DE15982C - Kombinations-Sicherheits-Schlofs für Geldschränke - Google Patents

Kombinations-Sicherheits-Schlofs für Geldschränke

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DE15982C
DE15982C DENDAT15982D DE15982DA DE15982C DE 15982 C DE15982 C DE 15982C DE NDAT15982 D DENDAT15982 D DE NDAT15982D DE 15982D A DE15982D A DE 15982DA DE 15982 C DE15982 C DE 15982C
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DE
Germany
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disks
bolt
lock
toothed
disk
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DENDAT15982D
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English (en)
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E. ALLEBOS & COMP, in Brüssel
Publication of DE15982C publication Critical patent/DE15982C/de
Active legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B37/00Permutation or combination locks; Puzzle locks
    • E05B37/12Permutation or combination locks; Puzzle locks with tumbler discs on several axes

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  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68: Schlosserei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. Mai 1881 ab.
Dieses Sicherheitsschlofs, das in Fig. 1 in der Vorderansicht, in Fig. 2 in der Hinteransicht im geöffneten Zustande, in Fig. 3 in der Hinteransicht im geschlossenen Zustande, in Fig. 4 im Schnitt nach X- Y dargestellt und durch die Details in Fig. 5, 6, 7 und 8 noch näher erläutert ist, ermöglicht das Oeffnen eines mit solchem Schlosse versehenen Schrankes ohne besonderen Schlüssel durch blofse Drehung des Mittelknopfes A und gestattet, das geheime, die Oeffnung erlaubende Wort, welches durch Combination der vier Buchstabenknöpfe B gebildet wird, beliebig oft zu verändern, ohne dafs man nöthig hätte, hierzu den Schlofsmechanismus aus einander zu nehmen.
Der Mittelknopf A sitzt auf der Welle g, die weiterhin in eine beliebige Schliefsvorrichtung ausläuft, deren Construction in der Zeichnung nicht näher angegeben ist. Man kann das das Schlofs öffnen, wenn man im Stande ist, den Riegel C aus der in Fig. 3 dargestellten hohen Lage durch Drehung des auf der Welle g sitzenden Daumens ν nach unten in die in Fig. 2 dargestellte Lage zu drücken. Wenn so der Daumen ν durch den Mittelknopf A in der Richtung ß-a, Fig. 2, gedreht wird, drückt er mit seiner äufseren Kante an der ausgefrästen Curve π ρ, Fig. 2, des Riegels C entlang und schiebt den mit seinen viereckigen Schlitzen/1 und /2 sich an den Stiften q und q1 führenden Riegel C nach unten, wobei die an dem Ende von g sitzende, in der Zeichnung weggelassene Schliefsvorrichtung das Schlofs öffnet. Ebenso drückt beim Schliefsen des Schlosses die äufsere Kante des Daumens v, der in der Richtung a-ß, Fig. 2, gedreht wird, sich an der im Riegel ausgefrästen Curve 6 γ, Fig. 2, entlang und hebt so den Riegel in die in Fig. 3 dargestellte Lage.
Es soll jetzt erläutert werden, in welchem Falle allein eine abermalige Niederbewegung des Riegels C, also ein Oeffnen des Schlosses, möglich ist.
Auf den Wellen p der auf der Aufsenseite des Schlosses, Fig. 1, mit den 2 5 Buchstaben versehenen Buchstabenknöpfe B sitzen die mit 25 Zähnen t versehenen Zahnscheiben χ fest, in deren Zähne sich die abgerundeten Nasen der Federn / legen, und so eine ratschenartige Bewegung der Zahnscheiben χ zulassen. Auf denselben Wellen p sind drehbar die Scheiben ο aufgesetzt, an denen mittelst zweier Schrauben die Federn m befestigt sind, Fig. 6 und 7. An diesen Federn m sitzen wieder die Stifte i, welche durch die Löcher u der Scheiben ο dringen und in eines der 25 Löcher s der Zahnscheiben χ treten können. Auf diese Weise wird durch die Stifte i die Verbindung zwischen den Zahnscheiben χ und den Scheiben ο hergestellt. Die Scheiben 0 haben aufserdem Schlitze h, in welche die dreieckigen Nasen d des Riegels C eindringen können, und segmentförmige Ausschnitte k, in welche sich die Zuhaltungen α legen.
