DE164841A - - Google Patents
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Description
PATENTAMT.
Ja 164841 KLASSE 54 δ.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Maschine zur Herstellung von Papiersäcken
mit kreuzförmig gestaltetem, sechseckigem Boden, sogenanntem Kreuzboden. Um solche
Papiersäcke luftdicht machen zu können, ist ein Überlappen des Mittelteils des Bodens notwendig,
und ist zu diesem Zweck, nachdem -der Papierschlauch hergestellt ist, ein Ausschnitt
an dem einen Ende desselben erforderlieh, derart, daß bei der Bodenbildung die
seitlich stehengebliebenen Ansätze beim Zusammenfalten sich überlappen. Außerdem ist
bei der weiteren Bearbeitung des Papiersclilauchs, insbesondere beim Falzen und Kleben
des Bodens, eine eigenartige Behandlung des Papierschlauchs und zwecks Herstellung des
Ausschnittes am Papierschlauch eine von der gewöhnlichen Art der Herstellung des Papierschlauchs
abweichende Anordnung notwendig.
Im übrigen wird die Umformung des flachen Papierbogens zum fertigen Papiersack auf
einer Anzahl Haltestellen der Maschine selbsttätig in der Weise vollzogen, daß von der
ersten Stelle ein flacher Papierbogen vom Block abgehoben, dann auf den verschiedenen
Haltestellen weiter bearbeitet und der fertige Papiersack am Schluß seiner Bearbeitung in
vertikaler Lage in einen Ablegetrog befördert wird.
An Stelle der sonst üblichen Falzdornen, über welche der Papiersack geformt wird, ist
bei der vorliegenden Erfindung zur Herstellung des Papierschlauchs samt Ausschnitt eine
vertikal stehende, mit auswechselbaren Falzblechen versehene, ruckweise gedrehte Falzscheibe
und ein schräg stehender Falztisch verwendet. Auf der letzten Bearbeitungshaltestelle
der Falzscheibe wird der Papierschlauch von dem betreffenden Falzblech abgezogen,
hernach um 90 ° gedreht und dann in einen durch zwei Führungsschienen gebildeten Kanal
gestoßen und in vertikaler Lage, den Boden nach oben gekehrt, von einer Haltestelle zur
anderen befördert. Auf der letzten Haltestelle in dem Kanal wird der fertige Papiersack
rechtwinklig zu diesen Schienen seitlich erst ein wenig abgezogen, dann der Boden glatt
auf den anderen Teil des Papiersacks gedrückt und hernach der flach gedrückte Papiersack
in den Ablegetrog befördert und in bekannter Weise darin festgehalten.
Der Erfindungsgegenstand ist in Fig. 1 bis 87 dargestellt.
Es veranschaulichen die Fig. 1 bis 10 die
Umformung des flachen Papierbogens zum Papiersack.
Fig. 11 und 12 zeigen die verschiedenen
Haltestellen der Maschine, und sind diese mit römischen Ziffern I bis XVlII benannt.
Fig. 13 ist ein Grundschnitt unterhalb der Maschinenplatte; der Antrieb der Maschine
sowie die Lage der zum Antrieb der einzelnen Teile der Maschine angewendeten Exzenter
sind auf den Antriebswellen ersichtlich.
Die Fig. 14 bis 17 zeigen die Vorrichtung
zum Abheben einzelner Bogen vom Papierblock und die Anordnung zum Zuführen der abgehobenen Bogen auf den verstellbaren,
schräg stehenden Falztisch.
Durch Fig. 18 bis 21 ist die Falzscheibe mit
ihren auswechselbaren Falzblechen, ferner der stufenweise Antrieb, dieser Scheibe mittels
einer besonderen Antriebsscheibe dargestellt, wobei hier bemerkt wird, daß dieser stufenweise
Antrieb nicht zum Gegenstand der vorliegenden Erfindung gehört. Weiter ist in Fig. 18, 19 und 21 die Führung der bei Herstellung
größerer Papiersäcke sehr lang ausfallenden Falzbleche veranschaulicht.
Fig. 22 bis 27 veranschaulichen die Umformung des flachen Papierblatts zum Papierschlauch,
also die Herstellung des Längsfalzes, wobei die Fig. 26 und 27 der größeren Deutlichkeit
halber in etwas größerem Maßstabe als die anderen Figuren gezeichnet sind.
Aus den Fig. 28 bis 37 sind die weiteren Vorrichtungen ersichtlich, welche zur Behandlung
des Papierschlauchs auf den Falzblechen der Falzscheibe angewendet werden. Hierbei
zeigt Fig. 36 eine auf Haltestelle V befindliche Andrückvorrichtung des auf der vorhergehenden
Haltestelle fertiggestellten Längsfalzes des Papierschlauchs. Die Fig. 32, 33, 34 und 37
veranschaulichen die Vorrichtung zum Ausstanzen eines Teiles aus dem Papierschlauch
auf Haltestelle VI. Die Fig. 35 zeigt eine weitere Andrückvorrichtung des Längsfalzes
auf Haltestelle VII, und aus Fig. 28 bis 31 ist die auf Haltestelle VIII befindliche Anordnung
zum Abziehen des Papierschlauchs vom Falzblech ersichtlich.
Die Fig. 38 bis 44 zeigen die Einrichtung und deren Einzelheiten zum Wenden des Papierschlauchs
(Haltestelle IX) und zur Überführung desselben vom Falzblech in den Kanal zwischen zwei auf der Maschinenplatte angeordneten
Führungsschienen und eine Einstellvorrichtung des Papierschlauchs in diesen
Schienen (Haltstelle X).
Fig. 45 bis 49 stellen einen Teil der sogenannten Vorfalzvorrichtung für den Boden
des Papierschlauchs dar, bei welcher zunächst mittels eines Luftansaugemundstücks der
Schlauch an seinem über die Führungsschienen vorstehenden Teil etwas geöffnet wird
(Haltestelle XI). Unmittelbar darauf greifen zwei schaufelartig geformte, in Fig. 50 bis 54
dargestellte Falzer in den geöffneten Schlauch und falzen den Boden weiter vor (Haltestelle
XI).
Die Fig. 53 und 54 haben wieder etwas größeren Maßstab als die anderen Figuren.
Die in Fig. 55 bis 60 gezeigte Vorrichtung ist der Fertigfalzer für den Papiersackboden, derart, daß derselbe nunmehr glatt und für Auftrag des 'Klebstoffs geeignet ist (Haltestelle XII).
Die in Fig. 55 bis 60 gezeigte Vorrichtung ist der Fertigfalzer für den Papiersackboden, derart, daß derselbe nunmehr glatt und für Auftrag des 'Klebstoffs geeignet ist (Haltestelle XII).
Fig. 61 bis 65 veranschaulichen die Vorrichtung
zum Auftragen des Klebstoffs auf den Papiersackboden, sowie eine Andrückvorrichtung,
welche den Papiersack beim Abziehen des Klebstoffstempels in seiner Lage festhält
(Haltestelle XIII).
Fig. 66 bis 71 zeigen die Vorrichtung zum Schließen des mit Klebstoff versehenen Bodens
(Haltestelle XIV).
Die Fig. 72 bis j6 zeigen eine Vorrichtung
zum Andrücken des eben geschlossenen Bodens (Haltestelle XV), sowie einen Teil der
Vorrichtung zum Glattdrücken des Bodens auf den Schlauch nach teilweisem Ausziehen desselben
aus seinem Führungskanal zwischen den Führungsschienen und zum Ablegen des
glatt gedrückten Papiersacks in den Ablegetrog (Haltestelle XVI).
Fig. yy bis 80 veranschaulichen ebenfalls die
Vorrichtung zum Ausziehen des Papiersacks aus seinem Kanal und Überführen desselben
in den Ablegetrog (Haltestelle XVI).
Fig. 81 bis 85 zeigen die Vorrichtung für den ruckweisen Vorschub des Papierschlauchs
bezw. Papiersacks in dem Kanal zwischen den beiden Führungsschienen.
F'ig. 86 und 87 stellen eine Vertikallängenansicht und eine Draufansicht der ganzen Maschine
dar.
Wie aus Fig. 11 und 12 (Vertikal- und
Draufansicht) ersichtlich, wird der flache Papierbogen ι von der Anfangsstelle I (Papierblock)
angesaugt und mit seiner Vorderseite zwischen das erste Paar der fortwährend sich
drehenden Vorschubwalzen eingelegt und von diesen (Bearbeitungsstelle II) auf Haltestelle
III, d. h. auf den schräg stehenden Falztisch, gelegt. Durch die Falzbleche der Falzscheibe
wird der Bogen durch den Schlitz des Falztisches hindurchgezogen bis zur Haltestelle
IV. Auf dieser findet der Auftrag des Klebstoffs für den Längsfalz und das Umfalzen
des vorstehenden Teils des Bogens über den mit Klebstoff versehenen Teil statt. Auf Haltestelle V wird der Längsfalz von
einem Druckstempel glatt angedrückt. In der Haltestelle VI findet das für Herstellung von
Papiersäcken quadratischer Grundfläche erforderliche Ausstanzen an dem einen Ende des
Papierschlauchs statt. Auf Haltestelle VII findet nur ein Andrücken des Längsfalzes
statt. Auf Haltestelle VIII wird der Papierschlauch vom Falzblech abgezogen und auf
Haltestelle IX befördert. In dieser Haltestelle wird der Schlauch um 900 gedreht und in die
darunter liegende Haltestelle X befördert, welche bereits in dem zwischen zwei Führungsschienen
befindlichen Förderkanal liegt, in welchen der Papierschlauch bezw. Papiersack
in senkrechter Lage nacheinander von der Haltestelle X bis zur Haltestelle XVI gelangt
und hierbei zum Papiersack umgeformt wird. Aus Haltestelle XVI wird der Papiersack
zunächst eine kleine Strecke seitlich gezogen und der Boden des Sacks während eines kurzen
Stillstandes (Haltestelle XVIa) flach auf den anderen Teil gedrückt. Hierauf gelangt
der flachgedrückte Papiersack in die Haltestelle XVII und von dort in die Haltestelle
XVIII, d. h. in den Ablegetrog.
