DE644188C - Antrieb an Schraemmaschinen - Google Patents

Antrieb an Schraemmaschinen

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DE644188C
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DES105573D
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C29/00Propulsion of machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam
    • E21C29/04Propulsion of machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam by cable or chains
    • E21C29/06Propulsion of machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam by cable or chains anchored at one or both ends to the mine working face
    • E21C29/10Cable or chain co-operating with a winch or the like on the machine

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
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  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Antrieb an Schrämmaschinen, insbesondere den Windwerk- oder Haspelantrieb, welcher unmittelbar mit dem Förderseil arbeitet.
Es ist bekannt, das Antriebsglied mit verschiedenen Geschwindigkeiten und in beiden Richtungen anzutreiben, wobei Reibkupplungen und Schneckenradübertragungen angewendet werden.
Die Schaltung der Reibkupplungen mußte dabei jedoch ausschließlich von Hand erfolgen.
Die Erfindung ist im wesentlichen gekennzeichnet durch eine in die Reibkupplung eingreifende Belastungseinrichtung, die auf tiberleitung verschiedener Lastdrücke auf die Kupplung einstellbar ist, sowie durch ein Getriebe, das selbsttätig den auf die Kupplung wirkenden Lastdruck absatzweise verringert.
In einer ihrer Einstellungen kann die Belastungseinrichtung der Kupplung einen Lastdruck ausüben, der genügt, um die Reibkupplung ständig im Eingriff zu halten, trotz der von der Entlastungsvorrichtung· bzw. dem Getriebe bewirkten absatzweisen Verringerung des Lastdruckes. Diese Entlastungsvorrichtüng kann den Lastdruck zeitweise aufheben, um abwechselndes Aus- und Einkuppein der Reibkupplung zu bewirken, wobei die Perioden des Kupplungseingriffs nach Maßgabe der von der Kupplungsbelastungseinrichtung darauf ausgeübten Drücke wechseln.
Gegenüber der bisherigen Kupplung mittels Hand zur Erzielung eines unterbrochenen Antriebes ermöglicht die Erfindung mithin durch eine einfache Einstellung einerseits einen beständigen oder selbsttätigen absatzweisen Antrieb und andererseits die Erzielung einer sehr großen Zahl verschiedener Geschwindigkeiten bei absatzweisem Antrieb, veränderlich zwischen Null oder einem Minimum und einem Maximum.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist in ihrem Aufbau sehr einfach und gedrängt.
Die Kupplungsbelastungsieinrichtung enthält erfindungsgemäß eine auf veränderliche Spannung einstellbare Feder, deren Spannung durch die Entlastungsvorrichtung absatzweise aufhebbar ist. Die Einrichtung ist dabei so getroffen, daß ein Glied, welches von Hand auf Änderung der Spannung der Feder eingestellt werden kann, auch selbsttätig so beeinflußt werden kann, daß es die Spannung der Feder absatzweise aufhebt. Zu diesem Zweck enthalten die Entlastungsglieder eine Nockenscheibe ο. dgl., die an einem ständig umlaufenden Teil des Triebwerks, z. B. an einem ständig umlaufenden Glied der Reibkupplung sitzt. Die Feder wird durch einen angelenkten zweiarmigen Hebel gespannt, der von der drehbaren Nockenscheibe absatzweise angetrieben wird, um die Federspannung zu
verringern. Dieser zweiarmige Hebel ist an einem Lager angelenkt, welches seinen Schwenk- oder Drehpunkt bildet und das χοη.. Hand verschiebbar oder einstellbar ist. .»tirh;, den Drehzapfen des Hebels zwecks Änderung'-
der Spannung der Feder zu verschieben.'..£>.% seil ίο o. dgl. herumgewunden ist, welches vom Haspelrad 9 über eine Anzahl Führungsräder 11 zu einem geeigneten, vor der Maschine angeordneten Anker geführt werden Zkann, wodurch die Maschine durch Aufhaspeln des Seiles auf das Haspelrad über die
Hebellager ist in solchem Ausmaß verschreib Flözsohle vorwärts bewegt wird.
