DE952325C - Vorrichtung zum Feststellen von Motorhauben - Google Patents

Vorrichtung zum Feststellen von Motorhauben

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DE952325C
DE952325C DEB20597A DEB0020597A DE952325C DE 952325 C DE952325 C DE 952325C DE B20597 A DEB20597 A DE B20597A DE B0020597 A DEB0020597 A DE B0020597A DE 952325 C DE952325 C DE 952325C
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DE
Germany
Prior art keywords
pawl
pivot lever
locking
lever
spring
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Expired
Application number
DEB20597A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Grell
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BORGWARD CARL F W GmbH
Original Assignee
BORGWARD CARL F W GmbH
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Filing date
Publication date
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Priority to DEB20597A priority Critical patent/DE952325C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE952325C publication Critical patent/DE952325C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C17/00Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith
    • E05C17/02Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means
    • E05C17/04Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means with a movable bar or equivalent member extending between frame and wing
    • E05C17/32Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means with a movable bar or equivalent member extending between frame and wing consisting of two or more pivoted rods

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Superstructure Of Vehicle (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Feststellen von Motorhauben Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Feststellen von Motorhauben, insbesondere %ron Kraftfahrzeugen, bei denen die Motorhaube durch eine unter Federwirkung stehende Knickstrebe mit der Karosserie verbunden und um eine quer zur Fahrzeuglängsrichtung liegende Achse aufstellbar ist. Bei einer derartigen Haubenanlenkung ist es bekannt, an einem Schwenkhebel der Knickstrebe eine unter Federwirkung stehende Sperrklinke derart schwenkbar anzuordnen, daß der Federeinhängpunkt bzw. die Federzugkraftrichtung gegenüber dem Klinkenbch.werpunkt in Auslöse- bzw. Sperrstellung gehalten wird. Die Erfindung schafft eine Verbesserung derartiger Einrichtungen und besteht im wesentlichen darin, daß die an dem einen Schwenkhebel der Knickstrebe angeordnete Sperrklinke beim Schließen der Motorhaube durch Anschlagen des anderen Schwenkhebels der Knickstrebe an die Sperrklinke aus der Auslösestellung in die Sperrstellung zwangläufig umschwenkt und damit zum selbsttätigen Einrasten bei Wiederöffnung der Haube vorbereitet ist. Weitere Erfindungen bestehen in der besonderen Ausbildung der Sperrklinke und deren Anordnung sowie der Befestigung der Zugfeder.
  • Die Erfindung läßt sich in verschiedener Weise ausführen. In der Zeichnung ist die Erfindung in einer Ausführungsform veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i eine teilweise Seitenansicht der Knickstrebe mit angelenkter Sperrklinke bei geöffneter Haube, Abb. 2 einen Schnitt nach Linie I-I der Abb. 4., Abb.3 eine teilweise Seitenansicht der Knickstrebe bei geschlossener Haube.
  • Wie die Abbildungen zeigen, besteht die Knickstrebe, welche in bekannter Weise die Motorhaube gelenkig mit der Karosserie verbindet, aus zwei miteinander gelenkig verbundenen Schwenkhebeln a und b. An dem oberen Schwenkhebel a ist eine Sperrklinke c angeordnet, die mit einem quer zur Knickstrebe gelagerten Bügel d fest verbunden und mit diesem um seine Lagerachse e schwenkbar ist. Die Sperrklinke c besitzt eine Verlängerung c', die den oberen Schwenkhebel a der Knickstrebe durchsetzt. Das andere Ende der Sperrklinke c ist als Handgriff c' ausgebildet und dient zur Betätigung der Klinke, wenn die Arretierung gelöst werden soll. Letztere steht unter der Wirkung der Zugfeder f, die einerseits an der die Schwenkhebel a und b verbindenden Welle g befestigt ist und andererseits an der Sperrklinke c angreift. Der untere Schwenkhebel b weist eine nasenförmige Verlängerung h auf, die bei geöffneter Motorhaube in eine Ausnehmung i der Sperrklinke c eingreift und als Sicherungsanschlag für diese dient.
  • Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist folgende: Bei geschlossener Motorhaube nimmt die Sperrklinke c die mit B bezeichnete Lage ein. In dieser Stellung wird die Sperrklinke c durch die über ihren Totpunkt nach vorn verschwenkte,. einerseits an der Klinke und andererseits an der Schwenkhebelwelle g angreifende Zugfeder f gehalten. Damit steht die Klinke c unter einer gewissen Federspannung. Beim Öffnen der Motorhaube stellen sich die Schwenkhebel a und b, von denen der Hebel a an der Motorhaube und der Hebel b an der Spritzwand der Karosseriewand angreifen, aus ihrer bis dahin eingeknickten Lage bis zu der in Abb. i gezeigten Lage im wesentlichen gleichachsig zueinander ein. Bei dieser Bewegung greift der untere Lenker b mit seinem verlängerten nasenförmigen Fortsatz h unter die unter Spannung der Feder f stehende Sperrklinke c, und nachdem die Haube völlig geöffnet ist, in eine Ausnehmung i der Sperrklinke. Die Lage der Schwenkhebel a, b und Sperrklinke c und der Zugfeder f geht in dieser Stellung aus der Abb. i hervor und entspricht der Stellung B in Fig. 3. Bei der dort gezeigten Lage der Sperrklinke sind die Schwenkhebel a und b gesperrt. Ein Einknicken wird durch die mit ihrer Ausnehmung i über die Nase h des Schwenkhebels b fassende Klinke c verhindert und die Motorhaube in ihrer geöffneten Stellung genalten. Soll nun die Haute geschlossen werden, so wird die Sperrklinke c mittels des Handgriffes c' angehoben und damit die Sicherung des Schwenkhebels a und b gelöst, so daß diese beim Niederdrücken der Motorhaube nunmehr wieder einknicken können. Beim Anheben der Sperrklinke gelangt diese in die Auslösestellung C entsprechend Abb. 3. Durch das Anheben der Sperrklinke c. und die dadurch ausgeübte Drehbewegung der Klinke um deren Drehpunkt e wird gleichzeitig der .Angriffspunkt der Zugfeder f am Klinkenhebel nach hinten verlagert und damit auch die Feder f selbst über den Punkt ihrer höchsten Beanspruchung hinaus nach hinten verschwenkt. Die Klinke c wird also nunmehr in der Stellung C ebenfalls unter Federspannung gehalten. Beim Schließen der Haube, d. h. kurz vor deren Verschlußlage, ist der untere Schwenkhebel b in einer Stellung, wo er den Sperrklinkenhebel c' berührt und beim endgültigen Schließen der Motorhaube hochgedrückt hat, und zwar über den Totpunkt der Feder f etwa -entsprechend der Stellung .9 des Klinkenhebels hinaus in die Sperrstellung B.
  • Durch die Erfindung wird also in einfacher Weise eine Betätigung der Sperrklinke aus der entsicherten Stellung heraus in die Ausgangsstellung zur Sperrung der Motorhaube erreicht. Dies geschieht dabei selbsttätig in Abhängigkeit von der Haubenbewegung. Lediglich die Entsicherung der Haube erfolgt nicht selbsttätig, sondern beispielsweise von Hand durch Hochheben des Handgriffs der Sperrklinke oder Betätigung von an diesem Handgriff angreifenden besonderen Betätigungsmitteln.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Feststellen von Motorhauben, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bei denen.die Motorhaube durch eine unter Federwirkung stehende Knickstrebe mit der Karosserie verbunden- und um eine quer zur Fahrtrichtung liegende Achse aufstellbar ist, und bei der ferner an einem Schwenkhebel der Knickstrebe eine unter der Wirkung einer Zugfeder stehende Sperrklinke schwenkbar angeordnet ist, und wobei die Zugfeder der Sperrklinke derart angeordnet ist, daß der Federeinhängpunkt bzw. die Federzugkraftrichtung gegenüber dem Klinkenschwenkpunkt in Auslöse-bzw. Sperrstellung gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß die an dem einen Schwenkhebel (a) angeordnete Sperrklinke (c) beim Schließen der Motorhaube durch Anschlagen des anderen Schwenkhebels (b) der Knickstrebe an die Sperrklinke (c) aus der Auslösestellung in die Sperrstellung zwangläufig umschnappt und damit zum selbsttätigen . Einrasten beim Wiederöffnen der Haube vorbereitet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die am Schwenkhebel (a) gelagerte Sperrklinke (c) eine zweckmäßig den Schwenkhebel durchsetzende Verlängerung (c) aufweist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den oberen Schwenkhebel (a) durchsetzende Sperrklinke (c) mit einem am Hebel (a) gelagerten Bügel (d) verbunden ist, der um eine quer zum Schwenkhebel (a) liegende Achse (e) schwenkbar ist. q.. Vorrichtung nach Anspruch z bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugfeder (f) einerseits an der Sperrklinke (c) und andererseits an einer die beiden Schwenkhebel der Knickstrebe verbindenden, quer liegenden Welle (g) befestigt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 257 270; USA.-Patentschrift Nr. 2 212 977.
DEB20597A 1952-05-29 1952-05-29 Vorrichtung zum Feststellen von Motorhauben Expired DE952325C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2670652A1 (de) * 2011-02-04 2013-12-11 Mahindra Navistar Automotives Limited Automatisch verriegelbare fixierungsstange für eine fahrzeugkabine

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CH257270A (de) * 1945-12-15 1948-09-30 Ford Motor Co Einrichtung an Motorfahrzeugen zur Verbindung der Motorhaube mit der Karosserie.

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