AT115795B - Schaltung für Unterlagerungstelegraphie. - Google Patents

Schaltung für Unterlagerungstelegraphie.

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AT115795B
AT115795B AT115795DA AT115795B AT 115795 B AT115795 B AT 115795B AT 115795D A AT115795D A AT 115795DA AT 115795 B AT115795 B AT 115795B
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AT
Austria
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double
circuit according
choke
telegraph
symmetry
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Inventor
August Ing Zipp
Original Assignee
Siemens Ag
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  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)
  • Filters And Equalizers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schaltung für Unterlagerungstelegraphie. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Fig. 3 zeigt Anordnung der Doppeldrossel, die auch diese Schwierigkeiten beseitigt. Diese Doppeldrossel   d, d   hat mehrere Symmetriepunkte. Sie besteht aus zwei auf einen gemeinsamen Kern gewickelten   Doppelwicklungen   d, d. Sie hat in ihrer Mitte einen ,,Hauptsymmetriepunkt" h und auf jeder Wicklung d zwischen h und dem betreffenden Endpunkte je   einen "Nebensymmetriepunkt" @. Betrachtet man     zunächst   den Fernsprechkreis, so erkennt man, dass der Fernsprechvierer v über Blockkondensatoren c 
 EMI2.1 
   Wicklungen   verschwindend gering.

   Um zu vermeiden, dass die Spule durch die starken, abgehenden   Telegraplnerströme magnetisiert wird,   ist der Telegraphiesender t an die   Nebensymmetriepunkte n     angeschlossen und   die Leitung 1 für die Telegraphierströme durch die   Widerstandslapazitätskom-   bination w, c nachgebildet. Der vom Telegraphiesender f kommende Strom teilt sich dann an den Neben-   symmetriepunkten   in zweigleiehe Teile und   durchfliesst jede   der beiden   Wicklungen cl in   je zwei Richtungen ; 
 EMI2.2 
 sich die magnetisierende Wirkung in der Doppeldrossel aufhebt, die Gefahr der Bildung von Oberwellen also beseitigt wird. 



   Für die Fernsprechströme des Stammes besitzt die Doppeldrossel d,   d   einen sehr hohen induktiven Widerstand, da diese Ströme sämtliche Wicklungen von d, d nacheinander durchfliessen. Die dämpfende Wirkung des Nebenschlusses wird dadurch klein gehalten. Daher kann man auch die letzten Spulen 
 EMI2.3 
 da letztere durch die Leitung 1 so   starkgedämpft   sind, dass sie keine schädlichen Oberwellen in der Doppeldrossel mehr hervorrufen.   Die Telegraphie   wird bei richtiger Bemessung der Doppeldrossel nicht störend beeinflusst. 



   Auf der dem Telegraphierempfänger enthaltenden Station kann eine Drossel ohne   Nebensymmet'-ie-   punkte und   Nachbildungen,   also z. B. eine naeh Fig. 2 konstruierte Drossel, verwendet werden. 



   Bringt man nach Fig. 4   auf der Abzweigdrossel d,   eine weitere   Wicklung z   an, so wird diese durch den   abgehenden -   (d.   h. von t nach l   fliessenden) Telegraphierstrom nicht erregt (da die Doppeldrossel, wie'bei-Fig. 3 beschrieben, durch die abgehenden   Telegraphierstrome mcht magnetisiert   wird), wohl aber durch die ankommenden Zeichen. Man kann daher die Doppeldrossel zur Bildung einer Duplexschaltung benutzen, indem man an die Enden der Wicklung a einen Telegraphenempfangsapparat e schaltet. Der Empfangsapparat e ist dabei hochspannungssicher von der Kabelleitung 1 getrennt. 
 EMI2.4 
 lagerungstelegraphie geschaffen. Der Fernsprechvierer v ist in Fig. 4 und 5 an die Mitte des Ring- Übertragers des Stammfernsprechapparates f angeschlossen.

   Er kann jedoch auch nach Fig. 6 in der gleichen Weise wie nach Fig. 3 an die Nachbildung w, c angeschlossen sein. 



   Bei grösserer Kompliziertheit der Nachbildung w, c z. B. wenn ohmsche oder induktive Widerstände im Viererstromkreiseliegen, kann die dadurch hervorgerufene Dämpfung unerwünscht sein. Um 
 EMI2.5 
 auch an demselben Punkt-der Nachteilung abgegriffen werden. 



