DE173644C - - Google Patents
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- DE173644C DE173644C DE1905173644D DE173644DA DE173644C DE 173644 C DE173644 C DE 173644C DE 1905173644 D DE1905173644 D DE 1905173644D DE 173644D A DE173644D A DE 173644DA DE 173644 C DE173644 C DE 173644C
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- Germany
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- relay
- contact
- call
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- 238000012544 monitoring process Methods 0.000 claims description 7
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 description 2
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M5/00—Manual exchanges
- H04M5/08—Manual exchanges using connecting means other than cords
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Sub-Exchange Stations And Push- Button Telephones (AREA)
Description
be»
ial her, Sa/wv\wCwv\a
et&iaäo
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 α. GRUPPE
Schaltung für FernsprechhauptsteJIen.
Zusatz zum Patente 163853 vom I.März 1905.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Dezember 1905 ab.
Längste Dauer: 29. Februar 1920.
Die in der deutschen Patentschrift 163853 beschriebene Schaltung für Fernsprech-Hauptstellen
bezweckt, das Überwachungssignal auf dem Amte verschwinden zu lassen, sobald
auf der Hauptstelle der Abfrageschlüssel umgelegt wird, was dadurch erzielt wird,
daß hierbei ein eine Brücke zwischen den Sprechleitungen .herstellendes Relais eingeschaltet
wird und eingeschaltet bleibt, bis infolge der Meldung des gerufenen Teilnehmers
die Brücke durch das Ansprechen des Überwachungssignales auf der Hauptstelle wieder unterbrochen wird. Bei dieser
Anordnung sind indessen „Mißverständnisse nicht vollständig ausgeschlossen. Hat nämlich
der Teilnehmer nach Beendigung des Gespräches seinen Fernhörer zurückgehängt, so erscheint zwar das Schlußzeichen auf der
Hauptstelle und dem Amte; wird ersteres jedoch übersehen und schaltet die die Hauptstelle
bedienende Person, um sich über den Stand des Gespräches zu vergewissern, ihren Abfrageapparat nochmals ein, so verschwindet
das Schlußzeichen auf dem Amt wieder, so daß die Gehilfin auf diesem zu einer Anfrage
auf der Hauptstelle veranlaßt wird, was natürlich störend ist und zu unnötigen weiteren Nachfragen führen kann.
Um diesen Mißstand zu beseitigen, wird nach vorliegender Erfindung das eine Brücke
zwischen den Sprechleitungen herstellende
Relais statt durch das Umlegen des Abfrageschlüssels durch das Umlegen des Rufschlüssels
oder das Drehen des Induktors auf der Hauptstelle eingeschaltet, so daß das Einschalten des Abfrageapparates keinen
Einfluß auf das Überbrückungsrelais ausübt.
Auf der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen der neuen Schaltung veranschaulicht.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführung ist in das Schnursystem außer dem Überwachungsrelais
L und dem Überbrückungs-•relais M ein in der üblichen Weise durch
denselben Handgriff zu bewegender Abfrage- und Rufschlüssel O bezw. O1 eingesetzt.
Wird - der Abfrageschlüssel gedrückt, d.h. der als Kreis gezeichnete Handgriff O3 nach
rechts bewegt, so werden die Schnuradern 7, 8 über den Abfrageschlüssel O, den Fern-Sprecher
P1 und den Kondensator P2 miteinander
verbunden. Wegen des Kondensators P2 können über diese Brücke indessen
nur die Sprechströme verlaufen, so daß das Relais M und das Schlußzeichenrelais X auf
dem Amte nicht beeinflußt werden. Um den verlangten Teilnehmer N anzurufen, wird
der Handgriff O3 nach links gelegt, also mit anderen Worten der Rufschlüssel O1 gedrückt.
