DE24148C - Kombinationsschlofs für Geldschränke - Google Patents

Kombinationsschlofs für Geldschränke

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DE24148C
DE24148C DENDAT24148D DE24148DA DE24148C DE 24148 C DE24148 C DE 24148C DE NDAT24148 D DENDAT24148 D DE NDAT24148D DE 24148D A DE24148D A DE 24148DA DE 24148 C DE24148 C DE 24148C
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DE
Germany
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adjusting
disk
disks
locking
main
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Application number
DENDAT24148D
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English (en)
Original Assignee
A. ADORNO in Duisburg a. Rhein
Publication of DE24148C publication Critical patent/DE24148C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B37/00Permutation or combination locks; Puzzle locks
    • E05B37/08Permutation or combination locks; Puzzle locks with tumbler discs on a single axis, all the discs being adjustable by a rotary knob which is not shifted for adjusting the discs

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  • Pinball Game Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT!
KLASSE 68: Schlosserei.
Das Schlofs besteht aus folgenden Theilen: al· c Stellscheiben, d Hauptmitnehmer, e Betriebsbart, f Mitnehmerscheibe, g Zuhaltung, h Hauptriegel, i Verschlufsriegel, k Verschlufsscheibe mit Scala, / Umschlufsring, m Distanzscheiben, η Schlofskasten, ο Deckel dazu und p Schlüssel zum Verstellen des Schlosses.
Mit dem Zapfen q, welcher mit der Verschlufsscheibe k aus einem Stück besteht, ist der Betriebsbart e fest verbunden. Derselbe greift mit dem an ihm sitzenden Stift hinter den Stift der Mitnehmerscheibe f und nimmt die Hauptmitnehmerscheibe d mittelst des an der Mitnehmerscheibe,/ befindlichen Einschnittes mit. Die Hauptmitnehmerscheibe d erfafst die Stellscheibe c, worauf diese die Stellscheibe und diese wieder die Stellscheibe α mitnimmt. Auf dem Zapfen r sitzt die Zuhaltung g. Der Hauptriegel h greift mit seinem unteren Einschnitt y in den Betriebsbart e ein und steht durch den Zapfen χ des Verschlufsriegels i mit diesem in Zusammenhang. An dem Hauptriegel h ist eine Feder angebracht, welche denselben nebst der Zuhaltung g in die Ausschnitte der drei Stellscheiben al· c eindrückt.
Der Hauptriegel gleitet auf einem Stein s, welcher am Schlofskasten sitzt, und bewirkt durch eine geeignete Verbindung mit den übrigen Riegeln der Schrankthür den Verschlufs derselben.
Das sogenannte Einstellen des Schlosses geschieht auf folgende Weise: Die Verschlufsscheibe wird mit einer beliebigen Zahl der Scala genau auf die an der Umschlufsscheibe befindliche Marke gesetzt. Die Verschlufsscheibe wird dann fünfmal von rechts nach links gedreht, und zwar so, dafs bei jedesmaliger Drehung obige Zahl genau auf der Marke zu stehen kommt. Hierdurch wird das Schlofs betriebsfähig. Um das Schlofs schlufsfähig zu machen, wird von rechts nach links weiter gedreht, bis der Zuhaltungsstift t der Zuhaltung in den Einschnitt der Scheibe α einklinkt. Um den Zuhaltungsstift ebenfalls in den Einschnitt der Scheibe einfallen zu lassen, mufs man auf der Verschlufsscheibe die Zahl merken, welche beim Einfallen des Stiftes in den Einschnitt der Scheibe α vor der Marke des Umschlufsringes steht. Diese Zahl mufs durch Drehen der Scheibe von links nach rechts dreimal diese Stelle einnehmen. Es wird dann weiter nach rechts gedreht, bis der Zuhaltungsstift in den Einschnitt der Scheibe b einfällt. Die