DE115271C - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B31—MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B—MAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B50/00—Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B31—MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B—MAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B70/00—Making flexible containers, e.g. envelopes or bags
- B31B70/26—Folding sheets, blanks or webs
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B31B50/26—Folding sheets, blanks or webs
- B31B50/52—Folding sheets, blanks or webs by reciprocating or oscillating members, e.g. fingers
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- Making Paper Articles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 54
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Neuerung an Briefumschlagmaschinen, zum
Zwecke, in möglichst kurzer Zeit eine gröfstmögliche Anzahl von Briefumschlägen herstellen
zu können. Dies wird durch die Anordnung von Falzklappen erreicht, die so getroffen
ist, dafs diese Klappen in ihrer Ruhelage senkrecht zur Falzbodenklappe stehen und
somit bei ihrer Ueberführung in die Arbeits-(FaIz-) Lage nur eine Drehung von go° zu
machen haben, wobei die Naben der Falzklappen als seitliche Begrenzung der Umschlagfalze
dienen. Vermöge dieser Anordnung beschreiben die Falzklappen einen möglichst kleinen Weg; die Maschine kann daher, den
bestehenden gegenüber, eine erheblich gröfsere Tourenzahl ausführen. Dieser höheren Inanspruchnahme
entsprechend, mufs auch für die das Auswerfen der fertigen Briefumschläge bewirkende
Falzbodenklappe ein sicheres und festes Widerlager angeordnet werden, was zweckmäfsig durch eine Kniehebelunterstützung
erreicht wird.
Die Briefumschläge sind, bevor sie in die Maschine gelangen, bereits in ihrer äufseren
Abwickelungsform zugeschnitten und die Schliefsklappe bereits mit Klebstoff versehen.
Auf der Maschine werden sodann die einzelnen, auf einander geschichteten Bogen vom Block
selbstthätig abgeholt, an die richtige Stelle gebracht, gefaltet, auf dem der Schliefsklappe
gegenüberliegenden Klappentheil mit Klebstoff versehen, zugeklebt, fertig gefaltet und schliefslich
abgeführt.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine solche Briefumschlagmaschine in Fig. 1 bis 3 in zwei
verschiedenen Vertikalansichten und einer Oberansicht dargestellt, während die Fig. 4 bis 6
Einzeltheile in gröfserem Mafsstabe veranschaulichen.
Die Fundamentplatte A ruht auf Ständern a,
an denen seitlich die Antriebachse W mit den Antriebexcentern 1 bis 7 für die einzelnen
Mechanismen gelagert sind. In der Platte A ist eine Aussparung, in welcher die Bodenplatte
C der Falzvorrichtung drehbar im Zapfen c an der Platte A festgehalten ist. Am
drehenden Ende ist im Zapfen c1 das eine Ende des einen Kniegelenkhebels C1 befestigt,
während das untere Ende c'2 des zweiten Kniegelenkhebels
C1 fest auf der Traverse A1 des Gestelles aufruht und beide Hebel C1 durch
einen gemeinsamen Gelenkhebel C2 mit dem um Zapfen c4 drehbaren Excenterhebel C3 gekuppelt
sind. Dieser Hebel C3 wird durch eine Feder 0 mit seiner Rolle c3 gegen die
auf Achse W sitzende unrunde Scheibe 2 angedrückt. Die Bodenfalzplatte hat je nach
den äufsersten Lagen des Excenters die in Fig. 5 ausgezogen bezw. punktirt dargestellte
Lage; in der letzteren rutscht der fertige Umschlag von der Platte C ab und wird in' irgend
einer Weise weiter befördert.
