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Umschaltvorrichtung für den Papierwagenträger. Für diese Anmeldung
ist gemäß deni Unionsvertrage vbm 2. Juni rgi i die Priorität auf Grund der Anmeldung
in den Vereinigten Staaten von Amerika vom r2. Dezember cgi6 beansprucht. Die Erfindung
bezieht sich auf Umschaltvorrichtungen für den Papierwagenträger von Schreibmaschinen,
und betrifft insbesondere eine Vorrichtung derjenigen Art, bei welcher der Umschalttastenhebel
mit dem umzuschaltenden Teil durch ein nachgiebiges Glied verbunden ist.
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Gegenüber bekannten Einrichtungen dieser Art bez\-eckt d'e Erfindung,
eine einfache und starke Vorrichtung zur nachgiebigen Verbiridung des Umschalttastenhebels
mit den umzuschaltenden Teilen des Papierwagens zu schaffen, bei der das nachgiebige
Glied durch eine starke Feder mit dem Umschalttastenhebel verbunden und die Feder
so befestigt ist, daß sie bequem verstellt und mühelos den jeweiligen Bedingungen
entsprechend geregelt werden kann. ' Erreicht wird dies g--mäß der Erfindung im
wesentl;chen dadurch, daß d s nachgiebige Glied aus einem an dem aufwärts sich erstreckenden
Arm des winkelförmigen Umschalttastenhebels innerhalb gewisser Grenzen schwingbar
gelagerten und durch eine Feder mit diesem verbundenen winkelförmigen Hilfshebel
besteht.
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Auf der, Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstands
im Verein mit einer Schreibmaschine bekannter Bauart dargestellt, und es ist: Abb.
i ein senkrechter Längsschnitt durch eine gemäß der Erfindung ausgebildete Schreibmaschine
mit dem Wagen in der für das Schreiben von Kleinbuchstaben erforderlichen Lage,
Abb. a eine der Abb. i ähnliche Ansicht mit dem Wagen in der gehobenen Lage und
Abb. 3 eine im vergrößerten Maßstabe gezeichnete abgebrochene Einzelheit des Umschalttasstenhebels
mit den mit ihm verbun-Teilen.
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Der Papierwagenträger A mit der Walze B ist vorn auf einer Scldene
C gelagert, die durch abwärts sich erstreckende Arme D und unten . mit diesen verbundene
Lenker E an Zapfen e des Maschinengestelles angelenkt ist. Nahe den oberen Enden
der Arme D sind Hebel F angelenkt, deren hintere Enden bei f am Maschinengestell
drehbar angeordnet sind. An jeder Seite der Maschine ist ein Umschalttastenhebel
H bei h an dem Maschinenrahmen drehbar gelagert, und an einem dieser
Hebel H ist ein Schließhebel in der üblichen Weise angebracht, der dazu dient, den
Wagen in der oberen Lage festzustellen Das nach oben gebogene Ende h3 des Umschalttastenhebels
H ist mit einem winkelförmigen Hilfshebel U verbunden, dessen Schenkel u im wesentlichen
parallel zu dem Arm k3 des Hebels H liegt. Der Hebel U ist bei u2 drehbar
mit dem Hebel H verbunden, und etwa in der Mitte zwischen seinem oberen Ende und
dem Drehpunkt u2 ist eitre Aussparung u3 vorgesehen, die mit einem Stift u4 des
Armes h3 des
Hebels H zusammenarbeitet (Abb. 3). Der Durchmesser
des Stiftes u4 ist beträchtlich kleiner als der Durchmesser des Loches u3. Mit dem
oberen Ende des Armes h3 des Umschalttastenhebels H ist eine Feder W verbunden,
deren anderes Ende verstellbar an dem außen gezahnten bogenförmigen Arm u1 des Hilfshebels
U befestigt ist. Der gezahnte Arm aal des Hilfshebels U ist zum Befestigungspunkt
X der Feder I-F exzentrisch gebogen, wodurch die Einstellung der Federspannung ermöglicht
wird. Die Feder W hält in ihrer Ruhelage den Hebel U in der in Abb. i dargestellten
Lage, in welcher der Stift 144 mit dem hinteren Rand der Aussparung u3 in Eingriff
steht. Die Bauart ist jedoch so getroffen, daß in einem gegebenen Augenblick, wie
später beschrieben werden soll, der Hebel U um den Umschalttastenhebel H entgegen
der Wirkung der Feder W herumschwingen kann. Das obere Ende des Hilfshebels U ist
durch einen Lenker K mit der Klinke G verbunden, die in bekannter Weise dazu dient,.
den Wagen in seiner oberen Lage zu sichern bzw. ein vorzeitiges Anheben des Wagens
zu vermeiden. Weiter ist das obere Ende des Hilfshebels U durch einen Lenker L mit
einem der Hebel F verbunden, so daß durch diese Anordnung beim Niederdrücken des
UmschalttastenhebelsH der Wagen A und mit ihm die Walze B gehoben
werden können. Der Lenker L ist mit dem Hebel F zweckmäßig durch eine Schleife a
verbunden, die um einen Stift f l des Hebels F herumfaßt. Das vordere Ende der Schleife
ist dabei zweckmäßig mit einer Feder g verbunden, deren anderes Ende an dem Stift
f l befestigt ist. Hierdurch tritt beim Umschalten eine geringe Leerlaufbewegung
ein, wodurch der Klinke G Zeit gelassen wird, außer Eingriff mit dem Stift d des
Armes D zu kommen, bevor letzterer angehoben wird.
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Durch Änderung der Verbindung der Feder W mit dem gebogenen Arm u1
des Hilfshebels U kann die Spannung der Feder geändert werden, da, wie bereits gesagt,
der Arm itl exzentrisch zum Befestigungspunkt X der Feder W gebogen ist. In Abb.
i ist die Vorrichtung in ihrer Tief- oder Ruhelage dargestellt, in welcher die Klinke
G über den Stift d des Hebels D greift, wodurch ein zufälliges oder vorzeitiges
Anheben des Wagens A vermieden wird. Wird der Umschalttastenhebel H niedergedrückt,
so nehmen die einzelnen Teile der Vorrichtung die in Abb.2 veranschaulichte Lage
ein und hierbei kommt zunächst der Haken der Klinke G außer Eingriff mit dem Stift
d, worauf durch den Hilfshebel U und den Lenker L der Hebel F geschwungen
wird, um den Wagen zu heben. Letzteres erfolgt dabei, ohne die Spannung der Feder
W zu ändern. Der UmschalttastenhebelR kann jedoch noch weiter abwärts bewegt werden,
wie dies in Abb.2 in punktierten Linien angedeutet worden ist. Durch eine derartige
Bewegung des Umschalttastenhebels H kommt sein Arm h3 in die ebenfalls in Abb. 2
in punktierten Linien dargestellte Lage, während der Hilfshebel U keine Bewegung
erhält. Hierdurch wird, wie aus Ahb. 3 ersichtlich ist, die Feder W ein wenig
gespannt, wobei der Stift zt4 des Hebelarmes h3 sich in der Aussparung u3 des Hebels
U gegen die Wandung letzterer verschiebt, wodurch die Bewegung des Stiftes begrenzt
wird. Diese geringe zusätzliche Bewegung des UmschalttastenhebelsH wird durch die
Feder W geregelt, und durch diese Vorrichtung kann eine Feder gewünschter Größe
und Stärke verwendet werden, ohne andere Teile der Vorrichtung zu beeinflussen.