Das Abheben des einzelnen Papierbogens (Fig. 14 bis 17) vom Block erfolgt in bekannter
Weise mittels einer Ansaugevofrichtung, verbunden mit einer das Ansaugmund-.
stück 20 hebenden und horizontal fortbewegenden Anordnung. Der Papierblock ruht hierbei auf einer Platte 50, die auf einer Zahnstange
49 sitzt, welche in einer Führung 51 verschiebbar gelagert ist. Die Zahnstange
greift in ein Zahnrad 48 ein, das auf einer Achse 47 sitzt, auf welcher ein Schaltrad 44
ebenfalls befestigt ist. Dieses Schaltrad 44 wird ruckweise von einer Schaltklinke 45 mittels
Schaltstange 43, welche in einem .Ansatz 42 des Antriebhebels 26 befestigt ist, bewegt,
wobei es durch die Gegenklinke 46, die durch Feder 433 im Eingriff mit dem Schaltrad gehalten
wird, an einer Rückdrehung verhindert ist. Die Führungen 52 des Papierblockhalters
sind mittels daran befestigter, mit Schlitz versehener Schienen 53 seitlich verstellbar und
durch Schrauben 54 feststellbar an dem Papierblockgestell 57 angeordnet; ebenso ist die
Länge des Blockhalterrahmens verstellbar, so daß Bogen beliebiger Breite und Länge in den
Blockhalter eingesetzt werden können. Damit der Papierblock von vorn anstatt wie bisher
von oben in seinen Rahmen eingesetzt werden kann, sind an den vorderen Führungen 52
drehbar Klappen 56 angebracht, welche seitlieh gedreht werden können und die durch
Federn 423 gegen den Block angedrückt sind (Fig. 14).
Das Ansaugen und Fortbewegen des Bo^
gens wird in folgender Weise bewirkt:
Das Ansaugmundstück 20 ist . durch Schlauch 19 mit der Luftpumpe 18 verbunden,
welche von dem auf Antriebwelle 9 sitzenden Exzenter ar angetrieben wird. Das Mundstück
20 sitzt an einem Schlitten 21 fest, der in Stangen 22 horizontal verschiebbar mit
einem Hebel 29 gekuppelt ist, auf dessen in Lagern 31 liegenden Achse 30 ein weiterer
Hebel 32 befestigt ist, der durch Stange 33 und mit dieser gekuppelten Exzenterstange 35
von dem auf Antriebwelle 12 sitzenden Exzenter ar bewegt wird. Diese Bewegung wird
auf den Schlitten 21 übertragen, d. h. derselbe horizontal vorwärts bewegt. Die Führungsstangen 22 des Schlittens 21 sind an dem
vertikal verschiebbaren Schlitten 23 befestigt, welcher in Vertikalstangen 24 geführt ist. Die
Vertikalbewegung des Schlittens 23 erfolgt durch auf Antriebwelle 9 sitzenden Exzenter
a, der mittels Exzenterstange 27 und dem im Lager 28 drehbar gehaltenen Doppelhebel
26, welcher mit dem Schlitten durch Gelenkstück 25 gekuppelt ist, seine Bewegung
auf den Schlitten überträgt. Die Führungsstangen 24 sind an dem Lagerständer 31 der
Maschine befestigt (Fig. 14 und 17).
Soll der Schlitten 23 sich nicht senken, d. h. aus irgend welchem Grunde ein Bogen nicht
angesaugt werden, obgleich die Maschine sonst in Tätigkeit bleibt, so wird ein auf der Achse
40 sitzender Sperrhebel 39 unter den Schlitten 23 geklappt, der dessen Niedergang verhindert
(Fig. 14 und 17). Die Achse 40 des Sperrhebels 39 sitzt an dem Ständer 31, welcher auf
dem Papierblockgestell 57 befestigt ist und seitlich mit einem Griff 41 für Bewegung des
Sperrhebels versehen ist (Fig. 14). Der Blockhalter bezw. dessen hinterer Teil ist mittels Winkeln
75 an einem Ständer 74 gehalten (Fig. 17). An dem Schlitten 21 ist unten ein Arm 38
befestigt, welcher beim Niedergehen des Saugmundstücks 20 den zu oberst'liegenden Bogen
an den Block andrückt, bis das Ansaugen erfolgt ist (Fig. 17).
Nach Ansaugen, Anheben und Fortbewegen des am Saugmundstück 20 hängenden Bogens
ι gelangt das vordere Ende desselben zwischen das vordere Paar übereinander
liegender Vorschubwalzen 67,68 und wird dann von den hinter diesen liegenden Vorschubwalzen
69 und 70 erfaßt und weiter befördert (Fig. 16 und 17). Die unteren Walzen
67 und 69 werden mittels. Zahnrädern 76 angetrieben und in beständiger Umdrehung gehalten.
Der Antrieb der Achse 61 der Walze 69 erfolgt mittels auf dieser sitzender Riemscheibe
71 durch Riemen 72 von der auf Antriebwelle 9 sitzenden Riemscheibe 16 (Fig. 13)
und den auf Ständer 185 und Achse 186 der Maschine gelagerten Riemscheiben 187
(Fig. 29). Die Achsen der unteren Walzen 67 und 69 lagern in einem seitlich am Ständer 57
angeschraubten Arm 58 (Fig. 15), welcher nach hinten schräg liegende Arme 59 hat, an no
dessen unteren Enden Stellschrauben 60 für das Einstellen des Falztisches 62 sitzen. An
dem Arm 58 ist ein weiterer Arm 64 befestigt, welcher die. Lager 73 der oberen Walzen 70
und 68 trägt (Fig. 16 und 17). ' "5
Der Bogen 1 gelangt von den Walzen auf den schräg liegenden, in der Achse 61 der
Walze 69 drehbar hängenden, unten auf den Stellschrauben 60 aufliegenden Falztisch 62,
unten an dessen Anschlagwinkel 63 anstehend, und ist durch leicht federnde, am Arm 64 befestigte
Dreharme 66 gegen Auswerfen nach
oben gesichert (Fig. 15 bis 17). Der Falztisch
62 ist mit Schlitz für den Durchgang der Falzbleche der Falzscheibe versehen. Da
diese Falzbleche bei Anfertigung größerer Papiersäcke ziemlich lang sind, für Falzzwecke
aber nicht zu dick sein dürfen, könnte bei deren Drehung gegebenenfalls ein leichtes
Schwanken ihrer äußeren Enden eintreten. Um diese Falzbleche dennoch sicher in den Schlitz
des Falztisches einzuführen, ist oberhalb des letzteren am Arm 64 eine Gabel 65 angeschraubt,
deren Gabelschlitz nach oben stark erweitert ist und genau in der Vertikalebene der Falzbleche liegt (Fig. 16 und 17).
Der auf Haltestelle III auf dem Falztisch 62 liegende Bogen 1 wird beim Drehen der Falzscheibe
78 mittels eines der Falzbleche 79 durch den Schlitz des Tisches 62 hindurchgezogen,
d. li. gefalzt (Fig. 18 bis 21). Diese
Falzbleche sind in regelmäßigen Abständen in beliebiger Anzahl (in der Zeichnung beispielsweise
8) an einer gemeinsamen Scheibe 78 befestigt, welche auf einer in Lagern 82 und 81 ruhenden Achse J1J festsitzt, auf weleher
gleichfalls eine die ruckweise Fortbewegung der Falzscheibe besorgende Schaltscheibe
83 ebenfalls befestigt ist. Durch die Schaltscheibe 83 wird die Falzscheibe 78 regelmäßig
und genau um 1Z8 Drehung bei jeder Umdrehung
der Antriebwellen fortgeschaltet.
Am unteren Teil der Falzbleche 79 der Falzscheibe 78 sind erstere zwischen zwei, einen
schmalen Schlitz für den Durchgang der Falzbleche zwischen sich freilassende Führungsrahmen
80 geführt und in letzteren für den Durchgang der auf den Haltestellen IV bis VII
arbeitenden Werkzeuge mit Aussparungen 96 bis 99 versehen (Fig. 18).
Von dem Falztisch 62 auf Haltestelle III gelangt der mittels des Falzbleches 79 durch
den Schlitz der Platte gezogene Bogen nunmehr auf Haltestelle IV (Fig. 22 bis 27).
