DE163853C - - Google Patents
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- DE163853C DE163853C DENDAT163853D DE163853DA DE163853C DE 163853 C DE163853 C DE 163853C DE NDAT163853 D DENDAT163853 D DE NDAT163853D DE 163853D A DE163853D A DE 163853DA DE 163853 C DE163853 C DE 163853C
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-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M5/00—Manual exchanges
- H04M5/08—Manual exchanges using connecting means other than cords
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Sub-Exchange Stations And Push- Button Telephones (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 163853 KLASSE 21 η.
In Fernsprechanlagen werden neuerdings Hauptstellen-Umschalteschränke angewendet,
bei welchen die angeschlossenen Nebenstellen aus den gewöhnlichen Zentralbatterieapparaten
für selbsttätigen Anruf (ohne Induktor) und selbsttätigem Schlußzeichen bestehen.
Bei dieser Anordnung macht sich jedoch der Übelstand bemerkbar, daß bei einer Verbindung
vom Amt über die Hauptstelle nach
ίο einer Nebenstelle die durch Einschalten des
Abfrageapparates an der Hauptstelle im Amt zum Erlöschen gebrachte Uberwachungslampe
beim Ausschalten des Abfrageapparates wieder aufleuchtet, wenn die Nebenstelle nicht früher
als der Abfrageapparat an der Hauptstelle ausgeschaltet wird, den Ruf beantwortet.
Die Gehilfin im Amt wird hierdurch gestört, da sie glaubt, daß das Gespräch nach dem
ersten Wiederaufleuchten der Lampe bereits beendigt ist, und dann die Verbindung trennt,
oder auch, da sie annimmt, daß die Nebenstelle noch nicht geantwortet hat, dann nochmals
anruft, obschon dieses Rufen der Nebenstelle von der Hauptstelle aus geschehen ist
und zu geschehen hat.
Vorliegende Erfindung stellt eine Schaltungsanordnung dar, bei welcher die Überwachungslampe,
nachdem sie durch Einschalten des Abfrageapparates der Hauptstelle erloschen ist, in diesem Zustande verbleibt,
bis nach Beendigung des Gespräches der Hörer der Nebenstelle an den Haken
zurückgehängt ■ wird, worauf die Überwachungslampe sofort aufleuchtet und so
das Schlußzeichen von der Nebenstelle direkt im Amt abgegeben wird; ebenso kann die
Nebenstelle sofort im Amt eine neue Verbindung erhalten, ohne die Hauptstelle in Anspruch
zu nehmen.
Die Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht: In Fig. 1 ist die
Nebenstelle N dargestellt;· diese besitzt das bei ausgehängtem Hörer in Brücke geschaltete
Mikrophon A, sowie den Wecker B und den Kondensator C in bekannter Schaltung. Die
Nebenstellenleitung 1, 2 endigt bei der Hauptstelle H über die Kontakte der Klinke D in
dem Signal E und der Batterie F. Zur Verbindung der Nebenstellenleitung 1, 2 mit der
Amtsanschlußleitung 3,4 dient ein Stöpselpaar, bestehend aus den Stöpseln G K, dem
Überwachungssignal L, dem Relais M und dem Abfrageschlüssel O, zur Einschaltung
des Abfrageapparates P. Die Amtsanschlußleitung endigt in der Klinke Q. einerseits,
andererseits im Amt in der Klinke R. Das Trennrelais S wie auch das Anrufrelais T
sind in bekannter Schaltung angeordnet; ebenso ist die Anordnung des Stöpselpaares
im Amt, bestehend aus den Stöpseln U V, dem Übertrager W, dem Überwachungsrelais X und der Uberwachungslampe Y, die
übliche.
