DE16675C - Auslesemaschine für Unkrautsamen - Google Patents

Auslesemaschine für Unkrautsamen

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Publication number
DE16675C
DE16675C DENDAT16675D DE16675DA DE16675C DE 16675 C DE16675 C DE 16675C DE NDAT16675 D DENDAT16675 D DE NDAT16675D DE 16675D A DE16675D A DE 16675DA DE 16675 C DE16675 C DE 16675C
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DE
Germany
Prior art keywords
sieve
seed selection
shaker
weed seed
selection machine
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Active
Application number
DENDAT16675D
Other languages
English (en)
Original Assignee
K. H. SANDER in Zweinaundorf bei Leipzig
Publication of DE16675C publication Critical patent/DE16675C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B13/00Grading or sorting solid materials by dry methods, not otherwise provided for; Sorting articles otherwise than by indirectly controlled devices
    • B07B13/02Apparatus for grading using pockets for taking out particles from aggregates

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
In der Beschreibung des Haupt-Patentes ist erwähnt, dafs durch Verlängerung des Rahmens eine Siebvorrichtung (flaches Schüttelsieb) zur Scheidung grofser und kleiner Samen hergestellt werden könne. Statt dessen verbindet Erfinder nunmehr mit der gedachten Maschine einen Siebcylmder A und einen SchüttelapparatB, oder letzteren allein, wie beiliegende Zeichnung darstellt.
Bei beiden Anordnungen fliefst der Samen von den Trichtern α mittelst der Röhren b1 P bs durch ein gemeinschaftliches Zuleitungsrohr b in den Siebcylinder A, Fig. 1 und 2, oder direct in den Schüttelapparat B, Fig. 3 und 4. Der Siebcylinder hat drei Abtheilungen I, II und III. Die Abtheilung I hat die engste Gaze und läfst, z. B. bei Reinigung von Klee, Sand, kleine Körner und Seide durchfallen, die durch den Trichter c abgeführt werden. Abtheilung II läfst den Klee durchfallen, worin jedoch oft noch ebenso grofse runde Körner wie Klee sind, z. B. Vogelwicke, Senf und Spitzwegerichhülsen, deren jede zwei Körner enthält. Diese sind nun zu entfernen und gelangen durch den Trichter cl in den in der Richtung der Pfeile bewegten Schüttelapparat B, welcher für diesen Fall ohne Sieb ί construirt sein kann, weil Sand und Seide bereits durch Abtheilung I des Siebcylinders entfernt wurden. Der Klee, als schwerste Sorte, strebt vermöge der Centrifugalkraft nach d, während die specifisch leichtere durch die schwerere infolge der Form und der Bewegung des Apparates nach e gedrängt wird und dann abgeschöpft werden kann. Der Samen, den die Abtheilung II nicht durchfallen läfst, geht über die Abtheilung III aus dem Cylinder heraus.
Soll der Siebcylinder nicht angebracht werden, dann kann auch der Schüttelapparat B für sich allein vorbeschriebene Functionen verrichten. Dann mufs derselbe aber mit einem Sieb .? versehen sein, welches für verschiedene Samenoder Getreidesorten verschiedene dazu passende Oeffnungen besitzt, zu welchem Zweck dasselbe auswechselbar sein mufs. Die kleinen Körner sinken hier beim Schütteln unter (nicht zwischen) die gröfseren und gehen durch das Sieb, wodurch es ermöglicht wird, dafs nicht nur Sand, der schwerer ist als Klee, sondern auch Seidesamen, der gefährlichste im Klee, mit durch das Sieb fällt.
Der Ausflufs des guten. Samens des Klees aus dem Schüttelapparat erfolgt durch die in dessen vorderer Wand angebrachte Oeffhnng k, und zwar continuirlich. Diese Oeffnung k wird oft höher, oft niedriger gestellt werden müssen, je nach Gröfse, Gewicht und Quantität des Samens, und dieselbe liegt sodann in einem Schieber' k1, der mittelst Schraube in den Leisten e e verstellt werden kann, Fig. 9.
Die Neigung des Schüttelapparates beträgt in der Regel 50, doch kann dieselbe, je nach
dem zu sortirenden Getreide, mittelst der Stellvorrichtung C verändert und regulirt werden.
Der Antrieb des Schüttelapparats, welcher an eine Feder f aufgehängt ist, erfolgt von der Achse J aus vermittelst der mit zwei oder mehreren Wulsten versehenen Excenterscheibe g, die auf den Hebel h einwirkt, welcher durch die Zugstange i den Schüttelapparat nur in rüttelnde Bewegung versetzt. Die Feder / zieht den Apparat immer wieder in seine ursprüngliche Lage zurück. Der Apparat selbst kann von Holz, Zink oder Eisen hergestellt sein.
Der Siebcylinder A empfängt seinen Antrieb ebenfalls von der Welle J aus durch die Schnurscheibe m und ist mit einem Schutzmantel E umgeben, der nach unten sich zu den Trichtern c c1 ausbildet.

Claims (1)

  1. P ATENT-An spruch:
    In Verbindung mit der durch Patent No. 11642 geschützten Auslesevorrichtung ein Schüttelapparat B, welcher gekennzeichnet ist durch:
    a) die in schwach geneigter Lage in Bogenlinien bewegte Wanne, in deren sonst glatter Bodenfläche, wenn nöthig, vorn ein festes oder event, auswechselbares Sieb ί angebracht ist, und die in ihrer vorderen Wand eine feste oder eine mittelst Schieber k1 hoch und niedrig stellbare Ausflufsöffnung k besitzt;
    b) die Aufhängung von Wannen und Wannenhebel an der Feder / und der Antrieb des Apparates durch unrunde Scheibe g, Hebel h und Zugstange i.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT16675D Auslesemaschine für Unkrautsamen Active DE16675C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4984144A (en) * 1987-05-08 1991-01-08 Minnesota Mining And Manufacturing Company High aspect ratio light fixture and film for use therein
US5190370A (en) * 1991-08-21 1993-03-02 Minnesota Mining And Manufacturing Company High aspect ratio lighting element
US5949346A (en) * 1995-06-07 1999-09-07 Toyoda Gosei Co., Ltd. Light-driven display device

Cited By (3)

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US5190370A (en) * 1991-08-21 1993-03-02 Minnesota Mining And Manufacturing Company High aspect ratio lighting element
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