In dieser liegt der Bogen mit seiner Falzkante unten auf zwei umklappbaren Armen 135 auf,
die auf gemeinsamer Achse 136 festsitzend, gerade vor beendeter Schaltung in den Schlitz
zwischen den beiden Rahmen 80 in horizontaler Lage eingestellt werden. Dies erfolgt
mittels eines auf der Achse 136 sitzenden Zahnrädchens 137 und eines in dieses greifenden
Zahnsegmentes 138, das mittels Exzenterstange 139 von dem auf der Antriebwelle 12
sitzenden Exzenter g bewegt wird. Sobald der gefalzte Papierbogen auf den Armen 135
aufsitzt, wird er gleichzeitig auf seiner Flachseite gegen die eine Schlitzwand durch ein
Blech 140 angedrückt, das am unteren Ende auf einer Achse 142 befestigt, mittels eines
auf dieser sitzenden Hebels 144 und der mit diesem gekuppelten Exzenterstange 145 von
dem auf Antriebachse 9 sitzenden Exzenter e bewegt wird. Soll eine Weiterschaltung erfolgen,
so wird das Blech 140 vorher etwas zurückgezogen, derart, daß der Boden freigegeben
ist. Damit die Arme 135 unter den Bogen treten können, ist das Blech 140 an den
betreffenden Stellen mit Aussparungen 141 versehen. Vor dem Weiterschalten der Falzscheibe
werden auch die Haltearme 135 zurückgeklappt (Fig. 26).
Die Herstellung des Längsfalzes geschieht durch einen Winkelbügel 123 (Fig. 26
und 27), der an einem gabelförmigen Arm 124 befestigt ist, welcher auf einer Achse 125 festsitzt,
die an einem horizontal verschiebbaren Schlitten 126 gelagert ist. Auf der Achse 125
sitzt ferner ein Hebel 128 fest, dessen loses Ende mit einer Exzenterstange 129 gekuppelt
ist, die von dem auf Antriebwelle 12 sitzenden Exzenter f bewegt und dadurch der
Winkelbügel 123 in Schwingung versetzt wird. Die Exzenterstange 129 wird durch eine auf
diese wirkende Feder 131 nach abwärts gezogen (Fig. 22). Der Schlitten 126 ist verschiebbar
in den an einem der Rahmen 80 befestigten Stangen 127 gelagert und wird
mittels Gelenkstück 130, Winkelhebel 132 (auf Läger 133 gehalten) und Exzenterstange 134
von dem auf Antriebwelle 12 sitzenden Exzenter Z1 bewegt (Fig. 22). Der Winkelbügel
123 hat nun eine doppelte Verrichtung. Zunächst dient er beim Auftragen des Klebstoffs
(7 in Fig. 2) für den Längs falz des Papiersacks als ebenes Widerlager für den
Papierbogen gegen den Klebstoffstempel, und nach beendetem Auftrag wird er vorwärts
bewegt, gesenkt und wieder rückwärts bewegt. Beim Vorwärtsbewegen und Senken biegt er den nach oben vorstehenden und mit
Klebstoff versehenen Teil des gefalzten Papierbogens um. und drückt beim Zurückgehen
den umgebogenen Teil mit seiner Klebstoffseite auf das Papier auf, wodurch der Längsfalz
geschlossen, d. h. der Papierschlauch fertig ist. Die vordere und hintere Fläche des
Winkelbügels 123 bilden einen solchen Winkel zueinander, daß bei der einen und anderen
Benutzungslage des Bügels die betreffende arbeitende Fläche genau vertikal steht.
Der Klebstoffauftrag 7 erfolgt durch einen Klebstoffstempel 100 (Fig. 26), welcher an
einer drehbaren Achse 101 befestigt ist. Auf dieser sitzt ein Zahnrädchen 102, und greift
ein Zahnsegment 103 in dasselbe ein, dessen Achse 104 wie ebenfalls die Achse 101 an
einem horizontal verschiebbaren Schlitten 110 festsitzt (Fig. 22, 24 und 26). Der Schlitten
110 ist in Führungsarmen 111 gelagert, welche
an einem Lagerständer 112 festgemacht sind. Durch eine oben gezahnte Kuppelstange 113
ist der Schlitten mit dem oberen Ende eines im Lager 115 drehbar festgehaltenen Hebels
114 verbunden, der unten eine Rolle trägt,
mittels welcher er an seinem Bewegungsexzenter d anliegt bezw. durch eine Feder 120
an diesen angezogen wird. Über der Kuppelstange 113 liegt quer eine am Ständer 112
gelagerte Achse 122, die eine in die Zähne der Stange 113 greifende Klinke 116 trägt,
welche mittels des auf Achse 122 sitzenden Griffhebels 121 in oder außer Eingriff mit der
Kuppelstange 113 gebracht werden kann, für . den Fall, daß der Vorschub des Klebstempels
100 bei sonstigem Betrieb der Maschine verhindert werden soll (Fig. 22). Der Segmentarm
105 des Klebstoffstempels greift mit einem Lager 106 in den horizontalen Schlitz 107
eines vertikal verstellbaren Winkelstückes 108 ein, der in einem Lager 109 geführt ist und
durch einen auf Antriebwelle 9 befestigten Exzenter öl1 gehoben bezw. gesenkt wird. In
der senkrechten Lage des Klebstempels streift dieser bei seinem Vorwärtsgange zwecks
jedesmaliger Aufnahme von Klebstoff an einer Klebstoffwalze 117 vorbei, welche in einem
Klebstoff behälter 118 liegt und welche mittels der auf der Antriebwelle 9 sitzenden Riemscheibe
17 und der Übertragungsscheiben 119 in beständige Drehung versetzt wird. Beim
Vorwärtsgang des Klebstempels 100 zwecks Auftrag des Klebstoffs auf den Papierbogen
wird der Stempel, bevor er den Papierbogen erreicht hat, um 90° gedreht und dann auf den
letzteren gedrückt, wobei der Winkelfalzbügel 123 als Widerlager für den Bogen dient. Hernach
geht der Klebstempel wieder zurück und wird der Längsfalz in bereits beschriebener
Weise durch den Falzbügel 123 fertig gestellt. Bei der nächstfolgenden Schaltung der Falzscheibe
78 gelangt der Papierschlauch auf Haltestelle V, auf welcher der auf der vorhergehenden
Schaltstelle hergestellte Längsfalz des Schlauches durch einen mit elastischer Druckplatte versehenen Andrückstempel 146
(Fig. 36) angedrückt wird. Der Andrückstempel bezw. dessen Achse 147 ist verschiebbar
in dem Lagerständer 112 geführt und wird mittels Kuppelstange 148 vom Winkelhebel 149
bewegt, der drehbar in Lager 151 gehalten, durch eine zwecks Rückführung des Stempels
146 mit Gewicht beschwerter Exzenterstange 150 von einem auf Antriebwelle 9 festsitzenden
Exzenter c bewegt wird (Fig. 36).
Auf der nächsten Haltestelle VI (Fig. 31 bis 34 und Fig. 37) wird aus dem unteren
Ende des Papierschlauchs ein Stück 3 (Fig. 4) ausgestanzt, was bei Erzeugung von Papiersäcken
mit quadratischer Grundfläche notwendig ist. Zu diesem Zwecke ist hinter dem Papierschlauch auf Haltestelle VI eine Matrize
152 und vor demselben ein Stempel 153 gelagert, welch letzterer an. einer im Lager 160
geführten Stange 155 befestigt ist mittels Gelenkstange 156 und im Ständer 159 gelagerten
Winkelhebel 157 durch Exzenterstange 158 von Exzenter h (auf Antrieb welle 9
sitzend) angetrieben wird. Stempel und Matrize sind an einer gemeinsamen Platte 154
befestigt, welche an die Grundplatte 15 der Maschine angeschraubt ist (Fig. 31 bis 34 und
Fig. 37)·
Bei der nächsten Teilwendung der Falzscheibe 78 gelangt der Papierschlauch auf
Haltestelle VII (Fig. 35), wo der Längsfalz wieder durch einen Andrückstempel 161 in
gleicher Weise wie auf Haltestelle V mittels einer im Lager 164 geführten Achse 162,
Gelenkstück 163 und eines im Lager 167 drehbar festgehaltenen Winkelhebels 165 durch mit
Gewicht beschwerter Exzenterstange 166 vom. Exzenter i (Antriebwelle 9) gepreßt wird
(Fig. 36).
Auf der nächsten Haltestelle VIII (Fig. 28 bis 31) wird der Papierschlauch vom Falzblech
abgezogen, wozu folgende Vorrichtung dient: Seitlich vorn vor dem betreffenden
Falzbleche 79 ist an dem einen Rahmen 80 ein Schlittenführungslager 168 angeschraubt,
das mit Schlitz 169 für den Bewegungsdoppelhebel 173 und den letzteren mit dem in 168
laufenden Schlitten 171 verbindenden Kuppelarm 172 verbunden ist. Der Schlitten 171 wird
mittels des LIebels 173 durch die Exzenterstange
174 von dem auf Querwelle 11 sitzenden
Exzenter k hin- und herbewegt. Am Schlitten 171 ist der eine Arm 175 einer
Klammer befestigt, deren anderer Arm 176, welcher verschiebbar am mittleren Steg des
Armes 175-gelagert ist bezw. durch Feder 178
gegen den Arm 175 angezogen wird, derart, daß die beiden äußeren Umbiegungen der
Klammerarme 175 und 176 dicht aufeinander aufsitzen. Der Arm 176 trägt am einen Ende
eine Rolle 177, welche je am Ende der Hubbewegung des Schlittens 171 auf an dem
Schlittengestell 168 befestigte Anschläge 170 bezw. 179 auftrifft und dadurch der Arm 176
etwas verschoben wird, d. h. die durch die Arme 175 und 176 gebildeten Klammern geöffnet
werden (Fig. 28, 30 und 31). Der eine Anschlagwinkel 179 ist drehbar an der Schlittenführung
168 gelagert und hat beim Eintreffen der Klammer zwecks Erfassens des
Papierschlauchs seine Anschlagfläche eine schräge Lage, derart, daß die Klammer beim
Auftreffen auf diesen Anschlag geöffnet wird. Sobald der Schlitten am Hubwechsel angelangt
und der Papierschlauch zwischen den Klammerzungen liegt, wird der drehbare Anschlagwinkel
zurückgedreht, so daß die Klammer schließt und den Boden faßt. Die Bewegung dieses Anschlagwinkels erfolgt
mittels Stange 180 und Gelenkstück 181
(Fig. 29) durch den am Ständer 184 ge-
lagerten Winkelhebel 182, der durch Exzenterstange 183 von dem auf Antriebwelle 9 sitzenden
Exzenter k1 bewegt wird. Bei nunmehrigem Vorwärtsgang des Schlittens trifft,
bevor das Ende des Hubes erreicht ist, die Rolle 177 des Klammerarmes 176 auf den
schrägen Anschlag 170, und wird die Klammer geöffnet (Fig. 31).