bar, daß die Spannung der Feder nicht ganz aufgehoben wird, wenn der Hebel von der Nockenscheibe bewegt \vird. Der Hebel ist zweckmäßig an seinem der Nockenscheibe zugekehrten Ende gelenkig mit einem längsverschieblichen, mit der Nockenscheibe zusammenwirkenden Stift verbunden, während sein '5 anderes Ende an eine Stange angelenkt ist, auf der die Feder sitzt, die sich einerseits gegen einen Bund der Stange und anderseits gegen einen Verschiabungshebel der Reibkupplung stemmt, wobei das den Schwenkpunkt bildende erwähnte Lager des zweiarmigen Hebels längs einer Geraden verschiebbar ist, parallel zu der Richtung, in der der Verschiebungshebel von der Stange bewegt wird. Das Hebellager kann an eine von Hand längsverschiebbar einzustellende Stange angelenkt sein.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Antriebes gemäß der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. ι die Schrämmaschine in Draufsicht, Fig. 2 den Windwerkantrieb im Schnitt nach Linie 2-2 der Fig. 3 in größerem Maß-. stab,
Fig. 3 denselben im Schnitt nach Linie 3-3 der Fig. 2,
Fig. 4 einen Schnitt nach Linie 6-6 der Fig. 2,
Fig. 5 die Belastungseinrichtung der Reibkupplung in Seitenansicht, teils im Schnitt, in Teildarstellung in größerem Maßstab,
Fig. 6 einen Schnitt nach Linie 8-8 der Fig. 5.
Fig. 7 einen Schnitt nach Linie 9-9 der Fig. 5.
*5 Die Erfindung ist dargestellt an einer Schrämmaschine mit einem Rahmen 1, welcher eine ebene Bodenfiäche 2 besitzt, die auf der Flözsohle aufruht und auf dieser gleitet. Am einen Ende trägt der Rahmen 1 in üblicher Weise den Schrämarm 4, der eine endlose Schneidkette 5 trägt und um eine lotrechte Achse 3 in verschiedene Lagen geschwenkt werden kann, wie das in Fig. 1 gezeigt ist, und der in diesen Lagen mittels eines Sperrbolzens 6 verriegelbar ist, welcher in Ausnehmungen 7 in einem Flansch 8 am Rahmen 1 eingreift.
An seinem anderen Ende trägt der Rahmen ι die Antriebsvorrichtung, welche ein Haspelrad 9 enthält, das um eine lotrechte Achse drehbar ist und um welches ein Förder-
Die Schneidkette 5 und das Haspelrad 9 können beide durch einen Elektromotor 12 angetrieben werden, dessen Welle 13 an dem der Antriebsvorrichtung zugekehrten Ende ein Ritzel 14 trägt, welches über ein Zahnrad 16 (Fig. 4) ein mittels eines Keiles 19 auf eine Welle 20 aufgekeiltes Zahnrad 18 antreibt; die Welle 20 ist in Lagern 21 und 22 im Rahmen 1 gelagert. Die Welle 20 trägt drehbar eine Schnecke 24, welche mit einem von Lagern 27 und 28 im Rahmen 1 getragenen Schneckenrad 25 kämmt, welches eine lotrechte Welle 29 umgibt, die an ihrem unteren Ende mit einem Ritzel 30 versehen ist, welches mit einer Innenverzahnung 31 des Haspelrades 9 im Eingriff steht. Das Schnekkenrad 25 kann mit der Welle 29 mittels einer Mehrzahl unter Federspannung stehender Kolben, Zapfen 35 o. dgl. verbunden werden, die in der Nabe des Rades angeordnet sind und nach innen in Eingriff mit Schlitzen 39 in der Welle 29 mittels einer Schräg- oder Nockenfläche 34 einer mit Ringnut versehenen Kupplungshülse 33 gedrückt werden können, welche Kupplungshülse 33 durch eingreifende Zapfen eines zweiarmigen Schwenkhebels 104 nach unten beweglich ist.
