DE1167397B - Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen zum Identifizieren anrufender Leitungen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen zum Identifizieren anrufender Leitungen

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DE1167397B
DE1167397B DET22493A DET0022493A DE1167397B DE 1167397 B DE1167397 B DE 1167397B DE T22493 A DET22493 A DE T22493A DE T0022493 A DET0022493 A DE T0022493A DE 1167397 B DE1167397 B DE 1167397B
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DE
Germany
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winding
line
compensation
circuit arrangement
telecommunications
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Pending
Application number
DET22493A
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Eugen Schaefer
Dipl-Ing Edmund Baranowski
Gerhard Holzschuh
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Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen zum Identifizieren anrufender Leitungen Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen zum Identifizieren anrufender Leitungen, bei der jeder Leitung ein Magnetkern mit ausgeprägter Hysteresisschleife zugeordnet ist, auf den eine über einen Widerstand mit einer Ader der Leitung verbundene erste Wicklung, eine zweite Wicklung für die Vormagnetisierung des Kernes sowie die für die Feststellung des Sättigungszustandes des Kernes erforderlichen Wicklungen aufgebracht sind, und bei der der Einfluß der auf die Leitung induzierten Längsspannungen auf die Identifizierung durch Kompensation unwirksam gemacht wird.
  • Es sind verschiedene Schaltungsanordnungen bekannt, bei denen für die Identifizierung anrufender Leitungen bzw. für das überprüfen des Belegungszustandes je ein Magnetkern mit ausgeprägter Hysteresisschleife derart mit jeder Leitung verbunden ist, daß die dabei entstehenden verschiedenen Sättigungszustände für das Erkennen des Anruf- bzw. Belegungszustandes ausgenutzt werden können. Beispielsweise ist bei einer bekannten Anordnung eine Ader der Leitung über einen Widerstand mit der Eingabewicklung des in einer Sättigungsrichtung vormagnetisierten Magnetkernes verbunden, so daß der einsetzende Schleifenstrom die Sättigungsrichtung umkehrt. Nachteilig ist bei dieser Anordnung, daß Störspannungen, insbesondere beispielsweise durch elektrische Bahnen auf die Leitung induzierte Längsspannungen, wegen :des unsymmetrischen Aufbaues Fehlidentifizierungen bewirken können.
  • An dieser Tatsache wird auch dadurch nichts geändert, daß die einzige Eingabewicklung unsymmetrisch in den Speisestromkreis der Leitung in Reihe mit einer Primärhälfte eines Ortsleitungsübertragers eingefügt wird, so daß der volle Schleifenstrom die Wicklung durchfließt. Es ist weiterhin eine Anordnung bekanntgeworden, bei der der Magnetkern mit zwei Eingabewicklungshälften versehen ist und bei der diese zwischen die beiden Pole der Amtsbatterie und die kapazitiv zusammengeschalteten Enden der beiden leitungsseitigen Wicklungen eines Ortsleitungsübertragers geschaltet sind. Die durch den Schleifenstrom über die beiden Eingabewicklungshälften in dem Magnetkern erzeugten Kraftflüsse addieren sich, aber Kraftflüsse auf Grund von induzierten Stör-Längsspannungen heben sich auf. Diese Schaltung setzt aber die Anwendung von kostspieligen Ortsleitungsübertragern oder symmetrischen Speisedrosseln voraus.
  • In der Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung findet einerseits eine Kompensation der auf die Leitung induzierten Längsspannungen statt, so daß die auf diesen Einfluß zurückzuführende Fehlidentifizierung unterbleibt, andererseits arbeitet diese Teilnehmerschaltung ohne kostspieligen Ortsleitungsübertrager bzw. ohne symmetrische Speisedrossel. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, da.ß eine auf den Magnetkern aufgebrachte Kompensationswicklung, die zur ersten Wicklung entgegengesetzte Wicklungsrichtung aufweist, mit dem einen Ende über zwei gleich große Widerstände mit den beiden Adern der Leitung verbunden ist, während das andere Ende über einen Kondensator geerdet ist.