Der Papierschlauch wird beim Vorwärtsgang des Schlittens 171 mit seiner größeren,
vorderen Hälfte in Schlitze eines auf der nächsten Haltestelle IX angeordneten Drehstücks
195 eingelegt (Fig. 38 bis 44), welches mittels Lagern 197 an einer im Ständer
198 angeordneten Achse 196 gelagert ist. Auf derselben Achse sitzt eine Kurbel 199, welche
mittels Exzenters lange 200 von dem auf Querwelle 11 sitzenden Exzenter I so hin- und herbewegt
wird, daß das Drehstück um 900 vorwärts bezw. zurückgedreht wird. Dadurch
wird der Papierschlauch ebenfalls mitgedreht, so daß dessen hinteres Ende nach beendeter
Viertelsdrehung unten und zwischen den auf den Führungsschienen 205 und 206 aufgesetzten,
an dem Rahmen 80 befestigten, einen schmalen Schlitz freilassenden kurzen Führungsschienen
204 und 203 liegt. Damit nach Drehen des Wendestücks 195 dasselbe in der
richtigen Lage ist, schlägt eine an demselben angebrachte Nase 202 an eine Anschlagschraube
201 an. Der Schlitz zwischen den Schienen 203 und 204 bildet die gerade Fortsetzung
des zwischen den Schienen 205, 206 liegenden Kanals 424 nach oben. Der Papierschlauch
liegt nun lose in dem Drehstück 195 und wird durch eine R.äderstoßvorrichtung
' (Fig. 38 und 39) in den Kanal zwischen den Schienen 205 und 206 gestoßen. Diese Räderstoßvorrichtung
besteht aus einem mittels Flachstange 193 an der Führungsstange 189
befestigten kleinen Winkelstück 194, das oben auf die Kante des Papierschlauchs drückt und
durch einen auf dem Gelenkstück 191 des Ständers 188 gelagerten, mit der Stange 189
verbundenen Hebel 190 von der Exzenterstange 192 durch den auf Antriebwelle 12
sitzenden Exzenter I1 bewegt wird. Hierbei wird der Schlauch in den Kanal 424 zwischen
den Schienen 205 und 206 gestoßen und ist dadurch auf Haltestelle X angelangt, wo er
durch eine Einstellvorrichtung (Fig. 38 und 39) in genau richtige Lage eingestellt wird.
Diese Einstellvorrichtung besteht aus zwei vertikal in der Führungsschiene 206 stehenden
Achsen 207, auf welchen stellbare Anschläge 208 sitzen, welche beim Drehen der Achsen 207
den Papierschlauch unten und oben an dessen beiden vertikal stehenden Seitenkanten fassen
und richtig einstellen. Die Achsen 207 werden gemeinsam durch auf ihnen befestigte
Kurbeln 209 in Schwingung versetzt, deren mit Schlitzen versehene, lose Enden übereinander
liegen und mittels gemeinsamer, an der Stange 210 befestigter, durch diese Schlitze
gehender Stifte beim Verschieben der Stange 210 hin- und hergedreht werden.
Damit bei der geringen Auf- und Abwärtsbewegung der Stange 210 bei deren Vor- und
Rückgang diese sich an dem durch die beiden Hebel 209 und die Stange 210 gehenden Stift
nicht klemmt, ist die Ausbohrung der Stange 210 für den durchgehenden Stift etwas größer
als die Stärke des letzteren gehalten.
Die Bewegung der Stange 210 erfolgt mittels des am Lager 213 lose drehbar festgehaltenen
Winkelhebels 211 und mit diesem gekuppelter Exzenterstange 212 durch den auf
Antriebwelle 9 festsitzenden Exzenter m. Die Rückbewegung der Stange 210 wird durch ein
an der Exzenterstange 212 angebrachtes Gewicht besorgt, wobei die Anschläge am
Schlauch anliegen.
Dieser wird nun in den Kanal 424 von der Haltestelle X bis zur Haltestelle XVI je von
einer Haltestelle zur nächsten durch eine gemein same Vorrichtung1 befördert, welche in
den Fig. 81 bis 85 (Fig. 84 und 85 in größerem Maßstab) veranschaulicht ist.
Die Führungsschiene 205 besteht aus zwei Teilen, dem unteren Teil 205 (Fig. 84) und
einem seitlich an diesen angeschraubten Teil, dem Winkel 394. Zwischen dem oberen und
horizontal liegenden Winkelschenkel und der oberen Fläche der Schiene 205 ist ein leerer
Raum, inweichen eineTransportschiene392von U-förmigem Querschnitt und in derselben auf
Schiene 205 aufliegend eine Flachschiene 393, beide verschiebbar, gelagert sind. Die eine
Schiene 392 steht mittels eines an derselben angeschraubten Zapfens 397 und Gelenkstück
398 mit dem Antriebhebel 399 in Verbindung, welcher mittels Exzenterstang'e 400 von dem
auf der Querwelle 11 sitzenden Exzenter η
hin- und herbewegt und diese Bewegung auf die Schiene 392 übertragen wird. An der
Schiene 392 sind unten seitlich etwas vorspringende Leisten 395 befestigt, und liegt
die Schiene mit diesen Leisten auf in der Schiene 205 gelagerten kleinen Rollen 396 auf,
zum Zwecke, bei der Bewegung- der Förderschiene 392 nur rollende Reibung überwinden
zu müssen. An der Transportschiene 392 sind oben Aussparungen zum Einsetzen der Greifwinkel
vorgesehen, während die Schiene selbst mit ihren nicht ausgesparten Teilen 414 oben
an dem Winkel 394 anliegt. In diesen Aussparungen liegen die an Zapfen 409 und 410
befestigten, drehbaren Greifhebel 407 und 408. Solch ein Greif hebelpaar ist für jede Haltestelle
X bis XV angeordnet, und greifen diese Hebel mit ihren lose umgebogenen, an den Greifflächen zweckmäßigerweise gerauhten
Enden über den Papierschlauch, diesen oben an die nicht ausgesparten Stellen 414 der Förderschiene
392 andrückend. Die Zapfen 409 und 410 der Greifhebel sind durch die obere Wand
der Schiene 392 hindurchgeführt und tragen unterhalb derselben kleine Kurbeln 421 bezw.
422, welche durch Federn 413 miteinander so verbunden sind, daß die Griffenden der Hebel
407 und 408 an die Schiene 392 angedrückt
to werden. An den Greifhebeln 407 und 408 sind
ferner Zapfen 419 bezw. 420 befestigt, welche ebenfalls durch Segmentschlitze 411 und 412
• der oberen Wand der Förderschiene 392 geführt sind und unten Rollen 426 bezw. 427 zu
nachfolgendem Zwecke tragen. Da die Greifhebel beim Zurücklaufen der Förderschiene
aus dem Kanal 424 treten müssen, ist eine Auslösung derselben nach beendeter Vorschaltung
während des Rückganges der Förderschiene erforderlich, und in gleicher Weise
müssen nach erfolgtem Rückgang die Greifhebel wieder in Tätigkeit treten, d. h. die
Papierschläuche auf den betreffenden Haltestellen an die Schiene 392 andrücken und
festhalten. Dies wird in folgender A¥eise bewirkt :
Die Flachschiene 393 liegt lose in der Transportschiene 392 und ist für jeden Greifhebel
. 407 und 408 die Schiene 393 mit einer Aussparung 415 und 417 versehen, in welche die
Rollen 426 und 427 greifen. Von den beiden Aussparungen 415 und 417 ist die eine mit
schräger Anschlagfläche 416, die andere mit gerader Anschlagfläche 418 versehen, welche
an die Rollen 426 und 427 in folgender Weise anschlagen.
Beim Vorwärtsgange der Transportschiene 392 trifft die mitgenommene Flachschiene
durch den einen unten an ihr angebrachten Anschlag 404 auf einen im Zapfen 403 drehbaren
Hebel 402 in dem Augenblick auf, wenn die Transportschiene ihren Hub vollendet hat
und stillsteht, und wird der Hebel 402 in dem Augenblick so bewegt, daß die Flachschiene
393 durch Anschlag des Hebels 402 an dem Anschlagwinkel 404 etwas zurückbewegt wird, während die Transportschiene
noch festgehalten ist. Dadurch werden die Greifhebel 407 und 408 gedreht, und treten die
Rollen 426 und 427 derselben in die Schlitze 428 und 429 der Aussparungen 415 und 417
der Schiene 393, liegen an den geraden Flächen dieser Schlitze an und sind dadurch in ihrer
Lage festgehalten, in welcher die Greifhebel 407 und 408 ausgerückt sind, d. h. die Griffenden
dieser Hebel aus dem Kanal 424 getreten sind. Geht nun die Transportschiene 392 zurück,
so geht die Schiene 393, die ausgerückten Hebel in ihrer Lage festhaltend, mit zurück.
