DE157771C - - Google Patents

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DE157771C
DE157771C DENDAT157771D DE157771DA DE157771C DE 157771 C DE157771 C DE 157771C DE NDAT157771 D DENDAT157771 D DE NDAT157771D DE 157771D A DE157771D A DE 157771DA DE 157771 C DE157771 C DE 157771C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M15/00Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP
    • H04M15/10Metering calls from calling party, i.e. A-party charged for the communication

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

KAiSERLIÜHrS
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft Gesprächszähler für Fernsprechvermittelungsämter nach dem Zentralbatterie-Zweileitersystem, d. h. für ein System, dessen Klinken nur durch zwei Leitungen miteinander verbunden sind, anstatt, wie sonst üblich, durch drei Leitungen. Bei Zweileitersystemen für Zentralbatteriebetrieb ist es bisher nicht möglich gewesen, unter Beibehaltung der jetzt allgemein üb-
liehen Anruf- und Überwachungssignale, einen Gesprächszähler anzubringen, der mit jeder Leitung des Umschalters in Verbindung steht und jeden zu berechnenden Anruf zu registrieren hat.
Die vorliegende Neuerung umfaßt nun ein Zweileitersystem, bei welchem ein für jede Leitung vorgesehener Gesprächszähler durch einen Umschalter, der mit dem Schnurstromkreis des Apparatbeamten verbunden ist, in Betrieb gesetzt wird. Die Schaltung ist in beiliegender Zeichnung veranschaulicht, in der das Schema einer Teilnehmerleitung dargestellt ist, die von einer Teilnehmerstelle nach dem Hauptamt führt; ferner ist das Schema eines Stöpselstromkreises nebst einigen Nebenapparaten veranschaulicht.
Bei A ist der gebräuchliche Teilnehmerapparat, welcher mit einem den Stromkreis kontrollierenden Hakenumschalter s versehen ist, dargestellt. Im Hauptamte sind die beiden Leitungsdrähte 1,2 mit den Ankern c1 c2 eines Trennungsrelais c verbunden. Die Ruhekontakte dieser Anker sind mit den Leitungen ib,2b verbunden, von dem 2b zu dem einen Pol einer Zentralbatterie χ führt, während 1* an Erde liegt. In die Leitung 2b ist ein Signalmagnet d, der aus einem ein Lampensignal d1 kontrollierenden Relais bestehen kann, eingeschaltet. Die Anker c1 c2 des Trennungsrelais c sind mit Arbeitskontakten versehen, die mit den Leitungen ia, 2a verbunden sind, welche zu den Kontakten ax bezw. a2 der verschiedenen Vielfachklinken führen. Die Wickelung des Trennungsrelais ist in einen geerdeten Zweig des Leitungsdrahtes 2a geschaltet und wird stromführend, wenn ein Stöpsel in eine Klinke gesteckt wird.
Die Beamtin ist zwecks Verbindung von Leitungen mit einer Anzahl von Stöpselpaaren ee ausgestattet, ähnlich dem in der Zeichnung dargestellten Stöpselpaar. Jeder Stöpsel besitzt die gewöhnlichen Spitzen- und Hülsenkontakte e1 e2, welche mit den Kontakten a1 bezw. a2 derjenigen Klinke in Berührung treten, in welche ein solcher Stöpsel gesteckt wird. Die Spitzen- und Hülsenkontakte eines jeden Stöpselpaares sind untereinander durch die Leitungen 3, 4 des Schnurstromkreises verbunden; jede dieser Leitungen enthält zwei Windungen eines Übertragers. Die Zentralbatterie b ist zwischen den Vereinigungspunkten der Windungen des Übertragers im Schnurstromkreis in Brücke gelegt, und zwar ist der geerdete Pol der Batterie mit dem zu den Kontaktspitzen der Stöpsel führenden Leitungsdraht 3 verbunden. Die Relais f g sind in die Leitung 4 zwi- ,