Diese Zuhaltungen α drehen sich um die Stifte b und erhalten durch die Federn r, die sich gegen die Stifte q und q1 stemmen, das Bestreben, sich in die Ausschnitte k der Scheiben ο zu legen. Dieses ist aber nur in einer der 25 Lagen der Scheiben 0 möglich, in derselben, bei welcher die dreieckigen Nasen d in die Schlitze h der Scheiben 0 eindringen können
und durch letzteres ein Niedergehen des Riegels C, also, wie früher erläutert, ein Oeffnen des Schlosses möglich ist/
Bei jeder anderen Stellung drücken die Scheiben ο mit ihrer Peripherie die Zuhaltungen a unter den Riegel C, Fig. 3, über den sie mit den Ausschnitten y, Fig. 8, greifen, und aufserdem wird gleichzeitig, wie vorhin erwähnt, das Sinken des Riegels C noch dadurch verhindert, dafs alsdann die Schlitze h nicht den Nasen d gegenüberstehen und diese nicht eindringen lassen. Die Lage der Scheiben ο nun, bei denen ein Niedersinken des Riegels C möglich ist, wird durch den betreffenden Buchstaben auf dem Buchstabenknopfe, der auf der Vorderseite des Schlosses bei dem Pfeile steht, im Gedächtnifs festgehalten, und bildet man so, um es sich leicht merken zu können, aus vier solcher Buchstaben auf den Knöpfen ein beliebiges Wort.
Sollte eine Vertauschung dieses Wortes aus irgend einem Grunde erwünscht sein, so stellt man die vier Buchstabenknöpfe auf das bisherige Wort, dreht mittelst des Mittelknopfes A den Daumen ν in der Richtung ß-ct, senkt so den Riegel und öffnet das Schlofs.
Nimmt man in diesem geöffneten Zustand eine Drehung der Buchstabenknöpfe B vor, so findet folgendes statt:
Die dreieckigen Nasen d, Fig. 6 und 7, haben die Federn m gehoben, und die an letztere befestigten Stifte i sind aus den Löchern ί der Scheiben x, in denen sie gesessen, herausgezogen. Man kann jetzt die Scheiben χ mittelst der Buchstabenknöpfe B beliebig drehen und ein neues Wort bilden, das man sich zu merken hat. Schliefst man jetzt das Schlofs durch Aufwärtsbewegung des Riegels C, so treten die Nasen d aus den Schlitzen h der Scheiben ο heraus und die Federn m drücken die Stifte i in die jetzt gerade davor stehenden Löcher s der Zahnscheiben x. Die Verbindung zwischen den Scheiben 0 und den Zahnscheiben χ ist hierdurch wieder hergestellt, und es erhellt aus vorstehendem, dafs ein Wiederöffnen des Schlosses jetzt nur bei der Einstellung der Buchstabenknöpfe auf das zuletzt gewählte Pafswort möglich ist. Selbstredend verdreht man, um dieses Wort zu verheimlichen, nach der Schliefsung des Schlosses die Buchstabenknöpfe einigemal beliebig.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Die Theilung der mit den Buchstabenknöpfen verbundenen Scheiben in Zahnscheiben χ und Scheiben 0.
  2. 2. Die Feder m mit dem Stifte/, welche Zahnscheibe χ und Scheibe ο kuppelt und durch die Nase d des Riegels C bei geöffnetem Schlosse derartig gehoben wird, dafs Stift i aus den Löchern j der Zahnscheibe χ heraustritt und so eine Bewegung der Zahnscheibe χ durch die Buchstabenknöpfe, das heifst eine Neueinstellung derselben ermöglicht.
  3. 3. Die Zuhaltungen a, welche, wenn die Nasen d den Einschnitten h gegenüberstehen, sich in die segmentartigen Ausschnitte k legen, sonst aber von der Scheibe ο unter den Riegel C gedrückt werden.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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