  • Die Erfindung wird an Hand des Schaltbildes erklärt. Mit Tlh ist eine Teilnehmerstation bezeichnet, die über die Leitung a, b mit den Vermittlungseinrichtungen VStW verbunden ist. Die Leitungsader a wird über den Widerstand R 2 aus der Amtsbatterie - 60 V gespeist, während die Ader b über den Widerstand R 1 und die Eingabewicklung W 1 des Magnetkernes K 1 mit Erde verbunden ist. Der Magnetkern wird in bekannter, hier nicht gezeigter Weise durch die Wicklung W 2 vormagnetisiert, die Abfrageimpulse werden in ebenfalls nicht gezeigter, bekannter Weise der Wicklung W 3 zugeführt und die Auswerteimpulse von der Wicklung W 4 abgenommen.
  • Die Wicklung W 1 wird nicht nur von dem beim Abheben des Telefonhörers entstehenden Schleifenstrom und den gegebenenfalls vorhandenen Isolationsfehlströmen der Leitung, sondern auch von den Komponenten der in die Leitung induzierten Stör-Längsströme durchflossen. Um Fehlansprechen der Auswerteeinrichtungen als Folge der induzierten Längsspannungen zu verhindern, ist die Kompensationswicklung Wk, die gegensinnig zur Wicklung W 1 gewickelt ist, vorgesehen. Sie ist über die aus den gleich großen Widerständen R 3 und R 4 gebildete Brücke mit beiden Leitungsadern verbunden, während das Wicklungsende über den Kondensator C geerdet ist. Diese Wicklung Wk ist daher gleichstromfrei und wird nur von den induzierten Längskomponenten der Leitung durchflossen. Man wird naturgemäß zur Verringerung der auf der Leitung vorhandenen Dämpfungsverluste die Widerstände R 3 und R 4 hochohmiger ausführen als die Speisewiderstände R 1 und R 2.
  • Um eine vollständige Kompensation der Störströme zu erreichen, ist es daher erforderlich, für Wk eine größere Windungszahl als für W 1 vorzusehen. Die Kompensationswicklung vermindert außerdem die durch die Abfrageimpulse der Wicklung W 3 auf der Leitung a-b erzeugten Störspitzen.
  • In dem Schaltbild ist nur eine Teilnehmerstation gezeichnet. Die weiteren Teilnehmerstationen der Vermittlungsstelle sind jede für sich mit einem Kern Kn verbunden. Die Fußpunkte zahlreicher Kompensationswicklungen können dabei an einem Kondensator C ausreichender Größe zusammengefaßt werden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. .Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen zum Identifizieren anrufender Leitungen, bei der jeder Leitung ein Magnetkern mit ausgeprägter Hysteresisschleife zugeordnet ist, auf den eine über einen Widerstand mit einer Ader der Leitung verbundene erste Wicklung, eine zweite Wicklung für die Vormagnetisierung des Kernes, sowie die für die Feststellung des Sättigungszustandes des Kernes erforderlichen Wicklungen aufgebracht sind, und bei der der Einfluß der auf die Leitung induzierten Längsspannungen auf die Identifizierung durch Kompensation unwirksam gemacht wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine auf den Magnetkern (K1) aufgebrachte Kompensationswicklung (Wk), die zur ersten Wicklung (W1) entgegengesetzte Wicklungsrichtung aufweist, mit dem einen Ende über zwei gleich große Widerstände (R 3, R 4) mit den beiden Adern der Leitung (a, b) verbunden ist, während das andere Ende über einen Kondensator (C) geerdet ist.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Anschlußwiderstände (R 3, R 4) der Kompensationswicklung (WK) größer sind als der Anschlußwiderstand (R1) der Eingabewicklung (W1) und dagegen die Kompensationswicklung eine höhere Windungszahl aufweist wie die Eingabewicklung.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kondensator (C) gemeinsam für eine Anzahl Kompensationsspulen (Wk) benutzt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1001335, 1026 370; deutsche Auslegeschriften Nr. 1041098, 1126 453, 1121129, 1122106.
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Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1001335B (de) 1955-03-28 1957-01-24 Philips Nv Anrufdetektor
DE1026370B (de) 1956-04-13 1958-03-20 Western Electric Co Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen zur Kennzeichnung des Zustandes einer Teilnehmerleitung
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DE1126453B (de) * 1960-09-30 1962-03-29 Siemens Ag Relaislose Teilnehmerschaltung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

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