DE48799C - Combinationsschlofs - Google Patents
CombinationsschlofsInfo
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- DE48799C DE48799C DENDAT48799D DE48799DA DE48799C DE 48799 C DE48799 C DE 48799C DE NDAT48799 D DENDAT48799 D DE NDAT48799D DE 48799D A DE48799D A DE 48799DA DE 48799 C DE48799 C DE 48799C
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- DE
- Germany
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- pins
- bolt
- key
- projections
- combination lock
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B37/00—Permutation or combination locks; Puzzle locks
- E05B37/16—Permutation or combination locks; Puzzle locks with two or more push or pull knobs, slides, or the like
Landscapes
- Toys (AREA)
- Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68: Schlosserei.
OTTO L. AHRENS in HAMBURG. Combinationsschiors.
Patentirt im Deutschen Reiche vom la. März 188g ab.
Auf dem Schafte des den Schlofsriegel R bewegenden, stets im Schlosse verbleibenden
Schlüssels A sind mehrere, im vorliegenden Falle vier Scheiben S1 S2 S3 S4 befestigt, welche
mit Vorsprüngen ν versehen sind, die sich je an einen Stift J1 bezw. t2 tB ti anlegen und ein
Drehen des Schlüssels und damit ein Schliefsen des Riegels verhindern. Die Stifte t sind in
dem Gehäuse G in ihrer Längenrichtung verschiebbar und gleichzeitig drehbar und enthalten
Quereinschnitte c, deren Breite und Tiefe der Dicke bezw. Ausladung der Vorsprünge
der Scheiben s entsprechen, so dafs bei richtiger Einstellung der sämmtlichen Stifte
die Vorsprünge durch die besagten Einschnitte hindurchgehen können und somit eine Drehung
des Schlüssels ausgeführt werden kann. Die Möglichkeit des Schliefsens ist demnach davon
abhängig, dafs sämmtliche Stifte in eine ganz bestimmte Lage eingestellt werden, in der die
Einschnitte genau mit den bezüglichen Scheibenvorsprüngen zusammenfallen; ist dies auch nur
bei einem Stifte nicht der „Fall, so ist die Drehung des Schlüssels oder Bewegung des
Riegels unmöglich. Da die Stifte auch gleichzeitig drehbar sind, die Einschnitte derselben
aber immer nach den Scheiben hin gerichtet sein müssen, um letztere hindurchzulassen,
so ist auch in dieser Hinsicht die Lage der Stifte eine bestimmte. Um nun die Einstellung
derselben zu ermöglichen, sind sie einestheils mit einer Buchstaben- oder Zahlenscala
m versehen, und bedarf es der Zusammensetzung eines gewissen Wortes (oder einer Zahl),
bei welchem die Stifte die richtige Lage bezüglich ihrer Höhenstellung im Gehäuse erhalten,
anderentheils trägt jeder Stift eine Marke, welche auf einen bestimmten Theilstrich der
um jeden Stift gelegten, auf dem Gehäusedeckel angebrachten kreisrunden Scala M1 einzeigen
mufs, um dem Stifte auch hinsichtlich seiner Drehbarkeit diejenige Lage zu geben,
die den Durchgang des entsprechenden Scheibenvorsprunges zuläfst.
Während bei der in Fig. ι bis 4 dargestellten Einrichtung der Riegel R von einer besonderen
Zuhaltung \ gesperrt wird, dienen bei der in den Fig. 5 bis 7 dargestellten Construction die
Stifte t selbst als Zuhaltungen, indem .dieselben durch die Riegel -R1 hindurchgeführt sind. Die
Stifte erhalten hierbei Eindrehungen i, welche ' bei richtiger Einstellung der Stifte genau in der
Höhe des Riegels -R1 zu liegen kommen; als-,
dann ist mit diesem eine Bewegung bezw. Schliefsung möglich, indem die Schlitze/j/2/3/4
des Riegels sich über die Eindrehungen i verschieben können. Die Uebertragung der
Drehung des Schlüssels auf den Riegel kann in verschiedener Weise ausgeführt werden; in
der Zeichnung ist in Fig. 1 bis 4 der Schlüssel mit einem Bart versehen; bei Fig. 5 bis 7 erfolgt
die Uebertragung mittelst Scheibe 0 und Stiftes g, welch letzterer in einen Schlitz h
des Riegels eingreift.
Die Anordnung und Einrichtung der Spenv stifte t in Verbindung mit den Scheiben s soll
dem Schlosse wegen der doppelten, für jeden einzelnen Stift erforderlichen Lagebestimmung
eine grofse Sicherheit gegen unbefugtes Oeffnen ertheilen. Die Benutzung der Stifte als
Zuhaltungen soll für den Riegel die denkbar sicherste Feststellung ergeben.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:Ein Combinationsschlofs, bei welchem die Drehung des den Schlofsriegel bewegenden Schlüssels oder Drückers durch eine Anzahl verschiebbar und drehbar angeordneter, mit Quereinschnitten (c) versehener Stifte (t) gehindert wird, gegen welche sich auf dem Schaft des Schlüssels befestigte Vorsprünge (v) anlegen, welche Stifte aber die Schliefsung des Riegels gestatten, sobald sie derart eingestellt sind, dafs die einzelnen Vorsprünge durch die Quereinschnitte der bezüglichen Stifte hindurchgehen können.
Die Benutzung der Stifte (t) als Zuhaltungen für den Riegel, indem dieselben durch letzteren hindurchgeführt und mit Eindrehungen (i) versehen sind, welche bei richtiger Einstellung in der Höhe des Riegels zu liegen kommen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE48799C true DE48799C (de) |
Family
ID=323761
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT48799D Expired - Lifetime DE48799C (de) | Combinationsschlofs |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE48799C (de) |
-
0
- DE DENDAT48799D patent/DE48799C/de not_active Expired - Lifetime
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