DE115565C - - Google Patents
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- DE115565C DE115565C DENDAT115565D DE115565DA DE115565C DE 115565 C DE115565 C DE 115565C DE NDAT115565 D DENDAT115565 D DE NDAT115565D DE 115565D A DE115565D A DE 115565DA DE 115565 C DE115565 C DE 115565C
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61G—COUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
- B61G1/00—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
- B61G1/02—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis
- B61G1/06—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis and coupling when the coupling halves are pushed together
- B61G1/08—Control devices therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine selbstthätige Hakenkupplung für Eisenbahnfahrzeuge,
bei welcher die Kupplungshaken durch Drehung um.eine waagerechte, in der Richtung der Zugstange
liegende Achse in die Kupplungsstellung gebracht werden können.
Fig. ι der Zeichnung ist die Vorrichtung im Grundrifs;
Fig. 2 ist ein Schnitt nach Linie A-B und
Fig. 3 ein Schnitt nach Linie E-F der Fig. i.
Die Kupplungsvorrichtung besteht aus einem Haken für jedes Wagenende. Der Kupplungshaken ist unterhalb des Wagengestelles a,
zwischen den Buffern b, in der Richtung der Zugachse angeordnet und ruht in einer geeigneten
, am Wagengestell angebrachten Führung c, in der er nur in senkrechter Richtung
Spielraum hat (Fig. 2).
Der Schaft des Hakens besteht aus zwei Theilen, die durch das Scharniergelenk d verbunden
sind.
Der hintere Theil e des Schaftes ist in der unterhalb des Wagens angeordneten Buchse f
um seine Achse drehbar, während das andere Ende der Buchse f auf einem Gewindetheil
der Zugstange sitzt.· Die Buchse f ist in der Mitte, mit einem Zahnkranze h versehen, der
mit einem Zahnrad i in Eingriff steht,-das vermittelst Kegelräder k I und Wellen m von den
an der äufseren Seite des Wagens vorgesehenen · Handrädern ή aus gedreht werden kann.
Der Schaft e des Kupplungshakens ist ungefähr in der Mitte mit einer um seine ganze
Aufsenseite gehenden Zahnung ρ versehen und
greift mit diesem Theile in eine Zahnstange ο ein, die durch aufserhalb des Buffers b gelagerte
Handgriffe — Hebel, Handrad oder dergl. Vorrichtungen — verschoben werden
kann. Die Einrichtung ist so getroffen, dafs der Schaft e durch eine Verschiebung der
Stange um i8o° gedreht wird.
Am vorderen Ende des Klauenschaftes q befindet sich die Kupplungshülse s, die in bekannter
Weise mit Gleitflächen t und u ausgestattet ist.
Mit der Vorrichtung zum Drehen der Klaue ist in geeigneter Weise eine Signalscheibe ν
verbunden, die eine Stellung parallel zur Kopfschwelle n> einnimmt, wenn die Klaue s sich
in der normalen Stellung befindet (Fig. 3), bei ungenauer Einstellung aber für den zur Seite
des Wagens stehenden Beschauer mehr oder weniger sichtbar ist.
Die Klauen sind in der normalen Stellung so gelagert, dafs die Gleitflächen tu der einen
Klaue oben, die der anderen Klaue unten liegen. Die Gleitflächen der beiden Klauen
gleiten nun beim Aufeinandertreffen der Wagen auf einander hin, bis die hakenförmigen Enden
einfallen.
Zwecks Kupplung verschieden belasteter Wagen kann das vordere Ende q des betreffenden
Klauenschaftes vermittelst der Hebelvorrichtung r' entsprechend gehoben werden. Zur
Erhaltung des Hebels r in dieser Stellung ist eine Sicherung vorgesehen.
Da der Haken an der einen Stirnseite des Wagens gegen den auf der anderen Stirnseite
befindlichen um 180 ° verdreht ist, so wird
beim Drehen des Wagens dieser Haken nicht in der passenden Lage für das Kuppeln sein.
In einem solchen Falle wird durch Verschieben der Zahnstange ο der Schaft e und mit ihm
Schaft q und Klaue 5 um 180 ° gedreht, so dafs die eine Klaue nach oben, die andere
nach unten geöffnet ist. Die Klauen s sind jedoch nur in einer Richtung drehbar gelagert,
und zwar die Klauen an den beiden Stirnseiten des Wagens in entgegengesetzter Richtung. Gekuppelte Klauen sichern sich auf
diese Weise selbst gegen Drehung.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine selbsttätige Hakenkupplung mit senkrecht beweglichen Haken für Eisenbahnfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dafs die scharnierartig mit der Zugstange in Verbindung stehenden Haken durch ein von der Wagenseite aus anzutreibendes Getriebe um i8o° drehbar sind, zu dem Zweck der Einstellung des einen oder anderen der beiden sich gegenüberstehenden Haken, falls dieselben nicht die für die Ausführung des Kuppeins erforderliche Stellung zu einander einnehmen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE115565C true DE115565C (de) |
Family
ID=384981
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT115565D Active DE115565C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE115565C (de) |
-
0
- DE DENDAT115565D patent/DE115565C/de active Active
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