DE38785C - Papiersackmaschine - Google Patents
PapiersackmaschineInfo
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- DE38785C DE38785C DENDAT38785D DE38785DA DE38785C DE 38785 C DE38785 C DE 38785C DE NDAT38785 D DENDAT38785 D DE NDAT38785D DE 38785D A DE38785D A DE 38785DA DE 38785 C DE38785 C DE 38785C
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- B31B—MAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B70/00—Making flexible containers, e.g. envelopes or bags
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- B31B70/00—Making flexible containers, e.g. envelopes or bags
- B31B70/26—Folding sheets, blanks or webs
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- B31B2150/00—Flexible containers made from sheets or blanks, e.g. from flattened tubes
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- B31B2160/20—Shape of flexible containers with structural provision for thickness of contents
Landscapes
- Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE S4: Papiererzeugnisse.
FELIX EDOUARD BILON in PARIS. Papiersackmaschine.
Patentirt im. Deutschen Reiche vom 21. März 1886 ab.
Die Papiersäcke, welche auf dieser Maschine hergestellt werden, haben quadratischen Querschnitt
und Boden. Fig. 1', i2, is, i4, i5, i°
zeigen verschiedene Stadien der Herstellung.
Das Papier, welches den Sack bilden soll, wird zunächst in einen viereckigen, an beiden
Enden offenen Hohlkörper verwandelt, Fig. 1 und 2, " worauf eine Verklebung W4 eintritt.
Um den Böden herzustellen, werden dann die gegenüberstehenden Seiten W1 W4· gefalzt und
darauf W'2 und VP. woraus ein Sack nach Fig. i3 hervorgeht. Fig. i4 zeigt die Verkürzung,
welche der viereckige Hohlkörper durch diese Bodenbildung erfährt. Die betreffenden
Ränder sind vor dem Falzen an den geeigneten Stellen mit Klebstoff versehen.
Aufserdem sind noch, um die Säcke flach zusammenlegen zu können, in zwei gegenüberstehenden
Längsseiten die Falten VF5 W6 W und die Querfalte VF8, Fig. 15 und 1e, anzubringen.
In der Zeichnung stellen dar:
Fig. ι die Seitenansicht der Maschine,
Fig. 2 den Grundrifs,
Fig. 3 einen verticalen Querschnitt;
Fig. 4 bis 7 sind Details.
Die Papierblätter werden zunächst in geeigneter Weise zugeschnitten auf- einen Stein
gelegt und an einem langen Rande ganz mit Kleister bestrichen, während der eine kurze
Rand nur an, einigen Punkten Klebstoff erhält. Darauf werden die Blätter eines nach dem
anderen auf einen Ableger A gebracht, welcher, wie bei einer Druckpresse, sich um 18o°
dreht und die Blätter auf einen Schlitten D niederlegt. Diese Bewegung geschieht mittelst
des Zahnrades C und Zahnradsegments B.
Ein Kreuz von vier hohlen Armen F, . von denen einer in Fig. 1 dem Schlitten D gegenübersteht,
dient zur Bildung der Säcke. Das Blatt wird, wie gleich zu erörtern, zwischen F
und einer Platte E, welche an Hebel 5 geschraubt ist, eingeklemmt. Hebel 5 geht vom
vorhergehenden Flügel F aus. Feder ü, Fig. 1, drückt gegen Hebel 5.
Schlitten D nimmt bei seiner Vorwärtsbewegung sein Theilstück b (detaillirt in Fig. 4)
mit, welches eine Rippe 2 b' hat. Diese Rippe lehnt an den Ansatz 3 der Stange d und zwingt
diese zu einer Bewegung in der Richtung ihrer Achse. Dadurch wird die Falle 4 unter eine
SchIieise der Platte E geschoben und zwingt
diese, sich so weit zu heben, dafs der Papierbogen eintreten kann.
Ist das Blatt gelegt, so geht Schlitten D sammt Seitenstück b zurück, Stange d wird
durch Feder d' zurückgeschoben und Platte E klemmt das Papier fest. Die Fortbewegung
der Papierblätter nach oben zwischen zwei Platten A2 und A3 giebt denselben die Form
eines umgekehrten U, wodurch Längsseite W gebildet wird.
Gleichzeitig bilden die innen an der Platte A'2 As angebrachten Kautschukwalzen G und G'
die Falze für die spätere Zusammenlegung des Sackes.
Achse X macht im Pilgerschritt je eine Viertelumdrehung
mittelst nachstehend zu detaillirender Anordnung. Auf der Achse X befindet sich
die Scheibe O, Fig. 2, 3 und 5, bestehend aus den Stufen O' O", Fig. 5, welche vier Ein-
schnitte in gleichen Abständen haben. Ferner befindet sich auf der Achse X die Kurbel α,
welche durch einen Daumen betrieben wird, der auf einen Knopf S wirkt, Fig. 5 und 2.
Kurbel α hat einen Federriegel γ,, welcher in einen der Einschnitte von O" eintritt. Der
Federriegel veranläfst eine Viertelumdrehung der Scheibe O und kehrt dann, auf der Peripherie
von O" schleifend, in die Ausgangsstellung zurück, sich in die nächste Kerbe einlegend.