Bei beendeter Rückbewegung der Transportschiene 392 liegt nunmehr der Anschlagwinkel
405 der Flachschiene an dem Hebel 402 an und wird letzterer etwas vorwärts bewegt, so
daß die Flachschieue eine kleine Vorwärtsbewegung macht und dabei die Rollen 426
und 427 aus den Schlitzen 428 und 429 der Aussparungen wieder heraustreten, d. h. freigeben,
und durch die Federn 413 wieder gegen den Papierschlauch angedrückt werden. Hierauf
findet wieder die Fortschaltung der Papierschlauche durch die Transportschiene 392
statt usf. Die Bewegung des Hebels 402 erfolgt mittels Exzenterstange 401 durch das
auf Querwelle 11 sitzende Exzenter η1. Damit
die Greifhebel Platz finden, ist in der Führungsschiene 206 eine durchlaufende Nut 406
an entsprechender Stelle vorgesehen.
Mittels der vorbeschriebenen Fortschaltungsvorrichtung wird nun der Papierschlauch
zunächst von Haltestelle X auf Haltestelle XI, 80.. im Kanal 424 stehend, befördert und steht nach
oben aus demselben so viel vor, als zur Bildung des Papiersackbodens erforderlich ist.
Auf Haltestelle XI wird nun der Boden vorgefalzt und dienen dazu die in den Fig. 45
bis 54 dargestellten Vorrichtungen. Diese bestehen aus Mundstücken 221, welche seitlich
am Schlauch anliegen, und durch welche die beiden Wände des noch geschlossenen Papierschlauchs
angesaugt und hernach die in halbkreisförmigen Schlitzen 215 einer Lagerscheibe
214 geführten Mundstücke kreisförmig bewegt werden. Zu dem Zwecke sind die in
dem Schlitz 215 geführten Lager 216 der Mundstücke mit Gelenkhebeln 217 verbunden, S5
welche gemeinsam am Ende eines im Lagerständer 198 drehbar festgehaltenen Hebels 218
befestigt, durch Drehen des letzteren mittels Exzenterstange 219 und Exzenter ο2 nach
unten bewegt werden, wobei die Lager der 1QQ
Mundstücke eine viertelkreisförmige Bewegung machen. Die Mundstücke 221 stehen
ferner durch Schläuche 220 mit Luftpumpen in Verbindung, welche durch Exzenterstange
223 von den auf Antriebwellen 11 und 12
sitzenden Exzentern 0 und o1 bewegt werden
(Fig. 45 bis 47).
Auf derselben Haltestelle XI arbeiten unmittelbar hinter den Mundstücken 221 zwei
schaufelartige, dreieckförmige Vorfalzer 225 no (Fig. 50 bis 54), welche mittels Armen 226
an Lagern 227 befestigt sind, die in halbkreisförmigen Schlitzen 229 eines vertikal verschiebbaren
Schlittens 228 geführt und mit dem gemeinsamen Antriebhebel 232 durch Gelenkstücke
231 verbunden sind. Der auf Lagerständer 245 drehbar gelagerte Hebel 232
wird mittels Exzenterstange 233 von dem auf Antriebachse 12 sitzenden Exzenter o~ bewegt.
Der Schlitten 228 ist in Gleitstücken 230, welche an dem Lagerständer 246 befestigt
sind, vertikal verschiebbar gelagert.
Nach stattgehabtem Ansaugen der Schlauchwände und dadurch bewirktem Öffnen des
Schläuche wird der Hebel 232 und dadurch auch der Schlitten 228 gesenkt, bis derselbe
unten auf den Stellschrauben 234 aufsitzt (Fig. 50), und treten die Schaufelfalzer 225
in den geöffneten Schlauch ein. Bei weiterer Senkung des Hebels 232 treten diese Falzer
eine kreisförmige Bewegung an und falzen
1.0 auf diese Weise den Boden weiter vor. Während des Vorfalzens wird der Schlauch in dem
Kanal 424 durch eine Andrückplatte 235 gehalten, welche verschiebbar in der Führungsschiene
206 gelagert ist und durch einen ebenfalls an der Schiene 206 auf Achse 244 gelagerten
Hebel 236 bewegt, d. h. durch eine auf diesen wirkende Feder 238 angedrückt wird. Zum Auslösen der Andrückplatte 235,
welche in gleicher Weise auch an der nächsten Haltestelle XII angeordnet ist, dient gemeinsam
eine Achse 237, welche von der Stange 239, Gelenkstück 240 von dem am Lager 243
festgehaltenen Winkelhebel 241 durch Exzenterstange 242 von dem auf Antriebwelle 9
sitzenden Exzenter p bewegt \vird.
Nach Zurückgehen der · Mundstücke 221 und Schaufelfalzer 225 und Abheben der Andrückplatte
235 (Fig. 54) gelangt der Schlauch mit seinem vorgefalzten Boden auf die Haltestelle
XII, wo der Boden vollends flach gefalzt und das überlappende Stück 5 desselben in annähernd senkrechte Lage gebracht wird
(Fig. 55 bis 60). Es werden zu diesem Zweck zwei schmale, quer zum Kanal 424 liegende
Falzer250 verwendet, die in halbkreisförmigen Schlitzen 249 . eines vertikal beweglichen
Schlittens 248 gelagert sind, derart, daß die dreieckförmigen Falzer je eine viertelkreisförmige
Bewegung, wobei die Spitzen die Drehpunkte bilden, machen. Der Schlitten 248 ist mit Anschlagschrauben 252 (Fig. 59 und
60), und die P"alzer 250 sind mit Anschlagwinkeln 251 versehen, damit die Höchstlage
der Falzer genau eingestellt werden kann.
Die Lager der Falzer 250 stehen durch Gelenkhebel 256 mit dem gemeinsamen Antriebhebel
258 in Verbindung, der auf dem Lagerständer 245 gelagert, mittels Exzenterstange
259 von dem auf Antriebwelle 12 sitzenden Exzenter q1 angetrieben wird. Der Schlitten
248 ist in Führungsständern 257 gelagert, unten mit Anschlagwinkeln 255 versehen,
welche beim Niedergang des Schlittens auf Stellschrauben 254 aufsitzen, die an Augen 247
der Ständer 257 befestigt sind und den vertikalen Niedergang des Schlittens begrenzen.
Zum Vertikalstellen des Überdeckungslappens 5 (Fig. 7 a) am Boden des Papiersacks
sind an den Spitzen der beiden Falzer 250 auf deren vorderer Seite kleine Nasen 253 von
der Höhe des Lappens 5 angebracht, an welche bei Anschlag der beiden drehbaren Seitenfalzer
266 der Lappen' 5 vertikal stehend angefalzt wird. Die Bewegung dieser Seitenfalzer
geschieht in folgender Weise (Fig. 58 und 59):
Die Falzer 266 sind unten an Arme 265 befestigt, die drehbar an Zapfen 268 gelagert
sind, welch letztere auf einem vertikal verschiebbaren Schlitten 260 festsitzen (Fig. 56).
Dieser Schlitten ist in Stangen 261 gelagert, die mittels Füßen 262 an die Grundplatte 15
der Maschine befestigt und oben mittels Traverse 263 miteinander verbunden sind. Anden
seitlich vorstehenden Armen dieser Tra- 7; verse sind Rollen 264 befestigt, gegen welche
die oberen, winkelförmig abgebogenen Verlängerungen 267 der Falzerarme 265 angedrückt
werden, indem diese Verlängerungen Bügel 273 tragen, deren Enden eine Feder 274 8c
elastisch gegeneinander zieht. Bei der Auf- und Abbewegung des Schlittens 260, was mittels
Gelenkstück 267 und am Lager 272 gehaltenen Hebels 270 durch Exzenterstange 271 von dem
auf Antriebwelle 9 sitzenden Exzenter q bewirkt wird, drehen sich die Hebel 265 in der
Weise, daß ihre Falzer 266 sich voneinander entfernen bezw. einander , genähert werden.
Zum Falzen findet zuerst ein Senken des Schlittens 260 statt, und treten die Falzer 266
dann in drehende Tätigkeit. Während des Falzens auf Haltestelle XII wird der Schlauch
im Kanal 424 durch Platte 235, wie schon vom beschrieben, angedrückt und festgehalten.
Nach Fertigfalzen und Zurücktreten der Falzer gelangt der Schlauch mit fertig gefalztem
Boden bei aufrecht Stehenden Lappen 5 auf die Haltestelle XIII (Fig. 61 bis 65). Hier
wird der Boden in der aus Fig. 65 ersichtlichen Weise mit dem Klebstoffauftrag 6 (Fig. 8 a)
versehen und durch einen Druckstempel 294, der an einem Flebel 295 befestigt ist, festgehalten,
damit er beim Zurückgehen des Klebstempels nicht mit hochgenommen wird. Der auf Ständer 299 gelagerte Hebel 295 wird
durch Exzenterstange 296 von dem auf Antriebachse 9 sitzenden Exzenter r2 bewegt.