Um das Haspelrad 9 mit einer großen Geschwindigkeit anzutreiben, kann die Schnecke 24 unmittelbar mit dem Zahnrad 18 mittels einer Reibkupplung 45 (Fig. 2) gekuppelt werden, welche Kupplung 45 mit dem Naben- too teil 42 der Schnecke 24 verbundene Scheiben 44 aufweist und ferner zwischengeschaltete Kupplungsscheiben 46, die mit dem Flansch 47 des Rades 18 verbunden sind. Die Kupplung wird durch einen Kupplungsring 48 ein- und ausgerückt, der von einem bei 5° ai* dem Maschinenrahmen angezapften Schwenkhebel 49 beeinflußt wird.
Um das Haspelrad 9 mit niedrigeren Geschwindigkeiten anzutreiben, kämmt eine Schnecke 51, welche durch einen Keil 52 mit der Welle 20 verbunden ist, mit einem Schnekkenrad 53, dessen Hohlwelle 54 in Lagern 55 und 56 gelagert ist. Ein mittels eines Keiles mit dem oberen Ende der Welle 54 verbundenes Zahnrad 58 steht im Eingriff mit einem Rad 59, welches mittels eines Keiles 60 auf dem oberen Ende einer von Lagern 62 und getragenen Schnecke 61 sitzt, die mit einem Schneckenrad 64 zusammenarbeitet, iao welches von einem Lager 65 auf der Welle 20 getragen wird; auf diese Weise wird das
Schneckenrad 64 mit einer niedrigeren Geschwindigkeit angetrieben als die Welle 20 und das Zahnrad 18. Das Schneckenrad 64 kann mit der Schnecke 24 durch eine Reibkupplung 68 gekuppelt werden, die aus mit dem Hülsenieil 66 des Schneckenrades verbundenen Reibscheiben 67 besteht, zwischen denen sich Scheiben 69 befinden, die an dem Nabenteil 70 der Schnecke 24 befestigt sind. Die Kupplung wird durch einen Kupplungsring 72 geschaltet, der von einem Schwenkhebel 73 beeinflußt wird, welcher bei 74 am Maschinenrahmen angezapft ist.
Um auf die Reibkupplung 68 verschiedene Lastdrücke ausüben zu können, ist ein Hebel 81 bei 82 mit einem mit Gewinde versehenen Glied 83 gelenkig verbunden, in welches das Ende einer Stange 84 eingeschraubt ist. Das andere verstärkte Ende (Bund) 85 der Stange 84 ragt durch eine Gelenkeinrichtung 91 hindurch, die von dem Schwenkhebel 73 getragen wird. Zwischen einer auf den Gewindeteil der Stange aufgeschraubten Mutter 88 und einem auf der Stange gleitbaren und normalerweise im Anschlag mit einer durch den Bund 85 gebildeten Schulter 86 gehaltenen Ring 89 umgibt die Stange 84 eine Feder 87. An seinem entgegengesetzten Ende ist der Hebel 81 gelenkig bei 80 mit einem Zapfen oder Stift 77 verbunden, der in der Bohrung 78 eines oberen Lagerteiles 79 gleitbar ist und mit einer Nockenscheibe 76 an dem Schneckenrad 64 zusammenarbeiten kann.
Der Hebel 81 ist ferner drehbar mit einer zwischen einer Schulter 96 und einem an einer Stange 95 befindlichen Ring 97 gehaltenen Gelenkeinrichtung oder Lager 94 verbunden. Diese Stange 95 kann durch Drehung eines Handrades 118 mit einem mit Gewinde versehenen Nabenteil 117, dessen Gewinde mit dem Gewindeende 119 der Stange im Eingriff steht, in Längsrichtung verschoben werden.
