DE44603C - Klavier mit Metallstimmen - Google Patents
Klavier mit MetallstimmenInfo
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- DE44603C DE44603C DENDAT44603D DE44603DA DE44603C DE 44603 C DE44603 C DE 44603C DE NDAT44603 D DENDAT44603 D DE NDAT44603D DE 44603D A DE44603D A DE 44603DA DE 44603 C DE44603 C DE 44603C
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- metal
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10D—STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10D13/00—Percussion musical instruments; Details or accessories therefor
- G10D13/01—General design of percussion musical instruments
- G10D13/08—Multi-toned musical instruments with sonorous bars, blocks, forks, gongs, plates, rods or teeth
- G10D13/09—Multi-toned musical instruments with sonorous bars, blocks, forks, gongs, plates, rods or teeth with keyboards
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft ein Musikinstrument, in welchem die Töne durch Anreifsen abgestimmter Metallzungen hervorgebracht werden.
Diese Metallzungen werden mittelst Tasten in Schwingungen gesetzt, indem jede Zunge durch den nachbeschriebenen Mechanismus
mit einer Taste in Verbindung gesetzt ist.
In der Zeichnung ist diese Einrichtung in Fig. ι und 2 in der Seitenansicht, in Fig. 3
im Grundrifs dargestellt.
Auf einem Klaviaturbodena sind die Tasten bb
wie bei einem Klavier, einer Orgel u. s. w. angeordnet; die Zahl der Tasten entspricht der
Zahl der Stimmzungen oder, Fig. 4, Gruppen von Stimmzungen ccc. Vor jeder Zunge c sind
kleine Hebel angeordnet, welche zweckmäfsig die Form von Sternrädern ddd haben und
auf einer Achse e sitzen. Auf dem Umfang der Räder sind Stifte ff befestigt, welche bei
der Drehung der Räder mit ihren Spitzen auf die Spitzen der Zungen treffen, sie niederbiegen
und dann plötzlich frei lassen.
Um dem Sternrad d durch Anschlag der Taste b jedesmal eine hinreichende Drehung
zu geben, ist am Ende der Taste eine Sperrklinke g angebracht, welche gegen einen Zahn
oder entsprechenden Vorsprung des Sperrrades i auf der Achse des Sternrades d wirkt,
sobald die Taste angeschlagen wird. Die Klinke g ist im Gelenk h mit der Taste b
verbunden und gleitet über einen Zahn zurück, wenn die Taste losgelassen wird; eine sich
gegen die Klinke anlegende Feder Ar drückt die Klinke dann gegen den nächsten Zahn an,
und bei erneutem Anschlag der Taste wird wiederum ein Stift f die Zunge c treffen.
Um zu verhüten, dafs die Scheiben oder Räder d sich zu leicht vorwärts bewegen oder
aber zurückgleiten und die Stifte f mit den Zungen unabsichtlich in Berührung treten, kann
eine Hemmung, z. B. durch einen Reibungswiderstand, angebracht sein, welcher in der
Zeichnung nicht angegeben ist.
Die Räder d sind zweckmäfsig auf einer durchgehenden Achse e drehbar; sie können
unter sich durch kleine Metallscheiben oder Scheiben von Webstoff. Leder, Holz u. dergl.
in Abstand gehalten und verhindert werden, ein Geräusch zu verursachen.
Dieses Instrument kann entweder in sich abgeschlossen sein und allein gespielt werden,
oder es kann auch gleichzeitig mit der Klaviatur einer Orgel, eines Harmoniums u. s. w. gespielt
werden. In Fig. 4 sind je drei neben einander liegende Zungen c angegeben, welche
gleichgestimmt sind und gleichzeitig in Schwingung gesetzt werden, indem jede von einem
Stift des Rades d getroffen wird, oder der Stift f ist vorn so breit, dafs er alle drei
Zungen zugleich berührt.
Jede dieser Gruppen von Zungen c oder auch die Tasten b können mittelst Pedals oder
dergleichen seitlich verschoben werden, so dais je drei, zwei oder nur eine der Zungen ertönt.
Wie in Fig. 2 angegeben, kann über die Zungen c eine Metallplatte / gelegt sein, welche
von Armen m gehalten und durch ein Pedal gehoben oder niedergelassen werden kann; in
letzterem Falle wird der Zitherton hervorgerufen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Klavier mit Metallstimmen, dadurch ge ■ kennzeichnet, dafs die Metallstimmen c vermittelst der Tasten b, Hebel g, Sperrscheiben i und Stittscheiben d zum Ertönen gebracht werden und ein Metallstab / angeordnet ist, welcher zur Erzeugung des Zithertones auf die Stimmen c gelegt werden kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE44603C true DE44603C (de) |
Family
ID=319827
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT44603D Expired - Lifetime DE44603C (de) | Klavier mit Metallstimmen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE44603C (de) |
-
0
- DE DENDAT44603D patent/DE44603C/de not_active Expired - Lifetime
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