Der Klebstoffstempel 275 ist an dem Schlitten 276 gelagert, welcher horizontal verschiebbar
in den Stangen 277 liegt. Letztere sind an einem vertikal verschiebbaren Schlitten 278
befestigt, der vertikal verschiebbar in . den Stangen 279 gelagert ist. Die Vertikalbewegung
des Schlittens 278 erfolgt mittels der Gelenkstange 280 mit dem Antriebhebel 281,
der in dem Lagerständer 287 gelagert ist und durch Exzenterstange 282 von dem auf Antriebwelle 12 gelagerten Exzenter r
bewegt wird. Die Horizontalverschiebung des Klebstempels 275 geschieht durch eine im
Schlitten 278 verschiebbar gelagerte, mit dem Schlitten 276 fest verbundene Stange
deren Ende in dem Schlitz 288 eines Winkelhebels 285 lagert, welch letzterer drehbar am
Lagerständer 287 gelagert, mittels Exzenterstange 286 von dem auf Antriebwelle 12 befestigten
Exzenter r1 bewegt wird. Soll der Leimstempel 275 trotz Weiterbewegung der
Maschine ausgerückt werden, so wird eine an dem Lager 300 drehbar festgehaltene Falle 284
mittels Handgriff 283 in eine Aussparung der Gelenkstange 280 eingestellt, worauf diese sich
nicht mehr senken kann. Damit der Klebstempel nach jedesmaligem Klebstoffauftrag
neuen Klebstoff aufnimmt, wird derselbe; an einer im Behälter 298 liegenden Klebstoffwalze
297 vorbeigeführt, welche mittels einer am Schlitten 276 befestigten Zahnstange 290, sowie
mittels der Übersetzungsräder 291 und 292 und ein in letzteres greifendes, auf der Achse
der Klebstoffwalze sitzendes Zahnrad 293 in ruckweise Drehung versetzt wird, wodurch
stets ein mit frischem Klebstoff versehener Teil der in den Klebstoff tauchenden Walze
oben liegt. Der Klebstoffstempel 275 wird zuerst horizontal vorwärts geführt, wobei er
an der Klebstoffwalze vorbeigleitet, und dann gesenkt, wobei die Zahnstange 290 das Zahnrad
291 bereits überschritten hat, also dem Senken des Stempels ein Hindernis nicht
bietet.
Der mit Klebstoff versehene Boden samt Papierschlauch wird nunmehr von Haltestelle
XIII auf Haltestelle XIV befördert, wo der Boden geschlossen wird (Fig. 66 bis 71). Dies
geschieht durch zwei Paar flacher, je gegeneinander arbeitender Falzer 312 bezw. 313 und
336 in folgender Weise. Die beiden in der Richtung des Kanals 424 beweglichen Falzer 312
und 313 sitzen an Hebeln 310 und 311, welche
an der Achse 302 drehbar und achsial verschiebbar gelagert sind. Die Naben dieser
Hebel sind an ihren Unterseiten gezahnt und greifen mit diesen gezahnten Teilen in
darunter liegende, ineinander greifende Zahnräder 308 und 309 ein. Das eine Zahnrad
308 sitzt auf einer Achse 307, die in Lagerständern 301 und 303 gelagert ist und einen
Hebel 305 trägt, der durch Stange 305" und einem auf der Führungsstange 304 sitzenden
Kuppelstück 306 mit der vertikal verschiebbaren,-von Exzenter t auf Antriebachse 9 bewegten
Stange 304 gekuppelt ist. Wird die Stange 304 durch diese Exzenter gehoben oder gesenkt, so wird die Achse 307 gedreht und
dadurch die Räder 308 und 309 je im entgegengesetzten Sinne ebenfalls gedreht. Dadurch
werden die Hebel 310 und 311 gegeneinander
verschoben. Der Bodenfalzer 313 des einen Hebels steht gegenüber den anderen etwas vor
und wird dadurch beim Gegeneinanderlaufen dieser Falzer zunächst der Lappen 5 über den
mit Klebstoff versehenen, entsprechenden Mittelteil des Bodens gefalzt. Hernach treten
unmittelbar die in Aussparungen 430 (Fig. 83) der beiden Führungsschienen 205 und 206
(Fig. 66) liegenden Falzer 336 in Arbeit und falzen die seitlich des Kanals 424 liegenden
Ecken des Bodens über den Mittelteil desselben. Zu diesem Zwecke sind die Falzer 336
mittels Armen 335 am horizontal verschiebbaren Schlitten 332 befestigt, deren Führungen
wiederum an einem vertikal verschiebbaren Schlitten 318 sich befinden. Der letztere ist
in Stangen 319 geführt, welche unten in an der Maschinenplatte befestigten Ständern, oben
mittels gemeinsamer Traverse 320 gehalten sind, welch letztere zu einem Lagerständer
ausgebildet ist, an welchem der zur Vertikalverschiebung des Schlittens 318 verwendete
Hebel 322 sowie die für Antrieb des Exzenters
331 erforderliche Vorrichtung gelagert ist. Der Hebel 322 ist am einen Ende durch Gelenkstangen
321 mit dem Schlitten 318 verbunden und am anderen Ende die Exzenterstange
323 befestigt, welche von dem auf Antriebachse 12 befestigten Exzenter s bewegt,
d. h. der Schlitten 318 auf- und abbewegt wird. Die Seitenverschiebung der Bodenfalzer 336
geschieht durch den am Schlitten .318 gelagerten Exzenter 331, gegen welchen die auf
den beiden die Falzer 336 tragenden Schlitten
332 sitzenden Rollen 333 mittels beide Schlitten verbindende Feder 334 angedrückt werden.
Der Exzenter 331 sitzt auf einer in der Traverse 320 gelagerten Achse 330, auf welcher
oben ein konisches Zahnrad 329 befestigt ist, das in ein auf der Achse 327 befestigtes Zahnsegment
328 eingreift. Das letztere wird durch eine ebenfalls auf Achse 327 festsitzende Kurbel
326 mittels an Exzenterstange 324 befestigter Kuppelstange 325 von auf Antriebwelle
12 sitzendem Exzenter s1 in hin- und
hergehende Bewegung versetzt und diese Bewegung so auf Exzenter 331 übertragen, daß
derselbe je um 900 gedreht bezw. zurückgedreht wird. Dadurch werden die Schlitten 1QS
332 durch Federn 334 gegeneinander gezogen bezw. voneinander abgedrückt, welche Bewegung
die Falzer 336 mitmachen. Bevor nun diese Falzer ihren Weg gegeneinander zurückgelegt
haben, treten die Falzer 312 seitlich no
so weit zurück, daß die Falzer 336 in ihrer Arbeit nicht beeinträchtigt sind. Nach beendetem
Schließen des Bodens treten die Falzer wieder in ihre Ruhelage zurück, wobei die Falzer 336 wieder seitlich auseinander ge- H5
zogen und dann gehoben werden, während die ebenfalls seitlich voneinander verschobenen
Falzer 312 und 313, welche von Federn 337 gegen den Boden des Papiersacks angezogen
sind und unten Rollen 317 tragen, durch iao
unter diese greifende Hebel 315 und 314 angehoben werden. Diese beiden Hebel sind
auf der gemeinsamen Achse 302 befestigt und der über diese Achse hinaus verlängerte Hebel
314 mit Exzenterstange 316 verbunden, welche durch das auf Antriebwelle 9 sitzende Exzenter
t1 bewegt wird, wobei die Hebel 314
und 315 gedreht und die Falzerhebel 310 und 311 gehoben werden.
Der Boden des Papiersacks ist nun geschlossen und wird nunmehr auf Haltestelle
XV befördert, wo er durch einen am Hebel 339 (Fig· 74 bis 76) befestigten Andrückstempel
338 glatt gedrückt wird. Der Hebel ist am Lager 340 gehalten und wird durch Exzenterstange 341 von dem auf Antriebwelle
9 sitzenden Exzenter u bewegt.
Von der Haltestelle XV gelangt der Papiersack zur letzten, im Kanal 424 belegenen
Haltestelle XVI, von welcher er seitlich ausgezogen und in den Ablegetrog 369 befördert
wird (Fig. 1JJ und 80). Hierbei wird zunächst
bei dem aus dem Kanal gezogenen Papiersack auf einer Zwischenhaltestelle XVI" der Boden
glatt an den Schlauch angedrückt und dann der Sack vollends auf Haltestelle XVII befördert,
wo er auf ein Blech 383 zu liegen kommt, und von diesem in einer Viertelskreiswendung,
in den Ablegetrog geführt und durch eine Gabel 378 darin festgehalten wird. Dies
ist durch folgende Vorrichtung (Fig. 72 bis
80) bewirkt.