Die Feder 87 ist zwischen der Mutter 88 und dem Ring 89 unter Spannung gehalten, wenn aber die Kupplung ganz ausgeschaltet ist, ist der Ring 89 außer Berührung mit der Gelenkeinrichtung 91, wie Fig. 5 zeigt. Durch Verschiebung der Stange 95 nach links in Fig. 5 wird das Lager 94, also der Drehpunkt des zweiarmigen Hebels 81, ebenfalls nach links verschoben, und es kommt infolgedessen der Stift 77 zur Anlage an die Nockenscheibe 76. Bei weiterer Bewegung des Lagers 94 des Hebels 81 nach links wird die Schulter 86 durch die Gelenkeinrichtung 91 hindurchgeschoben und der Ring 89 zur Anlage an die Gelenkeinrichtung 91 gezwungen, wodurch die Federspannung auf den Schwenkhebel 73 zur Belastung der Reibkupplung 68 übertragen wird. Die niedrigstmögliche Umlaufgeschwindigkeit wird erzielt in dem Augenblick, wo der Lastdruck der Feder 87 auf die Kupplung übergeleitet wird, wenn sich der Stift 77 an der höchsten Stelle der Nockenscheibe 76 befindet. Da sich die Nockenscheibe 76 dreht und die höchste Stelle derselben außer Wirkung auf den Stift gelangt, wird der Lastdruck der Feder aufgehoben und die Kupplung ausgerückt. Die Einrückung der Kupplung 68 und die Drehung der Schnecke 24 erfolgen auf diese Weise nur während der kurzen Zeit, in der die höchste Stelle der Nokkenscheibe 76 auf den Stift 77 einwirkt und dadurch der Lastdruck auf die Kupplung übergeleitet wird. Andererseits kann der Drehpunkt bzw. das Lager 94 des Hebels 81 so weit nach links verstellt werden, daß der auf die Feder ausgeübte erhöhte Lastdruck ausreichend ist, um die Kupplung im Eingriff zu halten, trotz der Verringerung des Lastdruckes, die durch die Nockenscheibe 76 herbeigeführt wird, wobei der Stift 77 während des ganzen Umlaufes der Nockenscheibe mit dieser in Berührung bleibt und die Feder die Kupplung im Eingriff hält, um eine ständige Drehung der Schnecke 24 zu sichern. Zwischen diesen beiden äußersten Einstellungen kann durch entsprechende Einstellungen der Lage des Drehpunktes 94 des zweiarmigen Hebels 81 der Eingriff der Reibkupplung für wechselnde Perioden während jeder Drehung des Schneckenrades 64 und der Nockenscheibe 76 erhalten werden, wobei die Perioden des Kupplungseingriffes nach Maßgabe des Grades der Verstellung des Drehpunktes bzw. Lagers des Hebels und des auf die Feder 87 ausgeübten erhöhten Lastdruckes wechseln. Je nach der Lage des Drehpunktes 94 des Hebels 81 wird der Ring 89 aus der Lage, in welcher er unter Druck an der Gelenkeinrichtung 91 anliegt, herausgebracht nach Wechsel der Perioden der Drehung der Nockenscheibe 76 aus der Stellung, in welcher die höchste Stelle derselben auf den Stift 77 einwirkt. Auf diese Weise können die Schnecke 24 und das Haspelrad 9 absatzweise mit einer großen Anzahl verschiedener Geschwindigkeiten, die zwischen einer geringsten und höchsten Drehzahl wechseln, getrieben oder auch entsprechend der Einstellung des Hebels 81 beständig angetrieben werden.
Durch Verschiebung der Stange 95 nach rechts kann die Reibkupplung 68 ausgerückt und die Reibkupplung 45 eingerückt werden, um eine hohe Drehgeschwindigkeit der Schnecke 24 und des Haspelrades 9 zu erzielen, zu welchem Zweck die Stange an ihrem Ende mit einer Mutter 98 versehen ist, die auf eine Gelenkeinrichtung 99 einwirkt, mit der der Schwenkhebel 49 verbunden ist. Die Stange 95 trägt ferner einen auf ihr befestig-
ten Ring ιοί, mit dem der zweiarmige Hebel zur Schaltung der Kupplungshülse 33 gelenkig verbunden ist, mittels welchem durcl Drehung der Stange um ihre Achse in entgegengesetzten Richtungen jeweils entweder die Ein- oder Auskupplungen der Kupplungszapfen 35 o. dgl. bewirkt wird. Die Drehung der Stange 95 wird durch eine drehbar im Rahmen 1 gelagerte Hülse 111 erzielt, mit der die Stange gleitend durch einen Keil 113 verbunden ist; die Hülse in ist mit einem Handgriff 114 versehen, der einen Zapfen 115 trägt, welcher mit Löchern 116 im Rahmen 1 in Eingriff gebracht werden kann.