sehen dem freien Pol der Batterie und den Abfrage- bezw. Rufstöpseln eingeschaltet. Der Strom durchfließt diese Relais und auch die Trennungsrelais c der betreffenden Leitungen, mit welchen die Stöpsel verbunden werden. Diese Relais schließen, wenn sie stromführend sind, einen Ortsstromkreis über die Uberwachungslampensignale f'1 g'1. Die Überwachungsrelais /' g1 in der Leitung 3, die von .der Batterie b nach dem Abfragebezw. Anruf stöpsel führt, legen um die Relaismagnete f bezw. g Kurzschlüsse 8, 9, so daß, wenn die Relais f1g1 erregt sind, die Relais f g ihre Anker abfallen lassen. Die Relais fg werden durch Stromschluß am Umschaltehaken s der Teilnehmersprechstellen der mit den betreffenden Stöpseln verbundenen Leitungen geregelt. Die Folge ist, daß die Lampen f'2 g'2 bei gestecktem Stöpsel den Stand der verbundenen Leitungen anzeigen, da die Lampen leuchten, wenn der Strom an der betreffenden Teilnehmerstelle unterbrochen ist, d. h. wenn der Hörer an den Haken gehängt wurde.
Jede Teilnehmerleitung ist nun mit einem Gesprächszähler h ausgerüstet, der fortgeschaltet wird, sobald Strom von erforderlicher Stärke ihn durchfließt. Dieser Zähler ist in dem dargestellten System in die Lei-
30. tung, welche von der Leitung 1 zu den Kontakten al der Vielfachklinken α führt, eingeschaltet und wird durch die Leitung ia kurzgeschlossen, sobald das Trennungsrelais c in Tätigkeit tritt. Der Zähler liegt außerdem in einem Ortstromkreis, welcher einen Teil des Stöpselstromlaufs, die Leitung 5, den Anker c1 des Trennungsrelais, dessen Ruhekontakt und die geerdete Leitung ib umfaßt. Der Zähler wird durch einen Umschalter, welcher in dem Stöpselstromkreis angeordnet ist, mit einer Stromquelle verbunden. In der Zeichnung ist der Zählerumschalter durch einen Schlüssel k dargestellt, der, wenn durch die Beamtin mit der Hand bewegt, den Strom der Leitungen 3, 4 unterbricht und den freien Pol der Batterie b anstatt wie vorher mit dem Hülsenkontakt über die Leitung 6 an die Stöpselkontaktspitze e1 schaltet und den Hülsenkontakt über das Relais f mit Erde verbindet. Das Relais/ ist ausgeschaltet. Wenn erwünscht, kann ein Platzzähler \ für die Telephonistin in die Leitung 6 eingeschaltet werden, welche von dem freien Pol der Batterie b über die Außenkontakte des Schlüssels k nach der Stöpselspitze führt, so daß dieser Zähler jedesmal zählt, wenn der Schlüssel heruntergedrückt wird, um einen Anruf bei dem Teilnehmerzähler zu registrieren, und sowohl als Kontrolle der Angaben der Teilnehmerzähler gilt als auch die Menge der von der Beamtin verrichteten Arbeit anzeigt.
Der Teilnehmerzähler kann außerdem als Relais dienen, um einen Kontakt zu schließen, wenn der Zähler arbeitet. In Verbindung mit dem Zähler h ist ein solcher Kontakt hl zum Regeln der Leitung 7, die vom freien Pol der Batterie χ über einen Widerstand m zur Leitung 2a und dann zu den Hülsen ar der verschiedenen Vielfachklinken führt, dargestellt. -
Der Gesprächszähler der Teilnehmerleitung soll erst in Tätigkeit gesetzt werden, nachdem der Teilnehmer seinen Hörer nach Beendigung eines Gesprächs aufgehängt hat. Während des Gesprächs ist derselbe kurzgeschlossen, und zwar durch den Anker c1 und den Arbeitskontakt des Trennungsrelais c, welche verhindern, daß der Zähler während des normalen Gesprächs durch Betriebsströme in Tätigkeit tritt, und zugleich auch für Sprechströme die Selbstinduktion des Elektromagneten ausschalten. Ist der Schlüssel k jedoch niedergedrückt, so wird die Verbindung der Batterie b mit den Stöpselkontakten umgeschaltet, und das Trennungsrelais c, das an die nunmehr geerdete Leitung 2,a angeschlossen ist, wird stromlos, wodurch der Anker c1 abfällt. Der Zähler h liegt alsdann in einem geerdeten Zweig 5, lb der Leitung 1. Vom freien Pol