Der Stempel B1 ist durch eine Stange b'2 an
einer Traverse B befestigt, die mittelst ihrer langen Nabe b in einem auf der Platte A befestigten
Führungsstift £>* senkrecht auf- und
abbeweglich und mit ihrer kürzeren, über den Stift bs greifenden Nabe b1 gegen Seitendrehung
gesichert ist. Mit Hülfe der Verbindungsstange B2 und des Hebels Bs wird der
Stempel B1 von der unrunden Scheibe 1 auf
Welle W angetrieben (Fig. 4). Die beiden seitlichen, gleich geformten Falzklappen D sind
drehbar in Zapfen d2 an der Fundamentplatte A festgehalten (Fig. 1 und 6) und greifen
mittelst ihres Zahnsegments d in die Zähne d1
der durch die Platte A hindurchgehenden und daselbst geführten Zahnstangen D1 ein, die
mittelst der Verbindungsstangen D- mit den Hebeln D3 gekuppelt sind, welche von den
unrunden Scheiben 3 bewegt werden, gegen welche die Hebel Z)3 durch die Verbindungsstangen D2 herabziehende Federn o1 angezogen
sind.
Die Bewegung der beiden anderen, um Zapfen e2 bezw. f- drehbaren Falzklappen E
bezw. F erfolgt ebenfalls mittelst Zahnstangen E1 bezw. jP1, deren Zähne e1 bezw. f1 in
die Zähne e bezw. f der Falzklappen eingreifen. Die Bewegung der Zahnstange E1
erfolgt mittelst der Hebel E2 E3, Verbindungsstange j}4 mit Rollenbügel i?5 von der unrunden
Scheibe 4 aus (Fig. 1, 2 und 3), und die der Zahnstange F1 mittelst Verbindungsstange F2 und Hebel F3 durch unrunde
Scheibe 5.
Zum Anheben und Anschieben eines Einzelbogens vom Block dient eine besondere Vorrichtung,
die den Bogen anhebt und circa ι bis ι Y2 cm fortbewegt, so dafs der vorgeschobene
Bogen mittelst der bekannten, den Bogen vorn zangenartig ergreifenden Vorrichtung
bequem gefafst, fortgezogen und in seine richtige Lage über der Bodenfalzplatte gebracht
wird.
Die Maschine arbeitet in folgender Weise:
Der von dem Vorrathsblock L abgehobene oberste Bogen / wird durch die bekannte,
hier nicht gezeichnete Greif- und Anlegvorrichtung in genaue Lage über die Bodenfalzplatte C gelegt und durch den abwärts gehenden
Stempel B1, zwischen den Naben der drehbaren Falzklappen DE, DF, welche die
genaue Begrenzung des Umschlages bilden, vorgefalzt. Hiernach tritt der Stempel S1 zurück,
und es wird erst die eine, dann die zweite Seitenklappe durch die Falzer D vollständig
umgefalzt. Dann falzt die Falzklappe F die soeben mit Klebstoff versehene Umschlagklappe
zu, klebt also drei Umschlagklappen-' theile an einander, während die schon vorher
mit Klebstoff versehene Schliefsklappe von der vierten Falzklappe E vollends fertig gefaltet
\vird. Hierauf gehen die vier Falzklappen wieder in ihre senkrechte Lage zurück, während
die Bodenplatte C die in Fig. 5 punktirt gezeichnete Lage einnimmt, in welcher der
fertige Umschlag herabrutscht und auf irgend eine Weise weiter befördert wird. Hiernach
geht die Bodenplatte C wieder in ihre horizontale Lage zurück, worauf ein neuer Bogen
zugeführt wird u. s. w.
Die Zuführung des Bogens / auf die Bodenplatte C erfolgt über die Klappe D hinweg.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Falzvorrichtung für Briefumschlagmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dafs die durch Zahnsegmente (d, e,f) und Zahnstangen (D1, E1, F1J bewegten Falzklappen (D, E, F) in ihrer Ruhelage senkrecht zur Falzbodenplatte (C) stehen und somit bei ihrer Ueberführung in die Arbeits- (FaIz-) Lage nur eine Drehung von 900 zu machen haben, wobei die Naben der Falzklappen als seitliche Begrenzung der Umschlagfalze dienen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE115271C true DE115271C (de) |
Family
ID=384701
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT115271D Active DE115271C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE115271C (de) |
-
0
- DE DENDAT115271D patent/DE115271C/de active Active
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