Claims (11)

  1. Patentansprüche:
    i. Antrieb an Schrämmaschinen, dessen unmittelbar mit dem Förderseil arbeitende Haspel mit verschiedenen Geschwindigkeiten von einem Triebwerk mit Reibkupplung getrieben werden kann, gekennzeichnet durch eine in die Reibkupplung (68) eingreifende Belastungseinrichtung (84, 87, 73), die auf Überleitung verschiedener Lastdrücke auf die Kupplung einstellbar ist, sowie durch ein Getriebe (76, 81), das selbsttätig den auf die Kupplung wirkenden Lastdruck absatzweise verringert.
  2. 2. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Kupplung belastende Einrichtung (84, S7, 7^) in einer ihrer Einstellungen einen Lastdruck ausübt, der genügt, um die Reibkupplung ständig im Eingriff zu halten trotz der von der Entlastungsvorrichtung (76, 81) bewirkten absatzweisen Verringerung des Lastdruckes.
  3. 3. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Entlastungsvorrichtung (76, 81) zeitweise den Lastdruck aufhebt, um abwechselndes Aus- und Einkuppeln der Reibkupplung (68) zu bewirken, wobei die Perioden des Kupplungseingriffes nach Maßgabe der von der Kupplungsbelastungseinrichtung (84, 87, 77,) darauf ausgeübten Drücke wechseln.
  4. 4. Antrieb nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsbelastungseinrichtung eine auf veränderliche Spannung einstellbare Feder (87) enthält, deren Spannung durch die Entlastungsvorrichtung absatzweise aufhebbar ist.
  5. 5. Antrieb nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Glied (Si), das von Hand auf Änderung der Spannung der Feder eingestellt werden kann, auch selbsttätig so angetrieben werden kann, daß es die Spannung der Feder absatzweise aufhebt.
  6. 6. Antrieb nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Entlastungsglieder eine Nockenscheibe (76) o. dgl. enthalten, die an einem ständig umlaufenden Teil des Triebwerkes, z. B. an dem ständig umlaufenden Glied (66) der Reibkupplung (68) sitzt.
  7. 7. Antrieb nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (87) durch einen angelenkten Hebel (81) gespannt wird, der von der drehbaren Nokkenscheibe (76) absatzweise angetrieben wird, um die Spannung der Feder zu verringern, welcher Hebel an einem Lager (94) angelenkt ist, das von Hand verschoben werden kann, um den Drehzapfen des Hebels zwecks Änderung der Spannung der Feder zu verschieben.
  8. 8. Antrieb nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Lager (94) des Hebels (81) in solchem Ausmaß verschiebbar ist, daß die Spannung der Feder (87) nicht ganz aufgehoben wird, wenn der Hebel (81) von der Nockenscheibe
    (76) bewegt wird.
  9. 9. Antrieb nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel zwischen seinen Enden am Lager (94) angelenkt ist und am einen Ende einen Stift
    (77) trägt, der von der drehbaren Nockenscheibe (76) erfaßt werden kann, während sein anderes Ende an eine Stange angelenkt ist, um die eine Feder (87) gelegt ist, die sich einerseits gegen einen Bund dieser Stange und anderseits gegen den Verschiebungshebel (72) der Reibkupplung (68) stemmt, welch obengenanntes Lager (94) des Hebels (81) längs einer Geraden verschiebbar ist, parallel zu der Richtung, in der der Verschiebungshebel (73) von der Stange (84) bewegt wird. .
  10. 10. Antrieb nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel an dem Lager (94) angelenkt ist, das auf einer Stange (95) sitzt, die von Hand längs verschiebbar eingestellt werden kann.
  11. 11. Antrieb nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebshaspel (9) von einem Schneckengetriebe (24) getrieben wird, das seinerseits von einem mit ihm konaxialen Rad, vorzugsweise einem Schneckenrad (64), mittels Reibkupplung (68) angetrieben wird, welches Rad (64) die Nockenscheibe (76) der Entlastungsvorrichtung (76,81) trägt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES105573D 1931-08-05 1932-07-23 Antrieb an Schraemmaschinen Expired DE644188C (de)

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