In den auf der Maschinenplatte 15 befestigten,
in gerader Linie hintereinander liegenden Ständern 350,351 und 352 ist verschiebbar
eine Schiene 345 gelagert, an der ein Lager 346 befestigt ist, welches durch Gelenkstück
347 mit dem Antriebhebel 348 verbunden ist. Der Hebel 348 ist zwangläufig in dem
auf Antriebwelle 9 befestigten Exzenter ν (Fig. 74) geführt, und wird dadurch die
Schiene 345 hin und her verschoben. Damit bei der Rückbewegung der Schiene 345 diese
am Ende des Rücklaufs stets genau in derselben Lage steht, ist auf derselben ein Anschlagwinkel
367 befestigt, welcher an eine Stellschraube 366 eines am Lagerständer 351
befestigten Winkels 365 anschlägt. An der Schiene 345 ist ein Querarm 353 befestigt, an
welchem ein Lager 354 sitzt, das ebenso wie eine Aufbiegung des Querarms 353 für Aufnähme
einer kleinen Achse 355 dient. Auf der Achse 355 ist der bewegliche Arm 356 einer Klammer befestigt- und unter dieser am
Querarm 353 der andere feste Arm 431 der Klammer festgemacht, und liegt dieser Arm
in einer Aussparung" 432 (Fig. 80) der Führungsschiene 205. Bei der einen Endbewegung
der Schiene 345 liegt der feste Arm 431 der Klammer unter dem Boden des Papiersacks,
während der bewegliche Arm 356 über demselben liegt und durch Federdruck gegen denselben den Boden festhaltend angedrückt
wird. Auf der Achse 355 sitzt nämlich ein Flebel 357, an dessen loses Ende eine Feder
358 befestigt ist, welche am anderen Ende an einem am Lager 346 befestigten Bügel 359
festgemacht ist. Sobald nun der Boden durch die Klammern 356,341 gefaßt werden soll, muß
beim Rückgang der Schiene 345 der Arm 356 erst gedreht werden, was in folgender Art bewirkt
wird. Der Hebel 357 trägt an seinem losen Ende eine seitlich vorstehende Rolle 361,
die beim Rückgang der Schiene auf einen schräg stehenden Anschlag 363 auftrifft, der
an seinem Zapfen 364 drehbar in einem auf der Schiene 345 befestigten Winkel 362 gelagert
ist. Durch dieses Auftreten wird der Hebel 357 gedreht und mit diesem der Arm 356
ebenfalls gedreht, d. h. die Klammer geöffnet, so daß der Boden des Papiersacks zwischen
ihren Armen liegt. Sobald die Rolle 361 den Anschlag 363 verlassen hat, was am Ende der
Rückbewegung der Schiene 345 stattfindet, schnappt die Rolle wieder nach unten und
drückt der Arm 356 den Papierboden an den Arm 431 an. Jetzt beginnt die durch Exzenter
ν bewirkte Vorwärtsbewegung der Schiene 345, aber nur so weit, bis der Boden
etwas seitlich des Kanals 424. liegt, also aus dem Kanal ausgezogen ist, worauf ein vorübergehendes
Stillstehen der Schiene (auf Hilfshaltestelle XVIa) stattfindet. Während
dieses Stillstandes wird rasch ein schmaler Andrückstempel 342 (Fig. 74, 76 und 78) auf
den Boden aufgedrückt und letzterer glatt auf den Schlauch gepreßt. Der Andrückstempel
342 sitzt auf einem Hebel 343, welcher mittels Exzenterstange 344 von dem auf Antriebwelle
9 sitzenden Exzenter w (Fig. 76) bewegt wird. Der Andruck dauert nur einen
Augenblick, worauf der Stempel den Papiersack wieder freigibt und dieser nunmehr durch
Fortbewegen der Schiene 345 weiter befördert und auf ein Blech 383 gelegt wird, welches an
einem drehbaren Bügel 384 befestigt ist. Vor Ende des Vorwärtshubes der Schiene 345 wird
der Arm 356 der Klammer durch Auftreffen der Rolle 361 auf einen stellbaren, am Ständer
385 befestigten, schrägen Anschlag 375 ausgelöst, d. h. der Papiersack freigegeben, und
dann der Bügel 384, welcher auf der drehbar am Lagerständer 389 (Fig. 72 und 73) festgehaltenen
Achse 386 festsitzt, durch Drehen der letzteren mittels einer auf ihr sitzenden Kurbel 387 mittels Exzenterstange 388 von
dem auf Antriebwelle 12 sitzenden Exzenter χ gedreht, wodurch der auf dem Blech 383 liegende
Papierschlauch im Viertelkreis auf dem Kreisbügel 376 aufstehend in den Ablegetrog
369 gebracht lind in diesem durch vertikal stehende Gabelarme 378, die während des Einführens
des Bogens gesenkt werden, festgehalten wird. Die Gabelbewegung wird durch
einen mit dem Gabelbügel 379 verbundenen, auf dem Lager arm 381 gehaltenen Hebel 380
bewirkt, der von einem auf der Antriebwelle 12 sitzenden Exzenter s in Tätigkeit versetzt und
durch eine Feder 382 gegen diese Feder angezogen wird.
Zum Zwecke einer seitlichen Führung der Papiersäcke unmittelbar nach dem Ausziehen
derselben aus der Förderrinne ist auf einer Seite innen am Ablegetrog 369 ein vorn unten
abgeschrägtes, durch Feder 372 nach unten gezogenes Blech 368 drehbar im Zapfen 374
am Lagerständer 373 festgehalten und seitlich mittels in einem segmentförmigen, außen mit
Blech bekleideten Schlitz 370 in der Trogwand mittels Zapfen 371 geführt. Da die Achse 355
unter dem Blech vorbeigleiten muß, ist auf derselben eine Rolle 360 gelagert, in deren Rundrille
das Blech mit seiner unteren Kante aufliegt und beim Vorgehen der Schiene 345 angehoben
wird, sich aber hernach wieder senkt. Damit die Papiersäcke im Ablegetrog gegen ihre Fortbewegung einen gewissen Widerstand
finden, ist hinter denselben im Trog ein bewegliches Widerlager 377 eingelegt.
Der Antrieb der Maschine geschieht, wie aus Fig. 13 ersichtlich, mittels dreier in einer
Ebene liegenden Antriebwellen 9, 11 und 12,
welche in Lagern 14 am Gestell 13 der Maschine
gelagert sind. Die eine der beiden Parallelwellen 9 wird durch Riemscheibe 8 unmittelbar angetrieben und treibt mittels gleicher
konischer Räderpaare 10 und Querwelle ,11 die andere Parallelwelle 12 an, derart, daß
alle Wellen genau gleiche Umdrehungszahlen haben. Auf diesen Wellen sind die Antriebexzenter
α bis ζ für die einzelnen Vorrichtungen sowie die Antriebscheiben 16 und 17
befestigt, selbstverständlich in solcher Lage, daß alle durch die Exzenter betriebenen Vorrichtungen
rechtzeitig arbeiten. Bei jeder Umdrehung der Wellen findet je ein Abheben eines einzelnen Papierbogens vom Block und
ein Ablegen eines fertigen Papiersacks in den Ablegetrog statt, während gleichzeitig je eine
Fortschaltung der Arbeitsstücke von der einen zur nächstliegenden Haltestelle bewirkt wird.
Der Antrieb der Maschine geschieht am geeignetsten durch eine mit der Antriebscheibe 8
verbundene Reibungskupplung, welche mit einer geeigneten zugänglichen Ein- und Ausrückvorrichtung
versehen ist.
Um Papiersäcke verschiedener Größe auf derselben Maschine machen zu können, sind
die Falzbleche 79 der Falzscheibe auswechselbar angeordnet, und kann ferner der Kanal
424 zwischen den Schienen 205 und 206 auf verschiedene Tiefe eingestellt werden, indem
unten in den Schlitz zwischen beide Schienen eine Flachschiene von entsprechender Höhe
eingesetzt wird.
Es können auf derselben Maschine auch Papiersäcke mit rechteckförmiger Grundfläche
hergestellt werden.
Die Papiersäcke mit quadratischer Grundfläche, deren Boden mit unterem, infolge des
Ausschnitts nur die Mitte des Bodens bedeckenden Überdeckungslappen versehen sind,
haben den Vorzug, daß sie luftdicht hergestellt werden können, während dies bei den Säcken,
wo ein unterer Überdeckungslappen am Sackboden fehlt oder kein Ausschnitt gemacht ist,
kaum möglich ist.
Bei Anwendung eines Überdeckungslappens, ohne daß ein Ausschnitt gemacht ist, würde
nach vollständigem Schließen des Bodens eine sechsfache Papierstärke des Bodens an den
zuletzt aufgeklebten Dreieckenden vorhanden sein, wodurch eine dichte Herstellung ungemein
erschwert würde. Werden dagegen Ausschnitte gemacht, so besitzt der Boden an den zuletzt überklebten dreieckförmigen
Lappen in der Mitte nur eine dreifache Papierstärke, und wird, da überall Klebstoff angebracht
werden kann, tatsächlich ein vollkommen luftdichter Boden erzielt.
Bei den gewöhnlichen, länglich rechteckigen Boden findet eine Überlappung des zuerst umgefalzten
Bodenteils nicht statt, und müssen die zuletzt aufgeklebten, dreieckförmigen Bodenteile noch übereinander geklebt werden,
wodurch gleichfalls die Herstellung eines luftdichten Bodens nur sehr erschwert bezw. beinahe
unmöglich wird.
Werden anstatt Falzbleche auf die Falzscheibe 78 Falzdorne aufgesetzt, so können
auf derselben Maschine auch sogenannte Faltenbeutel hergestellt werden, d. h. Papiersäcke,
welche erst in prismatischer Gestalt um die Falzdorne herum fertig geformt und hernach
flach zusammengedrückt werden.