jetzt vor der Marke stehende Zahl mufs durch Drehen der Verschlufsscheibe von rechts nach links zweimal diese Stelle einnehmen. Dann drehe man nach links weiter, bis der Zuhaltungsstift in den Einschnitt der Scheibe c einfällt. Es erfolgt nun eine einmalige Drehung der Verschlufsscheibe von rechts nach links, und zwar so, dafs die beim Einfallen des Zuhaltungsstiftes in den Ausschnitt der Scheibe c obenstehende Zahl wieder vor der Marke steht. Dann drehe man nach rechts weiter, bis der Zuhaltungsstift u in den Ausschnitt der Hauptmitnehmerscheibe d einfällt. Erfolgt nun noch eine halbe Drehung der Verschlufsscheibe von rechts nach links, also um i8o°, so dafs der Betriebsbart in den unteren Ausschnitt des Hauptriegels h eingreift, so kann der Hauptriegel den Verschlufsriegel i und mit ihm die übrigen Riegel zurück-
schieben. Das Schlofs ist jetzt offen, wie gezeichnet.
Die Verstellung des Schlosses geschieht auf folgende Weise. An den Stellscheiben sind Zahnkränze mit je 50 Zähnen so befestigt, dafs eine Drehung derselben in den Stellscheiben möglich ist. An den Stellscheiben sind Sperrklinken befestigt, welche durch Federn in die Zähne eingedrückt werden. Der Schlüssel p dient zum Verstellen des Schlosses.
Wird das Schlofs verstellt, so müssen sämmtliche Einschnitte der Stellscheiben und die Schlüssellöcher ν zusammentreffen. Man hebt mit den am Schlüssel befindlichen Barten die Sperrklinken der Stellscheiben aus. Die Stellscheiben bleiben infolge dessen beim Drehen der Verschlufsscheibe k stehen. Der an dem Zahnkranz sitzende Stift mufs nun, da alle drei Stellscheiben versetzt werden müssen, zuerst die Stellscheibe c fassen, und die Stellscheibe b mit dem an ihr sitzenden Stift wieder die Stellscheibe - a. Soll nun die Stellscheibe α zuerst versetzt werden, so mufs die Verschlufsscheibe k von rechts nach links fünfmal so gedreht werden, dafs die Zahl, welche beim Anfang der Drehung vor der Marke steht, vor dieser fünfmal erscheint.
Um nun die Stellscheibe b zu versetzen, dreht man die Verschlufsscheibe dreimal von links nach rechts, und zwar so, dafs die bei Anfang der Drehung oben stehende Zahl dreimal vor der Marke erscheint. Nun drehe man Y4 bis 3/4 Umdrehung nach rechts weiter und lasse innerhalb dieses Spielraumes, um die Stellscheibe b verstellen zu können, die Verschlufsscheibe auf einer beliebigen Zahl stehen. Man merke diese Zahl, um die Stellscheibe c versetzen zu können, und drehe nun zweimal von rechts nach links, so dafs die Zahl zweimal vor der Marke erscheint, und dann '/4 bis 3/4 Umdrehung weiter auf eine beliebige Zahl. Nun lasse man die Sperrklinken einfallen, und das Schlofs ist verstellt.
Das Schlofs kann eine ganz beliebige Anzahl Stellscheiben erhalten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Schlofs, dessen Eigenthümlichkeit darin besteht, dafs durch Versetzen der an den Stellscheiben abc befindlichen Zahnkränze eine mehr oder weniger verwickelte Handhabung derselben bewirkt wird. Durch die hierdurch bedingten Drehungen nach rechts oder links werden der Hauptmitnehmer d und die Mitnehmerscheiben / mit den Stellscheiben abc so in Verbindung gebracht, dafs der Hauptriegel h hierdurch gezwungen wird, erst dann zur Wirkung zu gelangen, wenn die Zuhaltung g in die Einschnitte der Stellscheiben abc und in den der Hauptmitnehmerscheibe d eingefallen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT24148D Kombinationsschlofs für Geldschränke Active DE24148C (de)

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