der Batterie b fließt nun go Strom über Leitung 6, den Zähler \ der Beamtin und die Antriebskontakte des Schlüssels k nach der Spitze des gesteckten Stöpsels und von dort über den Zähler h und Leitung ib zur Erde. Beide Zähler h und % müssen also registrieren, und zu derselben Zeit wird durch Schließen des Kontakts h1 vermittels des Teilnehmerzählers h Strom in die Leitungen 7, 2a zu den Hülsen des Stöpsels und zur Erde über Relais f gesendet; das Relais f wird hierdurch erregt und läßt die Signallampe/2 aufleuchten. Das Aufleuchten dieser Lampe bei niedergedrücktem Schlüssel k zeigt der Gehilfin an, daß der Teilnehmerzähler in der richtigen Weise gearbeitet hat.
Der Widerstand m, das Trennungsrelais c und das Überwachungsrelais f sind derart bemessen, daß, wenn Strom durch den Widerstand »ζ gesendet wird, das Überwachungsrelais/ erregt wird, das Trennungsrelais c jedoch in Ruhe bleibt. Der Teilnehmerzähler ist, wie ersichtlich, gegen zufällige Einwirkung gesichert, da er bei bestehender Verbindung kurzgeschlossen ist, ausgenommen im Augenblick des Zählens. Ist die Leitung unbenutzt, so wird der Zähler durch einen direkten Erdschluß nach der Leitungsseite hin gegen etwaige Einwirkungen von Auß.enströmen, welche in der Leitung selbst auftreten könnten, geschützt.
Es ist klar, daß die Erdleitungen auch durch Rückleitungen ersetzt werden können.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche :
    ι. Gesprächszählerschaltung für Fernsprechvermittelungsämter, dadurch gekennzeichnet, daß das Zählwerk (h) in einem der beiden Zweige (i, 2) der Doppelleitung im Amte derart angeordnet ist, daß dasselbe bei Ausführung einer Verbindung mit der Doppelleitung (1, 2) mittels eines alsdann in Tätigkeit gesetzten Relais (c) für Ströme unempfindlich gemacht wird, während zur Bewirkung der Zählung im Amte die Wirkung obigen Relais (c)' aufgehoben und Strom zur Fortschaltung des Zählwerks in den einen Zweig (5, 1, ib) der Doppelleitung geschickt wird.
  2. 2. Gesprächszählerschaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais (c) das in dem einen Leitungszweig (5, I, ib) befindliche Zählwerk (h) durch Kurzschluß unwirksam macht.
  3. 3. Gesprächszählerschaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais (c) bei Bewirkung· der Zählung" infolge Umschaltung der Betriebsbatterie (b) durch einen Schalter (k) den Kurzschluß um den Zähler (h) aufhebt und den Zähler über die Kontakte (c1, ib) an Erde legt, worauf dann der Strom über die eine Leitung (1) der Doppelleitung (1, 2) und das Zählwerk zur Erde kreist, um die Zählung zu bewirken.
  4. 4. Gesprächszählerschaltung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß infolge des von der Batterie b über die eine Abzweigung (5) der Doppelleitung (1,2) und das Zählwerk (h) gesendeten Stromes und der hierdurch bewirkten Schließung eines Kontaktes (h1) am Zählwerk ein zweiter Strom von der Anrufbatterie (x) über die andere Abzweigung (2a) der Doppelleitung und einen Zweig der Stöpselschnur, sowie das Uberwachungsrelais (f) zur Erde fließt, welcher nach erfolgter Zählung des Zählwerks die Überwachungslampe (f1) zum Aufleuchten bringt, während das Trennungsrelais (c) infolge des niederen Widerstandes des Relais ff) nicht anspricht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2838450A1 (fr) * 2002-04-11 2003-10-17 Bensabat Mickael Bougie d'eclairage a haute efficacite

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2838450A1 (fr) * 2002-04-11 2003-10-17 Bensabat Mickael Bougie d'eclairage a haute efficacite

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