DE139540C - - Google Patents

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DE139540C
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lever
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00Details or accessories
    • G10C3/30Couplers, e.g. for playing octaves

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Electrophonic Musical Instruments (AREA)
  • Holders For Apparel And Elements Relating To Apparel (AREA)

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    Die vorliegende Erfindung betrifft eine für Flügel und Pianinos anwendbare, in zwei Teile geteilte Oktavenkupplung, welche vermöge zweier Kniehebel unabhängig je für Baß und Diskant anwendbar ist und den Zweck hat, zur Verstärkung der Tonfülle die mit der rechten Hand gespielten Töne (Melodien, Variationen. Läufe usw.) stets mit den, eine Oktave höher gelegenen, und umgekehrt
    ίο wiederum die mit der linken Hand gespielten Töne oder die Baßbegleitung stets mit den, eine Oktave tiefer gelegenen Tönen zu kuppeln. Weil bei dieser Anordnung die Kupplungsplatten durch Kniehebel angehoben werden, ist dem Spieler die Möglichkeit geboten, auch gleichzeitig Gebrauch von beiden Pedalen des Instrumentes für Forte und Piano zu machen. Auf den Zeichnungen ist die neue Vorrichtung dargestellt. Es zeigt: Fig. 1 das Klaviergehäuse im senkrechten Schnitt mit den in Betracht kommenden Teilen, Fig. 2 schematisch die Anordnung von Hebeln zum Koppeln der Töne und Fig. 3 die neue Vorrichtung in größerem Maßstabe.
    Unter dem Klaviaturboden α und mit diesem durch Gelenke b drehbar verbunden sind zwei Laden c angebracht, welche durch Kniehebel d jede für sich gehoben und gesenkt werden können. In diesen Laden c sind schräg zur Klaviatur gestellte, von Oktave zu Oktave reichende Hebel e um f drehbar gelagert. Die Enden dieser Hebel e befinden sich unter Stiften g der Tasten h und Stiften i von Hebeln k.
    Wird nun die betreffende Lade c durch den zugehörigen Kniehebel d in die dargestellte angehobene Stellung gebracht, so drückt beim Anschlagen der Taste h der Stift g den zugehörigen schrägen Hebel e nach unten, dessen anderes Ende hierbei durch den Stift i den Hebel k der zu der betreffenden Oktavsaite gehörenden Mechanik anhebt und hierdurch ein gleichzeitiges Anschlagen dieser Saite herbeiführt. Ist dagegen die Lade gesenkt, so berührt der Stift g beim Anschlag der Taste den zugehörigen schrägen Hebel e nicht und dieser läßt daher auch den zugehörigen Hebel k unbeeinflußt.
    Patent-A ν Spruch:
    Oktavenkupplung für Flügel und Pianinos, dadurch gekennzeichnet, daß sie ungefähr in der Mitte der Klaviatur in zwei durch Kniehebel je für Baß und Diskant unabhängig voneinander anzuhebende Teile geteilt ist, durch welche einerseits zum Diskant hin die tieferen Töne mit den. eine Oktave höher gelegenen, und andererseits zum Baß hin ' die höheren Töne mit den eine Oktave tiefer gelegenen Tönen gekuppelt werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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