   Nach Fig. 8 kann man auch die Nebensymmetriepunkte der Doppeldrossel durch gekoppelte Kondensatoren (c1, c2) überbrücken und den Mittelpunkt dieser Kondensatoren zur Bildung des Fernsprechviereis benutzen. Diese Schaltung vermeidet die Nachteile der im Anfang erwähnten Schaltung (Viererabgriff bei q1 bzw. q2, s. Fig. 1), da hiebei der Fernsprechvierer nicht mehr an der   ungeschützten,   d. h. unsymmetrischen ausgebildeten Telegraphieempfangsschaltung liegt. 



   Die   Erfindung ermöglicht. erhebliche Verbesserungen   der   Unterlagerungstelegraphie.   Insbesondere lassen   ich'wie beschrieben   mit ihr übertragungssysteme herstellen, die   ausser   dem   Telegraphieren   und Fernspieehen in jeder Stammleitung auch das Telegraphieren und Fernsprechen im Vierer und ausserdem 
 EMI2.6 
 

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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3>
    2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragungsleitung (StammLeitung) durch eine zwei in Reihe liegende Doppelwicklungen enthaltende Drossel (Doppeldrossel) abgeschlossen ist, die so ausgebildet und geschaltet ist, dass sie für den Fernsprechstamm einen hohen induktiven EMI3.1 Wirkung auf die Drossel ausüben.
    3. Schaltung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Wicklungen der Drossel in der Mitte der Drossel (am Hauptsymmetriepunkt) durch eine Impedanz miteinander verbunden sind welche die Stammleitung für die abgehenden Te, legraphierströme nachbildet, und dass der Telegraphiesender über eine Spulen kette an die elektrischen Mittelpunkte (Nebensymmetriepunkte) der beiden Drosselwicklungen angeschlossen ist. EMI3.2 zwei in Reihe geschaltete Kondensatoren gebildet wird, besteht.
    5. Schaltung nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Fernsprechvierer an den elektrischen Mittelpunkt der nachbildenden Impedanz angeschlossen ist, derart, dass die Vierer- EMI3.3 durchfliessen, so dass für sie die Dfossel nicht als induktiver Widerstand wirkt.
    6. Schaltung nach den Ansprüchen 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Doppeldrossel eine weitere Wicklung (z) induktiv verbunden ist, an die sich, zwecks Herstellung eines Duplexverkehrs ein Telegraphieempf nger (e) anschliesst.
    7. Schaltung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen die zusätzliche Wicklung (z) und den Telegraphieernpfänger (e) eine Spulenkette eingeschaltet ist.
    8. Schaltung nach den Ansprüchen 1. 2,3 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Telegraphiesender (f,) und die Nebensymmetriepunkte (n) der Doppelspule ein Übertrager (ü) eingeschaltet ist, zum Zwecke, den Telegraphiesender hochspannungssicher vom Kabel (1) zu trennen.
    9. Schaltung nach den Ansprüchen l, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Doppeldrosseln der beschriebenen Art-in der Übertragungsrichtung hintereinander-angebracht sind, derart, dass der Telegraphiesender mit den Nebensymmetrieplll1kten der ersten Doppeldrossel verbunden ist, während deren Endpunkte mit den Nebensymmetriepunkten der den Abschluss'der Leitung bildenden zweiten Doppeldrossel verbunden ist.
    10. Schaltung nach den Ansprüchen 1 bis 5 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Hauptsymmetriepunkt der einen der beiden Doppeldrosseln der Fernsprechvierei und gegebenenfalls mit dem Hauptsymmetriepunkt der andern Doppeldrossel ein Telegraphenvierer, jeweils über die Leitungsnachbildung, verbunden ist.
    11. Schaltung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl Telegraphen-als auch Fern- sprechvierer mit dem Hauptsymmetriepunkt der gleichen Doppeldrossel verbunden sind.
    12. Schaltung nach den Ansprüchen 1, 2,3 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Fernsprech- vierer mit dem elektrischen Mittelpunkt eines Querkondensatorenpaares der zwischen Telegraphiesender und Doppeldrossel liegenden Spulenmitte verbunden ist.
AT115795D 1927-11-26 1928-11-14 Schaltung für Unterlagerungstelegraphie. AT115795B (de)

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