintergreifen. Wird der Ladekasten gekippt, wobei sich die Kette nach einer bestimmten Hebung spannt, so dreht dieselbe den Hebel / und damit den Verschlußdaumen g in die strichpunktiert gezeichnete Lage; die Klappe wird frei und öffnet den Kasten.
Beim Umlegen des Kastens in die Ruhelage stößt der Hebel / gegen die Querschiene m 45, und begibt sich in die gezeichnete Lage. Die Welle s dreht sich mit, wobei der Daumen hinter die Klappe e tritt und diese festhält.
An Stelle der offenen oder geschlossenen Ketten können natürlich ebensogut andere Zugorgane oder auch Gelenkhebel treten.
Die Einrichtungen.sind so beschaffen, daß das Öffnen der Klappe beim Kippen des Kastens wie üblich nicht durch die bedienende Person, sondern durch die lebendige Kraft der bewegten Lademassen selbst bewirkt wird, da sich der Schwerpunkt dieser Massen während der Periode der Öffnung bereits außerhalb des Kastendrehpunktes befindet.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Vorrichtung zum selbsttätigen öffnen und Schließen der Entladewand von Straßenkippwagen, bei der das selbsttätige öffnen beim Kippen durch ein einerseits an dem Wagengestell befestigtes, andererseits an der Verschlußvorrichtung der Entladewand angreifendes biegsames Zugglied vermittelt wird, gekennzeichnet durch einen am Untergestell sitzenden festen Anschlag (m), gegen den beim Zurückdrehen des Wagenkastens der mit dem Zugglied verbundene Hebel (I) der Verschlußvorrichtung anstößt und diese damit selbsttätig in die Schließstellung zurückführt.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Feder (0), die die Verschlußvorrichtung in die. Lösestellung zu bewegen bestrebt ist, zum Zweck, beim Zurückdrehen des Wagenkastens die Verschlußvorrichtung in der Lösestellung zu erhalten, bis die Entladewand sich gegen den Wagenkasten gelegt hat.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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