DE15622C - Eiserner Langschwellenoberbau füi Eisenbahnen - Google Patents
Eiserner Langschwellenoberbau füi EisenbahnenInfo
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- DE15622C DE15622C DENDAT15622D DE15622DA DE15622C DE 15622 C DE15622 C DE 15622C DE NDAT15622 D DENDAT15622 D DE NDAT15622D DE 15622D A DE15622D A DE 15622DA DE 15622 C DE15622 C DE 15622C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B3/00—Transverse or longitudinal sleepers; Other means resting directly on the ballastway for supporting rails
- E01B3/16—Transverse or longitudinal sleepers; Other means resting directly on the ballastway for supporting rails made from steel
- E01B3/22—Longitudinal sleepers; Longitudinal sleepers integral or combined with tie-rods; Combined longitudinal and transverse sleepers
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- Civil Engineering (AREA)
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- Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei vorliegendem eisernen Oberbau mit Langschwellen kann die Schiene, nachdem sie durch
Abnutzung oder Bruch unbrauchbar geworden, leicht ausgewechselt werden, und' die Theile
halten sich gegenseitig, so zwar, dafs ein Verschieben der Schienen und Langschwellen auch
bei eventuellem Reifsen der Bolzen nicht eintreten kann.
Die Langschwellen A, deren Querschnittsform aus Fig. ι und 5 zu ersehen ist und deren
Länge halb so grofs als die der Schienen ist, werden zu einander so verlegt, dafs die Stöfse
circa 15 bis 20 mm von einander abstehen, Fig. 2. Sind die Schwellen gelegt, so werden
die T-förmigen Querverbindungen B aufgelegt, und zwar so, dafs die verticalen Schenkel b
zwischen die Schwellenstöfse kommen, während die beiden Schwellenenden vermittelst der horizontalen
Schenkel α α und vier Schrauben C verbunden werden. Die Schenkel α α sind mit
Einschnitten Z, Fig. 4, versehen, welche sich über die Schwellen legen.
Die Schraubenbolzen C, Fig. 5, sind entweder gewöhnliche Hakenbolzen, wie sie oft verwendet
werden, oder unter die Schwellen ist ein Flacheisen D, Fig. i, genietet, in dieses und die
Schwelle Gewinde geschnitten und die Schrauben C von oben eingeschraubt.
Die Niete E in dem Flacheisen D, Fig. 1,
sind nur schwach und können ohne besondere Sorgfalt eingezogen werden, da sie ein Zusammenhalten
der Schwellen nur bis zum Legen der Querstücke bezwecken.
Die Schiene M, Fig. 1, 2 und 3, ist eine
Brückenschiene und wird auf den Schwellenkopf aufgesteckt. Sie hat an den Schwellen
eine sichere Unterlage und Führung und verbindet die Schwellen unter sich, da der Schienenstofs
inmitten der Schwelle steht, Fig. 6. Die Schiene wird nicht gebogen, sondern biegt sich
beim Verlegen auf den Schwellen.
Schienen und Schwellen sind durch Schrauben F mit einander verbunden, Fig. 1, 2 und 3. Diese
Schrauben haben nicht allein die Schienenschenkel zusammenzuziehen, sondern auch die
Schienen auf die Schwellen niederzuziehen. Darum haben die Schrauben einen ovalen
Schaft F, Fig. 7. Wenn die Mutter angezogen wird, so strebt sich der ovale Schaft zu drehen
und treibt die Schiene nieder zufolge der excentrisch zu einander gestellten Löcher in
Schienen und Schwellen, Fig. 7.
Damit die Bolzen nicht zurückgehen können, hat der Schraubenkopf ein Sicherheitsblättchen
und nöthigenfalls die Muttern ebenso, Fig. 1, 2 und 3.
Die Querverbindung umfafst mit ihren bei L, Fig. 4, ausgeschnittenen horizontalen Schenkeln β β
die Schwellen so, dafs die Spurweite gesichert ist, selbst wenn die Schrauben den Dienst versagen
sollten.
Die Schenkel G, 'Fig. 1 und 2, der Brückenschiene
senken sich in die Einschnittte H, Fig. ι, 4 und 5, der oberen Rippe J der
Querverbindung und halten diese nieder, da sie auf die Schenkel α α drücken, und werden
gleichzeitig durch diese Rippen J zusammengehalten. So halten die drei Theile unter sich
zusammen, so dafs die Schrauben wenig zu leisten haben. Zwischen die beiden Schwellenenden
kommt eine Querverbindung zu liegen, also in einer Entfernung von 4 bis 5 m ein
Stück. Dieses ist bei der grofsen Festigkeit dieser Construction hinreichend. Will man aber
die Schiene mehr als 9 m lang nehmen und eine weitere Querverbindung haben, wende man
ein Rundeisen, Fig. 8, an und gebe ihm Fräseinschnitte
H für die Schienenschenkel. Diese Stange wird durch eine Bohrung in der Schwelle A gesteckt, in einer passenden Höhe
bei K, Fig. 5, so dafs die Schienenschenkel G in die Einschnitte H eingreifen; hier halten die
Schenkel G wieder die Spurstange und diese hält die Schienenschenkel zusammen und sichert
die Spurweite.
Sofern noch eine Verbindung der Schwellen nöthig sein sollte, schneide man in beide
Schwellenstöfse eine horizontale Nuth η ein, Fig. 9, und schiebe in diese einen Keil O mit
zwei Ansätzen q ein. Wenn die Schiene übergelegt ist, so ist die Lage dieses Keiles O von
selbst gesichert. Wird nun irgend ein Stofs tiefer niedergedrückt, so legen sich die Kanten r
der Aufsätze q gegen die Stöfse und sichern die Stellung vollkommen.
Claims (4)
1. Ein eiserner Oberbau mit Langschwellen für Eisenbahnen, bei welchem die Befestigung
und das Niederziehen der Schienen durch Schrauben mit ovalem Schaft geschieht.
2. Die Verbindung der Langschwellen A durch den kreuzförmigen Keil ο η q.
3. Eine T-förmige, mit einer oberen Längsrippe
J versehene Querverbindung, bei welcher die Einschnitte der Rippe J, Fig. 4,
die Schenkel gg der Brückenschiene M zusammenhalten und erstere zu gleicher
Zeit durch diese Schenkel niedergehalten werden.
4. Die Sicherung der Spurweite durch die Einschnitte L L der Seitenrippen α der Querverbindung.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE15622C true DE15622C (de) |
Family
ID=292648
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT15622D Active DE15622C (de) | Eiserner Langschwellenoberbau füi Eisenbahnen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE15622C (de) |
-
0
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