Zur Ermöglichung dieses Functionirens hat O" die Gestalt eines Sperrrades. Das Stillstehen
der Flügel wird" dadurch erreicht, dafs sich in die Kerben m der Stufe O' der Federriegel
η einlegt. Die Auslösung von η besorgt Stift i unter dem Einflufs der excentrischen
Kurbel a. Hat die Achse X eine Viertelumdrehung gemacht, so begegnet Arm F, auf
welchem der Papierbogen eingeklemmt ist, den Klappen H und H', welche sich so an F anlegen,
dafs eine Schliefsung des viereckigen Hohlkörpers nach Fig. 1 J stattfindet. Klappe H
legt sich einen Augenblick früher als Klappe H' an, welch letztere den Klebstoffstreifen andrückt.
Die Bodenfalten des Sackes werden mit Hülfe des inwendig gezahnten Rahmens L,
Fig. ι und 3, hergestellt, welchen Stange M regiert. Rahmen L ist im Eingriff mit den
Zahnrädern U L", von denen das erste nur zur Hälfte mit Zähnen besetzt ist. L ist auf
Spindel /' gekeilt, L" auf die Hohlachse /". Diese Achsen tragen die Andrücker K K'.
Rahmen L, vertical auf- und niedersteigend, bewegt die Andrücker entsprechend abwechselnd
auf- und abwärts. Der Andrücker, welcher durch das halbe Zahnrad regiert wird,
legt die nicht mit Klebstoff versehene Seite des Bodens. W an und steht dann infolge des
Aufhörens der Zahnreihe bezw. des Eingriffes von L still, während nun der andere Andrücker
die geleimte Seite des Bodens andrückt. Jetzt falzen die Andrücker J und /' die Ränder
W'2 und W3 gegen die Andrücker K und K'.
Vollendet wird das Falzen und Verkleben, indem Arm F nunmehr die concentrisch zur
Achsel gebogenen Platten NN', Fig. 1 und 2,
sowie Walze Q. passirt. Ist der Sack fertig und Arm F wieder in der Horizontalen gegenüber
dem Schlitten D angekommen, so mufs er abgehoben werden. Zu diesem Zweck hat
die nun unten befindliche Fläche von F, nämlich F', Fig. 6a, die Form eines Schiebers.
Dieser Schieber ist mit Ansatz F" versehen, welcher in einer Nuth F'" der Seitenplatte A2
schleift. Nuth F"' hat einen horizontalen Ausläufer vor dem Ansatz F" in dem Moment,
wo Arm F gegenüber dem Schlitten D angekommen ist. Hier ergreift nun Schiene f,
welche an D befestigt ist, mittelst zweier Stifte den Ansatz F" und schiebt so Schieber F'
sammt dem fertigen Sack nach hinten.
Der letztere gelangt so unter den Presser T, welcher ihn auf der Fläche R S flach drückt,
während Schieber F' von Schiene f zurückgezogen wird. Presser T ist eine Scheibe,
welche vertical hin- und hergeht.
Der Theil S der Fläche R S ist beweglich.
Er befördert den Sack zu den Walzen P und P', welche ihn glätten. Eine schräge
Ebene bringt den Sack nun auf den Ableger y mit Seitenklappen s, welche denselben
zurückhalten, wenn y zurückklappt, y hat zu diesem Zweck seitliche Aussparungen, mittelst
welcher' er die Seitenklappen beim Zurückgehen passiren kann. Der Sack ist nun bei dem
Winkel t angelangt. Das Winkelstück ^, regiert
vom Sperrrad 11 bezw. Hebel 10 und 12, hat
sich gesenkt, um den Sack passiren zu lassen, hebt sich dann wieder und legt sich gegen den
Bodenrand der Säcke.
Claims (5)
1. aus den vier Hohlarmen F und dem Mechanismus zum Ergreifen und Halten des
Papiers: Platte E, Stange d und Theilstück
b mit den Hülfsmechanismen, Hebel 5, Feder 6 bezw. Feder ti', Stift 3, Rippe ib'
und Falle 4, sowie dem Mechanismus zum Falzen der Säcke, bestehend aus den Andrückerklappen
HH JJ' KK', sowie ferner bestehend aus der Platte NN' und der
Walze Q.;
2. aus der Zufuhrvorrichtung, bestehend aus Ableger A, Schlitten D, Zahnrad C und
Zahnradsegment B;
3. aus dem Abhebemechanismus, bestehend aus Schieber F1 F", in einer Nuth der Seitenwand
A 2 laufend, und Schiene f\
4. aus dem Glättungs- und Stapelungsapparat: Presser T, Platten R S, Walzen P P', Ableger
y, Seitenklappen s und Winkelstück ^,
regiert durch Sperrrad 11;
5. aus dem Bewegungsmechanismus für die Achse X:. Kurbel α mit Federriegel γ und
Stift s, Federhebel η und Stift i.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE38785C true DE38785C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=314465
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT38785D Expired DE38785C (de) | Papiersackmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE38785C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2006010732A1 (en) * | 2004-07-27 | 2006-02-02 | B.L. Macchine Automatiche S.P.A. | Method and machine for fabricating paper shopping bags |
-
0
- DE DENDAT38785D patent/DE38785C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2006010732A1 (en) * | 2004-07-27 | 2006-02-02 | B.L. Macchine Automatiche S.P.A. | Method and machine for fabricating paper shopping bags |
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