DE156785C - - Google Patents

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DE156785C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C18/00Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments
    • B02C18/06Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments with rotating knives
    • B02C18/065Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments with rotating knives within rotatable bowls, e.g. meat cutters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Sawing (AREA)

Description

ix\<ßefüi^C bez. ÄvuMivfin-ic
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Zweck der Erfindung ist, nicht nur in bekannter Weise das Öffnen des Deckels an Fleischschneidemaschinen mit umlaufenden Messern ohne Abnehmen oder Verschieben des Antriebriemens auf eine besondere Losscheibe zu ermöglichen, sondern auch ein Einrücken während des Offenstehens des Deckels zu verhindern.
Zu diesem Zwecke erfolgt, wie Fig. ι der
ίο Zeichnung erkennen läßt, der Antrieb der Messerwelle α nicht, wie vielfach üblich, von der das Schneidgefäß antreibenden Schneckenwelle b, auch nicht, wie ebenfalls bereits bekannt, unmittelbar von einer im Drehgelenk
i5_ des Deckels f angeordneten Achse d aus, sondern durch eine Vorgelegewelle c, die zu dem Deckeldrehpunkt d und der Messerwelle α so angeordnet ist, daß bei Hebung des Deckels f in die Lage f] die Messerwelle a, die sich in die Lage a1 begibt, ihre Entfernung von der Vorgelegewelle c verkleinert. Hierdurch wird, wie in der punktierten Lage gezeigt, der die Messerwelle a antreibende Riemen e beim Aufheben des Deckels f von selbst schlaff (el).
In Fig. 2 ist eine andere Ausführungsform desselben Erfindungsgedankens dargestellt. Hier ist der Deckel/ nach rückwärts um das Stück h verlängert, und in dieser Verlängerung ist die Zwischenwelle c gelagert, derart, daß beim Aufheben des Deckels / nach /' die Messerwelle a, wie punktiert gezeichnet, nach aufwärts in die Lage α1/die Zwischenwelle c aber nach abwärts nach c1 schwingt, wobei die beiden Wellen denselben Abstand voneinander beibehalten, der Riemen e also gespannt bleibt (e1). Dafür aber wird der die Zwischenwelle c von der Schneckenwelle b aus antreibende Riemen g schlaff (g1), da die Welle c sich der Welle b nähert.
Eine dritte Ausführungsform zeigt Fig. 3. Der Antrieb findet hier von einer im Drehpunkt d des Deckels gelagerten Welle aus statt. In der Deckelverlängerung h ist wieder eine Zwischenwelle c gelagert, die von der Welle d ihren Antrieb erhält, und von der Welle c aus wird die Messerwelle a in Umdrehung versetzt, die aber hier nicht auf dem Deckel f, sondern auf den Rändern des Beckens i gelagert ist, so daß der Deckel f in die Lage fl gebracht werden kann, während die Messerwelle α ruhig in ihrer Stellung verharrt. Durch das Aufheben des Deckels f wird hierbei die Entfernung zwischen der Messerwelle α und der in die Lage c1 gelangten Zwischenwelle derart verkürzt, daß der ursprünglich straffe Riemen e in die schlaffe Lage el gelangt.
Die letztgenannte Ausführung läßt sich auch dahin abändern, daß die Antriebwelle im Drehpunkte d entbehrlich wird, wenn man auf die Anordnung nach Fig. 2 zurückgeht und diese mit der Anordnung nach Fig. 3 vereinigt. Die Messerwelle α (Fig. 4) ist wieder nicht auf dem Deckel f, sondern auf dem Gefäße i gelagert. Die hintere Deckelverlängerung h trägt wieder die Zwischenwelle c, und diese wird von der Schneckenwelle b aus getrieben. Wird hierbei der Deckel/ in die Lage fl gehoben, so gelangt die Zwischenwelle c in die Lage cl, und die Abstände zwischen dieser und der Welle a
einerseits, sowie der Welle b andererseits verkleinern sich, so daß sowohl der Riemen e wie der Riemen g schlaff wird fel gx).
Die geschilderten Anordnungen können auch als selbsttätige Ausrückvorrichtungen benutzt werden, indem die Bewegungsübertragung bei dem Schlaffwerden der Riemen von selbst aufhört, jedoch wirkt diese Art der Stillsetzung nicht immer sicher und plötzlieh genug. Zum mindesten empfiehlt es sich, in diesem Falle- mit der Messerwelle eine selbsttätige Bremse zu verbinden, die die Sicherheit und Schnelligkeit des Stillsetzens erhöht. Im übrigen ist es bereits ein wesentlicher Nutzen def geschilderten Anordnungen, daß selbst bei unbefugter Handhabung des eigentlichen Einrückers während des Offenstehens des Deckels ein Anlassen der Messerwelle nicht erfolgen kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Antriebvorrichtung für die Messerwelle an Fleischschneidemaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß eine der den Antrieb der Messerwelle (α) vermittelnden Riemenscheiben derart mit dem Deckel verbunden ist, daß sie gleichzeitig mit ihm eine Schwenkbewegung vollführt, sich dadurch ihrer Gegenscheibe nähert und ein Schlaffwerden des Riemens herbeiführt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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