DE329269C - Tastenanschlagwerk fuer Zithern und aehnliche Saiteninstrumente - Google Patents

Tastenanschlagwerk fuer Zithern und aehnliche Saiteninstrumente

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DE329269C
DE329269C DE1920329269D DE329269DD DE329269C DE 329269 C DE329269 C DE 329269C DE 1920329269 D DE1920329269 D DE 1920329269D DE 329269D D DE329269D D DE 329269DD DE 329269 C DE329269 C DE 329269C
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Germany
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zithers
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hammer
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strings
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    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D3/00Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
    • G10D3/06Necks; Fingerboards, e.g. fret boards
    • G10D3/08Fingerboards in the form of keyboards
    • G10D3/09Fingerboards in the form of keyboards for zithers

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Description

  • Tastenanschlagwerk für Zithern und ähnliche Saiteninstrumente. Die Erfindung bezieht sich auf ein. Tastenanschlagwerk für Zithern und ähnliche Saiteninstrumente, dessen einzelne Teile derart zusammenarbeiten, daß eine Wiederholung des Saitenanschlages (Tremolieren) nach Aufheben des Tastendruckes .nicht stattfinden kann, wobei die Tondämpfer von jeder Taste einzeln oder gemeinsam durch ein Pedal betätigt -Werden können.
  • Das Neue gemäß der Erfindung besteht darin, daß an dem Ende eines, unter der Taste liegenden doppelarmigen Hebels, auf den die Bewegung der Taste in bekannter Weise übertragen wird, eine angerollte Abreißfeder befestigt ist, die unter .die Schlagfeder des an einer festen Leiste befestigten, aus einer Blattfeder bestehenden Hammers greift, der beim Abgleiten der Schlagfeder an die Saite anschlägt.
  • Die bewegliche Verbindung der Tasten, der Hebel sowie der Dämpfer mit den dazugehörigen Befestigungsleisten erfolgt durch Blattfedern.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsart dargestellt; es zeigen: Fig. i bis 3 das Tastenanschlagwerk für die Melödiesaiten in verschiedenen Arbeitsphasen in Seitenansicht, Fig. q. die Anordnung der Dampferhebel in Seitenansicht, Fig. 5 eine schaubildliche Darstellung eines Zitherklaviers, Fig. 6 das Tastenanschlagwerk für die Begleitsaiten in Seitenansicht.
  • Die mittels Blattfedern an einer .durchgehenden Querbrücke ä befestigten und in wagerechter Lage gehaltenen Tasten i für die Melodiesaiten haben eine Stütze b, die auf den hinteren Arm eines unterhalb der Taste in, gleicher Richtung mit ihr liegenden doppelarmigen Hebel c aufsetzt. Dieser Hebel c ist ebenfalls an einer unter der Brücke liegenden durchgehenden Leiste - d mittels einer Blattfeder e befestigt, von einer durchgehenden Leiste f kippbar abgestützt und in Ruhestellung in wägerechter Lage gehalten. An dem vorderen Arm des Doppelhebels c ist ein Abreißer g in Form einer angerollten Blattfeder winkelig angebracht, der unter die Schlagfeder h des ebenfalls aus einer Blattfeder bestehenden Anschlaghammers i greift, dessen Ende .durch rechtwinkelige Umbiegung als Klöppel ausgebildet ist. Die Schlagfeder h liegt unmittelbar auf dem Hammer i; beide sind gemeinsam an einer die Saiten ü@erbrückerrden durchgehenden Leiste h befestigt.
  • Die Tasten :2 für die Begleitsaiten sind in derselben Weise wie die Tasten .der Melodiesaiten an derselben durchgehenden Querbrücke a befestigt und ruhen mit ihrer Stütze b unmittelbar auf dem Hammer 1, der mittels einer im Winkel gebogenen Blatt- , feder na an einer Querleisten befestigt und gegen die Stütze der Taste gedrückt wird. Der Hammer l besteht aus einer Blattfeder mit daran befestigtem Klöppel o, welcher sich in Ruhelage an die mit Filz belegte Unterseite der Querbrücke anlegt. Eine gegen den Klöppel schleifende, an der Querbrücke befestigte Blattfeder p verhindert ein Tremolieren des Hammers, Die Dämpferhebel q sind -ebenfalls mittels Blattfedern r an durchgehenden Leisten s und t beweglich und pressend befestigt und werden in -bekannter Weise einzeln durch Niederdrücken der Tasten betätigt. Die Tragleisten .# und t für die Dämpferhebel s*nd auf Leisten kippbar gelagert und durch Federn u und v gespannt und stehen durch ein Zugorgan w mit einem Fußpedal derart in Verbindung, daß bei geringem Niederdrücken des Pedals die Dämpfer der Melodiesaiten und bei stärkerem Niederdrücken des Pedals zugleich die Dämpfer der Begleitsaiten gelüftet werden, so daß nach Belieben die Melodie- und Begleitsaiten voll ausklingen können.
  • Zur Verhinderung von Nebengeräuschen sind die äneinanderschlagenden und miteinander in Berührung kommenden Teile mit Filzunter- oder -auflagen versehen._ Das gesamte Hammerwerk ist in einem - Gehäuse untergebracht und leicht abnehmbar mit der Zither verbunden. Die Wirkungsweise der Melodiesaitentasten ist folgende: Durch Niederdrücken der .Tasten wird die Schlagfeder des Hammers von dem hochgehenden Anreißer so weit mitgenommen, bis diese, von dem Anreißer abgleitet, auf den Hammer zurückschlägt und diesen zum Anschlag bringt. Beim Loslassen der Taste gleitet der Anreißer von selbst wieder unter. .die Schlagfeder.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH; Tastenanschlagwerk für Zithern und . ähnliche Saiteninstrumente, bei dem die Bewegung der Taste auf einen Barunterliegenden doppelarmigen Hebel übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß an seinem Ende eine angerollte Abreißfeder .(g) befestigt ist, die unter die Schlagfeder (h) des an einer festen Leiste (k) befestigten,- aus einer Blattfeder bestehenden Hammers (i) greift, der beim Abgleiten der Schlagfeder an die Saite anschlägt.
DE1920329269D 1920-04-01 1920-04-01 Tastenanschlagwerk fuer Zithern und aehnliche Saiteninstrumente Expired DE329269C (de)

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