Hierdurch wird einerseits die Ruf-Stromquelle O4 an die zu dem Teilnehmer N
führenden Leitungen angelegt und anderer-
seits eine Berührung zwischen den Kontaktfedern O5, O6 hergestellt. Infolgedessen fließt
jetzt Strom von der Zentralbatterie Z des Amtes über Xv 0_, K, 8, Anker von L, b, O6,
5 O5, M, 7, K, 0_, 3 zur Amtsbatterie Z zurück.
Das Relais M spricht infolgedessen an und sein Anker bildet in Verbindung mit seinem
Ruhekontakt einen Nebenschluß zu den Kontaktfedern O5, O6 des Rufschlüssels O1, so
ίο daß auch nach Freigeben des letzteren die
das Relais M und den Anker des Relais L enthaltende Brücke zwischen den Sprechleitungen
7, 8 aufrecht erhalten und das beim Drücken des Rufschlüssels eingeschaltete
Schlußzeichenrelais X auf dem Amte weiterhin stromführend bleibt. Sobald sich der
Teilnehmer N meldet, verläßt der Anker des Überwachungssignals L auf der Hauptstelle
seinen Ruhekontakt b und unterbricht dadurch die Brücke zwischen den Sprechleitungen
7, 8.
Bei der Schaltung nach Fig. 2 wird als Rufstromquelle ein Induktor O7 verwendet,
dessen Achse sich bei ihrer Drehung in der Längsrichtung (auf der Zeichnung beispielsweise
nach rechts) verschiebt. Gegen das linke Ende der Kurbelwelle legt sich, isoliert
von dieser, eine Kontaktfeder O8, welche bei Drehung der Induktorkurbel mit einem Kontakt
O9 in Berührung kommt. Die Feder O8
und der Kontakt O9 entsprechen in ihrer Wirkungsweise und Schaltung den Kontakten
O5, O6 des Ruf schlüsseis O1 in Fig. 1.
Wird also zwecks Anrufs des verlangten Teilnehmers N der Induktor O7 gedreht und
der Ruf schlüssel O1 gedrückt, so wird wiederum über den Kontakt b des Überwachungssignals
L, O9, O8, M eine Brücke
zwischen den Sprechleitungen 7, 8 gebildet, welche auch nach beendetem Anruf aufrecht
erhalten bleibt, weil das Überbrückungsrelais M seinen Anker anzieht und dadurch
in ' Verbindung mit dessen Arbeitskontakt einen Nebenschluß zu dem Kontakt O9 und
der Feder O8 bildet.
Die. Schaltung nach Fig. 3 unterscheidet sich von der zuletzt beschriebenen nur dadurch,
daß das Überwachungssignal L und das Überbrückungsrelais M nicht in das
Schnursystem, sondern in die Amtsanschlußleitung 3, 4, und zwar vom Amte aus gerechnet
vor die Klinke Q, eingeschaltet sind.
Die neue Schaltung könnte auch in der Weise ausgeführt werden, daß kein besonderer
Rufschlüssel in dem Schnursystem vorhanden ist und ein entsprechender Schalter in die zu dem Teilnehmer N führenden Leitungen
eingesetzt wird.
Claims (2)
1. Schaltung für Fernsprech - Hauptstellen nach Patent 163853, dadurch gekennzeichnet,
daß das eine Brücke zwischen den Sprechleitungen (7, 8 bezw. 3, 4) herstellende Relais (M) durch das
Umlegen des Rufschlüssels (O1) bezw. das Drehen des Induktors (O1) auf der
Hauptstelle (H) eingeschaltet wird.
2. Schaltung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß daß Überwachungsrelais
(L) sowie das Überbrückungsrelais (M) in der Amtsanschlußleitung (3, 4) liegen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Berlin, gedruckt in DkR
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT28787D AT28787B (de) | 1905-04-07 | 1906-07-02 | Schaltungsanordnung für Fernsprechhauptstellen. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE163853T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE173644C true DE173644C (de) |
Family
ID=5683918
Family Applications (3)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT186120D Active DE186120C (de) | |||
| DENDAT163853D Active DE163853C (de) | |||
| DE1905173644D Expired - Lifetime DE173644C (de) | 1905-04-07 | 1905-12-02 |
Family Applications Before (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT186120D Active DE186120C (de) | |||
| DENDAT163853D Active DE163853C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (3) | DE173644C (de) |
-
0
- DE DENDAT186120D patent/DE186120C/de active Active
- DE DENDAT163853D patent/DE163853C/de active Active
-
1905
- 1905-12-02 DE DE1905173644D patent/DE173644C/de not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE186120C (de) | |
| DE163853C (de) |
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