Bei einem Anruf vom Amt vermittels Induktor wird der Stöpsel U in die Klinke JR
gesteckt. Da das Relais X stromlos ist, ist der Nebenschluß 5, 6 um die Lampe Y noch
offen und letztere leuchtet auf. Die Gehilfin
der Hauptstelle steckt den Stöpsel K in die Klinke Q_ und legt den Schlüssel O in die
Abfragestellung; hierdurch wird der Kontakt a im Schlüssel 0 geschlossen. Von der Amtsbatterie
Z fließt nun Strom über die beiden Adern der Amtsleitung 3,4, über den geschlossenen
Kontakt b des Überwachungssignals L und über die Wicklung des Relais
M. Das Relais M zieht seinen Anker an und schließt seinen Arbeitskontakt. Nachdem
die Gehilfin den Anruf beantwortet hat, schaltet sie ihren Abfrageapparat wieder ab
und stellt die Verbindung her. Das Relais M bleibt jedoch über seinen eigenen geschlossenen
Arbeitskontakt stromführend, wodurch die Leitungen 7, 8 miteinander verbunden bleiben
und infolgedessen auch das Relais X seinen Anker festhält. Die Lampe Y leuchtet also
beim Abschalten des Abfrageapparates nicht auf.
Wenn bei der Nebenstelle der Anruf beantwortet wird, fließt von der Batterie Z
im Amte nunmehr Strom über das Überwachungssignal L und über die Nebenstelle.
Das Überwachungssignal L erscheint und dient der Gehilfin der Hauptstelle als Zeichen,
daß die Nebenstelle den Anruf beantwortet hat. Zugleich aber wird bei Erregung des
Signals der Kontakt b geöffnet, so daß das Relais M stromlos wird und seinen Anker
abfallen läßt. Die Wicklung des Relais M, die bis zu diesem Zeitpunkt in Brücke zur
Stöpselschnur 7, 8 lag, ist nun durch das Abnehmen des Hörers an der Nebenstelle N
aus der Brücke entfernt worden. Nach beendigtem Gespräche hängt der Teilnehmer N
seinen Hörer an, wodurch das Überwachungszeichen L sowie das Überwachungsrelais X
stromlos werden, so daß jetzt im Amt die Lampe Y aufleuchtet, das Uberwachungszeichen
bei der Hauptstelle verschwindet und hierdurch an beiden Stellen das Schlußzeichen
gegeben wird.
Fig. 2 veranschaulicht eine zweite Ausführungsform der Erfindung. Wie in Fig. I
wird der Kontakt eines Relais Ai2 durch
Umlegen des Schlüssels O2 geschlossen. Das Relais M2 wird bei beantwortetem Anruf
an der Nebenstelle jetzt aber dadurch stromlos gemacht, daß das Uberwachungszeichen L2
einen Arbeitskontakt schließt, durch welchen die Wicklung des Relais M2 kurzgeschlossen
wird. In der schon beschriebenen Weise läßt das Relais M2 seinen Anker abfallen,
die Brücke wird entfernt und die Nebenstelle beherrscht das Überwachungszeichen an der
Hauptstelle sowie im Amt.
Claims (2)
1. Schaltung für Fernsprech-Hauptstellen,
dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Abschalten der Abfragevorrichtung (P)
an der Hauptstelle (H) ein Relais (M) in der Brücke der Sprechleitungen (7, 8) so
lange eingeschaltet bleibt, bis durch das durch eine Nebenstelle (N) veranlaßte Ansprechen
eines auf der Hauptstelle (H) befindlichen Überwachungssignales (L) die
Brücke unterbrochen wird.
2. Schaltung für Fernsprech-Hauptstellen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindung der beiden Adern der Sprechleitung (7,8) über die
Wicklung eines Relais (M) vermittels eines Kontaktes (a) hergestellt wird, der
beim Einschalten der Abfragevorrichtung (P) an der Hauptstelle (H) geschlossen
wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE163853T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE163853C true DE163853C (de) |
Family
ID=5683918
Family Applications (3)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT186120D Active DE186120C (de) | |||
| DENDAT163853D Active DE163853C (de) | |||
| DE1905173644D Expired - Lifetime DE173644C (de) | 1905-04-07 | 1905-12-02 |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT186120D Active DE186120C (de) |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1905173644D Expired - Lifetime DE173644C (de) | 1905-04-07 | 1905-12-02 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (3) | DE173644C (de) |
-
0
- DE DENDAT186120D patent/DE186120C/de active Active
- DE DENDAT163853D patent/DE163853C/de active Active
-
1905
- 1905-12-02 DE DE1905173644D patent/DE173644C/de not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE173644C (de) | |
| DE186120C (de) |
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