DE1208706B - Verfahren zur Herstellung von verschiedenfarbig gemusterten, bereichsweise geschnittenen Flor aufweisenden Teppichflorgeweben - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von verschiedenfarbig gemusterten, bereichsweise geschnittenen Flor aufweisenden Teppichflorgeweben

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DE1208706B
DE1208706B DEW26997A DEW0026997A DE1208706B DE 1208706 B DE1208706 B DE 1208706B DE W26997 A DEW26997 A DE W26997A DE W0026997 A DEW0026997 A DE W0026997A DE 1208706 B DE1208706 B DE 1208706B
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DE
Germany
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yarn
pile
core
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roving
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DEW26997A
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Inventor
Matthias Baumann
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Woll und Haargarnspinnerei J M
Original Assignee
Woll und Haargarnspinnerei J M
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Publication date
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G3/00Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
    • D02G3/22Yarns or threads characterised by constructional features, e.g. blending, filament/fibre
    • D02G3/34Yarns or threads having slubs, knops, spirals, loops, tufts, or other irregular or decorative effects, i.e. effect yarns
    • D02G3/346Yarns or threads having slubs, knops, spirals, loops, tufts, or other irregular or decorative effects, i.e. effect yarns with coloured effects, i.e. by differential dyeing process
    • DTEXTILES; PAPER
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    • D02G3/00Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
    • D02G3/22Yarns or threads characterised by constructional features, e.g. blending, filament/fibre
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D27/00Woven pile fabrics