Claims (12)
- Patent-Ansprüche:I. Maschine zur Herstellung von Papiersäcken mit sogenanntem Kreuzboden, bei welcher die Werkstücke auf einem sich ruckweise um eine wagerechte Achse drehenden Schablonenkranz den einzelnen Bearbeitungsstellen zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der abgebogene Bogen (1) auf eine schräg einstellbare Falzplatte (62) gelegt und durch Falzbleche (79) einer vertikal stehenden, ruckweise sich drehenden Falzscheibe (78) zunächst der Längsfalz hergestellt, ein Ausschnitt (3) im Papierschlauch gemacht und der letztere dann vom Falzblech (79) abgezogen, um 900 gewendet und in einem unterhalb liegenden, zwischen zwei Führungsschienen (205 und 206) gebildeten Kanal (424) befördert, und auf diesen Schienen unter Fortschaltung von einetHaltestelle zur nächsten durch Vorfalzen, Falzen, Klebstoffauftrag und Schließen der Boden (4) des Papiersacks gebildet wird, worauf in der letzten Haltestelle im Kanal (424) der Papiersack seitlich aus diesem gezogen, sein Boden glatt auf den Schlauch aufgedrückt und hernach der Papiersack in den Ablegetrog (369) gelegt wird.
- 2. . Ausführungsform der Maschine nach Patentanspruch 1, gekennzeichnet durch eine auf einer der Haltestellen angeordnete Vorrichtung zur Herstellung des Längsfalzes, bestehend aus einem dreh- und verschiebbaren Winkelfalzbügel (123), der in der Ruhelage als Andrückwiderlager des Papierbogens gegen den Klebstoffstempel (100) dient, und durch Vorschieben, Senken und Zurückziehen das Falzen besorgt, wobei der zu falzende Papierbogen unten durch zwei ausklappbare Arme (135) und seitlich durch eine Klappe (140) gehalten ist.
- 3. Ausführungsform der Maschine nach Patentanspruch 1, gekennzeichnet durch eine auf einer der Haltestellen angeordnete Klebstoffauf tragvorrichtung, bei welcher der Klebstempel (100) drehbar an einem horizontal verschiebbaren Schlitten (110) festgehalten ist, in senkrechter Lage an einer Klebstoffwalze vorbeigeführt und in wagerechter Stellung auf den Papierbogen aufgedrückt wird.
- 4. Ausführungsform der Maschine nach Patentanspruch 1, gekennzeichnet durch eine Ausstanzvorrichtung, zum Zwecke, eine Überlappung der zuerst umgefalzten Bodenteile des Papiersacks herstellen zu können, bestehend aus einer unmittelbar hinter dem Papierschlauch liegenden Matrize (152) und einem die auszustanzende Form besitzenden Stempel (153) von solcher Form, daß die Überlappung nur auf der Grundfläche des Papiersacks stattfindet.
- 5. Ausführungsform der Maschine nach Patentanspruch 1, gekennzeichnet durch eine Ausziehvorrichtung des Papierschlauchs vom Falzblech (79), bestehend aus einer an einem hin- und herbewegten Schlitten angebrachten Klammer (175, 176), deren einer federnd gegen den anderen gezogener Arm (176) je beim Ende des Hubes durch Aufschlag seiner Rolle (177) auf an der Schlittenführung(169) angebrachte Anschläge (170 oder 179) sich öffnet, in der Ausziehstellung des Schlittens, sicher aber beim Hubwechsel desselben, durch eine besondere Bewegungsvorrichtung für den Anschlag (179) vor Antritt der Bewegung schließt und den gefaßten Schlauch mitnimmt.
- 6. Ausführungsform der Maschine nach Patentanspruch 1, gekennzeichnet durch eine auf einer der Haltestellen angeordnete Vorrichtung zum Wenden des Papierschläuche und Niederstoßen desselben in einen darunter liegenden Transportkanal (424), bestehend aus einem mit Schlitzen zum Einführen des Schläuche versehenen, an einer Achse (196) befestigten Wendestück (195), welches nach erfolgter Einführung des Papierschlauchs um 900 gedreht, und hernach der Schlauch mittels einer unten mit Winkel (194) versehenen Ausstoßstange (189) in den unter ■ dem Wrendestück liegenden, durch die Führungsschienen (205 und 206) gebildeten Kanal (424) gestoßen wird.
- 7. Ausführungsform der Maschine nach Patentanspruch 1, gekennzeichnet durch eine auf einer der Haltestellen angeordnete Einstellvorrichtung des Papierschlauchs im Transportkanal (424), bestehend aus zwei mit stellbaren, den Schlauch seitlich fassenden Greifarmen (208) versehenen Greifstangen (207), deren Stellkurbeln an ihren mit Schlitzen versehenen losen Enden einander übergreifen und durch gemeinsame Stellstange (210) vom Antriebhebel (211) mittels Exzenter (m) oder in beliebig anderer Weise bewegt, und dadurch die Greifarme eingestellt werden.
- 8. Ausführungsform der Maschine nach Patentanspruch 1, gekennzeichnet durch eine die letzteren in den Haltestellen X bis XVI des Transportkanals (424) von Haltestelle zu Haltestelle befördernde Schaltvorrichtung, bestehend aus einer in der Führungsschiene (205) gelagerten, hin- und herbewegten Förderschiene (392) und einer in dieser ebenfalls verschiebbar angeordneten Flachschiene (393), wobei in Aussparungen über der Schiene (392) Greifhebel (407 und 408) drehbar gelagert und mittels auf deren Achsen sitzende und durch Feder (413) verbundene Kurbeln (421 und 422) mit ihren Griff enden auf den Papiersack angedrückt werden und je beim Hubwechsel der Förderschiene (392) mittels raschen Anschlags eines Hebels (402) an unter der Schiene (393) befestigte Winkel (405 und 404) eine Verschiebung dieser Schiene stattfindet, durch welche mittels Anschlags dieser Schiene an auf den Greif hebeln befestigte Rollen (426 11S und 427) erstere mit ihren Griff enden aus dem Kanal zurückgezogen werden, damit der leere Rücklauf der Förderschienen bewirkt werden kann.
- 9. Ausführungsform der Maschine nach Patentanspruch 1, gekennzeichnet durch eine Bodenfalzvorrichtung, die aus zweischmalen, .senkbaren, im Viertelkreis quer zum Kanal (424) bewegten Falzern (250) besteht, welche auf einer Seite an ihrer dreieckförmigen Spitze mit Nasen zum Aufstellen des überlappenden Flügels (5) des Bodens versehen sind, wobei dieser Lappen seitlich an diese Nasen durch einen der beiden drehbaren Falzer (266) angedrückt wird, welch letztere an drehbaren, an einem vertikal verstellbaren Schlitten (260) gelagerten Hebeln (265) befestigt sind und das Anfalzen nach stattgefundenem Senken dieser Hebel durch Anschlag an deren oberen, winkelförmig abgebogenen, durch Feder gegeneinander gezogenen Enden (267) dieses Hebels anfest lagernde Rollen (264) bewirkt wird.
- 10. Ausführungsform der Maschine nach Patentanspruch 1, gekennzeichnet durchao eine auf einer der Haltestellen angeordnete Schließvorrichtung des mit Klebstoff versehenen Bodens, wobei der eine der beiden mittels Zahnrädern und Zahnstangen in der Richtung des Transportkanals (424) bewegten Schließfalzer (313 und 312) den aufrecht stehenden Überdeckungslappen (5) des Bodens vorher schließt und beide Falzer erst so weit zurückgezogen werden, daß die beiden die Ecken über den Boden drückenden Falzer (336) nicht gehindert werden, diese Ecken auf den Boden zu drücken.
- 11. Ausführungsform der Maschine nach Patentanspruch 1, gekennzeichnet durch eine auf einer der Haltestellen angeordnete Papiersackausziehvorrichtung, bestehend aus einer quer zum Transportkanal (424) hin- und herbewegten Schiene (345) und einer auf deren Querarm (353) angebrachten Klammer (431,356), deren einer Arm (356) auf einer am Querarm (353) gelagerten Achse (355) befestigt ist, welche mittels eines auf dieser festsitzenden, der Einwirkung eine Feder (358) ausgesetzten Hebels (357) in einem die Klammer schließenden Drehbestreben gehalten ist und das öffnen der Klammer je gegen Ende des Hubes der Schiene (345) beim Erfassen des Sackbodens mittels eines schräg liegenden, drehbaren Anschlags (363) erfolgt, auf welchen beim Rücklauf der Schiene (345) eine am Flebel (357) gelagerte Rolle (361) aufliegt, der Hebel gedreht und die Klammer geöffnet wird und mit ihren Zungen (431 und 356) unter bezw. über den Sackboden tritt und beim Ende der Rückbewegung der Schiene die Rolle (361) den Anschlag (363) passiert hat, sich senkt und die Klammer schließt, und bei der nunmehrigen Vorwärtsbewegung der Schiene (345) die Rolle unter Anheben des drehbaren Anschlags (363) unter diesem hinwegläuft und gegen Ende der Vorwärtsbewegung die Rolle (361) wieder auf einen weiteren schrägen, stellbaren Anschlag (375) aufläuft, die Klammer geöffnet wird und den Papiersack freigibt, der nunmehr in bekannter Weise in den Ablegetrog, befördert wird.
- 12. Ausführungsform der Maschine nach Patentanspruch 1, gekennzeichnet durch eine Glattdrückvorrichtung des Papiersackbodens, wobei kurz nach dem Ausziehen des Papiersacks aus dem Transportkanal (424) zwischen den Schienen (205 und 206) das die Schiene (345) zwangläufig bewegende Exzenter (v) eine kurze Strecke kreisförmig gestaltet wird, wodurch ein kurzer Stillstand der Schiene bewirkt wird, bei welchem durch einen vom Hebel (343) bewegten Andrückstempel (342) der Boden für einen Augenblick glatt gedrückt wird, worauf der Stempel rasch zurückgeht und die Weiterbewegung der Schiene (345) stattfindet.Hierzu 7 Blatt Zeichnungen.
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