DE208673C - - Google Patents

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DE208673C
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    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B70/00Making flexible containers, e.g. envelopes or bags
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B31B70/00Making flexible containers, e.g. envelopes or bags
    • B31B70/26Folding sheets, blanks or webs
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    • B31B2160/10Shape of flexible containers rectangular and flat, i.e. without structural provision for thickness of contents
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    • B31B2160/20Shape of flexible containers with structural provision for thickness of contents

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  • Making Paper Articles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 208673 KLASSE 546. GRUPPE
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Herstellung von Kreuzbodenbeuteln aus Papierschläuchen.
Die bekannten Vorrichtungen, bei denen die Form vorn auseinanderspreizbar ist und das Falzen' der Bodenzwickel von Hand aus geschieht, haben den Nachteil, daß die Zungen bei der Herstellung der Beutel jedesmal gespreizt und nach dem Falzen wieder zugeklappt werden müssen, um den Beutel von der Form abziehen zu können. ■ Demgegenüber stellt die neue Vorrichtung insofern eine ■ Verbesserung dar, als die Zungen dauernd gespreizt bleiben, wodurch ein oder zwei Arbeitsvorgänge in Wegfall kommen, und als an den Seiten der Zungen außerdem zwei ineinandergreifende Falzer angeordnet sind, die das Einfalten des Papierschlauches in die Höhlung der Form leicht und ohne weitere Vorsichtsmaßregeln ausführen und sowohl von Hand als auch maschinell bewegt werden können.
Auf der Zeichnung ist die neue Vorrichtung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt und zugleich die Herstellungsweise des Kreuzbodenbeutels zu veranschaulichen gesucht.
Fig. i, 2 und 3 stellen in Längsschnitt, Stirnansicht und Draufsicht die neue Vorrichtung dar;
Fig. 4 und 6 zeigen verschiedene Arbeitsstellungen der Falzer und
■Fig. 5 und 7 die entsprechend gefalzten Papierschläuche;
Fig. 8 läßt den fertigen Beutel mit aufgeklapptem Boden erkennen.
'Auf beiden Seiten eines der Beutelhöhe entsprechenden langen Zwischenstückes α sind plattenförmige Körper b mit auswärts gebogenen dreieckigen (gleichschenklig - rechtwinklig) Enden oder Zungen c so angeordnet, daß nur letztere über das Zwischenstück a hinausragen. In gleicher Höhe mit der Grundlinie der dreieckigen Zungen c sind zwei besondere Falzglieder β und f als zweiarmige Hebel drehbar angeordnet, wovon das eine scheiden-, das andere klingenartig ausgebildet ist.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Der Papierschlauch wird fertig über die Form gezogen oder auf dieser in bekannter Weise aus dem zugeschnittenen Papier gefaltet und geklebt. Zur Erzeugung der Bodenzwickel wird, wie Fig. 4 erkennen läßt, zunächst der eine Falehebel e mit dem scheidenartigen Ende um seinen Drehpunkt in irgendeiner Weise geschwenkt, wodurch ein Einschlagen des einen über die dreieckigen Enden c freiliegenden Teiles des Papierschlauches d zwischen die Zungen erfolgt. Fig. 5 zeigt den Zustand des Papierbeutels nach dieser Arbeitsstufe. Hierauf wird auf gleiche Weise der zweite klingenartig ausgebildete Falzhebel / gedreht und so der andere frei herausragende Teil des Papierschlauches d zwischen die Zungen eingestülpt. Dabei greift der klingenartige Teil des Falzhebels/in den scheidenartigen des Falzhebels e ein und überlappt so den einen Bodenzwickel in einer Breite, welche der Eingriffsbreite der beiden Falzhebel entspricht. Dieser Arbeitsabschnitt
ist in Fig. 6 veranschaulicht, während Fig. 7 den Beutel nach diesem Vorgang darstellt. Nach dem Ausschwenken oder Zurückdrehen beider Falzhebel, das von Hand oder maschinell vor sich gehen kann, wird der nunmehr mit einem Boden versehene Beutel, wie ihn Fig. 8 zeigt, mittels einer weiteren nicht dargestellten Vorrichtung über die aus dem Zwischenstücke α und den beiden Zungenplatten b bestehende Form gestreift und kann sodann der ferneren Bearbeitung unterworfen werden.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zur Herstellung von Kreuzbodenbeuteln aus Papierschläuchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Form an dem Arbeitsende zu zwei auseinandergespreizten, rechtwinklig zugespitzten Enden oder Zungen (c) ausgebildet ist, zwischen die der über die dreieckigen Enden (c) freiliegende Teil des Papierschlauches mittels besonderer Falzer eingeschlagen wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in gleicher Ebene oder Höhe mit den Basiseckpunkten der dreieckigen Zungenenden zwei doppelarmige Falzhebel mit scheiden- und klingenartigem Ende, die das Einschlagen des zur Bodenbildung erforderlichen Papierschlauchteiles zwischen die Zungen nacheinander bewirken, so drehbar angeordnet sind, daß das klingenartige Ende des einen Falzhebels in das scheidenartige des anderen eingreift, wodurch die gegebenenfalls verstellbare Überlappung der beiden durch das Einschlagen erzeugten Bodenzwickel erzielt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT208673D Expired DE208673C (de)

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DE208673C true DE208673C (de) 1900-01-01

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