Description

  • Verfahren zur Herstellung von verschiedenfarbig gemusterten, bereichsweise geschnittenen Flor aufweisenden Teppichflorgeweben Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von verschiedenfarbig gemusterten, bereichsweise geschnittenen Flor aufweisenden Teppichflorgeweben.
  • Es ist bekannt, solche Teppichflorgewebe unter Verwendung von sogenannten Effektgarnen herzustellen. Solche Effektgarne, die durch einen Spinnprozeß erzeugt werden, erhält man, indem man dem vorgesponnenen Garn mit dem Grundfarbton Garnfäden anderer Farbe oder farbgetupfte Garnfäden während des Fertigspinnens beigibt. Diese Effektgarne ergeben beim bereichsweisen Aufschneiden der daraus hergestellten Florgewebe nur geringe Farbabweichungen zwischen den Bereichen mit geschnittenem und den Bereichen mit ungeschnittenem Flor, insbesondere bei Teppichen mit gedeckten Mustern. Das ist darauf zurückzuführen, daß die dem vorgesponnenen Garn beigegebenen andersfarbigen Fäden stets auch am Umfang des fertigen Effektgarnes liegen, so daß das Mischungsverhältnis der Farben am Umfang des Garnes nur wenig vom Mischungsverhältnis im Garnquerschnitt abweicht. Entsprechend wenig können sich daher auch nur die Gewebebereiche mit dem geschnittenen Flor, deren Oberfläche aus aneinanderliegenden Garnquerschnitten besteht, von den Gewebebereichen mit dem unaesclinittenen Flor, deren Oberfläche aus aneinanderliegenden Umfangsteilen des Florgarnes besteht, farblich voneinander abheben.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das genannte bekannte Verfahren dahingehend zu verbessern, daß stärkere Farbkontraste zwischen dem ungeschnittenen und dem zur Bildung des Musters bereichsweise geschnittenen Flor erzielbar sind als bei dem erwähnten bekannten Verfahren.
  • Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch, daß als Florgarn ein Kerngarn verarbeitet wird, dessen Kern und Mantel verschiedenfarbig sind und welches aus einem Vorgarn mit einem gleiche Verzugseigenschaften aufweisenden Kern- und Mantelteil `cesponnen wird, das durch gemeinsame Nitschelung eines für den Garnmantel bestimmten Florbändchens sowie eines letzterem beigefügten, für den Garnkern bestimmten Vorgarnes hergestellt wird. Die starken Farbkontraste werden dadurch ermöglicht. daß der vom Garnmantel farblich abweichende Garnkern nicht oder nur wenig an die Oberfläche des Florgarnmantels und mithin in den Gewebebereichen mit dem ungeschnittenen Flor viel weniger in Erscheinung tritt als in den Bereichen mit dem aeschnittepen Flor. Die V erwenduna ein und desselben Floraarnes für die verschiedetiarbigen Florbereiche bedingt einerseits einen nur geringen Herstellungsaufwand und andererseits eine Verringerung des im Gewebegrund totliegenden Flormaterials gegenüber denjenigen bekannten Geweben mit geschnittenem und ungeschnittenem Flor, bei welchen der Farbkontrast durch Verwendung verschiedenfarbiger Fäden erzielt wird. Die gleichen Verzugseigenschaften des Mantels und Kerns des verwendeten Florkerngarnes gestatten eine gleichmäßige Ausspinnung desselben, wodurch ein sehr einheitlicher Farbcharakter der verschiedenen Gewebebereiche sowie auch eine qualitativ gleichmäßige Oberflächenbeschaffenheit erreicht wird.
  • Nach einem anderen bekanntgewordenen Vorschlag hat man aus verschieden gefärbten Einzelfäden zusammengesetzte Florfäden verwebt, die unregelmäßige Mustereffekte in der nur aus unaufgeschnittenen Schlingen bestehenden Gewebeoberfläche ergeben. Im Gegensatz hierzu werden erfindungsgemäß willkürliche, regelmäßige Farbmusterungen erzielt.
  • Kerngarne, ähnlich den erfindungsgemäß verwendeten, sind an sich bekannt, jedoch nicht für den Zweck, den sie im Rahmen der Erfindung erfüllen.
  • Erfindungsgemäß kann das für den Garnkern bestimmte Vorgarn dem für den Garnmantel bestimmten Florbändchen mittig zugeführt und dadurch ein Kerngarn mit einem vom Garnmantel gleichmäßig umhüllten Garnkern gewonnen werden. Das für den Garnkern bestimmte Vorgarn kann bei seiner Zuführung zu dem für den Garnmantel bestimmten Florbändchen aber auch quer zu letzterem und bis an den Rand desselben changieren, so daß beim fertigen Xernaarn der Garpkern stellenweise an der Garnoberfläche sichtbar ist.
  • Im ersten Fall entsteht zunächst ein gleichmäßig einfarbiges Gewebe mit ußgeschnittenen Florschlingen. An den Stellen, an denen der Teppichweber zur Herstellung andersfarbigr Figuren und Flächen die Fäden aufschneidet, v,erden die Schnittflächen der Fäden sichtbar und tritt der zunächst im Florgarn verborgene Garnkern neben dem durchschnittenen Garnmantel in Erscheinung. Die sichtbaren Schnittstellen der Garnkerne sind dadurch, daß sie alle mittig im Garnquerschnitt liegen, völlig gleichmäßig im Gewebebereich mit dem geschnittenen Flor verteilt, so daß dieser Gewebebereich gleichmäßig gefärbt erscheint.
  • Im zweiten Fall treten nach der Fertigstellung des Garnes an dessen Oberfläche bereits einzelne Farbtupfer in Erscheinung; diese ist farbig gesprenkelt. Ein mit dem Garn hergestelltes Gewebe mit unaufgeschnittenem Flor weist unregelmäßig verteilte Farbtupfer auf, welche das Aussehen der Gewebeoberfläche beleben und je nach Garnbeschaffenheit verschieden stark in Erscheinung treten können. Werden die Schlingen bereichsweise aufgeschnitten, dann werden auch hierbei die andersfarbigen Schnittflächen der Garnkerne sichtbar. Da diese nicht regelmäßig in der Mitte der Florgarnschnittstellen angeordnet sind, ergibt sich auch in den Gewebebereichen mit dem geschnittenen Flor eine gewisse Unregelmäßigkeit, die dem Geschmack entgegenkommen kann.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Herstellung von verschiedenfarbig gemusterten, bereichsweise geschnittenen Flor aufweisenden Teppichflorgeweben, d a -. durch gekennzeichnet, daß als Florgarn ein Kerngarn verarbeitet wird, dessen Kern und Mantel verschiedenfarbig sind und welches aus einem Vorgarn mit einem gleiche Verzugseigenschaften aufweisenden Kern- und Mantelteil gesponnen wird, das durch gemeinsame Nitschelung eines für den Garnmantel bestimmten Florbändchens sowie eines letzterem beigefügten, für den Garnkern bestimmten Vorgarnes hergestellt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das für den Garnkern bestimmte Vorgarn dem für den Garnmantel bestimmten Florbändchen mittig zugeführt und dadurch ein Kerngarn mit einem vom Garnmantel gleichmäßig umhüllten Garnkern gewonnen wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das für den Garnkern bestimmte Vorgarn bei seiner Zuführung zu dem für den Garnmantel bestimmten Florbändchen quer zu letzterem und bis an den Rand desselben changiert, so daß beim fertigen Kerngarn der Garnkern stellenweise an der Garnoberfläche sichtbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 21198; österreichische Patentschrift Nr. 137 470; französische Patentschrift Nr. 1114158; USA.-Patentschrift Nr. 1714104.
DEW26997A 1959-12-31 1959-12-31 Verfahren zur Herstellung von verschiedenfarbig gemusterten, bereichsweise geschnittenen Flor aufweisenden Teppichflorgeweben Pending DE1208706B (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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JPS5853091B2 (ja) * 1978-07-10 1983-11-26 東レ株式会社 多色糸およびその製造方法

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE21198C (de) * KLEIN, HUNDT & CO. in Düsseldorf Verbesserung an Flortheüern für Vorspinnkrempel^
US1714104A (en) * 1928-05-25 1929-05-21 Bigelow Hartford Carpet Compan Pile fabric
AT137470B (de) * 1932-12-27 1934-05-11 Actien Ges Der Teppich U Moebe Gewebe, insbesondere für Teppiche oder Möbelstoffe.
FR1114158A (fr) * 1953-11-30 1956-04-09 Procédé et appareil de production de fil textile moucheté

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